Wird Google gezwungen, seinen Chrome Browser abzutreten? Glaubt man einem neuen Bericht des US-Magazins Politico, denkt die US-Regierung darüber nach, den Suchmaschinen Giganten zum Verkauf seines Browsers zu zwingen, um die Marktmacht des Unternehmens zu brechen. Auch Teile des Werbegeschäfts sollen zum Verkauf gebracht werden. Würde dies zutreffen, würde es den Konzern sehr hart treffen, da auch andere Projekte von Chrome abhängig sind.
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Wird Google gezwungen seinen Chrome Browser zu verkaufen?
Das Magazin Politico beruft sich in seinem Bericht auf drei Personen, welche mit dem Antitrust-Verfahren gegen Google vertraut sein sollen. Laut diesen könnte der Suchmaschinen Gigant empfindlich getroffen werden. So sollen das US-Justizministerium und weitere Teile der Regierung über mögliche Pläne diskutieren, Google zum Verkauf seines Chrome Browsers und weiterer Teile des Werbegeschäfts zu zwingen.
Sollte dies zutreffen, würde man den Konzern hart treffen. Der Chrome Browser, welche im Jahr 2008 auf den Markt kam, ist aktuell der mit Abstand dominierende Browser. So kommt er auf knapp 70 Prozent Marktanteil. Weit abgeschlagen auf dem zweiten Platz folgt mit weniger als zehn Prozent der Edge Browser von Microsoft. Ein erzwungener Verkauf des Browsers würde Google erheblich schaden. So setzen auch Chrome OS für die Chromebooks und der Chrome Web Store auf dem Browser auf. Deren Zukunft wäre dann ebenfalls ungewiss.
Auf Nachfrage von Politico wollten sich weder Google noch die US-Regierung zu dem Fall äußern. Doch bereits in den kommenden Wochen wird das US-Justizministerium ein weiteres Antitrust-Verfahren gegen Google eröffnen. In diesem Zusammenhang könnte es weitere Informationen zu der Sache geben.
Denkt ihr, Google wird tatsächlich zum Verkauf seines Browsers gezwungen? Wie schätzt ihr die Folgen ein?
Quelle: Politico
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