VINQO erhält sechsstelliges Investment

Die Betreiberin der Verbraucherplattform VINQO.DE, die Wuppertaler Legal Data Technology GmbH, hat die aktuelle Finanzierungsrunde mit einem sechsstelligen Investment erfolgreich beenden können. Neben einer Aufstockung der Anteile durch die Gesellschafter wird der Gesellschafterkreis durch einen der führenden Verbraucheranwälte Deutschlands bereichert.

“Ich freue mich sehr, dass wir das Vertrauen der bestehenden Gesellschafter in unsere Vision weiter bekräftigen und gleichzeitig einen hochkarätigen Neugesellschafter gewinnen konnten, der genau wie wir für den Verbraucherschutz lebt!”, zeigt sich Tim Platner, Mitgründer & Geschäftsführer der Legal Data Technology GmbH, zufrieden mit dem Abschluss.

Auf VINQO.DE können Geschädigte einen Schadensfall einfach online melden und so Schadenersatz und Schmerzensgeld ohne Kostenrisiko durchsetzen lassen (siehe auch unser Startup-Interview). Hierfür hat das Wuppertaler Legal Tech Unternehmen eine eigene Software entwickelt, mit der die Durchsetzung der Ansprüche nach einem Verkehrsunfall, Motorradunfall, Fahrradunfall oder Hundebiss beschleunigt, erleichtert und so grundlegend verbessert wird.

Mit dem bereits vor einigen Monaten … … weiterlesen

RightNow erhält 8,5 Mio. € in Series-A-Finanzierungsrunde

Das Düsseldorfer Legal-Tech-Unternehmen RightNow hat eine Series-A-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen: Der Technologie-und FinTech-Investor VR Ventures und das Family Office des Schwarzwälder Boten sind neue Gesellschafter. Zusätzlich konnten im Rahmen der Series A weitere Mittel über eine Anleihe platziert werden; auch an der Anleiheemission hat sich ein VR Ventures Investor beteiligt. Mit dem frischen Kapital will RightNow das weitere Wachstum finanzieren, bestehende Produkte ausbauen und neue Märkte erschließen.

Das Legal-Tech-Unternehmen, das Verbraucher*innen aus Situationen des täglichen Lebens entstandene Rechtsansprüche abkauft, hat ungeachtet der Corona-Pandemie eine erfolgreiche Series-A-Finanzierungsrunde in Millionenhöhe abgeschlossen. Neu eingestiegen ist der Wagniskapitalgeber VR Ventures, ein Fonds mit zahlreichen Investoren aus der Volksbanken FinanzGruppe. VR Venturesbeteiligte sich Anfang des Jahres bereits am FinTech Penta. Ebenfalls investiert das Family Office des Schwarzwälder Boten, welches von Redstone hierbei beraten wurde.

Die drei Gründer Phillip … … weiterlesen

rfrnz stellt Geschäftsbetrieb ein

Von Mischa Peters — Das Legal-Tech-Startup rfrnz (hier vorgestellt in unserem Startup-Interview) hat zum Ende des vorigen Jahres den Geschäftsbetrieb eingestellt. Man habe leider nicht die notwendigen Folgeinvestitionen abschließen können, bestätigte Dr. Sven von Alemann (CEO) jetzt das Aus. Zudem sei ein strategischer Übernahmevertrag mit einem Acquirer überraschend in letzter Minute nicht zustande gekommen.

rfrnz hatte eine Contract Intelligence Platform entwickelt und auf den Markt gebracht. Mit deren Hilfe wurden Kunden dabei unterstützt, relevante Informationen aus Verträgen zu extrahieren und Arbeitsabläufe im Vertragsmanagement zu verbessern. Im Frühjahr 2019 hatte das Unternehmen ein siebenstelliges Investment für die Vertragsanalyse erhalten (wir berichteten). Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), die UnternehmerTUM Inititative for Industrial Innovators und zwei weitere Investoren hatten sich in diesem Umfang beim Münchner Startup engagiert. Die notwendigen Folgeinvestitionen konnten nun nicht abgeschlossen werden.

Dr. Sven von Alemann musste das Ende … … weiterlesen

Legal Tech und Schadenregulierung – mit Daten und Metadaten aufholen (Teil 2)

Von Tim Platner — Unser Autor hat in dem ersten Teil seines spannenden Gastbeitrags im Legal Tech Blog dargestellt, vor welchen Herausforderungen ein Geschädigter und sein Anwalt im Bereich der Schadenregulierung stehen, wie die Schädigerseite die Schadenbearbeitung datenbasiert aussteuern kann und wie hieraus ein strukturelles Ungleichgewicht resultiert. Als Jurist und Geschäftsführer der Legal Data Technology GmbH (VINQO.DE – Legal-Tech-Plattform für Schadensfälle) verfügt Platner über fundiertes Expertenwissen direkt aus der Praxis.

Ein Zwischenfazit des ersten Teils war, dass Bearbeitungsprozesse in der Kanzlei oder beim Legal-Tech-Anbieter erst einmal strukturiert und dann so weit wie möglich von vermeidbaren Prozessschritten bereinigt werden sollten, um so der Prozessgerechtigkeit durch Beschleunigung stärker dienen zu können. Diese wohl eher kreativlosen, aber dennoch unverzichtbaren Schritte sind im ersten Teil stärker beleuchtet worden, sodass wir uns nun dem zweiten wichtigen und eher abstrakteren Aspekt widmen – der Nutzung von Daten … … weiterlesen

Bundesregierung beschließt veränderte Rahmenbedingungen für Legal Tech

Die Bundesregierung hat am 21.1.2021 den vom BMJV vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur Förderung verbrauchergerechter Angebote im Rechtsdienstleistungsmarkt beschlossen. Für Ministerin Christine Lambrecht sollen Verbraucher*innen von neuen Möglichkeiten für die Durchsetzung ihrer Rechte profitieren. “Es gibt inzwischen zahlreiche innovative und leicht zugängliche Rechtsdienstleistungsangebote von Inkassounternehmen, zum Beispiel im Bereich der Fluggastrechte und des Mietrechts.” Man wolle die Entwicklung im Bereich Legal Tech weiter voranbringen und zugleich vergleichbare Wettbewerbsbedingungen für die Angebote von Rechtsanwaltschaft und Inkassodienstleistern gewährleisten. Zudem solle sichergestellt werden, dass die Verbraucher*innen ausreichende Klarheit über die Vor- und Nachteile der einzelnen Angebote haben.

Viele Legal-Tech-Unternehmen werden zumeist als registrierte Inkassodienstleister nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) tätig. Als solche gelten für sie andere berufsrechtliche Vorgaben als für Rechtsanwält*innen, die gleiche Leistungen anbieten. Um insoweit gleiche Wettbewerbsbedingungen herzustellen, soll Rechtsanwält*innen künftig gestattet werden, in größerem Umfang als bisher Erfolgshonorare zu vereinbaren und Verfahrenskosten zu übernehmen. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesetzentwurfs liegt darin, … … weiterlesen

Legal Tech und Schadenregulierung – das (einzige) Werkzeug für Regulierung auf Augenhöhe? (Teil 1)

Von Tim Platner — Unser Autor geht in dem ersten Teil dieses äußerst praxisrelevanten Gastbeitrags im Legal Tech Blog der Frage nach, wie Legal Tech bei der Schadenregulierung helfen kann, um eine Regulierung auf Augenhöhe mit den Versicherungsunternehmen zu ermöglichen. Als Jurist und Geschäftsführer der Legal Data Technology GmbH (VINQO.DE – Legal-Tech-Plattform für Schadensfälle) verfügt Platner über fundiertes Expertenwissen direkt aus der Praxis.

Teil 1: Wie kommt der Geschädigte zu seinem Recht?

Die Idee und der Antrieb von Legal Tech im Verbraucherbereich ist es, die Lücke zwischen Recht und Rechtsdurchsetzung möglichst zu verringern. Der Anspruchsinhaber soll das, was ihm zusteht, in der Praxis auch durchsetzen können. Besonders kritisch und für den Betroffen augenfällig ist dabei das Delta, wenn es um die Restitution von Schäden geht. Der Verbraucher sucht hier nicht freiwillig einen Rechtsstreit, um zum Beispiel eine legitime Gewinnaussicht zu realisieren, sondern er hat einen spürbaren, … … weiterlesen

Smarte Dokumentenerstellung

In Zusammenarbeit mit dem Rechtsanwalt Kilian Springer hat das Leipziger Unternehmen KP Smart Media UG (haftungsbeschränkt) einen webbasierten Generator entwickelt. Dieser will es Gründern und Unternehmern ermöglichen, Dokumente wie Arbeitsverträge, Geheimhaltungsvereinbarungen und Kündigungen rechtsgültig und schnell zu erstellen. So soll mehr Zeit (und Geld) für das operative Geschäft und somit für das Wachstum der Firma bleiben.

Eine wichtige Entscheidung, die den Weg für den Dokumentengenerator ebnete, fällte das OLG Köln im Sommer 2020. Der Entschluss des OLG (Az. 6 U 263/19): Generatoren zur elektronischen Anfertigung von rechtsgültigen Dokumenten stellen keinen Verstoß gegen das Rechtsdienstleistungsgesetz dar und sind somit zulässig. Geklagt hatte die Hanseatische Rechtsanwaltskammer Hamburg. Das Urteil kann als bedeutsamer Meilenstein für die gesamte Legal-Tech-Branche verstanden werden.

Mit dem Dokumentengenerator können Nutzer verschiedene Schreiben erstellen lassen; angefangen bei der Geheimhaltungsvereinbarung (auch NDA genannt) über Arbeits-, Werkstudenten- und Praktikumsverträge bis hin zu ordentlichen und außerordentlichen Kündigungen. „An einer smarten Lösung … … weiterlesen

Wirtschaftsprüfer: Höherer Umsatz, diversifizierteres Leistungszentrum

Interdisziplinäre Ansätze, neue Themenfelder der Mandanten und die Internationalisierung wirken sich auf das Portfolio der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften (WP) aus. Big Data und Business Analytics eröffnen ebenso neue Möglichkeiten wie IT Audit, Legal Tech und PropTech. Gerade die umsatzstarken Prüfungshäuser weiten daher ihr Leistungsangebot aus. Das sind Ergebnisse der aktuellen Lünendonk-Studie 2020 „Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung in Deutschland“. Die Studie ist unter www.luenendonk.de verfügbar.

Bei der Gesamtheit der befragten WP-Gesellschaften genießt weiterhin die Steuerberatung (inklusive Steuerdeklaration und Buchhaltung) den größten Stellenwert. 46,2 Prozent der Umsätze des Geschäftsjahres 2019 entfielen auf diesen Bereich (Vorjahr: 45,4 %). Erst auf dem zweiten Platz folgt mit 32,1 Prozent die Wirtschaftsprüfung inklusive prüfungsnaher Beratung (Vorjahr: 33,8 %). Auch wenn der Anteil an Audit-Leistungen weiterhin abnimmt, befindet sich dieses Segment immer noch auf einem hohen Niveau.

Big Four mit dem größten Anteil im Advisory
Interessant ist: Bei den 25 führenden WP-Gesellschaften ist der Umsatzanteil … … weiterlesen

Legal Tech Management: Neuer Zertifikatskurs für die moderne Rechtsberatung

Die Digitalisierung verändert den Rechtsberatungsmarkt tiefgreifend. Schon heute sorgen neue Technologien für eine Optimierung juristischer Arbeitsprozesse, zukünftig werden sie z.B. die Erstellung von Verträgen komplett ersetzen. Zudem wird es neue Tätigkeitsfelder in der anwaltlichen Beratung geben. Dadurch ändert sich die Erwartungshaltung an Kanzlei-Mitarbeitende: Gefragt sind Experten, die klassische Methoden mit der New Legal World verbinden. Das passende Know-how bietet der neue Zertifikatskurs „Legal Tech Management“, den der Kanzlei-Spezialist Soldan und die FOM Hochschule ab Februar 2021 gemeinsam durchführen.

