postmarketOS integriert Asteroid-UI für Smartwatches

Mit der kürzlich erfolgten Integration der Benutzeroberfläche von AsteroidOS in das Repository von postmarketOS auf GitLab eröffnen sich neue Möglichkeiten für die vor rund zwei Jahren gestartete mobile Distribution. In Zusammenarbeit mit dem Asteroid-Team konnte postmarketOS-Entwickler Bart Ribbers damit die Reichweite von postmarketOS um eine freie Oberfläche für Smartwatches erweitern.

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RISC-V International verschenkt 1.000 RISC-V-Boards

RISC-V International, ehemals RISC-V Foundation, kündigt an, bis Juni 2022 mehr als 1.000 RISC-V Entwicklerboards zu verschenken, die mit bis zu 16 GByte RAM ausgestattet sind, wie Hackster.io berichtet. Interessierte Personen – die Stiftung spricht primär Hochschulen, aber auch Privatpersonen an – müssen Mitglied bei RISC-V International werden und einen Antrag auf eines der Boards stellen.

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Audacity wird vom Muse Group übernommen

GPL Der freie Audioeditor und -rekorder Audacity wurde letzte Woche von der Muse Group übernommen und soll dort in bester Open-Source-Manier weiterentwickelt werden. Das geht aus einem YouTube des Vorstandsvorsitzenden der frisch gegründeten Muse Group, Eugeny Naidenov hervor. Zur Muse Group gehören auch das Notensatzprogramm MuseScore, die Gitarristen-Community Ultimate Guitar…

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Mozilla macht Mozilla-Sachen

luigi bisaccia on Unsplash Mozilla führt einen VPN-Dienst ein. Keine gute Sache, findet der Autor. Die Sehnsucht nach einem Open-Source-Champion ist durchaus vorhanden. Ein Unternehmen oder eine Stiftung, die »Internet für Menschen, nicht für Profit« macht. Allzu oft liegen da die Hoffnungen auf Mozilla, der Organisation hinter Firefox mit eben diesem Slogan. Diese Hoffnungen werden allerdings…

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Vom Rest das Beste – Woche 17

Woche 17 liegt hinter uns und hat die Arbeitnehmer um einen Feiertag betrogen. Dafür knickt endlich die Pandemie leicht ein. Nicht eingeknickt ist dagegen Greg Kroah-Hartman in seiner recht schroffen Antwort an die Studenten der Universität von Minnesota, die vorsätzlich fehlerhafte Patches, die teilweise auch eine Sicherheitsgefährdung darstellten, an die Kernel-Mailingliste schickten…

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Rocky Linux 8.3 RC1 für x86_64 und aarch64 erschienen

Rocky Linux Wenige Tage nachdem AlmaLinux, Mitanwärter auf die CentOS-Nachfolge, sein Support-Konzept vorgestellt hat, gibt die Rocky Enterprise Software Foundation (RESF) als weiterer Aspirant die erste Veröffentlichung von Rocky Linux frei. Das ist ein Projekt, dass CentOS-Initiator Gregory Kurtzer ins Leben rief, nachdem Red Hat im Dezember das baldige Ende von CentOs in seiner jetzigen Form…

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GnuLinuxNews-Podcast Folge 10

Folge 10 des GnuLinuxNews-Podcasts (GLN ) erschien am 1. Mai, aufgenommen wurde sie am 29. April 2021. In dieser Folge sprechen Nils, Lioh, Ralf ich über doas als Ersatz für sudo, diverse Aspekte von Musik, wir sprechen über Alternativen im Bereich Enterprise Linux, stellen die Anwendung Mumble vor und präsentieren ein Interview mit Christoph Cronimund zur Suchmaschine Trooia.

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Debian: PulseAudio mit PipeWire ersetzen

PipeWire DebianBild: Fedora

In den nächsten Monaten und Jahren wird unter Linux PipeWire, das neue Low-Level-Multimedia-Framework bei Audio und Video das Ruder übernehmen. Es soll Aufnahme und Wiedergabe sowohl von Audio als auch von Video mit minimaler Latenz und Unterstützung für PulseAudio-, JACK-, ALSA- und GStreamer-basierte Anwendungen bieten. Gerade hat Fedora 34 offiziell den Anfang gemacht und PipeWire als Standard bei Audio gesetzt. In einigen Bereichen wie Screen-Sharing und Remote Desktop unter Wayland war das bereits vorher der Fall.

Anwendungsszenarien

Ich habe PipeWire in Debian Sid (siduction) seit geraumer Zeit die Kontrolle übergeben und für meine Anwendungsszenarien funktioniert das recht gut. Unter Ubuntu habe ich einen kurzen Test mit ebenfalls zufriedenstellendem Ergebnis durchgeführt. Dabei starte ich in siduction KDE Plasma üblicherweise in eine Wayland-Sitzung, aber es funktioniert genauso gut unter X.org.

