Relaunch bei bussgeldprüfer.com

Das Unternehmen “bussgeldpruefer.com” präsentiert sich dieser Tage mit einer neuen Internetseite. Das Facelift der Website hat einige optische Veränderungen bewirkt. Dabei wurde darauf geachtet, dass die Handhabung der Seite benutzerfreundlich ist und dem Projekt eine ganzheitliche Marketing-Strategie zugrunde liegt. Die Anwendung der Bussgeldprüfer-App soll zudem eine einfachere und schnellere Handhabung für Kunden und Interessenten gewährleistet.

Auf der Startseite hat der Besucher mithilfe eines Konfigurators die Möglichkeit, die Art des Bußgeldbescheids einzustellen – etwa wegen Alkohol am Steuer, Geschwindigkeitsüberschreitung, Rotlichtdelikt oder Falschparken. Der Bussgeldprüfer hat für jede Spezialität den passenden Ansatz parat. Sollte sich bei der Ersteinschätzung durch einen Fachanwalt herausstellen, dass Aussicht auf Erfolg besteht, so wird dieser Bescheid durch erfahrene Anwälte mit Fokus auf Verkehrsrecht geprüft.

Neben Informationen zu Produkten stellt die Seite auch die Firmenphilosophie vor. Nachhaltigkeit, Innovation und Qualität sind die wichtigsten Schlagworte des Bußgeldprüfers. Diese will die Geschäftsleitung auch in den Köpfen der Mitarbeiter verankert wissen: … … weiterlesen

ELEMENT erweitert die Series A Investitionsrunde auf insgesamt 39 Mio. Euro

Drei Jahre nach der Gründung investieren neue und bestehende Aktionäre in die Entwicklung von ELEMENT – die Gesamtinvestition in das deutsche Insurtech (Seed und Series A) erhöht sich auf insgesamt 50 Mio. Euro.

ELEMENT, führender White-Label-Anbieter für Versicherungslösungen,
erweitert die Series A Investment-Runde um weitere 10 Mio. Euro. Die Finanzierung kommt von SFV • GB L.P., einem gemeinsamen Risikokapital-Fond von Sony Financial Ventures und dem japanischen VC Global Brain sowie bestehenden Investoren. Unter diesen befinden sich das FintechÖkosystem finleap, das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin sowie SBI Investment. Die Series A umfasst nun insgesamt 39 Mio. Euro, zusammen mit der Seed-Finanzierung betragen die Gesamtinvestitionen seit dem Start 2017 somit 50 Mio. Euro.

“Nicht zuletzt hat die Covid-19-Pandemie die Stärke unseres Geschäftsmodells gezeigt. Nach einem sehr erfolgreichen Jahr 2019 hat uns der Corona-Lockdown nur kurzfristig beeinträchtigt. Sowohl Juni also auch Juli konnten wir mit Rekordzahlen abschließen”, kommentiert Dr. Christian Macht, Vorstandsvorsitzender ELEMENT. … … weiterlesen

Digitale Innovationen entwickeln: Ratgeber für etablierte Organisationen

Unter dem Titel “Digitale Innovationen entwickeln” haben Dr. Martin Allmendinger, Malte Horstmann und Olaf Horstmann einen praxisnahen Ratgeber für etablierte Organisationen entwickelt.

Die Kombination aus Digitalisierung und Globalisierung verändert – auch bedingt durch den Digitalisierungsbeschleuniger Corona – immer weiter die etablierten Strukturen, Prozesse und Wertschöpfungsketten von Unternehmen. Etablierte Organisationen sehen sich mit der Frage konfrontiert, wie sie neue Geschäftspotenziale mit kundenzentrierten Lösungen abseits des traditionellen Kerngeschäfts heben können. Denn gerade die Ausrichtung auf den Kunden und das wachsende positive Marktfeedback, im Sinne einer wirtschaftlich relevanten sowie neuen Marktlösung, lassen neue Ideen erst zu einer Innovation werden. Doch wie können etablierte Organisationen innovative Potenziale bei der Entwicklung digitaler Lösungen systematischer ergreifen und für sich dauerhaft nutzen?

