Joyn: Premium-Service startet bald – für 6,99 Euro pro Monat

Wir wissen ja, dass es auf dem Streaming-Markt noch richtig Kloppe geben wird. Nicht nur, dass Amazon und Netflix dort neben anderen Anbietern wie Sky um die Gunst der Kunden buhlen, auch schlagkräftige große Namen wie Apple und Disney steigen mit in den Spaß ein.

Da klang es schon sehr ambitioniert, als im Sommer mit Joyn auch ein deutscher Service antrat, um sich zumindest vom deutschsprachigen Kuchen ein gehöriges Stück sichern zu wollen. Allerdings ist das Konzept von Joyn auch ein etwas anderes als das, was ihr zum Beispiel bei Netflix geboten bekommt. Die ProSiebenSat.1-Gruppe bündelt hier seine eigenen Sender, zusätzlich bekommt ihr aber auch die öffentlich-rechtlichen Sender geboten und noch einiges mehr.

Es gibt auch Serien auf Abruf, beispielsweise die drei Staffeln Jerks, andere Serien waren kostenlos nur mit einzelnen Folgen vertreten. Und ja — dieses Basis-Angebot von Joyn ist kostenlos, aber bereits beim Start im Sommer kündigte man an, dass ein kostenpflichtiges Premium-Angebot folgen wird.

Nachdem Joyn über die letzten Monate weitere Features ergänzt … … weiterlesen

Libanon: Demonstranten verhindern Steuer auf Dienste wie WhatsApp und Skype

Es wird wieder mehr demonstriert, habe ich das Gefühl. Selbst im Demo-faulen Deutschland geht man wieder auf die Straße, nicht nur für den Klimaschutz. Auch im Libanon gab es in den letzten Tagen viele Demonstranten, die sich wütend auf die Straßen begaben. Friedlich blieb es dabei leider nicht. Sowohl Demonstranten als auch Polizei gingen massiv gegen die jeweils andere Partei vor, es brannten Autoreifen, Barrikaden wurden errichtet und Rauchwolken lagen über Beirut.

Wogegen demonstriert man? Im Grunde gegen die Regierung. Dem Libanon geht es finanziell alles andere als gut, das krisengebeutelte und von Flüchtlingen an die Grenzen der Kapazität gebrachte Land versinkt im Chaos. Da hielt es der Telekommunikationsminister Mohammed Schukair für ein probates Mittel, eine Steuer auf VoIP-Anrufe zu erheben, so wie wir sie tagtäglich über den Facebook Messenger, Skype und natürlich WhatsApp führen. Angedacht war ein Betrag von pauschal 0,20 US-Dollar pro Tag.

Wer im Libanon also täglich auf diese Weise telefoniert, würde monatlich sechs US-Dollar auf seine Telefonrechnung addiert bekommen. Das Pro-Kopf-Einkommen dort liegt … … weiterlesen

Analogue Pocket: Retro-Handheld für Gameboy-Spiele und mehr

Retrospiele erfreuen sich großer Beliebtheit. Während bekannte Publisher ihre großen Klassiker der Vergangenheit neu auflegen, gibt es auch eine rege Bastlerszene. Mit dem Pocket kündigt die Firma Analogue jetzt eine besonders interessante Lösung an. Die Konsole unterstützt die originalen Cartridges von Game Boy, Game Boy Color, Game Boy Advance, Sega Game Gear, Neo Geo Pocket Color und Atari Lynx.

Der Pocket soll 2020 auf den Markt kommen, der Preis bei 199 US-Dollar liegen. Der Handheld bietet ein 3,5-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1.600 x 1.440 Pixeln. Dazu kommt ein Klinkenanschluss, ein microSD-Slot und ein Link-Kabel-Anschluss. Mit dem separat erhältlichen Dock kann die Konsole mit dem Fernseher verbunden werden.

Mark Zuckerbergs (gefährliche) Rede über freie Meinungsäußerung

Heute sprach der milliardenschwere Facebook-Gründer Mark Zuckerberg an der Georgetown University über die Bedeutung des Schutzes der freien Meinungsäußerung und wie wichtig es ist, Menschen überall in der Welt eine Stimme zu geben.

