Ausgezeichnete Podcasts

Podcast liegen schon länger im Trend. In Zeiten von Corona werden sie besonders gerne und häufig konsumiert – wie so viele online erreichbare Angebote und Sendungen. Während Video-Streaming-Anbieter in Europa ihre Bandbreiten reduzieren, um die Netz-Infrastruktur zu entlasten, ist das bei Podcasts nicht nötig: Audio ist in punkto Bandbreite deutlich genügsamer. Selbst 60 Minuten Podcast in bester Qualität “verbrauchen” weniger Bandbreite als ein paar Minuten Streaming in 4K.

Die Trophäaen werden nicht persönlich übergeben, sondern per Post verschickt; Rechte: Offenblende

Die Trophäen werden nicht persönlich übergeben, sondern per Post verschickt

Über 700 Einreichungen – und am Ende sieben Preise

Nur was hören? Die Auswahl ist mittlerweile riesig, auch bei uns in Deutschland. Die Inhalte sind bei Podcasts extrem verschieden: Von unterhaltsam bis … … weiterlesen

Facebook gegen Falschmeldungen – was plötzlich alles möglich ist

Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Dazu gehört in der Coronavirus-Pandemie, dass die Digitalkonzerne ihren Beitrag leisten: Netflix und YouTube drosseln die Videoqualität. Die Telekom liefert Bewegungsdaten ans Robert-Koch-Institut. Facebook wirbt mit seinen Maßnahmen gegen Falschmeldungen.

Gerade die Maßnahmen bei Facebook sind einen genaueren Blick wert, denn sie zeigen ein ernsthaftes Bemühen, Falschmeldungen über das Coronavirus einzudämmen.

Coronavirus-Hinweise

Facebook und Instagram räumen den Platz ganz oben im Newsfeed frei.

Werbung für Desinfektionsmittel, Covid-19-Testkits oder Schutzmasken sind verboten. Ganz oben im Newsfeed führen Links zur Weltgesundheitsorganisation oder zu lokalen Behörden. Auf einer eigenen Informationsseite trägt Facebook Inhalte ausschließlich seriöser und anerkannter Medienhäuser zusammen.

Auch, wer nach dem … … weiterlesen

Bleibt zuhause und spielt geschenkte Games!

Bleibt zuhause. Das ist das Gebot der Stunde. Und wer zuhause ist, muss sich irgendwie beschäftigen, zum Beispiel mit digitalen Spielen. So tun es gerade Millionen von Menschen – und offenbar mehr als je zuvor.

Ich habe mir die User-Zahlen der Spieleplattform Steam angesehen und war eigentlich gar nicht so sehr überrascht: Steam, der Ort im Netz, an dem es so viele Games gibt, dass sie nie ein Mensch je alle spielen könnte, feiert während der Corona-Krise Rekorde.

So viele Spieler wie nie zuvor

Vor zwei Wochen jubelte der Quasi-Monopolist für PC-Spiele noch über mehr als 20 Millionen Spielerinnen und Spieler gleichzeitig. Die vergangenen zwei Tage waren es dann schon mehr als 22 Millionen. In den nächsten Tagen und Wochen, wenn das Kontaktverbot zum Alltag geworden ist, werden es noch mehr Menschen sein.

Und Steam steht nicht alleine. Auf der Gamevideo-Plattform Twitch schauen doppelt so viele User zu wie … … weiterlesen

Big Data: Die Fieberkurve früh erkennen

<!– Redaktion: Axel Klauwer>Wer wissen will, ob er Temperatur oder sogar Fieber hat, misst seine Körpertemperatur (am besten: Basaltemperatur) mit einem Thermometer – so weit, so banal. Manche tun das mit einem modernen Ohr-Sensor. Und in den USA sind bereits Millionen von Thermometern im Einsatz, die per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden sind.

Dort wird die aktuelle Temperatur nach dem Messvorgang vollständig automatisch “notiert” und dann in einer Kurve angezeigt. Besonders erfolgreich ist Hersteller Kinsa: Der hat mehrere Millionen solcher Thermometer in den USA verkauft – und setzt gerade mehr als 10.000 neue Geräte ab. Und hier wird es spannend.

