Legal Tech Management: Neuer Zertifikatskurs für die moderne Rechtsberatung

Die Digitalisierung verändert den Rechtsberatungsmarkt tiefgreifend. Schon heute sorgen neue Technologien für eine Optimierung juristischer Arbeitsprozesse, zukünftig werden sie z.B. die Erstellung von Verträgen komplett ersetzen. Zudem wird es neue Tätigkeitsfelder in der anwaltlichen Beratung geben. Dadurch ändert sich die Erwartungshaltung an Kanzlei-Mitarbeitende: Gefragt sind Experten, die klassische Methoden mit der New Legal World verbinden. Das passende Know-how bietet der neue Zertifikatskurs „Legal Tech Management“, den der Kanzlei-Spezialist Soldan und die FOM Hochschule ab Februar 2021 gemeinsam durchführen.

Mit dem Zertifikatskurs wolle man die notwendigen fachlichen und technischen Kompetenzen für moderne juristische Arbeit vermitteln, sagt Soldan-Geschäftsführer René Dreske. FOM-Kanzler Dr. Harald Beschorner fügt hinzu: „Während sich Rechtsanwälte weiterhin mit komplexen juristischen Fragestellungen beschäftigen, entwickeln etwa Wirtschaftsjuristen mit umfassendem Digital-Know-how neue Rechtsberatungsprodukte und Businessmodelle. Damit ergänzen sich beide Aufgabenbereiche innerhalb der Kanzleien optimal.“ Denn: Es geht nicht allein um die Zeit- und Kostenvorteile, die der Einsatz innovativer Methoden mit sich bringt, … … weiterlesen

Datenschutzmanagement von caralegal

Jedes in der EU tätige Unternehmen ist durch die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zum Datenschutz verpflichtet. Bei Nichtbeachtung drohen teils existenzgefährdende Bußgelder und Sanktionen. Das Berliner Legal Tech-Startup caralegal hat ein Datenschutzmanagementsystem entwickelt, das sich variabel an die individuellen Bedürfnisse von Unternehmen anpassen soll. Die KI-basierte SAAS Lösung wurde von Datenschutz- und Rechtsexperten entwickelt, um einen benutzerfreundlichen und verlässlichen Standard bei der Umsetzung aller Vorgaben des europäischen Datenschutzrechtes zu etablieren.

caralegal ist eine Datenschutzmanagementsoftware, die mit einfacher Bedienung, dem Fachwissen der führenden Technologiekanzlei Schürmann Rosenthal Dreyer sowie einer unterstützenden KI punkten möchte. Von automatischer Schwellwertanalyse zur Risikobewertung, über detaillierte Ermittlungen der Datenschutz-Compliance bis hin zur Identifikation und Dokumentation von Datenschutzvorfällen – durch den Einsatz von caralegal soll der Organisationsaufwand im Datenschutzmanagement minimiert werden, bei gleichzeitiger erhöhter Datenschutzkontrolle.

caralegal lässt sich individuellen Wünschen und Bedürfnissen anpassen und liefert maßgeschneiderte Lösungen für Konzerne, mittelständige Unternehmen, das Management oder Fachabteilungen. Ein modulares Rechte- und … … weiterlesen

Accelerate! – Neue Impulse für die Zukunft der Rechtsberatung

Sämtliche Branchen befinden sich in einem gewaltigen Auf- und Umbruch. Bedingt durch die Corona-Pandemie erfährt die Digitalisierungswelle auch im Rechtsmarkt einen echten Schub. Der Wandel erfasst sowohl das materielle Recht als auch Arbeitsprozesse, Strukturen und Geschäftsmodelle. Kanzleien und Rechtsabteilungen sind jetzt gefordert, neue Chancen und Strategien zu gestalten.

Auf den Legal Transformation Days – “Lunch & Learn”-Edition geben Kanzleivertreter und Unternehmensjuristen online Einblicke in ihre Transformationsprojekte. Die Teilnehmer erfahren, wie sie Prozesse und Strukturen umbauen können, um zukünftig schneller, effizienter und vor allem kostengünstiger zu agieren.