Ich muss da zugegebenermaßen noch ein bisschen drauf rumdenken, was Zuckerberg da in knapp 30 Minuten erzählt hat. Grundsätzlich kann ich ja auch viele Dinge nachvollziehen, die er angesprochen hat. Natürlich soll jeder Mensch überall eine Stimme haben und natürlich kann auch eine Zensur wie in China nicht der Weg sein. Aber persönlich tue ich mich schwer damit, wenn er sagt, dass Tech-Unternehmen nicht darüber entscheiden sollen, was wirklich glaubwürdig ist und was nicht. Oder dass es seitens Facebook keine Faktenchecks gibt bei politischer Werbung.

Auf den ersten Blick klingt das für mich danach, als wolle man sich hier aus der Verantwortung stellen, es klingt stellenweise sogar gefährlich für mich, weil es heißen könnte, dass jeder Populist und Hetzer grundsätzlich so weitermachen kann wie bislang. Aber wie gesagt: Ich denke da noch ein bisschen … … weiterlesen

Jährlich neue Smartphone-Modelle? Ein Relikt aus vergangenen Tagen

Ach ja, die gute alte Tech-Blog-Goldgräberzeit, sie war schon schön. Sascha Pallenberg machte schon Hands-on-Videos, als so manche der heutigen Tech-Blogger noch nicht mal richtig sprechen konnten. Bei neuen Smartphones und Tablets haben wir jahrelang demonstriert, dass die Software flüssig läuft — oder eben auch nicht. Viel zu oft nämlich ruckelte es vor sich hin, die Geräte waren zudem oft klobig, die Bedienung per Touchscreen war in vielen Fällen ein Gräuel. Anfangs gab es nicht mal Kameras in den Handsets, die ersten Fotos aus dem Smartphone boten dann eine Qualität, die uns überlegen ließ, ob wir das Motiv tatsächlich fotografieren möchten — oder doch lieber schnell eine Zeichnung mit dem Kugelschreiber vorziehen.

Worauf ich hinaus will mit diesem wehmütigen Blick zurück: Damals ergab es wirklich Sinn, dass Smartphone-Hersteller eifrig Technologien verbesserten und Jahr für Jahr signifikant bessere Smartphones in die Läden brachten. Und heute? Selbst die günstigen 150-Euro-Hobel machen Fotos von einer Qualität, dass man sie schmerzfrei bei Instagram und Co teilen kann. Die Prozessoren sind stark … … weiterlesen

Iran: Dieser Spotify-Konkurrent radiert Frauen auf Album-Covers aus

Im Iran laufen die Dinge bekanntlich ein bisschen anders. Das gilt ganz besonders für die praktisch nicht vorhandene Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern. Wenn es in diesen Tagen sogar eine Schlagzeile wert ist, dass erstmals Frauen bei einem Länderspiel im Iran erlaubt wurde, im Stadion zugegen zu sein, wisst ihr, was ich meine.

Erfreulicherweise regt sich im Land mehr und mehr Protest, die Globalisierung macht nämlich auch vor diesen Ländern nicht Halt und sorgt für aufgeklärtere Frauen. Dass es dennoch ein weiter Weg ist, den dieses Land zu einer Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen, die dann diesen Begriff auch verdient, beweist ein iranischer Streaming-Service.

Der iranische Spotify-Konkurrent heißt Melovaz und bietet durchaus auch viel Musik für westlich orientierte Ohren. Wenn es auch nicht jedes Album und nicht jeden Song gibt, so finden sich dort dennoch viele Tracks von den Beatles, Depeche Mode, Madonna oder Billie Eilish. Bei den beiden letztgenannten Interpretinnen fällt allerdings was auf, wenn man sich die Alben anschaut — seht euch mal das Billie Eilish-Cover zu … … weiterlesen

Apple: Gehen standardmäßig Safari-Browserdaten zu Tencent nach China?