Übersicht über Körpertemperatur im Land; Rechte: WDR/Schieb

Übersicht über Körpertemperatur im Land

Millionen vernetzter Thermometer im Einsatz

Denn Kinsa nutzt diese (anonymisierten) Daten für einen interessanten … … weiterlesen

Handytracking gegen Corona: Wirklich ein Unding?

In Zeiten von Corona ist vieles anders als sonst. Unter anderen Umständen würden wir eine amtlich verordnete Quarantäne wohl eher “Hausarrest” nennen. Extrem unangenehm, keine Frage – doch bei genauer Betrachtung wird mir der Sinn solcher Maßnahmen deutlich. Die Quarantäne wird derzeit als Ultima Ratio akzeptiert, um die Ausbreitung eines äußerst gefährlichen Virus einzudämmen. Richtig so!

Ortungsdaten als Datenspende; Rechte WDR/Schieb

Ortungsdaten als Datenspende

Bitte keine Denkverbote: Was bringt etwas?

Wieso dann dieser enorme, reflexhafte Widerstand beim Gedanken, mit Hilfe der Digitalisierung die Infektionsrate zu reduzieren? Es kommt doch einem Denkverbot gleich, wenn solche Möglichkeiten nicht wenigstens sorgfältig geprüft werden.

Die Frage muss daher lauten: Was lässt sich tatsächlich durch ein wie auch immer geartetes Tracking eines Smartphones – auch rückwirkend – erreichen? Lassen sich wirklich Leben retten? Und … … weiterlesen

Homeoffice hat Vorfahrt: Streamingdienste bremsen

Homeoffice ist das Motto der Stunde. Wer immer kann, der erledigt seine Arbeite von zu Hause aus. Ein Schreiner, Dachdecker oder eine Friseurin kann das naturgemäß nicht, die vielen Menschen, die aber sowieso die meiste Zeit vor dem Rechner sitzen, aber sehr wohl. Deshalb richten sich Millionen von Menschen aktuell einen Arbeitsplatz zu Hause ein.

Das eigene Homeoffice: Hürden beseitigen

Das ist durchaus mit einige Hürden verbunden. Mit organisatorischen: Besser am Wohnzimmertisch Platz nehmen oder am Esstisch? Aber auch ergonomischen – und technischen.

Die Redaktion der Branchenzeitschrift T3N hat einen wunderbaren Guide zusammengestellt, der viele Fragen ausführlich beantwortet. Ob rechtliche (gibt es einen Anspruch auf Home Office?), technische (wie sichere ich meine Verbindung ab)? oder formale, wie: Wie komme ich zu Hause an meine Arbeitspausen?

Praktischer Guide zum Thema Home Office, Rechte: WDR/Schieb… weiterlesen

Corona-Krise: Öfter mal das Smartphone reinigen

Das Coronavirus hat viele Menschen sensibilisiert. Sie sind jetzt vorsichtiger bei allem, was sie anfassen – und es wird fleißig desinfiziert.

Einen Gegenstand vergessen dabei aber viele: das Smartphone. Dabei nehmen wir dieses Gerät bis zu 100 Mal am Tag aus der Tasche. Es ist überall dabei, unterwegs, beim Kochen, bei manchen auf dem Klo.

Zur Frage, wie lange das Coronavirus an Oberflächen überlebt, gibt es bisher nur erste Erkenntnisse, und Experten halten das Smartphone als möglichen Übertragungsweg für vernachlässigbar. Der Moment ist aus meiner Sicht trotz ein guter, einmal grundsätzlich auf die Smartphone-Hygiene hinzuweisen – denn viele kümmern sich kaum darum.

Fünf Tipps zur Smartphone-Reinigung

Tipp eins – kein Alkohol, keine starken Reinigungsmittel. Smartphones tragen auf ihren Displays eine fettabweisende Schicht. Zu starke Reinigungsmittel zerstören diese Schicht. Besser sind zum Beispiel Bildschirmreinigungstücher; ansonsten sind sanfte und verdünnte Spülmittel oder Desinfektionsmittel ohne … … weiterlesen

Coronavirus: Wie kann die Techbranche helfen?

Die Coronavirus-Pandemie ist auch ein massives Thema für die Techbranche. Sie profitiert von der Krise, weil der Versandhandel wächst oder unzählige Menschen ins Homeoffice gehen und jetzt digital arbeiten müssen.

