MRI Software Acquires AI Real Estate Pioneer LEVERTON

Global provider for real estate software solutions, MRI Software (“MRI”),  announces that it has acquired LEVERTON, a data extraction solution for real estate and corporate documents from Germany.

The acquisition bolsters MRI’s comprehensive and flexible offering and gives property owners, service providers, and corporate occupiers broader access to LEVERTON’s market-leading automated lease abstraction application. With LEVERTON, organizations are able to more quickly and efficiently turn unstructured information in leases and other corporate and legal documents into data sets that can be mined for actionable insights, leading to better business decisions and improved operational efficiencies.

“The acquisition of LEVERTON … … weiterlesen

Partygepräche, Petitionen und Politiker – S#!T: Neuland is real!

von Clemens Hufeld

Jede Rechtsanwendung ist schematisch. Die Einzelfallentscheidung ist ein Teil des Schemas. Eine Einzelfallentscheidung ohne Schema wäre nicht Rechtsanwendung, sondern Willkür. Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages scheint dies nicht zu wissen. Legal Tech ist immer noch Neuland.

Erster Akt: Die Party

Partygespräche um 1 Uhr morgens entwickeln manchmal ein interessantes Eigenleben. Ich stand Mitte letzten Jahres auf der Geburtstagsfeier einer Freundin mit einem Informatiker auf dem Balkon und im durch Alkohol gelockerten Gesprächsfluss fingen wir an – wie man es so tut – über Coding von Gesetzen zu reden. Der berühmte Gedanke „Code is law“ von … … weiterlesen

LAWIO freut sich über siebenstelliges Invest durch bmp Ventures

Die bmp Ventures AG investiert mit dem IBG Risikokapitalfonds III GmbH & Co. KG in das Legal Tech Startup LAWIO. Ziel von LAWIO ist es, Recht und Technik zu vereinen. So soll ermöglicht werden, Rechtsansprüche digital abzubilden und damit einfach und unkompliziert für jeden zugänglich zu machen. Das Unternehmen, das zwischenzeitlich seinen Sitz von Berlin nach Magdeburg verlegt hat, erhält Kapital in siebenstelliger Höhe.

Das Team von LAWIO hat eine technische Lösung entwickelt, die es Mietern so einfach wie noch nie machen soll, Mängel in der Wohnung zu melden und Mietminderung durchzusetzen (siehe unser ausführliches Startup-Interview … … weiterlesen

Thomson Reuters Acquires HighQ

Business information services provider Thomson Reuters announced that it has acquired HighQ, a leading collaboration platform for the legal and regulatory market.

Based in London with offices in the United States, Germany, the Netherlands, Australia and India, HighQ offers a secure cloud-based platform for business collaboration, workflow automation and client engagement. HighQ currently serves more than 400 customers, including more than half of the Global 100 largest law firms.

Thomson Reuters provides its customers with solutions that help them generate more efficiencies, lower costs, improve accuracy and reduce risk. This acquisition will expand on the company’s strategic objective to provide more … … weiterlesen

Ärger mit Mietmängeln? Mit LAWIO-Tool zur Mietminderung

Von Mischa Peters

Ganz gleich ob defekte Gegensprechanlage, Schimmel in der Wohnung, kaputte Heizung oder ein anderer Mietmangel: Das Legal-Tech-Startup LAWIO ist angetreten, Mietern in derartigen Situationen zu ihrem Recht zu verhelfen. Dabei stellt lawio.de zum einen ein allgemeines Informationsportal für Mieterrechte dar; zum anderen kann mithilfe des LAWIO-Tools unmittelbar überprüft werden, ob ein Mietmangel zu Mietminderung berechtigen könnte. Im Interview mit dem Legal Tech Blog erklären uns die Geschäftsführer Lea Bötticher und Sebastian Blanke, wie das funktioniert, und geben Einblick in das Geschäftsmodell von LAWIO.

LTB: Hallo Lea, hallo Sebastian, schön, … … weiterlesen

Legal Tech Lab Cologne: Strafzumessung transparent machen – mit einer Smart-Sentencing-Datenbank

von Nico Kuhlmann

Das Legal Tech Lab Cologne (LTLC), eine im März 2019 gegründete Hochschulgruppe der Universität zu Köln unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Dr. Frauke Rostalski, hat eine Task Force gegründet, um eine Datenbank mit Strafurteilen aufzubauen. Ihr Ziel: Mehr Transparenz und mehr Gerechtigkeit.