Eine Welt ohne Internet jagt heutzutage vielen Menschen einen eiskalten Schauer über den Rücken. Was würde wohl passieren, wenn wir uns tagtäglich nicht durch die endlosen Weiten des Internets klicken könnten? Damit ihr auch garantiert sicher unterwegs seid, gibt es seit einiger Zeit das sogenannte “Safe Browsing” in den verschiedensten Browsern.

Egal, ob Googles Chrome, Mozillas Firefox oder Apples Safari. Alle bieten die Möglichkeit (teilweise als Standard), uns vor potenziell gefährlichen Webseiten zu warnen. Surfen wir beispielsweise durch einen Tippfehler die fiktive Seite PayPla, anstatt PayPal an, dann erscheint eine Warnung und bittet uns zu prüfen, ob wir die Internetadresse tatsächlich öffnen möchten.

Apple hat mit dem Schutz vor Betrugswarnungen ein ähnliches System für Safari im Programm. Dieses verunsicherte aber in den letzten Tagen die Techwelt, da der Verdacht bestand, dass Apple alle aufgerufene Seiten an Tencent in China sendet. Aber warum eigentlich?

Die Begründung ist, dass der angesprochene Schutz nur angeboten werden kann, wenn Safari “weiß”, dass eine Webseite eine potenzielle Gefahr darstellt. Dafür wird die … … weiterlesen

Vulcan 2 – Tiny House aus dem 3D-Drucker

Dieser Tage kamen 3D-Drucker wieder mit unangenehmen Meldungen in die Medien, es gibt aber zunehmend interessante und sinnvolle Anwendungen für die Technologie. Ein neues Start-up gibt jetzt an, kleine Häuser drucken zu können – innerhalb von 24 Stunden. Der Vulan 2 soll sogar Häuser mit einer Gesamtfläche von bis zu 186 Quadratmeter drucken können.

Das im Video gezeigte Haus ist deutlich kleiner, es bietet nur etwa 33 Quadratmeter Fläche. Es ist das erste zum Einzug freigegebene Haus. Die Kosten für den Druck an sich sollen sich auf 10.000 US-Dollar belaufen, insgesamt werden für das Haus dann 40.000 US-Dollar fällig. Durch das Verfahren sollen die Kosten von Häusern deutlich reduziert werden – die Hersteller gehen von einer Kostensenkung von 30 bis 50 Prozent aus.

Oh mein Gott: eRosary ist ein smartes Armband, das beim Beten hilft

Man lernt nie aus: Bis eben wusste ich als Atheist nicht, dass die Christen den Oktober als “Rosenkranzmonat” bezeichnen. Jetzt weiß ich das und sogar noch mehr: Der Vatikan bringt für 99 Euro ein Wearable auf den Markt, das auf den Namen “Click To pray eRosary” hört. Es handelt sich dabei um einen “elektronischen Rosenkranz”, zu dem Vatican News berichtet:

Die Perlenkette mit einem Kreuz ist ein interaktives, app-gesteuertes Instrument, das als Armband getragen werden kann und durch das persönliche Kreuzzeichen aktiviert wird. Es besteht aus Obsidian- und Hämatit-Perlen und kostet derzeit 99 Euro.

Ein Wearable aus dem Vatikan, genauer gesagt vom “weltweiten Gebetsnetzwerk des Papstes”, welches man dadurch aktiviert, dass man sich bekreuzigt und welches beim Beten unterstützen soll — falls ihr gerade oben nochmal nachschaut, ob ihr nicht doch beim Postillon gelandet seid, ich würde es euch nicht verdenken.

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“League of Legends: Wild Rift” erscheint 2020 für Android und iOS

Happy Birthday, “League of Legends”! Zehn Jahre hat das MOBA-Spiel auf dem Buckel und das will man bei Riot Games auch standesgemäß feiern. Das macht man, indem man gleich mehrere interessante Ankündigungen raushaut, die sich natürlich auch um “League of Legends” drehen, aber eben nicht nur.

