Mit VINQO kostenfrei zum Schmerzensgeld

Mit der Legal Tech Plattform VINQO.DE, der Wuppertaler Legal Data Technology GmbH, können Verletzte nach einem Verkehrsunfall, Fahrradunfall oder Hundebiss ihren Schmerzensgeldanspruch kostenfrei und mit wenigen Klicks online durchsetzen. Möglich wird dies durch die eigens entwickelte Software.

“Wir haben festgestellt, dass viele Geschädigte unsicher sind, welches Schmerzensgeld ihnen überhaupt zusteht und ob das von der Versicherung bisher gezahlte Schmerzensgeld nicht zu niedrig angesetzt ist”, berichtet Tim Platner, Jurist und Geschäftsführer von VINQO. Das Schmerzensgeld lasse sich nicht mathematisch berechnen, sondern hänge von vielen individuellen Faktoren ab. Gleichzeitig seien insbesondere kleinere Schmerzensgeldmandate bei Anwälten eher unbeliebt, weil der Arbeitsaufwand hoch, die Vergütung, die übrigens der Gegner zahlen müsse, hingegen niedrig sei. “Wir haben deshalb unsere eigene Software entwickelt, um den gesamten Prozess zu verschlanken und uns so auf den persönlichen Mandantenkontakt konzentrieren zu können”, so Platner weiter.

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OLG Köln: Vertragsgenerator Smartlaw zulässig

Ein elektronischer Generator von Rechtsdokumenten (hier der Vertragsgenerator smartlaw.de aus dem Hause Wolters Kluwer) verstößt nicht gegen das Rechtsdienstleistungsgesetz – das hat der 6. Zivilsenat des OLG Köln heute entschieden (Urteil des OLG Köln vom 19.6.2020 – 6 U 263/19). Das OLG änderte damit das anderslautende Urteil des LG Köln ab.

Die Hanseatische Rechtsanwaltskammer Hamburg hatte gegen das vom juristischen Verlag Wolters Kluwer vertriebene Produkt geklagt. Das Programm richtet sich an fachfremdes Publikum. Mit seiner Hilfe können Verbraucher in unterschiedlichen Rechtsgebieten Rechtsdokumente, insbesondere Verträge, erstellen, nachdem sie durch einen Frage-Antwort-Katalog geführt worden sind. Der Verlag bewarb das Produkt u.a. mit der Aussage, es erzeuge “Rechtsdokumente in Anwaltsqualität” und sei “günstiger und schneller als der Anwalt”. Die Rechtsanwaltskammer wandte sich sowohl gegen die Werbung als auch gegen das Produkt. Sie vertritt die Ansicht, dass das Programm Rechtsdienstleistungen erbringe, die der Rechtsanwaltschaft vorbehalten seien (§§ 2, 3 RDG). Wolters Kluwer argumentierte dagegen, … … weiterlesen

Digitorney mit neuem “Lexcase Service”

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und steigendem Restrukturierungsbedarf von Unternehmen führt Digitorney mit dem “Lexcase Service” ein neuartiges Legal Project Management auf internationaler Ebene ein.

Vor allem mit Blick auf grenzüberschreitende Projekte in der Krise (u.a. finanzielle Restrukturierungen, Kapitalaufnahmen, Distressed M&A, Anteilsübertragungen, Werksschließungen) können Unternehmen den Lexcase Service nutzen. Dabei steuert Digitorney die verschiedenen rechtlichen Workstreams des Projekts, bindet fachlich spezialisierte Anwälte und Steuerberater in dem jeweiligen Land ein, verhandelt mit ihnen die Konditionen (ganz überwiegend Pauschalpreise für definierte Beratungspakete), erstellt die initiale Sachverhaltsaufbereitung und das Briefing für die lokalen Experten und übernimmt das laufende Monitoring des Projekts (u.a. Meilensteine, Budget) einschließlich Reportings für den Auftraggeber.