Virtuelle Impulse mit ausgewählten Vorträgen flexibel in der Mittagspause: Das bieten im Zeitraum vom 23. November bis zum 4. Dezember von 12.00-12.45 Uhr die Legal Transformation Days.

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Digitalisierungsschub für den Datenschutz

Lediglich 20 Prozent der Unternehmen sind nach eigener Einschätzung DSGVO-konform. Viele Unternehmen beklagen hohen Umsetzungsaufwand und fehlende Ressourcen, um DSGVO-Vorgaben umzusetzen. Mit digitalen Datenschutzmanagement-Lösungen wie Proliance 360 sollen Unternehmen mehr als 60 % des operativen Aufwands für Datenschutz einsparen können.

Ständige Veränderungen statt Rechtssicherheit, kompliziertes Regelwerk statt verständlicher Leitlinien, hoher Aufwand statt effizienter Lösungen. Mehr als zwei Jahre nach Einführung der DSGVO hat sich Ernüchterung breitgemacht. Die überwiegende Mehrzahl der Unternehmen bewerten den Aufwand für die Umsetzung der DSGVO als sehr hoch, nahezu jedes zweite Unternehmen beklagt besonders den personellen Aufwand. Doch nicht nur die operative Mehrarbeit ist für viele Firmen eine Hürde, auch neue Anforderungen an interne Prozesse und die weitreichenden Regulierungsvorgaben der DSGVO bereiten Kopfzerbrechen.

Alexander Ingelheim, CEO & Co-Founder von datenschutzexperte.de, sieht Proliance 360 als DAS Betriebssystem für den Datenschutz.

Eine aktuelle Bitkom-Studie zeigt: Bei fast dreiviertel der Unternehmen hat die … … weiterlesen

Österreich: Myflat ist beste Legal Tech Innovation 2020

Am 13. Oktober wurden bei dem „Promoting the Best-Event“ die Future Law-Awards unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Dr. Alma Zadic vergeben. In ausgewählten Kategorien wurden herausragende Rechtsabteilungen und Rechtsanwaltskanzleien, die innovativsten Legal Tech Projekte im Rechtsbereich sowie die besten Rechtsanwältinnen und Unternehmensjuristinnen ausgezeichnet. Hule Bachmayr-Heyda Nordberg durfte dabei den Award in der Kategorie „Legal Tech Innovation Kanzlei“ für das inhouse-entwickelte Legal Tech Tool myflat.at entgegennehmen.

Das von den Partnerinnen Dr. Carina Heißenberger und Dr. Stephanie Langer federführend entwickelte Tool bietet eine neue Abwicklungsplattform für die Bau- und Immobilienbranche, in welcher die Kanzlei ihr umfassendes Know-how aus Bauträgerprojekten gebündelt hat. Das Tool ermöglicht zum Beispiel den digitalen Austausch aller relevanten Dokumente, die automatische Erstellung von Verträgen, einen transparenten Austausch und die schnelle und effiziente Abwicklung von Bauträgerprojekten.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung – genau wie über die große Resonanz bei unseren Mandanten. Wir sind mit der Entwicklung von … … weiterlesen

“BBGO” – Unterstützung von Personalabteilungen bei Mitarbeiter-Entsendungen

Die Beiten Burkhardt Services GmbH hat dieser Tage mit ihrer Webanwendung “BBGO” ein neuartiges Produkt auf den Markt gebracht, das Personalabteilungen bei der Entsendung von Mitarbeitern ins Ausland unterstützen soll.

“Personalabteilungen haben selbst bei kurzen Dienstreisen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern innerhalb der EU zahlreiche rechtliche Vorgaben zu erfüllen, sonst drohen hohe Bußgelder”, erklärt Philipp Cotta, Geschäftsführer der Beiten Burkhardt Services GmbH. “Eine der Schwierigkeiten in der Praxis ist die Informationsbeschaffung. BBGO ist dabei eine effektive und preiswerte Hilfe”. Der Preis für die Anwendung richtet sich nach der Anzahl der Mitarbeiter im Unternehmen. Das Jahres-Abo ist bereits ab 49 € mtl. zu haben.

