GAIA-X 4 moveID: Verkehrskomponenten digitalisieren und sicher vernetzen

Gemeinsam mit einem Forschungskonsortium erarbeitet Materna im Rahmen einer GAIA-X Initiative wichtige Grundlagen für innovative Mobilitätsservices in ganz Europa. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie mehr über das neu gestartete Projekt GAIA-X 4 moveID und verschiedene Nutzungsszenarien.

Im April 2022 haben wir hier im Blog über ein Gaia-X Projekt berichtet, das sich mit dem Support und Remote-Betrieb für autonom fahrende Fahrzeuge befasst. Nun wurde ein weiteres Teilprojekt von GAIA-X 4 Mobility gestartet: das Projekt GAIA-X 4 moveID entwickelt einen föderierten Mobilitätsdatenraum, über den Fahrzeuge mit anderen Verkehrskomponenten „kommunizieren“ können und knüpft sozusagen ein digitales Netz der Mobilität.

Dazu werden Fahrzeuge und beispielsweise Ampeln, Schranken, Parkplatzautomaten, Tankstellen oder Ladesäulen mit digitalen Identitäten versehen und diese in einer Blockchain gespeichert. Durch die Verbindung der Sensorik- und Aktorik-Systeme mit Self Sovereign Identity (SSI) -Technologien werden sämtliche Objekte im System füreinander zugänglich und können über ein Funknetz miteinander interagieren – ohne dafür auf ein proprietäres, zentrales Anbieter-Backend angewiesen zu … … weiterlesen

Organisationen agil transformieren: Community of Practice bringt’s

Der Fachkräftemangel und zunehmend komplexere und dynamischere Anforderungen verlangen nach einer stärkeren Nutzung, Weiterentwicklung und Vernetzung von Expertenwissen. Wie lassen sich die Erfahrungen der Fachexperten schneller für Kunden nutzbar machen und weiterentwickeln? Wir stellen hier unseren Ansatz „Community of Practice“ vor, um die Herausforderungen systematisch anzugehen und  damit verbundene Chancen einer agilen Organisation zu nutzen.

Bei MATERNA gibt es schon seit längerem regelmäßige Austauschformate und -formen, um Expertenwissen zu präsentieren und zu diskutieren, unter anderem das Konzept Community of Practice (CoP). Dieses Kooperationskonzept wurde bereits 1991 durch Jean Lave und Étienne Wenger geprägt. Heute erlangt es durch die stärkere organisatorische Verankerung der Agilität eine immer größere Bedeutung, um Experten-Wissen („Wer wie was“) effektiver nutzen zu können und eine offenere Austauschkultur („Voneinander lernen“) zu fördern. Inzwischen sind Communities als Mittel zur agilen Transformation von Organisationen, z.B. durch das scaled agile framework SAFe, angekommen.

Um im Austausch untereinander die nötige Breite und Tiefe … … weiterlesen

Der bedrohliche Aufstieg von Ransomware as a Service (RaaS)

Ransomware as a Service ist ein neuer, ernstzunehmender Trend. Immer wieder sorgen umfangreiche Angriffe von Erpressersoftware auf Unternehmen für Schlagzeilen. Doch die gute Nachricht ist: „The First line of Defense is you“ – jeder kann mithelfen, gegenzusteuern.

Ransomware-Angriffe auf Privatanwender:innen sowie Unternehmen sind längst keine Seltenheit mehr. Kein Unternehmen, egal welches Geschäft es betreibt, ist davor gefeit. Im vergangenen Jahr waren die Auswirkungen in allen Branchen und fast allen Regionen der Welt spürbar. Durch die Kompromittierung der technischen Verwaltungssoftware des Unternehmens Kaseya wurden im Juli 2021 bis zu 1.500 Organisationen lahmgelegt. Die Cyber-Kriminellen sperrten mit einem Verschlüsselungstrojaner Zugriffe auf IT-Systeme, um hohe Lösegeldsummen zu erpressen. Anfang 2022 sorgte ein großer Angriff auf Bernalillo County in New Mexico für Schlagzeilen.

Die folgende Grafik zeigt die rapide Zunahme von Single Ransom-Angriffen und verdeutlicht die steigende Beliebtheit dieser Schadsoftware bei den Kriminellen. Innerhalb der vergangenen zwei Jahre hat sich die Zahl der Ransom-Angriffe … … weiterlesen

PDF war gestern – Moderne Geschäftsberichte sind digital!

Von Print zu Web – ein Trend, der sich in den vergangenen Jahren allgemein etabliert hat und sich in vielen Geschäftsbereichen fortsetzen lässt. So auch in der Geschäftsberichterstattung. Mehr über die Möglichkeiten und Vorteile erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Beim Geschäftsbericht eines Unternehmens geht es nicht nur um reine Zahlen und Fakten, sondern auch ums Image. Neben den gesetzlichen Offenlegungsvorschriften enthält die Publikation verschiedene relevante Informationen zum Unternehmen.Zu den Zielgruppen zählen Gesellschafter, Geschäftspartner und Kunden, Ratingagenturen und Banken, Bewerber:innen und die Öffentlichkeit. Ein repräsentativer, attraktiv gestalteter Geschäftsbericht ist daher nicht zuletzt auch ein gutes Marketinginstrument. Auch viele Unternehmen, die nicht verpflichtet sind, einen Geschäftsbericht zu publizieren, erstellen und nutzen ihn zu PR-Zwecken.

Doch wie lassen sich die eher trockenen Sachverhalte und Themen leserfreundlich und unterhaltsam darstellen und adressieren? Es gibt durchaus Möglichkeiten, bei Form und Inhalten des Geschäftsberichtes ein wenig kreativ zu sein. Über die Download-PDF hinaus gehen inzwischen Online-Formate, … … weiterlesen

Digitalisierung in Unternehmen: Interview mit SPIE

In der aktuellen Folge unserer Video-Reihe Chefsesselgespräche erörtert Martin Wibbe, CEO der Materna-Gruppe, gemeinsam mit Markus Holzke, CEO SPIE Deutschland & Zentraleuropa, die Aspekte der Digitalisierung bei dem unabhängigen europäischen Multitechnik-Dienstleister. SPIE betreut neben der technischen Infrastruktur wichtiger öffentlicher Gebäude marktführend die Energie-Infrastruktur in Deutschland. Die Themen Nachhaltigkeit und Energiewende im Hinblick auf eine klimaneutrale Zukunft stehen klar im Fokus des Engagements. Materna unterstützt das Unternehmen dabei, mithilfe von IoT-Technologien Einsparpotenziale bei Gebäuden und Anlagen abzuleiten.

Markus Holzke und Martin Wibbe haben sich in der ARENA2036 in Stuttgart getroffen, einem Innovation Lab für die co-kreative Arbeit an unterschiedlichsten interdisziplinären Projekten. Sie haben sich über wichtige Ziele und Wachstumsambitionen beider Unternehmen unterhalten. Mehr dazu im folgenden Video.

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Minimum Viable Product für maximal kundenorientierte Lösungen

In unserer schnelllebigen digitalen Welt sind oft Lösungen gefragt, die in absehbarer Zeit umsetzbar sind. Ein standardisiertes Vorgehensmodell hilft Unternehmen dabei, in kürzester Zeit eine erste lauffähige Version eines neuen Produktes oder einer neuen Applikation zu entwickeln. So entsteht ein Minimum Viable Product (MVP). Lesen Sie im Blog-Beitrag mehr darüber, wie sich in kurzer Zeit bereits Ergebnisse aufzeigen und innovative Projekte erfolgreich umsetzen lassen.

Viele große Projekte starten mit einer umfassenden, oft jahrelangen Planung. Schließlich wird eine fertig entwickelte Lösung auf den Markt gebracht. Heute stehen wir vor der Herausforderung, Innovationen bei zugleich oft mangelnden Ressourcen möglichst schnell umzusetzen, selbst wenn wir die Zielgruppen und ihre Sichtweise dazu noch nicht sehr gut einschätzen können. Zeit, Geld und Personal für eine komplexe und finale Umsetzung sind nicht im gewünschten Maße verfügbar. Um dennoch agil zu bleiben und Innovationen schnell auf den Weg zu bringen, ist es sinnvoll, zunächst mit einem Produkt … … weiterlesen

Von reaktiv zu proaktiv: Geschäftsmodelle für den Customer Service der Zukunft

Kunden erwarten heute zunehmend bessere und qualitativ hochwertigere Services. Im Optimalfall beugt der Customer Service einem möglichen Problem vor, sodass es garnicht erst eintritt. Welche Rolle digitale Geschäftsmodelle dabei spielen und welche Voraussetzungen nötig sind, erfahren Sie in diesem Blog-Beitrag.

Aufgrund sich schnell verändernder Kundenbedürfnisse und der steigenden Anzahl an neuen Technologien sind Unternehmen gut beraten, bestehende Geschäftsmodelle zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Digitale Geschäftsmodelle, die sich flexibel an Markt- und Technologieveränderungen anpassen lassen, verbessern das Werteangebot von Unternehmen gegenüber ihren Kunden. Im Kundenservice eröffnen sie neue Möglichkeiten, insbesondere mit dem Blick darauf, die Kundenzufriedenheit maßgeblich zu erhöhen.

Everything-as-a-Service als neuer Ansatz im Customer Service

Der Geschäftsmodellansatz Everything-as-a-Service zielt darauf, jegliche Produkte oder Dienstleistungen als einen Service anzubieten. Mieten statt kaufen, ist hier die Devise. Hierzu ein einfaches Beispiel aus dem Alltag: Sie gehen in den Elektronikfachhandel Ihres Vertrauens und benötigen eine neue Waschmaschine. Statt nun die Maschine zu kaufen, bezahlen … … weiterlesen

Digitalisierung in Unternehmen: Exklusives Interview mit Beiersdorf

Beiersdorf, seit 140 Jahren bekannt für innovative Haut- und Körperpflege und Hautforschung, geht neue Wege bei der Konsumentenansprache und nutzt die Digitalisierung unter anderem bei der individuellen Vermarktung ihrer Produkte. In Rahmen unserer Video-Interview-Reihe „Chefsesselgespräche“ werfen wir einen Blick darauf.

Unser CEO, Martin Wibbe, war zu Gast bei Beiersdorf in Hamburg und sprach exklusiv mit Dr. Annette Hamann, CIO Beiersdorf and Managing Director Beiersdorf Shared Services IT, über den Kulturwandel und aktuelle Herausforderungen bei Beiersdorf, und darüber, welche Mehrwerte sich durch Technologielösungen, beispielsweise in der Kundenbindung, erreichen lassen. Ein Anknüpfungspunkt ist hier auch das gemeinsame Thema der Datenökonomie.

Im folgenden Video erfahren Sie mehr dazu.

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Auf Wachstumskurs: Grundstein für Materna Neubau gelegt

Materna wächst – und wächst auch aus seiner Unternehmenszentrale in Dortmund zunehmend heraus. Vor wenigen Tagen haben wir, gemeinsam mit Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal und zahlreichen weiteren Gästen den Grundstein für unser neues Firmengebäude im Innovations- und Technologiepark Phoenix-West gelegt. Es wird nicht nur ein architektonischer Glanzpunkt und Vorzeigestandort in Dortmund, sondern auch ein Highlight in der Geschichte von Materna.