„Mit dem Lexcase Service richten wir uns an Unternehmen, die professionelles und digitalbasiertes Projektmanagement für rechtliche Aspekte des Turnarounds benötigen“, erläutert Dr. Rüdiger Theiselmann, CEO von Digitorney. „Zudem können auch Insolvenzverwalter und Anwaltskanzleien unseren Lexcase Service nutzen, wenn sie über keine eigenen Kapazitäten für … … weiterlesen

Otto Schmidt bietet neue digitale Vorlagen auf Basis der Technologie von LAWLIFT

Die juristische Datenbank Otto Schmidt online bietet ab sofort intelligente Vorlagen. Der Nutzer wird durch einen Frage-Antwort-Dialog geführt und kann so ein auf seine Bedürfnisse angepasstes Dokument erstellen. Abhängig von den Antworten, passen sich die Vorlagen automatisch an. Viele unterschiedliche Varianten von Klauseln können so ganz einfach per Knopfdruck in das zu generierende Dokument eingefügt werden.

Die automatisierten Formulare aus den Otto-Schmidt-Werken stehen in den Modulen zum Arbeitsrecht, Zivilrecht, Gesellschaftsrecht, IT-Recht und Datenschutzrecht den Abonnenten ohne Aufpreis zur individuellen Nutzung zur Verfügung.

Als technische Infrastruktur greift Otto Schmidt dabei auf die Lösung von LAWLIFT zurück. LAWLIFT ist eine Anwendung, mit der mit Leichtigkeit Vorlagen automatisiert, genutzt und publiziert werden können. LAWLIFT hat in den letzten Jahren schnell Verbreitung in Kanzleien und Unternehmen gefunden, die ihre eigenen Vorlagen automatisieren und sich effizienter aufstellen wollten.

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Deutscher EDV-Gerichtstag 2020 digital

Der 29. Deutsche EDV-Gerichtstag findet in diesem Jahr digital statt: Vom 23.-25.9.2020 treffen sich hochkarätige Experten aus den verschiedenen Bereichen der Justiz in digitalen Workshops unter dem Motto „Digitalisierung grenzenlos – (nur) mit Sicherheit“. Das Thema war schon vor längerer Zeit festgelegt worden, hat nun aber einen zweiten, hochaktuellen Aspekt erhalten.

Der diesjährige EDV-Gerichtstag wird sich insbesondere mit Digitalisierungsprozessen in der Justiz beschäftigen. Diskutiert werden beispielsweise Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Justiz, Schnittstellen zwischen E-Government und E-Justice, rechtliche Grenzen IT-gestützter Technik in der Anwaltskanzlei (Legal Tech), die IT-Sicherheit bei Gerichten sowie europäische E-Justice-Entwicklungen. Darüber hinaus geht es um die rechtlichen Grenzen der IT-Sicherheitsforschung oder um Künstliche Intelligenz zur Überprüfung von Inhalten sozialer Netzwerke. Weitere Themen der Fachtagung sind die Barrierefreiheit in der Justiz, Modernisierung des Zivilprozesses und Aktuelle Rechtsprechung.

Ursprünglich war der EDV-Gerichtstag, zu dem in jedem Jahr mehr als 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem … … weiterlesen

Dreiteilige Serie zu Legal RPA: Robotergestützte Prozessautomatisierung in Zeiten der Digitalisierung (Teil 2)

Von Dr. Martin Allmendinger und Patrik Walter — In dieser dreiteiligen Beitragsserie möchten wir Ihnen Legal RPA (robotergestützte Prozessautomatisierung) näher bringen. Unsere Autoren sind Experten des Digitalisierungsunternehmens OMM Solutions GmbH, das mithilfe von RPA bereits die Prozesse zahlreicher Organisationen erfolgreich automatisiert hat. Allmendinger und Walter beleuchten dabei das Warum, das Wie (Teil 2) und das Was der RPA in Zeiten der Digitalisierung und gehen der Frage nach, wie Juristen mit Legal RPA Kosten einsparen können.