Sie leidet unter der Krise, weil es mit China ein Land getroffen hat, aus dem oft unsere Hardware kommt. Und sie muss die Frage beantworten, wie technische Lösungen gegen die Pandemie aussehen könnten.

Helfen Drohnen und Roboter gegen das Virus – oder sind sie Propaganda?

Jörg Schieb und ich werfen dazu in der neuen Ausgabe von COSMO TECH auch einen Blick auf China. Das Land schickt zurzeit Bilder um die Welt, die zeigen, wie Roboter im Kampf gegen das Coronavirus eingesetzt werden: Sie desinfizieren Krankenhausflure und bringen Risikopatienten das Essen ans Bett. Oder Drohnen: Sie verfolgen Menschen in Quarantäne, die … … weiterlesen

Gamer unterstützen Corona-Forschung – mit ihrer Grafikkarte

Gelegentlich hören wir von Supercomputern und Quantencomputern, die schneller rechnen als alle anderen zusammen. Einige davon helfen mittlerweile Forschern bei der Bekämpfung des Coronavirus. Sie versuchen, das Virus zu verstehen, Antikörper zu finden, ein Medikament oder sogar einen Impfstoff zu entdecken.

Der Zeitdruck ist hoch – deshalb kann es gar nicht genug Ressourcen geben. Je schneller die Forscher mit ihrer Arbeit vorankommen, desto besser.

Grafikkarten von Gamern sind extrem leistungsfähig; Rechte: WDR/Schieb

Grafikkarten von Gamern sind extrem leistungsfähig

Gamer haben Rechen-Power unter der Haube

Was viele nicht wissen: Gamer haben in der Regel besonders leistungsfähige Computer zu Hause stehen. Weil moderne Online-Games opulente Grafiken bieten – in Echtzeit. Und die sehen nur cool aus, wenn alles ruckelfrei läuft.

Eine ungeheure Rechenleistung, die dazu erforderlich … … weiterlesen

#Corona: Droht ein Netz-Kollaps?

Das Netz muss gerade eine Menge aushalten: Nicht nur, weil sich mehr Menschen als sonst im Netz über die aktuelle Lage informieren – und auch häufiger als sonst. Sondern weil überhaupt mehr Menschen ständig im Netz unterwegs sind. Alle, die Home Office machen zum Beispiel brauchen ein stabiles Netz. Sie übertragen Daten, die sonst im internen Firmennetzwerk übertragen worden wären. Doch das ist mengenmäßig noch eher zu vernachlässigen.

Games wie Fortnite verbauchen viel Bandbreite im Netz; Rechte: WDR/Schieb

Games wie Fortnite verbauchen viel Bandbreite im Netz

Nicht Home Office und Schüler, sondern Gaming und Streaming belasten das Netz

Ebenso, dass nun viele Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern in Kontakt treten, Hausaufgaben und Schulaufgaben über das Netz abwickeln. In punkto anfallendes Datenvolumen ist … … weiterlesen

Corona-Ausbreitung ausbremsen – per App!

Noch vor ein paar Tagen habe ich nachgedacht: Was, wenn die Gesundheitsbehörden wüssten, was Google, Facebook, Amazon, Apple und einige anderen wüssten, die uns – per GPS-Tracker im Smartphone – wörtlich rund um die Uhr beobachten? Sie fertigen detaillierte Bewegungsprofile an. Zumindest, wenn wir nicht überall das GPS-Tracking abschalten – und das machen nur sehr wenige von uns.

Google könnte vermutlich mühelos sagen, wer im Heinsberger Karneval mitgeschunkelt hat, wo sich das Corona-Virus besonders effektiv ausbreiten konnte. Google könnte es – macht es aber nicht. Einen Augenblick habe ich überlegt, warum die Behörden in solchen ernsthaften Zeiten die Onlinedienste nicht einfach dazu zwingen, diese Daten herauszugeben. Ich weiß: Datenschutz. Aber das Infektionsschutzgesetz kennt ja jede Menge erheblicher Einschnitte – bis hin zur behördlich angeordneten Quarantäne.