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QEMU 6.0 unterstützt mit AMD SEV-ES verschlüsselte Gäste

QEMU Maskottchen | Quelle: QEMU | Urheber: Benoît Canet | Lizenz: CC BY 3.0

QEMU steht für Quick Emulator und ist eine freie Virtualisierungssoftware, die die gesamte Hardware eines Computers emuliert und im Zusammenspiel mit der seit Linux 2.6.0 im Kernel implementierten Virtualisierungstechnik KVM fast native Geschwindigkeit erreicht. Ein weiterer Vorteil ist, dass keine Gasterweiterungen nötig sind.

Die gerade erschienene neue Hauptversion QEMU 6.0 bietet eine Menge an neuen Funktionen, die sich als technische Studie zum Teil noch im experimentellen Stadium befinden. Das neue Release vereint mehr als 3.300 Commits von 268 Beitragenden.

Optimierte Builds

Qemu 6.0 kann mit Link-Time Optimization (LTO) gebaut werden und unterstützt darüber hinaus LLVM Control-Flow Integrity (CFI). LTO ist eine Programmoptimierung, die von einem Compiler zur Link-Zeit an einem Programm durchgeführt wird, um die Geschwindigkeit zu verbessern. CFI sorgt dafür, dass Programme bei … … weiterlesen

Webkonferenzsystem BigBlueButton 2.3.0 freigegeben

Quelle: BigBlueButton

Die neue Version bringt eine lange Liste von Neuerungen mit, die derzeit der Ankündigung der Version 2.3-dev entnommen werden können und in die drei Kategorien Usability, Engegement und Performance unterteilt sind.(Release Notes für 2.3.0 liegen noch nicht vor) Los geht es mit einem neuen Player für Aufnahmen. Der in HTML5 neu geschriebenen Player erlaubt das Durchsuchen von Texten von Folien, die Anzeige von sowohl Webcam als auch Bildschirmfreigabe/Präsentation und von
geteilten Notizen als auch dem Chat.

Benutzbarkeit

Der Unterpunkt Benutzbarkeit nimmt in der Ankündigung breiten Raum ein. Die Verbesserungen umfassen unter anderem:

  • Zwischen hochgeladenen Präsentationen kann mit dem +-Zeichen gewechselt werden.
  • Für Moderatoren stehen zwei weitere Benachrichtigungen bereit, wenn ein Teilnehmer eine virtuelle Hand hebt oder ein Gast auf Freischaltung wartet.
  • Webcams können jetzt links oder rechts von der Präsentation angezeigt werden, wodurch der verfügbare Sichtbereich … … weiterlesen

Vivaldi 3.8 verhindert lästige Cookie-Dialoge

Quelle: Vivaldi

Das Hauptaugenmerk der neuen Ausgabe des Vivaldi-Browsers in Version 3.8 liegt auf der Verhinderung der allgegenwärtigen lästigen Cookie-Dialoge, die dazu verführen, schnell auf »Alle akzeptieren« oder ähnlich konstruierte Tracking-Fallen zu klicken, da niemand die Zeit hat, sich durch die vermutlich absichtlich so komplexen individuellen Einstellungen zu kämpfen.

Cookie-Dialoge unterdrückt

Vivaldi 3.8 will mit dem »Cookie Crusher« dafür sorgen, das möglichst viele dieser Meldungen unterdrückt werden. Die neue Funktion muss derzeit noch in den Einstellungen aktiviert werden, später soll sie vielleicht in die Oberfläche integriert werden. Derzeit ist sie unter Einstellungen | Privatsphäre zu finden. Sie versteckt sich dort hinter der Schaltfläche Quellen verwalten. Im Hintergrund wird dabei auf die Blockierlisten von EasyList Cookie List und I Don’t Care About Cookies zugegriffen. Somit kann für Letzteres eine eventuell bereits vorhandene Erweiterung … … weiterlesen

Geburtstag: 8 Jahre KaOS

KaOS 2021.04

KaOS ist eine kleine, aber feine, von Grund auf gebaute Linux-Distribution, die sich ganz Qt und dem Plasma-Desktop von KDE verschrieben hat. KaOS funktioniert nach dem Rolling-Release-Prinzip und benutzt das Paketmanagement von Arch Linux.