Praxisbeispiele zeigen, dass erfolgreiches Innovieren vom reibungslosen Zusammenspiel aus strategischen Überlegungen, einer entsprechenden Unternehmenskultur sowie dem passfähigen Werkzeuge-Mix auf Projektebene lebt. Gerade zu Letzterem herrscht häufig Verwirrung, wenn Vorgehensmodelle, Methoden und … … weiterlesen

BMJV startete Fellowship mit Tech4Germany

Ende Juli hat ein dreimonatiges “Fellowship” des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz mit der Technologie-Taskforce Tech4Germany begonnen zur Konzeption eines Rechtsinformationsportals des Bundes.

“Ich freue mich sehr über die Unterstützung unseres Projekts durch ein Fellowship mit Tech4Germany”, äußerte sich Dr. Margaretha Sudhof, Staatssekretärin im Bundesministerium. “Gemeinsam mit den Fellows wollen wir Lösungen entwickeln, wie wir Rechtsinformationen des Bundes allen Bürgerinnen und Bürgern auf nutzerfreundliche Art und Weise im Internet zur Verfügung stellen können.” Sie sei zuversichtlich, dass es gelingen werde, im Rahmen des Fellowships eine Vision für ein solches Rechtsinformationsportal zu entwickeln.

Derzeit stellt der Bund interessierten Bürgern Rechtsinformationen über die Seiten www.gesetze-im-internet.de, www.rechtsprechung-im-internet.de und www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de kostenlos zur Verfügung. Mit dem Rechtsinformationsportal des Bundes verfolgt das BMJV das Ziel, die bestehenden Plattformen abzulösen und stattdessen einen einheitlichen Zugang zu den vom Bund bereitgestellten und frei verfügbaren Rechtsinformationen im Internet zu eröffnen. Im Zuge dessen sollen außerdem Umfang, Qualität und … … weiterlesen

Uni Regensburg: Masterstudiengang LL.M. Legal Tech startet im Herbst

Big Data, Internet of Things, Künstliche Intelligenz – wer diese Begriffe hört, wird vielleicht nicht als Erstes ans juristische Arbeiten denken. Doch in der Welt des Rechts spielt die Digitalisierung eine immer größere Rolle: Digitale Analysetools helfen bei der Aufbereitung großer Datenmengen, IT ermöglicht die schnelle Kommunikation mit Mandanten und Gerichten – und vor Cybercrime wollen sensible Daten geschützt sein. Um Jurist:innen im Bereich der Digitalisierung des Rechts weiterzubilden, bietet die Universität Regensburg ab Oktober 2020 den Masterstudiengang LL.M. Legal Tech an.

„Einen vergleichbaren Studiengang gibt es bisher an keiner deutschen Universität“, berichtet der Regensburger Jurist Prof. Dr. Frank Maschmann. Er ist der Programmverantwortliche des neuen Masterstudiengangs LL.M. Legal Tech. „Die Studierenden lernen hier wesentliche Bereiche einer modernen Rechtsinformatik kennen und qualifizieren sich für juristische Betätigungsfelder in der digitalen Arbeitswelt.“ Dazu gehört neben der Anwendung auch die Entwicklung von juristischer Software. „Aber keine Angst“, so Maschmann, „wir setzen keine Programmierkenntnisse … … weiterlesen

Dreiteilige Serie zu Legal RPA: Robotergestützte Prozessautomatisierung in Zeiten der Digitalisierung (Teil 3)

Von Dr. Martin Allmendinger und Patrik Walter — In dieser dreiteiligen Beitragsserie möchten wir Ihnen Legal RPA (robotergestützte Prozessautomatisierung) näher bringen. Unsere Autoren sind Experten des Digitalisierungsunternehmens OMM Solutions GmbH, das mithilfe von RPA bereits die Prozesse zahlreicher Organisationen erfolgreich automatisiert. Allmendinger und Walter beleuchten dabei das Warum, das Wie und das Was der RPA in Zeiten der Digitalisierung und gehen der Frage nach, wie Juristen mit Legal RPA Kosten einsparen können.

