TikTok mit 5,5 Millionen aktiven Nutzern in Deutschland – Spitzenwert in Europa

Die tägliche Nutzungsdauer springt hierzulande auf stolze 50 Minuten am Tag – Deutschland ist inzwischen der größte Markt der Chinesen in Europa.

Erst kürzlich habe ich hier im Blog dargelegt, dass die boomende Video-App TikTok sich mittlerweile zum schnellstwachsenden sozialen Netzwerk aufgeschwungen hat: So hat der Dienst aus China die Schwelle von einer Milliarde User schneller als jeder Rivale erreicht – und sogar viermal so schnell wie der Social-Media-Primus Facebook.

Und die Eroberung der Jugendzimmer rund um den Globus hält an – ungeachtet von Datenschutz- und Zensurvorwürfen, die ich mit zwei Kollegen bereits Anfang Oktober in einer großen WiWo-Story näher beleuchtet habe. Und den in der vergangenen Woche eingeräumten diskriminierenden Moderationsregeln etwa bei Behinderten.

So hat die App auch in Deutschland kürzlich einen neuen Spitzenwert bei den Nutzern überschritten: Laut Pitch Deck der amerikanischen Nachrichtenseite Digiday hat TikTok hierzulande inzwischen 5,5 Millionen aktive Nutzer. Die verbringen mittlerweile stolze 50 Minuten am Tag auf der Plattform:

Quelle: Futurebiz/Digiday

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In eigener Sache: Auszeichnung zu einer der 25 Xing Top Minds des Jahres 2019

Heute gibt’s an dieser Stelle mal wieder ein wenig Werbung in eigener Sache: Wie im Vorjahr gehöre mit meinem Blog „Kroker’s Look @ IT“ gehöre ich zu den besten Xing-Autoren des Jahres 2019 – den „Xing Top Minds“.

Weil das Hamburger Business-Portal inzwischen auch zunehmend Videos und Podcasts veröffentlicht, hat sich die Redaktion von Xing entschieden, die letztjährige Auszeichnung „Spitzenwriter“ in „Top Minds“ umzubenennen.

Ebenfalls im Unterschied zum letzten Jahr haben die Hamburger aktuell nicht 40 Autorinnen und Autoren, sondern nurmehr 25 ausgezeichnet. Daher freue ich mich umso mehr, in diesen noch illusteren Kreis mit aufgenommen worden zu sein, zu dem unter anderem der Start-up-Investor Frank Thelen, die ehemalige Spitzen-Biathletin und Olympiasiegerin Magdalena Neuner sowie die Unternehmerin Vanessa Weber zählen.

Die Xing Insider sind mehr als 400 redaktionell ausgesuchte Expertinnen und Experten sowie Influencer aus ganz unterschiedlichen Branchen. Bislang veröffentlichten diese mehr als 25.000 Beiträge, die über 32 Millionen Mal gelesen wurden und auf der Xing-Plattform zu Diskussionen und zum Austausch angeregt haben.

Mit der Auswahl würdigt die Xing-News-Redaktion laut eigener … … weiterlesen

Cloud schlägt die On-Premise: Wachstum von Salesforce, Microsoft, Oracle & SAP im Vergleich

Anwendungen zur Miete übers Internet wachsen schneller als herkömmliche, im Unternehmen installierte Software – ein Benchmarking-Vergleich.

Wie sehr die Wachstumsdynamik von IT- und Social-Media-Unternehmen in den vergangenen zwei Dekaden noch einmal zugelegt hat, zeigen insbesondere spezielle Benchmarks, etwa das Erreichen einer speziellen Zahl von Nutzern.

So hat etwa die aktuell stark boomende chinesische Video-App TikTok die Schwelle von einer Milliarde Nutzern schneller als jeder Rivale erreicht – und sogar viermal so schnell wie Facebook, wie ich kürzlich hier im Blog dargelegt habe.

Eine vergleichbare Metrik hat kürzlich der amerikanische Spezialist für Kundenmanagement-Lösungen Salesforce zusammengestellt, über die ich beim britischen Industrieanalysten Dennis Howlett gestolpert bin.

Der auf Software aus der Cloud spezialisierte Anbieter hat sein Wachstum – beginnend als Ausgangspunkt mit den Umsatz zehn Jahre nach der Firmgengründung – mit den wichtigsten Rivalen im Segment Unternehmenssoftware, also Microsoft, Oracle und SAP gebenchmarkt.

