Künstliche Intelligenz plus Internet of Things ergeben autonome Dinge

Die Vernetzung von immer mehr Objekten schafft in Verbindung mit künstlicher Intelligenz eine neue Economy of Autonomous Things.

Autonome Technologien ermöglichen dank Künstlicher Intelligenz (KI), Machine Learning (ML) und Vernetzung im Internet of Things (IoT) das freie Bewegen und Agieren von Objekten ohne aktive Steuerung oder Überwachung durch den Menschen – Neudeutsch autonomous Things.

Der italienische IT-Berater und Systemintegrator Reply mit Hauptsitz in Turin hat in einer Studie die Entwicklung zentraler Trends im Bereich autonomer Dinge wie Drohnen, Roboter und Fahrzeuge näher beleuchtet.  „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Zentraler Befund: Je nach Anwendungsbereich variieren die Technologien stark in Bezug auf Komplexität und Reifegrad: Während autonome Haushaltsgeräte bereits weit verbreitet sind, stehen autonome Autos oder Personendrohnen noch nicht unmittelbar vor der großflächigen Einführung.

In den von Reply analysierten Artikeln, wissenschaftlichen Publikationen und Patentanmeldungen spiegelt sich ein historischer Höchststand bei Investitionen in autonome Technologien. Player aus verschiedenen Branchen – in Deutschland vor allem Automobilhersteller wie BMW, Audi oder Daimler und Autozulieferer wie Bosch oder ZF – sichern ihren Anteil an der autonomen Zukunft.

Dabei schaffen die … … weiterlesen

Die App-Trends 2020: Umsätze mit mobilen Apps wachsen auf 190 Milliarden Dollar

In 13 Jahren ist aus dem Geschäft mit mobilen Anwendungen ein dreistelliger Milliardenmarkt geworden. Tech-Trends wie IoT sorgen für weiteres Wachstum.

Trotz des Booms der vergangenen Jahre gilt das Geschäft mit mobilen Apps für Smartphones und Tablets weiterhin als einer der wichtigsten Wachstumsmärkte in der IT. Denn Entwickler basteln mit den kleinen Softwareschnipsel längst nicht nur Daddelspiele zum Zeitvertreib auf der morgendlichen Straßenbahnfahrt.

Längst steigern Unternehmen mittels Smartphone-Apps die Kundenbindung und sorgen so für mehr Aufmerksamkeit bei ihren Top-Marken. Auch der E-Commerce verlagert sich immer mehr hin zum Mobile Commerce am Handy.

Der anhaltende Erfolgszug zeigt sich auch am Umfang der App-Märkte: So umfasst der App Store aus dem Hause Apple inzwischen fast zwei Millionen mobile Anwendungen, Googles Pendant Play Store kommt sogar auf fast 2,5 Millionen Apps.

Nach jüngsten Schätzungen sollen die Umsätze im weltweiten Geschäft mit mobilen Apps in diesem Jahr auf fast 190 Milliarden Dollar anschwellen – das ist mehr als zweieinhalb mal so viel als die 70 Milliarden Dollar, die im Jahr 2015 erlöst wurden.

Anders ausgedrückt: In gerade einmal 13 Jahren – Apple startete seinen App Store im Juli 2008 mit gerade mal … … weiterlesen

Krokers RAM: Support-Ende von Windows 7 – warum Sie jetzt reagieren müssen!

Mein Rant am Morgen: Weltweit laufen noch rund 330 Millionen Rechner unter dem Altsystem Windows 7, das seit dieser Woche nicht mehr aktualisiert wird – ein enormes Sicherheitsrisiko vor allem beim Surfen im Internet.

Microsoft selbst hat’s bereits seit geraumer Zeit propagiert: Rund zehn Jahre nach seinem Marktstart hat der Software-Gigant aus Redmond den Support für sein Betriebssystem Windows 7 auslaufen lassen – und zwar am Dienstag dieser Woche.

Das hat weitreichende Folgen für viele Privatanwender wie Unternehmen: Denn Windows 7 läuft immer noch auf gut einem Viertel aller Computer weltweit – und zwar laut jüngsten Zahlen von Dezember 2019.

Das bedeutet: Von der gesamten im Jahr 2019 installierten Basis von 1,33 Milliarden PCs weltweit – siehe dazu Statista mit Verweis auf Gartner – sind folglich rund 330 Millionen nicht mehr auf dem neuesten Stand. Denn diese erhalten keine Sicherheitsupdates mehr – und bekannte Schwachstellen bleiben offen.