Es ist ein besonderer Moment für alle Beteiligten. Martin Wibbe, CEO der Materna-Gruppe, bringt in seiner Begrüßungsrede seine Hochachtung vor dem zum Ausdruck, was in den vergangenen 42 Jahren bei und durch Materna entstanden ist. Auch für die Stadt Dortmund ist es ein besonderer Moment , so Thomas Westphal, Oberbürgermeister von Dortmund und bekennender Fan von Materna. Für ihn steht die Grundsteinlegung auf dem Grund einer ehemaligen Industrieanlage zugleich symbolisch für den gelungenen Strukturwandel in Dortmund.

Aktuell sind am Dortmunder Standort rund 1.400 Mitarbeiter:innen beschäftigt. Die Wachstumsperspektiven sind hervorragend und … … weiterlesen

Nachhaltiges IoT: Wie ein Tool-O-Mat hilft, Ressourcen zu schonen

Welche Möglichkeiten eröffnet das Internet of Things, wenn es darum geht, Prozesse zu digitalisieren sowie effizient und nachhaltig zu wirtschaften: der Industrial IoT Use Case Podcast stellt ausgewählte IoT-Lösungen aus unterschiedlichsten Unternehmen aus der Industrie vor. Ein spannendes Kundenprojekt, das auf viele Branchen anwendbar ist, ist der Tool-O-Mat. Erfahren Sie in der aktuellen IoT-Podcast-Folge, was dahintersteckt.

Mehr denn je geht es in der Industrie heute darum, betriebswirtschaftliche als auch natürliche Ressourcen effizient einzusetzen. Ein wichtiger Baustein, um die Ressourceneffizienz zu optimieren, ist die Vernetzung der konventionellen Prozesse und der Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette, in Verbindung mit der digitalen Welt des Internets. Durch die Kombination physischer Geräte mit kommunikationsfähiger Sensorik, Big Data und digital vernetzten Systemen lassen sich Produktion und Prozesse automatisieren, Fehlerquellen beseitigen, Lagerbestände optimieren und die Logistik verbessern. Die Erfassung und Analyse von Sensordaten hilft dabei, Einsparpotenziale aufzudecken, aber auch Maßnahmen für die Predictive Maintenance abzuleiten. Die Zustandsüberwachung von … … weiterlesen

Ja-Nein-Vielleicht: Wie sehen die deutschen Unternehmen GAIA-X?

Laut einer aktuellen Studie der Bitkom stößt die europäische Cloud-Plattform GAIA-X auf breites Interesse in der deutschen Wirtschaft. Rund die Hälfte der deutschen Unternehmen können sich vorstellen, die europäische Cloud- und Dateninfrastruktur in der Zukunft zu nutzen.

GAIA-X steht für ein datensouveränes Europa mit dem Ziel, die Datenhoheit von Unternehmen und Bürgern zu schützen und zugleich Innovationen zu ermöglichen. Sichere dezentral organisierte Datenräume, die europäischen Datenschutzanforderungen entsprechen, transparent und kompatibel sind, legen die Basis für zukunftsweisende IT-Lösungen und neue datengetriebene Geschäftsmodelle.

Laut einer repräsentativen Befragung des Digitalverbands Bitkom haben aktuell 46 Prozent der deutschen Unternehmen Interesse an der Nutzung von Diensten der europäischen Cloud GAIA-X. Vor allem größere Unternehmen sehen Mehrwerte. Von den Unternehmen mit 100 bis 499 Beschäftigten planen bereits 18 Prozent, die europäische Cloud zu nutzen und 37 Prozent sind interessiert. Bei den befragten Unternehmen ab 500 Mitarbeitenden haben sogar 32 Prozent konkrete Pläne für die Nutzung von … … weiterlesen

Schnell und profitabel in die Cloud: 10 Punkte-Plan für die Cloud-Migration

Viele Unternehmen haben erste Cloud-Projekte unter Zeitdruck umgesetzt und damit wesentliche Vorteile der Cloud verschenkt. Um den Weg in die Cloud schnell und erfolgreich zu beschreiten, lohnt es sich, die Migration von Anfang an auf ein solides Fundament zu stellen.

Der Erfolg von Cloud-Projekten steht und fällt mit dem Aufbau von Cloud-Plattformen und den darauf laufenden Applikationen. Hierbei sollten sich Unternehmen frühzeitig und ausreichend Gedanken machen hinsichtlich Planung, Umsetzung und Betrieb der Architektur. Wer hier ohne ausreichende Überlegungen startet und auf kurzfristige Gewinne durch die schnellstmögliche Migration von Anwendungen in die Cloud setzt, tut sich langfristig keinen Gefallen. Die Cloud-Migration von Anfang an strukturell zu untermauern, kann Kosten reduzieren und die Journey to Cloud insgesamt beschleunigen.

McKinsey beschreibt zehn Punkte für die Cloud-Migration. Wir haben in Kürze zusammengefasst, worauf es ankommt.

Die wichtigsten Maßnahmen beim Aufbau der Cloud-Architektur

  • Technologie optimieren
    Der Beginn des Migrationsprozesses ist oft … … weiterlesen
  • Behörden müssen Voraussetzungen für sichere mobile Arbeitsplätze schaffen

    Auch in Behörden ist die Digitalisierung nach und nach angekommen. Immer mehr Behördenmitarbeiter:innen nehmen mobile bzw. hybride Arbeitsplatzmodelle in Anspruch. Es wird also höchste Zeit, dass auch Behörden Konzepte für sicheres mobiles Arbeiten ausarbeiten und ihre Mitarbeiter:innen mit den passenden Endgeräten und Anwendungen ausstatten. Diese Entwicklung schreitet jedoch nur sehr langsam voran. Mangels geeigneter und gesicherter Alternativen greifen Behördenmitarbeiter:innen deshalb häufig zu unsicheren Kommunikations-Anwendungen wie WhatsApp oder Telegram. Diese stellen erhebliche Risiken für die IT-Sicherheit und den Datenschutz innerhalb der Behörden dar.

    In diesem Blog-Post erfahren Sie, wie Behörden den Weg zum mobilen Arbeitsplatz erfolgreich bestreiten, worauf es zu achten gilt und wie mobiles Arbeiten in Zukunft sicher und datenschutzkonform gestaltet werden kann.

    1. Neue Technologien einführen

    Trotz des technologischen Fortschritts in den Behörden, werden neue Technologien und IT-Konzepte wie Cloud, Künstliche Intelligenz und Edge Computing noch immer zu wenig genutzt. Dabei können gerade diese Technologien dazu beitragen, die Digitalisierung … … weiterlesen

    Was ist AIOps – A Beginner’s Guide

    Vor einigen Jahren prognostizierte Gartner, dass IT Operations (ITOps)-Mitarbeiter in den nächsten Jahren eine große Veränderung erfahren würden. Traditionelle IT-Management-Techniken wurden als nicht in der Lage angesehen, mit der digitalen Geschäftstransformation umzugehen. Gartner sagte voraus, dass es erhebliche Änderungen bei den ITOps-Verfahren und eine Umstrukturierung der Art und Weise geben würde, wie wir unsere IT-Ökosysteme verwalten. Sie nannten die sich entwickelnde Plattform, auf der diese Änderungen stattfinden würden, „AIOps“.

    Die Änderungen in der IT der vergangenen Jahre haben Gartners Voraussagen bestätigt. Interesse und Akzeptanz von AIOps sind exponentiell gestiegen, da Organisationen versucht haben:

    • Innovation zu ermöglichen
    • Störer abzuwehren
    • die Geschwindigkeit, mit der digitale Daten erzeugt und verteilt werden, sowie ihre Menge und ihre Vielfalt zu verwalten, die insgesamt von Menschen nicht mehr erfasst werden können

    Dieser Artikel behandelt die ursprünglichen und aktuellen Markttreiber von AIOps und seine Komponenten und Vorteile. Die Inhalte wurden zudem an die neueste Version … … weiterlesen

    Sichere Apps entwickeln – 10 potenzielle Fehlerquellen

    Das Open Web Application Security Project (OWASP) ist eine Non-Profit-Organisation mit dem Ziel, die Sicherheit von mobilen und Web-basierten Anwendungen und Diensten zu verbessern. Sie unterstützt die sichere Software-Entwicklung mit einer Checkliste der zehn häufigsten Risiken. Was ist bei der App-Entwicklung hinsichtlich der Sicherheit zu berücksichtigen?

    Zunächst einmal haben es Software Developer bei Anwendungen für mobile Endgeräte mit grundsätzlich anderen Risiken zu tun, als bei einem Laptop oder PC. Die Sicherheit von Daten und Apps wird auf Smartphones und Tablets über vier Schichten realisiert: Hardware, Betriebssystem (OS), API und Apps. Auf der Hardware-Ebene sorgen eine Gerätevollverschlüsselung sowie ein geschützter Bootloader dafür, dass nur valide Software beim Gerätestart geladen wird. Das OS stellt eine Sandbox bereit, in der Apps isoliert und geschützt ablaufen, also keine Manipulation des Gesamtsystems vornehmen können. Weitere Sicherheits-Features auf OS-Ebene sind Funktionen zur sicheren Kommunikation mit verschiedenen Netzen oder die Benutzeridentifizierung per PIN oder … … weiterlesen

    Zensus startet Volkszählung erstmals online

    Zensus 2022: Erfassen, was ist. Gestalten, was wird. Am 15. Mai 2022 hat die neue deutschlandweite Volkszählung begonnen. Während die letzte Bürgerbefragung 2011 noch komplett offline durchgeführt wurde, können die Befragten ihre Angaben in diesem Jahr erstmals über einen Online-Fragebogen melden.

    Alle zehn Jahre erhebt der Zensus mittels einer groß angelegten Bürgerbefragung statistische Daten, um die genaue Bevölkerungszahl und Demografie-Daten zu ermitteln und damit letztlich eine verlässliche Planungsgrundlage für politische und wirtschaftliche Entscheidungen für die Zukunft zu erhalten. In diesem Jahr ist es wieder soweit. Im Zuge der Digitalisierung hat sich gegenüber der letzten Befragung 2011 einiges getan, denn erstmals wird der Zensus nun auch online durchgeführt. Dadurch lassen sich nicht nur enorme Papiermengen einsparen. Auch die Datenqualität verbessert sich und die elektronischen Datenverarbeitungsprozesse sorgen für eine höhere Effektivität des gesamten Vorgangs.

    In den vergangenen Jahren haben viele Mitarbeitende in den Statistischen Ämtern von Bund, Ländern und Kommunen das Großprojekt … … weiterlesen

    Flutter macht mobil: eigene Apps einfach entwickeln

    Wenn Unternehmen und Organisationen eigene Apps entwickeln wollen, stehen sie oft vor der Frage, mit welchem Tool das am schnellsten und am günstigsten umsetzbar ist. Flutter, das Open Source Software Development Kit aus dem Hause Google, überzeugt mit plattformübergreifenden Technologien und einer guten User Experience.

    Eine eigene App ist für viele Unternehmen eine gute Möglichkeit, beispielsweise Terminreservierungen und Zahlungen abzuwickeln sowie den Vertrieb oder interne Prozesse zu unterstützen. Eine der größten Herausforderungen in der App-Entwicklung sind die verschiedenen Betriebssysteme. Soll die Anwendung auf Smartphones laufen, müssen oft zwei Apps parallel entwickelt werden –  eine für Android und eine für iOS. Noch höher ist der Aufwand, wenn die Anwendung auch auf Computer-Betriebssystemen oder im Web zum Einsatz kommen soll.

