Krokers RAM: Bürokratiemonster XRechnung – warum Deutschland keine Digitalisierung kann!

Mein Rant am Morgen: Was falsch läuft bei der digitalen Transformation von Behörden in Deutschland zeigt sich geradezu exemplarisch bei der Einführung der elektronischen Rechnung, die ab Herbst verpflichtend für Auftragnehmer wird. Die Vorschrift wird als föderaler Flickenteppich umgesetzt.

Erst in der vergangenen Woche habe ich hier über den enormen Rückstand von Deutschland in der Digitalisierung der Verwaltung beklagt – trotz des Corona-Rückenwinds, den die übrige Wirtschaft gerade erfährt.

Wie schlecht es um die digitale Transformation in Behörden tatsächlich bestellt ist, zeigt exemplarisch ein aktueller Fall: Die Einführung der elektronischen Rechnung, die ab dem Herbst bei Geschäften mit dem Staat für Auftragnehmer verpflichtend werden.

Im Prinzip eine gute und fortschrittliche Idee, die auf eine europaweite Richtlinie der EU zurückgeht. Doch statt die Vorschrift einheitlich bundesweit … … weiterlesen

Der ultimative Leitfaden über die wichtigsten Begriffe im SEO-Jargon

Die gängigsten neuen und alten Begriffe rund um die Suchmaschinen-Optimierung – als zweiter Teil des SEO-Spickzettels.

Erst heute vor einer Woche habe ich hier im Blog einen Spickzettel für die sogenannte Suchmaschinen-Optimierung (Search Engine Optimization, SEO) veröffentlicht: Er verrät die wichtigsten Kniffe, um seine professionelle Webseite noch besser beim Suchmaschinenprimus auffindbar zu machen.

Heute gibt’s – gewissermaßen als zweiter Teil – eine sinnvolle Übersicht über die wichtigsten SEO-Begriffe und -Schlagworte. Gemeinsam mit dem ersten Teil erhält man so einen umfassenden Überblick über gängige Techniken wie Trends im SEO-Markt.

Sinnvoll ist ein SEO-Lexikon aus mehreren Gründen: Schließlich hat sich die Suchmaschinen-Optimierung längst zu einer veritablen Spezialdisziplin gemausert – mit mehr als 10 Millionen SEO-Firmen und -Freiberuflern rund um den Erdball.

Grund dafür ist, dass Google mehr … … weiterlesen

Facebook vor YouTube & WhatsApp: Der Status Quo bei Social Media Stand April 2020

Vier der sechs größten sozialen Netzwerke stammen aus dem Hause Mark Zuckerberg. Die chinesische Video-App TikTok dürfte als nächstes in die Milliarden-Größenordnung von Facebook, WhatsApp & Co. vorrücken.

Wie sehr soziale Netzwerke inzwischen zu dem wichtigsten Standard-Diensten der Menschen rund um den Erdball avanciert sind, beweist ein Blick auf die Zahl der monatlich aktiven Nutzer.

So gibt es inzwischen sogar bereits drei Plattformen, die an der nächsten magischen Schwelle von zwei Milliarden Nutzern gekratzt haben: Facebook mit knapp 2,5 Milliarden aktiven Nutzern im Monat an der Spitze – und die beiden Verfolger auf dem Silberpodest YouTube und WhatsApp mit jeweils zwei Milliarden.

Neben diesen drei Diensten liegen nur drei weitere jenseits der Marke von einer Milliarde, nämliche der Facebook Messenger (1,3 Milliarden), dessen chinesischer Rivale WeChat (1,165 Milliarden) sowie … … weiterlesen

Die 5G-Revolution: Von 5,5 Milliarden Dollar 2020 auf 668 Milliarden Dollar im Jahr 2026

Allein bei der Geschwindigkeit werden die neuen 5G-Netze um den Faktor 10 bis 20 höher liegen als die aktuellen 4G-Netze – wichtige Grundlage für das startende Zeitalter der umfassenden Vernetzung aller Maschinen & Gadgets.

Es ist eine der wichtigsten technologischen Neuerungen der letzten Jahre: Die Rede ist vom neuen, superschnellen Mobilfunkstandard 5G, der aktuell in vielen Ländern rund um den Globus hochgefahren wird.

