Krokers RAM: Der Ruf der etablierten IT-Anbieter schwindet mit jedem neuen Cybervorfall!

Mein Rant am Morgen: Die steigende Zahl von Attacken und Angriffsvektoren sorgt bei vielen Unternehmen für wachsendes Unbehagen – und ihr Vertrauen in Microsoft & Co. schrumpft zusehends. Die Anbieter müssen gegensteuern.

Cyberkriminelle haben die Corona-Krise dazu genutzt, ihre Angriffe auf Unternehmen und Beschäftigte weiter hochzufahren. Laut einer aktuellen Studie war 2021 in Sachen Cybersicherheit sogar das schwierigste Jahr überhaupt.

Die Pandemie hat also die Schwachstellen in vielen gängigen Softwareanwendungen aufgedeckt, sei es im Windows-Betriebssystem für PCs, sei es in speziellen Server- oder Mail-Programmen. Erst Anfang der Woche wurde etwa bekannt, dass eine Schwachstelle in Microsoft Defender Hackern das beste Einfallstor verrät.

Das Problem dabei: Die steigende Zahl von Attacken und Angriffsvektoren sorgt bei vielen Unternehmen für wachsendes Unbehagen. So gaben immerhin … … weiterlesen

Minecraft, Grand Theft Auto & Co.: Die Top-50 der meistverkauften Videogames aller Zeiten

Die drei größten Megaseller aus der Gamingbranche gingen jeweils in einer dreistelligen Millionenzahl über die Ladentheken – ein Überblick.

Spielkonsolen, Arcade-Boxen und Online-Games gehören mittlerweile seit mehr als einem halben Jahrhundert zur Alltagskultur. Mehr noch: Mit Umsätzen, die in diesem Jahr auf knapp 200 Milliarden Dollar weltweit anwachsen sollen, sind Hard- und Software fürs Daddeln eine der wichtigsten Unterhaltungsindustrien überhaupt.

Das beweist nicht zuletzt auch die Ankündigung von Microsoft von vergangenem Dienstagabend, die Spieleschmiede Activision Blizzard schlucken zu wollen. Der Xbox-Hersteller ist bereit, für den unter anderem für den Ego-Shooter „Call of Duty“ und das Smartphone-Game „Candy Crush bekannten Publisher stolze 70 Milliarden Dollar auf den Tisch zu blättern.

Interessant in diesem Zusammenhang, welches die meistverkauften Videogames aller Zeiten … … weiterlesen

ByteDance, Stripe & Co.: Die größten Einhörner unter den Start-ups im Jahr 2021

Aus den USA und China stammen 70 Prozent der 35 wertvollsten Start-ups der Welt – Deutschland stellt immerhin ein sogenanntes Decacorn.

So selten wie ihre sagenumwobenen Fabelvorbilder sind sie gar nicht mehr: Die Rede ist von Unternehmens-Einhörnern. Gemeint sind damit nicht-börsennotierte Start-ups mit einer Firmenbewertung von mehr als einer Milliarde Dollar.

Im vergangenen Jahr – Dezember 2021 – gab es laut Zahlen des amerikanischen Risikokapital-Datenbankanbieter CB Insights mehr als 900 dieser Einhörner weltweit, genau genommen sogar 959, also knapp 1000.

42 davon sind wiederum sogenannte Decacorns, das sind Start-ups mit einer zweistelliger Milliardenbewertung. Und immerhin kommen auf einen Unternehmenswert oberhalb von 100 Milliarden Dollar – und heißen demzufolge Hectocorn.

Ebenjene Hectocorns sind die TikTok-Mutter Bytedance aus China mit einem Wert von 140 Milliarden Dollar und … … weiterlesen

Instagram hat angeblich bereits die Schwelle von 2 Milliarden Nutzern überschritten

Laut Insiderangaben hat die Fotoplattform aus dem Hause Facebook als vierter Social-Media-Dienst die Marke von zwei Milliarden Nutzern erreicht.

Mitte Dezember vermeldete die amerikanische Nachrichtenseite CNBC, dass die Internet-Fotoplattform Instagram die Schwelle von zwei Milliarden Nutzern überschritten habe. Das Portal berief sich dabei auf „sources familiar with the situation“, also einen Company-Insider.

Bestätigt hat Instagram-Mutter Facebook die Nachricht bisher nicht. Die letzte offizielle Zahl datiert auf Juni 2018, als Instagram als vierter Dienst des Facebook-Imperiums die Milliardenschwelle überquerte. Seitdem gibt’s nur Schätzungen.

So der Report mit Verweis auf Insider zutrifft, hat Instagram also nur gut drei Jahre benötigt, um eine weitere Milliarde Nutzer zu gewinnen. Mehr noch: Der Weg zu zwei Milliarden Nutzern, den bisher ohnehin nur vier Social-Media-Dienste geschafft haben, dauerte … … weiterlesen

Wegen Cyberattacken verlieren zwei Drittel der Firmen Vertrauen in etablierte IT-Anbieter

Die jüngsten Angriffe auf die Software-Lieferkette wie Sunburst haben zu einer Vertrauenskrise bei vielen Unternehmen geführt – auch in Deutschland.

Die Bedrohung der Unternehmen durch Cyberangriffe wie etwa Ransomware ist in den vergangenen Jahren deutlich angewachsen – und zwar so stark, dass es bei vielen Anwendern zu einer Vertrauenskrise gegenüber etablierten Softwareherstellern gekommen ist. Grund sind die jüngsten Angriffe auf die Software-Lieferkette wie etwa die Cyber-Großattacke Solarwinds/Sunburst Ende 2020, deren Auswirkungen sich bis in mehrere US-Ministerien zurückverfolgen ließen.

Zwei Drittel der deutschen Anwender gaben an, dass ihr Unternehmen das Vertrauen in etablierte Anbieter wie Microsoft verloren habe, da es immer wieder zu Sicherheitsvorfällen mit diesen ehemals vertrauenswürdigen Technologieanbietern komme (68 Prozent). Das ist der zentrale Befund einer kürzlich veröffentlichten Studie des amerikanischen IT-Sicherheitsanbieters CrowdStrike, den der Marktforscher Vanson Bourne durchgeführt hat.

… weiterlesen

Kroker’s Top-10 in 2021: Die meistgeteilten Blog-Beiträge des vergangenen Jahres

Auch die Bestenliste des Vorjahres zeigt Spuren der anhaltenden Corona-Pandemie – wie schon 2020. Auf dass es in diesem Jahr besser läuft!

Weil der übliche Jahresabschluss mit meiner alljährlichen Blog-Bestenliste kurz vor Weihnachten 2021 entfallen musste, möchte ich ihn nun nachholen: Denn der Blick auf die meistgeteilten Beiträge des jeweiligen Jahres zeigt immer auch ein paar individuelle Unterschiede und Besonderheiten.

So auch im Vorjahr, das – wenig verwunderlich – ähnlich wie auch schon 2020 stark unter dem Einfluss der Corona-Krise stand. Das zeigt sich auch in der Bestenliste, in die es etwa gleich zwei Beiträge zur neuen Arbeitswelt nach dem Ende der Virus-Pandemie geschafft haben.

Andere Themen sind dagegen eher klassischer Natur, weil etwa Themen rund um Social Media und die digitale Transformation traditionell gut laufen – oder … … weiterlesen

Twitter soll bis 2025 nicht mehr wachsen – zumindest im Heimatmarkt USA nicht

Die schon seit Jahren zu beobachteten Indizien mehren sich, dass der Kurznachrichtendienst bei den aktiven Nutzern auf der Stelle tritt.

Ich habe es schon Ende 2017 – also vor mehr als vier Jahren – erstmals bei mir persönlich beobachtet, und Anfang 2018 zum ersten Mal hier im Blog darüber geschrieben: Die Nutzerschaft von Twitter wächst nicht mehr – oder zumindest nicht mehr sonderlich stark.

Das lässt sich – wenn auch nur in anekdotischer Evidenz – unter anderem an den Zahlen meines Twitter-Account @Kroker ablesen: Bereits Ende 2017 lag ich irgendwo bei um die 27.000 Follower, zwischenzeitlich mal kurz darüber – und seit bestimmt zweieinhalb Jahren geht’s wieder abwärts, nunmehr liege ich bei 26.300 Followern.

Anders ausgedrückt: Seit fast fünf Jahren gibt’s eine … … weiterlesen

Die Social-Media-Giganten der Welt – und wem sie gehören

Fast sechs von zehn Erdenbürgern nutzen Social-Media-Dienste – dabei sind die führenden Plattformen in der Hand weniger Konzerne.

Aktuell nutzen 4,55 Milliarden Nutzern weltweit die großen sozialen Netzwerke Facebook, Twitter & Co. – das entspricht fast 58 Prozent der Weltbevölkerung. Allerdings ist gerade im Bereich Social Media eine wachsende Konzentrierung zu beobachten.

Die amerikanische Finanzwebsite Visual Capitalist, die auf sehenswerte Visualisierungen rund um Finanzmarktthemen spezialisiert ist, hat kürzlich eine sehenswerte Infografik veröffentlicht, die das herausarbeitet.

Beispiel Meta: Die erst jüngst umbenannte Muttergesellschaft kommt über alle ihre vier Plattformen Facebook, WhatsApp, Facebook Messenger und Instagram brutto zusammen auf 7,5 Milliarden Nutzer. Unter Berücksichtigung von Mehrfachnutzern sind es aktuell immer noch 3,5 Milliarden monatlich aktive User.

In vergleichbarer Weise entfallen auf den chinesischen Internetgiganten … … weiterlesen

220 Milliarden Euro Schaden durch Ransomware und andere Cyberangriffe im Jahr 2021

Die Häufigkeit und die Intelligenz von Angriffen auf Unternehmen sind im vergangenen Jahr auf ein Rekordniveau gestiegen.

2021 war in Sachen Cybersicherheit das schwierigste Jahr überhaupt. Demnach verursachten Ransomware und andere Cyberangriffe im vergangenen Jahr Schäden in Höhen von 220 Milliarden Euro. Das ist der zentrale Befund des Cyberthreats Report 2022, den der IT-Sicherheitsanbieter Acronis im Dezember veröffentlicht hat.

Auch wächst die Bedrohungslage für Firmen weiter: In der zweiten Jahreshälfte 2021 wiurde nur jedes fünfte Unternehmen nicht angegriffen (20 Prozent), während es im Jahr zuvor noch jedes Dritte war (32 Prozent). Dies zeigt, dass die Häufigkeit der Angriffe insgesamt zunimmt.

Weitere wichtige Ergebnisse – und ein Ausblick auf 2022:

  • Phishing bleibt der wichtigste Angriffsvektor: 94 Prozent aller Malware wird per E-Mail übertragen und setzt auf Social-Engineering-Techniken, um Benutzer … … weiterlesen

90er Nostalgie, tagträumerische Kritzeleien & mehr: Die 12 Grafikdesign-Trends für 2022

Die anhaltende Corona-Pandemie lässt sich auch im Design für das kommende Jahr ablesen – hier dominieren Unvorhersehbarkeit & Nostalgie.