    Das Open Source Framework Google Flutter 2.0 strebt eine gemeinsame Code-Basis für alle Endgeräte an, das heißt, mit nur einem einzigen gemeinsamen Programmcode lassen sich Apps für alle mobilen Geräte, für die … … weiterlesen

    AIOps: Von der Theorie zur Praxis

    Technologien kommen und gehen. Wie verhält es sich mit AIOps, dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz im IT-Betrieb? Unternehmen sollten wissen, dass der Einsatz von AIOps schon heute signifikante Vorteile erzielt. Lesen Sie in diesem Beitrag, welche Herausforderungen den Bedarf an AIOps antreiben und welche wichtige Anwendungsfälle es für den Einsatz von AIOps gibt.

    Zu viele Daten: Betriebs-Teams können nicht mithalten

    Heute hängt der Geschäftserfolg von der optimierten Leistung und der kontinuierlichen Innovation von IT-gestützten Services ab. Gleichzeitig erlebt die IT-Landschaft weiterhin agile, schnelllebige Innovationen und Veränderungen.

    Mit der Verbreitung von DevOps ist die Bedeutung von Echtzeitüberwachung und Beobachtbarkeit entscheidend für den Erfolg der heutigen beschleunigten Entwicklungszyklen. In Kombination mit der schnellen Einführung dynamischer, Cloud-nativer Anwendungen sind die Datenmengen explodiert, sodass Betriebs-Teams dieses exponentielle Wachstum nicht mehr verarbeiten und verwalten können. Dadurch werden die Anstrengungen, das Serviceniveau zu optimieren und gleichzeitig Innovationen zu ermöglichen, sowohl immer wichtiger als auch immer schwieriger.

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    Registermodernisierung – Chance oder Risiko?

    Vor gut einem Jahr ist das Registermodernisierungsgesetz in Kraft getreten. Doch was bedeutet die Modernisierung von Registern der öffentlichen Verwaltung im täglichen Leben? Und wie sieht es mit dem Datenschutz aus – sind wir auf dem Weg zum gläsernen Bürger?

    Angaben und Nachweise von Bürger:innen, die bereits in Registern der öffentlichen Verwaltung gespeichert sind, sollen durch das Registermodernisierungsgesetz behördenübergreifend nutzbar gemacht werden. Das spart Aufwand seitens der Bürger:innen und seitens der Verwaltung. Beispielsweise können Vorgänge, die mit einem bestimmten Lebensereignis einhergehen, miteinander verknüpft werden oder sogar automatisch ablaufen – der Traum aller, die gern auf den ein oder anderen Behördengang oder Online-Anmeldeprozess verzichten würden.

    So könnte in einigen Jahren der Anmeldeprozess nach der Geburt eines Kindes aussehen:  Staat, Krankenkasse und Arbeitgeber erhalten als wesentlich beteiligte Informationsempfänger relevante Daten wie Anschrift, gewünschte Elternzeit etc. über ein zentrales Portal, auf dem die Eltern diese Informationen nur einmalig hinterlegen müssen. Das sogenannte Once-Only-Prinzip … … weiterlesen

    European Accessibility Act: Barrierefreiheit für Produkte und Services jetzt umsetzen

    Jedes Jahr im Mai ruft der weltweite Global Accessibility Awareness Day dazu auf, über die bessere Zugänglichkeit digitaler Angebote für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen und Beeinträchtigungen nachzudenken. Auch Wirtschaftsunternehmen müssen sich jetzt stärker mit dem Thema Barrierefreiheit auseinandersetzen. Die EU-Richtlinie European Accessibility Act (EAA) und das deutsche Barrierefreiheitsstärkungsgesetz verpflichten Unternehmen künftig zur Barrierefreiheit. Was bedeutet das aktuell für Unternehmen in Deutschland?

    Während in den vergangenen Jahren die digitale Barrierefreiheit in der öffentlichen Verwaltung im Vordergrund stand, kommen entsprechende Verpflichtungen künftig auch auf Wirtschaftsakteure zu. Für fast zehn Prozent der Gesamtbevölkerung gilt es, eine gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen. Letztlich können sich Unternehmen, die nutzerfreundliche Bedingungen schaffen, aber auch Wettbewerbsvorteile sichern.

    Um den intereuropäischen Handel mit barrierefreien Produkten und Dienstleistungen zu verbessern, ist vor zwei Jahren mit dem European Accessibility Act (EAA) eine Richtlinie in Kraft getreten, die unterschiedliche Barrierefreiheitsanforderungen, die in den Mitgliedsstaaten entstanden sind, durch gemeinsame Regeln harmonisiert. Die EU-Richtlinie … … weiterlesen

    Customer Service meets IT-Service

    Kundenservice und IT-Service haben eine grundsätzlich unterschiedliche Ausrichtung. Doch wenn beide sich zusammentun, ergeben sich wertvolle neue Chancen. Wie das funktioniert und wie Unternehmen dabei profitieren können, erfahren Sie im heutigen Beitrag.

    Jana Gehrmann, Senior Business Consultant im Geschäftsbereich Digital Transformation bei Materna, erklärt an einem Beispiel, warum Customer Service und IT-Service zusammenhängen: „Bei vielen Produkten, wie zum Beispiel technischen Geräten, haben Kunden und Händler mittlerweile den Punkt erreicht, an dem sie selbst kaum feststellen können, ob ein Gerät an sich einen Defekt hat oder ob es eine softwareseitige Störung gibt. Denken wir nur an die Smart-Home-Waschmaschinen. Sobald dort ein Fehler auftritt, lässt sich nicht mehr eindeutig sagen, ob es an der Trommel oder an der verbauten IT liegt. Genau das kann auch der Kundenservice nicht immer feststellen. Dafür müssen wir eine Verbindung zwischen dem Customer Service und der IT herstellen.“

    Um solche und ähnliche Anforderungen der Digitalisierung zu lösen, … … weiterlesen

    Auf Wachstumskurs: #TeamMaterna freut sich auf Neubau

    Unsere Geschäftszahlen für das Jahr 2021 liegen vor: wir haben mit einem Wachstum von über 20 Prozent abgeschlossen. Die Mission 2025 ist genau auf Kurs und am Neubau unseres Headquarters wird jeden Tag kräftig gearbeitet. Das Team Materna freut sich schon darauf.

    In Dortmund entsteht derzeit auf 200 Hektar Entwicklungsfläche einer der größten Innovationsstandorte in Deutschland auf dem ehemaligen Gelände des Stahlwerks Phoenix. Auch Materna wird Anfang 2024 in den Innovations- und Technologiepark Phoenix-West umziehen. Die Baufortschritte unseres neuen Headquarters sind jeden Tag gut zu beobachten. Der Neubau wird ein modernes Arbeitsumfeld bieten, erfüllt höchste Energie-Effizienz-Standards und bietet fortschrittliche E-Mobilitätskonzepte für alle Mitarbeitenden im Team Materna. In unserer neuen Unternehmenszentrale entstehen mehr als 1.800 Arbeitsplätze bei einer Investitionssumme von weit über 120 Millionen Euro.

    Unser neues Headquarter wird einen architektonischen Glanzpunkt … … weiterlesen

    Daten für die Mobilität der Zukunft in Europa

    Im Rahmen der europäische Cloud-Initiative Gaia-X beteiligen wir uns aktiv im GAIA-X Hub Germany, unter anderem mit Projekten im Bereich der Mobilität. In diesem Beitrag erfahren Sie etwas über Remote Operation Management Services (ROMS) für autonome Fahrzeuge.

    In der Gaia-X Domäne Mobilität arbeiten Partner aus der öffentlichen Verwaltung, Wirtschaft und Forschung an einem vernetzten und technikoffenen Mobilitätsdaten-Ökosystem, in dem Akteure in Europa anbieterübergreifend und domänenübergreifend mobilitätsbezogene Daten sicher austauschen können. Das Projekt GAIA-X 4 Future Mobility wird ein maßgeblicher Beitrag zu einer nachhaltigen und sicheren Mobilität der Zukunft sein: es sollen wertvolle Daten von beteiligten Anbietern gewonnen und innovative Anwendungen entwickelt werden, die helfen, das Mobilitätserlebnis zu verbessern.

    Mobilitätsdaten lassen sich vor allem für ein intelligentes Verkehrsmanagement nutzen – mehr dazu hier: „Stau auf der Autobahn – Daten machen den Weg frei“. Zugleich haben sie eine hohe Relevanz auch für die Landwirtschafts-, Energie- und Gesundheitsbranche sowie den gesamten Bereich … … weiterlesen

    Materna schließt sich dem UN Global Compact an

    Der UN Global Compact ist die weltweit größte Initiative für nachhaltige und verantwortungsvolle Unternehmensführung. Materna hat sich der Initiative angeschlossen und diese unterzeichnet. Damit verpflichten wir uns zu nachhaltigem Wirtschaften sowie zur Umsetzung der Prinzipien des UN Global Compact.

    In vielen Familienunternehmen ist Nachhaltigkeit fest in der DNA verankert – so auch bei Materna. Das Denken in Generationen statt in Quartalen ist ausschlaggebend und prägte auch die Strategie von Materna seit jeher.

    Der UN Global Compact wurde ursprünglich im Jahr 2000 von Kofi Annan ins Leben gerufen. Das Ziel ist es, Unternehmen auf der ganzen Welt zu mobilisieren, nachhaltig zu wirtschaften und weltweit zu unterstützen. Dies sind neben Materna über 17.000 Unternehmen und Organisationen aus mehr als fast 170 Ländern. Die Prinzipien des UN Global Compact beziehen sich auf Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung.

    Ein wichtiges Kriterium des UN Global Compact sind 17 nachhaltige Entwicklungsziele, die sogenannten Sustainable … … weiterlesen

    Effektives Lernen in einer virtuellen Realität

    E-Learnings bieten eine sinnvolle und beliebte Ergänzung zu herkömmlichen Lernformaten. Unser Tochterunternehmen Materna TMT hat sich auf dieses Gebiet spezialisiert und wurde im Februar gleich dreifach mit dem eLearning Award 2022 ausgezeichnet. Erfahren Sie in diesem Blog-Beitrag, wie moderne Technologien und fundierte didaktische Konzepte helfen, das E-Learning noch effektiver zu machen.

    Zeitgemäße Bildungsangebote zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich orts- und zeitunabhängig nutzen lassen. E-Learning ist eine Lernform, die grundsätzlich in allen Unternehmensbereichen für die Aus- und Weiterbildung einsetzbar ist. Aber wie wird ein E-Learning richtig gut? So, dass es Spaß am Lernen macht und keine Fragen offen lässt. Wie wird es noch effektiver? So, dass es von allen Beteiligten mit wenig technischem Aufwand durchführbar ist und ortsgebundene Präsenzschulungen tatsächlich ersetzen kann.