Denn 5G pimpt nicht bloß die vorhandenen Mobilfunknetze auf eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit. Dank einer viel kürzeren Reaktionszeit – im Branchenjargon Latenz genannt – sowie einer signifikant höheren Kapazität für mehr gleichzeitig angeschlossene Geräte bildet 5G die Grundlage für die allumfassende Vernetzung von Maschinen und Gadgets aller Art.

Dazu zählen beispielsweise das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) ebenso wie viele Anwendungen rund um Smart Home … … weiterlesen

Warum sich Apple Music einstweilen Spotify geschlagen geben muss – in einem Chart

Apple zeigt aktuell wenig Ambitionen, den mit 130 Millionen Nutzern mehr als doppelt so großen Rivalen Spotify im Musik-Streaming einzuholen.

Anfang Juli 2015, also vor etwas mehr als fünf Jahren, hat die iPhone-Company den eigenen Musikstream-Dienst Apple Music gestartet – eine klare Kampfansage gegen den bereits im Oktober 2008 gestarteten Platzhirschen Spotify aus Schweden.

Zwischenzeitlich sah es tatsächlich so aus, als könnte Apple Music Boden auf den europäischen Rivalen gutmachen: Im April 2019 berichtete das „Wall Street Journal“, der Apple-Dienst habe zumindest im Heimatmarkt USA mit 28 Millionen Nutzern den Rivalen Spotify mit 26 Millionen Usern überholt.

Seitdem ist’s freilich ruhig um Apple Music geworden: Die letzte Meldung auf 60 Millionen weltweite Abonnenten datiert auf Juni 2019 – seitdem ist Funkstille. Ganz anders dagegen Spotify: … … weiterlesen

Krokers RAM: Digitalisierung in Deutschland durch Corona – aber nicht in den Ämtern!

Mein Rant am Morgen: Irgendwann dürfte der Rückstand durch analoge Amtsstuben auf die Wirtschaft durchschlagen, etwa weil Anträge von Unternehmen zu langsam bearbeitet werden. Die digitale Transformation sollte daher auch in der Verwaltung ganz oben auf der Tagesordnung stehen.

Ich habe ja schon mehrfach hier im Blog thematisiert, dass die Corona-Pandemie trotz aller negativen Auswirkungen auch eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielt: Sie fungiert als Katalysator für die digitale Transformation in Deutschland.

Denn fast alle deutschen Unternehmen mussten ihre internen Abläufe – zumnindest da wo möglich – quasi im Hauruck-Verfahren und über Nacht auf virtuelle Prozesse, digitale Teamarbeit und Videokonferenzen umstellen.

Was, wie sich heute im Rückblick nach mehr als drei Monaten zeigt, besser funktioniert hat als viele zunächst befürchtet hatten. Mehr noch: Auch das … … weiterlesen

Der SEO-Spickzettel: Wie man seine Webseite für die Google-Suche optimiert

Die wichtigsten Kniffe im Überblick, um seine professionelle Webseite noch besser beim Suchmaschinenprimus auffindbar zu machen.

Klassische Suchmaschinen-Optimierung (Search Engine Optimization, SEO) beschreibe ich hier im Blog ja eher selten. Gleichwohl ergibt es Sinn, seine Firmen- oder Freiberufler-Webseite regelmäßig dahingehend zu überarbeiten, damit sich in der Google-Suche besser gefunden wird.

Schließlich kommt der Suchmaschinen-Primus mittlerweile auf mehr als 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag – das entspricht einem Marktanteil von 92 Prozent. Bing (2,6 Prozent) oder Yahoo (1,85 Prozent) sind daher keine wirklichen Alternativen.

Der indische IT-Anbieter Dot Com Infoway (DCI) hat kürzlich die wichtigsten Tipps zusammengetragen, die Unternehmen zu einer besseren Performance ihrer Webseite bei der Google-Suche verhelfen sollen.

Gerade für viele Kleinunternehmen und Gewerbetreibende ist das Thema lokale Suche wichtig. Immerhin nutzen vier von fünf Nutzern Suchmaschinen dafür, … … weiterlesen

Jeder zweite Deutsche sieht Privatsphäre durch smarte und vernetzte Geräte bedroht

Insgesamt sind die Sicherheitsbedenken der Deutschen zum vierten Mal in Folge zurückgegangen – auf ein Niveau, das geringer als je zuvor ist.

Insgesamt verharrt das Vertrauen der Deutschen im internationalen Vergleich auf sehr hohem Niveau – in Teilbereichen wie etwa den Datenschutz machen die Menschen zwischen Rhein und Oder der vielbeschworenen „German Angst“ weiterhin alle Ehre.