Mit dem Zertifikatskurs wolle man die notwendigen fachlichen und technischen Kompetenzen für moderne juristische Arbeit vermitteln, sagt Soldan-Geschäftsführer René Dreske. FOM-Kanzler Dr. Harald Beschorner fügt hinzu: „Während sich Rechtsanwälte weiterhin mit komplexen juristischen Fragestellungen beschäftigen, entwickeln etwa Wirtschaftsjuristen mit umfassendem Digital-Know-how neue Rechtsberatungsprodukte und Businessmodelle. Damit ergänzen sich beide Aufgabenbereiche innerhalb der Kanzleien optimal.“ Denn: Es geht nicht allein um die Zeit- und Kostenvorteile, die der Einsatz innovativer Methoden mit sich bringt, … … weiterlesen

Datenschutzmanagement von caralegal

Jedes in der EU tätige Unternehmen ist durch die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zum Datenschutz verpflichtet. Bei Nichtbeachtung drohen teils existenzgefährdende Bußgelder und Sanktionen. Das Berliner Legal Tech-Startup caralegal hat ein Datenschutzmanagementsystem entwickelt, das sich variabel an die individuellen Bedürfnisse von Unternehmen anpassen soll. Die KI-basierte SAAS Lösung wurde von Datenschutz- und Rechtsexperten entwickelt, um einen benutzerfreundlichen und verlässlichen Standard bei der Umsetzung aller Vorgaben des europäischen Datenschutzrechtes zu etablieren.

caralegal ist eine Datenschutzmanagementsoftware, die mit einfacher Bedienung, dem Fachwissen der führenden Technologiekanzlei Schürmann Rosenthal Dreyer sowie einer unterstützenden KI punkten möchte. Von automatischer Schwellwertanalyse zur Risikobewertung, über detaillierte Ermittlungen der Datenschutz-Compliance bis hin zur Identifikation und Dokumentation von Datenschutzvorfällen – durch den Einsatz von caralegal soll der Organisationsaufwand im Datenschutzmanagement minimiert werden, bei gleichzeitiger erhöhter Datenschutzkontrolle.

caralegal lässt sich individuellen Wünschen und Bedürfnissen anpassen und liefert maßgeschneiderte Lösungen für Konzerne, mittelständige Unternehmen, das Management oder Fachabteilungen. Ein modulares Rechte- und … … weiterlesen

Accelerate! – Neue Impulse für die Zukunft der Rechtsberatung

Sämtliche Branchen befinden sich in einem gewaltigen Auf- und Umbruch. Bedingt durch die Corona-Pandemie erfährt die Digitalisierungswelle auch im Rechtsmarkt einen echten Schub. Der Wandel erfasst sowohl das materielle Recht als auch Arbeitsprozesse, Strukturen und Geschäftsmodelle. Kanzleien und Rechtsabteilungen sind jetzt gefordert, neue Chancen und Strategien zu gestalten.

Auf den Legal Transformation Days – “Lunch & Learn”-Edition geben Kanzleivertreter und Unternehmensjuristen online Einblicke in ihre Transformationsprojekte. Die Teilnehmer erfahren, wie sie Prozesse und Strukturen umbauen können, um zukünftig schneller, effizienter und vor allem kostengünstiger zu agieren.

Virtuelle Impulse mit ausgewählten Vorträgen flexibel in der Mittagspause: Das bieten im Zeitraum vom 23. November bis zum 4. Dezember von 12.00-12.45 Uhr die Legal Transformation Days.

Der Beitrag Accelerate! – Neue Impulse für die Zukunft der Rechtsberatung erschien zuerst auf Legal Tech Blog.

Digitalisierungsschub für den Datenschutz

Lediglich 20 Prozent der Unternehmen sind nach eigener Einschätzung DSGVO-konform. Viele Unternehmen beklagen hohen Umsetzungsaufwand und fehlende Ressourcen, um DSGVO-Vorgaben umzusetzen. Mit digitalen Datenschutzmanagement-Lösungen wie Proliance 360 sollen Unternehmen mehr als 60 % des operativen Aufwands für Datenschutz einsparen können.

Ständige Veränderungen statt Rechtssicherheit, kompliziertes Regelwerk statt verständlicher Leitlinien, hoher Aufwand statt effizienter Lösungen. Mehr als zwei Jahre nach Einführung der DSGVO hat sich Ernüchterung breitgemacht. Die überwiegende Mehrzahl der Unternehmen bewerten den Aufwand für die Umsetzung der DSGVO als sehr hoch, nahezu jedes zweite Unternehmen beklagt besonders den personellen Aufwand. Doch nicht nur die operative Mehrarbeit ist für viele Firmen eine Hürde, auch neue Anforderungen an interne Prozesse und die weitreichenden Regulierungsvorgaben der DSGVO bereiten Kopfzerbrechen.

Alexander Ingelheim, CEO & Co-Founder von datenschutzexperte.de, sieht Proliance 360 als DAS Betriebssystem für den Datenschutz.

Eine aktuelle Bitkom-Studie zeigt: Bei fast dreiviertel der Unternehmen hat die … … weiterlesen

Österreich: Myflat ist beste Legal Tech Innovation 2020

Am 13. Oktober wurden bei dem „Promoting the Best-Event“ die Future Law-Awards unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Dr. Alma Zadic vergeben. In ausgewählten Kategorien wurden herausragende Rechtsabteilungen und Rechtsanwaltskanzleien, die innovativsten Legal Tech Projekte im Rechtsbereich sowie die besten Rechtsanwältinnen und Unternehmensjuristinnen ausgezeichnet. Hule Bachmayr-Heyda Nordberg durfte dabei den Award in der Kategorie „Legal Tech Innovation Kanzlei“ für das inhouse-entwickelte Legal Tech Tool myflat.at entgegennehmen.

Das von den Partnerinnen Dr. Carina Heißenberger und Dr. Stephanie Langer federführend entwickelte Tool bietet eine neue Abwicklungsplattform für die Bau- und Immobilienbranche, in welcher die Kanzlei ihr umfassendes Know-how aus Bauträgerprojekten gebündelt hat. Das Tool ermöglicht zum Beispiel den digitalen Austausch aller relevanten Dokumente, die automatische Erstellung von Verträgen, einen transparenten Austausch und die schnelle und effiziente Abwicklung von Bauträgerprojekten.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung – genau wie über die große Resonanz bei unseren Mandanten. Wir sind mit der Entwicklung von … … weiterlesen

“BBGO” – Unterstützung von Personalabteilungen bei Mitarbeiter-Entsendungen

Die Beiten Burkhardt Services GmbH hat dieser Tage mit ihrer Webanwendung “BBGO” ein neuartiges Produkt auf den Markt gebracht, das Personalabteilungen bei der Entsendung von Mitarbeitern ins Ausland unterstützen soll.

“Personalabteilungen haben selbst bei kurzen Dienstreisen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern innerhalb der EU zahlreiche rechtliche Vorgaben zu erfüllen, sonst drohen hohe Bußgelder”, erklärt Philipp Cotta, Geschäftsführer der Beiten Burkhardt Services GmbH. “Eine der Schwierigkeiten in der Praxis ist die Informationsbeschaffung. BBGO ist dabei eine effektive und preiswerte Hilfe”. Der Preis für die Anwendung richtet sich nach der Anzahl der Mitarbeiter im Unternehmen. Das Jahres-Abo ist bereits ab 49 € mtl. zu haben.

“Die EU-Entsenderichtlinie hat den grenzüberschreitenden Einsatz von Mitarbeitern ins Ausland dieses Jahr wesentlich verkompliziert”, meint Guido Krüger, ebenfalls Geschäftsführer der Beiten Burkhardt Services GmbH. BBGO sei insofern topaktuell, beschleunige Entsendevorgänge und sei ist einfach sowie intuitiv zu bedienen.

Bei der Nutzung von BBGO geben Mitarbeiter aus Personalabteilungen die … … weiterlesen

Andreas Schröteler neuer CEO bei advocado

Andreas Schröteler (54) hat die Geschäftsführung des Legal-Tech-Unternehmens advocado übernommen. Der studierte Wirtschaftsprüfer und Steuerberater wird neben seiner neuen Funktion als CEO auch den Finanzbereich des Unternehmens verantworten. Damit löst er Maximilian Block und Jacob Saß, die advocado 2014 gemeinsam in Greifswald gegründet haben, als Geschäftsführer ab. Block zieht sich aus dem operativen Geschäft zurück und agiert künftig als Chairman of the Board, während Jacob Saß weiterhin den Produktbereich verantwortet.

Andreas Schröteler konnte mit seiner tiefgehenden Digital- und Unternehmensexpertise bereits zahlreiche Tech- und E-Commerce-Unternehmen in Top-Executive-Positionen erfolgreich zu Marktführern in ihren Branchen machen. Er ist selbst mehrfacher Gründer, als Angel-Investor aktiv und in der internationalen Investorenszene sehr gut vernetzt.

Schröteler sieht advocado als klares Wachstumsmodell: “Das Geschäftsmodell von advocado ist einzigartig in Deutschland und Europa. Wir werden advocado nun massiv skalieren und zum Marktführer in unserem Bereich ausbauen.” Dabei werde neben einem deutlichen Ausbau der Serviceangebote auch die internationale … … weiterlesen

Legal Data Technology: Zukunft des Rechts (mit)gestalten

Von Mischa Peters — Mit der standardisierten Erfassung von Rechtsfällen ermöglicht die Legal Data Technology GmbH deren vollautomatische Analyse und Bearbeitung. Das Legal-Tech-Angebot des Wuppertaler Startups richtet sich vor allem an mittelständische Verbraucherkanzleien und Versicherungen. Wir haben mit dem Mitgründer und Geschäftsführer Tim Platner gesprochen und uns die Services der Legal Data Technology einmal etwas genauer vorstellen lassen – im Interview spricht Platner über die Bedeutung guter Software für die Durchsetzung von Recht, erklärt uns, warum man sich von Beginn an auf die Softwareentwicklung eines modularen Legal-Tech-Baukastens konzentriert hat, und konstatiert, dass Legal Tech ohne Tech kein Legal Tech ist.

LTB: Lieber Herr Platner, auf der Homepage der Legal Data Technology GmbH heißt es “Wir gestalten die Zukunft des Rechts” und im Subtext „Wir machen Recht einfach, schnell und zugänglich.“ Was steckt hinter diesen plakativen Aussagen? Was dürfen Kunden von der Legal Data Technology erwarten, welche Services bieten Sie an?

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4. IoT-Fachkongress: Die Highlights bei Standards, Praxis und Recht

Im November 2020 trifft sich die Fach-Community bei Austrian Standards. Motto: “Nutzen wir, was uns die digitale Welt an Chancen bietet.”

Corona-bedingt, wird diesmal rein virtuell über die neusten Entwicklungen bei Normen, Standards und ihren Rechtsgrundlagen diskutiert. Das Internet of Things (IoT) und grüne IT sind namensgebende Themen des Events, der mit einer Rede von Austrian Standards-Direktorin Elisabeth Stampfl-Blaha eröffnet wird.

Schwerpunkte: Tracing, also die in Corona-Zeiten thematisierte Verfolgung von Personen, Standardisierung und Normen in der Elektrotechnik, die Potentiale der Quantencomputer, User-Centered Design, IKT Normen und Standards, der Aufbau eines IoT-Ökosystems, Smart Contracts, Legal Tech und die Sharing Economy u.v.m.

Es sprechen Associate Prof. Hilda Tellioğlu (TU Wien), DI Richard Valenta (OVE), Dr. Nikolaus Forgo (Universität Wien), Mag. Andreas Böcskör MSc (Advoodle) u.v.m. Den Abschluss bildet Datenschutzaktivist Max Schrems, der sich mit den Folgen des EuGH-Urteils zum „Privacy Shield“ auseinandersetzt.

Das Motto des 4. IoT-Fachkongress: “Gut, dass die digitale Welt … … weiterlesen

Digitalminister fordern KI-Programm für KMU

Die Digitalminister der Länder wollen die Nutzung Künstlicher Intelligenz auch in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) stärken: Bei einem virtuellen D16-Treffen unter dem Vorsitz Bayerns forderten sie ein KI-Programm für KMU in das Konjunktur- und Innovationsprogramm des Bundes aufzunehmen.

KI sei eine der wesentlichen treibenden Kräfte der Digitalisierung, heißt es in einer Mitteilung des Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung. Mithilfe von KI ließen sich Prozesse optimieren, die Effizienz steigern und Kosten senken. Für Unternehmen könne dies ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein. Insbesondere in kleinen und mittelständischen Unternehmen werde das wirtschaftliche Potenzial der neuen Technologie aber bei weitem noch nicht ausgeschöpft.

Die Digitalminister der Länder bitten die Bundesregierung, in das Konjunktur- und Innovationsprogramm des Bundes ein konkretes KI-Programm für KMU aufzunehmen, das im Umfang deutlich über das bisherige Programm der KI-Trainer hinausgeht und eng mit den Ländern abgestimmt wird. Der Beschluss des Koalitionsausschusses vom 3.6.2020 soll dahingehend konkretisiert werden, … … weiterlesen

Virtueller Deutscher EDV-Gerichtstag eröffnet

Wie geht man mit künstlicher Intelligenz in der Justiz um? Gibt es Grenzen von Legal Tech bei der Beratung von Mandanten? Wie ist die ZPO zu reformieren, um digitale Verfahren zeitgemäß zu führen? Wie steht es um die Sicherheit von IT? Das sind beispielhaft Fragen des 29. Deutschen EDV-Gerichtstages, der am 23. September als digitaler Kongress unter dem Motto: “Digitalisierung grenzenlos – aber (nur) mit Sicherheit” eröffnet wurde und der noch bis zum 25. September andauert. Der Vorstandsvorsitzende des EDV-Gerichtstages, Professor Stephan Ory, warb darum, schon jetzt wissenschaftlich die Weiterentwicklung des Rechts im digitalen Kontext über die praktische Umsetzung des elektronischen Rechtsverkehrs hinaus vorzubereiten.