    Bei der Konzeption eines E-Learnings spielen mehrere Faktoren eine Rolle, unter anderem auch die Technologie – aber vor allem ist ein gutes didaktisches Konzept … … weiterlesen

    Superkräfte für die digitale Verwaltung – Graduate Award setzt Impulse

    Die öffentliche Verwaltung ist noch nicht so weit digitalisiert wie es das Onlinezugangsgesetz fordert. In dieser Situation braucht es neue Motivation, tatkräftige Unterstützung und frische Ideen. Materna hat zum dritten Mal den Graduate Award an Hochschulabsolvierende verliehen, die einen entscheidenden Beitrag zur Digitalisierung im Public Sector leisten.

    Das 2017 verabschiedete Onlinezugangsgesetz (OZG) verpflichtet den Bund, die Länder und die Gemeinden, bis Ende des Jahres 2022 insgesamt 575 Verwaltungsleistungen elektronisch über Verwaltungsportale anzubieten. Bis 2023 muss dies für die wichtigsten Leistungen sogar europaweit geschehen. Aktuell sieht es so aus, als wären diese Ziele nicht zu erreichen: Laut dem aktuellen „Monitor Digitale Verwaltung“ werden bisher 381 OZG-Leistungen aktiv bearbeitet. Davon sind 54 Einzelleistungen in mindestens einer Kommune online, 188 in der Umsetzung und 139 noch in der Planungsphase. Wir sind also noch weit entfernt von 575 flächendeckend verfügbaren Online-Services. Pandemie, Reformstau, Akzeptanz- und Usability-Probleme sind nur einige der Gründe, warum es hapert.

    Umso … … weiterlesen

    Startklar für den Online-Ausweis? PIN einfach online bestellen

    Obwohl es den elektronischen Personalausweis schon seit 2010 gibt und dieser nun vollständig ausgerollt ist, weiß kaum jemand um die wirklich nützlichen Eigenschaften des Online-Ausweises. Ein neuer Service hilft Bürger:innen, die Online-Funktionen des ePA einfach nutzbar zu machen. Den Gang zum Bürgeramt kann man sich dabei sparen.

    Im Rahmen der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) entstehen immer mehr online nutzbare Bürgerservices. Wer einen elektronischen Personalausweis mit einer freigeschalteten eID besitzt, spart sich nicht nur den Gang zum Bürgerbüro, um sich zu authentifizieren, sondern auch das aufwendige Ausfüllen seiner Adressdaten in Formularen. Nach der einmaligen Registrierung im Servicekonto.NRW oder dem Nutzerkonto Bund (bund.ID) ist es sogar möglich, sich bei sämtlichen angebundenen Onlineservices nur mit einem Passwortzugang zu authorisieren. Formulardaten werden dann jeweils automatisch aus den zentral im Servicekonto hinterlegten verifizierten Personalausweisdaten generiert.

    Digitale Anträge sind inzwischen für viele Bürgerservices verfügbar, beispielsweise für die Anforderung von Führungszeugnissen, Rentenauszügen oder dem Punktestand in Flensburg. … … weiterlesen

    Zusammen auf Wolke GAIA-X: Europa im Datenrausch

    Sichere Daten, Domänen und vor allem: eine große Vision mit viel Potenzial. Das alles steckt in einer vielversprechenden Cloud am Himmel Europas mit dem geheimnisvollen Namen GAIA-X. Wer und was genau sich dahinter verbirgt, erfahren Sie in diesem Blog-Beitrag.

    Was ist „GAIA-X“? Wir reden hier von einer europäischen Initiative, die Menschen aus Unternehmen, Verwaltungen, Forschungseinrichtungen und Politik zusammenbringt, um einen souveränen digitalen Datenraum für ganz Europa zu entwickeln. Der symbolträchtige Name des gemeinsamen Projektes geht auf eine der ersten Gottheiten der griechischen Mythologie zurück – Gaia, die als Mutter allen Lebens gilt. GAIA-X als Wiege eines föderierten Daten-Ökosystems – eine große Cloud, die viele Cloud-Service-Anbieter über einen gemeinsamen Standard miteinander verbindet.

    Die Grundidee GAIA-X

    Gaia-X will eine souveräne Dateninfrastruktur für Europa aufbauen, die einen vertrauensvollen Datenaustausch ermöglicht, bei dem die Teilnehmer die Datenhoheit behalten. Dies wird durch den Austausch der Daten nach dem dezentralen Prinzip und europäischen Werten hinsichtlich Transparenz, … … weiterlesen

    Sicher reisen in einer Post-COVID-Welt: Self-Service auf dem Vormarsch

    Der Ausbruch der Pandemie hat Flughäfen und Fluggesellschaften weltweit vor große Herausforderungen gestellt. Jedoch ebnete die schwierige Situation auch den Weg für neue Innovationen und half zu erkennen, wie sich etablierte Technologien auf neue Weise einsetzen lassen. Erfahren Sie, wie unser Tochterunternehmen Materna IPS dabei hilft, die Passagierreise sicher zu gestalten.

    In einer globalisierten Welt sind wir es gewohnt, zu reisen und uns auch geschäftlich über Grenzen hinweg persönlich auszutauschen. Ein Selbstverständnis, das sich mit dem Ausbruch von COVID-19 vor gut zwei Jahren schlagartig geändert hat. Flughäfen und Fluggesellschaften waren nun gefordert, Maßnahmen zu ergreifen, um die Gesundheit der Reisenden zu schützen. Es ging darum, die Verbreitung des Virus einzudämmen und den Passagieren die Sorge davor zu nehmen, sich zu infizieren oder andere Personen anzustecken. Um das Vertrauen der Passagiere während der Pandemie zu gewinnen, ist die Reduzierung der Berührungspunkte zwischen Flughafenpersonal und Passagieren bei gleichzeitiger Einhaltung strenger Sicherheitsstandards und … … weiterlesen

    Auf Wachstumskurs: 3.000 Mitarbeitende im #teammaterna

    5.000 Mitarbeitende bis 2025! Das ist ein wichtiges Ziel unserer Wachstumsstrategie. Und wir sind auf einem guten Weg: Mit Basrican Arda Dönmez haben wir nun den 3.000sten Mitarbeiter im #teammaterna begrüßt. Damit haben wir einen wichtigen Meilenstein unserer Mission 2025 erreicht. Warum das vergangene Jahr für uns ein Rekordjahr war, erfahren Sie in diesem Beitrag.

    Mit der im vergangenen Jahr gestarteten Wachstumsstrategie Mission 2025 liegt Materna voll auf Kurs. Wir konnten nicht nur unseren 3.000sten Mitarbeiter in der Unternehmensgruppe willkommen heißen, sondern einen absoluten Rekord bei den Neueinstellungen erzielen. Mit einem Zuwachs der Belegschaft von über 470 Mitarbeitenden , davon über 90 Trainees, haben so viele neue Beschäftigte bei Materna angefangen wie noch nie zuvor in der Geschichte des Unternehmens.

    Über die Hälfte der Neueinstellungen verteilen sich auf Standorte wie Berlin, Köln und München. Die anderen rund 50 Prozent der neuen Kolleg:innen stellen wir am Stammsitz in Dortmund ein. Unser … … weiterlesen

    Das Digitale im Koalitionsvertrag der Bundesregierung

    Die Präambel des Koalitionsvertrages der Ampel-Regierung läutet ein Jahrzehnt der Investitionen zur umfassenden Modernisierung unseres Landes ein. Digitalisierung zieht sich wie ein roter Faden durch den Vertrag. Es wird höchste Zeit, das Onlinezugangsgesetz endlich richtig umzusetzen – der Vertrag liefert dafür gute Grundlagen.

    Die drei Regierungsparteien SPD, Die Grünen und FDP haben Digitalisierung fest im gesamten Koalitionsvertrag verankert. Unter anderem ist dort nachzulesen: „Die öffentlichen Investitionen insbesondere in Klimaschutz, Digitalisierung, Bildung und Forschung werden wir im Rahmen der bestehenden Schuldenregel des Grundgesetzes gewährleisten, Anreize für private Investitionen setzen und Raum für unternehmerisches Wagnis schaffen, um so Wachstum zu generieren.“ In dem 177 Seiten starken Papier wird kein Begriff öfter genannt – noch vor den Worten „Klima“, „sozial“ und „nachhaltig“. In nahezu allen Themenbereichen der neun Kapitel taucht das Wort „digital“ in verschiedenen Abwandlungen auf.

    War das Digitale in früheren Zeiten eher ein leidiges Nischenthema für wenige Fachleute, zu sperrig und … … weiterlesen

    Daten für ein besseres Klima: Wir digitalisieren den Wald

    Der Klimaschutz ist derzeit eine der wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben. Mit der Schadstoffbegrenzung im Straßenverkehr, aber auch durch verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen können wir einen wertvollen Beitrag leisten. Im heutigen dritten Teil unserer Blog-Reihe zum Thema Data Economy geht es darum, wie sich das Ökosystem Wald nachhaltig bewirtschaften und schützen lässt – auf der Basis von Daten.

    Angesichts der Auswirkungen des globalen Klimawandels hat Deutschland sich zum Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Auf dem Weg dahin sieht das Klimaschutzgesetz eine erhebliche Dekarbonisierung, d.h., Verminderung der Treibhausgasemissionen, in den kommenden Jahren vor. Alternative Antriebsarten und Mobilitätslösungen, um vor allem den Auto- und Lkw-Verkehr „zurückzufahren“, spielen hier eine wesentliche Rolle.

    In Teil 2 unserer Blog-Serie haben wir berichtet, wie beispielsweise neue vernetzte Verkehrskonzepte auf der Basis von Mobilitätsdaten dabei helfen, die CO₂ -Emissionen im Straßenverkehr zu begrenzen. Darüber hinaus kann die Digitalisierung auch direkt bei den schützenswerten natürlichen Ressourcen … … weiterlesen

    Stau auf der Autobahn? Daten machen den Weg frei!

    Im Rahmen unserer Blog-Reihe zum Thema Data Economy geben wir Ihnen Einblicke in verschiedene Bereiche, in denen sich Daten gewinnbringend einsetzen lassen. Im heutigen zweiten Teil erfahren Sie, wie wir mithilfe einer Vielzahl von Daten aus unterschiedlichen Quellen und mit intelligenten IT-Konzepten innovative Lösungen im Bereich Mobilität umsetzen.

    Neue Technologien und innovative Verkehrskonzepte weisen derzeit den Weg in eine neue multimodale und intermodale Mobilität. Flexibel, umweltbewusst und effizient sollen sich verschiedene Verkehrsmittel aus dem Individualverkehr und dem öffentlichen Verkehr miteinander kombiniert nutzen lassen. Damit das Zusammenspiel aller Verkehrswege und Beförderungsmittel funktioniert, müssen sowohl die Anbieter als auch die Nutzer jederzeit über Verkehrsdaten in Echtzeit verfügen. Hier kommen unter anderem verkehrsübergreifende Informations- und Kommunikationsplattformen ins Spiel.

    Datenräume für plattformbasierte intermodale Mobilität

    Eine deutschlandweite Datenbasis für intermodale Mobilität bietet der Mobilitätsdaten Marktplatz (MDM) der Bundesanstalt für Straßenwesen. Die neutrale B2G/B2B-Plattform, an deren Aufbau Materna seit mehr als zehn Jahren beteiligt ist, ermöglicht als … … weiterlesen

    Neue Studie: Öffentliche Verwaltung weiter unter Druck

    Zum Ende des Jahres 2021 hat die Agentur Next:Public die Studie „Verwaltung in Krisenzeiten II“ veröffentlicht. Die deutschlandweite Befragung knüpft an die im Vorjahr veröffentlichte erste Bestandsaufnahme an und liefert weitere Erkenntnisse darüber, wie sich die Corona-Pandemie auf den öffentlichen Dienst auswirkt und welche Handlungsbedarfe es gibt. Medien wie ZDF, Zeit Online und Handelsblatt haben die Informationen aufgegriffen und darüber berichtet. Wir sind ein Partner der Studie und geben hier einen Überblick.