“Die EU-Entsenderichtlinie hat den grenzüberschreitenden Einsatz von Mitarbeitern ins Ausland dieses Jahr wesentlich verkompliziert”, meint Guido Krüger, ebenfalls Geschäftsführer der Beiten Burkhardt Services GmbH. BBGO sei insofern topaktuell, beschleunige Entsendevorgänge und sei ist einfach sowie intuitiv zu bedienen.

Bei der Nutzung von BBGO geben Mitarbeiter aus Personalabteilungen die … … weiterlesen

Andreas Schröteler neuer CEO bei advocado

Andreas Schröteler (54) hat die Geschäftsführung des Legal-Tech-Unternehmens advocado übernommen. Der studierte Wirtschaftsprüfer und Steuerberater wird neben seiner neuen Funktion als CEO auch den Finanzbereich des Unternehmens verantworten. Damit löst er Maximilian Block und Jacob Saß, die advocado 2014 gemeinsam in Greifswald gegründet haben, als Geschäftsführer ab. Block zieht sich aus dem operativen Geschäft zurück und agiert künftig als Chairman of the Board, während Jacob Saß weiterhin den Produktbereich verantwortet.

Andreas Schröteler konnte mit seiner tiefgehenden Digital- und Unternehmensexpertise bereits zahlreiche Tech- und E-Commerce-Unternehmen in Top-Executive-Positionen erfolgreich zu Marktführern in ihren Branchen machen. Er ist selbst mehrfacher Gründer, als Angel-Investor aktiv und in der internationalen Investorenszene sehr gut vernetzt.

Schröteler sieht advocado als klares Wachstumsmodell: “Das Geschäftsmodell von advocado ist einzigartig in Deutschland und Europa. Wir werden advocado nun massiv skalieren und zum Marktführer in unserem Bereich ausbauen.” Dabei werde neben einem deutlichen Ausbau der Serviceangebote auch die internationale … … weiterlesen

Legal Data Technology: Zukunft des Rechts (mit)gestalten

Von Mischa Peters — Mit der standardisierten Erfassung von Rechtsfällen ermöglicht die Legal Data Technology GmbH deren vollautomatische Analyse und Bearbeitung. Das Legal-Tech-Angebot des Wuppertaler Startups richtet sich vor allem an mittelständische Verbraucherkanzleien und Versicherungen. Wir haben mit dem Mitgründer und Geschäftsführer Tim Platner gesprochen und uns die Services der Legal Data Technology einmal etwas genauer vorstellen lassen – im Interview spricht Platner über die Bedeutung guter Software für die Durchsetzung von Recht, erklärt uns, warum man sich von Beginn an auf die Softwareentwicklung eines modularen Legal-Tech-Baukastens konzentriert hat, und konstatiert, dass Legal Tech ohne Tech kein Legal Tech ist.

LTB: Lieber Herr Platner, auf der Homepage der Legal Data Technology GmbH heißt es “Wir gestalten die Zukunft des Rechts” und im Subtext „Wir machen Recht einfach, schnell und zugänglich.“ Was steckt hinter diesen plakativen Aussagen? Was dürfen Kunden von der Legal Data Technology erwarten, welche Services bieten Sie an?

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4. IoT-Fachkongress: Die Highlights bei Standards, Praxis und Recht

Im November 2020 trifft sich die Fach-Community bei Austrian Standards. Motto: “Nutzen wir, was uns die digitale Welt an Chancen bietet.”

Corona-bedingt, wird diesmal rein virtuell über die neusten Entwicklungen bei Normen, Standards und ihren Rechtsgrundlagen diskutiert. Das Internet of Things (IoT) und grüne IT sind namensgebende Themen des Events, der mit einer Rede von Austrian Standards-Direktorin Elisabeth Stampfl-Blaha eröffnet wird.