Nachdem wir im ersten Teil in das Konzept sowie die Vorteile Robotergestützter Prozessautomatisierung (RPA) für die Rechtsbranche eingeführt haben, geht es nun um die Funktionsweise sowie die Ressourcen, die zur Realisierung von Legal RPA nötig sind. Oftmals werden Robotergestützte Prozessautomatisierung sowie Künstliche Intelligenz in einem Atemzug genannt. Doch obschon für RPA-Systeme Tasten oder Felder in einem Programm erkennbar sind, geht RPA – im Gegensatz zu KI – regelbasiert (deterministisch) vor. … … weiterlesen

Gutachten: Bei der Ausbildung deutscher Juristen spielt Legal Tech keine Rolle

Wo liegt die Zukunft des Rechts? Ersetzen Rechtsautomaten bald Anwälte und Richter oder bleibt der Mensch weiterhin der zentrale Träger der Rechtspflege? Auch in Deutschland wird die Debatte um „Legal Tech“ kontrovers geführt. Zuletzt standen vor allem Fragen um die fortschreitende Automatisierung von Rechts­dienst­leistungen im Fokus. Aktuell zeigt die Corona-Krise den Digitalisierungsbedarf und rückt damit verbundene Grundsatzfragen in den Vordergrund.

Eines ist dabei klar: „Legal Tech“ nimmt rechts­ge­biets­­über­greifend Einfluss auf das Berufsbild und die allgemeinen Anforderungen an Juristen. Im Ausbildungsbereich müssen daher bereits heute reagiert werden. Inwieweit muss also „Legal Tech“ in die Curricula grundständiger juristischer Stu­diengänge aufgenommen werden? 

„Der zunehmende Einsatz von Big Data und Entscheidungs­al­go­rithmen im Recht wirft neue ethische Fragen auf, mit denen die JuristInnen von Morgen umgehen können müssen“, schreibt der Autor, Heribert Anzinger, von der Universität Ulm. Für die Studie hat er die Ausbildungsinhalte der 54 deutschsprachigen Jurafakultäten untersucht und mit denen von 75 internationalen … … weiterlesen

Uni Passau: Neue Studiengänge ab Wintersemester 2020/21 – Digitalisation Studies

Ab Oktober bietet die Uni Passu mit “Digital Transformation in Business and Society” sowie “Legal Tech” zwei spannende neue Studiengänge an.

Die deutschlandweit einzigartigen Studiengänge beschäftigen sich mit den Herausforderungen unserer Zeit und der Digitalisierung in Recht, Wirtschaft und Gesellschaft. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2020.

Kurzbeschreibung Digital Transformation in Business and Society

Die Digitalisierung verändert unsere Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend. In nahezu allen Organisationen werden daher Fachkräfte gesucht, die die mit Digitalisierung verbundenen Möglichkeiten und gesellschaftlichen Herausforderungen aus einer wirtschaftswissenschaftlichen Perspektive bearbeiten und damit die Zukunft mitgestalten.

Der Bachelorstudiengang Digital Transformation in Business and Society befähigt Sie, genau diese Schlüsselrolle zu übernehmen. Sie lernen, wirtschaftliche Probleme mit gesellschaftlicher Relevanz im Kontext der Digitalisierung zu erkennen, selbständig mit wissenschaftlichen Methoden zu analysieren und zu lösen. Sie unterstützen die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und gestalten die digitale Transformation in Unternehmen und Organisationen. Durch die interdisziplinäre Ausrichtung des Studiengangs haben Sie die Wechselwirkungen zwischen … … weiterlesen

Research Project: Legal Document Automation Tool Survey

Legal departments in companies and government agencies are creating large amounts of legal documents every day. In many cases this process is still heavily dependent on the manual labour of lawyers and support staff. Time and resources are lost on assembling each document by copying text blocks from existing documents and manually looking up the correct document structure.