    Seit sich die Beschäftigten im öffentlichen Dienst vor fast zwei Jahren praktisch über Nacht auf völlig neue Arbeitsbedingungen und Herausforderungen umgestellt haben, hat sich einiges getan. Wie die zweite Studie „Verwaltung in Krisenzeiten“ zeigt, gibt es neben einigen Fortschritten noch immer technische und strukturelle Defizite im neuen Arbeitsalltag der Behörden. Jetzt gilt es, den Krisenmodus mit entsprechenden begleitenden Regelungen und Maßnahmen in den Normalzustand zu überführen, denn eines ist klar: die neue Normalität ist längst da.

    Verwaltungsbeschäftigte wollen … … weiterlesen

    Die 3 Eckpfeiler für ein Security Operations Center

    Das Cyber Security Operations Center (SOC) ist eine ganzheitliche Sicherheitslösung, um Cyber-Angriffen und IT-Vorfällen im Unternehmen zuverlässig entgegenzuwirken. Drei wesentliche Bausteine bilden die Grundlage beim Aufbau eines erfolgreichen SOC: Menschen, Prozesse und Technologien.

    Seit 2020 sind Rekordzahlen an Cyber-Angriffen zu verzeichnen, allein ein Viertel davon betreffen das Homeoffice. Wie können Sie sich am besten schützen? Um umfassend abgesichert zu sein, sind große Unternehmen, aber auch mittelständische Firmen, mit einem ganzheitlich aufgestellten Security Operations Center gut beraten. Ob sie dieses als extern gemanagten Service in Anspruch nehmen oder ein eigenes SOC aufbauen, hängt hauptsächlich von den verfügbaren Ressourcen in der Organisation ab.

    Wir betreiben ein SOC für Kunden aus allen Branchen und geben Ihnen gern einen Einblick in unsere Basics. Ein erfolgreiches Security Information and Event Management (SIEM), das Herzstück des SOC, gründet sich auf 3 Eckpfeilern, die eng miteinander zusammenhängen und auf die wir hier näher eingehen:

    People

    Die komplexen … … weiterlesen

    Die Log4J Sicherheitslücke: Ein Logback für viele Internet-Dienste

    Am 24. November 2021 entdeckte ein Alibaba-Sicherheitsingenieur eine Schwachstelle in der beliebten und weit verbreiteten Java-Protokollierungsbibliothek Log4J. Seitdem rotieren die IT-Abteilungen weltweit. Lesen Sie, warum die Log4j Sicherheitslücke Log4Shell ein Warnruf zur Umkehr sein sollte.

    Diese Lücke schlummerte bereits seit über acht bzw. neun Jahren im Kern von Log4j. Sie kann dazu ausgenutzt werden, fremden Code von einem entfernten Server zu laden und später auszuführen. Um das dritte Adventswochenende 2021 begann eine hektische Suche nach der Nutzung dieser Sicherheitslücke, da diese inzwischen bereits für Angriffe aus dem Internet verwendet wurde. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte nach kurzer Zeit die Warnstufe Rot für die unter Log4Shell bekannte Schwachstelle ausgerufen. Dabei wurde sogar empfohlen, im Zweifelsfall betroffene Dienste einfach vom Netz zu nehmen, was einige Anbieter dann auch taten.

    Obwohl recht schnell erste Fehlerkorrekturen und Anweisungen zur Risikominimierung vorfügbar waren, war es … … weiterlesen

    In 3 Schritten vom reinen Produktverkauf zum Digitalen Geschäftsmodell

    Produkt oder Nutzen – wofür zahlen Ihre Kunden? Die Digitalisierung ermöglicht auch im produzierenden Gewerbe interessante neue Geschäftsmodelle. Erfahren Sie, wie sich Hersteller von Maschinen und anderen physischen Produkten stufenweise vom reinen Produktverkäufer zum Anbieter nutzenbasierter Abo-Modelle entwickeln und welche Vorteile das bringt.

    Kaufen oder Mieten? Inzwischen gewinnen auch bei Gebrauchsgütern Mietmodelle an Bedeutung und Verbraucher können sich für den Besitz oder den reinen Nutzen eines Produktes entscheiden. Ist es vielleicht günstiger und bequemer, die Lieblingsmusik und Filme direkt online über einen Streaming-Dienst zu beziehen als sich die CD bzw. DVD zu kaufen? Muss ich mir jedes Jahr die neueste Technik anschaffen oder kann ich diese auch leihen und flexibel nutzen und damit auch helfen, den Elektronikschrott zu reduzieren? Immer mehr physische Produkte lassen sich auch abonnieren statt kaufen. Kund:innen sowie Anbieterunternehmen können dabei profitieren. Die Vorteile für Produktanbieter liegen – unabhängig von der Branche und der angebotenen Leistung – in … … weiterlesen

    Teilen macht glücklich: Daten für neue digitale Geschäftsmodelle

    Daten gewinnen mehr und mehr an Bedeutung, wenn es um zukunftsorientierte digitale Geschäftsmodelle geht. Unternehmen, die sich heute mit dem Thema Datenökonomie auseinandersetzen, können wichtige Mehrwerte und Wettbewerbsvorteile für die Zukunft generieren. In unserer Blog-Reihe zum Thema Data Economy geben wir Einblicke in das Thema und stellen verschiedene Use Cases vor.

    Neue datengetriebene Geschäftsmodelle entstehen in allen Bereichen: digitale Bürgerassistenten in der öffentlichen Verwaltung, Predictive Maintenance in der Logistik, Prädiktive Analyse im Gesundheitssektor sowie intelligente Verkehrslösungen sind nur einige Beispiele.

    Die zugrunde liegenden Daten, gern auch schon einmal bezeichnet als das neue Gold, sind nicht nur wertvoll, sondern werden im Gegensatz zu anderen Rohstoffen immer mehr. Der Umgang mit diesen Daten hängt im Wesentlichen von der Gestaltung der Datenräume – dem Datenökosystem – ab. Vier Fünftel der Daten schlummern derzeit unstrukturiert und ungenutzt in den Tiefen der Unternehmen. Diese Daten zu heben, anzureichern und auszuwerten ist aktuell eine große Herausforderung, … … weiterlesen

    Die Zukunft der Verwaltung selbst in die Hand nehmen

    Gemeinsam mit dem Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund (NSGB) hat Materna im August 2021 zu einem Ideenwettbewerb für kommunale Dienstleistungen aufgerufen. Unter dem Motto „Gemeinde 5.0 – vom MUSS zum WILL“ haben sich innerhalb weniger Wochen zahlreiche Mitarbeiter von Gemeinden aus Niedersachsen mit Vorschlägen eingebracht, weil sie einfach Lust darauf hatten, aktiv ihre Ideen zur Digitalisierung der Verwaltung einzubringen.

    Ein wichtiger Aspekt des Wettbewerbs war es, alle Bereiche der Kommunalverwaltung anzusprechen. So sind dann auch zahlreiche Vorschläge aus den drei Fokusfeldern Bürger, Verwaltung und Wirtschaft von ganz unterschiedlichen Teilnehmern eingetroffen – vom Auszubildenden bis zum Bürgermeister.

    Schneller finden

    Von der jüngsten Teilnehmerin, Tabea Schwellenbach, kam das Konzept zu einem virtuellen Online-Fundbüro. Damit soll es Menschen schneller möglich sein, Verluste zu melden und ihre Wertsachen wiederzufinden. Die Auszubildene arbeitet bei der Gemeinde Heeseberg und präsentierte ihre Idee sogar per Videovortrag. Sie hat den Wettbewerb vor allem als Chance und persönliche Herausforderung gesehen: … … weiterlesen

    So gelangen Business-Anwendungen in die Cloud

    Geht es um die praktische Umsetzung einer Cloud-Transformation, fehlt es Unternehmen oftmals an der notwendigen Erfahrung. In diesem Blog-Beitrag teilen wir Best-Practice-Tipps zum Start einer Cloud-Migration von Business-Anwendungen.

    Anbieter wie Materna unterstützen bei der Cloudification – so der Fachausdruck, wenn Business-Anwendungen in den Cloud-Betrieb überführt werden. Ebenfalls hilfreich kann aber auch eine Software sein, die solche IT-Projekte unterstützt, wie zum Beispiel die Lösung Txture des gleichnamigen Unternehmens aus Österreich. Mit Txture erhalten IT-Experten Hilfe bei der Cloud-Transformation und können hiermit beispielsweise Kostenvergleiche zwischen Cloud-Anbietern durchführen, eine technologische Optimierung von Multi-Cloud-Umgebungen vornehmen und vieles mehr. Mit dieser Lösung beschleunigt sich somit die Migration von Business-Anwendungen aus dem eigenen Rechenzentrum in den Cloud-Betrieb.

    Txture wurde schon bei über sechzig Großprojekten erfolgreich eingesetzt und mehr als 20.000 Applikationen wurden hiermit auf ihre Cloud-Eignung analysiert. Materna verwendet diese Lösung ergänzend bei der Cloud-Transformation und arbeitet eng mit dem Hersteller zusammen. Aus dieser umfassenden Erfahrung … … weiterlesen

    Digitaler Zwilling: Aus Liebe zum Kunden

    In Zeiten, in denen Kunden Preise und Leistungen transparent per Mausklick vergleichen können, bedarf es schon besonderer Anstrengungen, um sich einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Da kommt das Konzept des digitalen Zwillings wie gerufen. Unternehmen erfassen hiermit alle Daten zu einem komplexen Produkt an zentraler Stelle. Anschließend können Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen auf diese Informationen zugreifen. Erhalten auch Endkunden Zugriff auf diese Daten, kann dies die Servicequalität erheblich steigern, beispielsweise durch Self-Services und Chat- oder Voicebots.

    Die Datenzentrale

    Der digitale Zwilling vereint das gesamte produkt- bzw. produktionsbezogene Wissen zu einer Maschine. Damit dies möglich ist, fließen die relevanten Daten von anderen Applikationen in diese zentrale Plattform. Unternehmen erreichen damit eine virtuelle Abbildung von komplexen Maschinen, Produktionsanlagen bis hin zu Alltagsgütern wie einer Waschmaschine.

    Das virtuelle Modell schafft eine neue Abstraktionsebene, sodass es für Menschen einfacher wird, ein komplexes Konstrukt zu verstehen und zu bedienen. Die Besonderheit ist, dass ein digitaler … … weiterlesen

    Was ist guter Kundenservice? Ein Märchen über Stolperfallen

    Was ist ein guter Kundenservice? Wie lange haben Sie das letzte Mal in der Warteschleife eines Kundenservices Ihre Zeit verbracht? Oder haben Sie in Ihrem Kundenbereich verzweifelt nach Hilfe gesucht? Unsere Expertinnen Jana Gehrmann und Sonja Stange arbeiten schon länger daran, den bestmöglichen Kundenservice für Unternehmen und ihre Kunden zu finden und stoßen dabei immer wieder auf das schlafende Kundendienstchen.