Schwerpunkte: Tracing, also die in Corona-Zeiten thematisierte Verfolgung von Personen, Standardisierung und Normen in der Elektrotechnik, die Potentiale der Quantencomputer, User-Centered Design, IKT Normen und Standards, der Aufbau eines IoT-Ökosystems, Smart Contracts, Legal Tech und die Sharing Economy u.v.m.

Es sprechen Associate Prof. Hilda Tellioğlu (TU Wien), DI Richard Valenta (OVE), Dr. Nikolaus Forgo (Universität Wien), Mag. Andreas Böcskör MSc (Advoodle) u.v.m. Den Abschluss bildet Datenschutzaktivist Max Schrems, der sich mit den Folgen des EuGH-Urteils zum „Privacy Shield“ auseinandersetzt.

Das Motto des 4. IoT-Fachkongress: “Gut, dass die digitale Welt … … weiterlesen

Digitalminister fordern KI-Programm für KMU

Die Digitalminister der Länder wollen die Nutzung Künstlicher Intelligenz auch in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) stärken: Bei einem virtuellen D16-Treffen unter dem Vorsitz Bayerns forderten sie ein KI-Programm für KMU in das Konjunktur- und Innovationsprogramm des Bundes aufzunehmen.

KI sei eine der wesentlichen treibenden Kräfte der Digitalisierung, heißt es in einer Mitteilung des Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung. Mithilfe von KI ließen sich Prozesse optimieren, die Effizienz steigern und Kosten senken. Für Unternehmen könne dies ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein. Insbesondere in kleinen und mittelständischen Unternehmen werde das wirtschaftliche Potenzial der neuen Technologie aber bei weitem noch nicht ausgeschöpft.

Die Digitalminister der Länder bitten die Bundesregierung, in das Konjunktur- und Innovationsprogramm des Bundes ein konkretes KI-Programm für KMU aufzunehmen, das im Umfang deutlich über das bisherige Programm der KI-Trainer hinausgeht und eng mit den Ländern abgestimmt wird. Der Beschluss des Koalitionsausschusses vom 3.6.2020 soll dahingehend konkretisiert werden, … … weiterlesen

Virtueller Deutscher EDV-Gerichtstag eröffnet

Wie geht man mit künstlicher Intelligenz in der Justiz um? Gibt es Grenzen von Legal Tech bei der Beratung von Mandanten? Wie ist die ZPO zu reformieren, um digitale Verfahren zeitgemäß zu führen? Wie steht es um die Sicherheit von IT? Das sind beispielhaft Fragen des 29. Deutschen EDV-Gerichtstages, der am 23. September als digitaler Kongress unter dem Motto: “Digitalisierung grenzenlos – aber (nur) mit Sicherheit” eröffnet wurde und der noch bis zum 25. September andauert. Der Vorstandsvorsitzende des EDV-Gerichtstages, Professor Stephan Ory, warb darum, schon jetzt wissenschaftlich die Weiterentwicklung des Rechts im digitalen Kontext über die praktische Umsetzung des elektronischen Rechtsverkehrs hinaus vorzubereiten.

Die Veranstaltung ist in diesem Jahr ein Mix aus Online-Fachkongress und virtueller Firmen­begleitausstellung mit digital erlebbarer Messehalle. Mit über 1.000 registrierten Teilnehmern hat der EDV-Gerichtstag sogar die Präsenzveranstaltungen aus den letzten Jahren übertroffen.

Die inhaltliche Eröffnungsrede des Fachkongresses steuerte der saarländische Justizstaatsekretär Roland Theis bei. Er … … weiterlesen

Legal Analytics GmbH sichert sich Finanzierungsmittel

Die Legal Analytics GmbH hat sich in einer kürzlich abgeschlossenen Finanzierungsrunde Finanzierungsmittel im hohen sechsstelligen Bereich sichern können. Unterstützt wurde das Legal-Tech-Startup bei seiner Gründung und der Übertragung von IP- und Markenrechten von einem Team von Fieldfisher um den Düsseldorfer Partner Dr. Axel Hoppe. Nils Bremann, In-house Legal Counsel, war auf Seiten von d.velop tätig.