Schon Mitte des vergangenen Jahres warnte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI): „Eine weitere Nutzung von Windows 7 […] birgt daher hohe Risiken … … weiterlesen

Der Social-Media-Spickzettel: Die Bildgrößen bei Facebook, Twitter & Co. 2020

Die wichtigsten Regeln & Kniffe zu Foto-Abmessungen, Platzierung und sonstige Design-Tipps in 11 sozialen Netzwerken und Messaging-Apps.

Zu den typischen Aufgabe zum Start eines jeden neuen Jahres zählt die Optimierung und Politur der eigenen Auftritte in den diversen Social-Media-Kanälen. Dazu gehört unter anderem auch die Überprüfung der jeweiligen Profil-, Header- und sonstigen Fotos, die man verwendet beziehungsweise postet.

Hintergrund: Die großen sozialen Netzwerke Facebook, Instagram, Twitter & Co. schrauben immer mal wieder an den Abmessungen ihrer jeweiligen Nachrichtenstreams herum. Verbunden damit ändern sich auch die Abmessungen der optimalen Bildformate.

Wie schon in den Vorjahren Jahren hat der britische Web-Designer Jamie Spencer auch dieses Mal in einer regelrechten Fleißarbeit die wichtigsten Formate für Bilder auf Pixelgröße in Social Media zusammengestellt, Stand 2020 also.

Neben den bekannten Plattformen Facebook, LinkedIn, YouTube, Instagram, Twitter, Pinterest, Tumblr, Ello & Snapchat hat er in diesem Jahr erstmals auch die beiden chinesischen Netzwerke WeChat und Weibo dabei.

Viel Spaß also beim Feilen an der eigenen Präsenz in den sozialen Netzwerken – eine wichtige Voraussetzung für Erfolg im Social-Media-Marketing im neuen Jahr. Den Spickzettel mit allen … … weiterlesen

Jeder zweite Deutsche würde den Arbeitgeber für die Nutzung bessere Technologien wechseln

Digitale Workplace und Workflow sind zwei wichtige Bestandteile der digitalen Transformation – und helfen, Mitarbeiter ans Unternehmen zu binden.

Zu viele Unternehmen konzentrieren sich beim Thema Mitarbeiterzufriedenheit auf punktuelle Wohlfühlmaßnahmen und zu wenig auf das, was wirklich zählt. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie des amerikanischen Cloud-Anbieters ServiceNow, an der 2000 Mitarbeiter aus deutschen Unternehmen teilnahmen.

So setzen viele Unternehmen etwa auf Vergünstigungen wie einen Kicker-Tisch oder gesunde Snacks und übersehen dabei, was Mitarbeitern den Arbeitsalltag tatsächlich vereinfacht. Dazu gehören weniger umständliche, administrative Aufgaben, die Überstunden verursachen, und bessere Voraussetzungen für eine gute Work-Life-Balance zu schaffen. Für fast sechs von zehn Befragten ist eine ausreichende Work-Life-Balance Grund genug, den Arbeitgeber zu wechseln (57 Prozent).

Der sinnvolle Einsatz von Technologien – insbesondere, wenn sie die Arbeitsabläufe rationalisieren und vereinfachen – kann die Zufriedenheit der Mitarbeiter tatsächlich deutlich erhöhen und damit die positive Einstellung fördern.

Zusätzlich hilft es natürlich auch beim Anheuern neuer Talente. Mitarbeiter, denen diese Werte wichtig sind, bleiben eher, wenn sie sehen, dass ihr Unternehmen in die neuesten Innovationen investiert. Tatsächlich fast jeder zweite Befragten den Arbeitgeber … … weiterlesen

Datenschutz- und Sicherheitsbedenken für je ein Drittel der Firmen größte Hindernisse beim IoT

Das größte Hindernis für IoT-Aktivitäten ist nicht knappes Budget. Am meisten fürchten deutschen Unternehmen Hackerangriffe und Industriespionage.

Das Internet of Things (IoT) gewinnt in deutschen Firmen weiterhin an Bedeutung. Dafür sprechen steigende Projektzahlen, höhere Erfolgsquoten sowie schnellerer Mehrwert. Das größte Hindernis für breiter angelegte IoT-Aktivitäten in Unternehmen ist nicht knappes Budget, sondern Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der IT-Sicherheit.