Das Ergebnis: Die Schwelle von zehn Millarden Dollar – die Salesforce im Geschäftsjahr 2018, also dem 20. Jahr seit der Gründung im Jahr 1999 erreicht hat – hat der Cloud-Spezialist … … weiterlesen

Krokers RAM: Investiert endlich in die digitale Fortbildung Eurer Mitarbeiter!

Mein Rant am Morgen: Neben dem Fachwissen in der jeweiligen Jobdisziplin wird Know-how in Sachen digitaler Transformation zunehmend zum wichtigen Einstellungskritierium. Unternehmenschefs sollten daher zugleich auch an Schulungen der bestehenden Mitarbeiter denken.

Neben der reinen Technologie – sei es mit einem digitalen Arbeitsplatz, sei es mit speziellen Tools fürs Home Office bis hin zum Zugriff auf alle Daten via Cloud Computing – gewinnt für eine erfolgreiche Digitalisierung ein weiterer Faktor einen immer höheren Stellenwert: Das Know-how der Mitarbeiter.

Demnach erwarten mehr als 8 von 10 Firmen, ihre eigenen Mitarbeiter sollten über allgemeine Digitalkompetenz verfügen, um die digitale Transformation im Unternehmen voranzutreiben.

Anders ausgedrückt: Digitales Know-how wird neben dem jeweiligen Fachwissen auf einer gegebenen Position immer mehr zu wichtigen Einstellungskriterium – und zwar nicht in Zukunft, sondern bereits heute.

Das bedeutet freilich auch: Firmenchefs müssen noch stärker als bisher in die digitale Fortbildung ihrer Mitarbeiter investieren. Den Willen dazu haben sie jedenfalls bereits bekundet: Ebenfalls 80 Prozent wollen die Digitalkompetenz ihrer Mitarbeiter gezielt fördern.

Damit ist Digitalisierung neben einem Technologie- vor allem ein Management-Thema. Nur in … … weiterlesen

Geschichte und Zukunft des Phishing: Von Null auf 4,7 Milliarden Abfisch-Emails pro Tag 2019

Der Aufstieg von E-Mails zum Abfischen von Passwörtern geschah parallel zum Aufstieg der elektronischen Post seit Anfang der siebziger Jahre.

Phishing boomt, und zwar seit Jahren: Durch die zahlreichen erfolgreichen Angriffe der vergangenen Jahre sehen inzwischen 96 Prozent aller Unternehmen das betrügerische Passwort-Abfischen per E-Mail Prozent als größtes Sicherheitsrisiko.

Ganz ähnlich die Situation im privaten Umfeld: So sind drei Viertel der Deutschen anfällig für Phishing, weil ein Großteil den offensichtlichen Betrug nicht erkennt, wie eine Ende November veröffentlichte Studie des IT-Sicherheitsanbieters Avast ergab.

Dabei ist die Bedrohung mit derartiger Schadsoftware nicht so neu, wie es scheint. Im Grunde ist Phishing mehr oder weniger parallel zum Aufstieg der elektronischen Post seit Anfang der siebziger Jahre entstanden, ähnlich wie etwa Spam oder Spyware.

Wenig verwunderlich also, dass der erste Massenversand von Werbe-Emails – Neudeutsch erst 1993 Spam genannt – auf das Jahr 1978 datiert, also noch während des Internet-Vorläufers Arpanet und weit vor grafischen World-Wide-Web-Zeiten.

Der Begriff Phishing-Mail wiederum datiert ungefähr auf das Jahr 1996: Damals wurde in Message-Boards … … weiterlesen

8 von 10 Unternehmen erwarten von Mitarbeitern allgemeine Digitalkompetenz

80 Prozent der Unternehmen fördert die Digitalkompetenz ihrer Mitarbeiter gezielt – in jeder zweiten Firma nehmen diese neue Technologien schnell an.

Bei der Digitalisierung rückt in deutschen Unternehmen immer öfter neben dem Einsatz neuer Technologien die Gestaltung der notwendigen Veränderungsprozesse in den Mittelpunkt. So setzt aktuell rund jedes zweite Unternehmen mit 100 oder mehr Mitarbeitern Change-Management-Methoden ein, um die Belegschaft mitzunehmen (47 Prozent). Vor zwei Jahren lag der Anteil erst bei 36 Prozent.

Vor allem Großunternehmen mit 500 oder mehr Mitarbeitern greifen auf Change-Management-Methoden zurück – hier beträgt der Anteil sogar 57 Prozent. Das sind wichtige Ergebnisse einer Trendstudie zur Digitalisierung, die der indische IT-Dienstleister Tata Consultancy Services (TCS) und Bitkom Research, die Analysetochter des deutschen ITK-Branchenverandes, kürzlich veröffentlicht haben.