Bei Grafikdesign-Trends handelt es sich um mehr als um flüchtige Modeerscheinungen: Sie spiegeln die Restriktionen und Klischees eines Jahres wider, die zugunsten von etwas Neuem umgestoßen werden.

Mit Blick auf das neue Jahr bedeutet das die Anbahnung einer “zweiten Welle”. Stile verschiedener Jahrzehnte bekommen ein zweites Leben eingehaucht. Das globale Kreativ-Netzwerk 99designs mit Hauptsitz im australischen Melbourne hat ihre weltweite Grafikdesigner-Community zu den neuen Trends 2022 befragt.

Im Ergebnis gehen die Designexperten davon aus, dass 2022 – auch angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie – unvorhersehbar sein wird und diese Entwicklung sich auch an den Grafikdesign-Trends ablesen lässt.

Krokers RAM: Viele Firmen bieten ihren Kunden die falschen Kommunikationskanäle!

Mein Rant am Morgen: Für viele Nutzer sind Messenger-Dienste die mit Abstand meistgenutzten Apps – auch in Deutschland. Viele Firmen bieten aber nur herkömmliche Kommunikationswege via Telefon oder E-Mail – ein Fehler.

Das Gros der Unternehmen bietet ihren Kunden diverse Kontaktmöglichkeiten an, angefangen bei Telefon-Hotlines über E-Mail-Zugänge bis hin zu Chatbots auf der Webseite, die automatisiert Fragen beantworten.

Ein Kanal ist jedoch immer noch stark unterrepräsentiert: Die Möglichkeit zur Kommunikation per Messaging-App, allen voran WhatsApp. Dabei sind Smartphone-Messenger mittlerweile in viele Staaten die mit Abstand am häufigsten genutzten Apps.

Laut der jüngst veröffentlichten ARD-ZDF-Onlinestudie etwa nutzen 83 Prozent aller Deutschen über 14 Jahre mindestens ein mal pro Wochen Messenger, 81 Prozent davon WhatsApp; täglich sind es immerhin noch 71 Prozent, davon 70 Prozent WhatsApp, jeweils … … weiterlesen

Social Commerce, kurze Videos & mehr: 8 Marketing-Trends für Social Media im Jahr 2022

Im kommenden Jahr nimmt Online-Shopping über soziale Netzwerke Fahrt auf; TikTok treibt die Verbreitung von Social Video – die wichtigsten Tipps & Tricks.

Und schon wieder ist ein Jahr fast vorbei. Grund genug also, sich auf das kommende Jahr 2022 vorzubereiten – auch und gerade bei Social Media und speziellen Marketing-Strategien für soziale Netzwerke.

Schließlich sollte man seine Strategien für den Auftritt auf Facebook, Twitter & Co. regelmäßig an die aktuellen Trends im Markt anpassen – egal ob ein Unternehmensauftritt oder der eines professionellen Freiberuflers.

Die britische Web-Agentur Red-Website-Design hat kürzlich die acht wichtigen Trends rund um soziale Netzwerke für 2022 zusammengestellt, angefangen bei Social Commerce über kurze Videos bis hin zu gemischter („augmented“) Realität.

Vor allem das bereits seit vielen Jahren propagierte – und auch hier im … … weiterlesen

Disconnected: Immer noch 2,9 Milliarden Menschen weltweit offline

Noch vor drei Jahren waren die ans Internet angeschlossenen Menschen weltweit in der Minderheit – heute sind es fast zwei Drittel der Erdbevölkerung.

Und sie steigt und steigt: Die Rede ist von der Zahl der Menschen rund um den Globus, die an das Internet angeschlossen sind: Im August dieses Jahres gab es 4,8 Milliarden Web-Surfer – das entspricht fast 61 Prozent der Weltbevölkerung von knapp 7,9 Milliarden Menschen.

Dieser Wert ist laut allerneuesten, Ende November veröffentlichten Zahlen der International Communication Union (ITU) beträgt die Zahl der Internet-Nutzer nunmehr 4,9 Milliarden – im Jahr 2019 waren es erst 4,1 Milliarden User.

Das bedeutet im Umkehrschluss laut ITU aber auch: Gut 2,9 Milliarden Menschen auf diesem Planeten sind immer noch offline; gut 96 Prozent … … weiterlesen

Kommunikation per WhatsApp mit Firmen: Viele Business-Funktionen noch unbekannt

Neun von zehn Nutzern in Deutschland haben von WhatsApp-Business-Funktionen wie Produktkatalog oder Warenkorb noch nie etwas gehört.

Wenn es ein Tool gibt, das die rasche Digitalisierung vieler kleinerer und mittlerer Unternehmen (KMU) erleichtert hat, dann ist es WhatsApp. Der Messenger ist für aus dem Geschäftsleben vieler KMU kaum noch wegzudenken.

Die Anwendung ist nicht nur eine einfache Nachrichtenplattform, sondern hat sich auch zu einem wichtigen Kanal für den Vertrieb entwickelt, sodass viele Unternehmen auch während der Corona-Pandemie ihre Geschäftstätigkeit aufrechterhalten konnten.

Allerdings fühlen sich zwei Drittel der WhatsApp-Nutzer unwohl, ihre Kreditkarten- oder Kontendaten mit WhatsApp zu teilen (68 Prozent); und fast die Hälfte der Nutzer würde die Bezahlfunktion nicht nutzen, wenn sie verfügbar wäre.

Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie unter 1000 WhatsApp-Nutzern aus Deutschland, die das … … weiterlesen

Die wahren Kosten von Ransomware: 20 Milliarden Dollar – und weiter steigend

Durch die Corona-Pandemie ist die Zahl der Angriffe mit Erpressersoftware im vergangenen Jahr um den Faktor 7 hochgeschnellt.

Das Phänomen der sogenannten Erpressersoftware – Neudeutsch Ransomware genannt – ist seit einigen Jahren eine der gefährlichsten und weitverbreitetsten Online-Attacken: Hacker schleusen dabei via E-Mail spezielle Schadsoftware ins Unternehmen, die dann alle Dateien im Firmennetzwerk verschlüsselt. Nur gegen Lösegeldzahlung geben die Cybergangster diese Daten wieder frei.

Die Corona-Krise hat die Bedrohungslage für Unternehmen und Privatpersonen weiter verschärft: Denn viele Hacker versuchen sich den Umstand zunutze zu machen, dass viele Menschen Pandemie-bedingt vom heimischen Büro aus arbeiten.

Wenig verwunderlich also, dass die Zahl der Ransomware-Angriffe allein im vergangenen Jahr um den Faktor 7 hochgeschnellt ist. Mehr noch: Die wahren Kosten aller Angriffe dürften sich inzwischen auf 20 Milliarden Dollar summieren – … … weiterlesen

Krokers RAM: Beim Ausspähen im Netz erweist sich die DSGVO bis heute als zahnloser Tiger!

Mein Rant am Morgen: Für Verbraucher haben die europäischen Datenschutzbestimmungen einige Verbesserungen gebracht – nur nicht beim Internet-Tracking: Hier hat die DSGVO das Ausspähen kaum verringert.

Seit Mitte 2018 – also nunmehr seit gut dreieinhalb Jahren – gilt die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Sie vergattert Unternehmen in Europa zum sensibleren Umgang mit persönlichen Daten und zur Speicherung derselben in der alten Welt – statt diese in Rechenzentren rund um den Globus zu verteilen.

Neben der Tatsache, dass viele Unternehmen hektisch neue Verfahren für die Speicherung sensibler Daten einführen und einen Datenschutzbeauftragten benennen musste, hat die DSGVO aus Verbrauchersicht einige Verbesserungen mit sich geführt. So müssen Unternehmen etwa auf Wunsch eines Kunden die gespeicherten personenbezogenen Daten löschen und dies auch dokumeniteren.

Eins hat die DSGVO freilich nicht geschafft: Das Ausspähen … … weiterlesen

Mehr als 100 Millionen Angriffe mit Windows-Schadsoftware allein im Jahr 2021

Seit 2012 ist die Anzahl von Schadprogrammen, die auf Schwachstellen in Windows abzielen, im Schnitt um 23 Prozent pro Jahr angewachsen.

Generell haben Cyberangriffe auf Unternehmen und Privatpersonen in den Zeiten von Corona spürbar zugenommen, wie auch mehrfach hier im Blog behandelt. Dies liegt unter anderem daran, dass die Nutzung von Home Office und Videokonferenzen Hackern neue Möglichkeiten für Angriffe mit Schadsoftware bieten.

Atlas VPN, ein amerikanischer Anbieter von virtuellen privaten Netzwerken (VPN) – einer Technologie für die sichere verschlüsselte Kommunikation über das Internet – hat kürzlich Daten des deutschen IT-Security-Anbieters AV-Test analysiert.

Demnach markiert das Jahr 2021 bereits bis Ende November ein Rekordjahr bei Windows-basierter Malware: So verzeichneten die Forscher bis 23.11. bereits mehr als 107 Millionen Angriffe … … weiterlesen

Grundlagen des Internet-Trackings: Wie & wo wir online nachverfolgt werden

Wie und wo uns Webseiten beim Surfen im Internet nachverfolgen – und die wichtigsten Tipps & Tricks für mehr Datenschutz.

Das Phänomen kennt vermutlich jeder: Man spricht mit Freunden über seine neuesten Internet-Käufe – und bekommt kurz darauf Online-Anzeigen für die entsprechenden Produkte am Computer oder Smartphone angezeigt. Das wirkt oberflächlich wie ein Zufall – ist aber letztlich nur ein Indiz für das Phänomen des Internet-Trackings.

Wir alle werden, sobald wir uns mit Rechner oder Handy ins Internet gehen, bei jeder unserer Online-Bewegungen verfolgt und unsere digitalen Spuren gespeichert. Zwar hat die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) die größten Auswüchse beseitigt.

Gleichwohl speichern Webseiten unser Surfverhalten in Textdateien auf unseren Digital-Geräten, den sogenannten Cookies, und teilen diese Informationen mit Dritten – vor allem für das Ausspielen von möglichst personalisierter Interenet-Werbung.

… weiterlesen

Wie sich die Hochburgen der Chipproduktion seit 1990 verschoben haben

In den vergangenen 30 Jahren haben vor allem Taiwan, Südkorea und China zugunsten von Europa und den USA bei der Halbleiterfertigung zugelegt.

Die Versorgungskrise mit Halbleiterbausteinen in vielen Industrien ist spätestens seit Ausbruch der Corona-Pandemie vor knapp zwei Jahren in aller Munde: Ob fehlende Chips für Autos oder für Spielkonsolen – es gibt kaum eine Industrie, die nicht von unterbrochenen Lieferketten und Versorgungsengpässen betroffen wäre.

Wenig verwunderlich also, dass bereits Stimmen laut wurden, die stärkere Investitionen in Europa fordern, um neben Infineon und ST Microelectronics noch weitere größere Halbleiter-Player zu etablieren.

