Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in deutsche Unternehmen. Mit Microsoft 365 Copilot können Beschäftigte Texte formulieren, Besprechungen zusammenfassen, Dokumente analysieren und Daten aus verschiedenen Arbeitsbereichen verarbeiten. Die Zeitersparnis ist attraktiv. Gleichzeitig entsteht ein Risiko, das im hektischen Arbeitsalltag leicht unterschätzt wird: KI-generierte Antworten können überzeugend klingen und trotzdem falsch sein.
Solche Fehler werden häufig als „KI-Halluzinationen“ bezeichnet. Besonders problematisch sind sie, wenn Unternehmen die Ergebnisse ungeprüft übernehmen und daraus geschäftliche, finanzielle oder rechtliche Entscheidungen ableiten.
Die entscheidende Frage lautet deshalb: Wer haftet, wenn Microsoft 365 Copilot falsche Informationen liefert und dadurch ein Schaden entsteht?
Eine pauschale Antwort gibt es nicht. In Deutschland kommen je nach Sachverhalt unterschiedliche rechtliche Grundlagen in Betracht. Neben der Vertrags- und Produkthaftung können auch die Pflichten des Arbeitgebers, die Sorgfalt des Mitarbeiters und die konkrete Organisation des KI-Einsatzes eine Rolle spielen.
Warum macht Microsoft 365 Copilot Fehler?
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