Demnach wird der Veränderungsprozess am häufigsten von eigenen Digitalisierungseinheiten oder dem Chief Digital Officer (CDO) verantwortet (35 Prozent). In rund jedem vierten Unternehmen sind dafür Geschäftsführung/Vorstand (26 Prozent) oder die interne Unternehmenskommunikation (23 Prozent) zuständig.

Beim Projektmanagement setzen die Unternehmen häufiger auf agile Methoden. So geben inzwischen 43 Prozent der Unternehmen an, manchmal, größtenteils oder … … weiterlesen

WhatsApp-Aus für Newsletter: Jeder 2. Deutsche wünscht Kundenservice per Messenger

Lediglich 22 Prozent der Deutschen haben WhatsApp schon einmal als Kundenservice-Kanal genutzt – bei Vorreiter Brasilien sind es fast 80 Prozent.

Um die Verbreitung von Spam und Fake News einzudämmen, hat WhatsApp bereits Mitte des Jahres angekündigt, das Versenden von Newslettern über die eigene Plattform zu verbieten. Am kommenden Samstag, 7. Dezember, ist es soweit – Dienste wie etwa der WhatsApp-Streckenagent der Deutschen Bahn sind dann nicht mehr erlaubt.

Vor diesem Hintergrund gewinnt das Thema Dialog statt Massen-Werbung eine völlig neue Bedeutung: Denn als Kanal für den Kundenservice bleiben WhatsApp & Co. auch in Zukunft wichtig. Schließlich wünscht sich immerhin jeder zweite Deutsche, mit Unternehmen via WhatsApp kommunizieren zu können. Das ist der zentrale Befund einer repräsentativen Studie des auf Messenger-Marketing spezialisierten Start-ups MessengerPeople aus München sowie des Marktforschungshauses YouGov. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse der Studie heute exklusiv vorab.

Oder anders ausgedrückt: Viele Kunden wünschen sich – in Deutschland wie im Rest der Welt – persönliche Kommunikation und Servicequalität anstelle von anonymer Massenbeschallung. Interessant dabei: Die Nachfrage umfasst … … weiterlesen

Amazon erlöst hierzulande im ersten Halbjahr 12 Milliarden Euro – ein Drittel aller Online-Umsätze

Mit Unterhaltungselektronik, Computern und Haushaltsgeräten erzielt der US-Gigant in Deutschland rund 40 Prozent seines Gesamtumsatzes.

Der amerikanische Internethändler Amazon dominiert der E-Commerce – das gilt weltweit ebenso wie in Deutschland. Allerdings ziert sich Amazon bisher, wenn es um die Veröffentlichung konkreter Länderzahlen geht.

Eine jüngst veröffentlichte Studie – durchgeführt von Online-Magazin Digital Kompakt, dem Datenanalyse-Anbieter Metoda aus München, der Universität St.Gallen sowie der Digitalberatung Etribes aus Hamburg – bringt nun Licht ins Dunkel.

Demnach hat Amazon in Deutschland im ersten Halbjahr 2019 einen Umsatz in Höhe von 11,5 Milliarden Euro erzielt – das entspricht mehr als einem Drittel aller Umsätze im deutschen Online-Geschäft (37 Prozent) und fünf Prozent aller Umsätze im gesamten Einzelhandel.

Die wichtigsten Teilmärkte des Online-Händlers bilden mit einem Umsatz von 2,64 Milliarden Euro die Kategorie „Elektronik & Computer“ – entspricht rund 23 Prozent des hiesigen Gesamtumsatzes von Amazon – sowie mit 2,09 Milliarden Euro die Kategorie „Küche, Haushalt & Wohnen“ (18 Prozent). Zu den größten Verkaufstreibern gehören dabei Marken wie Samsung, Huawei und Sony sowie WMF, Philips, Songmics und B.K. Licht.

Die Marktanteile … … weiterlesen

Krokers RAM: Die Angst vieler Beschäftigter vor künstlicher Intelligenz ist unbegründet!

Mein Rant am Morgen: Viele Menschen fürchten, ihr Arbeitsplatz könnte künftig von künstlicher Intelligenz bedroht sein. Zumindest offiziell ist dies aber nicht das Hauptaugenmerk der Unternehmen beim Einsatz der neuen Technologie.