Tatsächlich zeigt eine Studie der Boston Consulting Group und der weltweiten Halbleitervereinigung SIA (Semiconductor Industry Association), wie sehr sich die Schwerpunkte der Chipproduktion weg von einstigen Hochburgen verlagert haben (Studien-PDF).

So … … weiterlesen

Zero Trust als Strategie für mehr Cybersicherheit – angetrieben durch Corona & Home Office

Vier von zehn Unternehmen erhoffen sich von dem Konzept, beim Datenzugriff niemandem intern wie extern zu vertrauen, weniger Cybervorfälle.

Die Zahl der Cyberangriffe auf Unternehmen steigt seit Jahren – und hat zuletzt sogar überproportional zugelegt. Hauptgründe dafür sind die seit bald zwei Jahren währende Corona-Pandemie, wegen der viele Beschäftigte in westlichen Staaten vom heimischen Büro aus arbeiten. Dies bietet Hackern vielfältige neue Angriffsflächen.

Unter anderem deshalb erwägen immer mehr Unternehmen, bei ihrer Cybersecurity-Strategie auf ein Zero-Trust Sicherheitsmodell zu wechseln. Das Konzept basiert auf dem Grundsatz, keinem Gerät, Nutzer oder Dienst innerhalb oder außerhalb des eigenen Netzwerks zu vertrauen.

Das amerikanische IT-Analysehaus ESG aus Milford bei Bosten hat kürzlich 421 IT-Fachkräfte und Cybersicherheitsexperten in Unternehmen in Nordamerika zu ihrer Zero Trust-Strategie befragt (Studien-PDF).

… weiterlesen

Krokers RAM: Die mangelhafte Digitalisierung in der Fertigung schlägt jetzt auf Mitarbeiter durch!

Mein Rant am Morgen: Auch viele Beschäftigte in Produktionsunternehmen achten immer stärker auf die digitale Ausstattung ihrer Arbeitsplätze. So wird die schlechte Digitalisierung in den kommenden Jahren das Anheuern von Nachwuchskräften weiter erschweren.

Das Thema Digitalisierung ist seit geraumer Zeit in aller Munde – meist jedoch im Umfeld von Büroangestellten, Neudeutsch auch Wissensarbeiter genannt: Ohne digitale Tools am Arbeitsplatz geht hier wenig.

Das hat sich nicht zuletzt in der Corona-Pandemie gezeigt, als viele Unternehmen kurzerhand auf Heimarbeit und Videokonferenzen umgeschaltet haben. Inzwischen ist dies auch ein wichtiges Kriterium für Arbeitnehmer: Fast jeder zweite Jobwechsler würde nur solche Stellen nur, die Arbeiten von Zuhause oder flexible Optionen bietet.

Doch die vielfach kritisierte mangelhafte Digitalisierung der deutschen Unternehmen – sie geben sich selbst nur … … weiterlesen

Eine Dekade Kampf gegen Facebook & Mark Zuckerberg: 10 Jahre Snapchat

Im September 2011 startete der auf selbstlöschende Fotos spezialisierte Messenger mit dem Geistersymbol auf gelbem Grund – eine Zeitleiste.

Aus irgendeinem Grunde habe ich das Jubiläum vor zwei Monaten verpasst: Im September 2011 veröffentlichten die Standford-Studenten Evan Spiegel, Bobby Brown und Reggie Brown die erste Version ihres mobilen Messengers Snapchat.

Seitdem hat sich die auf selbstlöschende Fotos und Videos spezialisierte App eine Dekade lang einen Schlagabtausch mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg geliefert – und hier vor allem dessen ebenfalls auf Foto spezialisierter Plattform Instagram.

Die anhaltenden Scharmützel haben einen einfachen Grund – denn Zuckerberg war die potenzielle Gefahr von Snapchat für sein Unternehmen schon früh bewusst: Schon ein Jahr nach der Gründung wollte er den Rivalen für 60 Millionen Dollar schlucken, was Spiegel ablehnte.

2013 unternahm … … weiterlesen

Und es gibt sie doch, die echten Corona-Profiteure: Zoom mit erneutem Milliarden-Quartal

Bis heute profitiert der US-Videokonferenzdienst von der Viruspandemie – auch wenn das jüngste Umsatzplus unter den Erwartungen lag.

In mehreren Heftgeschichten für die WirtschaftsWoche habe ich sie bereits genauer beleuchtet, die Gewinner und Verlierer der Corona-Pandemie – denn in der deutschen Wirtschaft findet man beide Vertreter.

Auf der einen Seite jene Mittelständler, die die Krise genutzt haben, um die aufgeschobene digitale Transformation endlich umzusetzen. Dem stehen wiederum viele Firmen entgegen, die IT-Projekte auf Eis legen mussten und bei denen der Digitalisierungsrückstand sogar noch gewachsen ist.

Und schließlich gibt’s noch die echten Corona-Profiteure, also jene Unternehmen, deren Kerngeschäft dank der nunmehr fast zwei Jahre währenden Krise so richtig angekurbelt wurde.

Allen voran ist hier der amerikanische Videokonferenzanbieter Zoom zu nennen: Allein im März … … weiterlesen

4 von 10 Deutschen sind im vergangenen Jahr zu biometrischen Sicherheitsmethoden gewechselt

Zwei Drittel der hiesigen Verbraucher halten die biometrische Authentifizierung für sicherer – die Mehrheit bevorzugt aber weiterhin Passwörter.

Erst kürzlich habe ich hier im Blog darüber berichtet, dass viele Verbraucher passwortmüde sind – und fast die Hälfte passwortlose Alternativen wünscht. Unter anderem deshalb, und durch die steigenden Cybersecurity-Risiken ist im vergangenen Jahr die Verwendung biometrischer Sicherheitsmethoden gestiegen.

Demnach haben vier von zehn Deutschen dien Schutzmechanismus eines ihrer Geräte oder Anwendungen innerhalb der vergangenen 12 Monate von einem Passwort zur biometrischen Authentifizierung umgestellt (40 Prozent). Ein Drittel hat freiwillig gewechselt (32 Prozent), 8 Prozent wechselten, weil es erforderlich war. Das ist der zentrale Befund einer kürzlich veröffentlichten Studie des zum amerikanischen IT-Analysehaus Gartner gehörenden Beratungsunternehmens Software Advice.

Wenn es um die Art der … … weiterlesen

Fast jeder zweite Produktionsmitarbeiter kann sich Jobwechsel für digitaleres Umfeld vorstellen

Auch für Beschäftigte in Produktion, Wartung sowie Arbeitsschutz hängt die Attraktivität einer Arbeitsstelle von der technischen Ausstattung ab. 

Die Corona-Pandemie hinterlässt immer deutlichere Spuren am Arbeitsmarkt: Zum einen gingen speziell im Niedriglohnsektor viele Jobs verloren. Zum anderen denken in zahlreichen Branchen auch gut ausgebildete Fachkräfte zunehmend über einen Wechsel oder eine Neuorientierung nach. Die USA verzeichnen aktuell sogar eine regelrechte Kündigungswelle unter dem Namen „The Great Resignation“.

Aber auch in vielen anderen Ländern bangen Unternehmen, dass es sie ebenfalls treffen könnte – und zwar beileibe nicht nur bei Büroangestellten: Demnach kann sich aktuell fast jeder zweite Produktionsmitarbeiter in Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien und USA vorstellen, seinen Arbeitgeber für ein moderneres, digitales Umfeld zu wechseln (45 Prozent). Das ist der zentrale Befund einer neuen Studie des amerikanischen Software-Anbieters Parsable. „Kroker’s Look @ IT“ veröffentlicht die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Der Report „The … … weiterlesen

Sechs von zehn Firmen erwägen Nutzung der europäischen Cloud-Infrastruktur Gaia-X

Acht von zehn Unternehmen, die Gaia-X kenne, stehen der Initiative positiv gegenüber und erkennen ein großes Potential.

Die Bemühungen um eine datensouveräne Cloud-Plattform in Europa kommen voran, wenn auch langsam. Das zeigte sich nicht zuletzt auf dem gestrigen Gaia-X Summit in Mailand: Dort präsentierte das Automobilkonsortium Catena-X rund um die großen Autokonzerne BMW, Daimler und Volkswagen seine ersten beiden Anwendungen basierend wiederum auf Gaia-X – siehe auch meine große Catena-X-Geschichte in der aktuellen Ausgabe der „WirtschaftsWoche“.

Damit treffen beide Initiativen einen Nerv bei vielen Unternehmen, denn deutsche und europäische Cloud-Provider sind gefragter denn je. Dies ergab eine kürzlich durchgeführte Studie des IT-Analyseunternehmens TechConsult und des Karlsruher Cloud-Anbieters Ionos.unter 207 deutschen IT-Entscheidern aus einem breiten Branchenspektrum.

Bei den Anforderungen an Cloud-Anbieter haben die Nutzer klare Vorstellungen: … … weiterlesen

Aus dem Weg, Google: Online-Marktplätze lösen Suchmaschinen bei Produktrecherche ab

Für das Gros der Verbraucher sind Produktinformationen ein essenzieller beziehungsweise sehr wichtiger Faktor für ihre Kaufentscheidung.

Google rangiert nur noch auf Platz zwei in Sachen Produktrecherche bei Onlinekäufen. Mehr als die Hälfte der deutschen Verbraucher sucht eher Online-Marktplätze und -shops wie Amazon und eBay auf, um sich über verschiedene Produkte zu informieren (56 Prozent). Dem gegenüber verlassen sich nur noch 23 Prozent auf die Ergebnisse, die sie über Suchmaschinen wie Google erhalten.

Das ist der zentrale Befund des Reports „Inside the Mind of an Online Shopper“, den der schwedische Anbieter für Product-Information-Management-Lösungen Inriver mit Hauptsitz in Malmö heute veröffentlicht. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse exklusiv vorab.

Für lediglich acht Prozent der Verbraucher sind die Marken-Webseiten selbst die erste Anlaufstelle, wenn sie nach Produktinformationen suchen. Dieser Trend … … weiterlesen

Die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland hat schon versehentlich Cloud-Dateien gelöscht

Immerhin vier von zehn deutschen Befragten versucht Anwendungsfehler zu vertuschen – vor allem aus Scham und aus Furcht vor Konsequenzen.

Unternehmen verlieren Daten nicht nur durch Ransomware-Angriffe, sondern auch durch grobe Schnitzer ihrer Mitarbeiter. Demnach hat hierzulande mehr als die Hälfte aller Beschäftigten schon einmal versehentlich gemeinsam genutzte Dateien wie Word- oder Excel-Dokumente sowie Präsentationen gelöscht (54 Prozent). Einem knappen Viertel der Befragten passiert dies mehrmals pro Woche (23 Prozent), einem Fünftel sogar täglich.

Das ist der zentrale Befund einer Studie des amerikanischen Spezialisten für Daten-Lösungen Veritas Technologies, für die insgesamt 11.500 Büroangestellte in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den USA, Australien, China, Singapur, Südkorea und den Vereinigten Arabischen Emiraten befragt wurden. „Kroker’s Look @ IT“ veröffentlicht die Ergebnisse der Studie heute exklusiv vorab.