Zwar macht sich nicht einmal jeder fünfte Deutsche derzeit Sorgen, dass er Opfer von Datenlecks werden könnten, wenn er von zuhause aus arbeitet (18 Prozent) – trotz einer rasanten Zunahme von Cyber-Attacken während der Corona-Pandemie.

Zugleich fürchtet jeder Zweite, dass seine Privatsphäre durch Smart TVs, Smart Speaker und andere vernetzte Geräte bedroht ist (51 Prozent). Knapp jeder Dritte besitzt deshalb gar keine smarten Geräte (29 Prozent). Das ist das zentrale Ergebnis des Unisys … … weiterlesen

1,5 Milliarden Downloads, Nutzung 61 Minuten pro Tag: Wichtige Zahlen & Fakten zu TikTok

Zwei von fünf Nutzern der stark wachsenden Video-App aus dem Reich der Mitte liegen in der Altersgruppe der 16- bis 24-Jährigen.

Seit gut drei Jahren boomt TikTok rund um den Globus: Die App aus China ermöglicht die Kreation lustigen Videoschnipsel am Smartphone und erfreut sich vor allem bei Teenagern und jungen Erwachsen einer immer stärkeren Beliebtheit.

Dabei hat der Dienst aufgrund seiner Herkunft aus dem Reich der Mitte durchaus politisches Geschmäckle, wie sich im Umfeld der Hongkong-Proteste schon Ende 2019 gezeigt hat – was wir seinerzeit auch in einer großen WiWo-Story behandelt haben.

Gleichwohl bleibt die Plattform aufgrund ihres enormen Wachstums und ihrer überproportional jungen Zielgruppe auch ein wichtiges Medium für die Werbeaktivitäten von Unternehmen. Hierzulande schwimmen etwa der Versender Otto sowie die Bundesligisten FC … … weiterlesen

Internet of Things: Systeme für physische Zugangskontrolle am gefährdetsten für Angriffe

Mehr als die Hälfte der Unternehmen weltweit sind bei ihrer Cybersicherheit am meisten besorgt über Angriffe mit IoT-Geräten.

Wenn immer mehr Geräte, Gadgets und Maschinen im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) miteinander vernetzt werden, steigen auch mögliche Angriffszenarien und Sicherheitsrisiken immer steiler an.

Aktuell sind intelligente Gebäude, medizinische Geräte, Netzwerkgeräte und VoIP-Telefone die riskantesten Gerätegruppen im IoT. Dies ist der zentrale Befund einer Studie des amerikanischen Spezialisten für Gerätesichtbarkeit und -kontrolle Forescout. „Kroker’s Look @ IT“ veröffentlicht die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Für den Report hat Forescout die Cyber-Sicherheitsrisiken von 8 Millionen Geräten analysiert, die in 5 Branchen (Finanzdienstleistungen, Regierung, Gesundheitswesen, Fertigung und Einzelhandel) eingesetzt werden.

Die Gerätetypen, die das größte Risiko darstellen, sind diejenigen innerhalb physischer Zugangskontrollsysteme. Sie sind allgegenwärtig und öffnen buchstäblich die Türen zur … … weiterlesen

Ein Vierteljahrundert DE-CIX: Der deutsche Internetknoten Frankfurt wird 25 Jahre alt

Heute ist der Betreiber mit über 20 Standorten weltweit ein wichtiger Bestandteil der globalen Interconnection-Infrastruktur – und Frankfurt gemessen am Datenvolumen der größte Internetknoten der Welt.

Am Freitag in einer Woche feiert der deutsche Internetknoten DE-CIX (Deutscher Commercial Internet Exchange) seinen 25-jährigen Geburtstag. Weil ich dann im Urlaub weile, widme ich mich diesem für die deutsche Internet-Wirtschaft wichtigen Datum bereits heute.

Genau am 26. Juni 1995 schlug die Geburtsstunde des DE-CIX im alten Postgebäude im Gutleutviertel im Herzen Frankfurts, als sich drei Internet Service Provider – MAZ aus Hamburg, EUnet aus Dortmund und XLink aus Karlsruhe – zusammenschlossen.