Jeweils ein Drittel nennen beide Themen als größte Hindernisse. Am meisten fürchten Unternehmen dabei Hackerangriffe und Industriespionage. Das zeigt eine aktuellen Studie von CIO, Computerwoche und TÜV-Süd. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse der Studie heute exklusiv vorab.

Demnach nennen 37 Prozent der befragten Unternehmen Datenschutzbedenken an erster Stelle als Argument gegen einen umfassenden IoT-Einsatz. Das gilt vor allem für die kleinen Firmen mit weniger als 500 Mitarbeitern und große Firmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern.Ein weiteres Drittel der Unternehmen nennt Sicherheitsbedenken als größtes Hindernis.

Ein knappes Budget (30 Prozent), Fachkräftemangel (27 Prozent) und fehlende Anwendungsfelder (21 Prozent) sind weitere Gründe. Ein Fünftel der Firmen würde aufgrund schlechter Erfahrungen und eines fehlenden Return on Investments (ROI) bei bestehenden IoT-Anwendungen auf eine breite IoT-Initiative verzichten.

Am meisten fürchten sich die Unternehmen vor Hacker-Angriffen … … weiterlesen

In eigener Sache: 10 Jahre „Kroker’s Look @ IT“

In der vergangenen Dekade habe ich bei mir im Blog fast 2000 Beiträge über Informationstechnologie, Social Media und Digitalisierung veröffentlicht.

Am vergangenen Samstag hat sich ein für mich doch sehr wichtiger Tag gejährt: Mein allererster Blog-Beitrag datiert auf den 11. Januar 2010. Unter der kryptischen Überschrift »Wer „T“ sagt, muss auch „B“ sagen« erläuterte ich seinerzeit, warum ich nach meinem Start bei Twitter Mitte 2009 nun auch einen eigenen Blog starte.

Das bedeutet also: „Kroker’s Look @ IT“ ist inzwischen tatsächlich zehn Jahre alt. Anfangs nur mit einigen Postings pro Monat, ab Mitte 2012 dann im werktäglichen Rhtythmus. So sind in jener Dekade insgesamt knapp 2000 Beiträge rund um Informationstechnologie, Social Media und die digitale Transformation zusammengekommen – 1850, um genau zu sein.

Ich bekenne: Das macht mich schon ein wenig stolz. Denn als ich begonnen habe zu bloggen, hätte ich nicht erwartet, wie gut der eigene Blog meine sonstige journalistische Tätigkeit bei der WiWo ergänzt – etwa als Archiv für Marktzahlen aller Art, wenn’s bei anderen Artikeln mal wieder schnell gehen muss.

Aber auch … … weiterlesen

Krokers RAM: Xerox gegen HP – oder: zwei Hinkende ergeben keinen Sprinter

Mein Rant am Morgen: Der Zusammenschluss von Xerox und HP wäre keine Vermählung von zwei Kraftprotzen, ganz im Gegenteil. Ein Stück weit wiederholt sich sogar die Geschichte, wie ein Blick in die Vergangenheit zeigt.

Schon seit einigen Monaten schwelt der Übernahmekampf zwischen den IT-Rivalen Xerox und HP Inc.: Anfang November 2019 sickerte durch, dass kleinere Druckerhersteller eine Übernahme des größeren Computerkonzerns plant.

Doch trotz eines Kaufangebots in Höhe von zuletzt 33 Milliarden Dollar lehnte der HP-Verwaltungsrat die Offerte Mitte November ab – worauf Xerox keine zwei Wochen später ankündigte, nunmehr ein feindliches Übernahmeangebot vorzubereiten.

Dabei ist altehrwürdige, bereits im Jahr 1906 gegründete IT-Dino in dieser Woche ein gutes Stück weit vorangekommen: Denn mehrere Banken habe sich verbindlich bereiterklärt, dem Angreifer einen Milliardenkredit in Höhe von 24 Milliarden Dollar für die Übernahmeschlacht zur Verfügung stellen zu wollen.

Egal wie jenes Ringen auch ausgeht – eins ist jetzt schon klar: Der Zusammenschluss von Xerox und HP wäre keine Vermählung von zwei … … weiterlesen

Die wichtigsten Fakten & Mythen bei den Ranking-Faktoren von Google für 2020

Welche Faktoren bei der Suchmaschinen-Optimierung tatsächlich eine Rolle spielen, und welche nicht – wie von Google selber betont. Ein Spickzettel.