Die Fehler geschehen auch bei geschäftskritischen … … weiterlesen

Amazon vor WhatsApp & Google: Die höchsten Geldbußen für DSGVO-Verstöße

Die drei größten Strafen wegen des Verstoßes gegen die europäische Datenschutzbestimmungen gehen auf das Konto von US-Techkonzernen.

Datenschutz und die Angst vor dem Verlust der Privatsphäre im Internet zählen weiterhin zu den wichtigsten Sorgen der Deutschen rund um Digitalisierung. Wenig verwunderlich also, dass sich jeder Zweite sich vor Identitätsdiebstahl im Web fürchtet.

Immerhin hat die seit Mitte 2018 geltende Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) dazu beigetragen, dass die Rechte europäischer Verbraucher gegenüber den Unternehmen deutlich gewachsen sind.

Das zeigt sich nicht zuletzt am wachsenden Volumen von Geldbußen für DSGVO-Verstöße: So belaufen sich die von der EU im dritten Quartal 2021 verhängten Strafen insgesamt auf fast eine Milliarde Euro. Fast drei Viertel dieser Summe entfallen auf Amazon: 746 Millionen mussten die Amerikaner im Jahr 2021 wegen … … weiterlesen

Cybercrime, Inc. – ein Blick hinter die Kulissen der Cyberkriminalität

Die Schattenwirtschaft rund um Cyberkriminelle setzt rund 1,5 Billionen Dollar im Jahr um – 40 Prozent mehr als GAFA & Microsoft.

Seit Jahren heißt es, Cyberkriminelle würden „immer professioneller“. Aber was bedeutet das? Wie sind diese Organisationen aufgebaut und welche wirtschaftliche Bedeutung haben sie? Kann man tatsächlich von einem (Schatten-)Wirtschaftszweig sprechen – und wie groß ist diese „Branche“?

Laut einer Untersuchung von Atlas VPN beträgt der jährliche Umsatz 1,5 Billionen Dollar- rund 40 Prozent mehr als Google (Alphabet), Amazon, Facebook, Apple und Microsoft, die zusammen auf Erlöse von rund 1,1 Billionen Dollar kommen.

Wie die meisten anderen Branchen muss auch das Cyber-Verbrechen Mitarbeiter rekrutieren. Sie inserieren zwar nicht auf den gängigen Portalen; Stellenausschreibungen gibt es aber trotzdem – und diese unterscheiden sich nicht so stark … … weiterlesen

Zwei Drittel der Unternehmenschefs in Deutschland haben keine Datenstrategie

Der Weg von der „Daten-Anarchie“ zur „Daten-Ökonomie ist für viele deutsche Firmen noch weit: Der Reifegrad auf einer Skala von 1 bis 5 beträgt aktuell 2,1.

Für die Europäische Kommission sind Daten die „Lebensader der wirtschaftlichen Entwicklung“ – die Firmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben aber noch einen weiten Weg und viel Arbeit vor sich, um diesem Anspruch gerecht zu werden.

Denn immerhin 37 Prozent aller hiesigen Führungskräfte und sogar zwei Drittel der Vorstände und Geschäftsführer (65 Prozent) bekunden, dass ihr Unternehmen gar keine Datenstrategie habe – nicht einmal als Teil der IT-Strategie. Das ist der zentrale Befund einer Umfrage des Marktforschers YouGov im Auftrag des amerikanischen IT-Anbieters Hewlett Packard Enterprise (HPE) unter 803 Führungskräften.

Die Hälfte aller Befragten und 75 Prozent der Vorstände geben an, … … weiterlesen

Jeder zweite Entwickler meint: Sicherheitsrichtlinien behindern Innovationen

Bei einem Drittel aller Unternehmen arbeiten Sicherheits- und Entwickler-Teams nicht effektiv zusammen – und offenbaren so eine tiefe Kluft.  

Seit einiger Zeit ist in der Unternehmenswett die Tendenz zu beobachten, bei ihrer Cybersecurity-Strategie vermehrt auf ein Zero-Trust Sicherheitsmodell zu setzen. Das Konzept basiert auf dem Grundsatz, keinem Gerät, Nutzer oder Dienst innerhalb oder außerhalb des eigenen Netzwerks zu vertrauen.

Allerdings wird IT-Sicherheit bei vielen immer noch als Hindernis wahrgenommen wird – was angesichts zunehmender Hacker- und Ransomware-Attacken durchaus überraschend ist. Jeder zweite Entwickler ist sogar der Meinung, dass Sicherheitsrichtlinien Innovationen behindern (52 Prozent). Das ist der zentrale Befund einer Studie des amerikanischen Software-Anbieters VMWare, die das Markanalyseunternehmen Forrester Consulting durchgeführt hat „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Unter … … weiterlesen

Ein Drittel der Haushalte in Deutschland will Internetanbieter wechseln

Der regionale Provider NetCologne rangiert in einer neuen Studie vor 1&1 und der Deutschen Telekom als beliebtester Internetanbieter in Deutschland.

Der Winter steht vor der Tür – und viele Haushalte denken aktuell darüber nach, ob sie den richtigen Internetanbieter am Start haben. Denn niemand mag ruckelnde Filme bei seinem Streaming-Dienst. Und keiner wartet im Homeoffice gerne minutenlang auf das Herunterladen eines wichtigen Dokuments.

Folgerichtig will rund ein Drittel der Nutzer in Deutschland einen neuen Internetanbieter auswählen. Damit sind Marktanteile der Platzhirsche wie Deutsche Telekom, O2, Vodafone und 1&1 gefährdet. Im Wettbewerb um die Herzen der Kunden hat sich überraschend der regionale Anbieter NetCologne aus Köln auf Rang eins platziert. Das sind die zentralen Befunde einer Studie des Münchner Beratungsunternehmens The Savvy Company. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

… weiterlesen

Krokers RAM: Kollaboration erfordert mehr als nur ein Software-Tool!

Mein Rant am Morgen: Trotz neuer Software-Tools sind viele Unternehmen mit der digitalen Zusammenarbeit ihrer Beschäftigten unzufrieden – das ist vor allem ein Management-Problem, keine Aufgabe der IT.

Vor allem durch die Erfahrung in nunmehr anderthalb Jahren Corona-Pandemie haben viele Unternehmen massiv in Softwaresysteme investiert, insbesondere in Kollaborations- und Videokonferenz-Tools für die bessere Einbindung ihrer Beschäftigten in den heimischen Büros. Soweit, so sinnvoll.

Allerdings merken inzwischen viele Unternehmen, dass ein Software-Tool allein noch keine gute Zusammenarbeit macht. So schätzt fast die Hälfte der IT-Manager in Deutschland, dass ihre Kollaborationstools nicht effektiv genutzt wurden, wie ich Anfang der Woche hier im Blog berichtet habe.

Das ist eine ziemlich ernüchternde Aussage – und das vor allem vor dem Hintergrund, da es doch die CIOs sind, die für … … weiterlesen

Soziale Netzwerke: 4,55 Milliarden Nutzer – und die 25 beliebtesten Social-Media-Dienste

Mit dem Videodienst TikTok liegen nunmehr insgesamt sieben Plattformen über der Schwelle von einer Milliarde Nutzer weltweit – ein Überblick.

Auch seit den letzten, im August veröffentlichten Zahlen hat die Social-Media-Nutzung rund um den Globus weiter zugelegt: Demnach nutzten im Oktober 4,55 Milliarden Nutzern weltweit Facebook, Twitter & Co. – das entspricht fast 58 Prozent der Weltbevölkerung.

Das ist der zentrale Befund der Oktober-Ausgabe ihres halbjährlichen Digital-Reports, den die internationale Digital-Agentur “We are Social” mit Hauptsitz in London und der kanadische Software-Anbieter Hootsuite vor anderthalb Wochen veröffentlicht haben (Grafik zum Vergrößern zwei Mal anklicken):

Quelle: WeAreScial/Hootsuite

Dass das Social-Media-Wachstum anhält, zeigte sich auch bei der Vorlage der jüngsten Zahlen von Mark Zuckerberg in der … … weiterlesen

Trotz REvil-Hack durch FBI & Co.: Ransomware-Gefahr bleibt hoch; Deutschland auf Rang 5

Auch wenn die Erpressergruppe REvil selbst gehackt wurde: Die Angriffe mit Erpressersoftware in Deutschland häufen sich – etwa auf Kommunen.

Ende Oktober wurden mal wieder deutsche Städte Opfer von Cyberattacken: Hacker hatten innerhalb weniger Stunden die IT von Schwerin und Witten angegriffen, so dass diese ihre Systeme herunterfahren mussten.

Zuvor hatte im Juli eine massive Cyberattacke auf den Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit Ransomware-Verschlüsselungstrojaner für Aufsehen gesorgt; hier musste aufgrund der Größe der Schäden erstmals de Bundeswehr Cyber-Amtshilfe leisten.

Solche Angriffe mit Erpressersoftware auf Unternehmen und Behörden seigen seit Jahren. Dabei ist Ransomware ist eine globale Gefahr. Deutschland belegte laut Zahlen des rumänische IT-Sicherheitshersteller Bitdefender weltweit im August 2021 Rang fünf auf der Liste der am meisten angegriffenen Länder – mit … … weiterlesen

Die Hälfte der deutschen CIOs glaubt, dass ihre Kollaborationstools nicht effektiv genutzt werden

In vielen Firmen ist eine Kluft zwischen Technologie und Unternehmenskultur spürbar. Dabei ist für Kollaboration vor allem Transparenz erforderlich.

Viele Unternehmen haben – vor allem bedingt durch die Corona-Pandemie und den verstärkten Gang vieler Mitarbeiter ins Home Office – in Kollaborationstools investiert. Doch mit der Einführung moderner Tools ist ein Kulturwandel innerhalb der Firmen notwendig, um das Potenzial der Technologie voll ausschöpfen zu können.

Zwar sind sich mehr als die Hälfte der Büroangestellten einig, dass bestimmte Tools, die Kollaboration, Projektmanagement oder Kommunikation fördern, wesentlich zur Verbesserung der Unternehmenskultur beitragen (53 Prozent). Zugleich geht jeder zweite IT-Entscheider davon aus, dass er zwar erstklassige Software in seiner IT-Landschaft implementieren konnte, jedoch das Gefühl hat, dass diese nicht effektiv eingesetzt wird (48 Prozent).

Das ist der zentrale Befund einer Studie des australischen … … weiterlesen

Krokers RAM: An Facebook zeigt sich exemplarisch die menschliche Doppelmoral!

Mein Rant am Morgen: Obwohl die Zuckerberg-Company von Skandal zu Skandal marschiert und sich viele über das Geschäftsgebaren der Amerikaner beschweren, ändern die User nichts an ihrem Nutzungsverhalten – mehr noch: Facebook, Instagram & Co. können sogar weiter zulegen.

An dem weltgrößten sozialen Netzwerk lässt sich gut ein wichtiger Aspekt der menschlichen Psyche studieren – die Doppelmoral nämlich: Auf der einen Seite macht Facebook aktuell beinahe im Tagesrhythmus Negativschlagzeilen – auch die gestrige Umbenennung in Meta dürfte als Ablenkungsmanöver darunter fallen.