Die Veranstaltung ist in diesem Jahr ein Mix aus Online-Fachkongress und virtueller Firmen­begleitausstellung mit digital erlebbarer Messehalle. Mit über 1.000 registrierten Teilnehmern hat der EDV-Gerichtstag sogar die Präsenzveranstaltungen aus den letzten Jahren übertroffen.

Die inhaltliche Eröffnungsrede des Fachkongresses steuerte der saarländische Justizstaatsekretär Roland Theis bei. Er … … weiterlesen

Legal Analytics GmbH sichert sich Finanzierungsmittel

Die Legal Analytics GmbH hat sich in einer kürzlich abgeschlossenen Finanzierungsrunde Finanzierungsmittel im hohen sechsstelligen Bereich sichern können. Unterstützt wurde das Legal-Tech-Startup bei seiner Gründung und der Übertragung von IP- und Markenrechten von einem Team von Fieldfisher um den Düsseldorfer Partner Dr. Axel Hoppe. Nils Bremann, In-house Legal Counsel, war auf Seiten von d.velop tätig.

Bei der Legal Analytics GmbH handelt es sich um ein Startup, das mithilfe einer KI-gestützten Technologie und seinem Produkt “Juracus” automatisiert Konflikte zwischen den AGB des Anwenders und dem geprüften Vertragsangebot identifiziert. Ziel der Legal-Tech-Lösung ist es, Unternehmen finanzielle und zeitliche Einsparpotentiale bei Vertragsprüfungen. Unter den zwei Investoren ist neben der d.velop AG, einem der größten Anbieter für Dokumentenmanagement-Software in Deutschland und langjähriger Fieldfisher-Mandant, ein renommierter Finanzinvestor. Die international agierende d.velop-Gruppe fördert im Rahmen ihrer Gründerschmiede d.velop labs gezielt Startups mit digitalen Geschäftsmodellen. “Juracus passt als mehrwertstiftende App im Legal-Tech-Bereich hervorragend zu unserem Kerngeschäft als … … weiterlesen

Legal Operations-Lösungen: Joint Venture von smartvokat und iTSM Group

Die internationale Unternehmensberatungsgruppe iTSM Group und das Legal Innovation Startup smartvokat haben ein Joint Venture (JV) für Legal Operations-Lösungen auf Basis der marktführenden Now-Plattform von ServiceNow gegründet. Das JV firmiert unter dem Namen “smartvokat Trusted Quality”.

Unstrukturierte Interaktionen zwischen Mitarbeitern der Rechts- und Complianceabteilung und Kollegen anderer Bereiche, fehlende Self-Services für einfache Mitarbeiteranfragen und -auskünfte, kein Echtzeit-Statusüberblick über laufende Anfragen – nur ein kleiner Auszug aus den Herausforderungen deutscher Unternehmensjuristen. Unter der Marke ‘Inspiring Legal’ richtet sich die Legal Management Plattform von smartvokat Trusted Quality an deutsche und internationale Rechts- und Complianceabteilungen, die eine durchgängige, effiziente, transparente, rechtssichere und skalierbare Digitalplattform für alle juristischen, Compliance-bezogenen und regulatorischen Prozesse suchen und eine neue Legal User Experience anstreben. Das JV ist aus der Zusammenarbeit der beiden Unternehmen in der laufenden weltweiten Implementierung der ServiceNow-basierten Legal Management Plattform bei der Bayer AG entstanden.

Ein interdisziplinärer Ansatz mit einem multidisziplinären Team bestehend aus Juristen, … … weiterlesen

StVO-Chaos: Änderung trotz potenzieller Rechtsfehler wirksam?

Seit Wochen gibt es Streit um die im April in Kraft getretene Straßenverkehrsordnung (StVO). Denn diese enthält einen Formfehler. Bei der neuen StVO wurde die Ermächtigungsgrundlage unvollständig zitiert. Teilweise wird hierzu die Auffassung vertreten, dass aufgrund weiterer Formfehler alle Änderungen der letzten elf Jahre ungültig sein könnten. Doch einfach so ungültig sind die Änderungen nach Auffassung der Berliner CODUKA GmbH (Betreiber des Portals www.geblitzt.de) nicht.

Bei dem Erlass einer Verordnung muss angegeben werden, auf welcher Rechtsgrundlage der Verordnungsgeber agiert hat. Dies ist auch der Grund, warum nach Bekanntwerden des Fehlers die neue StVO durch die Länder außer Kraft gesetzt wurde. Nach Auffassung des baden-württembergischen Justizressorts (die “Neue Osnabrücker Zeitung” berichtete) könnte es schon in der StVO-Novelle vom 6. März 2013 und in einer Änderung am 5. August 2009 Verstöße gegen das Zitiergebot gegeben haben. Die Folge daraus wäre die Nichtigkeit der StVO-Novelle sowie der Änderung. Zudem müsste die bis zum … … weiterlesen

Relaunch bei bussgeldprüfer.com

Das Unternehmen “bussgeldpruefer.com” präsentiert sich dieser Tage mit einer neuen Internetseite. Das Facelift der Website hat einige optische Veränderungen bewirkt. Dabei wurde darauf geachtet, dass die Handhabung der Seite benutzerfreundlich ist und dem Projekt eine ganzheitliche Marketing-Strategie zugrunde liegt. Die Anwendung der Bussgeldprüfer-App soll zudem eine einfachere und schnellere Handhabung für Kunden und Interessenten gewährleistet.

Auf der Startseite hat der Besucher mithilfe eines Konfigurators die Möglichkeit, die Art des Bußgeldbescheids einzustellen – etwa wegen Alkohol am Steuer, Geschwindigkeitsüberschreitung, Rotlichtdelikt oder Falschparken. Der Bussgeldprüfer hat für jede Spezialität den passenden Ansatz parat. Sollte sich bei der Ersteinschätzung durch einen Fachanwalt herausstellen, dass Aussicht auf Erfolg besteht, so wird dieser Bescheid durch erfahrene Anwälte mit Fokus auf Verkehrsrecht geprüft.

Neben Informationen zu Produkten stellt die Seite auch die Firmenphilosophie vor. Nachhaltigkeit, Innovation und Qualität sind die wichtigsten Schlagworte des Bußgeldprüfers. Diese will die Geschäftsleitung auch in den Köpfen der Mitarbeiter verankert wissen: … … weiterlesen

ELEMENT erweitert die Series A Investitionsrunde auf insgesamt 39 Mio. Euro

Drei Jahre nach der Gründung investieren neue und bestehende Aktionäre in die Entwicklung von ELEMENT – die Gesamtinvestition in das deutsche Insurtech (Seed und Series A) erhöht sich auf insgesamt 50 Mio. Euro.

ELEMENT, führender White-Label-Anbieter für Versicherungslösungen,
erweitert die Series A Investment-Runde um weitere 10 Mio. Euro. Die Finanzierung kommt von SFV • GB L.P., einem gemeinsamen Risikokapital-Fond von Sony Financial Ventures und dem japanischen VC Global Brain sowie bestehenden Investoren. Unter diesen befinden sich das FintechÖkosystem finleap, das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin sowie SBI Investment. Die Series A umfasst nun insgesamt 39 Mio. Euro, zusammen mit der Seed-Finanzierung betragen die Gesamtinvestitionen seit dem Start 2017 somit 50 Mio. Euro.

“Nicht zuletzt hat die Covid-19-Pandemie die Stärke unseres Geschäftsmodells gezeigt. Nach einem sehr erfolgreichen Jahr 2019 hat uns der Corona-Lockdown nur kurzfristig beeinträchtigt. Sowohl Juni also auch Juli konnten wir mit Rekordzahlen abschließen”, kommentiert Dr. Christian Macht, Vorstandsvorsitzender ELEMENT. … … weiterlesen

Digitale Innovationen entwickeln: Ratgeber für etablierte Organisationen

Unter dem Titel “Digitale Innovationen entwickeln” haben Dr. Martin Allmendinger, Malte Horstmann und Olaf Horstmann einen praxisnahen Ratgeber für etablierte Organisationen entwickelt.

Die Kombination aus Digitalisierung und Globalisierung verändert – auch bedingt durch den Digitalisierungsbeschleuniger Corona – immer weiter die etablierten Strukturen, Prozesse und Wertschöpfungsketten von Unternehmen. Etablierte Organisationen sehen sich mit der Frage konfrontiert, wie sie neue Geschäftspotenziale mit kundenzentrierten Lösungen abseits des traditionellen Kerngeschäfts heben können. Denn gerade die Ausrichtung auf den Kunden und das wachsende positive Marktfeedback, im Sinne einer wirtschaftlich relevanten sowie neuen Marktlösung, lassen neue Ideen erst zu einer Innovation werden. Doch wie können etablierte Organisationen innovative Potenziale bei der Entwicklung digitaler Lösungen systematischer ergreifen und für sich dauerhaft nutzen?

Praxisbeispiele zeigen, dass erfolgreiches Innovieren vom reibungslosen Zusammenspiel aus strategischen Überlegungen, einer entsprechenden Unternehmenskultur sowie dem passfähigen Werkzeuge-Mix auf Projektebene lebt. Gerade zu Letzterem herrscht häufig Verwirrung, wenn Vorgehensmodelle, Methoden und … … weiterlesen

BMJV startete Fellowship mit Tech4Germany

Ende Juli hat ein dreimonatiges “Fellowship” des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz mit der Technologie-Taskforce Tech4Germany begonnen zur Konzeption eines Rechtsinformationsportals des Bundes.

“Ich freue mich sehr über die Unterstützung unseres Projekts durch ein Fellowship mit Tech4Germany”, äußerte sich Dr. Margaretha Sudhof, Staatssekretärin im Bundesministerium. “Gemeinsam mit den Fellows wollen wir Lösungen entwickeln, wie wir Rechtsinformationen des Bundes allen Bürgerinnen und Bürgern auf nutzerfreundliche Art und Weise im Internet zur Verfügung stellen können.” Sie sei zuversichtlich, dass es gelingen werde, im Rahmen des Fellowships eine Vision für ein solches Rechtsinformationsportal zu entwickeln.

Derzeit stellt der Bund interessierten Bürgern Rechtsinformationen über die Seiten www.gesetze-im-internet.de, www.rechtsprechung-im-internet.de und www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de kostenlos zur Verfügung. Mit dem Rechtsinformationsportal des Bundes verfolgt das BMJV das Ziel, die bestehenden Plattformen abzulösen und stattdessen einen einheitlichen Zugang zu den vom Bund bereitgestellten und frei verfügbaren Rechtsinformationen im Internet zu eröffnen. Im Zuge dessen sollen außerdem Umfang, Qualität und … … weiterlesen

Uni Regensburg: Masterstudiengang LL.M. Legal Tech startet im Herbst

Big Data, Internet of Things, Künstliche Intelligenz – wer diese Begriffe hört, wird vielleicht nicht als Erstes ans juristische Arbeiten denken. Doch in der Welt des Rechts spielt die Digitalisierung eine immer größere Rolle: Digitale Analysetools helfen bei der Aufbereitung großer Datenmengen, IT ermöglicht die schnelle Kommunikation mit Mandanten und Gerichten – und vor Cybercrime wollen sensible Daten geschützt sein. Um Jurist:innen im Bereich der Digitalisierung des Rechts weiterzubilden, bietet die Universität Regensburg ab Oktober 2020 den Masterstudiengang LL.M. Legal Tech an.

„Einen vergleichbaren Studiengang gibt es bisher an keiner deutschen Universität“, berichtet der Regensburger Jurist Prof. Dr. Frank Maschmann. Er ist der Programmverantwortliche des neuen Masterstudiengangs LL.M. Legal Tech. „Die Studierenden lernen hier wesentliche Bereiche einer modernen Rechtsinformatik kennen und qualifizieren sich für juristische Betätigungsfelder in der digitalen Arbeitswelt.“ Dazu gehört neben der Anwendung auch die Entwicklung von juristischer Software. „Aber keine Angst“, so Maschmann, „wir setzen keine Programmierkenntnisse … … weiterlesen

Dreiteilige Serie zu Legal RPA: Robotergestützte Prozessautomatisierung in Zeiten der Digitalisierung (Teil 3)

Von Dr. Martin Allmendinger und Patrik Walter — In dieser dreiteiligen Beitragsserie möchten wir Ihnen Legal RPA (robotergestützte Prozessautomatisierung) näher bringen. Unsere Autoren sind Experten des Digitalisierungsunternehmens OMM Solutions GmbH, das mithilfe von RPA bereits die Prozesse zahlreicher Organisationen erfolgreich automatisiert. Allmendinger und Walter beleuchten dabei das Warum, das Wie und das Was der RPA in Zeiten der Digitalisierung und gehen der Frage nach, wie Juristen mit Legal RPA Kosten einsparen können.