Um den Google-Algorithmus und die Art & Weise, wie der Internet-Gigant die Ergebnisse bei einer Internetsuche bewertet und einordnen, ranken sich viele Mythen. Dies liegt unter anderem daran, dass Google regelmäßig an einzelnen Details und Bewertungsfaktoren schraubt – laut eigener Aussage um die Treffgenauigkeit bei der Suche zu verbessern.

Der amerikanische Anbieter von Tools zur Suchmaschinenoptimierung, Neudeutsch Search Engine Optimization (SEO) genannt, hat kürzlich die wichtigsten Mythen rund um die Rankig-Faktoren von Google zusammengefasst – und ihnen die offiziellen Fakten aus dem Munde hochrangiger Google-Manager gegenübergestellt.

Anhand jener Checkliste lässt sich die SEO-Optimierung von Webseiten und Texten für das neue Jahr 2020 sehr gezielt vornehmen – wichtig für jeden, der auf Suchmaschinen-Traffic von Google angewiesen ist.

Beispiel Internet-Domain: Lange Zeit hieß es, das Alter einer Domain und die Zeitdauer, seitdem sie bereits registriert ist, sei ein wichtiger Ranking-Faktor. Daher suchten SEO-Optimierer speziell nach alten Domain-Namen. Tatsächlich hat Google-Manager Matt Cutts den Einfluss des Alters einer … … weiterlesen

IT-Sicherheit: Die wichtigsten Cybersecurity-Trends für das Jahr 2020

Häufigkeit und Intensität von Hackerangriffen steigen seit Jahren. Die bekanntesten Angriffsvektoren und durchschnittlichen Kosten im Überblick.

Die wachsende Zahl von groß angelegten Sicherheitsverletzungen deutet darauf hin, dass nicht nur die Häufigkeit von Datenschutzverletzungen steigt, sondern auch ihre Intensität zunimmt. Nach einer Untersuchung der University of Maryland findet alle 39 Sekunden ein Cyberangriff statt, das ergibt durchschnittlich 2.244 Angriffe pro Tag.

Insgesamt wurden allein im ersten Halbjahr 2019 laut einer Studie von RiskedBased Security 4,1 Milliarden Datensätze durch Datenschutzverletzungen veröffentlicht. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum stieg die Zahl der der gemeldeten Verstöße immerhin um 54 Prozent und die Zahl der exponierten Datensätze um 52 Prozent.

Dabei ist die klassische E-Mail nach wie vor der verbreitetste Infektionsweg: 94 Prozent der Malware findet laut eines aktuellen Reports des amerikanischen Telekommunikationsanbieters Verizon auf diese Weise ihr Ziel (siehe Figure 19; Vorjahr: 93 Prozent).

Knapp die Hälfte der bösartigen Mail-Anhänge waren dabei Office-Dokumente (48 Prozent). Als primären Angriffsvektor mit 65 Prozent Anteil bevorzugen Hacker das sogenannte … weiterlesen

Lokalisierung, flüchtige Inhalte & mehr: Die Social-Media-Trends 2020

Ortsbezogene Seiten & Dienste, weiteres Wachstum beim Format Story, Produktsuche – die Trends in den sozialen Netzwerken für 2020.

Mit diesem Blog-Beitrag melde ich mich aus dem Weihnachtsurlaub zurück. Und passend zum Start ins neue Jahr 2020 gibt’s heute die wichtigsten Trends rund um Social Media – wichtig, um die eigene Strategie auf Facebook, Twitter, LinkedIn & Co. entsprechend anzupassen.

Beispielsweise wird 2020 – ähnlich wie schon die Vorjahre – ganz im Zeichen der Lokalisierung stehen: Das heißt, ortsbezogene Seiten gewinnen auch in Social Media einen immer größeren Stellenwert. Immer mehr Unternehmen reagieren mit eigenen Angeboten speziell für die jeweilige Region.

Auch das Thema flüchtige Inhalte wird immer mehr Mainstream: Was einst beim Messenger Snapchat mit selbstlöschenden Fotos startete, hat sich heute durch Formate wie die sogenannten Stories auf Instagram und Facebook in der Breite durchgesetzt: Auch Unternehmen und Seitenbetreiber können mit visuellen Inhalten, die nach einer gewissen Zeit verschwinden, die Interaktionsrate ihrer Fans treiben.