Mal fallen alle Dienste der Zuckerberg-Company, neben dem sozialen Netzwerk vor allem die Nachrichten-Apps WhatsApp und Facebook Messenger sowie die Fotoplattform Instagram, stundenlang aus – und bescheren der Weltwirtschaft einen Schaden von knapp einer Milliarde Dollar.

Dann wieder verrät eine Whistleblowerin … … weiterlesen

Facebook, WhatsApp, Messenger & Instagram – zusammen 3,5 Milliarden Nutzer im Monat

Trotz der jüngsten Negativschlagzeilen wächst die Nutzung der vier Facebook-Dienste weiter – allein seit Dezember 2020 um weitere 300 Millionen Menschen.

In den vergangenen Wochen steht Facebook extrem im Feuer: Anfang Oktober fielen alle Dienste des weltgrößten sozialen Netzwerks rund sechs Stunden lang aus – und sorgten für einen Schaden von einer Milliarde Dollar für die Weltwirtschaft.

Zeitgleich machten Aussagen der früheren Facebook-Managerin Frances Haugen die Runde, wonach sich der Konzern über die negativen Auswirkungen des Online-Netzwerks auf Minderjährige bewusst sei, aber keine Gegenmaßnahmen ergreife. Geradezu hektisch brachte der Konzern binnen weniger Tage neue Kontrollfunktionen für Kinder und Jugendliche an den Start.

Die geballte Kritik kann den Geschäften der Zuckerberg-Company bis heute wenig anhaben. Zwar blieb der … weiterlesen

4 von 10 Unternehmen im vergangenen Jahr von Cloud-basiertem Sicherheitsverstoß betroffen

Die große Mehrheit der Firmen verschlüsselt noch immer die Hälfte der Daten nicht, die sie in der Cloud speichern – trotz steigender Cyberangriffe.

40 Prozent der Unternehmen war in den vergangenen 12 Monaten von einer Cloud-basierten Datenschutzverletzung betroffen. Trotz zunehmender Cyberangriffe auf Daten in der Cloud verschlüsselt die große Mehrheit (83 Prozent, 80 Prozent in Deutschland) der Unternehmen noch immer die Hälfte der sensiblen Daten nicht, die sie in der Cloud speichern.

Das sind die zentralen Ergebnisse der „Global Cloud Security Studie 2021 “, die der französische IT-Dienstleister Thales gemeinsam mit dem Analysehaus 451 Research, Teil von S&P Global Market Intelligence, durchgeführt hat.

Demnach nimmt die Cloud-Nutzung zu, und die Unternehmen diversifizieren weiterhin, wie sie Cloud-Lösungen nutzen. Weltweit gaben 57 Prozent der Befragten an, dass sie zwei oder … … weiterlesen

Drei von vier deutschen Berufstätigen glauben, künstliche Intelligenz kann ihre Karriere fördern

Vier von zehn Beschäftigten sind eher bereit, bei einer Firma zu bleiben, die Technologien wie KI zur Förderung der beruflichen Entwicklung einsetzt.

Nachdem die Corona-Pandemie große Auswirkungen auf ihr Leben hatte, schätzen Arbeitnehmer vermehrt Technologien wie künstliche Intelligenz, um ihre berufliche Entwicklung zu unterstützen.

Das geht aus einer neuen Studie des amerikanischen Anbieters von Unternehmenssoftware Oracle und Workplace Intelligence hervor, einem Forschungs- und Beratungsunternehmen im Bereich Human Resources (HR). „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert heute die Ergebnisse für Deutschland exklusiv vorab.

Mehr als ein Jahr Lockdown und die anhaltende Ungewissheit aufgrund der Pandemie haben viele Arbeitnehmer in emotionalen Aufruhr versetzt. So haben vier von fünf Befragten im vergangenen Jahr negative Erfahrungen gemacht (80 Prozent). Viele hatten finanzielle Probleme (24 Prozent) und verstärkt psychische Beschwerden (26 Prozent). Auch litten … … weiterlesen

Jeder zweite Deutsche fürchtet sich vor Identitätsdiebstahl im Internet

Die Deutschen lassen sich trotz vielfacher Krisen nicht aus der Ruhe bringen – aber die Bedrohung durch Internetsicherheit wird von vielen ernst genommen.

Drei von vier Deutschen haben keine Angst um Leib und Leben (73 Prozent). Der persönliche Sicherheitsindex geht nach einem Höhepunkt von 129 Punkten im Jahr 2020 (+8 im Vergleich zu 2019) zurück auf 125 Punkte. Allerdings fürchten sich knapp jeder Zweite vor Identitätsdiebstahl (47 Prozent), in Internetviren und Hackerangriffen sehen 41 Prozent eine Bedrohung. Die Sorge um die Internetsicherheit verzeichnet insgesamt den größten Anstieg und steht jetzt mit 130 Punkten (+9) an der Spitze.

Das sind die zentralen Befunde des Unisys Security Index 2021, den das amerikanische IT-Beratungsunternehmen Unisys bereits seit 15 Jahren erhebt. „Kroker’s Look @ IT“ veröffentlicht die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Insgesamt … … weiterlesen

Krokers RAM: Firmen müssen ihre Mitarbeiter bei neuen Arbeitsmodellen miteinbeziehen!

Mein Rant am Morgen: Nur wenige Unternehmen haben bereits hybride Arbeitsmodelle etabliert – noch weniger haben in diesen Prozess ihre eigene Belegschaft integriert. Viele Initiativen sind daher zum Scheitern verurteilt.

Trotz anderthalb Jahren Corona-Krise und der Pandemie-bedingt stark veränderten Arbeitswelt mit Home Office und hybriden Formen halten viele Unternehmen weiterhin an traditionellen Mustern fest: So hat überhaupt nur jede vierte Firma hybride Arbeitsmodelle etabliert; umgekehrt sagt mehr als jeder Dritte, dass hybrides Arbeiten grundsätzlich nicht möglich sei, wie gestern hier im Blog berichtet.

Fast noch schlimmer wiegt aber noch ein anderer Aspekt jener Umfrage: Selbst bei jenen Vorreitern, die bereits neue Arbeitsmodelle etabliert haben, wurden nur in drei von zehn Fällen die Mitarbeiter in jenen Prozess integriert.

Anders ausgedrückt: Diese Unternehmen entscheiden über neue Arbeitsmodelle, … … weiterlesen

Nur ein Viertel der deutschen Unternehmen hat bereits hybride Arbeitsmodelle verabschiedet

Umgekehrt ist in mehr als einem Drittel aller Unternehmen das hybride Arbeiten im Büro und von zu Hause aus grundsätzlich nicht möglich. 

Ein hybrides Arbeitsmodell, das Präsenztage im Büro und Tage, an denen ortsunabhängig mobil gearbeitet werden kann, regelt, ist in den meisten deutschen Unternehmen noch längst keine Realität: So gibt nur etwas mehr als ein Viertel der deutschen Beschäftigten an, dass in ihrem Unternehmen bereits ein hybrides Arbeitsmodell verabschiedet wurde (27 Prozent).

In über einem Drittel der Unternehmen gibt es ein derartiges Modell nicht (34 Prozent). Zudem sagt ebenfalls mehr als ein Drittel der Mitarbeiter, dass in ihrem Geschäftsbereich das hybride Arbeiten grundsätzlich nicht möglich ist (36 Prozent). Das sind die zentralen Befunde einer Studie,  die das Marktforschungsunternehmen YouGov im Auftrag des Intranet-Dienstleisters Hirschtec durchgeführt hat.

Auffällig … … weiterlesen

62 Prozent mehr Neugründungen im Einzelhandel in Deutschland seit Corona

Hierzulande setzten im vergangenen Jahr über ein Drittel mehr Einzelhändler auf E-Commerce als im Vorkrisenjahr 2019.

Der Einzelhandel gehören zu den am stärksten von der Coronapandemie betroffenen Industrien, und zwar weltweit. Der Kreditkartendienstleister Mastercard hat kürzlich die unterschiedlichen Auswirkungen der globalen Pandemie auf Großkonzerne sowie kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) untersucht.

Demnach blieben KMUs mit ihren Verkäufen auf dem Höhepunkt der Krise im direkten Vergleich in den 19 betrachteten Ländern um bis zu 20 Prozentpunkte hinter den größeren Unternehmen zurück. Insgesamt konnten sich die Konsumausgaben in 2021 jedoch erholen. So verzeichneten KMUs im August 2021 weltweit ein Umsatzplus von 4,5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr – die Umsätze im E-Commerce konnten sogar um 31,4 Prozent zulegen.

Weitere zentrale Trends und Befunde der Studie:

Zwischen Meeting Fatigue und Effizienz: Fast jeder Zweite hält Meetings für zu zeitintensiv

Mangelndes Daten-Verständnis in vielen Unternehmen ist das größte Hindernis für effizientere und zielgerichtete Meetings – egal ob persönlich oder digital.

Nach anderthalb Jahren sehen die Deutschen Online-Meetings kritisch: Gut jeder dritte Deutsche findet mindestens 60 Prozent seiner Videokonferenzen langweilig; wie ich erst Anfang August hier im Blog berichtet habe.

Diese „Meeting Fatigue“ – zu Deutsch: Meeting-Müdigkeit – gilt letztlich für viele Beschäftigte, die im Arbeitsalltag mit ineffizienten hybriden oder digitalen Meetings konfrontiert werden. Müdigkeit und Erschöpfung, beides begleitet von Konzentrationsproblemen und Ungeduld.

Die Qualität von Meetings scheint jedenfalls vielerorts ausbaufähig zu sein: Fast jeder zweite Deutsche hält sie für zu zeitintensiv und stört sich daran, dass sie ohne konkreten Anlass oder Ziele angesetzt werden (45 Prozent). Das ist der zentrale Befund einer Studie des Marktforschers YouGov im Auftrag des Spezialisten für Datenvisualisierung Tableau unter Führungskräften in Deutschland.

… weiterlesen

Amazon, Apple, Google & Co. – die 100 wertvollsten Marken der Welt im Jahr 2021

Die 100 größten Marken haben ihren Markenwert im Jahr 2021 zusammen um 42 Prozent gesteigert. Die drei Spitzenreiter stehen für ein Viertel der Top-100.

Mit diesem Blog-Beitrag, liebe Leserinnen und Leser, melde ich mich aus meinem Herbsturlaub zurück. Durch die Coronakrise hat die Weltkonjunktur im vergangenen Jahr einen der größten Niedergänge seit der Großen Depression Ende der zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts erlebt.

Das gilt freilich nicht für alle Unternehmen – ganz im Gegenteil: Die stärksten und wertvollsten Marken der Welt konnten auch 2020 ihren Wert steigern – unter anderem deshalb, weil sie wie im Falle des E-Commerce-Weltmeisters Amazon von der Pandemie sogar noch profitierten.