Wie sehr das Thema künstliche Intelligenz (KI) die Menschen umtreibt, zeigte sich nicht zuletzt in dieser Woche auf dem Business-Portal LinkedIn: Wie immer, habe ich dort meinen werktäglichen Blog-Beitrag parallel veröffentlicht.

Doch der besagte Post drehte sich um die KI-Pläne von Unternehmen – und zog in kurzer Zeit diverse längere Kommentare nach sich, deutlich mehr als ein durchschnittlicher Beitrag dort. Die Kommentare reichten von Zustimmung zum Thema über die Infragestellung der zugrundeliegenden Studie bis hin zu Fragen nach sozialen Aspekten.

Dies belegt eindrücklich, dass viele Menschen noch uneins darüber sind, ob sich KI eher positiv oder negativ auf unser aller Leben auswirken wird. Aber glaubt man der in dieser Woche veröffentlichten Studie des Unternehmenssoftware-Anbieters IFS, sind zumindest Teile der Befürchtungen übertrieben.

Zwar wollen rund 60 Prozent der Unternehmen, die sich aktuell mit KI befassen – und das sind immerhin neun von zehn Befragten – … … weiterlesen

Die 100 wertvollsten Marken der Welt – 2001 und 2019 im Vergleich

Die Tech-Unternehmen in den Top-10 der wertvollsten Marken haben ihren Wert innerhalb von 18 Jahren von 150 auf 700 Milliarden Dollar fast verfünffacht.

Wie sehr die Tech-Branche die Welt in den vergangenen zwei Jahrzehnten erobert hat, habe ich schon mehrfach hier im Blog beleuchtet, und zwar mit verschiedenen Metriken und Vergleichen.

Mitte des Jahres habe ich etwa die derzeit 100 wertvollsten Marken der Welt präsentiert. Demnach stellt die Tech-Industrie 20 Prozent der Unternehmen und 43 Prozent der Werte der globalen Top-100-Marken. Sehenswert auch die Animation der globalen Top-15-Marken in den vergangenen 15 Jahren, die den Aufstieg von Microsoft, Apple, Google & Co. sehr anschaulich visualisiert.

Die amerikanische Website Visual Capitalist, die auf sehenswerte Visualisierung rund um Finanz- und Geldthemen spezialisiert ist, hat kürzlich mal wieder eine tolle animierte Grafik veröffentlicht, welche die Tech-Dominanz ebenfalls recht eindeutig zeigt.

Die Grafik zeigt die jeweils 100 wertvollsten Marken der Welt – mit besonderem Augenmerk auf die Top-10 – und zwar in den Jahren 2001 und 2019 im Vergleich. Vor 18 Jahren rangierten mit Microsoft, … … weiterlesen

Industrie 4.0: Digitaler Zwilling senkt Aufwand für Wartung um 30 Prozent – Kosten um die Hälfte

Bei Ausfällen weisen 82 Prozent aller Anlagen ein zufälliges Muster auf – und verursachen einen Schaden von 20 Milliarden Dollar in der Prozessindustrie.

Die Digitalisierung in der Fertigung war jüngst mehrfach Thema hier im Blog, etwa beim Überblick über gelungene Industrie-4.0-Projekte oder dem wirtschaftlichen Einfluss von intelligenten Fabriken auf die Weltwirtschaft.

Doch die Vernetzung von Maschinen und Geräten in der Produktion kann noch mehr leisten: So haben industrielle Anlagen bis heute häufig zufällige Ausfälle. Laut einer Auswertung des Industriesoftware-Anbieter Aveva aus dem britischen Cambridge weisen 82 Prozent aller Anlagen ein zufälliges Ausfallmuster auf – und verursachen einen Schaden von rund 20 Milliarden Dollar in der Prozessindustrie.

Derartige Ausfälle können auch die Kommunikation zwischen verschiedenen Teams betreffen. Durch zusätzliche Datensilos ist die Zusammenarbeit zwischen Teams langwierig und daher teuer. Hiervon betroffen sind nicht nur die Operations, sondern auch das Engineering sowie die Maintenance.

Abhilfe schaffen kann hier ein sogenannter digitaler Zwilling, gegenwärtig eines der heißesten Themen bei der Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Mit solch einem digitalen Abbild … … weiterlesen

15 Tipps & Tricks für mehr Cybersicherheit in Unternehmen

Sicherheitsbewusstsein und Wissen der Mitarbeiter sind ausschlaggebend für die Cybersicherheit im gesamten Unternehmens – die wichtigsten Kniffe.