Bei der Suche nach bestimmten Produkte sind nicht mehr nur E-Commerce-Anbieter erste Wahl, sondern zunehmend auch soziale Netzwerke: Dabei soll … … weiterlesen

Kroker’s Top-10 in 2019: Die meistgeteilten Blog-Beiträge dieses Jahres

Erstmals seit Erhebung weisen alle zehn meistgeteilten Blog-Posts eine dreistellige Zahl von Social Shares auf – ein Indiz für gestiegene Reichweite.

Noch ist es nicht ganz erreicht, das zehnte Jubiläum meines Blog – das jähr sich erst Anfang Januar. Aber da wieder ein komplettes Kalenderjahr verstrichen ist, lohnt es sich – wie immer kurz vor Weihnachten – innezuhalten und auf die erfolgreichsten Themen 2019 zu blicken.

In diesem Jahr habe ich – ähnlich wie bereits 2018 – die Social Shares meiner beiden wichtigsten Kanäle Facebook und Twitter betrachtet. LinkedIn und Xing wären separate Betrachtungen wert, weil ich meine Blog-Beiträge dort nicht teile, sondern quer veröffentliche, mit den dort jeweils eigenen Blogging-Tools.

Die Gesamtzahl des Social Shares habe ich aus der Summe den im WordPress-Plugin unter dem jeweiligen Beitrag angegebenen Werten für die anderen sozialen Netzwerke ermittelt. Rivva gibt inzwischen leider keine Zahlen mehr an, sondern zeigt Verlinkungen und die wichtigsten Retweets von gutlaufenden Beiträgen.

Auffällig: Wie in den Vorjahren laufen Themen rund um Digitalisierung, Social Media und Daten sehr gut. Zudem haben erstmals seit Erfassung meiner alljährlichen Bestenliste alle … … weiterlesen

Die Geschichte von Bitcoin vom Start im Oktober 2008 bis zu den Kursturbulenzen Ende 2019

Die Kryptowährung zeigte zuletzt starke Kursschwankungen – und hat allein seit dem Allzeithoch 2017 gut zwei Drittel an Wert verloren: Eine Zeitleiste.

Der Startpunkt ist etwas mehr als elf Jahre her: Ende Oktober 2008 veröffentlichte eine Person oder Gruppe unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto das inzwischen legendäre Whitepaper „Bitcoin“ mit der Idee für ein elektronisches Peer-to-Peer-Bezahlsystem. Bis heute ist die Identität von Satoshi Nakamoto ungeklärt, da sich mehrere Personen und Gruppen mit der Urheberschaft schmücken.

So oder so – damals schlugen der oder die Autoren vor, „dass eine reine Peer-to-Peer-Version von Electronic Cash es ermöglichen würde, Online-Zahlungen direkt von einer Partei zur anderen zu senden, ohne ein Finanzinstitut zu durchlaufen.“ (hier das PDF des Nakamoto-Papers).

Bereits im Januar 2009 legt Nakamoto mit der ersten Bitcoin Version 0.1 los und generiert erste Bitcoin-Transaktionen. Nach Festlegung des ersten Bitcom-Dollar-Kurses im Oktober des gleichen Jahres auf 1 $-Dollar entspricht 1309,03 BTC startet der Boom der ersten Kryptowährung.

Die Ralley hält bis Dezember 2017 an: Da steigt der Bitcoin auf sein Allzeithoch von 19.783,16 Dollar an. Seitdem ist der Kurs wieder … … weiterlesen

Von AOL 2004 bis Facebook 2018: Die 15 größten Datenverluste der vergangenen 15 Jahre

86 Prozent aller Datenverluste entfielen zuletzt auf die Region Nordamerika, in Europa und Asien waren es im gleichen Zeitraum nur je sechs Prozent.

Nicht nur gefühlt hat die Zahl der Datenverluste und die Größe der Datenlecks in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Auch die nackten Zahlen sprechen eine relativ klare Sprache.

So gingen beispielsweise allein seit dem Jahr 2013 insgesamt 14,7 Milliarden Datensätze weltweit verloren oder wurden gestohlen. Nur vier Prozent davon waren „sichere Verluste“, wo Daten aufgrund vorheriger Verschlüsselung für die Hacker unbrauchbar gemacht wurden.

Die Frequenz von Datenverlusten liegt bei 75 kompromittierten Datensätze in jeder Sekunde – das bedeutet, dass pro Tag rund 6,5 Millionen Daten verloren gehen oder gestohlen werden.