Analyse der Datenpenden: Wo haben sich Infizierte aufgehalten? Rechte: WDR/Schieb… weiterlesen

Die Volksverpetzer sind die Blogger des Jahres

Rund 20 Leute arbeiten ehrenamtlich für den Volksverpetzer: ein Blog, das politische Falschmeldungen aufdeckt, verschobene Framings entlarvt und mit seiner Arbeit zu einem gesunden demokratischen Diskurs beitragen möchte. Mit seinen Artikeln landet das Team des Volksverpetzers immer wieder in den Timeslines von Nutzerinnen und Nutzern – und ist damit jetzt als “Blogger des Jahres” ausgezeichnet worden.

Die Preise bei den Goldenen Bloggern in Berlin wurden in insgesamt 19 Kategorien vergeben. Über die Gewinner haben wechselweise das Publikum im Saal, Nutzerinnen und Nutzer am Livestream oder eine Jury aus den Gewinnern der vergangen zwölf Ausgaben entschieden – die Goldenen Blogger, die aus einer Spaßveranstaltung in Düsseldorf hervorgegangen sind, wurden gestern mittlerweile 13. Mal vergeben.

Der Preis fürs Lebenswerk ging an “Deutschlands Internet-Erklärer Nummer eins” Sascha Lobo, der als Blogger bekannt wurde, sich mittlerweile aber vor allem als Buchautor und mit seiner SPIEGEL-Kolumne einen … … weiterlesen

Sicherheitsexperte stellt Microsoft-Betrüger bloß

Ich kann gar nicht zählen, wie oft ich das schon gefragt wurde – und das seit Jahren: “Bei mir haben Microsoft-Mitarbeiter angerufen. Sie haben auf meinem Rechner angeblich einen Virus entdeckt und wollen den entfernen.” Manchmal rufen die angeblichen Supporter von Microsoft an. Manchmal schaffen sie es, Alarm-Hinweise auf den Bildschirm zu zaubern. Aber immer mit der Absicht, arglose Opfer in aller Welt zu betrügen. Mal, indem Gebühren für diesen “Service” (Virus entfernt) berechnet werden – öfter, indem sie sensible Passwörter und Zugangsdaten entwenden.

Es gible viele Methoden des Betrugs im Netz - eine ist, sich als Microsoft-Mitarbeiter auszugeben; Rechte. WDR/Schieb

Es gible viele Methoden des Betrugs im Netz – eine ist, sich als Microsoft-Mitarbeiter auszugeben

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Casino-Game “Coin Master” darf weiter Kinder abzocken

Zehn Millionen Euro. So viel hat die Spiele-App “Coin Master” in Deutschland aus den Taschen von Kindern und Jugendlichen gezogen. Nur im Januar. Und das wird auch die nächsten Monate so weiter gehen. Denn was “Coin Master” macht, ist jetzt hochoffiziell sauber.

Das Spiel ist “süß und knuddelig”. Teenystars wie Bianca “Bibis Beauty Palace” Heinicke feiern es und machen es den Kids so richtig schmackhaft. Hey, ist doch nur ein Spiel und Spaß, ist doch nur Werbung, alles super!

Gefährliches Spiel

Von wegen: Experten warnen vor dem simulierten Glücksspiel, das mit süßen Bildern Kinder anlockt und zur Kasse bittet. Das Spiel selbst: nicht viel mehr als ein Einarmiger Bandit in der Spielhalle. Nur eben in knuddelbunt und ohne die Chance, echtes Geld zu gewinnen. Sonst wäre es echtes Glücksspiel und ab 18.

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eBay sagt: Schluss mit der Corona-Abzocke

Es hat sich mittlerweile herumgesprochen: Das Coronavirus führt nicht nur zu Hamsterkäufen, sondern auch zu einem – aus Expertensicht unnötigen – Bedürfnis vieler Menschen nach Atemmasken und Desinfektionsmitteln. Auch wenn Privatleute davon kaum bis gar nicht profitieren. Es gibt einen regelrechten Run auf diese Produkte. Kaum eine Apotheke, die nicht ein Schild im Fenster hängen hätte: “Masken und Desinfektionsmittel ausverkauft!”.