The term Document Automation describes the trend of applying software solutions to automate the generation of documents. In most cases legal documents are highly structured and the decision which paragraphs are included depends on strict rules that have been defined in advance.
The underlying logic for the document structure is usually modified only when the law changes. For this reason, there is a high potential to use document automation in the legal domain.

The market for software tools for document automation consists of many vendors that offer tools that can automatically generate documents. Some … … weiterlesen

Legal Tech-Unternehmen attraktiver als Großkanzlei? – Der Wechsel von Latham-Partner Marcus Funke zum Consumer Claims Purchasing-Unternehmen RightNow (Teil 2)

Nach mehr als siebzehn Jahren als Rechtsanwalt in internationalen Großkanzleien und fast einer Dekade als Partner bei Latham & Watkins in Frankfurt verstärkt Prof. Dr. Marcus C. Funke, LL.M. (Chicago) seit April 2020 das Management der RightNow Group. Ein Wechsel, der sinnbildlich für die zunehmende Bedeutung von innovativen Geschäftsmodellen im Rechtsdienstleistungsmarkt und in unserem Rechtssystem steht. (Fortsetzung – hier geht’s zu Teil 1)

Marcus, welche Rolle spielen Legal Tech-Unternehmen aus Deiner Sicht als langjähriger Großkanzleianwalt für den deutschen Rechtsdienstleistungsmarkt bzw. für unser Rechtssystem und welches Potential steckt in ihnen?

Marcus Funke: Ich denke, dass die klassische juristische Arbeit nicht in Stein gemeißelt ist. Als Partner bei Latham & Watkins habe ich gerade über die letzten Jahre immer mehr an Technologiethemen gearbeitet und mich etwa mit aktuellen Entwicklungen von FinTech Themen auseinandergesetzt. Dabei habe ich festgestellt, dass der Nutzen von Technologie enorm ist und wir schauen sollten, welche Vorteile wir … … weiterlesen

Corona-Krise: Mit dem TPA-Quick-Guide durch das Förderungs-Dickicht

Die Corona-Krise stellt die Wirtschaft auf den Kopf und damit jedes Unternehmen vor große Herausforderungen. Die österreichische Bundesregierung hat eine Vielzahl an Hilfsmaßnahmen für Unternehmen beschlossen. TPA hat gemeinsam mit dem deutschen Legal Tech Startup Taxy.io  einen einzigartigen online Quick Guide entwickelt. TPA bietet damit kostenlos eine Art “Erste Hilfe” für Unternehmen an, mit der einfach und rasch per Mausklick gecheckt werden kann, welche aktuellen Förderungen und Zuschüsse für das Unternehmen passen einschließlich link zu allen aktuellen Formularen dafür.

Durch die Beantwortung einfacher Fragen werden Unternehmer in weniger als 15 Minuten durch die in Österreich aktuell verfügbaren Förder- und Unterstützungsmaßnahmen geleitet. Schritt für Schritt wird direkt zu relevanten Infos und den korrekten Förderstellen und den passenden Formularen verlinkt.

TPA stellt seine Expertise kostenlos zur Verfügung, damit Unternehmen in der Krise rasch und unbürokratisch steuerliche und finanzielle Lösungen finden. Dieses einzigartige Service ist … … weiterlesen

Legal Tech-Unternehmen attraktiver als Großkanzlei? – Der Wechsel von Latham-Partner Marcus Funke zum Consumer Claims Purchasing-Unternehmen RightNow (Teil 1)

Nach mehr als siebzehn Jahren als Rechtsanwalt in internationalen Großkanzleien und fast einer Dekade als Partner bei Latham & Watkins in Frankfurt verstärkt Prof. Dr. Marcus C. Funke, LL.M. (Chicago) seit April 2020 das Management der RightNow Group. Ein Wechsel, der sinnbildlich für die zunehmende Bedeutung von innovativen Geschäftsmodellen im Rechtsdienstleistungsmarkt und in unserem Rechtssystem steht. 