    Wie geht eigentlich guter Kundenservice?

    Ein guter Kundenservice bietet mehr als eine Hotline oder einen eigenen Kundenbereich. Er besticht durch verschiedene Faktoren wie eine schnelle Reaktionszeit, Hilfsbereitschaft, Erreichbarkeit und vieles mehr. Entscheidend dafür sind aber auch die Einflüsse, die auf den Kundenservice einwirken: Die Software, mit der Mitarbeiter:innen ausgestattet werden, das Schulungsangebot für die Mitarbeiter:innen, die vorgegebene Zeit pro Ticket, Faktoren wie die Unternehmenskultur und auch das Selbstverständnis des Unternehmens mit Blick auf die Kommunikation mit Kund:innen.

    „Praxisbeispiel“: Das Märchen von Kundendienstchen

    Wir zeigen all dies am Beispiel von Kundendienstchen: … … weiterlesen

    35 Jahre deutsches Internet

    Im Jahr 1986 kam das Internet in Deutschland an. Genauer gesagt an der Technischen Universität Dortmund. Am 5.11.1986 wurden die ersten sechs Domains mit der Endung „.de“ als deutsche Länderkennung in den USA eingetragen. Fortan war die Universität unter der Kennung „unidortmund.de“ global erreichbar. Außerdem wurde kurze Zeit später auch die Verwaltung der .de-Domains an das EUnet-Projekt der TU Dortmund vergeben. Später ging diese Aufgabe an die Universität Karlsruhe.

    Seit dem Jahr 1996 verantwortet die Organisation DENIC eG (Deutsches Network Information Center) in Frankfurt als zentrale Registrierungsstelle die Vergabe der deutschen Domains. Gegründet wurde die eingetragene Genossenschaft von 37 deutschen Internet Service Providern.

    Etwa ab dem Jahr 2000 wuchs das Internet in einem rasanten Tempo. Zwar hat sich das Wachstum etwas abgeflacht, aber dennoch verzeichnet der DENIC monatlich ein Plus von etwa 30.000 neuen .de-Domains. Global zählt die deutsche Kennung zu den am meisten genutzten länderspezifischen Top-Level-Domains und so wurde … … weiterlesen

    Cloudification beflügelt die Geschäftsentwicklung

    Die Cloud ist ein starkes Werkzeug, um die eigenen Geschäftsbereiche fortlaufend mit innovativen IT-Services zu unterstützen. Dies kann schließlich zu einem echten Wettbewerbsvorteil führen. Wie der Start in die Cloud gelingt, beschreibt der folgende Beitrag.

    In ihrer klassischen Rolle als Dienstleister agiert die IT-Organisation meist reaktiv. Mit einer Cloud-Plattform als technologische Grundlage gelingt es der IT jedoch, sich als technologischer Antreiber zu positionieren. Nimmt die IT diese Rolle aktiv ein, gelangen durch sie kontinuierlich IT-Innovationen in das eigene Unternehmen.

    Die Herausforderung hierbei: Die IT muss einen Mix aus unterschiedlichen Bereitstellungformen von IT-Ressourcen anbieten, integrieren, betreiben und überwachen. Ressourcen aus On-Premise-Systemen sowie Public und Private Clouds müssen im Kontext von Hybrid- und Multi-Cloud-Konzepten harmonisch umgesetzt werden, um unternehmerische Anforderungen und gesetzliche Vorgaben zu erfüllen.

    Um eine Cloudification des gesamten Unternehmens zu erreichen, ist ein geplantes Vorgehen und eine zielgerichtete Strategie notwendig. Zunächst muss das eigene IT-Team fit gemacht werden im Umgang … … weiterlesen

    Wichtige IAM-Bausteine für mehr Cyber Sicherheit

    Maßnahmen für umfassende Cyber Sicherheit werden immer wichtiger – hierzu zählt auch das Identity und Access Management (IAM). Wie wichtig dies ist, zeigt eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom, nach der bereits neun von zehn Unternehmen von einem Cyberangriff betroffen waren.

    Eine wichtige Komponente in der Cybersecurity-Abwehr ist eine passende Lösung für das Identity und Access Management. Diese hilft Unternehmen unter anderem dabei, Zugriffsberechtigungen auf Systeme und Daten automatisiert, zu überwachen, zu steuern und zu dokumentieren. Ziel ist es, die Sicherheit einer Organisation sowie ihrer Anwendungen und Daten zu gewährleisten und dabei Compliance-Anforderungen zu erfüllen.

    Im ersten Teil zum Thema IAM hatten wir über grundlegende Funktionen berichtet, darunter die Themen Automatisierung von Security-Services, die Integration von Backoffice-Anwendungen wie Human Resources und die Unterstützung von Single-Sign-on-Plattformen.

    Im zweiten Teil geht es nun um spezielle IAM-Komponenten, wie das Customer Identity & Access Management sowie das Privileged Access Management (PAM).

    Identitäten von … … weiterlesen

    Digitale Kompetenz in der Verwaltung

    Die digitale Route der Veränderung in der Verwaltung kann nur erfolgreich beschritten werden, wenn die Mitarbeiter:innen auf diesem Weg eingebunden und ihre digitale Kompetenz auf allen Ebenen auf- und ausgebaut wird.

    Den Mitarbeiter:innen in der Verwaltung wird schon eine Menge „zugemutet“: Sie müssen mit immer weniger Personal immer mehr Aufgaben abwickeln, die die EU und der nationale Gesetzgeber in zunehmender Taktung initiiert. Alles muss dynamischer und agiler werden. Die Erwartungshaltung von Bürger:innen und Unternehmen hat sich durch die User Experience aus der Internet-Welt à la Amazon, Zalando & Co rasant geändert. So soll doch bitte schön die staatliche Verwaltung als Dienstleister in jeder meiner privaten Lebenslage auch funktionieren. Und dann auch noch die Welle der digitalen Transformation: Papierformulare, Umlaufmappen, Akten, händisches Mitzeichnen… weg – alles soll in digitalen und datengetriebenen Prozessen automatisch abgewickelt werden.

    Um nicht falsch verstanden zu werden: die digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung ist überfällig und notwendig. … … weiterlesen

    ÖV-Symposium NRW 2021 on the road again

    Eine virtuelle Reise auf der digitalen Route der Veränderung und die spannende Frage: Wo sind wir in NRW aktuell angekommen und wie geht es weiter mit der Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung? Namhafte Vertreter aus der Landes- und Kommunalverwaltung sowie der Wirtschaft und mehr als 450 Teilnehmende aus der öffentlichen Verwaltung begleiteten uns Anfang September beim 22. ÖV-Symposium NRW.

    Nach dem symbolischen Einzug der öffentlichen Verwaltung in das Haus der Digitalisierung beim vorangegangenen ÖV-Symposium, nahmen wir die Besucher:innen diesmal mit auf eine virtuelle Reise. Auf dem Programm der moderierten Live-Sendung standen verschiedene Themenstationen auf dem Weg zur digitalen Verwaltung. Eine gute Strecke ist bereits geschafft. Unter dem Handlungsdruck der Pandemie hat die Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung einen riesigen Schub bekommen. Im zurückliegenden Jahr sind viele mobile Arbeitsplätze entstanden, Prozesse schneller und ortsunabhängig geworden. Auch innovative Lösungen sind in verschiedenen Bereichen zunehmend involviert. Eine Vielzahl von Themen der Verwaltungsarbeit, beispielsweise … … weiterlesen

    Service Excellence – Wenn der Kunde zweimal klingelt

    Sie denken sich nun wahrscheinlich, jetzt beginnt die Autorin wieder mit einer Zeitreise, damit man sich besser in die Situation hineinversetzen kann – was soll ich Ihnen sagen, Sie haben Recht. Diesmal ist es allerdings keine Zeitreise in ein weit vergangenes Jahrzehnt, sondern eine Zusammenfassung der letzten Monate und damit der Blog-Artikel zum Thema Customer Service. Ich möchte mit Ihnen und für Sie zusammenfassen, was Sie in den vergangenen drei Monaten zum Customer Service gelesen haben und was Sie daraus mitnehmen können.

    Beginnen wir mit unserem ersten Artikel – Warum der Customer Service in Zukunft für Unternehmen und ihre Ausrichtung so wichtig sein wird. In diesem Beitrag haben wir mit einem kleinen Warm-Up zum Thema Kundenservice gestartet. Darin hieß es unter anderem,

    neben der Herausforderung der ständigen Erreichbarkeit, ist ein weiterer wichtiger Aspekt, die Sprache des Kunden zu verstehen und zu sprechen. Insbesondere mit dem Fokus auf Unterlagen zur … … weiterlesen

    Quo Vadis Onlinezugangsgesetz (OZG)?

    Bei der Verwaltungsdigitalisierung steigt der zeitliche Druck. Die Frist des Onlinezugangsgesetzes (OZG) rückt mit Ende 2022 in greifbare Nähe. Trotz aller Fortschritte zieht sich die Umsetzung hin. Wo stehen wir also im OZG Marathonlauf?

    Langwierige Abstimmungen, fehlende Standards, zu wenig föderativ übergreifende Abstimmung und Zusammenarbeit bremsen den Umsetzungsprozess. Vor allem die kommunale Ebene, die in der Verwaltungswirklichkeit zwei Drittel der Bürger und Bürgerinnen-Kontakte trägt, scheint abgehängt zu sein. Nicht so sehr aus eigenen Versäumnissen, sondern vielmehr aufgrund fehlender Finanzierung, Integration und echter Beteiligung am großen Bebauungsplan OZG bzw. einer wirklich durchgängigen Verwaltungsdigitalisierung. Denn: OZG zu Ende gedacht, ist nichts anderes als der notwendige gesetzliche Treiber zur digitalen Transformation der Verwaltung.

    Diese Einschätzung unterfüttern aktuelle Umfragen innerhalb der öffentlichen Verwaltung. Die folgenden Zahlen aus Studie von Hertie School und PD vom 06.09.2021 und andere vergleichbare Studien kommen zu ähnlichen Ergebnissen: Dem Onlinezugangsgesetz stellen die Befragten ein gemischtes Urteil aus. Grundsätzlich stimmen … … weiterlesen

    Self-Services – Kundenservice an der SB-Theke

    Self-Service, Hilfe zur Selbsthilfe, Shift Left – viele Begriffe, eine Bedeutung: Kund:innen die Möglichkeit geben, sich selbst zu helfen. Bevor wir damit starten, was genau Self-Service im Kundenservice bewirkt, wo er eingesetzt wird und welche Vorteile er mit sich bringt, zunächst ein kurzer Exkurs.

    Exkurs: Woher kommt eigentlich der Begriff Service?!

    Service
    [ˈsəːvɪs]
    Substantiv, maskulin oder Substantiv, Neutrum [der]

    Im gastronomischen Bereich hat „Service“ die Bedeutung, Gäste zu bedienen oder zu betreuen. Im Customer Service ist es vergleichbar mit einer Selbstbedienungstheke: Kund:innen sollen sich selbst helfen oder es zumindest erst einmal versuchen.