Nachdem die ersten beiden Artikel die Motivation für RPA-Projekte, sowie die Funktionsweise von RPA als Technologie behandelt haben, geht es nun abschließend in dem dritten und letzten Artikel, um die Ergebnisse, also konkrete RPA-Anwendungsfälle.

Ein verbreiteter Klassiker ist die automatisierte Erstellung monatlich anfallender statistischer Reports. Hierfür verbringen Fachkräfte in Rechtsabteilungen etablierter Organisationen, aber auch Anwaltskanzleien oftmals mehr als einen Arbeitstag. Händisch werden aus verschiedenen Quellen, wie beispielsweise Excel-Dateien Informationen übertragen, zusammengeführt und entsprechende Diagramme … … weiterlesen

Legal OS erhält Fördermittel für LegalGit

Das Berliner Legal Tech Unternehmen Legal OS erhält Fördermittel auf Zuschussbasis für das Projekt LegalGit. Das Förderprogramm KMU-innovativ des BMBF fördert die technologische Entwicklung eines hochinnovativen Projektes zum digitalen und effizienten Vertragsgestaltung und Wissensmanagements. In einem Verbundprojekt mit der Europa-Universität Viadrina sollen Verträge in einem neuen Ansatz nicht mehr als Textsammlungen, sondern als ein Gefüge von regelbasierten Bausteinen gesehen werden. Dieses Strukturdenken bewirtschaftet vorhandenes Wissen neu. Die erfolgreiche Beantragung des siebenstelligen Projektgesamtvolumens erfolgte durch die Fördermittelmanagementberatung FörderProtech.

LEGAL OS, ein Technologie-Startup aus Berlin will die Basis für Vertragswesen von Grund auf neu und digital denken. Unternehmen sollen mit Hilfe ihrer Software Verträge aller Art künftig aus einzelnen Bausteinen zusammenstellen und damit repetetive Vorgänge automatisieren können. Legal OS möchte hierfür eine codebasierte Bibliothek juristischer Inhalte aufbauen.

Auf Grundlage einer umfangreichen Bibliothek maschinenlesbarer juristischer Inhalte und einem rechtslogiksensiblen Vertragsgenerator können Kunden von Legal … … weiterlesen

Mit VINQO kostenfrei zum Schmerzensgeld

Mit der Legal Tech Plattform VINQO.DE, der Wuppertaler Legal Data Technology GmbH, können Verletzte nach einem Verkehrsunfall, Fahrradunfall oder Hundebiss ihren Schmerzensgeldanspruch kostenfrei und mit wenigen Klicks online durchsetzen. Möglich wird dies durch die eigens entwickelte Software.

“Wir haben festgestellt, dass viele Geschädigte unsicher sind, welches Schmerzensgeld ihnen überhaupt zusteht und ob das von der Versicherung bisher gezahlte Schmerzensgeld nicht zu niedrig angesetzt ist”, berichtet Tim Platner, Jurist und Geschäftsführer von VINQO. Das Schmerzensgeld lasse sich nicht mathematisch berechnen, sondern hänge von vielen individuellen Faktoren ab. Gleichzeitig seien insbesondere kleinere Schmerzensgeldmandate bei Anwälten eher unbeliebt, weil der Arbeitsaufwand hoch, die Vergütung, die übrigens der Gegner zahlen müsse, hingegen niedrig sei. “Wir haben deshalb unsere eigene Software entwickelt, um den gesamten Prozess zu verschlanken und uns so auf den persönlichen Mandantenkontakt konzentrieren zu können”, so Platner weiter.

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OLG Köln: Vertragsgenerator Smartlaw zulässig

Ein elektronischer Generator von Rechtsdokumenten (hier der Vertragsgenerator smartlaw.de aus dem Hause Wolters Kluwer) verstößt nicht gegen das Rechtsdienstleistungsgesetz – das hat der 6. Zivilsenat des OLG Köln heute entschieden (Urteil des OLG Köln vom 19.6.2020 – 6 U 263/19). Das OLG änderte damit das anderslautende Urteil des LG Köln ab.

Die Hanseatische Rechtsanwaltskammer Hamburg hatte gegen das vom juristischen Verlag Wolters Kluwer vertriebene Produkt geklagt. Das Programm richtet sich an fachfremdes Publikum. Mit seiner Hilfe können Verbraucher in unterschiedlichen Rechtsgebieten Rechtsdokumente, insbesondere Verträge, erstellen, nachdem sie durch einen Frage-Antwort-Katalog geführt worden sind. Der Verlag bewarb das Produkt u.a. mit der Aussage, es erzeuge “Rechtsdokumente in Anwaltsqualität” und sei “günstiger und schneller als der Anwalt”. Die Rechtsanwaltskammer wandte sich sowohl gegen die Werbung als auch gegen das Produkt. Sie vertritt die Ansicht, dass das Programm Rechtsdienstleistungen erbringe, die der Rechtsanwaltschaft vorbehalten seien (§§ 2, 3 RDG). Wolters Kluwer argumentierte dagegen, … … weiterlesen

Digitorney mit neuem “Lexcase Service”

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und steigendem Restrukturierungsbedarf von Unternehmen führt Digitorney mit dem “Lexcase Service” ein neuartiges Legal Project Management auf internationaler Ebene ein.

Vor allem mit Blick auf grenzüberschreitende Projekte in der Krise (u.a. finanzielle Restrukturierungen, Kapitalaufnahmen, Distressed M&A, Anteilsübertragungen, Werksschließungen) können Unternehmen den Lexcase Service nutzen. Dabei steuert Digitorney die verschiedenen rechtlichen Workstreams des Projekts, bindet fachlich spezialisierte Anwälte und Steuerberater in dem jeweiligen Land ein, verhandelt mit ihnen die Konditionen (ganz überwiegend Pauschalpreise für definierte Beratungspakete), erstellt die initiale Sachverhaltsaufbereitung und das Briefing für die lokalen Experten und übernimmt das laufende Monitoring des Projekts (u.a. Meilensteine, Budget) einschließlich Reportings für den Auftraggeber.

„Mit dem Lexcase Service richten wir uns an Unternehmen, die professionelles und digitalbasiertes Projektmanagement für rechtliche Aspekte des Turnarounds benötigen“, erläutert Dr. Rüdiger Theiselmann, CEO von Digitorney. „Zudem können auch Insolvenzverwalter und Anwaltskanzleien unseren Lexcase Service nutzen, wenn sie über keine eigenen Kapazitäten für … … weiterlesen

Otto Schmidt bietet neue digitale Vorlagen auf Basis der Technologie von LAWLIFT

Die juristische Datenbank Otto Schmidt online bietet ab sofort intelligente Vorlagen. Der Nutzer wird durch einen Frage-Antwort-Dialog geführt und kann so ein auf seine Bedürfnisse angepasstes Dokument erstellen. Abhängig von den Antworten, passen sich die Vorlagen automatisch an. Viele unterschiedliche Varianten von Klauseln können so ganz einfach per Knopfdruck in das zu generierende Dokument eingefügt werden.

Die automatisierten Formulare aus den Otto-Schmidt-Werken stehen in den Modulen zum Arbeitsrecht, Zivilrecht, Gesellschaftsrecht, IT-Recht und Datenschutzrecht den Abonnenten ohne Aufpreis zur individuellen Nutzung zur Verfügung.

Als technische Infrastruktur greift Otto Schmidt dabei auf die Lösung von LAWLIFT zurück. LAWLIFT ist eine Anwendung, mit der mit Leichtigkeit Vorlagen automatisiert, genutzt und publiziert werden können. LAWLIFT hat in den letzten Jahren schnell Verbreitung in Kanzleien und Unternehmen gefunden, die ihre eigenen Vorlagen automatisieren und sich effizienter aufstellen wollten.

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Deutscher EDV-Gerichtstag 2020 digital

Der 29. Deutsche EDV-Gerichtstag findet in diesem Jahr digital statt: Vom 23.-25.9.2020 treffen sich hochkarätige Experten aus den verschiedenen Bereichen der Justiz in digitalen Workshops unter dem Motto „Digitalisierung grenzenlos – (nur) mit Sicherheit“. Das Thema war schon vor längerer Zeit festgelegt worden, hat nun aber einen zweiten, hochaktuellen Aspekt erhalten.

Der diesjährige EDV-Gerichtstag wird sich insbesondere mit Digitalisierungsprozessen in der Justiz beschäftigen. Diskutiert werden beispielsweise Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Justiz, Schnittstellen zwischen E-Government und E-Justice, rechtliche Grenzen IT-gestützter Technik in der Anwaltskanzlei (Legal Tech), die IT-Sicherheit bei Gerichten sowie europäische E-Justice-Entwicklungen. Darüber hinaus geht es um die rechtlichen Grenzen der IT-Sicherheitsforschung oder um Künstliche Intelligenz zur Überprüfung von Inhalten sozialer Netzwerke. Weitere Themen der Fachtagung sind die Barrierefreiheit in der Justiz, Modernisierung des Zivilprozesses und Aktuelle Rechtsprechung.

Ursprünglich war der EDV-Gerichtstag, zu dem in jedem Jahr mehr als 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem … … weiterlesen

Dreiteilige Serie zu Legal RPA: Robotergestützte Prozessautomatisierung in Zeiten der Digitalisierung (Teil 2)

Von Dr. Martin Allmendinger und Patrik Walter — In dieser dreiteiligen Beitragsserie möchten wir Ihnen Legal RPA (robotergestützte Prozessautomatisierung) näher bringen. Unsere Autoren sind Experten des Digitalisierungsunternehmens OMM Solutions GmbH, das mithilfe von RPA bereits die Prozesse zahlreicher Organisationen erfolgreich automatisiert hat. Allmendinger und Walter beleuchten dabei das Warum, das Wie (Teil 2) und das Was der RPA in Zeiten der Digitalisierung und gehen der Frage nach, wie Juristen mit Legal RPA Kosten einsparen können.

Nachdem wir im ersten Teil in das Konzept sowie die Vorteile Robotergestützter Prozessautomatisierung (RPA) für die Rechtsbranche eingeführt haben, geht es nun um die Funktionsweise sowie die Ressourcen, die zur Realisierung von Legal RPA nötig sind. Oftmals werden Robotergestützte Prozessautomatisierung sowie Künstliche Intelligenz in einem Atemzug genannt. Doch obschon für RPA-Systeme Tasten oder Felder in einem Programm erkennbar sind, geht RPA – im Gegensatz zu KI – regelbasiert (deterministisch) vor. … … weiterlesen

Gutachten: Bei der Ausbildung deutscher Juristen spielt Legal Tech keine Rolle

Wo liegt die Zukunft des Rechts? Ersetzen Rechtsautomaten bald Anwälte und Richter oder bleibt der Mensch weiterhin der zentrale Träger der Rechtspflege? Auch in Deutschland wird die Debatte um „Legal Tech“ kontrovers geführt. Zuletzt standen vor allem Fragen um die fortschreitende Automatisierung von Rechts­dienst­leistungen im Fokus. Aktuell zeigt die Corona-Krise den Digitalisierungsbedarf und rückt damit verbundene Grundsatzfragen in den Vordergrund.

Eines ist dabei klar: „Legal Tech“ nimmt rechts­ge­biets­­über­greifend Einfluss auf das Berufsbild und die allgemeinen Anforderungen an Juristen. Im Ausbildungsbereich müssen daher bereits heute reagiert werden. Inwieweit muss also „Legal Tech“ in die Curricula grundständiger juristischer Stu­diengänge aufgenommen werden? 

„Der zunehmende Einsatz von Big Data und Entscheidungs­al­go­rithmen im Recht wirft neue ethische Fragen auf, mit denen die JuristInnen von Morgen umgehen können müssen“, schreibt der Autor, Heribert Anzinger, von der Universität Ulm. Für die Studie hat er die Ausbildungsinhalte der 54 deutschsprachigen Jurafakultäten untersucht und mit denen von 75 internationalen … … weiterlesen

Uni Passau: Neue Studiengänge ab Wintersemester 2020/21 – Digitalisation Studies

Ab Oktober bietet die Uni Passu mit “Digital Transformation in Business and Society” sowie “Legal Tech” zwei spannende neue Studiengänge an.

Die deutschlandweit einzigartigen Studiengänge beschäftigen sich mit den Herausforderungen unserer Zeit und der Digitalisierung in Recht, Wirtschaft und Gesellschaft. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2020.

Kurzbeschreibung Digital Transformation in Business and Society

Die Digitalisierung verändert unsere Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend. In nahezu allen Organisationen werden daher Fachkräfte gesucht, die die mit Digitalisierung verbundenen Möglichkeiten und gesellschaftlichen Herausforderungen aus einer wirtschaftswissenschaftlichen Perspektive bearbeiten und damit die Zukunft mitgestalten.