Bei der Legal Analytics GmbH handelt es sich um ein Startup, das mithilfe einer KI-gestützten Technologie und seinem Produkt “Juracus” automatisiert Konflikte zwischen den AGB des Anwenders und dem geprüften Vertragsangebot identifiziert. Ziel der Legal-Tech-Lösung ist es, Unternehmen finanzielle und zeitliche Einsparpotentiale bei Vertragsprüfungen. Unter den zwei Investoren ist neben der d.velop AG, einem der größten Anbieter für Dokumentenmanagement-Software in Deutschland und langjähriger Fieldfisher-Mandant, ein renommierter Finanzinvestor. Die international agierende d.velop-Gruppe fördert im Rahmen ihrer Gründerschmiede d.velop labs gezielt Startups mit digitalen Geschäftsmodellen. “Juracus passt als mehrwertstiftende App im Legal-Tech-Bereich hervorragend zu unserem Kerngeschäft als … … weiterlesen

Legal Operations-Lösungen: Joint Venture von smartvokat und iTSM Group

Die internationale Unternehmensberatungsgruppe iTSM Group und das Legal Innovation Startup smartvokat haben ein Joint Venture (JV) für Legal Operations-Lösungen auf Basis der marktführenden Now-Plattform von ServiceNow gegründet. Das JV firmiert unter dem Namen “smartvokat Trusted Quality”.

Unstrukturierte Interaktionen zwischen Mitarbeitern der Rechts- und Complianceabteilung und Kollegen anderer Bereiche, fehlende Self-Services für einfache Mitarbeiteranfragen und -auskünfte, kein Echtzeit-Statusüberblick über laufende Anfragen – nur ein kleiner Auszug aus den Herausforderungen deutscher Unternehmensjuristen. Unter der Marke ‘Inspiring Legal’ richtet sich die Legal Management Plattform von smartvokat Trusted Quality an deutsche und internationale Rechts- und Complianceabteilungen, die eine durchgängige, effiziente, transparente, rechtssichere und skalierbare Digitalplattform für alle juristischen, Compliance-bezogenen und regulatorischen Prozesse suchen und eine neue Legal User Experience anstreben. Das JV ist aus der Zusammenarbeit der beiden Unternehmen in der laufenden weltweiten Implementierung der ServiceNow-basierten Legal Management Plattform bei der Bayer AG entstanden.

Ein interdisziplinärer Ansatz mit einem multidisziplinären Team bestehend aus Juristen, … … weiterlesen

StVO-Chaos: Änderung trotz potenzieller Rechtsfehler wirksam?

Seit Wochen gibt es Streit um die im April in Kraft getretene Straßenverkehrsordnung (StVO). Denn diese enthält einen Formfehler. Bei der neuen StVO wurde die Ermächtigungsgrundlage unvollständig zitiert. Teilweise wird hierzu die Auffassung vertreten, dass aufgrund weiterer Formfehler alle Änderungen der letzten elf Jahre ungültig sein könnten. Doch einfach so ungültig sind die Änderungen nach Auffassung der Berliner CODUKA GmbH (Betreiber des Portals www.geblitzt.de) nicht.