Cyberangriffe gehören laut World Economic Forum zu den größten Bedrohungen der weltweiten Stabilität. In Deutschland rangieren sie sogar auf Platz eins der größten Risiken, gefolgt von Datenschutzverletzungen – und noch vor zwischenstaatlichen Konflikten.

Für Unternehmen bedeuten Datenpannen und Cyberattacken hohe Kosten von durchschnittlich 3,92 Millionen Dollar, wie IBM und das Ponemon Institute in ihrem diesjährigen Data-Breach-Report ermittelt haben. Daher ist eine IT-Sicherheitsstrategie für jedes Unternehmen entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg.

Hier kommt den Mitarbeitern eine Schlüsselrolle zu – ihr Sicherheitsbewusstsein und ihr Wissen sind ausschlaggebend für die Cybersicherheit im gesamten Unternehmen. Der IT-Sicherheitsanbieter Varonis hat kürzlich 15 Tipps & Tricks zusammengestellt, um das Mitarbeiter zu schulen und ihre Bewusstsein zu schärfen.

  • Eine Cybersecurity-freundliche Unternehmenskultur schaffen: Unternehmen sollten hierzu Verantwortliche ernennen und Mitarbeiter motivieren, die Sicherheits-Verhaltensregeln mit Leben zu füllen.
  • Mit gutem Beispiel vorangehen: Unternehmer sind für die Festlegung der Unternehmenskultur verantwortlich. Eigentümer, die Cybersicherheit ernst nehmen, werden ihre Mitarbeiter beeinflussen, dasselbe zu tun. In … … weiterlesen
  • Neun von zehn Firmen investieren in künstliche Intelligenz – 60 Prozent für höhere Produktivität

    Dennoch rechnen nur drei von zehn Befragten damit, dass sich die Belegschaft in den nächsten zehn Jahren aufgrund von KI verringern wird.

    Neun von zehn Unternehmen verschiedener Branchen planen derzeit, in künstliche Intelligenz (KI) zu investieren. Zudem sehen 60 Prozent der Unternehmen den größten Vorteil von KI in einer gesteigerten Produktivität ihrer Mitarbeiter.

    Das sind die beiden zentralen Befunde einer Studie des schwedischen Anbieters von Business-Software IFS, den das Medienunternehmen IEN und der Marktforscher CINT durchgeführt haben. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse der Studie heute exklusiv vorab.

    Gut jeder zweite Befragten gab zudem an, KI zu nutzen, um Produkte und Services mit höherem Mehrwert für die Kunden anbieten zu können (47 Prozent). Nur knapp jeder Fünfte will bestehende Arbeitskräfte durch KI ersetzen (18 Prozent).

    Fast die Hälfte der Investitionen wollen Unternehmen im Bereich industrielle Automation tätigen (44 Prozent). Weitere Bereiche, in denen Unternehmen vermehrt KI einsetzen wollen, sind das Customer Relationship Management (CRM) sowie die Bestandsplanung (jeweils 38 Prozent).

    Obwohl mehr als 60 Prozent der Unternehmen eine höhere Produktivität der Mitarbeiter erwarten, rechnen nur drei von zehn … … weiterlesen

    Krokers RAM: Mit dem Telekom-Bann schwappt die Huawei-Schockwelle final nach Deutschland

    Mein Rant am Morgen: Die Deutsche Telekom will chinesische Komponenten in den kommenden zwei Jahren aus ihrem Netzwerk werfen. Nun wird’s ernst für Huawei, weil der Schritt Vorbildcharakter für anderes Telcos haben dürfte.

    Schon im Frühjahr hatte ich hier im Blog über die Schockwellen geschrieben, die der Huawei-Bann in den USA bis nach Deutschland schwappen lässt. Seit dieser Woche weiß man: Sie ist tatsächlich in Deutschland angekommen.

    Wie meine WirtschaftsWoche-Kollegen Jürgen Berke und Silke Wettach am Mittwoch exklusiv berichteten, will die Deutsche Telekom binnen zwei auf Huawei im Kernnetz verzichten. Der Bonner Konzern reagiere damit auf die anhaltenden Diskussionen um Sicherheitsrisiken durch den chinesischen Mobilfunkausrüster.

    Schon im Frühjahr überprüften andere Unternehmen wie etwa der deutsche Halbleiterkonzern Infineon, welche in den USA gefertigte Chips sie durch an anderen Standorten gefertigte Bauteile sie ersetzen können. Dadurch wollten die Münchner vermeiden, unter die US-Kontrolle zu fallen, wie wir seinerzeit in einer größeren Geschichte in der aktuellen WirtschaftsWoche berichteten.