Ziel der drei Anbieter war es, die globale digitale Vernetzung voranzutreiben und den effizienten Datenaustausch über Internetknoten zu etablieren. Heute ist der Betreiber mit über 20 Standorten in Europa, dem Nahen … … weiterlesen

50 Jahre Moore’sches Gesetz: Vom Intel 4004 im Jahr 1971 bis zum prophezeiten Ende 2025

Eine Animation zeigt die Gültigkeit des Moore’schen Gesetzes gemessen an der Anzahl Transistoren verschiedener Prozessoren seit dem Urahn Intel 4004.

Im Jahr 1965 – also für 55 Jahren – hat Intel-Mitgründer Gordon Moore das später nach ihm benannte Moore’sche Gesetz aufgestellt: Es besagt eine Verdopplung der Anzahl Transistoren auf einem Chip – und damit letztlich der Halbleiter-Power alle 18 bis 24 Monate.

Diese rein auf empirischen Befunden basierende Vorhersage ist bis heute ein wichtiger Impulsgeber für die Chiphersteller – und damit von Prozessor-Geschwindigkeit und Speicherkapazität. Denn in dem halben Jahrhundert hat sich Moores Prophezeiung als überaus akkurat erwiesen.

Das zeigt auch eine sehenswerte Animation des Moore’schen Gesetzes in den vergangenen 50 Jahren, angefangen beim Intel 4004, dem ersten kommerziellen Mikroprozessor aus dem … … weiterlesen

Fast alle Menschen leben in Reichweite von Mobilfunknetzen – 82 Prozent LTE oder höher

Die Weltbevölkerung erhält immer besseren Zugang zu immer schnelleren Handy-Netzen – in Europa muss daher bald UMTS dran glauben.

Erst Anfang Mai verkündete der Mobifunker Vodafone, sein 3G-Mobilfunknetz in Deutschland Mitte 2021 abschalten zu wollen. Die für Milliardensummen zur Jahrtausendwende versteigerten UMTS-Netze seien nicht mehr zeitgemäß.

Laut Vodafone laufen nur noch drei bis vier Prozent des Datenverkehr im Mobilfunk-Netz über die 3G-Netze. Das Unternehmen will durch die Abschaltung freiwerden Frequenzspektren stattdessen für den LTE-Datenfunk verwenden – also 4G.

Ein Trend, der sich weltweit vollzieht: Nach aktuellen Zahlen der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) mit Sitz in Genf hat mittlerweile fast die gesamte Weltbevölkerung Zugang zum Mobilfunk: Satte 97 Prozent der Menschen weltweit leben in Gebieten mit Zugang zu mobilen Netzen (Grafik zum Vergrößern anklicken):

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Digitalisierung: Warum es bei Apps und Diensten auf die digitale Nutzer-Erfahrung ankommt

Welche drei kritischen Aspekte Unternehmen bei der Digitalisierung beachten müssen, um ihre Nutzererfahrung zu optimieren.

Technologie und digitale Dienste gehören mittlerweile ganz selbstverständlich zu unserem Alltag. In einer Welt, in der Internet und Apps so selbstverständlich sind wie Strom oder fließendes Wasser, verzeihen Nutzer schlechte Performance immer seltener.

Mehr noch: Schlechte Bedienbarkeit, langsames Laden und Ausfälle verärgern sie sogar regelrecht. Der zu Cisco gehörende und auf die Optimierung von Anwendungen spezialisierte Software-Anbieter AppDynamics hat – basierend auf eigenen Studien – drei besonders kritische Aspekte herausgearbeitet, die Unternehmen beachten müssen, um ihre Nutzererfahrung zu optimieren.

„Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

1. Daten zusammenführen

Kunden erwarten heute, dass ein Unternehmen oder eine Marke sie kennt – oder anders ausgedrückt: Sie erwarten hyperpersonalisierte Angebote. Aus Nutzersicht macht … … weiterlesen

Zeitleiste: Von der Apple-Gründung im April 1976 bis zur Corona-Schnittstelle im April 2020

In der kommenden Woche dürfte mit der Abkehr von Intel-Prozessoren hin zu ARM der nächste Paukenschlag in der 44-jährigen Apple-Geschichte folgen.

Aktuell blicke ich häufiger als sonst auf Apple – vielleicht aus subjektiven Gründen. Schließlich bin ich selber Ende März – „nach 13 Jahren Widerstand gegen die Apple-Borgifizierung“, wie ich es meiner Facebook-Page ausgedrückt habe – von meinem geliebten, aber in die Jahre gekommenen Blackberry Priv auf ein iPhone gewechselt.