Ein Anliegen von KaOS ist, seinen Anwendern immer die neueste KDE-Software anzubieten. So kommt dann auch die Jubiläumsausgabe zum 8. Geburtstag mit KDE Frameworks 5.81.0, Plasma 5.21.3 und KDE Gear 21.04.0. Alle Pakete sind mit Qt 5.15.2+ gebaut. Da Qt 5.15 Updates oder Wartung von The Qt Company nur noch für kommerzielle Kunden anbietet, hat KDE ein Patch-Set aufgelegt, das auch KaOS verwendet.

Dracut und KCP

Eine weitere Neuerung stellt die Verwendung von Dracut anstelle von Mkinitcpio bei der Erstellung der Initramfs für neue Kernel dar. Mkinitcpio … … weiterlesen

AlmaLinux erhält professionellen Support

AlmaLinux OS

Die erste stabile Ausgabe von AlmaLinux wurde am 30. März als AlmaLinux OS 8.3 veröffentlicht. Jetzt hat das hinter dem Projekt stehende Unternehmen CloudLinux angekündigt, professionellen Support für AlmaLinux anbieten zu wollen.

AlmaLinux OS als Ersatz für CentOS

Aber was ist AlmaLinux und warum erhält eine neue Distribution die Versionsnummer 8.3? AlmaLinux ist ein Drop-In-Ersatz für CentOS 8.x, das Red Hat im Dezember letzten Jahres abgekündigt hatte und durch CentOS Stream ersetzen wird. Da CentOS auch viel im Unternehmensbereich eingesetzt wird, buhlen Canonical, Oracle, SUSE und andere um die Kunden, die einen Ersatz für CentOS suchen.

Breites Support-Angebot

CloudLinux hat erkannt, dass dieses frei werdende Potenzial an Kunden leichter von AlmaLinux zu überzeugen sein wird, wenn professioneller Support zum Angebot dazugehört. Und so kündigt das Unternehmen an, ab Mai ein mehrstufiges Support-Angebot anbieten zu wollen. Dazu … … weiterlesen

Proxmox VE 6.4 mit Live Restore und Single File Restore veröffentlicht

Proxmox VE 6.4

Auf Proxmox VE 6.3 vom November letzten Jahres folgt nun die neue Version 6.4. Proxmox VE ist eine auf Debian basierende Open-Source-Virtualisierungsplattform zum Betrieb von virtuellen Maschinen, die über eine Web-Oberfläche verwaltet werden und wird von der Proxmox Server Solutions GmbH aus Wien entwickelt.

Benutzerfreundlichkeit verbessert

Proxmox Virtual Environment (VE) 6.4 basiert auf Debian Buster 10.9, nutzt aber einen aktuelleren Kernel 5.4 LTS. Bei Bedarf steht auch Linux 5.11 zur Verfügung. Mit an Bord sind auch aktuelle Versionen der Container- und Virtualisierungsanwendungen LXC 4.0, QEMU 5.12 und OpenZFS 2.0.4. Mit Ceph Octopus 15.2.11 und Ceph Nautilus 14.2.20 stehen gleich zwei Versionen des hochverfügbaren verteilten Cluster-Dateisystems Ceph zur Auswahl. Zudem hat sich die Benutzerfreundlichkeit von Proxmox VE laut der Ankündigung des Unternehmens … … weiterlesen

PinePhone-Tastatur rückt näher

PinePhone Tastatur-Cover

Im Oktober letzten Jahres enthüllte Pine64, Zusatzfunktionenen für das PinePhone über austauschbare Rückcover bereitstellen zu wollen. Diese Funktionen werden über sogenannte Pogo-Pins gesteuert, die mit den Gegenstücken auf künftigen Covern Kontakt aufnehmen.

Großer Anklang

Die sechs Pogo-Pins ermöglichen den externen Zugriff auf den Akku, auf USB, auf den i2c-Bus und auf Interrupts. Als mögliche Ergänzungen wurden die Unterstützung für das drahtlose Laden mit Qi, für Near Field Connection (NFC) und für eine physische Tastatur genannt. Besonders die Tastaturerweiterung, die das PinePhone zu einem günstigen Mini-Laptop macht, fand großen Anklang in der Community.

Jetzt meldete sich Community-Manager Lukasz Erecinski mit neuen Informationen und einigen Bildern eines Prototyps, die belegen, dass das Tastatur-Cover bald fertig sein wird. Kleinere Änderungen an der Form … … weiterlesen

Fedora 34 führt PipeWire als Standard ein

Fedora 34 Wallpaper

Vor etwas mehr als einem Monat erschien Fedora 34 Beta und ließ mit der erreichten Stabilität auf ein gutes Release hoffen. Dies wurde nun heute mit insgesamt einer Woche Verzögerung allgemein verfügbar gemacht.