Nachdem die ersten beiden Artikel die Motivation für RPA-Projekte, sowie die Funktionsweise von RPA als Technologie behandelt haben, geht es nun abschließend in dem dritten und letzten Artikel, um die Ergebnisse, also konkrete RPA-Anwendungsfälle.

Ein verbreiteter Klassiker ist die automatisierte Erstellung monatlich anfallender statistischer Reports. Hierfür verbringen Fachkräfte in Rechtsabteilungen etablierter Organisationen, aber auch Anwaltskanzleien oftmals mehr als einen Arbeitstag. Händisch werden aus verschiedenen Quellen, wie beispielsweise Excel-Dateien Informationen übertragen, zusammengeführt und entsprechende Diagramme … … weiterlesen

Legal OS erhält Fördermittel für LegalGit

Das Berliner Legal Tech Unternehmen Legal OS erhält Fördermittel auf Zuschussbasis für das Projekt LegalGit. Das Förderprogramm KMU-innovativ des BMBF fördert die technologische Entwicklung eines hochinnovativen Projektes zum digitalen und effizienten Vertragsgestaltung und Wissensmanagements. In einem Verbundprojekt mit der Europa-Universität Viadrina sollen Verträge in einem neuen Ansatz nicht mehr als Textsammlungen, sondern als ein Gefüge von regelbasierten Bausteinen gesehen werden. Dieses Strukturdenken bewirtschaftet vorhandenes Wissen neu. Die erfolgreiche Beantragung des siebenstelligen Projektgesamtvolumens erfolgte durch die Fördermittelmanagementberatung FörderProtech.

LEGAL OS, ein Technologie-Startup aus Berlin will die Basis für Vertragswesen von Grund auf neu und digital denken. Unternehmen sollen mit Hilfe ihrer Software Verträge aller Art künftig aus einzelnen Bausteinen zusammenstellen und damit repetetive Vorgänge automatisieren können. Legal OS möchte hierfür eine codebasierte Bibliothek juristischer Inhalte aufbauen.

Auf Grundlage einer umfangreichen Bibliothek maschinenlesbarer juristischer Inhalte und einem rechtslogiksensiblen Vertragsgenerator können Kunden von Legal … … weiterlesen

Mit VINQO kostenfrei zum Schmerzensgeld

Mit der Legal Tech Plattform VINQO.DE, der Wuppertaler Legal Data Technology GmbH, können Verletzte nach einem Verkehrsunfall, Fahrradunfall oder Hundebiss ihren Schmerzensgeldanspruch kostenfrei und mit wenigen Klicks online durchsetzen. Möglich wird dies durch die eigens entwickelte Software.

“Wir haben festgestellt, dass viele Geschädigte unsicher sind, welches Schmerzensgeld ihnen überhaupt zusteht und ob das von der Versicherung bisher gezahlte Schmerzensgeld nicht zu niedrig angesetzt ist”, berichtet Tim Platner, Jurist und Geschäftsführer von VINQO. Das Schmerzensgeld lasse sich nicht mathematisch berechnen, sondern hänge von vielen individuellen Faktoren ab. Gleichzeitig seien insbesondere kleinere Schmerzensgeldmandate bei Anwälten eher unbeliebt, weil der Arbeitsaufwand hoch, die Vergütung, die übrigens der Gegner zahlen müsse, hingegen niedrig sei. “Wir haben deshalb unsere eigene Software entwickelt, um den gesamten Prozess zu verschlanken und uns so auf den persönlichen Mandantenkontakt konzentrieren zu können”, so Platner weiter.