    Sollte die Telekom ihr von einem Insider berichtetes Vorhaben umsetzen, wird’s aber … … weiterlesen

    Intelligente Fabriken könnten die Weltwirtschaft bis 2023 um 1,5 Billionen Dollar ankurbeln

    Im Jahr 2017 verfügten 43 Prozent der Unternehmen über laufende Smart-Factory-Projekte, heute – zwei Jahre später – sind es bereits 68 Prozent.

    Die Fertigung in intelligenten Fabriken – Neudeutsch auch Smart Factories genannt – ist ein wichtiger Teilbereich der Vernetzung von Maschinen, Geräten und Gadgets in der industriellen Produktion unter der Überschrift Industrie 4.0.

    Das Capgemini Research Institute, die Marktforschungstochter der gleichnamigen französischen Unternehmensberatung, hat jetzt das wirtschaftliche Potenzial von Smart Factories berechnet: So könnten intelligente Fabriken der Weltwirtschaft bis zum Jahr 2023 einen Mehrwert von 1,5 Billionen Dollar zusätzlich einbringen – mindestens.

    Im Vergleich zu einer Studie von vor zwei Jahren schreiten heute mehr Unternehmen mit ihren Smart-Factory-Initiativen voran. Seit 2017 wurde ein Drittel der Fabriken bereits in intelligente Anlagen umgewandelt. Seinerzeit verfügten 43 Prozent der Unternehmen über laufende Smart-Factory-Projekte.

    Nach den Zahlen der aktuellen Studie sind es jetzt – zwei Jahre später – bereits 68 Prozent. Die 5G-Technologie wird hier zu einem zentralen Faktor: Produktionsunternehmen erhalten damit die Möglichkeit, eine Vielzahl von Echtzeitanwendungen einzuführen oder diese zu erweitern.

    Produktionsunternehmen weltweit wollen in den nächsten fünf Jahren … … weiterlesen

    Kosten für Ausfallzeiten nach Ransomware-Angriff gegenüber 2018 verdreifacht

    Die Kosten für Ausfallzeiten durch erfolgreiche Angriffe mit Erpressersoftware liegen 23-mal höher als die Lösegeld-Forderung der Cyber-Kriminellen.

    Ransomware – also Schadsoftware, die Unternehmensdaten verschlüsselt und erst gegen ein Lösegeld freigibt – ist neben Phishing eine der Hauptbedrohungen für Unternehmen, wie eine in der vergangenen Woche präsentierte Studie ergab.

    Cyber-Kriminelle attackieren Unternehmen jeglicher Größe mit Ransomware, aber kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind ein Hauptziel. Das ist das Ergebnis des vierten jährlichen „State of the Channel Ransomware Reports“, den der amerikanische IT-Sicherheitsanbieter Datto mit Hauptsitz in Norwalk im US-Bundesstaat Connecticut kürzlich veröffentlicht hat.

    Für den Report wurden 1400 Sicherheits-Dienstleister, so genannte Managed Service Provider (MSPs), befragt, die weltweit knapp eine halbe Million Kunden aus dem KMU-Segment betreuen.  Wichtigstes Ergebnis der Umfrage: Ransomware bleibt die am weitesten verbreitete Cyber-Bedrohung für KMU.

    Weitere Trends der diesjährigen Ransomware-Studie:

    • Ransomware-Attacken sind allgegenwärtig: Die Anzahl von Ransomware-Attacken gegen KMU steigt. 85 Prozent der MSPs berichten von Angriffen gegen KMU in den letzten zwei Jahren, 2018 waren das noch 79 Prozent. Allein in der ersten Jahreshälfte 2019 … … weiterlesen

    TikTok hat eine Milliarde User schneller als jeder Rivale erreicht – viermal so schnell wie Facebook

    Während Facebook für das Erreichen der magischen Milliardenschwelle acht Jahre benötigte, sind’s bei der Video-App aus China nur ein Viertel jener Zeit.

    Wie schnell die aus China stammende Video-App TikTok die Jugendzimmer rund um den Globus erobert hat – und auch welche Probleme dieser Boom mit sich bringt, habe ich mit zwei Kollegen Anfang Oktober in einer großen WiWo-Story näher beleuchtet.

    Die britische „Financial Times“ hat kürzlich einen spannenden numerischen Vergleich von TikTok mit anderen boomenden Social-Media-Diensten geschlossen: Denn die App behauptet, weltweit bereits mehr als eine Milliarde Nutzer zu haben.