Bei der regionalen Verteilung von Angriffen auf Datensätze zeigt sich ein starkes Ungleichgewicht zugunsten – oder je nach Blickwinkel – zuungunsten von Nordamerika: Satte 86 Prozent aller Datenverluste im Jahr 2017 entfielen auf jene Region, in Europa und Asien waren es im gleichen Zeitraum nur je sechs Prozent.

Die lange Liste der größten Datenlecks der vergangenen 15 Jahre startet mit AOL im Jahr 2004: Ein ehemaliger … … weiterlesen

Gen Z, Millenials, Gen X & Baby Boomers: Die Nutzung von Social Media nach Generationen

Bei jüngeren Alterskohorten stagniert die Nutzung sozialer Netzwerke langsam und ist teils bereits rückläufig – die Älteren holen hingegen auf.

Soziale Netzwerke rund um den Globus wachsen noch – aber nicht mehr so stark wie in der Vergangenheit: Laut Mitte des Jahres veröffentlichten Zahlen von WeAreSocial stieg die Zahl aller Social-Media-Nutzer binnen eines Jahres um acht Prozent auf 3,5 Milliarden – das sind 80 Prozent der weltweiten 4,33 Milliarden Internet-User. Im Jahr davor betrug das Wachstum dagegen noch 13 Prozent.

Der britische Marktforscher GlobalWebIndex hat jene Zahlen kürzlich weiter hinsichtlich der Social-Media-Nutzung in den verschiedenen Alterskohorten aufgeschlüsselt: Dabei haben sich die Briten auf vier große Gruppen konzentriert: Angfangen bei der Generation Zero (Gen Z), also den heute 16- bis 21-Jährigen, den auch Milllenials genannten 22- bis 35-Jährigen, darüber die Generation X der 36- bis 54-Jährigen bis schließlich den Baby Boomern im Alter zwischen 55 und 64 Jahre.

Auffällig: Die durchschnittlich mit sozialen Netzwerken verbrachte Zeit sank bei den Millenials zwischen 2017 und 2018 erstmals leicht – von 2 Stunden 39 Minuten auf 2:38. Damit ist … … weiterlesen

Zwei Drittel der deutschen Unternehmen wollen in digitales Know-how der Mitarbeiter investieren

Von den Investitionen in digitale Fähigkeiten der Mitarbeiter erhoffen sich die Firmen vor allem Produktivitätssteigerungen und Vorteile im Wettbewerb.

Erst Anfang Dezember habe ich hier im Blog beschrieben, dass immer mehr Unternehmen digitales Know-how bei ihren Mitarbeiter erwarten. Aus diesem Grund habe die Firmen in einem Rant aufgefordert, dass sie die Investitionen in die entsprechende digitale Weiterbildung schon selber schultern sollen, und zwar jetzt.

Auch wenn sie meinen Weckruf aufgrund der Kürze der Zeit nicht wirklich vernehmen konnten, ist die entsprechende Erkenntnis bei vielen offenbar ebenfalls bereits durchgesickert: Denn derzeit planen zwei Drittel der deutschen Unternehmen, in digitale Kenntnisse und Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter zu investieren (66 Prozent).

Das ist der zentrale Befund einer eine aktuelle Studie, die das Marktforschungshaus YouGov im Auftrag des britischen Anbieters von Unternehmenssoftware Sage durchgeführt hat. Hierfür wurden rund 3.000 Manager aus zwölf Ländern befragt. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Größere deutsche Unternehmen erklären in Sachen digitales Know-how mehr Investitionsbereitschaft: Mehr als drei Viertel der Großunternehmen wollen Budget für diesen Bereich aufbringen … … weiterlesen

Krokers RAM: Der anhaltende Erfolg ist TikTok zu Kopfe gestiegen!

Mein Rant am Morgen: In jüngster Zeit sind dunkle Wolken über dem Netzwerk aus China aufgezogen – bis hin zu ersten Boykottaufrufen. Wenn das Management nicht beherzt gegensteuert, könnten sich westliche Staaten gezwungen sehen, härter gegen TikTok vorzugehen.

Lange Zeit machte TikTok vor allem durch Erfolge von sich reden: So hat die App aus China binnen zwei Jahren eine Milliarde Nutzer weltweit von seinen lustigen Video-Kurzfilmen begeistert. Damit hat TikTok die magische Milliardenschwelle schneller erreicht als jedes andere soziale Netzwerk – und glatt vier Mal so schnell wie Facebook.