Das ist der wichtigste Befund der alljährlichen Studie zu den wertvollsten Marken der Welt, die das Marktforschungsunternehmen Kantar zu ihrer … … weiterlesen

So viele Daten werden 2021 rund um den Globus erzeugt – in jeder Minute

Das Wachstum der Internet- und Social-Media-Nutzer hält auch im zweiten Corona-Jahr an – und mit ihm das Plus bei den Datenvolumina im Web.

Und alljährlich im Herbst grüßt das Murmeltier: Der Anbieter von Datenanalyse-Software Domo mit Sitz in American Fork/Utah hat kürzlich zum nunmehr neunten Mal seine sehenswerte Grafik „Data Never Sleeps“ veröffentlicht.

An den Zahlen der in einer Minute rund um den Erdball erzeugten Daten lassen sich mehrere Entwicklungen beispielhaft ablesen, die ich in den vergangenen zwölf Monaten teils in Einzelbeiträgen schon näher beleuchtet habe.

So kletterte die Zahl der Social-Media-Nutzer im vergangenen Jahr – vor allem getrieben durch die Corona-Pandemie sowie die damit verbundenen Lockdowns – überproportional auf fast 4,5 Milliarden Nutzer – bei 4,8 Milliarden Internet-Usern insgesamt.

Wenig verwunderlich also, dass allein … … weiterlesen

Verbraucher sind passwortmüde – fast die Hälfte wünscht passwortlose Alternative

Fast die Hälfte der Nutzer verwendet schwache Passwörter; knapp jeder Dritte ändert sein altes Passwort nur leicht ab – viele suchen richtige Balance zwischen Benutzerfreundlichkeit und Datensicherheit.

Mit zunehmender Digitalisierung des täglichen Lebens sinkt die Geduld der Menschen bei Online-Aktivitäten. So sind Verbraucher weltweit immer weniger dazu bereit, fehlenden digitalen Komfort hinzunehmen.

Marken und Hersteller, denen es nicht gelingt, die richtige Balance zwischen Benutzerfreundlichkeit und Datensicherheit zu finden, laufen Gefahr, Kunden an die Konkurrenz zu verlieren. Das ist der zentrale Befund einer kürzlich veröffentlichten Studie des IT-Sicherheitsanbieters Ping Identity mit Hauptsitz in Denver, Colorado.

Demnach erwarten Verbraucher vor allem den einfachen und schnellen Zugang zu digitalen Anwendungen:

  • 77 Prozent haben schon einmal einen Online-Account gelöscht oder gar nicht erst angelegt, weil das Aufsetzen oder die Nutzung des Accounts aus unterschiedlichen … … weiterlesen

Fast die Hälfte des mobilen Internet-Verkehrs entfällt auf Video-Streaming; Social ein Fünftel

Die mit Abstand bandbreitenstärkste Einzel-App ist YouTube – mit allen Töchter-Apps liegt die Facebook- allerdings vor der Google-Familie. 

Zwar gibt es Millionen von Smartphone-Apps für Android und iOs rund um den Globus – aber nur eine Handvoll von ihnen dominiert den weltweiten Internet-Verkehr auf Smartphones. Das ist das Ergebnis des jüngsten Reports des kanadischen Netzanalyseunternehmens Sandvine ihrem Traffic-Report fürs erste Quartal 2021.

Laut Sandvine entfällt fast die Hälfte des mobilen Internet-Verkehrs auf Smartphones weltweit auf Video-Streaming (49 Prozent). Wiederum knapp die Hälfte dieser Kategorie beansprucht YouTube für sich (48 Prozent). Damit ist Googles Video-Tochter mit großem Abstand der größte Bandbreitenfresser und beansprucht knapp ein Viertel des gesamten mobilen Internetverkehrs für sich (23,5 Prozent).

Auf den Plätzen folgt TikTok: Auf das aus China stammende Social-Video-Portal, das … … weiterlesen

Nur ein Viertel aller Webseiten-Besucher stimmt der Verwendung von Cookies zu

Insgesamt springt mehr als jeder zweite Website-Besucher vor dem Abfragefenster zur Zustimmung der Cookie-Speicherung wieder ab.

Mit dem Start der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) Mitte 2018 mussten sich insbesondere viele Webseiten auf neue Bedingungen einstellen: Seitdem müssen diese die Internet-Nutzer vorab um Zustimmung zur Übertragung sogenannter Cookies fragen: Diese kleinen Textdateien speichern Informationen über besuchte Webseite, mit denen vor allem Werbetreibende Surfer im Internet verfolgen.

Allerdings sind diese Zustimmungsfenster, Neudeutsch auch Consent-Banner genannt, bei Verbrauchern wie Unternehmen unbeliebt. Die Einwilligungsraten sind gering, sinken konstant und führen zu einer geringen Datenbasis, die eine gezielte Website-Steuerung kaum möglich macht.

Zudem erhöhten Consent-Banner die Absprungrate, die sogenannte Bounce-Rate, signifikant und tragen kaum zum Erkenntnisgewinn für die Kampagnensteuerung bei. Rechtlich unwirksame Banner, die „in Richtung Zustimmung stupsen“, auch „Nudging“ genannt, oder sogar Zwangseinwilligungen … … weiterlesen

Mitarbeiter in der Fertigung haben im Schnitt Zugriff auf 6 Millionen Dateien – 27.000 sensibel

Im Schnitt verursachen Datenvorfälle bei Fertigungsbetrieben Kosten in Höhe von 4,25 Millionen Euro – eine Branchenbetrachtung.

Die verarbeitende Industrie ist angesichts steigender Cyberbedrohungen wie gezielten Ransomware-Attacken, staatlich unterstützten Angreifern auf der Suche nach geistigem Eigentum oder böswilligen Insidern nicht gut aufgestellt – ganz im Gegenteil.

So zeigen gerade Fertigungsunternehmen ein gravierendes Ausmaß an Exposition interner und sensibler Dateien. Demnach hat jeder Mitarbeiter durchschnittlich Zugriff auf gut sechs Millionen Dateien (18 Prozent des gesamten Datenbestands). Davon enthalten immerhin 27.000 sensible Informationen wie geistiges Eigentum, Geschäftspläne und Finanzinformationen.

Das sind die zentralen Befunde des neuen Datenrisiko-Reports für den Produktionssektor, den der amerikanische IT-Sicherheitsanbieter Varonis Systems durchgeführt hat. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Im Vergleich zu regulierten Sektoren wie dem Gesundheitswesen und dem … … weiterlesen

Krokers RAM: Der Fokus auf Nachhaltigkeit in der IT startet gerade erst!

Mein Rant am Morgen: Nach Branchen wie Stahl oder Chemie beginnen auch immer mehr Verantwortliche aus der IT, sich Gedanken über stromsparende Rechner und mehr Nachhaltigkeit im Betrieb Gedanken zu machen.

Die steigenden Strompreise in Deutschland und anderen Ländern wie etwa Großbritannien sorgen aktuell dafür, dass Unternehmen aus vielen Branchen, allen voran energieintensiven Industrien wie Stahl oder Chemie, gegenwärtig mit Hochdruck an Maßnahmen zum Einsparen von Strom und alternativer Energieversorgung arbeiten – siehe dazu auch die vielen Beispiele in der Titelgeschichte der heute erschienenen WirtschaftsWoche.

Eine im Kontext von Nachhaltigkeit bisher wenig beachtete Branche ist die ITK-Industrie – dabei leiden gerade die Betreiber von Rechenzentren in Deutschland unter den höchsten Strompreisen in Europa: Laut Branchenverband Bitkom machten die Stromkosten bereits im vergangenen Jahr die Hälfte … … weiterlesen

Viele Unternehmen nutzen die durch Corona gestiegene Online-Zeit nicht ausreichend

Jeder zweite User wird vom ersten Anblick einer Webseite in die Flucht geschlagen; durchschnittliche Besuchszeit liegt unter einer Minute.

Die Corona-Krise hat zu einem starken Anstieg der Websitebesucher seit März 2020 geführt. Allerdings bleibt weiterhin die Hälfte des Contents ungesehen – und die durchschnittliche Besuchszeit auf Websites unter einer Minute. Das ist der zentrale Befund einer neuen globale Erhebung des Spezialisten für Nutzer-Erfahrung Contentsquare mit Hauptsitz in Paris.

Conentsquare hat im Rahmen des jährlich erhobenen Digital Experience Reports über 20 Milliarden Web-Sessions aus dem gesamten Jahr 2020 untersucht. Die zentralen Ergebnisse:

  • Die Pandemie als digitaler Beschleuniger in allen Lebensbereichen: Die Pandemie treibt die digitale Transformation weiter voran und führt zu einem sprunghaften Anstieg der Besucherzahlen auf den Webseiten seit März 2020 (plus 25 Prozent). Soziale Kontakte wurden durch … … weiterlesen
  • Online-Bezahldienste in Deutschland: Paypal vor Klarna und Amazon Pay

    Online-Bezahldienste wie PayPal, Klarna und Amazon Pay gewinnen mit der Corona-Pandemie deutlich an Relevanz für den Alltag vieler Deutschen.

    Wie schon mehrfach hier im Blog beschrieben: Die Corona-Krise hat diverse Verhaltensänderungen bei vielen Konsumenten mit sich gebracht – unter anderem bei der stark gestiegenen Nutzung von E-Commerce im Zuge der monatelangen Lockdowns vieler Läden im stationären Handel.

    Dieser Boom beim Online-Handel hat auch die Nutzung von Online-Bezahldiensten beflügelt – zumal viele jener Dienste auch das kontaktlose Zahlen im klassischen Einzelhandel ermöglichen.

    Wie der kürzlich veröffentlichte Statista Global Consumer Survey ergeben hat, haben mehr als neun von zehn Deutschen, die bereits Onlne-Payment einsetzen, in den vergangenen zwölf Monaten mindestens ein Mal den US-Dienst Paypal für Bezahlvorgänge genutzt (95 Prozent):

    … weiterlesen

    9 von 10 Menschen wünschen sich moderne Technologien für mehr öffentliche Sicherheit

    Die Corona-Pandemie hat die Erwartungen der Menschen rund um den Erdball an die Sicherheit neu definiert – und beschleunigt den Technologieeinsatz.

    Die Corona-Pandemie hat nicht nur die Art verändert, wie wir kollektiv über Sicherheit denken, sie hat auch unsere Erwartungen an Technologie neu definiert. Demnach wünschen sich neun von zehn Menschen weltweit eine Veränderung der öffentlichen Sicherheit durch den Einsatz moderner Technologien (88 Prozent). Dem stimmt auch die Mehrheit der Befragten in Deutschland zu (ebenfalls 88 Prozent).

    Das ist der zentrale Befund einer internationalen Studie, die der amerikanische Tech-Anbieter Motorola Solutions zusammen mit dem Marktforscher Goldsmiths, University of London, durchgeführt hat. Die Studie zeigt, dass Bürger von öffentlicher Sicherheit mehr erwarten als zuvor und dem Einsatz neuer Technologien offen gegenüberstehen.