Der Bachelorstudiengang Digital Transformation in Business and Society befähigt Sie, genau diese Schlüsselrolle zu übernehmen. Sie lernen, wirtschaftliche Probleme mit gesellschaftlicher Relevanz im Kontext der Digitalisierung zu erkennen, selbständig mit wissenschaftlichen Methoden zu analysieren und zu lösen. Sie unterstützen die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und gestalten die digitale Transformation in Unternehmen und Organisationen. Durch die interdisziplinäre Ausrichtung des Studiengangs haben Sie die Wechselwirkungen zwischen … … weiterlesen

Research Project: Legal Document Automation Tool Survey

Legal departments in companies and government agencies are creating large amounts of legal documents every day. In many cases this process is still heavily dependent on the manual labour of lawyers and support staff. Time and resources are lost on assembling each document by copying text blocks from existing documents and manually looking up the correct document structure.

The term Document Automation describes the trend of applying software solutions to automate the generation of documents. In most cases legal documents are highly structured and the decision which paragraphs are included depends on strict rules that have been defined in advance.
The underlying logic for the document structure is usually modified only when the law changes. For this reason, there is a high potential to use document automation in the legal domain.

The market for software tools for document automation consists of many vendors that offer tools that can automatically generate documents. Some … … weiterlesen

Legal Tech-Unternehmen attraktiver als Großkanzlei? – Der Wechsel von Latham-Partner Marcus Funke zum Consumer Claims Purchasing-Unternehmen RightNow (Teil 2)

Nach mehr als siebzehn Jahren als Rechtsanwalt in internationalen Großkanzleien und fast einer Dekade als Partner bei Latham & Watkins in Frankfurt verstärkt Prof. Dr. Marcus C. Funke, LL.M. (Chicago) seit April 2020 das Management der RightNow Group. Ein Wechsel, der sinnbildlich für die zunehmende Bedeutung von innovativen Geschäftsmodellen im Rechtsdienstleistungsmarkt und in unserem Rechtssystem steht. (Fortsetzung – hier geht’s zu Teil 1)

Marcus, welche Rolle spielen Legal Tech-Unternehmen aus Deiner Sicht als langjähriger Großkanzleianwalt für den deutschen Rechtsdienstleistungsmarkt bzw. für unser Rechtssystem und welches Potential steckt in ihnen?

Marcus Funke: Ich denke, dass die klassische juristische Arbeit nicht in Stein gemeißelt ist. Als Partner bei Latham & Watkins habe ich gerade über die letzten Jahre immer mehr an Technologiethemen gearbeitet und mich etwa mit aktuellen Entwicklungen von FinTech Themen auseinandergesetzt. Dabei habe ich festgestellt, dass der Nutzen von Technologie enorm ist und wir schauen sollten, welche Vorteile wir … … weiterlesen

Corona-Krise: Mit dem TPA-Quick-Guide durch das Förderungs-Dickicht

Die Corona-Krise stellt die Wirtschaft auf den Kopf und damit jedes Unternehmen vor große Herausforderungen. Die österreichische Bundesregierung hat eine Vielzahl an Hilfsmaßnahmen für Unternehmen beschlossen. TPA hat gemeinsam mit dem deutschen Legal Tech Startup Taxy.io  einen einzigartigen online Quick Guide entwickelt. TPA bietet damit kostenlos eine Art “Erste Hilfe” für Unternehmen an, mit der einfach und rasch per Mausklick gecheckt werden kann, welche aktuellen Förderungen und Zuschüsse für das Unternehmen passen einschließlich link zu allen aktuellen Formularen dafür.

Durch die Beantwortung einfacher Fragen werden Unternehmer in weniger als 15 Minuten durch die in Österreich aktuell verfügbaren Förder- und Unterstützungsmaßnahmen geleitet. Schritt für Schritt wird direkt zu relevanten Infos und den korrekten Förderstellen und den passenden Formularen verlinkt.

TPA stellt seine Expertise kostenlos zur Verfügung, damit Unternehmen in der Krise rasch und unbürokratisch steuerliche und finanzielle Lösungen finden. Dieses einzigartige Service ist … … weiterlesen

Legal Tech-Unternehmen attraktiver als Großkanzlei? – Der Wechsel von Latham-Partner Marcus Funke zum Consumer Claims Purchasing-Unternehmen RightNow (Teil 1)

Nach mehr als siebzehn Jahren als Rechtsanwalt in internationalen Großkanzleien und fast einer Dekade als Partner bei Latham & Watkins in Frankfurt verstärkt Prof. Dr. Marcus C. Funke, LL.M. (Chicago) seit April 2020 das Management der RightNow Group. Ein Wechsel, der sinnbildlich für die zunehmende Bedeutung von innovativen Geschäftsmodellen im Rechtsdienstleistungsmarkt und in unserem Rechtssystem steht. 

Die RightNow Group geht zurück auf die 2016 gegründete Geld-für-Flug GmbH, die sich der Durchsetzung von Rückzahlungsansprüchen gegenüber Fluggesellschaften verschrieben hatte und den Reisekunden eine Sofortauszahlung ermöglichte. So verhalf sie Rechtssuchenden in einer für den Einzelnen aussichtslos erscheinenden Situation in nur 24 Stunden zu der ihnen rechtmäßig zustehenden Geldsumme. Die Ansprüche gegenüber den Fluggesellschaften klagte (und klagt bis heute) Geld-für-Flug dann gebündelt und mit beinahe hundertprozentiger Erfolgsquote ein.

Nunmehr unter dem Dach der RightNow Group hat das seither stetig wachsende Team in wenigen Jahren weitere Angebote kreiert, die – aufbauend auf der Idee … … weiterlesen

Dreiteilige Serie zu Legal RPA: Robotergestützte Prozessautomatisierung in Zeiten der Digitalisierung (Teil 1)

Von Dr. Martin Allmendinger und Patrik Walter — In dieser dreiteiligen Beitragsserie möchten wir Ihnen Legal RPA (robotergestützte Prozessautomatisierung) näher bringen. Unsere Autoren sind Experten des Digitalisierungsunternehmens OMM Solutions GmbH, das mithilfe von RPA bereits die Prozesse zahlreicher Organisationen erfolgreich automatisiert hat. Allmendinger und Walter beleuchten dabei das Warum (Teil 1), das Wie und das Was der RPA in Zeiten der Digitalisierung und gehen der Frage nach, wie Juristen mit Legal RPA Kosten einsparen können.

Die gegenwärtige Corona-Krise setzt Anwaltskanzleien sowie Rechtsabteilungen von Unternehmen wirtschaftlich noch stärker unter Druck. Und dies in einem Umfeld, das angesichts der voranschreitenden Digitalisierung sowie neuer regulatorischer Anforderungen ohnehin einem enormen Kosten- sowie Wettbewerbsdruck ausgesetzt ist.

Dr. Martin Allmendinger, Geschäftsführer (Geschäftsfeldentwicklung) bei OMM Solutions, und…

Um diesen … … weiterlesen

MACHER HILFE: Unternehmer helfen Unternehmern in der Corona-Krise

Berliner Unternehmer haben mit MACHER HILFE eine gemeinnützige Navigations-Plattform für Staatshilfen geschaffen (www.macher-hilfe.de), die der Orientierung für kleine und mittelständische Unternehmen bis 50 Mitarbeitern dienen soll. Die Plattform als gemeinnützige Initiative ist in nur zehn Tagen von einem 30-köpfigen Team aus Gründern, Strategen, Juristen, Programmierern, Kreativen und Designern umgesetzt worden. Das Projekt wird von der Generali Deutschland unterstützt.

Das Rückgrat der deutschen Wirtschaft droht unter den Folgen der Corona-Krise zu brechen. Der viel beschworene Mittelstands-Motor, der aus hunderttausenden kleinen Unternehmen zwischen 1 bis 50 Mitarbeitern besteht, kann die wirtschaftlichen Konsequenzen des Shutdown nicht stemmen. Obwohl es inzwischen viele staatliche Hilfs- und Förderprogramme gibt, fühlen sich zahlreiche Unternehmer im Dickicht der Maßnahmen und Möglichkeiten verloren. Die Bundesregierung, die Bundesländer und die EU haben im letzten Monat umfangreiche Programme aufgesetzt und gesetzliche Regelungen flexibilisiert; es gibt für den Mittelstand (KMU) Dutzende von Instrumenten zur Sicherung der Liquidität sowie … … weiterlesen

Wegen Corona: Anwaltszukunftskongress 2020 rein digital

Der ursprünglich für den 1. und 2. Oktober 2020 in Berlin geplante Anwaltszukunftskongress 2020 wird wegen der Corona-Pandemie als digitale Fachkonferenz für Anwälte und Unternehmensjuristen abgehalten. Anstatt des zweitägigen Kongresses findet nun am 1.10.2020 ein völlig neues, innovatives und rein digitales Event statt, wie die beiden Veranstalter, Soldan und Wolters Kluwer Deutschland, bekanntgegeben. Dieses wird ergänzt um diverse Online-Referate, Webinare, Podcasts und andere digitale Formate im gesamten Jahr 2020.

“Wir organisieren den Anwaltszukunftskongress als digitale Fachkonferenz für den Rechtsberatungsmarkt. Die inhaltlichen und technischen Vorbereitungen dafür laufen bereits auf Hochtouren”, sagt Soldan-Geschäftsführer René Dreske. Inhaltlich bleibe der Fokus auf den Themen neue Wettbewerber, neue Angebote und neue Regeln im Rechtsberatungsmarkt. “Selbstverständlich werden aber auch die aktuellen Entwicklungen in der Corona-Krise und die damit verbundenen Chancen der Digitalisierung ein bedeutendes Thema sein”, ergänzt Ralph Vonderstein, Geschäftsführer und Leiter des Geschäftsbereichs Legal Software bei Wolters Kluwer Deutschland.

Dabei werden auch dieses Jahr wieder … … weiterlesen

Recruiting während der Corona-Krise: Online-Kanzlei mit enormer Nachfrage nach Juristen

Das Wachstum der Online-Verbraucherkanzlei Baumeister Rosing nimmt auch in Zeiten der Corona-Krise rasant zu. Juristen sowie juristische Hilfskräfte können sich auch jetzt noch jederzeit bewerben.

Die Corona-Krise stellt Unternehmen jeder Größe vor gewaltige Herausforderungen. Zahlreiche Entlassungen und Kurzarbeit sind die Folge. Der BA-Vorstandsvorsitzende Detlef Scheele teilte der Deutschen Presse-Agentur mit, dass die Zahl der Kurzarbeiter voraussichtlich weit höher ausfallen werde als während der großen Finanzkrise 2008/2009. Auch etablierte Anwaltskanzleien entlassen angesichts der Krise zahlreiche Mitarbeiter.

Trotz oder gerade in dieser herausfordernden Krisenzeit und allgemeinen Onboarding-Krise zeigt das smarte Geschäftsmodell des Legal-Tech-Unternehmens Baumeister Rosing die Vorteile der digitalen Transformation des Rechtsmarkts. Während sich der Corona-Virus massiv auf das Arbeitsleben in klassischen Anwaltskanzleien auswirkt und Termine vor Ort vermieden werden müssen, basiert die Baumeister Rosing Verbraucherkanzlei auf dem Geschäftsmodell einer deutschlandweiten Online-Rechtsberatung, die keinen persönlichen Besuch in der Kanzlei erfordert. Eine Rechtshilfe auf gewohnt hohem Qualitätsniveau kann daher auch in Zeiten des … … weiterlesen

Weiterbildung: CAS Legal Tech

Das CAS Legal Tech ist eine interdisziplinäre Weiterbildung an der Fernfachhoschlule Schweiz (FFHS), welche die juristischen, wirtschaftlichen und IT-technischen Aspekte der neuen Technologien Blockchain und Künstliche Intelligenz sowie des Geschäftsmodells der Zukunft – der Plattformökonomie – vereint.

Legal Tech krempelt auch die schweizerische Rechtsbranche um. Von juristischen Arbeitsstrukturen und Prozessen, organisationalen Personalstrukturen und neuen Geschäftsmodellen bis zum neuen Verständnis des Juristenberufs. Doch was versteckt sich hinter dem «Buzzword»?

Was haben Blockchain, Smart Contracts und künstliche Intelligenz mit den Legal-Themen zu tun? Wie können Juristen diese Technologien einsetzen, um für ihr Unternehmen Wertschöpfung zu erzielen?

Diese Weiterbildung richtet sich an Personen aus der Wirtschaft, der Industrie und dem Legal-Bereich, die sich und ihr Unternehmen für die digitale Zukunft fit machen möchten. Das CAS Legal Tech befähigt Sie, die Chancen und Risiken der neuen Technologien ganzheitlich zu betrachten und digitale Projekte in Ihrem Geschäftsalltag effizent und kompetent umzusetzen.