Bei dem Erlass einer Verordnung muss angegeben werden, auf welcher Rechtsgrundlage der Verordnungsgeber agiert hat. Dies ist auch der Grund, warum nach Bekanntwerden des Fehlers die neue StVO durch die Länder außer Kraft gesetzt wurde. Nach Auffassung des baden-württembergischen Justizressorts (die “Neue Osnabrücker Zeitung” berichtete) könnte es schon in der StVO-Novelle vom 6. März 2013 und in einer Änderung am 5. August 2009 Verstöße gegen das Zitiergebot gegeben haben. Die Folge daraus wäre die Nichtigkeit der StVO-Novelle sowie der Änderung. Zudem müsste die bis zum … … weiterlesen

Relaunch bei bussgeldprüfer.com

Das Unternehmen “bussgeldpruefer.com” präsentiert sich dieser Tage mit einer neuen Internetseite. Das Facelift der Website hat einige optische Veränderungen bewirkt. Dabei wurde darauf geachtet, dass die Handhabung der Seite benutzerfreundlich ist und dem Projekt eine ganzheitliche Marketing-Strategie zugrunde liegt. Die Anwendung der Bussgeldprüfer-App soll zudem eine einfachere und schnellere Handhabung für Kunden und Interessenten gewährleistet.

Auf der Startseite hat der Besucher mithilfe eines Konfigurators die Möglichkeit, die Art des Bußgeldbescheids einzustellen – etwa wegen Alkohol am Steuer, Geschwindigkeitsüberschreitung, Rotlichtdelikt oder Falschparken. Der Bussgeldprüfer hat für jede Spezialität den passenden Ansatz parat. Sollte sich bei der Ersteinschätzung durch einen Fachanwalt herausstellen, dass Aussicht auf Erfolg besteht, so wird dieser Bescheid durch erfahrene Anwälte mit Fokus auf Verkehrsrecht geprüft.

Neben Informationen zu Produkten stellt die Seite auch die Firmenphilosophie vor. Nachhaltigkeit, Innovation und Qualität sind die wichtigsten Schlagworte des Bußgeldprüfers. Diese will die Geschäftsleitung auch in den Köpfen der Mitarbeiter verankert wissen: … … weiterlesen

ELEMENT erweitert die Series A Investitionsrunde auf insgesamt 39 Mio. Euro

Drei Jahre nach der Gründung investieren neue und bestehende Aktionäre in die Entwicklung von ELEMENT – die Gesamtinvestition in das deutsche Insurtech (Seed und Series A) erhöht sich auf insgesamt 50 Mio. Euro.

ELEMENT, führender White-Label-Anbieter für Versicherungslösungen,
erweitert die Series A Investment-Runde um weitere 10 Mio. Euro. Die Finanzierung kommt von SFV • GB L.P., einem gemeinsamen Risikokapital-Fond von Sony Financial Ventures und dem japanischen VC Global Brain sowie bestehenden Investoren. Unter diesen befinden sich das FintechÖkosystem finleap, das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin sowie SBI Investment. Die Series A umfasst nun insgesamt 39 Mio. Euro, zusammen mit der Seed-Finanzierung betragen die Gesamtinvestitionen seit dem Start 2017 somit 50 Mio. Euro.

“Nicht zuletzt hat die Covid-19-Pandemie die Stärke unseres Geschäftsmodells gezeigt. Nach einem sehr erfolgreichen Jahr 2019 hat uns der Corona-Lockdown nur kurzfristig beeinträchtigt. Sowohl Juni also auch Juli konnten wir mit Rekordzahlen abschließen”, kommentiert Dr. Christian Macht, Vorstandsvorsitzender ELEMENT. … … weiterlesen

Digitale Innovationen entwickeln: Ratgeber für etablierte Organisationen

Unter dem Titel “Digitale Innovationen entwickeln” haben Dr. Martin Allmendinger, Malte Horstmann und Olaf Horstmann einen praxisnahen Ratgeber für etablierte Organisationen entwickelt.

Die Kombination aus Digitalisierung und Globalisierung verändert – auch bedingt durch den Digitalisierungsbeschleuniger Corona – immer weiter die etablierten Strukturen, Prozesse und Wertschöpfungsketten von Unternehmen. Etablierte Organisationen sehen sich mit der Frage konfrontiert, wie sie neue Geschäftspotenziale mit kundenzentrierten Lösungen abseits des traditionellen Kerngeschäfts heben können. Denn gerade die Ausrichtung auf den Kunden und das wachsende positive Marktfeedback, im Sinne einer wirtschaftlich relevanten sowie neuen Marktlösung, lassen neue Ideen erst zu einer Innovation werden. Doch wie können etablierte Organisationen innovative Potenziale bei der Entwicklung digitaler Lösungen systematischer ergreifen und für sich dauerhaft nutzen?