Vielleicht die interessanteste für LoL-Fans: Mit der Adaption “League of Legends: Wild Rift” wird das Spiel seinen Weg auch auf Konsolen finden — und auf iOS- und Android-Devices. Dabei handelt es sich aber nicht nur um einen portierten Titel. Vielmehr hat man das Spiel “from scratch” komplett neu entwickelt. Dabei bleibt das Spielprinzip natürlich grundsätzlich das selbe, aber für die Touch-Displays wurde es entsprechend optimiert, die Spiele sollen zudem kürzer ausfallen, so um die 15-20 Minuten pro Partie.

Wer Interesse hat, kann hier bereits seine Email-Adresse hinterlassen und sich damit registrieren, damit ihr auf dem Laufenden bleibt, wann es losgeht. Zumindest für die Android-Version könnt ihr euch ebenfalls bereits jetzt vorregistrieren.

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Smart City Index 2019: Hamburg ist Deutschlands smarteste Stadt

Wie läuft es denn nun mit der Digitalisierung in Deutschland? Auf diese Frage gehen wir hier auf dem Blog des öfteren ein, meistens aber mit Blick auf den Bund. Viele Weichen müssen diesbezüglich tatsächlich auf Bundesebene gestellt werden, ebenso oft liegt es aber auch an den Kommunen, wie fokussiert man die Digitalisierung vorantreiben kann.

Der IT-Branchenverband Bitkom möchte das jetzt übersichtlicher und messbarer gestalten und hat daher mit dem Smart City Index 2019 in diesem Jahr erstmals alle deutschen Städte oberhalb von 100.000 Einwohnern diesbezüglich abgeklopft.

Der Smart City Index ist das Digitalranking der deutschen Großstädte. Experten der Bitkom Research haben dafür in fünf Themenbereichen insgesamt rund 7.800 Datenpunkte erfasst, überprüft und qualifiziert. Analysiert und bewertet wurden alle 81 Städte mit mindestens 100.000 Einwohnern.

Die fünf Themenbereiche, um die sich hier alles dreht, lauten wie folgt: Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität und schließlich Gesellschaft. Diese fünf Bereiche fächern sich in 35 Indikatoren auf, die wiederum aus insgesamt 96 Parametern
bestehen. Zu diesen Parametern zählen … … weiterlesen

Porsche Experience Center Hockenheimring eröffnet

Dass Porsche sportliche Autos baut, ist wahrscheinlich jedem bekannt, diese Sportlichkeit wirkt sich, wie man beim Bau des neuen Porsche Experience Center am Hockenheimring erkennen kann, aber auch viele anderen Bereiche des Herstellers aus.

In nur 12 Monaten Bauzeit hat Porsche mit seinen Partnern auf einem 170.000 m² großen Areal im Herzen der Rennstrecke eine beeindruckende Erlebniswelt erschaffen.

Porsche steht für Emotion, Leidenschaft und echte Erlebnisse. Das Porsche Experience Center Hockenheimring soll Anlaufstelle für Kunden und Fans aus ganz Europa sein. Sie können dort selbst erleben, was das ‚Porsche-Gefühl‘ ausmacht und die Porsche-Community treffen.“ Detlev von Platen, Vorstand für Vertrieb und Marketing der Porsche AG

Die Angebote, um das “Porsche-Gefühl” zu erleben, sind vielseitig. So stehen Besuchern eine Vielzahl von verschiedenen Fahrangeboten zur Auswahl.

Zum Start der Porsche Experience Center stehen 12 erfahrene Instruktoren zur Verfügung, mit denen man aus dem 90 Fahrzeug großen Fuhrpark die Porsche-Modelle entweder als Beifahrer oder selbst hinter dem Steuer erleben kann. Dies geschieht entweder auf der 2,8 km langen “Handlingstrecke”, welche … … weiterlesen

Ein Wischroboter! Alfawise V8S Pro E30B im Test

I warte schon seit geraumer Zeit auf einen Staubsaugerroboter, der auch wischen kann – ein Roboter, der staubsaugt ist zwar praktisch, doch um den guten alten Wischmopp kommt man letztendlich nicht herum. Die Kosten für solch ein Gerät sind mittlerweile so weit gesunken, dass man für wenig Geld nun eine ganze Reihe von brauchbaren Features bekommt. Der Alfawise V8S Pro kostet bei GearBest derzeit 169 US-Dollar.