    Das Wort Service kommt sowohl aus dem Englischen, dem (alt) Französischen und dem Lateinischen, wen wundert es. Aus dem Englisch bedeutet „Service“ so viel wie Dienst oder Bedienung. Für den gemeinen Franzosen (Excusez-moi) ist es die Bedienung (Leben wie Gott in Frankreich – mais oui!) und für uns alte Lateiner:innen: Sklavendienst. Sie haben Schnappatmung? Ich auch. … … weiterlesen

    Feedback im Kundenservice – und, wie war ich?!

    Sicherlich haben Sie nach dem Kontakt mit einem Unternehmen schon einmal die Aufforderung erhalten, an einer Umfrage teilzunehmen. Sie mögen bitte bewerten, wie Ihre Erfahrung im Kontakt mit dem Service oder dem Shop war und ob Sie das Produkt/den Service weiterempfehlen würden. Wenn es Ihnen dabei wie den meisten anderen Menschen geht, dann nehmen Sie daran nur selten teil, höchstens um eine notwendige Beschwerde zu hinterlassen. Wurde Ihnen dann ein Rückruf angekündigt? Falls ja, haben Sie sich den extra Aufwand eines Telefonats lieber gespart und abgebrochen? Und falls nicht, wurden Sie eigentlich auch zurückgerufen?

    Obwohl sich eigentlich alle Beteiligten einig sind, dass Feedback essenziell wichtig ist, geht es doch meist recht holprig zu. Beschwerden werden eher als Anlass zur Beschwichtigung von Kund:innen gesehen, strukturelle Probleme aber gar nicht wahrgenommen, weil sie nicht entsprechend erfasst und/oder bearbeitet werden (können). Hinzu kommen Stolperfallen, die Feedbackgebende bremsen, wie beispielsweise endlose Fragenkataloge, wortreiche Formulierungen … … weiterlesen

    Graf Zahl – eins, zwei, drei, vier, fünf KPIs für den Customer Service

    Kennen Sie ihn noch, Graf Zahl, the Count of count? Ganz sicher, auch wenn Sie ihn nur aus Erzählungen Ihrer Kinder kennen. Dass der Graf der Zahlen alles und jeden zählt, ist bekannt. Dass es dabei keine Rolle spielt, ob es sich um Gegenstände, Menschen oder Tiere handelt, auch. In welcher Beziehung das zum Customer Service steht? Wir zählen auch hier – müssen das sogar, um die Qualität und Effizienz des Kundenservice zu überwachen, zu analysieren und um schnell auf Veränderungen reagieren zu können.

    „Man nennt mich den Grafen, weil ich es liebe, Dinge zu zählen.“

    “They call me the Count because I love to count things.”

    KPIs im Customer Service – was heißt das für Graf Zahl?

    Im Gegensatz zu Graf Zahl, der solange weiterzählt, bis er seine Mitmenschen verärgert hat, zielen KPIs im Kundenservice unter anderem darauf ab, die Bindung zu Kund:innen zu erhalten und zu stärken.

    Um … … weiterlesen

    Sind KI-Algorithmen die besseren Programmierer?

    Je mehr KI-Methoden weiterentwickelt werden, umso mehr Anwendungsgebiete erschließen sich. Was liegt hier näher, als den notarischen Mangel an erfahrenen Programmierern mit KI-Diensten zu reduzieren.

    Es klingt etwas paradox, da auch KI-Algorithmen von Ingenieuren programmiert und trainiert werden müssen, die selbst rar gesät sind. Andererseits existieren im Internet und auf Plattformen wie GitHub öffentlich und kostenlos riesige Codesammlungen, die nur darauf warten, analysiert zu werden. Bisher waren das nur Forschungsprojekte, die wenig Einfluss auf den Programmieralltag hatten.

    Angefangen hat das Ganze mit Code-Vervollständigung und Code-Vorlagen in den Editoren. Diese waren jedoch eher Suchmaschinen, die zu eingegeben Schlüsselworten und Buchstaben Vorschläge zur Vervollständigung machten. Sie sind bis heute eine wichtige Hilfe für den Weg durch den Programmier-API-Dschungel. Trotzdem konnte es sein, dass man nicht die optimale Implementierung oder sogar eine veraltete verwendete.

    Da z. B. die korrekte Verwendung der Verschlüsselungsalgorithmen gar nicht so einfach und immer auch abhängig vom aktuellen Wissensstand … … weiterlesen

    Das Quantencomputerzeitalter hat begonnen – was gibt’s zu entdecken?

    Die Computerindustrie ist geprägt von Innovationen. Einige Entwicklungen, wie z. B. das Mooresche Gesetz, stehen inzwischen am Ende ihres Lebenszyklus. Bereits seit längerem steht die Frage im Raum, wie besser und schneller gerechnet werden kann. Die Quantencomputer läuten ein neues Zeitalter ein.

    Quanten sind, selbst für Physiker, ein immer noch großes Forschungsgebiet. Seine Zustände sind oft sehr flüchtig. Das liegt auch daran, dass diese oft sehr stark von Umwelt- und Messeinflüssen abhängen und sehr empfindlich darauf reagieren. Deswegen kann man zu dem aktuellen Zustand von Quanten oft auch nur mit Wahrscheinlichkeiten Aussagen treffen.

    Der Hauptunterschied zwischen einem traditionellen und einen Quantencomputer ist die Art der Berechnung. War diese bisher deterministisch, das heißt, wiederholbar und damit nachvollziehbar, so ist diese bei Quantencomputern probabilistisch. Um mit der systembedingten Unschärfe bei Quantenzuständen umgehen zu können, gibt es mehrere Verfahren der Fehlerkorrekturen. Die Rechenstärke eines Quantencomputers wird in Qubits (Quantenbit) gemessen. Die Beschreibung der … … weiterlesen

    Mit IoT zu einer datengetriebenen Strategie für den Customer Service

    Eine Customer Service-Strategie wird selten mit dem Internet of Things in Verbindung gebracht. Dennoch eröffnet die Technologie auch dafür viele Chancen, die direkt an die Smart Factory und Smart Products anknüpfen. Teil 3 unserer Blog-Reihe lieferte bereits einen Einblick in den Nutzen für den Customer Service. Wie dies im Detail aussieht, zeigt der vierte und letzte Teil.

    Der notwendige Wandel in der Customer Service-Strategie

    In vielen Branchen ist ein digitaler Kundenservice mittlerweile üblich. Vorreiter für eine veränderte Customer Service-Strategie ist die Telekommunikationsbranche. Seit einigen Jahren begleiten Chatbots oder Voicebots (potenzielle) Kund:innen durch Webseiten und beantworten Anfragen. Verträge lassen sich im digitalen Kundenportal ändern und Apps liefern einen Blick auf das eigene Nutzerverhalten. Dafür laufen im Hintergrund große Datenmengen zusammen, die genau diesen vernetzten, umfassenden Kundenservice ermöglichen.

    Mit solchen Services binden Hersteller und Anbieter Kund:innen langfristig an ihr Unternehmen und differenzieren sich vom Wettbewerb. Während es für eine Telefongesellschaften … … weiterlesen

    So finden Sie das richtige ESM-Tool – auch für den Customer Service

    Kauf- und Produktinformationen, Liefer-, Reparatur- und Anfragenstatus, Anleitungen und vieles mehr – all diese Informationen stehen im passenden ESM-Tool sofort zur Verfügung. Wir haben sechs Tipps zusammengestellt, wie Sie ein gutes Werkzeug für das Enterprise Service Management finden, das Sie auch für Ihren Kundenservice einsetzen können.

    Denken Sie einmal an eine Servicesituation aus Ihrem Alltag: Wie oft erhalten Sie bei einem Telefonat mit einer Serviceanfrage eine Antwort, die Sie zufriedenstellt? Das hat in vielen Fällen nichts mit der Kompetenz der Mitarbeiter:innen zu tun. Häufiger passt das ausgewählte ESM-Tool nicht mit den Anforderungen des Unternehmens für den Customer Service zusammen und Ihr Kontakt kann nur bedingt auf Informationen zurückgreifen, die eine zufriedenstellende Antwort ermöglichen.

    Der Markt für Tools rund um Enterprise Service Management ist riesig. Allein für das IT-Service-Management – ein Bestandteil des Enterprise Service Management – gibt es über 400 verschiedene Werkzeuge. Betrachtet man darunter gezielt den Bereich … … weiterlesen

    Wie leogistics die Testpyramide der Software-Entwicklung sieht

    Eine höhere Geschwindigkeit bei der Software-Entwicklung darf den Qualitätsaspekt nicht ausschließlich auf den Entwickler oder die Softwaretester abwälzen. Warum hier die Testpyramide der Software-Entwicklung ins Spiel kommt, lesen Sie in unserem Gastbeitrag von leogistics, spezialisiert auf die Software-Entwicklung im SAP- und Logistik-Umfeld.

    In den vergangenen Jahren sind Projekte zunehmend agil geworden. Das heißt, dass längere Implementierungsphasen von sechs bis 18 Monaten in kleinere Releases aufgeteilt werden, die nicht länger als zwei Monate dauern. Oftmals wird auch im Wochenrhythmus geplant. So sind bei uns in der Entwicklung unserer Logistikplattform myleo / dsc Releases alle zwei Wochen angesetzt.

    Im Projektgeschäft entwickelt sich der Scope auch im minutiös durchgeplanten Wasserfall ständig. Über die Gründe lässt sich spekulieren – mangelnder Buy-in der Fachabteilungen zum Projektbeginn, zu wenig Zeit in der Anforderungsanalyse, wechselnde Verfügbarkeit von Schlüsselwissensträger:innen – aber das Symptom ist evident und sehr gut bekannt.

    Diese Vorteile bringen schnelle Iterationen

    Schnellere Release-Zyklen bringen viele … … weiterlesen

    Wie viele Künstliche Intelligenz (AIOps) braucht der IT-Betrieb?

    Wieder einmal ist die Cloud positiver Auslöser für eine Entwicklung: Künstliche Intelligenz durchdringt das Rechenzentrum, um hochdynamische Systeme im Griff zu behalten. Wird „Artificial Intelligence for IT Operations“, kurz AIOps, mit dem IT-Service-Management verbunden, lässt sich die Bereitstellung von IT-Services verbessern.

    Der Begriff AIOps steht für „Artificial Intelligence for IT Operations“, was wörtlich übersetzt „Künstliche Intelligenz für den IT-Betrieb“ heißt. Was steckt dahinter?

    Heute sind IT-Umgebungen wesentlich heterogener als früher. Zusätzlich zu den etablierten Systemen in den Rechenzentren setzen viele Organisationen auf Microservices und Cloud-Technologie, Multi-Clouds oder Hybrid Cloud. Diese Technologien bieten viele Vorteile wie flexible Zugriffsmöglichkeiten, schnellere und bessere Skalierbarkeit, integriertes Loadbalancing, schnelle Bereitstellung neuer Instanzen und Hochverfügbarkeit. IT-Umgebungen in diesen Szenarien sind hochdynamisch und komplex, eine statische Zuordnung von Service zu Servern ist nicht mehr möglich.

    Die Künstliche Intelligenz in AIOps hilft, um in diesen komplexen, dynamischen Systemen den Überblick zu behalten. Hierzu führt die AIOps Software Daten … … weiterlesen

    Wie gesund und resilient ist das Internet in Pandemie-Zeiten?