Aber natürlich ebenfalls, weil Apple auch jenseits des Megasellers iPhone – übrigens mit 1,6 Milliarden verkauften Geräten und einer Billion Dollar Erlöse das erfolgreichste Produkt aller Zeiten – eines der wichtigsten IT-Unternehmen weltweit ist.

Eines der Größten ohnehin: Erst in der vergangenen Woche knackte die Apple-Aktie trotz der Corona-Krise ihr … … weiterlesen

Digitalisierung: Neun von zehn Behörden in Deutschland ohne digitale Strategie

Über die Hälfte der Entscheider sieht die Altersstruktur im öffentlichen Dienst negativ – weil es schwer ist, junge Mitarbeiter am Arbeitsmarkt zu gewinnen.

Wenn vom Rückstand Deutschlands bei der digitalen Transformation die Rede ist, dreht sich’s meist um Unternehmen: Erst kürzlich attestierte eine Studie, das Deutschland bei der Digitalisierung zwar Fortschritte macht, gleichwohl im internationalen Vergleich aber von Platz 6 auf 14 zurück gefallen ist – weil andere Länder schneller sind.

Noch schlimmer sieht es hierzulande im Bereich öffentliche Verwaltung aus: Zwar hat kaum eine Branche hat so viele Kunden-Kontakte wie kommunale Einrichtungen, Landesverwaltungen oder Institutionen des Bundes – als digitale Vorreiter sind diese bisher aber wahrlich nicht aufgefallen.

So geben mehr als 90 Prozent der Führungskräfte und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst zu, dass ihre Institution aktuell keine final abgestimmte Digitalstrategie hat. Gut 80 Prozent arbeiten zurzeit an … … weiterlesen

Firewall, Malware & Co.: Welche Tech-Begriffe Millenials kennen – und welche nicht

Die Mehrzahl der jungen Erwachsenen im Alter zwischen 25 und 39 Jahren weist überraschende Wissensdefizite bei gängigen Tech-Begriffen auf.

Junge Erwachsene sind parallel zum Boom von Internet und Mobilfunk ab Mitte der Neunziger Jahre groß geworden – daher attestiert man ihnen meist besonderes Tech-Know-how. Schließlich bezeichnen sich viele aus der Generation der Millennials auch gerne selber als „Digital Natives“ – also gewissermaßen ins Digitalzeitalter Hineingeborene.

Schon 2017 hatte ich hier im Blog eine Studie präsentiert, die jenes Vorurteil ein Stück weit entkräftet hat: Seinerzeit attestierten 6 von 10 CIOs der Generation X und Millennials Technik-Probleme – von wegen Vorreiter also.

Specops Software, schwedischer Anbieter von Software für das Passwort-Management, hat kürzlich mehr als 2400 junge Erwachsene aus der Generation der 25 bis 39-Jährigen, … … weiterlesen

Neun von zehn CEOs glaubt, dass ihre IT den Cyberbedrohungen einen Schritt voraus ist

Wachsende Unterschiede bei Cybersicherheit: Die Mehrheit der CEOs wollen eine proaktive, mehr als die Hälfte der CIOs dagegen eine reaktive Strategie.

Die Prioritäten globaler Wirtschaftsführer und deren Chief Information Officer (CIO) bei der Cybersicherheit gehen aktuell immer stärker auseinander. Das zeigt eine Studie, die der amerikanische IT-Sicherheitsanbieter Forcepoint gemeinsam mit Marktforschungshaus WSJ Intelligence durchgeführt hat.

Demnach zeigen sich divergierende Ansichten von Geschäftsführern und Sicherheitschefs sowie das Fehlen einer kontinuierlichen Sicherheitsstrategie in fast der Hälfte der Unternehmen. Außerdem zeigen sich unterschiedliche Auffassungen beim Datenschutz je nach geografischer Region. Die Studie zeigt zudem das Spannungsverhältnis zwischen den Risiken und dem technologischen Potential der digitalen Transformation auf.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

  • Drei Viertel aller Führungskräfte machen sich Sorgen, dass ihr Unternehmen bei einem Cyberangriff die nächste Negativschlagzeile macht (76 Prozent)
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Krokers RAM: Warum kein Marshallplan für die Digitalisierung als Konjunkturpaket?

Mein Rant am Morgen: Statt Geld mit der Gießkanne zu verteilen, um kurzfristig den Konsum anzukurbeln, hätte die Regierung auch eine mutige Zukunftsvision wählen können – um endlich die digitale Transformation in Unternehmen wie Verwaltungen in Deutschland substanziell voran zu treiben.