Die RightNow Group geht zurück auf die 2016 gegründete Geld-für-Flug GmbH, die sich der Durchsetzung von Rückzahlungsansprüchen gegenüber Fluggesellschaften verschrieben hatte und den Reisekunden eine Sofortauszahlung ermöglichte. So verhalf sie Rechtssuchenden in einer für den Einzelnen aussichtslos erscheinenden Situation in nur 24 Stunden zu der ihnen rechtmäßig zustehenden Geldsumme. Die Ansprüche gegenüber den Fluggesellschaften klagte (und klagt bis heute) Geld-für-Flug dann gebündelt und mit beinahe hundertprozentiger Erfolgsquote ein.

Nunmehr unter dem Dach der RightNow Group hat das seither stetig wachsende Team in wenigen Jahren weitere Angebote kreiert, die – aufbauend auf der Idee … … weiterlesen

Dreiteilige Serie zu Legal RPA: Robotergestützte Prozessautomatisierung in Zeiten der Digitalisierung (Teil 1)

Von Dr. Martin Allmendinger und Patrik Walter — In dieser dreiteiligen Beitragsserie möchten wir Ihnen Legal RPA (robotergestützte Prozessautomatisierung) näher bringen. Unsere Autoren sind Experten des Digitalisierungsunternehmens OMM Solutions GmbH, das mithilfe von RPA bereits die Prozesse zahlreicher Organisationen erfolgreich automatisiert hat. Allmendinger und Walter beleuchten dabei das Warum (Teil 1), das Wie und das Was der RPA in Zeiten der Digitalisierung und gehen der Frage nach, wie Juristen mit Legal RPA Kosten einsparen können.

Die gegenwärtige Corona-Krise setzt Anwaltskanzleien sowie Rechtsabteilungen von Unternehmen wirtschaftlich noch stärker unter Druck. Und dies in einem Umfeld, das angesichts der voranschreitenden Digitalisierung sowie neuer regulatorischer Anforderungen ohnehin einem enormen Kosten- sowie Wettbewerbsdruck ausgesetzt ist.

Dr. Martin Allmendinger, Geschäftsführer (Geschäftsfeldentwicklung) bei OMM Solutions, und…

Um diesen Verhältnissen … … weiterlesen

MACHER HILFE: Unternehmer helfen Unternehmern in der Corona-Krise

Berliner Unternehmer haben mit MACHER HILFE eine gemeinnützige Navigations-Plattform für Staatshilfen geschaffen (www.macher-hilfe.de), die der Orientierung für kleine und mittelständische Unternehmen bis 50 Mitarbeitern dienen soll. Die Plattform als gemeinnützige Initiative ist in nur zehn Tagen von einem 30-köpfigen Team aus Gründern, Strategen, Juristen, Programmierern, Kreativen und Designern umgesetzt worden. Das Projekt wird von der Generali Deutschland unterstützt.

Das Rückgrat der deutschen Wirtschaft droht unter den Folgen der Corona-Krise zu brechen. Der viel beschworene Mittelstands-Motor, der aus hunderttausenden kleinen Unternehmen zwischen 1 bis 50 Mitarbeitern besteht, kann die wirtschaftlichen Konsequenzen des Shutdown nicht stemmen. Obwohl es inzwischen viele staatliche Hilfs- und Förderprogramme gibt, fühlen sich zahlreiche Unternehmer im Dickicht der Maßnahmen und Möglichkeiten verloren. Die Bundesregierung, die Bundesländer und die EU haben im letzten Monat umfangreiche Programme aufgesetzt und gesetzliche Regelungen flexibilisiert; es gibt für den Mittelstand (KMU) Dutzende von Instrumenten zur Sicherung der Liquidität sowie … … weiterlesen