Der Alfawise V8S Pro fegt und wischt, kann per Sprachsteuerung bedient werden, verfügt über ein Gyroskop von Epson, hat eine Saugleistung von 1800 Pa und ist mit 65 dB sogar ziemlich leise. Vor dem Kauf solltet ihr jedoch ein paar Dinge beachten, denn die Einrichtung erfordert zunächst ein wenig Aufwand.

In der ersten Woche war ich mir nicht sicher, ob der V8S Pro das richtige Produkt für mich ist. In meiner neuen Wohnung in Berlin hatte ich bisher noch keinen Roboterstaubsauger … … weiterlesen

Günstig, mobil – und nicht für Deutschland gedacht: Das Pixelbook Go

Es ist 13 mm dünn und 900 Gramm schwer: Die Rede ist vom Google Pixelbook Go, welches heute beim “Made by Google”-Event präsentiert wurde. Wie schon die Pixel-4-Phones war auch hier schon erwartet worden, dass es heute das offizielle Licht der Welt erblickt und so war es dann auch.

Das 13,3 Zoll große Touch-Display des Notebooks löst — je nach Wahl — mit FHD- oder 4K-Auflösung auf. Auch bei den anderen Komponenten habt ihr natürlich die Wahl: Intel Core m3 bis Intel Core i7 bei den Prozessoren, 8 oder 16 GB RAM und ab 64 GB interner Speicher. Bei letzterem gibt es alternativ auch die Möglichkeit ,128 oder 256 GB internen Speicher auszuwählen.

Mit an Bord sind zudem zwei nach vorne ausgerichtete Lautsprecher und eine 2-MP-Frontcam. Platz ist auch für zwei USB-Typ-C-Ports und einen Kopfhöreranschluss, WLAN und Bluetooth sind logischerweise auch mit dabei. Die Kiste startet sehr flott und rennt natürlich mit Chrome OS.

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Google stellt Nest Wifi-Router und Nest Wifi-Zugangspunkt vor

Wie immer bei den “Made by Google”-Events haben die Google-Menschen nicht nur neue Smartphones aus dem Hut gezaubert, sondern gleich eine ganze Menge mehr. Dazu gehört auch der neue Nest Wifi-Router, bei dem nicht nur der Name “Nest” neu ist. Ebenfalls neu, der neue Nest-Wifi-Zugangspunkt.

2016 als “Google Wifi” vorgestellt, schickt man seine Router-Hardware nun also in die zweite Runde. Laut eigener Aussage ist Nest Wifi leistungsfähiger als Google Wifi und bietet eine bis zu doppelt so hohe Übertragungsgeschwindigkeit sowie eine bis zu 25 Prozent bessere Abdeckung. Wenn man den Router in Kombination mit einem Zugangspunkt einsetzt, sollen Buden mit bis zu 210 m² mit bestem WLAN versorgt werden können. Jeder weitere Zugangspunkt soll dafür sorgen, dass weitere 90 m² abgedeckt werden. Man muss aber natürlich nicht das Bundle mit Zugangspunkt erwerben, sondern kann auch lediglich einen Nest Wifi-Router erwerben — der soll allein bis zu 120 Quadratmeter abdecken, aber selbstverständlich kommt es hier auch auf die baulichen Gegebenheiten an.

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Google Pixel 4 und Google Pixel 4 XL offiziell vorgestellt

Im goldenen Herbst bringt sich Google auf dem Smartphone-Markt nochmal in Position bzw. stellt die Handsets vor, mit denen man in den nächsten Monaten die Kunden für sich gewinnen möchte. Heute wurden das Pixel 4 und das Pixel 4 XL offiziell präsentiert — zwei Smartphones, die in Sachen Hardware ziemlich exakt dem entsprechen, was vorherigen Leaks bereits zu entnehmen war.

Beide Smartphones sind weitestgehend identisch vom Innenleben, lediglich Display-Größe/-Auflösung und Akku-Kapazität unterscheiden sich. Während dem Pixel 4 nämlich ein 5,7 Zoll großes Display (FHD+ und 444 ppi) und ein 2.800-mAh-Akku reichen muss, stehen der XL-Alternative ein 6,3 Zoll großes Display (QHD+ und 537 ppi) sowie ein Akku mit einer Kapazität von 3.700 mAh zur Verfügung.