Neue Systemd-Funktionen

Als Kernel kommt Linux 5.11 zum Einsatz, Systemd ist in Version 248 mit von der Partie. Der Desktop wird von Gnome 40 gestellt. Systemd hat gelernt, LUKS2-Volumes mittels Yubikey oder Nitrokey mit FIDO2-Unterstützung aufzusperren. Das soll auch per TPM2 oder mit Smartcards funktionieren.

Eine weitere Neuerung ist Systemd-OOMD. Die Abkürzung der jetzt standardmäßig aktivierten Funktion steht für out of memory daemon. Der Daemon soll, wenn freier Speicher knapp wird, Prozesse schneller und schonender beenden als die bisher genutzte Kernel-Funktion OOM-Killer. Systemd-OOMD überwacht dabei den Speicherfüllstand per Cgroups.

Transparente Komprimierung

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In eigener Sache – Serverumzug, die Letzte

Serverumzug Nachlese II

Hoffentlich die letzte Meldung in diesem Zusammenhang: Der native RSS-Feed läuft wieder unter der alten Adresse https://linuxnews.de/feed. Was jetzt noch aussteht, ist das Problem einiger Leser, die über den Tor Browser auf das Blog zugreifen wollen. Das Problem entsteht durch das Sicherheits-Plugin Wordfence, eine Anfrage an die Entwickler läuft. Ich befürchte aber, dass hier nur eine Lockerung der Regeln helfen wird. Inwieweit das die Sicherheit aufweichen würde, muss ich noch ergründen.

In eigener Sache – Nachlese zum Server-Umzug II

Serverumzug Nachlese

Die Zeit für Administration war sehr eingeschränkt zuletzt, aber heute fand sich ein wenig Zeit, zusammen mit dem Sponsor des neuen Servers einige noch fehlende Funktionen nachzurüsten. Sowohl die Anmeldung in Blog funktioniert wieder als auch der Versand von Kontakt-Mails. Der Austausch des SMTP-Plugins brachte im Endeffekt den Erfolg. Zudem konnte das Backend beschleunigt werden.

Der RSS-Feed funktioniert leider noch nicht zuverlässig. Zudem erhielt ich Mails, die von Problemen beim Start der Seite mit dem Tor-Browser berichten. Hier wird an der Lösung mit den Entwicklern des Wordfence-Plugins gearbeitet.

Linux 5.12 bringt RISC-V nach vorne

Linux 5.12

Trotzt der zusätzlich angehängten Woche ist Linux 5.12 laut Linus Torvalds ein relativ kleines Release, das vom kommenden 5.13 mit Leichtigkeit überflügelt wird, wenn man sich den Füllstand von Linux-Next anschaut. Die Entwicklung von Linux 5.12 hatte im Februar stürmisch begonnen. Winterstürme in den USA sorgten für Stromausfälle und hinderten Torvalds eine Woche lang daran, eingereichte Änderungen einzufügen.

Neu im Core

Kernel 5.12 bringt mit dem Kernel Electric-Fence (KFENCE) einen neuen Fehlerdetektor für den Kernel selbst mit, der mit sehr geringem Overhead dafür sorgen soll, das Kernel im Produktivbetrieb getestet werden können. Im Vergleich zum Kernel Address Sanitizer KASAN wird bei KFENCE Leistung gegen Präzision getauscht. Ebenfalls mit wenig Overhead kommt der neue Leak-Detector KLeak daher. Zu den weiteren Verbesserungen im Kern zählt die Möglichkeit zur Verwendung von Clang Link-Time … … weiterlesen

Maemo Leste erhält Unterstützung von NGI EU

Maemo Leste auf einem Nokia 900

Zunächst einmal zur Begriffserklärung: Bei Maemo Leste handelt es sich um ein mobiles Betriebssystem und stellt eine Fortführung des eingestellten Maemo 5 Freemantle dar, einer Entwicklungs-Plattform, um Applikationen für die Nokia Internet Tablets und andere Handhelds zu erstellen. Maemo Leste führt das Erbe fort und bedient neben dem ab 2009 verfügbaren N900, das Motorola Droid 4, das PinePhone und weitere Geräte mit Allwinner-Chip. Maemo Leste basiert derzeit auf Devuan Beowulf (Debian Buster) und wird mit aktuellen Mainline-Linux-Kerneln ausgeliefert.

NGI EU steht für die Initiative Next Generation Internet der EU. Nach einem Antrag an den dort angesiedelten Data Portability & Services Incubator (DAPSI) wird Maemo Leste eine finanzielle Zuwendung in nicht genannter Höhe erhalten. Die Entwickler werden die zweckgebundenen Mittel zur Entwicklung verschiedener Applets verwenden, die Tor, WireGuard und … … weiterlesen