Praxisbeispiele zeigen, dass erfolgreiches Innovieren vom reibungslosen Zusammenspiel aus strategischen Überlegungen, einer entsprechenden Unternehmenskultur sowie dem passfähigen Werkzeuge-Mix auf Projektebene lebt. Gerade zu Letzterem herrscht häufig Verwirrung, wenn Vorgehensmodelle, Methoden und … … weiterlesen

BMJV startete Fellowship mit Tech4Germany

Ende Juli hat ein dreimonatiges “Fellowship” des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz mit der Technologie-Taskforce Tech4Germany begonnen zur Konzeption eines Rechtsinformationsportals des Bundes.

“Ich freue mich sehr über die Unterstützung unseres Projekts durch ein Fellowship mit Tech4Germany”, äußerte sich Dr. Margaretha Sudhof, Staatssekretärin im Bundesministerium. “Gemeinsam mit den Fellows wollen wir Lösungen entwickeln, wie wir Rechtsinformationen des Bundes allen Bürgerinnen und Bürgern auf nutzerfreundliche Art und Weise im Internet zur Verfügung stellen können.” Sie sei zuversichtlich, dass es gelingen werde, im Rahmen des Fellowships eine Vision für ein solches Rechtsinformationsportal zu entwickeln.

Derzeit stellt der Bund interessierten Bürgern Rechtsinformationen über die Seiten www.gesetze-im-internet.de, www.rechtsprechung-im-internet.de und www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de kostenlos zur Verfügung. Mit dem Rechtsinformationsportal des Bundes verfolgt das BMJV das Ziel, die bestehenden Plattformen abzulösen und stattdessen einen einheitlichen Zugang zu den vom Bund bereitgestellten und frei verfügbaren Rechtsinformationen im Internet zu eröffnen. Im Zuge dessen sollen außerdem Umfang, Qualität und … … weiterlesen

Uni Regensburg: Masterstudiengang LL.M. Legal Tech startet im Herbst

Big Data, Internet of Things, Künstliche Intelligenz – wer diese Begriffe hört, wird vielleicht nicht als Erstes ans juristische Arbeiten denken. Doch in der Welt des Rechts spielt die Digitalisierung eine immer größere Rolle: Digitale Analysetools helfen bei der Aufbereitung großer Datenmengen, IT ermöglicht die schnelle Kommunikation mit Mandanten und Gerichten – und vor Cybercrime wollen sensible Daten geschützt sein. Um Jurist:innen im Bereich der Digitalisierung des Rechts weiterzubilden, bietet die Universität Regensburg ab Oktober 2020 den Masterstudiengang LL.M. Legal Tech an.

„Einen vergleichbaren Studiengang gibt es bisher an keiner deutschen Universität“, berichtet der Regensburger Jurist Prof. Dr. Frank Maschmann. Er ist der Programmverantwortliche des neuen Masterstudiengangs LL.M. Legal Tech. „Die Studierenden lernen hier wesentliche Bereiche einer modernen Rechtsinformatik kennen und qualifizieren sich für juristische Betätigungsfelder in der digitalen Arbeitswelt.“ Dazu gehört neben der Anwendung auch die Entwicklung von juristischer Software. „Aber keine Angst“, so Maschmann, „wir setzen keine Programmierkenntnisse … … weiterlesen

Dreiteilige Serie zu Legal RPA: Robotergestützte Prozessautomatisierung in Zeiten der Digitalisierung (Teil 3)

Von Dr. Martin Allmendinger und Patrik Walter — In dieser dreiteiligen Beitragsserie möchten wir Ihnen Legal RPA (robotergestützte Prozessautomatisierung) näher bringen. Unsere Autoren sind Experten des Digitalisierungsunternehmens OMM Solutions GmbH, das mithilfe von RPA bereits die Prozesse zahlreicher Organisationen erfolgreich automatisiert. Allmendinger und Walter beleuchten dabei das Warum, das Wie und das Was der RPA in Zeiten der Digitalisierung und gehen der Frage nach, wie Juristen mit Legal RPA Kosten einsparen können.