Der Rest ist identisch: Sowohl der Snapdragon 855, die 6 GB RAM und die wahlweise 64 oder 128 GB interner Speicher, ebenso die Kameras und die sonstige Ausstattung. Hier habt ihr die wichtigsten Specs im Überblick:

Technische Daten

Pixel 4 Pixel 4 XL Display 5,7 Zoll, FHD+ (2280 x 1080) … … weiterlesen

Dune Pro – das perfekte Gehäuse für den Hackintosh?

Im Juni hat Apple den neuen Mac Pro angekündigt, das Release wird noch für dieses Jahr erwartet. Interessierte müssen tief in die Tasche greifen: Die Einsteigerkonfiguration beginnt bei etwa 6.000 US-Dollar. Dune Case hat kürzlich ein interessantes Gehäuse vorgestellt, das sehr an die Optik des Mac Pro erinnert.

Die Spezifikationen können sich sehen lassen. Insgesamt bietet das Dune Pro Platz für bis zu elf 3,5″- und fünf 2,5″-Einschübe für Speichererweiterungen per HDD und SSD und sieben PCIe-Erweiterungsslots. Das Gehäuse soll ab 21. Oktober vorbestellbar sein, zu den Preisen gibt es bisher leider keine Aussage.

Gaming-Szene: Killende Spieler vs spielende Killer

Zwei Menschen sind tot, verantwortlich ist ein bekennender Nazi. Ein Mann, der Rassist und Antisemit ist und der diese beiden Personen, die nicht in sein eigentliches Beuteschema passten, lediglich aus Verlegenheit tötete. Gescheitert an der massiven Tür der Synagoge, wo der Terrorist ein Blutbad anrichten wollte, nahm er wahllos die nächstbesten Menschen ins Visier.

Jetzt könnte man diskutieren, wieso die Synagoge am höchsten Feiertag der Juden nicht unter Bewachung stand. Man könnte auch kritisieren, dass es überhaupt der Fall ist, dass sich Juden in Deutschland im Jahr 2019 nur hinter bewachten Türen und Sicherheitsschleusen sicher fühlen können beim Gebet. Ganz sicher müssen wir aber über Rechtsextremismus in Deutschland sprechen.

All das geschieht auch mitunter, in den Fokus rücken aber — mal wieder — andere: Die Gamer! Der Bundesinnenminister sagte, dass man “die Gamerszene stärker in den Blick nehmen” müsse, der erwartbare Shitstorm im Anschluss an diese Aussage ließ natürlich nicht lange auf sich warten. Netz-Veteranen, die von immer wiederkehrenden Killerspiel-Debatten und merkwürdigen Zensursula-Geschichten erzählen können, fühlen sich … … weiterlesen

Weltrekord: Größter 3D-Drucker der Welt druckt 7 Meter langes Boot

Heute morgen haben wir bereits über ein ungewöhnliches 3D-Drucker-Projekt berichtet, bei dem es um ein Lamborghini-Replikat ging. Mit diesem Video legen wir noch eine Schippe drauf, zumindest, was die Größe angeht: Das hier ausgedruckte Boot ist nämlich 7,60 Meter lang, wiegt 2,2 Tonnen – und wurde mit dem größten 3D-Drucker der Welt gefertigt.

Wir haben es hier also mit einem Weltrekord zu tun, besser gesagt sogar gleich mit drei Weltrekorden, die ins nächste Guinness Buch der Rekorde aufgenommen werden: Der Drucker der Universität Maine in den USA ist der weltgrößte Prototyp Plastik-3D-Drucker,  außerdem handelt es sich hier um das weltgrößte 3D-gedruckte Objekt aus einem Stück und gleichzeitig auch um das größte Boot, welches weltweit jemals in einem 3D-Drucker produziert wurde. 