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LG Düsseldorf: Mündliche Verhandlungen im Wege der Videokonferenz

Das LG Düsseldorf hat in dieser Woche erklärt, die Möglichkeit einer Videokonferenz zur Durchführung von mündlichen Verhandlungen in Zivilrechtsstreitigkeiten nach § 128a ZPO zu erleichtern. Damit kommt das Gericht einer der wesentlichen Forderungen der “Adhoc-Initiative Legal Tech” nach, die sich jüngst mit einem Offenen Brief an die Justizminister der Länder sowie die Präsidenten der Land- und Amtsgerichte gewendet hatte. (LTB berichtete)

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, sei in den letzten Wochen der Sitzungsbetrieb in körperlicher Anwesenheit der Prozessbeteiligten auf dringend notwendige Gerichtstermine reduziert worden, heißt es in einer Pressemitteilung des Gerichts. “Mündliche Verhandlungen in Zivilrechtsstreitigkeiten können jedoch auch ohne körperliche Präsenz im Wege der Bild- und Tonübertragung mittels einer Videokonferenz durchgeführt werden. Dies ist schon seit Einführung der Vorschrift des § 128a ZPO im Jahre 2013 möglich.”

Um die Verhandlungen im Wege der Bild- und Tonübertragung zu erleichtern, habe das LG nunmehr seine … … weiterlesen

Corona-Krise: Adhoc-Initiative Legal Tech fordert Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der Justiz

Von Mischa Peters — Im Zuge der Auswirkungen der Corona-Krise haben sich Vertreter mehrerer Legal-Tech-Unternehmen und -Kanzleien unter dem Label “Adhoc-Initiative Legal Tech” mit einem Offenen Brief an die Justizminister der Länder sowie die Präsidenten der Land-und Amtsgerichte gewendet und sofortige Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der Justiz vorgeschlagen. Insbesondere regt die Initiative an, die verstärkt Möglichkeiten der § 495a ZPO (Streitwert unter 600 €) und §128a ZPO (Verhandlung im Wege der Bild-und Tonübertragung) zu nutzen.

Die Corona-Krise stellt eine besondere Herausforderung dar – auch für die Justiz. Die Verfasser des Offenen Briefs um die Legal-Tech-Gründer Dr. Daniel Halmar (Lexfox – wenigermiete.de) und Dr. Philipp Kadelbach (Flightright) sowie Legal-Tech-Experte Markus Hartung (Chevalier Rechtsanwaltsgesellschaft) haben daher Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der Justiz angemahnt.

Konkret fordern sie von den Adressaten des Briefs dafür Sorge zu tragen, dass zum einen ab sofort mündliche Verhandlungen nur noch in absoluten Notfällen anberaumt werden und … … weiterlesen

Ringvorlesung: KI – zwischen Hype und Realität

Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) ist aus der aktuellen Debatte um Zukunftstechnologien nicht wegzudenken. Prof. Markus Kaiser, Professor für praktischen Journalismus an der TH Nürnberg, organisiert im Sommersemester 2020 eine Ringvorlesung zum Thema „Künstliche Intelligenz“. Experten aus Wirtschaft und Forschung erläutern an fünf Abenden die Chancen und Folgen von neuen Technologien. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Erst im Oktober letzten Jahres verkündete Ministerpräsident Dr. Markus Söder in einer Regierungserklärung die „Hightech Agenda Bayern“, ein Förderprogramm in Milliardenhöhe für die Forschung in Bayern. Eine der wichtigsten Säulen der Agenda ist die Investition in Künstliche Intelligenz (KI), unter anderem in neue Lehrstühle auf diesem Gebiet. Da sich die Industrie in Deutschland immer stärker vom produzierenden Gewerbe hin zu Wissens- und Technologiedienstleistungen entwickelt, gewinnen Themen wie KI stark an Bedeutung. Die Sprachassistenten Siri und Alexa haben bereits in vielen Haushalten Einzug erhalten, und auch die Wetterberichte auf den Smartphones oder der Liveticker eines … … weiterlesen

Deutsche Telekom steigt bei Legal Tech Hub Vienna ein

Die Deutsche Telekom ist ab sofort Platin Partner des Legal Tech Hub Vienna (LTHV). Als international führender Telekom-Anbieter, ist die Deutsche Telekom eine wertvolle Bereicherung für das bestehende LTHV-Netzwerk.  Für die juristischen Mitarbeiter der Deutschen Telekom Gruppe, rund 150 davon allein in Deutschland, stellt die Digitalisierung im Rechtsbereich ein zukunftsweisendes Thema dar.

Axel Lützner, Leiter M&A/Corporate Finance im Rechtsbereich der Deutschen Telekom: “Der LTHV ist eine Initiative, die wir für die gesamte europäische Rechtsbranche für sehr hilfreich und wichtig erachten. Wir verfolgen die Entwicklung des LTHV seit seiner Gründung. Und sie beeindruckt uns. Wir freuen uns daher sehr über unsere LTHV-Partnerschaft.” Besonders überzeugt zeigte sich die Deutsche Telekom vom Sandbox-Charakter des LTHV-Accelerator-Programms für Legal Tech-Startups, also ein Ort an dem die praktische Anwendung geübt und simuliert werden kann. Peter Schichl, Leiter Technik- und Einkaufsrecht und Chief Legal Tech Officer der Deutschen Telekom: “Das Konzept und die … … weiterlesen

Bundesverbandes Legal Tech Deutschland e.V. gegründet

Die Legal-Tech-Szene formiert sich. Anfang Mürz wurde der Bundesverband Legal Tech Deutschland e.V. gegründet. Vorstandsvorsitzende sind Alisha Andert von der Arbeitsrechtskanzlei Chevalier und Dr. Philipp Plog, Managing-Partner bei Fieldfisher.

Ziel des Verbandes ist es, die vermeintliche Kluft zwischen Anwaltschaft und Legal Tech Unternehmungen innerhalb und außerhalb von Kanzleien zu überwinden. Er sieht sich als Repräsentant von Legal-Tech-Unternehmungen und setzt sich für einen innovationsfreundlichen Rechtsrahmen, Rechtssicherheit sowie die Förderung und Erleichterung von Investitionen in Legal-Tech-Unternehmungen ein.

Die initialen Forderungen der Initiative sind die Liberalisierung der anwaltlichen Vergütungsregelungen (Freigabe von Erfolgshonoraren) und die Schaffung eines RDG-Erlaubnistatbestands für außergerichtliche, nicht-anwaltliche Rechtsberatung. Kanzleien sollen mehr Bewegungsfreiheit bei der Entwicklung eigener Legal-Tech-Angebote bekommen. Für moderne Rechtsdienstleister egal welcher Organisationsform soll Rechtssicherheit für ihre Geschäftsmodelle herrschen.

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Bundestag: Keine Einigkeit über Legal Tech im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz

Um die Modernisierung des Rechtsdienstleistungsrechts und die Stärkung der Anwaltschaft ging es bei einer öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz am Mittwoch. Acht Sachverständige äußerten sich in der vom stellvertretenden Ausschussvorsitzenden Herbert Hirte (CDU) geleiteten Sitzung zu einem Gesetzentwurf der FDP-Fraktion und einem Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Die Liberalen stellen in ihrer Vorlage fest, dass Rechtsanwälte seit jeher allen Bürgern den Zugang zum Recht gewährleisten. Gleichzeitig hätten sich in den letzten Jahren neue Unternehmensformen der Rechtsberatung etabliert. Um diesen neuen Sektor rechtsberatender Dienstleistungen, in erster Linie sogenannte Legal-Tech-Anwendungen, nicht einem Feld von gerichtlichen Einzelfallentscheidungen zu überlassen, müsse der Gesetzgeber tätig werden. Insbesondere die Digitalisierung der Rechtslandschaft verlange zügig Regelungen, die die Automatisierung von Rechtsdienstleistungen zum Inhalt haben.

Die Grünen setzen sich in ihrem Antrag dafür ein, die Anwaltschaft unter anderem durch eine angemessene Erhöhung der Rechtsanwaltsgebühren zu stärken. Der Bundestag solle die Bundesregierung auffordern, einen Gesetzentwurf … … weiterlesen

Fluggastrechte: AirHelp zieht wegen Ryanair-Streik vor den BGH

Ryanair weigert sich trotz EU-Rechtssprechung, seine Passagiere für Flugausfälle aufgrund von Streiks zu entschädigen – Landgerichte in Deutschland entscheiden in der Sache überwiegend verbraucherfreundlich – AirHelp zieht vor den Bundesgerichtshof.

Im Dezember 2017 fielen zahlreiche Ryanair-Flüge aus, weil die deutschen Piloten der Fluggesellschaft für bessere Arbeitsbedingungen streikten. Passagiere, die von diesen Flugsausfällen betroffen waren, haben gemäß der EU-Fluggastrechte Anspruch auf eine Entschädigung in Höhe von bis zu 600 Euro pro Person. Die irische Billig-Airline weigert sich jedoch, seine Kunden rechtmäßig zu entschädigen. Nun zieht das Legal Tech-Unternehmen AirHelp in der Sache vor den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe.

In dem konkreten Fall geht es um einen Reisenden, dessen Flug von Bari nach Düsseldorf am 22.12.2017 aufgrund der Pilotenstreiks gestrichen wurde. Daraufhin forderte dieser Ryanair mit Hilfe von AirHelp dazu auf, ihn gemäß der EU-Gesetzgebung mit 250 Euro zu entschädigen. Die Airline selbst gibt an, dass Personalstreiks außergewöhnliche Umstände seien, die die … … weiterlesen

Legal-Tech-Startups: Wie wird KI eingesetzt?

Was ist eigentlich künstliche Intelligenz und wie wirkt sie sich auf die Tätigkeit der Juristen aus? KLUGO erläutert, wie Legal-Tech-Unternehmen bereits KI einsetzen und entwickelt selbst eine KI, damit Kunden leichter den perfekt zu ihrem Rechtsproblem passenden Anwalt erhalten.

Legal Tech verändert zunehmend die Rechtsbranche und setzt dazu Algorithmen, KI und Software ein. Zu den Zielen der Legal-Tech-Unternehmen gehören optimierte und überwiegend automatisierte Arbeitsprozesse. Doch wie weit sind die Legal-Tech-Unternehmen in der Entwicklung von KI bereits heute und was ändert das an der täglichen Arbeit der Rechtsanwälte?

Kleine und mittelgroße Anwaltskanzleien wissen oftmals noch nicht, wie sie von neuen Technologien profitieren können und in welchen Bereichen die Neuerungen sinnvoll sind. Gleichzeitig haben alle Kanzleien den Wunsch zukunftsfähig zu bleiben und die für Kunden optimale Rechtsberatung anzubieten.

Erstmals hatte sich vor etwa 70 Jahren der Mathematiker Alan Turing mit künstlicher Intelligenz beschäftigt. Er wirft in seinem Werk „Computing Machinery and … … weiterlesen

Sir LAWI LORD: Online-Tool von LAWIO zur Mietsenkung durch den Mietendeckel

Zum Inkrafttreten des sogenannten Berliner Mietendeckels (Gesetz zur Neuregelung gesetzlicher Vorschriften zur Mietenbegrenzung) hat das Magdeburger Legal-Tech-Startup LAWIO bekanntgegeben, seine Dienstleistung auch auf dieses Gebiet auszuweiten. Für Berliner Mieter*innen stellt das neue Online-Tool eine Hilfestellung rund um den Mietendeckel dar. Sie können mittels des Mietendeckelrechners Rechtsansprüche an LAWIO abtreten, ohne die Kostenrisiken der Mietsenkung zu tragen. Das übernimmt das Unternehmen.

LAWIO-Geschäftsführerin Lea Bötticher möchte den Mietern in Berlin mit dem neuen LAWIO-Tool zu mehr Klarheit in Sachen Mietobergrenze verhelfen.

Mit dem Mietendeckel werden ca. 1,4 Mio. Mieten in Berlin auf dem Niveau vom Stichtag 18.6.2019 für fünf Jahre eingefroren. Die Mietobergrenzen richten sich insbesondere nach Baujahr und Ausstattung der jeweiligen Wohnung. Hinzu kommen können unter Umständen kleinere Aufschläge pro Quadratmeter für Modernisierungen oder die gute Wohnlage der Wohnung.

Auf der … … weiterlesen

2. Düsseldorfer Legal Tech Pitch

Beim 2. Düsseldorfer Legal Tech Pitch in der Fachbuchhandlung Sack in Düsseldorf am 25. März (18 Uhr) stellen ausgewählte Legal-Tech-Unternehmen digitale Workflow-Lösungen für den Arbeitsalltag vor. Die Teilnahme ist kostenlos.