Die Marktwirtschaft funktioniert: Weil die Nachfrage riesig und das Angebot knapp ist, steigen die Preise – teilweise ins Unermessliche. Windige Geschäftemacher nutzen die Gunst der Stunde und stellen – möglicherweise sogar geklaute – Desinfektionsmittel und Masken ins Netz und bieten sie zum Verkauf an. Natürlich zu astronomischen Preisen.

Wucherpreise für Desinfektionsmittel: Rechte: WDR/Schieb

Wucherpreise für Desinfektionsmittel

eBay hat konsequent alle Angebote zu Corona entfernt

Viele dieser Angebote sind auf eBay … … weiterlesen

Corona: Auch das Netz verträgt eine Portion Desinfektion

Corona – ein Schlagwort, das die Medien derzeit dominiert. Wahrscheinlich zu Recht. Denn niemand kann sagen, wie sich die Epidemie weiter entwickelt. Die Menschen wollen eine Einordnung, brauchen Hilfe, müssen sich organisieren.

Leider missbrauchen viele die aktuell hohe Aufmerksamkeit – und versuchen, mit Corona Geld zu machen. Oder einfach nur Angst und Schrecken zu verbreiten.

Der Corona Virus bedroht uns nicht nur in der Öffenltichkeit, sondern auch im Netz; Rechte: WDR/Schieb

Der Corona Virus bedroht uns nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch im Netz

Kettenbriefe, Phishing-Attacken, Wucher-Angebote

Im Netz geistern zum Beispiel unzählige Postings und auch Videos herum, die völlig haltlose Verschwörungstheorien verbreiten. Manche versprechen etwa, dass wir durch den Genuss von Knoblauch das Ansteckungsrisiko verringern könnten. Fahrlässig! … … weiterlesen

#Throttlegate: Apple bereut für 500 Mio. Dollar

Apple setzt auf einen Vergleich: In den USA gibt es eine Sammellage gegen Apple, weil der Apfel-Konzern vor eine Weile bei älteren iPhone-Modellen künstlich das Tempo gedrosselt hat (Stichwort: Throttlegate). Das hat vielen Kunden nicht gefallen, nicht wenige haben sich juristisch gewehrt. Deshalb bietet der Konzern betroffenen Kunden nun eine Entschädigung an. Am Ende wird es auf rund 25 Dollar pro Kunden hinauslaufen (die Juristen kassieren geschätzte 91 Millionen Dollar für den Fall – so effektiv Sammelklagen sind, so unanständig sind die Honorare für die Juristen).

Wenn der Akku im iPhone schwächelt, wird die Leistung reduziert; Rechte: WDR/Schieb

Im iPhone ist der Akku fest verklebt und lässt sich daher nur schwer austauschen

Fernsteuerung: Der Wille der Konzerne geschehe

25 EUR dafür, dass das eigene Gerät aus der Ferne manipuliert wurde – … … weiterlesen

Muss das sein? Sicherheitslücke bei PayPal

Mobile Payment ist eine feine Sache – wenn man ‘s mag. Ob kleine oder große Beträge: Einfach Smartphone zücken, Kredit- oder EC-Karte auswählen, ans Terminal halten – fertig. Selbst die PIN-Eingabe entfällt, weil das Smartphone ja ohnehin abgesichert ist. Auch mit der Apple Watch kann man auf diese Weise bequem bezahlen. Das geht schneller als Bargeld und auch schneller als mit einer Plastikarte. Außerdem fließen praktisch keine Daten an den jeweiligen Händler. Feine Sache also.

Bezahlen mit der Smartwatch: Bequem - aber derzeit gibt es auch Risiken; Rechte: WDR/Schieb

Bezahlen mit der Smartwatch: Bequem – aber derzeit gibt es auch Risiken

Unautorisierte Abbuchungen – teilweise 4-stellig

Derzeit werden Mobile-Payment-Fans aber aufgeschreckt: Viele haben unautorisierte Belastungen erhalten. Von einem Kaufhaus … … weiterlesen

Gamesförderung: Bitte lasst mal Profis ran

Was hat das Bundesverkehrsministerium mit Videospielen zu tun? Die formal korrekte Antwort ist: Es ist auch das Ministerium für Digitale Infrastruktur. Da passen digitale Spiele ja irgendwie rein.