    Sehr wahrscheinlich hat Corona zur Digitalisierung mehr beigetragen als viele politische Programme oder Unternehmensstrategien. Die Arbeit hat sich durch Homeschooling und Homeoffice immer mehr ins Internet verlagert, doch das Internet ist erstaunlich gesund geblieben.

    Deutschland stellt mit dem Internet-Knoten DE-CIX in Frankfurt den weltweit am meisten ausgelasteten Internet-Zugang. Im Jahr 2020 feierte der DE-CIX sein 25-jähriges Jubiläum und verzeichnete seit seiner Gründung die höchsten Steigerungen des Peak-Traffics von bis zu 27 Prozent in den Monaten März und November. Allein der Datenverkehr durch Videokonferenzen wie Skype, Teams oder WebEx nahm um mehr als 120 Prozent zu. Mitte November wurde mit 10,3 Terabit Datendurchsatz pro Sekunde sogar ein neuer Weltrekord aufgestellt. Im ganzen Jahr 2020 liefen über 32 Exabytes an Daten über den DE-CIX-Knoten, was der Speichermenge von 250 Million High-End-Smartphones entspricht. Der dazu gehörige DE-CIX-Bericht schreibt dazu: „Die Hauptnutzungszeit lag vor Corona unter der Woche in den Abendstunden, während sie sich … … weiterlesen

    Wie IoT-basierte Services die Produktion beeinflussen

    In Teil 2 unserer Reihe zum Internet of Things (IoT) ging es speziell um die Planung und um Anwendungsfälle von IoT mit Bezugspunkten auf den gesamten Prozess – von den Sensoren an Maschinen bis hin zu der Entwicklung von Subscription-Modellen. Im heutigen Teil 3 schauen wir uns IoT-basierte Services näher an, die bei diesem Prozess eine elementare Rolle spielen.

    Nachteile des klassischen Produktgeschäfts

    Das klassische Produktgeschäft erfolgt ohne zusätzlich vernetzte Systeme und Services. Der Kunde selbst sorgt sich alleine um den Betrieb seiner Maschinen, ohne auf weitere Systeme zurückzugreifen. Im Fall eines Defekts oder einer Wartung steht die Maschine still, was letztlich zu einem Produktionsausfall und damit zu erhöhten Kosten führt. Mit dem Bewusstsein dieses Mankos steigen die Anforderungen von Kund:innen an Hersteller. Es geht um digitale, bessere Services und einen höheren Nutzen.

    Ein weiterer Nachteil im klassischen Produktgeschäft liegt in der einfachen Kopierbarkeit bestehender Produkte. Dadurch werden Innovationen schnell … … weiterlesen

    Wissensmanagement im Customer Service

    „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Das kennen Sie natürlich. Doch, bei aller gebotenen Bescheidenheit – denn wer weiß schon alles? – möchte ich trotzdem heute eine ganz andere Frage stellen: Wissen Sie eigentlich, was Sie alles wissen?

    Was so philosophisch klingt, hat ganz konkrete Auswirkungen auf Unternehmen. Können Sie zum Beispiel auf Anhieb Ihr gesamtes Wissen abrufen und niederschreiben? Und wenn es für eine einzelne Person schon schwierig ist, das eigene Wissen umfassend zu beschreiben, wie soll ein ganzes Unternehmen das je schaffen? Das kann nur mit einer durchdachten Priorisierung funktionieren.

    Von Themenheld:innen und Transparenz

    Dass es dringend notwendig ist, liegt auf der Hand: Immer wieder sprechen wir über den demografischen Wandel und den Fachkräftemangel. Wissen ist dabei zu einer essenziellen Währung geworden. Denn wenn Fachexpert:innen das Unternehmen verlassen oder auch nur ein paar Tage nicht erreichbar sind, darf der Betrieb nicht zum Erliegen kommen. Das Wissen dieser Personen … … weiterlesen

    Das Internet of Things gezielt in der Produktion einsetzen

    Nachdem wir in Teil 1 unserer Reihe rund um das Internet of Things (IoT) die Grundlagen aufgefrischt haben, steht in Teil 2 die übergreifende Vernetzung von Maschinen und Prozessen im Mittelpunkt. Sie erfahren, warum das IoT so wertvoll ist, was Sie bei der Planung berücksichtigen müssen und wie sich Ihr Unternehmen zu einer Smart Factory wandelt.

    Gründe für den Einsatz des Internet of Things

    Die Digitalisierung der Industrie hat spätestens mit dem Schlagwort Industrie 4.0 die Öffentlichkeit erreicht. Es wird von einer datengetriebenen industriellen Revolution gesprochen, die neue Möglichkeiten schafft. Die Grundlage dieser Revolution ist das Internet of Things. Es bietet durch seinen gezielten Einsatz neue Möglichkeiten, die sich auf verschiedenen Prozessebenen durchsetzen.

    IoT – wenn Technik auf Wirtschaft trifft

    Der Einsatz von IoT macht Unternehmen wirtschaftlicher. Die gewonnenen Daten erlauben einen tieferen Einblick in die bestehenden Prozessketten. Überflüssige oder fehlerhafte Prozessschritte lassen sich gezielt aufdecken und beheben. Des … … weiterlesen

    Das Internet of Things – von der Prozessoptimierung bis zum Customer Service

    Das Internet of Things (IoT) bietet viele Wege, die eigenen Prozesse zu optimieren. Dies gelingt in der Produktion und vielen anderen Geschäftsbereichen. Stellen Sie dabei das eigene Unternehmen in den Fokus. Welche Ansatzpunkte sich dafür bieten, zeigen wir in einer IoT-Reihe. In Teil 1 adressieren wir zunächst die Grundlagen.

    Das Internet of Things ist eine Technologie, die physische und virtuelle Dinge vernetzt. Das umfasst ebenfalls eine Kopplung dieser Dinge untereinander, zum Beispiel im Sinne der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation (M2M). Die Vernetzung erfolgt dabei über das Internet: Jedes verknüpfte Gerät (Ding) erhält dabei eine eigene Internet-Adresse, sodass es schnell identifizierbar ist. So ist auch leicht zu erkennen, woher der Name des „Internets der Dinge“ kommt.

    Für diese Vernetzung bedarf es jedoch mehr als nur einfach „einem Internet“. Für die einzelnen Bestandteile, die das IoT funktionsfähig machen, werden unterschiedliche Technologien verwendet, die alle zusammenspielen müssen. Diese stammen aus der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT).

    Funktionsweise … … weiterlesen

    IoT im Customer Service bemerkt und behebt Störungen proaktiv

    Wie sich Internet of Things und Customer Service verbinden lassen, ist für viele Unternehmen noch Neuland. Die Vorteile reichen von Transparenz der Nutzungsdaten über die schnelle Störungsbehebung und eine höhere Kundenzufriedenheit bis zum nachhaltigeren Produkteinsatz.

    „Hallo, Frau Müller? Hier ist ihr Internet-Anbieter. Wir haben festgestellt, dass Ihr Router nicht mehr mit maximaler Leistung läuft. Starten Sie bitte über unsere App das bereitgestellte Update, um die Störung zu beheben.“

    Guter Kundenservice kann mehr sein als das Reagieren auf gemeldete Störungen: Stellen Sie sich vor, Sie wissen als Unternehmen genau, wann ein Gerät Ihrer Kund:innen kaputt geht – und können es verhindern. Klingt wie Science-Fiction? Ist es aber nicht: Mit den Technologien des Internet of Things können Sie schon heute derartige Szenarien umsetzen.

    Das Internet of Things und der Customer Service

    Grundsätzlich fasst der Begriff Internet of Things (IoT), oder auch Internet der Dinge, eine Reihe von Technologien zusammen, die die physische … … weiterlesen

    Wie digitale Geschäftsmodelle den Customer Service revolutionieren

    Leasen ist das neue Kaufen – doch das stellt den Customer Service vor große Herausforderungen. Erfahren Sie mehr zu der digitalen Revolution.

    Haben Sie schon einmal die Premium-Version einer Gratis-Anwendung erworben, um Zugriff auf erweiterte Funktionen zu bekommen? Haben Sie ein Streaming-Abonnement abgeschlossen? Haben Sie einen Car-Sharing-Dienst genutzt und für gefahrene Kilometer bezahlt, statt für den Besitz eines Autos?

    Falls ja, haben Sie bereits erste Erfahrungen mit digitalen Geschäftsmodellen gemacht. Doch wie verändern solche neuen Geschäftsmodelle den Customer Service?

    Der kaputte Fernseher und wie digitale Geschäftsmodelle hätten helfen können

    Erinnern wir uns an unsere Zeitreise in das Jahr 2001: Es gab Zeiten, da sind Sie in ein Geschäft gegangen, haben einen Fernseher erworben und ihn in der Form genutzt, bis er kaputt ging. Wenn der traurige Tag gekommen war, an dem der Bildschirm dunkel blieb, hatten Sie die Wahl: Sie konnten über Ihren Fachhändler einen Techniker bestellen oder einen … … weiterlesen

    Was wir aus ITIL4 für das IT-Service-Management lernen

    Wer braucht ITIL 4, wenn bereits ITIL V3 in der Organisation als IT-Service-Management-Framework angewendet wird? Wie so häufig im Leben lautet die Antwort „Es kommt drauf an!“

    Es kommt auch auf die Frage an, ob für eine Organisation, die bereits ITIL V3 in der Organisation als ITSM Framework anwendet, ITIL 4 relevante Verbesserungen bringt. Und worauf es in Ihrer Organisation hinsichtlich dieser Frage ankommen kann, skizziere ich in diesem Blog-Beitrag.

    Eine Frage der zielgerichteten Ausprägung und Umsetzung

    In Bezug auf alle Frameworks, die eine Organisation nutzt, gilt das Prinzip „adopt und adapt“, um sie mit Blick auf die strategische Zielsetzung an die eigenen Anforderungen und Bedürfnisse anzupassen. Zudem sollten Sie „Glaubenskriege“ um das „richtige (ITSM) Framework“ (egal ob ITIL, FitSM, VeriSM oder IT4IT) oder die „beste“ XYZ-Methode für die IT-Organisation vermeiden. Die Nutzung der Best Practices wird nur dann zum Erfolg des Service Provider und seiner Kunden beitragen, wenn in … … weiterlesen

    Wie effizient und nachhaltig ist das Internet?

    Täglich nutzen wir das Internet. Weltweit sind es inzwischen mehr als zwei Milliarden Menschen. Dafür müssen Netz und Server rund um die Welt und Uhr zur Verfügung stehen.

     

    Wäre das Internet ein Land, so hätte es weltweit den siebtgrößten Stromverbrauch. Allein Google verbraucht jährlich 2,26 Milliarden Kilowatt, was dem Verbrauch einer US-Großstadt mit 300.000 Bewohnern entspricht. Besonders negativ fallen die Bitcoin-Schürfwerke auf, da diese prinzipbedingt viel Rechenkraft und damit Energie benötigen. Bitcoin allein verbraucht, nach einer Schätzung der Universität von Cambridge, jährlich 143 Terawatt-Stunden, was bereits 0,6 Prozent des globalen Energieverbrauchs entspricht. Wovon 65 Prozent der Bitcoin-Schürfwerke in China sind, was bisher nicht das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet hat und deswegen erst 2060 CO2-frei will.

     

    Dabei ist es vorbildlich, dass Google bereits seit 2017 zu 100 Prozent auf erneuerbare … … weiterlesen