Welche Strafe für eine Tat droht, hängt auch davon ab, wo sie abgeurteilt wird. Dies hat nicht zuletzt ein Gutachten im Auftrag des Deutschen Juristentags 2018 festgestellt: Die Strafzumessung für vergleichbare Taten variiert abhängig vom entscheidenden Gericht erheblich. Die Re-visionsgerichte können diesen Flickenteppich nicht wirksam bekämpfen, weil sie … … weiterlesen

Yester & Morrow eröffnet in Frankfurt und Hamburg

Prozessintegrierte Rechts- und Steuerberatung: nutzerzentriert, interdisziplinär, digitalisiert. Basierend auf diesen Prinzipien eröffnet die Yester & Morrow Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Büros in Frankfurt und Hamburg. Die Beratungsschwerpunkte liegen zunächst im Kapitalmarkt-, Bankenaufsichts- und Steuerrecht.

Die Kanzlei geht mit einem siebenköpfigen Team rund um die Partner Andreas Walter (44, Kapitalmarkt- und Investmentsteuerrecht), Tamay Schimang (36, Konfliktlösung und Gesellschaftsrecht) und Pascal Di Prima (45, Bankaufsichtsrecht) an den Start. Technologisch kooperiert die Kanzlei mit Lexemo. Pascal Di Prima, der auch weiterhin als CEO des Legal-Tech-Unternehmen Lexemo fungiert, bringt diese Kooperation in die Kanzlei ein. Darüber hinaus konnte Yester & Morrow … weiterlesen

Wenn die Krankenkasse nicht zahlt: Widerspruch.Online hilft Patienten kostenlos

Der neue Legal-Tech-Service “Widerspruch.Online” aus Hamburg greift Patienten unter die Arme, wenn Kranken- oder Rentenkassen beantragte Leistungen nicht zahlen wollen. Eine online erteilte Vollmacht sowie das Foto des ablehnenden Bescheids sind alles, was es für den Widerspruch durch einen Rechtsanwalt braucht – ganz ohne Kosten. Betreiber des digitalen Rechtsdienstes sind die erfahrenen Hamburger Rechtsanwälte Felix Korten und Jan-Philippe von Hagen.

“Häufig sind Versicherte über ihre Ansprüche gegenüber den Krankenkassen zu wenig informiert – und das trotz sehr guter Erfolgsaussichten”, sagt Felix Korten, einer der beiden Geschäftsführer von Widerspruch.Online. “Mit unserem digitalen Angebot wollen wir Patienten die Scheu nehmen, sich … … weiterlesen

Die Grünen mit Fachgespräch zu Legal Tech – Digitalisierung des Rechts

In der vorigen Woche lud die grüne Bundestagsfraktion zum Fachgespräch “Legal Tech” ein. Das Thema stieß auf großes Interesse und es kamen sehr viele Gäste. Digitalisierung und künstliche Intelligenz könnten die Arbeit von Anwälten revolutionieren.

Mit „Legal Tech“ schreitet die Automatisierung der Rechtsanwendung stetig voran. In Zukunft könnten Algorithmen und Computerprogramme die Arbeit von RechtsanwältInnen übernehmen und könnten den AnwältInnen zur großen Konkurrenz werden.

 Nicht wenige Stimmen prophezeien damit einhergehende, grundlegende Veränderungen für den Bereich der Rechtsdienstleistungen, der bisher überwiegend von Rechtsanwälten besetzt wurde.

 Zunehmend stoßen Startups in diesen Markt vor, die bisweilen keine klassischen Rechtsanwaltskanzleien mehr sind, sondern als … … weiterlesen

Legal OS sammelt 2 Millionen Euro ein, um Recht maschinenlesbar zu machen

  • Berliner Startup Legal OS sichert sich 2MillionenEuromit HV Holtzbrinck Ventures als Lead-Investor
  • Die codebasierte Bibliothek von Legal OS schafftdie Infrastruktur für die Digitalisierung des Rechtswesens
  • Die digitale Plattform von Legal OS ermöglichtdie Automatisierung von Vertrags-Workflows, darunter die digitale Erstellung und Verwaltung von intelligenten Verträgen
  • Das frische Kapital wird eingesetzt, um die Bibliothek juristischer Inhalteauszubauen und weitere Kunden zu gewinnen

Das Berliner Startup Legal OS, das die weltweit erste codebasierte Bibliothek juristischer Inhalte aufbaut, hat in einer von HV Holtzbrinck Ventures (Flixbus, Sumup, Zalando) angeführten Runde eine Seed-Finanzierung in Höhe von2 Millionen Euro eingesammelt. … … weiterlesen

CLARIUS.LEGAL: Legal Outsourcing und Legal Tech einzeln und in Kombination

Von Mischa Peters

CLARIUS.LEGAL bietet Legal Outsourcing und Legal Tech aus einer Hand. Im Interview mit dem Legal Tech Blog erklärt Gründer Dr. Ernst Georg Berger, warum man sich bei CLARIUS.LEGAL als externe in-house Kanzlei versteht und auf welche Art Mandanten exakt so unterstützt werden können, wie es ihre Situation erfordert: Vollzeit oder Teilzeit, in-house oder extern, mit oder ohne Legal Tech.