Darum will die Behörde unter Minister Andreas Scheuer (CSU) in den nächsten Jahren bis zu 250 Millionen Euro an hiesige Spielefirmen verteilen. Die Gamesförderung soll die deutsche Spieleindustrie international konkurrenzfähig machen.

Eine andere Antwort auf die Frage wäre: leider zu viel. Denn das Verkehrsministerium kennt sich mit Computer- und Videospielen so gut aus wie mit Kinofilmen. Nicht besonders also. Darum ist mein Wunsch: Kann sich bitte irgendeine andere Institution um Games kümmern?

Andreas Scheuer (CSU, vorne), Bundesverkehrsminister sitzt auf der Gamescom an einem Computerspiel. Bild: picture alliance/Oliver Berg/dpa… weiterlesen

Ab Aschermittwoch: Digital Detoxing?

Am Aschermittwoch ist bekanntlich alles vorbei – die Fastenzeit beginnt.

Nicht wenige denken darüber nach, ob sie nicht auch mal “digital fasten” sollten. “Digital Detoxing” nennt sich das: Digitales Entgiften. Und meint: Weniger Smartphone, Facebook, WhatsApp, Instagram, Web und E-Mail. Im Idealfall natürlich nichts davon. Das könnte den ganzen Organismus mal so richtig schön “entgiften”. Angesichts des heute üblichen Medienkonsums – der Durchschnittsmensch greift alle 12 Minuten zum Handy und verbringt etliche Stunden am Tag damit – wohl keine schlechte Idee.

Kinderauge beim Betrachten von Apps; Rechte: WDR/Schieb

Die meisten verbringen viel zu viel Zeit mit Apps

Detoxing: Gibt’s denn eine App dafür?

Wer nun fragt: “Gibt’s denn eine App dafür?” – und das wurde ich ernsthaft schon gefragt! -, macht deutlich, … … weiterlesen

Wikileaks-Gründer Julian Assange droht die Auslieferung

“I love Wikileaks!” Donald Trump hat aus seinem Herzen keine Mördergrube gemacht, als Wikileaks mitten im US-Wahlkampf vor vier Jahren die Inhalte von persönlichen E-Mails der damaligen US-Verteidigungsministerin und Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton veröffentlicht hat. Denn die Inhalte waren pikant – und haben Donald Trump damals zweifelsfrei in die Hände gespielt, weil sie Hillary Clinton enorm geschwächt haben.

Heute würde Donald Trump Wikileaks wohl verteufeln und in Grund und Boden twittern, erschienen auf Wikileaks nicht minder pikante Details aus seiner Kommunikation. Wahrheit hat eben immer mehrere Gesichter, je nachdem, auf welcher Seite man steht. Ob man profitiert oder dafür bezahlt.

Wikileaks: Brisante Informationen, die viele Journalisten verarbeitet haben: Rechte: WDR/Schieb

Wikileaks: Brisante Informationen, die viele Journalisten verarbeitet haben

Assange droht die Auslieferung an die … … weiterlesen

NetzDG 2.0: Neue Regeln, neue Aufregung

Seit 2018 gilt in Deutschland das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG). Es soll die zunehmende Hetze und den Hass in den Sozialen Netzwerken eindämmen helfen. Es hat durchaus etwas gebracht. Aber einen Durchbruch, eine wirkliche Besserung der Situation hat das NetzDG dann auch nicht gebracht. Aber immerhin müssen Facebook und Co. Inhalte, die “offensichtlich Rechtsverstoß” begehen, löschen – wenn sie gemeldet werden.

Das aber reicht nicht. Das sehen die User in Facebook, auf Twitter und YouTube jeden Tag. Die Stimmung kocht immer weiter hoch – der Anstand hat sich verabschiedet. Deshalb hat das Bundesjustizministerium nun eine weitere Zündstufe geschaltet. Das NetzDG soll verschärft werden, Künftig müssten die Sozialen Netzwerke auch selbst und aktiv Rechtsverstöße melden. Also Postings melden, die Hass, Hetze oder – das ist neu! – auch die Bedrohung durch sexuelle Gewalt enthalten.

Soziale Netzwerke sollen künftig aktiv Postings ... <a href=… weiterlesen