Auch hierzulande eilt die App von Erfolg zu Erfolg: Binnen weniger Monate kletterte die Zahl der deutschen Nutzer von 4,1 Millionen auf 5,5 Millionen – damit ist Deutschland für die Chinesen inzwischen der größte und wichtigste Markt in Europa.

Auch viele hiesige Unternehmen experimentieren bereits mit TikTok, um auf diesem Wege neue und sehr junge Nutzer mit ihren Werbebotschaften zu erreichen, etwa der Hamburger Versandhändler Otto.

In jüngster Zeit sind aber dunkle Wolken über dem Netzwerk aufgezogen: Zum einen mehren sich seit … … weiterlesen

61 Prozent sehen Deutschland als digitalen Nachzügler – tatsächlich Platz 6 von 118 Staaten

Zwischen Selbstwahrnehmung und dem aktuellen Status Quo in Sachen digitale Transformation klafft hierzulande eine große Lücke.

Deutsche Unternehmen befinden sich mitten in der digitalen Transformation – und sind dabei weiter vorangeschritten, als die meisten Bundesbürger denken. Das zeigen aktuelle Untersuchungen des amerikanischen Netzwerkausrüsters Cisco.

Denn obwohl 61 Prozent der Bürger glauben, dass Deutschland ein digitaler Nachzügler ist, liegt das Land im Digital Readiness Index auf Platz 6 von 118 untersuchten Nationen. Das ist der zentrale Befund der Studie, deren Ergebnisse „Kroker’s Look @ IT“ heute exklusiv vorab präsentiert.

Der Report zeigt, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland klar von der Digitalisierung profitiert und bei den Menschen ankommt: So sagt bereits heute die Hälfte der Bundesbürger, dass sie ihr Leben besser machen wird.

Das setzt aber voraus, dass sie auch bei allen ankommt. Daher engagiert sich Cisco stark im Ausbau der Infrastruktur: Weltweit investiert das Unternehmen in den nächsten drei Jahren 5 Milliarden US-Dollar in 5G. Zudem sind die Amerikaner dabei, mit dem neuen Standard Wi-Fi 6 höhere Geschwindigkeit und stabileren Internetzugang auch in der Fläche anzubieten.

Besonders viel Potenzial kann sich … … weiterlesen

TikTok mit 5,5 Millionen aktiven Nutzern in Deutschland – Spitzenwert in Europa

Die tägliche Nutzungsdauer springt hierzulande auf stolze 50 Minuten am Tag – Deutschland ist inzwischen der größte Markt der Chinesen in Europa.

Erst kürzlich habe ich hier im Blog dargelegt, dass die boomende Video-App TikTok sich mittlerweile zum schnellstwachsenden sozialen Netzwerk aufgeschwungen hat: So hat der Dienst aus China die Schwelle von einer Milliarde User schneller als jeder Rivale erreicht – und sogar viermal so schnell wie der Social-Media-Primus Facebook.

Und die Eroberung der Jugendzimmer rund um den Globus hält an – ungeachtet von Datenschutz- und Zensurvorwürfen, die ich mit zwei Kollegen bereits Anfang Oktober in einer großen WiWo-Story näher beleuchtet habe. Und den in der vergangenen Woche eingeräumten diskriminierenden Moderationsregeln etwa bei Behinderten.

So hat die App auch in Deutschland kürzlich einen neuen Spitzenwert bei den Nutzern überschritten: Laut Pitch Deck der amerikanischen Nachrichtenseite Digiday hat TikTok hierzulande inzwischen 5,5 Millionen aktive Nutzer. Die verbringen mittlerweile stolze 50 Minuten am Tag auf der Plattform:

Quelle: Futurebiz/Digiday

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In eigener Sache: Auszeichnung zu einer der 25 Xing Top Minds des Jahres 2019

Heute gibt’s an dieser Stelle mal wieder ein wenig Werbung in eigener Sache: Wie im Vorjahr gehöre mit meinem Blog „Kroker’s Look @ IT“ gehöre ich zu den besten Xing-Autoren des Jahres 2019 – den „Xing Top Minds“.

Weil das Hamburger Business-Portal inzwischen auch zunehmend Videos und Podcasts veröffentlicht, hat sich die Redaktion von Xing entschieden, die letztjährige Auszeichnung „Spitzenwriter“ in „Top Minds“ umzubenennen.