Am Mittwochabend hat sich die Bundesregierung auf ein Konjunkturpaket in Höhe von 130 Milliarden Euro geeinigt, um die durch die Corona-Pandemie gebeutelte Wirtschaft in Deutschland wieder anzukurbeln.

Die Maßnahmen umfassen ein regelrechtes Potpourri, angefangen bei Milliardenhilfen für Firmen über einen Kinderbonus bis hin zur Senkung der Mehrwertsteuer. So weit, so gut – oder eben auch nicht.

Denn statt wie so oft in derartigen Situationen das Geld mit der Gießkanne auf möglichst viele Betroffene zu verteilen, um ja keine Gruppen und damit letztlich Wähler zu … … weiterlesen

YouTube Zahlen & Fakten 2020: Mehr als zwei Milliarden eingeloggte Nutzer im Monat

In den USA ist YouTube mit einem Anteil von 73 Prozent die meistgenutzte Plattform von erwachsenen Amerikanern – vor Facebook mit 69 Prozent.

Erst vor etwas mehr als 15 Jahren ging die heute am zweithäufigsten besuchte Webseite der Welt an den Start: Die Rede ist vom Videoportal YouTube, das die Gründer Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim im Februar 2005 an den Start brachten.

Wie sehr das bereits im November 2006 vom Internet-Riesen Google aufgekaufte Unternehmen dann selber zum Video-Imperator im Netz wurde, zeigen einige beeindruckende Zahlen.

So verzeichnet YouTube inzwischen Zugriffe von mehr als zwei Milliarden eingeloggten Nutzern im Monat, das ist fast ein Drittel aller weltweiten Internet-User. Nur Facebook liegt mit Stand Januar 2020 fast 2,5 Milliarden monatlich … … weiterlesen

Gaia-X: Für 85 Prozent der deutschen Manager ist digitale Souveränität wichtiges Ziel

Die Hälfte der deutschen Entscheider glaubt allerdings auch, dass die Corona-Krise die Abhängigkeit der Wirtschaft von globalen Cloud-Plattformen erhöht.

Morgen wollen die Wirtschaftsminister Deutschlands und Frankreichs weitere Details zu Gaia-X-Initiative vorstellen – dem Projekt zum Aufbau einer dezentralen Cloud, welche die digitale Souveräntität der europäischen Wirtschaft stärken und zugleich die Abhängigkeit von den großen US-Cloud-Anbietern verringern soll.

Laut einer Umfrage im Auftrag des amerikanischen IT-Anbieters Hewlett Packard Enterprise (HPE) ist für die große Mehrheit der Führungskräfte in Deutschland (85 Prozent) digitale Souveränität ein wichtiges oder sehr wichtiges Ziel ihrer Digitalisierungsstrategie.

Diesen Umstand wollen sich lokale Cloud-Anbieter wie hierzulande etwa Ionos und Nextcloud bereits mit einem eigenen Konkurrenzangebot zu Amazon, Microsoft & Co. zunutze machen, wie ich bereits Ende März in einer großen WiWo-Story beschrieben habe.

Allerdings glaubt die Hälfte der Befragten auch, dass die Corona-Krise die Abhängigkeit der Wirtschaft … … weiterlesen

Exklusiv: Mehr als jeder zweite Deutsche nutzt Videokonferenzen – WhatsApp vor Skype

Eine Exklusivstudie für „Kroker’s Look @ IT“ zeigt: Die Deutschen video-chatten am liebsten mit WhatsApp und Skype; Zoom ist der Corona-Aufsteiger.

Über den Boom von Videokonferenz-Tools in Zeiten von Corona habe ich ja schon mehrfach in den letzten Wochen hier im Blog geschrieben. Aber egal ob das Nutzerwachstum von Microsoft Teams oder der Boom von Zoom – die Zahlen umfassen in der Regel die weltweite oder die US-Nutzung.

Das auf Marktforschung spezialisierte Startup Appinio aus Hamburg hat in einer Umfrage exklusiv für „Kroker’s Look @ IT“ untersucht, wie stark die Deutschen beruflich und privat Videokonferenzen nutzen – und welche Tools sie dabei verwenden.

Wichtigster Befund: Jeweils deutlich mehr als jeder zweite Deutsche nutzt inzwischen Apps für Videotelefonate privat oder beruflich. Gesamtsieger … … weiterlesen