Glückwunsch also an die Weltrekordler – vermutlich werden sie diesen Rekord bald nochmal toppen können, denn mit diesem Drucker ist es sogar möglich, Gegenstände von bis zu 30 Meter Länge zu drucken, außerdem können diese bis zu 6,7 Meter breit und 3 Meter hoch sein. Pro Stunde kann … … weiterlesen

5G in Deutschland: Grünes Licht für Huawei

Seit wenigen Tagen ist bekannt, dass de USA und China sich im Handelskrieg ein wenig annähern konnten und erste Vereinbarungen getroffen haben. Unabhängig davon, dass ein Donald Trump launischer als jede Diva ist und so eine Vereinbarung auch nach Gutdünken wieder einkassieren könnte, kann dieser erste Deal nur ein Anfang sein.

Ein Anfang wohlgemerkt, von dem Huawei so circa nichts hat — die Position des chinesischen Tech-Konzerns hat sich durch diese erste Annäherung zwischen beiden Nationen nicht verändert. Da wird es Huawei freuen zu hören, dass zumindest aus Deutschland jetzt positivere Signale vernommen werden können. Das Handelsblatt berichtet, dass im entsprechenden Entwurf der Bundesnetzagentur eine entscheidende Änderung vorgenommen wurde, der dafür sorgen dürfte, dass Huawei sich auch beim Ausbau des 5G-Netzes in Deutschland beteiligen kann.

Noch in dieser Woche soll ein Katalog der Bundesnetzagentur vorgelegt werden, in welchem die Sicherheitsanforderungen für die Telekommunikationsnetze definiert werden. In einem früheren Entwurf hieß es, dass beim Aufbau kritischer Infrastrukturen nur Systeme von vertrauenswürdigen Lieferanten eingesetzt werden dürften. Diese Einschränkung … … weiterlesen

Lamborghini Aventador Replikat aus dem 3D-Drucker

Während 3D-Drucker immer günstiger werden und damit immer mehr Menschen erreichen, reißen die Schreckensmeldungen rund um gedruckte Gegenstände nicht ab. Die bekannteste Disziplin dürfte hier der Druck von Schusswaffen sein. Es geht auch anders – und deutlich abgefahrener, wie ein Familienvater aus Colorado jetzt beweist. Gemeinsam mit seinem Sohn hat er ein Lamborghini Aventador Replikat angefertigt, die meisten Teile stammen aus dem 3D-Drucker.

Das Replikat hört auf den Namen AXAS Interceptor und wurde mit drei handelsüblichen Druckern angefertigt. Die kleinen Teile wurden simpel mit Methylmethacrylat-Kleber verbunden. Eine Ausnahme bildet natürlich der Motor, hier wurde ein 5,7-Liter-GM-LS1-Motor aus einer Chevy Corvette von 2003 eingebaut.

Aufgepasst, Eltern! – Die App Coin Master ist gefährlich für eure Kids

Die Zielgruppe wird zum einen durch die genannten Werbepartner verdeutlicht, aber auch das farbenfrohe Grafikdesign und die niedlichen bunten Tierchen, lassen auf ein jüngeres Publikum schließen. Das Spielprinzip ist einfach und kommt erstmal harmlos daher: Man sammelt Coins, um sich und seinen Figuren im Spiel – eine krude Mischung aus Wikingern und Schweinen – ein Dorf zu bauen und andere Spieler anzugreifen. Diese Coins bekommt man aus Slot-Maschinen, die man nur begrenzt oft kostenlos drehen kann. Wenn man dann dringend Nachschub braucht, funktioniert das über In-App-Käufe, bei denen man reales Geld für virtuelle Leistungen zahlt. Ein Spielprinzip, welches das Potenzial hat, unbedarfte Kinder spielsüchtig zu machen.

Doch, es handelt sich bei dem Game um ein “simuliertes Glücksspiel”, denn, und jetzt wird es besonders skurril: In der App kann man sehr schnell sehr reales Geld ausgeben. Dieses Geld kann man sich aber keinesfalls auszahlen lassen, sondern dafür kauft man sich eben Boni, um in dem Spiel weiterzukommen. Der Fakt, dass man in dieser App echtes Geld also nur verlieren kann, … … weiterlesen