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OLG Köln: Vertragsgenerator Smartlaw zulässig

Ein elektronischer Generator von Rechtsdokumenten (hier der Vertragsgenerator smartlaw.de aus dem Hause Wolters Kluwer) verstößt nicht gegen das Rechtsdienstleistungsgesetz – das hat der 6. Zivilsenat des OLG Köln heute entschieden (Urteil des OLG Köln vom 19.6.2020 – 6 U 263/19). Das OLG änderte damit das anderslautende Urteil des LG Köln ab.

Die Hanseatische Rechtsanwaltskammer Hamburg hatte gegen das vom juristischen Verlag Wolters Kluwer vertriebene Produkt geklagt. Das Programm richtet sich an fachfremdes Publikum. Mit seiner Hilfe können Verbraucher in unterschiedlichen Rechtsgebieten Rechtsdokumente, insbesondere Verträge, erstellen, nachdem sie durch einen Frage-Antwort-Katalog geführt worden sind. Der Verlag bewarb das Produkt u.a. mit der Aussage, es erzeuge “Rechtsdokumente in Anwaltsqualität” und sei “günstiger und schneller als der Anwalt”. Die Rechtsanwaltskammer wandte sich sowohl gegen die Werbung als auch gegen das Produkt. Sie vertritt die Ansicht, dass das Programm Rechtsdienstleistungen erbringe, die der Rechtsanwaltschaft vorbehalten seien (§§ 2, 3 RDG). Wolters Kluwer argumentierte dagegen, … … weiterlesen

Digitorney mit neuem “Lexcase Service”

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und steigendem Restrukturierungsbedarf von Unternehmen führt Digitorney mit dem “Lexcase Service” ein neuartiges Legal Project Management auf internationaler Ebene ein.

Vor allem mit Blick auf grenzüberschreitende Projekte in der Krise (u.a. finanzielle Restrukturierungen, Kapitalaufnahmen, Distressed M&A, Anteilsübertragungen, Werksschließungen) können Unternehmen den Lexcase Service nutzen. Dabei steuert Digitorney die verschiedenen rechtlichen Workstreams des Projekts, bindet fachlich spezialisierte Anwälte und Steuerberater in dem jeweiligen Land ein, verhandelt mit ihnen die Konditionen (ganz überwiegend Pauschalpreise für definierte Beratungspakete), erstellt die initiale Sachverhaltsaufbereitung und das Briefing für die lokalen Experten und übernimmt das laufende Monitoring des Projekts (u.a. Meilensteine, Budget) einschließlich Reportings für den Auftraggeber.

„Mit dem Lexcase Service richten wir uns an Unternehmen, die professionelles und digitalbasiertes Projektmanagement für rechtliche Aspekte des Turnarounds benötigen“, erläutert Dr. Rüdiger Theiselmann, CEO von Digitorney. „Zudem können auch Insolvenzverwalter und Anwaltskanzleien unseren Lexcase Service nutzen, wenn sie über keine eigenen Kapazitäten für … … weiterlesen

Otto Schmidt bietet neue digitale Vorlagen auf Basis der Technologie von LAWLIFT

Die juristische Datenbank Otto Schmidt online bietet ab sofort intelligente Vorlagen. Der Nutzer wird durch einen Frage-Antwort-Dialog geführt und kann so ein auf seine Bedürfnisse angepasstes Dokument erstellen. Abhängig von den Antworten, passen sich die Vorlagen automatisch an. Viele unterschiedliche Varianten von Klauseln können so ganz einfach per Knopfdruck in das zu generierende Dokument eingefügt werden.

Die automatisierten Formulare aus den Otto-Schmidt-Werken stehen in den Modulen zum Arbeitsrecht, Zivilrecht, Gesellschaftsrecht, IT-Recht und Datenschutzrecht den Abonnenten ohne Aufpreis zur individuellen Nutzung zur Verfügung.