    Die Studie „Konsens für den Wandel“ (Consensus for Change) untersucht, … … weiterlesen

    Knapp zwei Drittel die IT-Verantwortlichen löschen Daten, um CO2-Ausstoß zu verringern

    Bei den genauen Kosten für die Speicherung ihrer Daten zeigt sich, dass eine beträchtliche Anzahl an IT-Verantwortlichen nicht ausreichend informiert ist.

    Unternehmen erkennen zunehmend, dass auch sie ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten müssen. Für fast zwei Drittel aller IT-Chefs hat die Verringerung ihres CO2-Fußabdruck Priorität (63 Prozent). Um dieses Ziel zu erreichen, setzen sie an verschiedenen Stellen an.

    Eine davon ist die große Menge an Unternehmensdaten. Um diese zu reduzieren und dadurch den für die Speicherung benötigten Stromverbrauch zu senken, löschen drei Viertel der IT-Entscheider ungenutzte Daten (77 Prozent). Das sind die zentralen Befunde einer Studie des Daten-Management-Anbieters Aparavi. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

    Wie notwendig dieser Schritt ist, verdeutlichen die Angaben, wie viele Daten überhaupt gespeichert werden: Unter allen Befragten nehmen sie bei knapp … … weiterlesen

    Krokers RAM: Unternehmen müssen mehr aus ihren Collaborations-Tools herausholen!

    Mein Rant am Morgen: Die Beschäftigten sind genervt von der Vielzahl an Videokonferenzen in ihrem Joballtag. Dabei bieten Teams, Slack & Co. viel mehr Funktionen als nur Videocalls – die Unternehmen nur nutzen müssen.

    Die Corona-Pandemie hat viele Unternehmen gezwungen, die Digitalisierung zumindest ihrer Büroarbeitsplätze voranzutreiben: Denn praktisch alles Tätigkeiten, bei denen dies möglich war, wurden kurzerhand ins heimische Büro verlagert.

    Im Gegenzug haben die Firmen im großen Stil Collaborations-Lösungen wie Microsoft Teams, das heute zu Salesforce gehörende Slack oder Zoom, WebEx & Co. unternehmensweit ausgerollt.

    Das Problem dabei: Die Unternehmen nutzen diese Tools fast ausschließlich für Videokonferenzen. Der Großteil der Beschäftigten sitzt zwischen fünf und zehn Stunden pro Wochen in Videocalls – was wiederum bei vielen für Verdruss … … weiterlesen

    Von Kodak Brownie im Jahr 1900 bis Oculus Rift 2016: Was Tech-Ikonen heute kosten würden

    Was man für Walkman, Motorola-Knochen & Co. beim jeweiligen Marktstart hinblättern musste – und was diese Tech-Gadgets heute kosten würden.

    Viele Tech-Gadgets der vergangenen Dekade sind regelrechte Ikonen, die prägend für ihre Industrie und ihre jeweilige Zeit stehen. Man denke etwa an Victrola, das erste Grammophon der amerikanischen Victor Talking Machine Company aus dem Jahre 1906 – das bis heute in bestimmten Logos des Musikkonzerns RCA überlebt hat.

    Oder den ersten Sony Walkman aus dem Jahre 1979, den ersten wirklich portablen Musikspieler der Welt  Mit seinem blau-silbernen Design und der markanten orangenen Talk-over-Taste heute längst ein Design-Klassiker – für den man immerhin 150 Dollar hinblättern musste.

    Fast 27 mal so viel waren für das allererste Handy der Welt, das … … weiterlesen

    IT-Sicherheitslücken zu schließen kostet Firmen in nächsten 12 Monaten über 2 Millionen Euro

    Hinsichtlich der Zahl der genutzten Cloud-Dienste und in Bezug auf die gespeicherten Datenmengen herrscht in vielen Unternehmen Unklarheit.

    Die Risiken für Ransomware-Angriffe und Datenverlust sind durch die Pandemie-getriebene IT-Transformation explosionsartig gestiegen: In der Corona-Krise haben viele Unternehmen auf Homeoffice umgestellt – die dafür neu implementierte IT-Infrastruktur zu schützen, hatte aber keine hohe Priorität.

    Die entstandenen Lücken und Schwachstellen wirken sich massiv auf die Zukunft aus: Demnach müssen Unternehmen in Deutschland im Schnitt knapp zwei Millionen Euro zusätzlich ausgeben und 24 neue IT-Mitarbeiter einstellen, um die Pandemie-bedingten neuen Technologien sowie die neuen Schwachstellen abzudecken.

    Mehr noch: Unternehmen werden noch in den kommenden zwei Jahren mit einem höheren Risiko von Ransomware-Angriffen und Datenverlusten rechnen müssen. Das sind die zentralen Befunde des „Vulnerability Lag Report“, den der amerikanische Spezialisten für Daten-Lösungen … … weiterlesen

    4 von 10 Beschäftige bis 5 Stunden pro Woche in Videocalls – sogar ein Viertel bis 10 Stunden

    Der anfängliche Enthusiasmus in vielen Firmen, mit Videokonferenzen eine Alternative zu physischen Meetings zu haben, weicht langsam der Resignation.

    Während der Corona-Pandemie haben sich Videokonferenzen sehr schnell als Hauptkommunikationsmittel in Unternehmen etabliert. So verbringen immerhin 40 Prozent der Büroangestellten in Deutschland bis zu fünf Stunden pro Woche in Videocalls – unabhängig davon, mit wem und mit wie vielen Teilnehmern.

    Bei einem Viertel beläuft sich diese Zeit sogar auf fünf bis zehn Stunden oder sogar mehr (23 Prozent). Das sind die zentralen Befunde einer aktuellen Studie des australischen Anbieters von Collaboration-Software Atlassian, der unter anderem das bekannte Tool Trello im Portfolio hat.

    Bei der Frage, wofür sie Videocalls nutzen, geben 84 Prozent der befragten Büroangestellten an, ihre Videokonferenzzeit in dienstlichen Besprechungen zu verbringen. 49 Prozent der Befragten nutzen diese … … weiterlesen

    E-Commerce boomt weiter – Shopping-Umsätze steigen weltweit um fast 50 Prozent bis 2025

    Auch nach Corona geht der Boom des Online-Shoppings in den kommenden Jahren weiter – getrieben vor allem vom Wachstum in Asien sowie China.

    Rund um den Globus haben die Menschen im vergangenen Jahr fast 2,9 Billionen Dollar (2900 Milliarden Dollar) für Online-Shopping ausgegeben – vor allem angetrieben durch die Corona-Krise samt monatelanger Lockdowns in vielen Ländern der Welt.

    Und der E-Commerce-Boom soll in den kommenden Jahren weiter anhalten: Laut einer Prognose des Hamburger Datenportals Statista in ihrem „Digital Market Outlook“ sollen die Shopping-Umsätze bis zum Jahr 2025 auf knapp 4,2 Billionen Dollar ansteigen, das entspricht einem Plus um fast die Hälfte gegenüber 2020 (plus 47 Prozent).

    Das stärkste Wachstum verzeichnen dabei die Regionen Asien (+51 Prozent) und China (+49 Prozent), die beide beim Electronic Commerce stärker als der … … weiterlesen

    Krokers RAM: Rückstand bei der Digitalisierung der Verwaltung ist massiver Standortnachteil!

    Mein Rant am Morgen: Die Coronakrise hat die Defizite Deutschlands bei der Digitalisierung der Verwaltung schonungslos aufgedeckt. Die Probleme betreffen Unternehmen ebenso wie die Bürger – und behindern die Wirtschaft.

    Wieder einmal hat eine Studie den enormen Rückstand Deutschlands bei der Digitalisierung der Verwaltung aufgedeckt: Demnach sind 6 von 10 Deutschen unzufrieden mit digitalen Bürgerservices. Umgekehrt findet nicht einmal jeder Zehnte, dass Behörden digital gut aufgestellt sind, wie gestern hier im Blog berichtet.

    All dies ist praktisch seit Jahren bekannt: Die deutschen Verwaltungen arbeiten immer noch sehr analog – von echten digitalen Diensten ist bisher wenig zu sehen. Seit meiner großen WiWo-Story über Smart City Ende 2018 dürfte sich wenig getan haben.

    Zugleich hat spätestens die Corona-Krise aufgedeckt, wie groß der Rückstand … … weiterlesen

    6 von 10 Deutschen unzufrieden mit digitalen Bürgerservices der öffentlichen Verwaltung

    Nicht einmal jeder zehnte Deutsche findet, dass die Behörden, mit denen er in Berührung kommt, digital gut aufgestellt sind.

    Deutschland und die Digitalisierung – da herrscht noch Nachholbedarf. Das betrifft auch und gerade die öffentliche Verwaltung, wie sich nicht zuletzt in der Corona-Krise und den Problemen bei der digitalen Meldung von Covid-Erkrankungen zwischen verschiedenen Behörden gezeigt hat.

    Wenig verwunderlich also, dass sich sechs von zehn Deutschen nicht zufrieden mit den vorhandenen digitalen Services von staatlichen Einrichtungen zeigen (58 Prozent). Das ist der zentrale Befund einer aktuellen Studie des amerikanischen Softwareanbieters Citrix. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

    Über alle Altersklassen hinweg empfindet weniger als jeder Zehnte, dass die Behörden, mit denen er in Berührung kommt, digital gut aufgestellt sind (8 Prozent). Mehr als ein … … weiterlesen

    GAFAM: Geringes Vertrauen in Datenschutz, höchste Ausgaben für Lobbyismus

    Die Deutschen misstrauen der Datensammelwut von Google, Amazon, Apple, Facebook und Microsoft – welche zugleich kräftig in Brüssel lobbyieren.

    Die fünf amerikanischen Tech-Konzerne Google, Amazon, Apple, Facebook und Microsoft – im IT-Jargon häufig auch als GAFAM abgekürzt – dominieren die IT-Welt rund um den Globus.

    Besonderes Vertrauen auf Seiten der Verbraucher genießt jene Riege allerdings nicht – ganz im Gegenteil: So sind vier von zehn Deutschen besorgt über die Menge der persönlichen Daten, welche die Unternehmen über sie sammeln, so das Ergebnis des kürzlich veröffentlichten Statista Global Consumer Survey (42 Prozent).

    Am ehesten trauen die Befragten noch dem E-Commerce-Riesen Amazon einen verantwortungsvollen Umgang mit Daten zu, besonders schlecht schneidet hier Facebook ab:

    … weiterlesen

    Ein Drittel der deutschen Firmen sieht Sicherheitsrisiken bei Collaboration-Tools

    Neben Kommunikation bieten Teams, Zoom & Co. ein neues Einfallstor für Cyberkriminelle – durch menschliche und organisatorische Fehler.

    Durch Corona hat sich die gewohnte Arbeitswelt weiterentwickelt: Collaboration-Tools wie Microsoft Teams, Zoom, WebEx und Co. haben sich während der Pandemie ihren Weg in den Arbeitsalltag vieler Unternehmen gebahnt – und sie werden bleiben.

    Denn bei fast zwei Dritteln der deutschen Unternehmen ist die Nutzung von Collaboration-Tools in den vergangenen zwölf Monaten gestiegen, so das Ergebnis einer kürzlich durchgeführten Studie des britischen IT-Sicherheitsspezialisten Mimecast.