Sack Fachmedien und legal-tech.de veranstalten diese zweite Auflafe des Düsseldorfer Legal Tech Pitch. Vier ausgewählte Legal-Tech-Unternehmen präsentieren in jeweils zwölf Minuten spannende Pitches für den Arbeitsalltag. An die Pitches schließt sich eine moderierte Fragerunde und Podiumsdiskussion an.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

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Schutz vor Scheinselbstständigkeit für Firmen und Freiberufler: TW Legal Tech und HalloFreelancer bieten digitalen Schnelltest

Wenige Trends stehen so deutlich für den Wandel der Arbeitswelt wie das Freelancing: In den letzten 20 Jahren hat sich die Anzahl der Selbstständigen in Deutschland mehr als verdoppelt. Jeder zweite Angestellte hierzulande kann sich laut einer Forsa-Studie aus dem Jahr 2019 vorstellen, als Freelancer zu arbeiten. Für Unternehmen sind Selbstständige in Zeiten von Fachkräftemangel und projektbasiertem Arbeiten unverzichtbar geworden. Doch durch eine strengere Rechtsprechung wächst für beide Seiten die Herausforderung, gesetzliche Rahmenbedingungen und Ansprüche der Sozialversicherungsträger einzuhalten. Um Unternehmen und Freiberuflern vor Vertragsabschluss mehr Sicherheit zu geben, bietet der XING Service HalloFreelancer in Kooperation mit TW Legal Tech Zugang zu einem digitalen Scheinselbstständigkeits-Check.

Erster rechtsverbindlicher Online-Check 
Unternehmen können mit dem von TW Legal Tech entwickelten Scheinselbstständigkeits-Check auf einfache Weise prüfen, ob die Zusammenarbeit mit dem favorisierten Freelancer rechtskonform ist. Über die digitale Plattform HalloFreelancer greifen Unternehmen auf den Online-Check zu. Mittels dynamisiertem Fragebogen werden Angaben zu Arbeitsort, Weisungsbefugnis und … … weiterlesen

“Alexa, starte Otto Schmidt”

Ab sofort stellt Otto Schmidt seine Meldungen über den Amazon-Sprachassistenten Alexa zur Verfügung.

Der neue Alexa-Skill von Otto Schmidt bietet die Möglichkeit, per Sprachsteuerung aktuelle Meldungen abzuhören. Zur Auswahl stehen die Rechtsgebiete Arbeitsrecht, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht und Zivilrecht. Möchte sich der Nutzer mit einer Meldung später eingehender beschäftigen, kann er sich diese auf Befehl in ausführlicher Form per E-Mail zuschicken lassen.

“Damit bietet Otto Schmidt für seine aktuellen Meldungen einen weiteren innovativen Informationskanal”, so Andre Schaper, Leitung Elektronische Medien. “Die Informationsflut bei Rechtsanwälten und Steuerberatern nimmt immer mehr zu. Gleichzeitig verlieren wir im Alltag viel ungenutzte Zeit, z.B. im Stau. Mit unserem Alexa Service kann man sich auch im täglichen Berufsverkehr oder zu Hause mit Smartphone bzw. Alexa-fähigen Lautsprechern bequem und kompakt über die aktuellen Entwicklungen informieren. Besonders interessante Meldungen lässt man sich in der Langform mit einem Sprachbefehl per Mail schicken.“

Der Otto-Schmidt-Skill kann direkt über den jeweiligen Sprachbefehl (auf … … weiterlesen

Automatisierung von Rechtsdienstleistungsprodukten: PwC Legal und BRYTER arbeiten zusammen

Verschiedene Mitgliedsunternehmen des PwC Legal-Netzwerks in Europa werden künftig auf die Automatisierungstechnologie der BRYTER GmbH setzen. Mithilfe der “No-Code”-Automatisierungsplattform können die PwC-Rechtsexperte professionelle Anwendungen erstellen und komplexes juristisches Wissen in verständliche Werkzeuge umwandeln.

Die Auswirkungen der Digitalisierung sind allgegenwärtig. Der Implementierung der richtigen Lösungen kommt daher entscheidende Bedeutung zu, wenn es darum geht, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Abläufe zu verbessern – intern wie extern. Maßgeblich wird dabei sein, auf welche Art und Weise sie Dienstleistungen für ihre Kunden erbringen und wie sie ihre Mitarbeiter digital weiterbilden.

In Anwaltskanzleien ist die Kluft zwischen der Produktentwicklungsabteilung und den Rechtsexperten häufig gewaltig. Während die Rechtsexperten in der Regel erst das marktreife Produkt zu Gesicht bekommen, hat das Produktentwicklungsteam meist keinen direkten Kontakt zum Kunden. Eine mögliche Lösung für dieses Problem stellen No-Code-Plattformen dar, die es Rechtsexperten ohne technisches Know-how ermöglichen, ihr eigenes Produkt erfolgreich selbst zu entwicklen.

“No-Code-Plattformen … … weiterlesen

Legal-Tech-Umfrage: Anwälte begreifen Legal Tech zunehmend als Chance

Von Mischa Peters — Legal-Tech-Umfrage unter Rechtsanwälten von Anwalt-Suchservice, FFI-Verlag, Sack Mediengruppe und Verlag Dr. Otto Schmidt liefert interessante, zum Teil überraschende Ergebnisse – Differenziertes Bild zur Legal-Tech-Realität in deutschen Anwaltskanzleien – Große Mehrheit sieht Legal Tech weniger als Gefahr, sondern als Chance für die Anwaltschaft – Effizienzsteigerung und Wettbewerbsfähigkeit als Motivationsfaktoren.

Wie gehen Anwälte mit dem Thema “Legal Tech” um? Wer nutzt bereits moderne Technologien? Wo liegen Herausforderungen und Chancen für die Anwaltschaft? Diesen und anderen spannenden Fragen sind der Anwalt-Suchservice, der FFI-Verlag, die Sack Mediengruppe und der Verlag Dr. Otto Schmidt im Rahmen einer gemeinsamen großen Umfrage zur Digitalisierung der Anwaltschaft nachgegangen. Die Ergebnisse der Online-Umfrage liefern zum Teil überraschende Erkenntnisse.

Legal Tech bewegt, und zwar nicht nur junge, per se technik-affine Anwälte. Mehr als ein Drittel aller Umfrage-Teilnehmer sind 50 Jahre alt oder … … weiterlesen

Kündigung? Mit simpleLEGAL Abfindungsansprüche checken

Von Mischa Peters — Der Kölner Rechtsanwalt Sascha Greier bietet seit Anfang des Jahres den Kanzleiservice simpleLEGAL an. Mit diesem Online-Service will der Legal-Tech-Gründer Arbeitnehmern schnell und einfach bei der kostenlosen Ermittlung und Durchsetzung von Abfindungsansprüchen helfen.

Kündigungen von Arbeitsverhältnissen sind häufig unwirksam. Und die große Mehrzahl aller Kündigungsschutzverfahren enden mit einem Vergleich, bzw. der Zahlung einer Abfindung. Dennoch scheuen viele Arbeitnehmer den Gang zum Anwalt und vor Gericht. Über den kostenlosen Abfindungsrechner von simpleLEGAL (https://simplelegal.de/kuendigungsschutzklage/abfindungsrechner) können Arbeitnehmer nun innerhalb weniger Minuten nach Erhalt einer Kündigung erfahren, ob und in welcher Höhe realistische Aussichten auf Zahlung einer Abfindung bestehen. Nach der Online-Erstprüfung folgt eine kostenlose Beratung via E-Mail, Telefon oder WhatsApp durch einen Anwalt. So weiß der Arbeitnehmer i.d.R. innerhalb von 24 Stunden sicher, ob ein Vorgehen gegen die Kündigung unter Berücksichtigung sämtlicher Sonderfälle sinnvoll ist und welche Kosten dabei anfallen

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meinBafög: Wenn Antragswesen auf Digitalisierung trifft

Von Mischa Peters — Pascal Heinrichs, Philipp Leitzke und Alexander Rodosek, die Gründer von meinBafög, wollen mit ihrem Portal das BAföG umkrempeln. Dynamik statt Status quo. In ihrem Team, so steht es auf der meinBafög-Homepage, trifft Antragswesen auf Digitalisierung. Was das genau bedeutet, welche Zeitersparnis Studierende mit meinBafög erzielen können, wie sich mit dem Service Geld verdienen lässt und warum Funding bei einem digitalen Business aus seiner Sicht keinen Sinn macht, verrät uns Pascal im Interview mit dem Legal Tech Blog.

LTB: Hallo Pascal, schön, dass Du Dir die Zeit nimmst und uns einen Einblick in das Geschäftsmodell von meinBafög geben magst. An wen sich Euer Service richtet, verrät bereits der Name meinBafög: Was können Studierende erwarten, wenn sie sich in Sachen BAföG an Euch wenden?

Pascal Heinrichs: Hallo Mischa, danke für die Einladung. Grundsätzlich können nicht … … weiterlesen

Fluggastrechte: Verfahren per Videokonferenz

Deutsche Gerichte kommen an ihre Grenzen, weil sie in den letzten Jahren immer mehr Verfahren zu Entschädigungsfällen bei ausgefallenen oder verspäteten Flügen verhandeln müssen. Um den Ressourcenaufwand der Gerichte zu reduzieren, hat das AG Frankfurt a.M. am 20.12.2019 ein Pilotprojekt gestartet, bei dem ausgewählte Verfahren per Videokonferenz verhandelt werden. Das führende deutsche Fluggastrechteportal Flightright soll als erstes Legal-Tech-Unternehmen am Pilotprojekt teilnehmen.

Es gibt verschiedene Faktoren, warum die Zahl der Verfahren zu Fluggastrechten an deutschen Gerichten gestiegen ist: Flugchaos, uneinsichtige Airlines und auch besser informierte Verbraucher. Gerade kleinere Gerichte führt dies an ihre Kapazitätsgrenzen. Flightright ist an vielen Fluggastrechteverfahren beteiligt. Das Legal-Tech-Unternehmen ist deshalb daran interessiert, den Herausforderungen mit neuen Technologielösungen zu begegnen: “Video-Verhandlungen bringen mehrere Vorteile”, so Alexander Weishaupt, Rechtsexperte bei Flightright. “Mit ihnen kann die Prozessführung im Sinne aller Beteiligten beschleunigt werden. Wir als Fluggastrechteportal haben so die Chance, Verbraucheransprüche schneller zu verhandeln. In unseren Augen ist das Projekt … … weiterlesen

hartz4widerspruch.de: Positiver Impact auf den Verbraucherschutz

Von Mischa Peters — Marco Klock ist Geschäftsführer der Atornix GmbH (ehemals casecheck GmbH), die neben dem Hauptportal Atornix.de mit dieselabgasskandal-helfer.de und hartz4widerspruch.de zwei spezialisierte Portale für Verbraucherrecht betreibt. Letzteres ist für Marco Klock insofern eine Herzensangelegenheit, als dass es den Beweis liefern soll, dass Legal Tech einen positiven Impact auf den Verbraucherschutz hat. Die Marke Atornix soll indes zu einem “Amazon für Rechtsdienstleistungen” ausgebaut werden. Im Interview mit dem Legal Tech Blog gewährt uns Marco Klock einen spannenden Blick hinter die Kulissen und erklärt das Geschäftsmodell von Atornix und insbesondere hartz4widerspruch.de.

LTB: Lieber Marco Klock, vielen Dank, dass Sie sich Zeit nehmen, um unseren Lesern ein paar Fragen zu beantworten. Sie sind gemeinsam mit Philipp Harsleben Geschäftsführer der Atornix GmbH  und betreiben u.a. das Portal hartz4widerspruch.de. Der Name dabei dürfte Programm sein. Sie … … weiterlesen

BGH-Urteil: Wenigermiete.de darf Ansprüche von Mietern weiterhin durchsetzen

Der BGH hat mit Urteil vom 27.11.2019 entschieden, dass wenigermiete.de (LexFox GmbH) als Inkassounternehmen rechtliche Ansprüche von Mietern aus den Vorschriften zur Mietpreisbremse auch zukünftig wie bisher durchsetzen darf. Exemplarisch ging es bei der Entscheidung um den Fall eines Mieters aus Berlin, der laut Mietspiegel rund 24 € zu viel Miete zahlte. Das Urteil ist richtungsweisend, weil auch andere Legal-Tech-Unternehmen mit einem ähnlichen Geschäftsmodell arbeiten.

“Die heutige Entscheidung des BGH ist ein Meilenstein für den Verbraucherschutz”, findet Dr. Daniel Halmer, Rechtsanwalt und Gründer von wenigermiete.de. “Die Durchsetzung von kleinen und mittleren Ansprüchen über klassische Kanzleien war bisher so teuer, dass kaum ein Verbraucher seine Rechte eingefordert hat. Unternehmen wussten das und haben deshalb systematisch gegen geltendes Recht verstoßen. Mit unserer Technologie und dem Inkasso-Modell senken wir Kosten soweit, dass es sich endlich lohnt, auch kleine Rechtsansprüche von Verbrauchern zu verfolgen und durchzusetzen.”

Die Richter am BGH argumentieren, dass eine weite … … weiterlesen

Stuttgarter Zukunftssymposium: “Arbeit 4.0 – Kollege KI”

Am 15./16. November hat zum dritten Mal das Stuttgarter Zukunftssymposium stattgefunden – Motto in diesem Jahr: “Arbeit 4.0 – Kollege KI”. Erstmalig war mit der iurFRIEND AG in diesem Jahr ein Legal Tech Unternehmen als Silberpartner dabei.