Wegen Corona: Anwaltszukunftskongress 2020 rein digital

Der ursprünglich für den 1. und 2. Oktober 2020 in Berlin geplante Anwaltszukunftskongress 2020 wird wegen der Corona-Pandemie als digitale Fachkonferenz für Anwälte und Unternehmensjuristen abgehalten. Anstatt des zweitägigen Kongresses findet nun am 1.10.2020 ein völlig neues, innovatives und rein digitales Event statt, wie die beiden Veranstalter, Soldan und Wolters Kluwer Deutschland, bekanntgegeben. Dieses wird ergänzt um diverse Online-Referate, Webinare, Podcasts und andere digitale Formate im gesamten Jahr 2020.

“Wir organisieren den Anwaltszukunftskongress als digitale Fachkonferenz für den Rechtsberatungsmarkt. Die inhaltlichen und technischen Vorbereitungen dafür laufen bereits auf Hochtouren”, sagt Soldan-Geschäftsführer René Dreske. Inhaltlich bleibe der Fokus auf den Themen neue Wettbewerber, neue Angebote und neue Regeln im Rechtsberatungsmarkt. “Selbstverständlich werden aber auch die aktuellen Entwicklungen in der Corona-Krise und die damit verbundenen Chancen der Digitalisierung ein bedeutendes Thema sein”, ergänzt Ralph Vonderstein, Geschäftsführer und Leiter des Geschäftsbereichs Legal Software bei Wolters Kluwer Deutschland.

Dabei werden auch dieses Jahr wieder … … weiterlesen

Recruiting während der Corona-Krise: Online-Kanzlei mit enormer Nachfrage nach Juristen

Das Wachstum der Online-Verbraucherkanzlei Baumeister Rosing nimmt auch in Zeiten der Corona-Krise rasant zu. Juristen sowie juristische Hilfskräfte können sich auch jetzt noch jederzeit bewerben.

Die Corona-Krise stellt Unternehmen jeder Größe vor gewaltige Herausforderungen. Zahlreiche Entlassungen und Kurzarbeit sind die Folge. Der BA-Vorstandsvorsitzende Detlef Scheele teilte der Deutschen Presse-Agentur mit, dass die Zahl der Kurzarbeiter voraussichtlich weit höher ausfallen werde als während der großen Finanzkrise 2008/2009. Auch etablierte Anwaltskanzleien entlassen angesichts der Krise zahlreiche Mitarbeiter.

Trotz oder gerade in dieser herausfordernden Krisenzeit und allgemeinen Onboarding-Krise zeigt das smarte Geschäftsmodell des Legal-Tech-Unternehmens Baumeister Rosing die Vorteile der digitalen Transformation des Rechtsmarkts. Während sich der Corona-Virus massiv auf das Arbeitsleben in klassischen Anwaltskanzleien auswirkt und Termine vor Ort vermieden werden müssen, basiert die Baumeister Rosing Verbraucherkanzlei auf dem Geschäftsmodell einer deutschlandweiten Online-Rechtsberatung, die keinen persönlichen Besuch in der Kanzlei erfordert. Eine Rechtshilfe auf gewohnt hohem Qualitätsniveau kann daher auch in Zeiten des … … weiterlesen

Weiterbildung: CAS Legal Tech

Das CAS Legal Tech ist eine interdisziplinäre Weiterbildung an der Fernfachhoschlule Schweiz (FFHS), welche die juristischen, wirtschaftlichen und IT-technischen Aspekte der neuen Technologien Blockchain und Künstliche Intelligenz sowie des Geschäftsmodells der Zukunft – der Plattformökonomie – vereint.

Legal Tech krempelt auch die schweizerische Rechtsbranche um. Von juristischen Arbeitsstrukturen und Prozessen, organisationalen Personalstrukturen und neuen Geschäftsmodellen bis zum neuen Verständnis des Juristenberufs. Doch was versteckt sich hinter dem «Buzzword»?