Als technische Infrastruktur greift Otto Schmidt dabei auf die Lösung von LAWLIFT zurück. LAWLIFT ist eine Anwendung, mit der mit Leichtigkeit Vorlagen automatisiert, genutzt und publiziert werden können. LAWLIFT hat in den letzten Jahren schnell Verbreitung in Kanzleien und Unternehmen gefunden, die ihre eigenen Vorlagen automatisieren und sich effizienter aufstellen wollten.

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Deutscher EDV-Gerichtstag 2020 digital

Der 29. Deutsche EDV-Gerichtstag findet in diesem Jahr digital statt: Vom 23.-25.9.2020 treffen sich hochkarätige Experten aus den verschiedenen Bereichen der Justiz in digitalen Workshops unter dem Motto „Digitalisierung grenzenlos – (nur) mit Sicherheit“. Das Thema war schon vor längerer Zeit festgelegt worden, hat nun aber einen zweiten, hochaktuellen Aspekt erhalten.

Der diesjährige EDV-Gerichtstag wird sich insbesondere mit Digitalisierungsprozessen in der Justiz beschäftigen. Diskutiert werden beispielsweise Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Justiz, Schnittstellen zwischen E-Government und E-Justice, rechtliche Grenzen IT-gestützter Technik in der Anwaltskanzlei (Legal Tech), die IT-Sicherheit bei Gerichten sowie europäische E-Justice-Entwicklungen. Darüber hinaus geht es um die rechtlichen Grenzen der IT-Sicherheitsforschung oder um Künstliche Intelligenz zur Überprüfung von Inhalten sozialer Netzwerke. Weitere Themen der Fachtagung sind die Barrierefreiheit in der Justiz, Modernisierung des Zivilprozesses und Aktuelle Rechtsprechung.

Ursprünglich war der EDV-Gerichtstag, zu dem in jedem Jahr mehr als 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem … … weiterlesen

Dreiteilige Serie zu Legal RPA: Robotergestützte Prozessautomatisierung in Zeiten der Digitalisierung (Teil 2)

Von Dr. Martin Allmendinger und Patrik Walter — In dieser dreiteiligen Beitragsserie möchten wir Ihnen Legal RPA (robotergestützte Prozessautomatisierung) näher bringen. Unsere Autoren sind Experten des Digitalisierungsunternehmens OMM Solutions GmbH, das mithilfe von RPA bereits die Prozesse zahlreicher Organisationen erfolgreich automatisiert hat. Allmendinger und Walter beleuchten dabei das Warum, das Wie (Teil 2) und das Was der RPA in Zeiten der Digitalisierung und gehen der Frage nach, wie Juristen mit Legal RPA Kosten einsparen können.

Nachdem wir im ersten Teil in das Konzept sowie die Vorteile Robotergestützter Prozessautomatisierung (RPA) für die Rechtsbranche eingeführt haben, geht es nun um die Funktionsweise sowie die Ressourcen, die zur Realisierung von Legal RPA nötig sind. Oftmals werden Robotergestützte Prozessautomatisierung sowie Künstliche Intelligenz in einem Atemzug genannt. Doch obschon für RPA-Systeme Tasten oder Felder in einem Programm erkennbar sind, geht RPA – im Gegensatz zu KI – regelbasiert (deterministisch) vor. … … weiterlesen

Gutachten: Bei der Ausbildung deutscher Juristen spielt Legal Tech keine Rolle

Wo liegt die Zukunft des Rechts? Ersetzen Rechtsautomaten bald Anwälte und Richter oder bleibt der Mensch weiterhin der zentrale Träger der Rechtspflege? Auch in Deutschland wird die Debatte um „Legal Tech“ kontrovers geführt. Zuletzt standen vor allem Fragen um die fortschreitende Automatisierung von Rechts­dienst­leistungen im Fokus. Aktuell zeigt die Corona-Krise den Digitalisierungsbedarf und rückt damit verbundene Grundsatzfragen in den Vordergrund.