    Die Vorteile der Tools liegen auf der Hand: Sechs von zehn Befragten geben an, die erhöhte Flexibilität zu schätzen (58 Prozent). 42 Prozent der Studienteilnehmer verbinden mit Collaboration-Tools eine schnellere und effizientere Kommunikation, denn vieles kann mit Hilfe der Tools über den kurzen Dienstweg geklärt werden. … … weiterlesen

    Unternehmen mit ausgereiften Datenstrategien treiben Innovationen doppelt so schnell voran

    Eine gut durchachte Datenstrategie beschleunigt Innovationen, steigert die Produktivität und erhöht den Marktanteil.

    Über die Auswertung und Nutzung von den im Unternehmen anfallenden Daten sowie über neue Daten-getriebene Geschäftsmodelle wird im Kontext der digitalen Transformation immer wieder diskutiert.

    Nun zeigt sich: Unternehmen mit einer ausgereiften Datenstrategie bringen Produkte doppelt so schnell auf den Markt; und deren Mitarbeiter sind auch doppelt so produktiv als Unternehmen ohne eine strategische Datennutzung.

    Das ist der zentrale Befund der Studie „The State of Data Innovation 2021“, die der amerikanische Softwareanbieter Splunk durchgeführt hat. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

    Unternehmen in der Digitalisierung brauchen nicht nur einen vollständigen Überblick über ihre Daten, sondern auch die Möglichkeit, diese Daten als Handlungsgrundlage zu nutzen. Diejenigen, die stark in Daten investiert haben und … … weiterlesen

    Krokers RAM: Telekom & Google – oder: Deutsche-Cloud-Totgeburt, die Zweite

    Mein Rant am Morgen: Und Geschichte wiederholt sich doch. Nach Microsoft 2015 paktiert die Deutsche Telekom nun mit Google für ein deutsches Cloud-Angebot. Warum sollte es dieses Mal anders laufen als bei der gefloppten Deutschland-Cloud – zumal bei der Zielgruppe öffentlicher Sektor? 

    Ich habe es ja im Grunde schon gestern auf WiWo.de weitgehend analysiert: Am Mittwoch haben sich die Telekom-Tochter T-Systems und Google miteinander verbündet. Gemeinsam wollen die Partner die sogenannte „souveräne Cloud“ aufbauen.

    Das bedeutet: T-Systems will eine modifizierte, durchgängig verschlüsselte Google Cloud in eigenen Rechenzentren betreiben – und dabei die Datenspeicherung in Deutschland sowie die Datensouveränität gewährleisten. Das Angebot soll vor allem an den öffentlichen Sektor.

    Ein Angebot also, das fast im Wortlaut der sogenannten „Deutschland-Cloud“ gleicht, welche die Deutsche Telekom und Microsoft Ende 2015 mit allerlei Marketingbrimborium auf den Markt brachten.

    … weiterlesen

    Die Anzahl aller Webseiten im Internet weltweit von 1991 bis 2021

    Erst seit Mitte der 2000er Jahre setzte ein exponentielles Wachstum bei der Zahl der Webseiten ein – von 65 Millionen 2005 auf 1,88 Milliarden 2021.

    Über das 30-jährige Jubiläum der allerersten Webseite am Schweizer Kernforschungszentrum CERN hatte ich Anfang August bereits hier im Blog geschrieben: Denn am 6. August 1991 stellte World-Wide-Web-(WWW)-Erfinder Tim-Berners Lee die ersten Cern-Infos unter http://info.cern.ch/hypertext/WWW/ ins Netz.

    Es war die allererste Webseite gebaut mit der von Berners-Lee zwei Jahre zuvor präsentierten Idee von weltweit vernetzten Rechners, die mittels sogenannter Hyperlinks, verfasst im Hypertext, weltweit untereinander vernetzt sind.

    Der Anfang des WWW verlief freilich gemächlich: Bis Ende 1992 waren dort gerade mal zehn Rechner angeschlossen; bis zum Jahre 1994 waren es derer 3000 weltweit, darunter immerhin schon Yahoo als … … weiterlesen

    Fast drei Viertel der Deutschen fürchten, dass Fake News die Bundestagswahlen beeinflussen

    Obwohl viele Bundesbürger eine Grundskepsis gegenüber Social Media und unbekannten Quellen haben, wenden sie Gegenchecks nur selten an.

    Lügen, Verschwörungstheorien, manipulierte Fotos, Cybermobbing – Fake News und Falschinformationen sind kein neues Phänomen. Doch sie halten uns mehr denn je in Atem. So fürchten aktuell fast drei Viertel der Deutschen, dass gezielte Fake News die anstehenden Bundestagswahlen im September 2021 beeinflussen (72 Prozent).

    Dies ist das zentrale Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Datenanalyse-Anbieters Qlik mit Hauptsitz in Radnor im US-Bundesstaat Pennsylvania zum Thema Desinformation unter mehr als 2000 Bundesbürgern.

    Zudem gehen mehr als sechs von zehn Befragten davon aus, dass Falschinformationen mit der zunehmenden Digitalisierung weiter um sich greifen werden (62 Prozent); jeder Zweite hält sie für eine große Gefahr für die Gesellschaft (52 Prozent).

    Noch nie … … weiterlesen

    Nachhaltigkeit bei Softwareentwicklung für drei Viertel wichtig, nur in jedem 4. Projekt umgesetzt

    Die Nutzung von Containern sowie Cloud Computing können helfen, die Hardware besser auszulasten und so auch in der Softwareentwicklung zu mehr Nachhaltigkeit zu kommen.

    Vor mehr als einem Jahr habe ich in einer großen „WirtschaftsWoche“-Geschichte aufgezeigt, mit welchen Innovationen die IT-Branche versucht, dem Energieverbrauch trotz steigender Rechenzentrumskapazitäten Herr zu werden.

    Tatsächlich verbrauchten im Jahr 2020 allein die deutschen Rechenzentren 16 Milliarden Kilowattstunden. Das ist eine Milliarde mehr als noch 2019 – eine Steigerung von sieben Prozent, so eine aktuelle Untersuchung des Borderstep Instituts zur Entwicklung des Energiebedarfs der Rechenzentren in Deutschland (Studien-PDF).

    Die gute Nachricht: Dem Report zufolge wächst gleichzeitig auch die Leistung der Rechenzentren. Gemessen an den Workloads hat sich diese zwischen 2010 und 2020 verachtfacht. Die Energieeffizienz stieg im selben Zeitraum … … weiterlesen

    Nur noch die Hälfte der Deutschen nutzt Bargeld häufig; jeder Sechste hat schon mobil bezahlt

    Durch den Boom mobiler Zahlmethoden wird das Portemonnaie immer seltener als elementarer Begleiter angesehen, das Smartphone wird hingegen wichtiger.

    Die Digitalisierung der Finanzdienstleistungsbranche wird in Deutschland verglichen mit anderen europäischen Ländern bereits gut angenommen, wie ich erst in der vergangenen Woche hier im Blog dargestellt habe.

    Das zeigt sich auch auf anderen Feldern: So gehört das digitale Bezahlen gut anderthalb Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie mehr denn je zum Alltag der Menschen in Deutschland. Das geht aus dem diesjährigen Mobile Payment Monitor von Visa in Zusammenarbeit mit dem Marktforscher Forsa hervor.

    Demnach ist die Bargeldnutzung hierzulande weiterhin rückläufig: Gaben 2019 noch 71 Prozent der Verbraucher an, häufig mit Bargeld zu bezahlen, sank der Anteil im Jahr 2020 auf 60 Prozent. In diesem Jahr sind es … … weiterlesen

    60 Prozent der Deutschen haben keine Angst vor Datenverlust – aber nur 40 Prozent geschützt

    Zwischen gefühlter Sorglosigkeit und tatsächlicher Aktion in Sachen Datenverluste klafft in Deutschland eine deutliche Lücke.

    Kürzlich haben die internationale Digital-Agentur “We are Social” mit Hauptsitz in London und der kanadische Software-Anbieter Hootsuite die Juli-Ausgabe ihres halbjährlichen Digital-Reports vorgelegt, wie auch hier im Blog präsentiert.

    Der 200-Seiten-Report beinhaltet auch einen interessanten Aspekt in Sachen Datenschutz und Cybersicherheit. Deutschland gilt ja traditionell als Land, in dem Datenschutz eine wichtige Rolle spielt.

    Dies zeigen auch die Hootsuite-Zahlen: Demnach fürchten hierzulande immerhin vier von zehn Deutschen den Verlust ihrer persönlichen Daten im Internet (Grafik zum Vergrößern anklicken):

    Quelle: WeAreSocial/Hootsuite

    Das … … weiterlesen

    Fast jeder zweite Deutsche nutzt reine Online-Bank – deutlich mehr als in anderen Ländern

    Die Digitalisierung der Finanzdienstleistungsbranche wird in Deutschland verglichen mit anderen europäischen Ländern bereits gut angenommen.

    Die Finanzdienstleistungsbranche hat in den letzten Jahrzehnten einen großen Wandel hin zu digitalen Lösungen vollzogen. Das Wachstum des digitalen Bankwesens wurde durch die Corona-Pandemie noch beschleunigt. Da viele Banken eingeschränkte Öffnungszeiten hatten – und in einigen Fällen für längere Zeit komplett schließen mussten – haben sich die Kunden verstärkt dem Internetbanking zugewandt.

    Neue Akteure, die nahezu ausschließlich auf digital setzen, wollen diese Entwicklung fortführen. Gerade in Deutschland scheint die Strategie aufzugehen, wie eine Umfrage des amerikanischen Datenmanagement-Anbieters NetApp unter Verbrauchern in Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien zeigt. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse der Studie heute exklusiv vorab.

    Dabei haben die untersuchten Nationen manches gemeinsam. So möchten beispielsweise mehr als drei Viertel … … weiterlesen

    4 von 5 deutschen Unternehmen rechnen im nächsten Jahr mit Diebstahl ihrer Kundendaten

    Neben den Kundendaten wird außerdem erwartet, dass Datenbestände und sogenanntes „geistiges Eigentum“ Opfer einer Cyberattacke werden.

    Das Risiko für Cyberangriffe ist im letzten Jahr gestiegen – unter anderem aufgrund der Corona-Krise, die sich Angreifer zunutze machen. Auch für die kommenden 12 Monate gehen mehr als vier von fünf deutschen Unternehmen davon aus, von Datendiebstahl betroffen zu sein (83 Prozent).

    Mehr noch: Ein Großteil der Befragten beurteilt Angriffe auf ihre Kundendaten als „etwas“ bis „sehr“ wahrscheinlich. Das ist der zentrale Befund einer Studie des japanischen IT-Sicherheitsanbieters Trend Micro. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

    Der halbjährlich erscheinenden Trend Micro Cyber Risk Index (CRI) misst die Diskrepanz zwischen dem aktuellen Sicherheitsniveau von Unternehmen und der Wahrscheinlichkeit eines Angriffs. Der CRI basiert auf einer numerischen Skala von … … weiterlesen