Was haben Blockchain, Smart Contracts und künstliche Intelligenz mit den Legal-Themen zu tun? Wie können Juristen diese Technologien einsetzen, um für ihr Unternehmen Wertschöpfung zu erzielen?

Diese Weiterbildung richtet sich an Personen aus der Wirtschaft, der Industrie und dem Legal-Bereich, die sich und ihr Unternehmen für die digitale Zukunft fit machen möchten. Das CAS Legal Tech befähigt Sie, die Chancen und Risiken der neuen Technologien ganzheitlich zu betrachten und digitale Projekte in Ihrem Geschäftsalltag effizent und kompetent umzusetzen.

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LG Düsseldorf: Mündliche Verhandlungen im Wege der Videokonferenz

Das LG Düsseldorf hat in dieser Woche erklärt, die Möglichkeit einer Videokonferenz zur Durchführung von mündlichen Verhandlungen in Zivilrechtsstreitigkeiten nach § 128a ZPO zu erleichtern. Damit kommt das Gericht einer der wesentlichen Forderungen der “Adhoc-Initiative Legal Tech” nach, die sich jüngst mit einem Offenen Brief an die Justizminister der Länder sowie die Präsidenten der Land- und Amtsgerichte gewendet hatte. (LTB berichtete)

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, sei in den letzten Wochen der Sitzungsbetrieb in körperlicher Anwesenheit der Prozessbeteiligten auf dringend notwendige Gerichtstermine reduziert worden, heißt es in einer Pressemitteilung des Gerichts. “Mündliche Verhandlungen in Zivilrechtsstreitigkeiten können jedoch auch ohne körperliche Präsenz im Wege der Bild- und Tonübertragung mittels einer Videokonferenz durchgeführt werden. Dies ist schon seit Einführung der Vorschrift des § 128a ZPO im Jahre 2013 möglich.”

Um die Verhandlungen im Wege der Bild- und Tonübertragung zu erleichtern, habe das LG nunmehr seine … … weiterlesen

Corona-Krise: Adhoc-Initiative Legal Tech fordert Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der Justiz

Von Mischa Peters — Im Zuge der Auswirkungen der Corona-Krise haben sich Vertreter mehrerer Legal-Tech-Unternehmen und -Kanzleien unter dem Label “Adhoc-Initiative Legal Tech” mit einem Offenen Brief an die Justizminister der Länder sowie die Präsidenten der Land-und Amtsgerichte gewendet und sofortige Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der Justiz vorgeschlagen. Insbesondere regt die Initiative an, die verstärkt Möglichkeiten der § 495a ZPO (Streitwert unter 600 €) und §128a ZPO (Verhandlung im Wege der Bild-und Tonübertragung) zu nutzen.

Die Corona-Krise stellt eine besondere Herausforderung dar – auch für die Justiz. Die Verfasser des Offenen Briefs um die Legal-Tech-Gründer Dr. Daniel Halmar (Lexfox – wenigermiete.de) und Dr. Philipp Kadelbach (Flightright) sowie Legal-Tech-Experte Markus Hartung (Chevalier Rechtsanwaltsgesellschaft) haben daher Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der Justiz angemahnt.

Konkret fordern sie von den Adressaten des Briefs dafür Sorge zu tragen, dass zum einen ab sofort mündliche Verhandlungen nur noch in absoluten Notfällen anberaumt werden und … … weiterlesen