Ebenfalls im Unterschied zum letzten Jahr haben die Hamburger aktuell nicht 40 Autorinnen und Autoren, sondern nurmehr 25 ausgezeichnet. Daher freue ich mich umso mehr, in diesen noch illusteren Kreis mit aufgenommen worden zu sein, zu dem unter anderem der Start-up-Investor Frank Thelen, die ehemalige Spitzen-Biathletin und Olympiasiegerin Magdalena Neuner sowie die Unternehmerin Vanessa Weber zählen.

Die Xing Insider sind mehr als 400 redaktionell ausgesuchte Expertinnen und Experten sowie Influencer aus ganz unterschiedlichen Branchen. Bislang veröffentlichten diese mehr als 25.000 Beiträge, die über 32 Millionen Mal gelesen wurden und auf der Xing-Plattform zu Diskussionen und zum Austausch angeregt haben.

Mit der Auswahl würdigt die Xing-News-Redaktion laut eigener … … weiterlesen

Cloud schlägt die On-Premise: Wachstum von Salesforce, Microsoft, Oracle & SAP im Vergleich

Anwendungen zur Miete übers Internet wachsen schneller als herkömmliche, im Unternehmen installierte Software – ein Benchmarking-Vergleich.

Wie sehr die Wachstumsdynamik von IT- und Social-Media-Unternehmen in den vergangenen zwei Dekaden noch einmal zugelegt hat, zeigen insbesondere spezielle Benchmarks, etwa das Erreichen einer speziellen Zahl von Nutzern.

So hat etwa die aktuell stark boomende chinesische Video-App TikTok die Schwelle von einer Milliarde Nutzern schneller als jeder Rivale erreicht – und sogar viermal so schnell wie Facebook, wie ich kürzlich hier im Blog dargelegt habe.

Eine vergleichbare Metrik hat kürzlich der amerikanische Spezialist für Kundenmanagement-Lösungen Salesforce zusammengestellt, über die ich beim britischen Industrieanalysten Dennis Howlett gestolpert bin.

Der auf Software aus der Cloud spezialisierte Anbieter hat sein Wachstum – beginnend als Ausgangspunkt mit den Umsatz zehn Jahre nach der Firmgengründung – mit den wichtigsten Rivalen im Segment Unternehmenssoftware, also Microsoft, Oracle und SAP gebenchmarkt.

Das Ergebnis: Die Schwelle von zehn Millarden Dollar – die Salesforce im Geschäftsjahr 2018, also dem 20. Jahr seit der Gründung im Jahr 1999 erreicht hat – hat der Cloud-Spezialist … … weiterlesen

Krokers RAM: Investiert endlich in die digitale Fortbildung Eurer Mitarbeiter!

Mein Rant am Morgen: Neben dem Fachwissen in der jeweiligen Jobdisziplin wird Know-how in Sachen digitaler Transformation zunehmend zum wichtigen Einstellungskritierium. Unternehmenschefs sollten daher zugleich auch an Schulungen der bestehenden Mitarbeiter denken.

Neben der reinen Technologie – sei es mit einem digitalen Arbeitsplatz, sei es mit speziellen Tools fürs Home Office bis hin zum Zugriff auf alle Daten via Cloud Computing – gewinnt für eine erfolgreiche Digitalisierung ein weiterer Faktor einen immer höheren Stellenwert: Das Know-how der Mitarbeiter.

Demnach erwarten mehr als 8 von 10 Firmen, ihre eigenen Mitarbeiter sollten über allgemeine Digitalkompetenz verfügen, um die digitale Transformation im Unternehmen voranzutreiben.

Anders ausgedrückt: Digitales Know-how wird neben dem jeweiligen Fachwissen auf einer gegebenen Position immer mehr zu wichtigen Einstellungskriterium – und zwar nicht in Zukunft, sondern bereits heute.

Das bedeutet freilich auch: Firmenchefs müssen noch stärker als bisher in die digitale Fortbildung ihrer Mitarbeiter investieren. Den Willen dazu haben sie jedenfalls bereits bekundet: Ebenfalls 80 Prozent wollen die Digitalkompetenz ihrer Mitarbeiter gezielt fördern.

Damit ist Digitalisierung neben einem Technologie- vor allem ein Management-Thema. Nur in … … weiterlesen