Das Ziel der Veranstaltung war es, den Dialog über Ethik und künstliche Intelligenz zu fördern. Veranstalter des Zukunftssymposiums waren die Giordano-Bruno-Stiftung, das Weltethos-Institut Tübingen sowie die Integrata Stiftung. Rund 200 Besucher aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft waren in Stuttgart dabei. Das Veranstaltungsprogramm umfasste neben einer Ausstellung mehr als 25 hochkarätige Vorträge u.a. durch den Bestseller-Autor, Fernsehjournalist und US-Sicherheitsexperten Jay Tuck.

Digitale Technologien und künstliche Intelligenz beeinflussen zahlreiche Branchen, sowie die Arbeit von Anwälten oder Gerichten. Seit Anfang an setzt sich das Düsseldorfer Unternehmen iurFRIEND AG für die Digitalisierung der Anwaltsarbeit ein. Das Team beschäftigt sich mit neuen anwaltlichen Arbeitsprozessen und mit intelligenter Technik, um Kanzleiarbeit effizienter zu gestalten. Dabei geht es um neue … … weiterlesen

Kai Jacob joins Deloitte Legal

Deloitte Legal grows in the area of Legal Management Consulting. Kai Jacob will join as a new partner in the Stuttgart office.

Kai Jacob will start working as a partner at the firm’s Stuttgart office on 1 November 2019. Mr. Jacob changes from SAP SE. As Global Vice President Legal Technology & Innovation, he was responsible for contract management at SAP and together with his team supported the development of SAP’s Enterprise Contract Management and Assembly Solution in S4/HANA. In addition, Kai Jacob is the author of numerous articles on various topics related to the transformation of the legal market and a member of the board of the Liquid Legal Institute e.V.

“Deloitte Legal offers an almost unique national and international network in a multidisciplinary consulting environment and especially in technology implementation. These are excellent conditions for Kai Jacob’s transformation expertise, in particular in view of our interdisciplinary network of … … weiterlesen

Veranstaltung – 28.11.2019 – “Legal Tech Urteil”

Das Legal Tech-Urteil für Deutschland kommt!

Datum: 28. November 2019
Zeit: 18:00
Ort:Moot Court (1.21)

Der Bundesgerichtshof entscheidet am 27. November über wenigermiete.de – am Tag danach veranstalten Bucerius IP Center und die Kanzlei Fieldfisher eine Paneldiskussion mit den Beteiligten. Macht das Gericht den Weg für den Einsatz von Technologie in der Rechtsberatung frei? Kann ein Mietpreisrechner subsumieren? Darf Rechtsberatung außerhalb von Kanzleien erbracht werden? Das sind Kernfragen, zu denen die Branche auf ein Grundsatzurteil wartet.

Paneldiskussion mit:

  • Dr. Daniel Halmer, Gründer von wenigermiete.de
  • (Partei des BGH-Verfahrens)
  • Dr. Philipp Hammerich, Geschäftsführer der rightmart Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
  • Dr. Rolf Schultz-Süchting, Hanseatische Rechtsanwaltskammer (erstritt zuletzt das Smartlaw-Urteil des LG Köln)

ANMELDUNG HIER

Agenda

17:30 Uhr – Einlass

18:00 Uhr – Begrüßung

18:05 Uhr – Kurze Analyse des BGH-Urteils vom Vortrag von Dirk Hartung, Bucerius Law School

18:15 Uhr – Paneldiskussion, Moderation Dr. Philipp Plog, Fieldfisher

19:30 Uhr – … … weiterlesen

lawpilots fliegt ins Silicon Valley: Deutscher Datenschutz schult Amerika

lawpilots, der europaweit erfolgreiche Anbieter für regulatorisch-rechtliche E-Learnings, expandiert im Januar 2020 mit seinen innovativen Online-Schulungen an die Westküste der USA. Das Ziel: Amerikanische Unternehmen fit zu machen für Datenschutz. Das Berliner Legal-Tech- Unternehmen erhält zusammen mit weiteren deutschen Start-ups drei Monate lang die Förderung des German Accelerators im Silicon Valley. 

Der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte German Accelerator unterstützt lawpilots mit seinem Netzwerk von über 200 Mentoren, zahlreichen Partnern, Investoren und potenziellen Kunden. Neben kostenfreier Nutzung von Büroflächen, Workshops und Networking- Events steht den Geschäftsführern Dr. Dieter Kerkfeld und Philipp von Bülow in San Francisco ein lokales Team zur Seite. 

Datenschutz gewinnt auch in USA immer mehr an Relevanz. Bereits jetzt müssen amerikanische Unternehmen mit Geschäftsbeziehungen in Europa die DSGVO befolgen. Nun tritt im Januar 2020 mit dem California Consumer Privacy Act (CCPA) das erste an die DSGVO angelehnte amerikanische Datenschutzgesetz in Kraft. Den akuten Schulungsbedarf schließt … … weiterlesen

Legal Tech Event – 21.11.2019 – in Düsseldorf

In Düsseldorf beginnt am 21.11.2019 eine neue Veranstaltungsreihe rund um das Thema Legal Tech, organisiert von Sack Fachmedien.

Zum Auftakt startet ein Legal Tech Pitch mit IURIO, Crosslang/Judicio, worklean und rfrnz. Kollaboratives Arbeiten, automatisierte Vertragsanalyse, Workflow-Unterstützung für eine Due Diligence und automatisierte Übersetzung juristischer Texte bilden die Inhalte dieser informativen Veranstaltung in einem zeitlich kompakten Format.

Nach den Pitches schließt sich eine moderierte Fragerunde rund um die präsentierten Themen  an.  Anmeldung und weitere Informationen finden Sie hier: https://www.sack.de/aktuelles/veranstaltungen/legal-tech-pitch .

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Tool zur Dokumenten-Analyse: Soldan kooperiert mit LeReTo

Ein neuer Service des Kanzleidienstleisters Soldan will die juristische Arbeit erleichtern. In einen Bereich der SoldanFachsuche wurde ein innovatives Online-Tool integriert. Damit sollen sich Fundstellen in Dokumenten binnen weniger Sekunden mit den Originalquellen verlinken lassen, so dass zeitaufwändige Recherchen in verschiedenen Datenbanken entfallen.

Entwickelt hat das Legal Tech-Tool das Start-up LeReTo (Legal Research Tool). Das mehrfach für seine Innovation prämierte Unternehmen gilt als Pionier der österreichischen Legal Tech-Szene und brachte dort 2016 als erstes eine dokumenten-initiierte Suche auf den Markt. Soldan hat diese Technologie jetzt in die SoldanFachsuche integriert. Das neue “LeReTo-Dropzone-Feature” zur Dokumentenanalyse wird interessierten Nutzern ab November 2019 angeboten.

Bislang können Abonnenten der SoldanFachsuche nicht nur in den abonnierten Verlagsdatenbanken sowie kostenfreien Rechtsprechungsarchiven simultan suchen, sondern über eine Netzwerksuche gleichzeitig auch noch in allen Dokumenten und E-Mails innerhalb der Kanzlei recherchieren. Der neue Service ermöglicht es, auch die im Dokument zitierten Gerichtsentscheidungen vollautomatisch mit den entsprechenden Volltexten … … weiterlesen

Konferenz widmet sich Interessenkollision in der Rechtsberatung

Tagung an der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover –
Gemeinsam mit dem Institut für Prozess- und Anwaltsrecht der Leibniz Universität Hannover veranstaltet die Bundesrechtsanwaltskammer auch in diesem Jahr die Konferenz “Anwaltschaft im Blick der Wissenschaft”.

Die Tagung findet am Freitag, 8.11.2019, ab 10 Uhr in der 14. Etage des Hochhauses auf dem ContiCampus Hannover statt und hat einen sehr facettenreichen Themenkomplex des anwaltlichen Berufsrechts zum Thema: “Neue Probleme bei alten Verboten: Die Interessenkollision in einer sich wandelnden Rechtsberatungswelt”.

Die Konferenz beleuchtet Fragen der Interessenkollision im Zusammenhang mit Legal Tech und Non Legal Outsourcing. Der zweite Teil widmet sich Interessenkollisionen im Konzern und blickt dabei auch auf die Praxis in Unternehmen und Kanzleien. Im dritten Teil geht es um widerstreitende und gleichgerichtete Interessen bei der Strafverteidigung. Die abschließende Podiumsdiskussion fragt unter dem Titel “Geschmäckle oder verboten?” nach der Reichweite des Verbots der Interessenkollision bei Gesetzgebungs-Outsourcing und anderen Grenzfällen.

Begleitend … … weiterlesen

Satzungsversammlung der BRAK: Neuer Ausschuss für Legal Tech

In ihrer konstituierenden Sitzung am 4.11.2019 hat die 7. Satzungsversammlung der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) beschlossen, zusätzlich zu allen bisher bereits bestehenden Ausschüssen einen neuen und damit 7. Ausschuss für das Thema Legal Tech einzurichten.

Hintergrund des mit deutlicher Mehrheit gefassten Beschlusses sind u.a. die rasanten Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung und der Wandel des Anwaltsberufes und des Rechtsberatungsmarktes. Der Vorsitzende der Satzungsversammlung, BRAK-Präsident RAuN Dr. Ulrich Wessels, begrüßt die grundsätzliche Entscheidung der Satzungsversammlung: “Die Entwicklungen im Bereich Legal Tech sind grundsätzlich positiv, zukunftsorientiert und als Chance für die Anwaltschaft zu betrachten. Insofern ist es sachgerecht und sinnvoll, dass sich auch das Parlament der Anwaltschaft intensiv mit dem Thema befasst.”

Hintergrundinformation:
Die Satzungsversammlung ist das sogenannte Parlament der Rechtsanwaltschaft. Sie ist ein unabhängiges Beschlussorgan, das organisatorisch bei der BRAK angesiedelt ist. Die Satzungsversammlung beschließt die Regeln der Berufsordnung der Rechtsanwälte (BORA) und der Fachanwaltsordnung (FAO). In der BORA finden sich in Ergänzung … … weiterlesen

PRIVE – Datenschutz-Komplettlösung für KMU

Von Mischa Peters — Vor gut einem Jahr ist die DSGVO in Kraft getreten. Für Unternehmen bedeutete dies, dass sie Datenschutz nunmehr ernst nehmen müssen. Das Berliner Legal-Tech-Startup PRIVE versucht dieses komplexe Thema auf das Wesentliche herunterzubrechen: Nutzer profitieren von automatisierten Generatoren, Fragemasken und Schritt-für-Schritt-Anleitungen und können so in kurzer Zeit und ohne Vorwissen die gesetzlich vorgeschriebenen Datenschutzpflichten erfüllen. Im Gespräch mit dem Legal Tech Blog gewährt uns Co-Founder Lev Lexow interessante Einblicke in die Entwicklung und das Geschäftsmodell von PRIVE.

LTB: Lieber Herr Lexow, zunächst einmal vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen, unseren Lesern einige Fragen zu PRIVE zu beantworten. Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist vor gut einem Jahr in Kraft getreten. Für Unternehmen galt es plötzlich viele neue Anforderungen zu beachten. Die Aufregung war und ist angesichts drohender empfindlicher Bußgelder auch heute noch groß. Welche Dienstleistung bietet PRIVE in diesem Zusammenhang an?

Lev … … weiterlesen

LG Köln untersagt Angebot des smartlaw-Vertragsgenerators

Das LG Köln (Az. 33 O 35/19) hat in seinem Urteil vom 8.10.2019 das “smartlaw”-Angebot, Rechtsuchenden “Rechtsdokumente in Anwaltsqualität” per Computer zu liefern, als unzulässige Rechtsdienstleistung und deshalb als Verstoß gegen das Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) eingestuft. Das hat die klagende Hanseatische Rechtsanwaltskammer Hamburg in einer Pressemitteilung kundgetan. Diese hatte die Klage angestrengt, um damit “den Schutz der Rechtsuchenden vor unqualifizierten Rechtsdienstleistungen und damit natürlich auch den Schutz der Anwaltschaft vor unqualifizierter Konkurrenz” zu verfolgen.

Die Rechtsanwaltskammer sieht in dem Angebot “smartlaw” den Prototyp eines gegen das RDG verstoßenden Produkts: Rechtsuchenden würden für relativ kleines Geld Leistungen verkauft, die der Vertragsgenerator aber gar nicht bieten könne; trotzdem werde diese Leistung in der Werbung des Anbieters als (bessere und günstigere) Alternative zu anwaltlicher Beratung dargestellt.

Es habe seinen guten Grund, dass das RDG eine “Tätigkeit in konkreten fremden Angelegenheiten, sobald sie eine rechtliche Prüfung des Einzelfalls erfordert”, der Anwaltschaft vorbehalte. Eine solche rechtliche … … weiterlesen