Ringvorlesung: KI – zwischen Hype und Realität

Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) ist aus der aktuellen Debatte um Zukunftstechnologien nicht wegzudenken. Prof. Markus Kaiser, Professor für praktischen Journalismus an der TH Nürnberg, organisiert im Sommersemester 2020 eine Ringvorlesung zum Thema „Künstliche Intelligenz“. Experten aus Wirtschaft und Forschung erläutern an fünf Abenden die Chancen und Folgen von neuen Technologien. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Erst im Oktober letzten Jahres verkündete Ministerpräsident Dr. Markus Söder in einer Regierungserklärung die „Hightech Agenda Bayern“, ein Förderprogramm in Milliardenhöhe für die Forschung in Bayern. Eine der wichtigsten Säulen der Agenda ist die Investition in Künstliche Intelligenz (KI), unter anderem in neue Lehrstühle auf diesem Gebiet. Da sich die Industrie in Deutschland immer stärker vom produzierenden Gewerbe hin zu Wissens- und Technologiedienstleistungen entwickelt, gewinnen Themen wie KI stark an Bedeutung. Die Sprachassistenten Siri und Alexa haben bereits in vielen Haushalten Einzug erhalten, und auch die Wetterberichte auf den Smartphones oder der Liveticker eines … … weiterlesen

Deutsche Telekom steigt bei Legal Tech Hub Vienna ein

Die Deutsche Telekom ist ab sofort Platin Partner des Legal Tech Hub Vienna (LTHV). Als international führender Telekom-Anbieter, ist die Deutsche Telekom eine wertvolle Bereicherung für das bestehende LTHV-Netzwerk.  Für die juristischen Mitarbeiter der Deutschen Telekom Gruppe, rund 150 davon allein in Deutschland, stellt die Digitalisierung im Rechtsbereich ein zukunftsweisendes Thema dar.

Axel Lützner, Leiter M&A/Corporate Finance im Rechtsbereich der Deutschen Telekom: “Der LTHV ist eine Initiative, die wir für die gesamte europäische Rechtsbranche für sehr hilfreich und wichtig erachten. Wir verfolgen die Entwicklung des LTHV seit seiner Gründung. Und sie beeindruckt uns. Wir freuen uns daher sehr über unsere LTHV-Partnerschaft.” Besonders überzeugt zeigte sich die Deutsche Telekom vom Sandbox-Charakter des LTHV-Accelerator-Programms für Legal Tech-Startups, also ein Ort an dem die praktische Anwendung geübt und simuliert werden kann. Peter Schichl, Leiter Technik- und Einkaufsrecht und Chief Legal Tech Officer der Deutschen Telekom: “Das Konzept und die … … weiterlesen

Bundesverbandes Legal Tech Deutschland e.V. gegründet

Die Legal-Tech-Szene formiert sich. Anfang Mürz wurde der Bundesverband Legal Tech Deutschland e.V. gegründet. Vorstandsvorsitzende sind Alisha Andert von der Arbeitsrechtskanzlei Chevalier und Dr. Philipp Plog, Managing-Partner bei Fieldfisher.

Ziel des Verbandes ist es, die vermeintliche Kluft zwischen Anwaltschaft und Legal Tech Unternehmungen innerhalb und außerhalb von Kanzleien zu überwinden. Er sieht sich als Repräsentant von Legal-Tech-Unternehmungen und setzt sich für einen innovationsfreundlichen Rechtsrahmen, Rechtssicherheit sowie die Förderung und Erleichterung von Investitionen in Legal-Tech-Unternehmungen ein.

Die initialen Forderungen der Initiative sind die Liberalisierung der anwaltlichen Vergütungsregelungen (Freigabe von Erfolgshonoraren) und die Schaffung eines RDG-Erlaubnistatbestands für außergerichtliche, nicht-anwaltliche Rechtsberatung. Kanzleien sollen mehr Bewegungsfreiheit bei der Entwicklung eigener Legal-Tech-Angebote bekommen. Für moderne Rechtsdienstleister egal welcher Organisationsform soll Rechtssicherheit für ihre Geschäftsmodelle herrschen.

Der Beitrag Bundesverbandes Legal Tech Deutschland e.V. gegründet erschien zuerst auf Legal Tech Blog.