LTB: Lieber Herr Dr. Berger, auf der Homepage von CLARIUS.LEGAL heißt es: “Der Anbieter für Legal Outsourcing und Legal Tech aus einer Hand”: Was steckt hinter dieser Botschaft? Was können potenzielle Kunden von CLARIUS.LEGAL … … weiterlesen

Legal Tech nur vom Anwalt? DAV begrüßt Forderung der Justizministerkonferenz

Der Deutsche Anwaltverein (DAV) hat den jetzt vorgelegten Bericht der Justizministerkonferenz begrüßt. Die Justizminister der Länder hatten in dieser Woche einen Bericht vorgelegt, der u.a. fordert, dass Legal-Tech-Portale, die Rechtsdienstleistungen anbieten oder erbringen, von der Anwaltschaft betrieben werden müssen.

Der DAV vertritt in einer aktuell veröffentlichten Pressemitteilung den Standpunkt, dass, sobald eine individuelle rechtliche Prüfung und Beratung stattfindet, dies der Anwaltschaft vorbehalten sein müsse – allein aus Gründen der Qualitätssicherung und damit des Verbraucherschutzes.

Verbraucher könnten meist weder die Qualifikation eines “selbsternannten Rechtsberaters” noch die Qualität von dessen Leistung richtig einschätzen; durch die strengen Regeln sollten sie vor … … weiterlesen

Justizminister der Länder beschließen Bericht zu Legal-Tech

Die Justizministerkonferenz hat in dieser Woche einen Bericht zu Legal Tech beschlossen. Danach sollen nur Rechtsanwälte solche Legal-Tech-Portale betreiben dürfen, die eine individuelle rechtliche Prüfung anbieten. Stand heute firmieren viele Legal-Tech-Startups als Inkassounternehmen. Ein Geschäftsmodell, das rechtlich unumstritten ist und im Fall von “wenigermiete.de” vor dem BGH verhandelt wird.

Die Justizminister vertreten hierzu die Auffassung, dass Legal-Tech-Portale durchaus auch in Zukunft als Inkassounternehmen geführt werden können, wenn sich die angebotene Dienstleistung lediglich als schematische Rechtsanwendung darstellt. Ob Legal-Tech-Portale die rechtlichen Grenzen tatsächlich einhalten, soll dem Bericht zufolge jeweils durch Überprüfung des einzelnen Falles geklärt werden. Außerdem regen die Justizminister an … … weiterlesen

Teilnehmerbericht zum ersten Ashurst Legal Hackathon

von Giulia Klein und Helen Neitemeier

Interessierte Köpfe, interdisziplinäres Arbeiten und eine lockere Atmosphäre durfte man beim 1. Ashurst Legal Hackathon in Frankfurt am Main erleben. Am 10. Und 11. Mai trafen sich sowohl Jura- als auch Informatikstudenten im Opernturm in Frankfurt, um ein Teil der LegalTech Entwicklung zu werden.

Freitagmorgen, 9 Uhr, langsam trudeln wir und die restlichen Teilnehmer ein. Neben einem opulenten Frühstück, ausreichend Kaffee und Survival-Bags konnten wir die ersten Gespräche mit Anwälten von Ashurst führen. Alle waren aufgeschlossen und sehr interessiert, uns Studenten kennenzulernen. Die Atmosphäre, die sich durch die ganze Veranstaltung zog, war überraschend … … weiterlesen

“Kostenlos” Autofahren mit Widerrufsrecht.de

Kostenlos Autofahren, ist das möglich? widerrufsrecht.de ermöglicht Verbrauchern die Rückgabe Ihrer Autos gegen Rückzahlung des Kaufpreises, nicht nur Dieselfahrern.

Zahlreiche Leasing- und Autofinanzierungsverträge, die nach dem 10. Juni 2010 geschlossen wurden, enthalten fehlerhafte Widerrufsbelehrung. Dies hat zur Folge, dass Leasingnehmer und Autokäufer noch Jahre nach Vertragsabschluss ihre Verträge rückabwickeln können. Bereits mehrere Gerichte haben entschieden, dass fehlerhafte Autokreditverträge widerrufen werden können. Die Liste der betroffenen Autobanken, allem voran die VW Bank, BMW Bank, Audi Bank und Mercedes Bank, ist lang.