Eines ist dabei klar: „Legal Tech“ nimmt rechts­ge­biets­­über­greifend Einfluss auf das Berufsbild und die allgemeinen Anforderungen an Juristen. Im Ausbildungsbereich müssen daher bereits heute reagiert werden. Inwieweit muss also „Legal Tech“ in die Curricula grundständiger juristischer Stu­diengänge aufgenommen werden? 

„Der zunehmende Einsatz von Big Data und Entscheidungs­al­go­rithmen im Recht wirft neue ethische Fragen auf, mit denen die JuristInnen von Morgen umgehen können müssen“, schreibt der Autor, Heribert Anzinger, von der Universität Ulm. Für die Studie hat er die Ausbildungsinhalte der 54 deutschsprachigen Jurafakultäten untersucht und mit denen von 75 internationalen … … weiterlesen

Uni Passau: Neue Studiengänge ab Wintersemester 2020/21 – Digitalisation Studies

Ab Oktober bietet die Uni Passu mit “Digital Transformation in Business and Society” sowie “Legal Tech” zwei spannende neue Studiengänge an.

Die deutschlandweit einzigartigen Studiengänge beschäftigen sich mit den Herausforderungen unserer Zeit und der Digitalisierung in Recht, Wirtschaft und Gesellschaft. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2020.

Kurzbeschreibung Digital Transformation in Business and Society

Die Digitalisierung verändert unsere Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend. In nahezu allen Organisationen werden daher Fachkräfte gesucht, die die mit Digitalisierung verbundenen Möglichkeiten und gesellschaftlichen Herausforderungen aus einer wirtschaftswissenschaftlichen Perspektive bearbeiten und damit die Zukunft mitgestalten.

Der Bachelorstudiengang Digital Transformation in Business and Society befähigt Sie, genau diese Schlüsselrolle zu übernehmen. Sie lernen, wirtschaftliche Probleme mit gesellschaftlicher Relevanz im Kontext der Digitalisierung zu erkennen, selbständig mit wissenschaftlichen Methoden zu analysieren und zu lösen. Sie unterstützen die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und gestalten die digitale Transformation in Unternehmen und Organisationen. Durch die interdisziplinäre Ausrichtung des Studiengangs haben Sie die Wechselwirkungen zwischen … … weiterlesen

Research Project: Legal Document Automation Tool Survey

Legal departments in companies and government agencies are creating large amounts of legal documents every day. In many cases this process is still heavily dependent on the manual labour of lawyers and support staff. Time and resources are lost on assembling each document by copying text blocks from existing documents and manually looking up the correct document structure.

The term Document Automation describes the trend of applying software solutions to automate the generation of documents. In most cases legal documents are highly structured and the decision which paragraphs are included depends on strict rules that have been defined in advance.
The underlying logic for the document structure is usually modified only when the law changes. For this reason, there is a high potential to use document automation in the legal domain.

The market for software tools for document automation consists of many vendors that offer tools that can automatically generate documents. Some … … weiterlesen

Legal Tech-Unternehmen attraktiver als Großkanzlei? – Der Wechsel von Latham-Partner Marcus Funke zum Consumer Claims Purchasing-Unternehmen RightNow (Teil 2)

Nach mehr als siebzehn Jahren als Rechtsanwalt in internationalen Großkanzleien und fast einer Dekade als Partner bei Latham & Watkins in Frankfurt verstärkt Prof. Dr. Marcus C. Funke, LL.M. (Chicago) seit April 2020 das Management der RightNow Group. Ein Wechsel, der sinnbildlich für die zunehmende Bedeutung von innovativen Geschäftsmodellen im Rechtsdienstleistungsmarkt und in unserem Rechtssystem steht. (Fortsetzung – hier geht’s zu Teil 1)

Marcus, welche Rolle spielen Legal Tech-Unternehmen aus Deiner Sicht als langjähriger Großkanzleianwalt für den deutschen Rechtsdienstleistungsmarkt bzw. für unser Rechtssystem und welches Potential steckt in ihnen?