    Das bedeutet im Umkehrschluss: Die magische Milliardenschwelle hat TikTok in nur zwei Jahren nach dem Start des Dienstes erreicht – als nämlich die chinesische Muttergesellschaft Bytedance im November 2017 den Rivalen Musical.ly im November 2017 für eine Milliarde Dollar schluckte.

    Quelle: FT

    Anders ausgedrückt – und das ist der wirklich überraschende Befund: TikTok hat die Nutzermilliarde schneller erreicht als jeder andere Social-Media-Dienst vorher. Beim weltgrößten Netzwerk Facebook waren es acht Jahre, beim Messenger WhatsApp … … weiterlesen

    9 von 10 Unternehmen migrieren in die Cloud – aber jedes dritte bisher ohne erkennbare Vorteile

    Zugleich sagen knapp drei Viertel der Unternehmensmanager, dass die Vorteile beim Cloud Computing wie eine höhere Sicherheit die Hürden überwiegen.

    Weltweit migrieren die meisten Unternehmen und Organisationen aufgrund kritischer IT-Anforderungen in die Cloud (93 Prozent), aber nahezu ein Drittel gab an, bislang noch keine erkennbaren Vorteile aus der Cloud gezogen zu haben (30 Prozent). Dies vor allem deshalb, weil sie die Cloud-Einführung nicht als Kernbestandteil ihrer Business-Transformationsstrategie integriert haben.

    Das zeigt das erste Cloud Success Barometer des amerikanischen IT-Dienstleisters Unisys, der 1000 IT-Verantwortliche und Führungskräfte in 13 Ländern zu den Auswirkungen und der Bedeutung der Cloud befragt hat. „Kroker’s Look @ IT“ veröffentlicht die Ergebnisse der Studie heute exklusiv vorab.

    Laut der Umfrage verbessert sich die organisatorische Effektivität dramatisch, wenn die Cloud-Strategie fest in der Business-Strategie verankert ist – 83 Prozent der Befragten sehen dann Verbesserungen seit Einführung der Cloud. Im Gegensatz dazu nehmen diesen positiven Effekt nur 30 Prozent der Studienteilnehmer wahr, bei denen die Cloud lediglich geringfügig in der Business-Strategie berücksichtigt ist.

    Weitere zentrale Ergebnisse:

    • 90 Prozent der europäischen Unternehmen ziehen ihre kritische IT-Infrastruktur in die … … weiterlesen

    Krokers RAM: Der vielleicht wirkungsvollste Schutz vor Cyberattacken – Schulungen

    Mein Rant am Morgen: Die IT-Sicherheitsbranche kann das Hase- und Igel-Rennen gegen die Cybergangster mit ihren immer neuen Angriffsmethoden letztlich nicht gewinnen – nur den Abstand verringern. Umso wichtiger ist es, Mitarbeiter regelmäßig zu schulen, wie sie Attacken erkennen können.

    IT-Sicherheit ist ein regelmäßiges Thema hier bei mir im Blog – schlicht weil die Bedrohungslage durch immer ausgeklügeltere Angriffsszenarien in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat: Angefangen bei Passwort-Abfischerei per spezieller Phishing-Mails über die digitale Erpressung mittels verschlüsselter Dateien bei sogenannter Ransomware bis hin zu KI-gestützte Cyberattacken.

    Wenig verwunderlich also, dass für das Gros der Unternehmen Phishing und Ransomware ganz oben auf der Skala der größten Sicherheitsrisiken rangieren, wie eine aktuelle Studie zeigt. Und die Anbieter von IT-Security müssen immer neue Bedrohungen in ihren Sicherheitslösungen berücksichtigen.

    Klar ist freilich auch: Dieses Hase- und Igel-Rennen kann die IT-Sicherheitsbranche letztlich nicht gewinnen – nur den Abstand zu den Cybergangstern verringern. Vor diesem Hintergrund gewinnt eine vergleichsweise banale Maßnahme für Unternehmen eine völlig neue Bedeutung: Die Rede ist von Mitarbeiterschulungen für IT-Security.

    Denn im Zeitalter von Phishing, Ransomware … … weiterlesen

    Von Six Degrees bis TikTok: Die Geschichte sozialer Netzwerke von 1997 bis heute

    1997, also fünf Jahre vor Friendster, startet im in den USA der Dienst Six Degrees – der wahre Pionier im Segment Social Media, das bis heute boomt.