Nachdem die ersten beiden Artikel die Motivation für RPA-Projekte, sowie die Funktionsweise von RPA als Technologie behandelt haben, geht es nun abschließend in dem dritten und letzten Artikel, um die Ergebnisse, also konkrete RPA-Anwendungsfälle.

Ein verbreiteter Klassiker ist die automatisierte Erstellung monatlich anfallender statistischer Reports. Hierfür verbringen Fachkräfte in Rechtsabteilungen etablierter Organisationen, aber auch Anwaltskanzleien oftmals mehr als einen Arbeitstag. Händisch werden aus verschiedenen Quellen, wie beispielsweise Excel-Dateien Informationen übertragen, zusammengeführt und entsprechende Diagramme … … weiterlesen

Legal OS erhält Fördermittel für LegalGit

Das Berliner Legal Tech Unternehmen Legal OS erhält Fördermittel auf Zuschussbasis für das Projekt LegalGit. Das Förderprogramm KMU-innovativ des BMBF fördert die technologische Entwicklung eines hochinnovativen Projektes zum digitalen und effizienten Vertragsgestaltung und Wissensmanagements. In einem Verbundprojekt mit der Europa-Universität Viadrina sollen Verträge in einem neuen Ansatz nicht mehr als Textsammlungen, sondern als ein Gefüge von regelbasierten Bausteinen gesehen werden. Dieses Strukturdenken bewirtschaftet vorhandenes Wissen neu. Die erfolgreiche Beantragung des siebenstelligen Projektgesamtvolumens erfolgte durch die Fördermittelmanagementberatung FörderProtech.

LEGAL OS, ein Technologie-Startup aus Berlin will die Basis für Vertragswesen von Grund auf neu und digital denken. Unternehmen sollen mit Hilfe ihrer Software Verträge aller Art künftig aus einzelnen Bausteinen zusammenstellen und damit repetetive Vorgänge automatisieren können. Legal OS möchte hierfür eine codebasierte Bibliothek juristischer Inhalte aufbauen.

Auf Grundlage einer umfangreichen Bibliothek maschinenlesbarer juristischer Inhalte und einem rechtslogiksensiblen Vertragsgenerator können Kunden von Legal … … weiterlesen

Mit VINQO kostenfrei zum Schmerzensgeld

Mit der Legal Tech Plattform VINQO.DE, der Wuppertaler Legal Data Technology GmbH, können Verletzte nach einem Verkehrsunfall, Fahrradunfall oder Hundebiss ihren Schmerzensgeldanspruch kostenfrei und mit wenigen Klicks online durchsetzen. Möglich wird dies durch die eigens entwickelte Software.

“Wir haben festgestellt, dass viele Geschädigte unsicher sind, welches Schmerzensgeld ihnen überhaupt zusteht und ob das von der Versicherung bisher gezahlte Schmerzensgeld nicht zu niedrig angesetzt ist”, berichtet Tim Platner, Jurist und Geschäftsführer von VINQO. Das Schmerzensgeld lasse sich nicht mathematisch berechnen, sondern hänge von vielen individuellen Faktoren ab. Gleichzeitig seien insbesondere kleinere Schmerzensgeldmandate bei Anwälten eher unbeliebt, weil der Arbeitsaufwand hoch, die Vergütung, die übrigens der Gegner zahlen müsse, hingegen niedrig sei. “Wir haben deshalb unsere eigene Software entwickelt, um den gesamten Prozess zu verschlanken und uns so auf den persönlichen Mandantenkontakt konzentrieren zu können”, so Platner weiter.

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