Marcus Funke: Ich denke, dass die klassische juristische Arbeit nicht in Stein gemeißelt ist. Als Partner bei Latham & Watkins habe ich gerade über die letzten Jahre immer mehr an Technologiethemen gearbeitet und mich etwa mit aktuellen Entwicklungen von FinTech Themen auseinandergesetzt. Dabei habe ich festgestellt, dass der Nutzen von Technologie enorm ist und wir schauen sollten, welche Vorteile wir … … weiterlesen

Corona-Krise: Mit dem TPA-Quick-Guide durch das Förderungs-Dickicht

Die Corona-Krise stellt die Wirtschaft auf den Kopf und damit jedes Unternehmen vor große Herausforderungen. Die österreichische Bundesregierung hat eine Vielzahl an Hilfsmaßnahmen für Unternehmen beschlossen. TPA hat gemeinsam mit dem deutschen Legal Tech Startup Taxy.io  einen einzigartigen online Quick Guide entwickelt. TPA bietet damit kostenlos eine Art “Erste Hilfe” für Unternehmen an, mit der einfach und rasch per Mausklick gecheckt werden kann, welche aktuellen Förderungen und Zuschüsse für das Unternehmen passen einschließlich link zu allen aktuellen Formularen dafür.

Durch die Beantwortung einfacher Fragen werden Unternehmer in weniger als 15 Minuten durch die in Österreich aktuell verfügbaren Förder- und Unterstützungsmaßnahmen geleitet. Schritt für Schritt wird direkt zu relevanten Infos und den korrekten Förderstellen und den passenden Formularen verlinkt.

TPA stellt seine Expertise kostenlos zur Verfügung, damit Unternehmen in der Krise rasch und unbürokratisch steuerliche und finanzielle Lösungen finden. Dieses einzigartige Service ist … … weiterlesen

Legal Tech-Unternehmen attraktiver als Großkanzlei? – Der Wechsel von Latham-Partner Marcus Funke zum Consumer Claims Purchasing-Unternehmen RightNow (Teil 1)

Nach mehr als siebzehn Jahren als Rechtsanwalt in internationalen Großkanzleien und fast einer Dekade als Partner bei Latham & Watkins in Frankfurt verstärkt Prof. Dr. Marcus C. Funke, LL.M. (Chicago) seit April 2020 das Management der RightNow Group. Ein Wechsel, der sinnbildlich für die zunehmende Bedeutung von innovativen Geschäftsmodellen im Rechtsdienstleistungsmarkt und in unserem Rechtssystem steht. 

Die RightNow Group geht zurück auf die 2016 gegründete Geld-für-Flug GmbH, die sich der Durchsetzung von Rückzahlungsansprüchen gegenüber Fluggesellschaften verschrieben hatte und den Reisekunden eine Sofortauszahlung ermöglichte. So verhalf sie Rechtssuchenden in einer für den Einzelnen aussichtslos erscheinenden Situation in nur 24 Stunden zu der ihnen rechtmäßig zustehenden Geldsumme. Die Ansprüche gegenüber den Fluggesellschaften klagte (und klagt bis heute) Geld-für-Flug dann gebündelt und mit beinahe hundertprozentiger Erfolgsquote ein.

Nunmehr unter dem Dach der RightNow Group hat das seither stetig wachsende Team in wenigen Jahren weitere Angebote kreiert, die – aufbauend auf der Idee … … weiterlesen

Dreiteilige Serie zu Legal RPA: Robotergestützte Prozessautomatisierung in Zeiten der Digitalisierung (Teil 1)

Von Dr. Martin Allmendinger und Patrik Walter — In dieser dreiteiligen Beitragsserie möchten wir Ihnen Legal RPA (robotergestützte Prozessautomatisierung) näher bringen. Unsere Autoren sind Experten des Digitalisierungsunternehmens OMM Solutions GmbH, das mithilfe von RPA bereits die Prozesse zahlreicher Organisationen erfolgreich automatisiert hat. Allmendinger und Walter beleuchten dabei das Warum (Teil 1), das Wie und das Was der RPA in Zeiten der Digitalisierung und gehen der Frage nach, wie Juristen mit Legal RPA Kosten einsparen können.