    Wenn es um Social Media geht, sehen die meisten Analysen – zugegebenermaßen auch hier im Blog – den Startpunkt im Jahr 2002, als das soziale Netzwerk Friendster das Licht der Welt erblickte.

    Tatsächlich lässt sich die Social-Media-Geschichte aber sogar noch weitere fünf Jahre zurückverfolgen: Bereits im Jahr 1997 startet in den den USA die Webseite SixDigrees.com.

    Der Dienst wies damals bereits wichtige Funktionen wie persöncliche Profilseiten und Freundschaftsverbindungen auf. Auch sein Name, abgeleitet von „six degrees of separation – wonach zwei Menschen maximal durch sechs verschiedene Bekanntschaftsbeziehungen getrennt sind – deutet auf den Netzwerkgedanken hin.

    Nach Friendster und LinkedIn 2002 startet ein Jahr später MySpace und noch ein Jahr später, also 2004, Facebook – spätestens dann ist’s so richtig eingeläutet, das Zeitalter von Social Media.

    Dessen Boom übrigens bis heute ungebrochen anhält: Die jüngste Boom-App im Segment Social stammt aus China: Das Videoportal … weiterlesen

    Industrie 4.0: Von Fernwartung über Predicitive Maintenance bis zu Daten-Geschäftsmodellen

    Die erfolgreichen Praxisbeispiele aus dem deutschen Mittelstand zeigen das enorme Potenzial der Vernetzung aller Maschinen und Geräte.

    Industrie 4.0 geistert seit einigen Jahren als IT-Schlagwort durch Beraterpräsentationen und Medien. Was genau damit jedoch gemeint ist – und wie die Vernetzung von Maschinen, Geräten und Gadgets aller Art über das Internet die Abläufe in der Produktion tatsächlich verbessern können, ist oft völlig nebulös.

    Dabei zeigen die erfolgreichen Praxisbeispiele – auch und gerade aus dem deutschen Mittelstand – welche Verbesserungspotenziale die Vernetzung und Auswertung der anfallenden Daten tatsächlich bieten. Diese reichen von automatisierter Wartung über optimierten Anlagenbetrieb bis hin zu neuen datengetriebenen Geschäftsmodellen.

    Zum Beispiel Mangelberger Elektrotechnik: Der Mittelständler aus dem mittelfränkischen Roth hat schon Ende der neunziger Jahre begonnen, seine Schalt- und Lichtanlagen per Internet mit der Firmenzentrale zu verbinden, um bei Störungen aus der Ferne rasch die Ursachen ermitteln zu können.

    Lohn der Bemühungen: Restaurantketten und Lebensmitteldiscounter rund um den Erdball – von Sydney über New York bis London – lassen ihre Kühltruhen, Klimaanlagen und Kassen aus der fränkischen Provinz fernwarten.

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    Phishing-Betrug per E-Mail sehen 96 Prozent aller Unternehmen als größtes Sicherheitsrisiko

    Neben Phishing sind aktuell auch Attacken mit Erpresser-Software, der sogenannten Ransomware sowie Chefbetrug hoch im Kurs der Angriffsarten.

    Fast alle Unternehmen sind sich einig, dass für sie der Betrug per Phishing-Mails – also das Abfischen von Passwörtern mittels böswilliger E-Mails – in den kommenden 12 Monaten die größte Cybergefahr darstellt: Stolze 96 Prozent der rund 600 Befragten in einer Studie des auf Sicherheitstrainings spezialisierten Anbieters KnowBe4 mit Hauptsitz in Tampa Bay im US-Bundesstaat Florida stimmten hierin überein.

    Die Studie wollte unter anderem herausarbeiten, ob Initiativen zur Erhöhung der Sicherheit existieren, wie gut Unternehmen bereits gerüstet sind, welche Schadprogramme und Angriffsarten die Mitarbeiter als besonders hartnäckig erachten, worin die laufenden Herausforderungen im Bereich der IT-Sicherheit bestehen.

    Hoch im Kurs der Angriffsarten stehen neben E-Mail-Phishing auch Attacken mit Erpresser-Software, der sogenannten Ransomware sowie Chefbetrug – häufig in Form von CEO-Fraud. Außerdem tauchen immer wieder verschiedene weitere Formen von Malware auf.

    Weitere wichtigste Ergebnisse der Erhebung:

    • Die große Mehrheit der Unternehmen hat im vergangenen Jahr vorausschauend IT-Sicherheitsinitiativen gestartet, um der Zunahme von Angriffen entgegenzuwirken (86 Prozent).
    • Beinahe neun von zehn Unternehmen glauben, … … weiterlesen