Das Legal Tech Start-Up widerrufsrecht.de unterstützt Verbraucher bei Widerruf und Rückabwicklung fehlerhafter … … weiterlesen

Datenschutz: Wie “PRIVE” kleine Unternehmen DSGVO-sicher macht

In kleineren Firmen ist Datenschutz oft Chefsache: Die Unternehmensleitung muss Zeit und Geld investieren. Günstige Software versucht dieses Problem zu lösen. Unternehmer können sich mit dem Online-Tool PRIVE in wenigen Klicks die für die DSGVO nötigen Dokumente und Verträge generieren. Das gibt Unternehmern die Kontrolle zurück und macht aus Datenschutz-Risiken neue Marketing-Chancen.

Wer mehr als neun Mitarbeiter hat, braucht in der Regel einen Datenschutzbeauftragten. Aber auch kleinere Firmen können einen Experten bestellen und so demonstrieren: Uns kann man vertrauen. Deshalb gründeten Anwälte der Kanzlei Siebert Goldberg LLP die Legaltrust GmbH. Unternehmer sollten sich per Software Experten … … weiterlesen

lawpilots startet Legal Tech Hub in Berlin

lawpilots wird zum Legal Tech Hub. Philipp von Bülow, Serial-Entrepreneur im Bereich Legal Tech, verstärkt neben Dieter Kerkfeld als Geschäftsführer das Management von lawpilots. Gemeinsam werden von Bülow und Kerkfeld den Hub leiten, der unter seinem Dach zunächst die lawpilots
academy und die lawpilots solutions beheimaten wird — weitere Ausgründungen sollen folgen.

Die lawpilots academy und die lawpilots solutions richten sich mit flexiblen Produkten an die gleiche Zielgruppe bei Unternehmen, Verbänden und der öffentlichen Hand. „Unsere Kunden haben vielfältige Anforderungen und wünschen sich integrierte Lösungen“, sagt Philipp von Bülow. Der Gründer des Legal Tech-Start-ups Jurato, welches 2018 an anwalt.de verkauft wurde, bringt seine Legal Tech-Expertise bei … … weiterlesen

BRAK: Kein Regulierungsbedarf für Legal Tech

Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) sieht keine Notwendigkeit der Regulierung von Legal Tech. Dies stellte dir BRAK in einer aktuellen Presseerklärung klar und distanzierte sich damit von zuletzt aufgekommenen anderslautenden Meldungen. Rechtsberatung müsse Sache der Anwaltschaft bleiben.

Am Rande der 156. Hauptversammlung der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) in Schweinfurt habe sich das BRAK-Präsidium auch mit dem Gesetzentwurf der FDP-Fraktion zum Thema Legal Tech befasst. Anders, als kürzlich in der FAZ zu lesen, fordere die BRAK aber keineswegs eine Regulierung von Legal Tech. Bei dem von der FAZ zitierten Papier handele es sich um einen Entwurf für einen internen Diskussionsvorschlag eines … … weiterlesen

Künstliche Intelligenz im Recht: Das unbekannte Wesen – Interview mit Micha Grupp (BRYTER)

von Nico Kuhlmann

Der Begriff der Künstlichen Intelligenz ist allgegenwärtig in wissenschaftlichen Beiträgen, Zeitungsüberschriften und Werbematerialien. Dabei wird dieser Begriff so undifferenziert verwendet, dass er mittlerweile fast gleichbedeutend ist mit digitaler Technologie. Alles, was einen Prozessor hat und auf dem irgendeine Form von Software läuft, ist auf einmal Künstliche Intelligenz. Das fördert Missverständnisse und erschwert eine sachliche Diskussion.

Micha Grupp ist Rechtsanwalt, Unternehmer und Legal-Tech-Pionier. Hauptberuflich ist er Gründer und Geschäftsführer von BRYTER, einer Plattform zur Automatisierung von Expertenwissen, die keine Programmierkenntnisse voraussetzt. Zuvor war er Rechtsanwalt bei Hogan Lovells und hat bereits erfolgreich andere Unternehmen … … weiterlesen

Vertragsanalyse per KI: Siebenstelliges Investment für rfrnz

Das Legal-AI-Startup rfrnz (siehe auch unser Startup-Interview) erhält siebenstelliges Investment für die Vertragsanalyse. Das gab das Unternehmen heute bekannt. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), die UnternehmerTUM Inititative for Industrial Innovators und zwei weitere Investoren engagieren sich in diesem Umfang beim Münchner Startup.

rfrnz automatisiert die Analyse von Verträgen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Ziel ist es, Rechtsanwälten dabei zu helfen, Kosten und Zeit zu sparen, Fehler zu minimieren und sich für das digitale Zeitalter zu rüsten. Heute hat rfrnz ein siebenstelliges Seed-Investment bekannt gegeben, mit dem der HTGF, die UnternehmerTUM Inititative und zwei weitere Investoren rfrnz kräftig … … weiterlesen