Die gegenwärtige Corona-Krise setzt Anwaltskanzleien sowie Rechtsabteilungen von Unternehmen wirtschaftlich noch stärker unter Druck. Und dies in einem Umfeld, das angesichts der voranschreitenden Digitalisierung sowie neuer regulatorischer Anforderungen ohnehin einem enormen Kosten- sowie Wettbewerbsdruck ausgesetzt ist.

Dr. Martin Allmendinger, Geschäftsführer (Geschäftsfeldentwicklung) bei OMM Solutions, und…

Um diesen … … weiterlesen

MACHER HILFE: Unternehmer helfen Unternehmern in der Corona-Krise

Berliner Unternehmer haben mit MACHER HILFE eine gemeinnützige Navigations-Plattform für Staatshilfen geschaffen (www.macher-hilfe.de), die der Orientierung für kleine und mittelständische Unternehmen bis 50 Mitarbeitern dienen soll. Die Plattform als gemeinnützige Initiative ist in nur zehn Tagen von einem 30-köpfigen Team aus Gründern, Strategen, Juristen, Programmierern, Kreativen und Designern umgesetzt worden. Das Projekt wird von der Generali Deutschland unterstützt.

Das Rückgrat der deutschen Wirtschaft droht unter den Folgen der Corona-Krise zu brechen. Der viel beschworene Mittelstands-Motor, der aus hunderttausenden kleinen Unternehmen zwischen 1 bis 50 Mitarbeitern besteht, kann die wirtschaftlichen Konsequenzen des Shutdown nicht stemmen. Obwohl es inzwischen viele staatliche Hilfs- und Förderprogramme gibt, fühlen sich zahlreiche Unternehmer im Dickicht der Maßnahmen und Möglichkeiten verloren. Die Bundesregierung, die Bundesländer und die EU haben im letzten Monat umfangreiche Programme aufgesetzt und gesetzliche Regelungen flexibilisiert; es gibt für den Mittelstand (KMU) Dutzende von Instrumenten zur Sicherung der Liquidität sowie … … weiterlesen

Wegen Corona: Anwaltszukunftskongress 2020 rein digital

Der ursprünglich für den 1. und 2. Oktober 2020 in Berlin geplante Anwaltszukunftskongress 2020 wird wegen der Corona-Pandemie als digitale Fachkonferenz für Anwälte und Unternehmensjuristen abgehalten. Anstatt des zweitägigen Kongresses findet nun am 1.10.2020 ein völlig neues, innovatives und rein digitales Event statt, wie die beiden Veranstalter, Soldan und Wolters Kluwer Deutschland, bekanntgegeben. Dieses wird ergänzt um diverse Online-Referate, Webinare, Podcasts und andere digitale Formate im gesamten Jahr 2020.

“Wir organisieren den Anwaltszukunftskongress als digitale Fachkonferenz für den Rechtsberatungsmarkt. Die inhaltlichen und technischen Vorbereitungen dafür laufen bereits auf Hochtouren”, sagt Soldan-Geschäftsführer René Dreske. Inhaltlich bleibe der Fokus auf den Themen neue Wettbewerber, neue Angebote und neue Regeln im Rechtsberatungsmarkt. “Selbstverständlich werden aber auch die aktuellen Entwicklungen in der Corona-Krise und die damit verbundenen Chancen der Digitalisierung ein bedeutendes Thema sein”, ergänzt Ralph Vonderstein, Geschäftsführer und Leiter des Geschäftsbereichs Legal Software bei Wolters Kluwer Deutschland.

Dabei werden auch dieses Jahr wieder … … weiterlesen