So viele Daten werden 2021 rund um den Globus erzeugt – in jeder Minute

Das Wachstum der Internet- und Social-Media-Nutzer hält auch im zweiten Corona-Jahr an – und mit ihm das Plus bei den Datenvolumina im Web.

Und alljährlich im Herbst grüßt das Murmeltier: Der Anbieter von Datenanalyse-Software Domo mit Sitz in American Fork/Utah hat kürzlich zum nunmehr neunten Mal seine sehenswerte Grafik „Data Never Sleeps“ veröffentlicht.

An den Zahlen der in einer Minute rund um den Erdball erzeugten Daten lassen sich mehrere Entwicklungen beispielhaft ablesen, die ich in den vergangenen zwölf Monaten teils in Einzelbeiträgen schon näher beleuchtet habe.

So kletterte die Zahl der Social-Media-Nutzer im vergangenen Jahr – vor allem getrieben durch die Corona-Pandemie sowie die damit verbundenen Lockdowns – überproportional auf fast 4,5 Milliarden Nutzer – bei 4,8 Milliarden Internet-Usern insgesamt.

Wenig verwunderlich also, dass allein … … weiterlesen

Verbraucher sind passwortmüde – fast die Hälfte wünscht passwortlose Alternative

Fast die Hälfte der Nutzer verwendet schwache Passwörter; knapp jeder Dritte ändert sein altes Passwort nur leicht ab – viele suchen richtige Balance zwischen Benutzerfreundlichkeit und Datensicherheit.

Mit zunehmender Digitalisierung des täglichen Lebens sinkt die Geduld der Menschen bei Online-Aktivitäten. So sind Verbraucher weltweit immer weniger dazu bereit, fehlenden digitalen Komfort hinzunehmen.

Marken und Hersteller, denen es nicht gelingt, die richtige Balance zwischen Benutzerfreundlichkeit und Datensicherheit zu finden, laufen Gefahr, Kunden an die Konkurrenz zu verlieren. Das ist der zentrale Befund einer kürzlich veröffentlichten Studie des IT-Sicherheitsanbieters Ping Identity mit Hauptsitz in Denver, Colorado.

Demnach erwarten Verbraucher vor allem den einfachen und schnellen Zugang zu digitalen Anwendungen:

  • 77 Prozent haben schon einmal einen Online-Account gelöscht oder gar nicht erst angelegt, weil das Aufsetzen oder die Nutzung des Accounts aus unterschiedlichen … … weiterlesen

Fast die Hälfte des mobilen Internet-Verkehrs entfällt auf Video-Streaming; Social ein Fünftel

Die mit Abstand bandbreitenstärkste Einzel-App ist YouTube – mit allen Töchter-Apps liegt die Facebook- allerdings vor der Google-Familie. 

Zwar gibt es Millionen von Smartphone-Apps für Android und iOs rund um den Globus – aber nur eine Handvoll von ihnen dominiert den weltweiten Internet-Verkehr auf Smartphones. Das ist das Ergebnis des jüngsten Reports des kanadischen Netzanalyseunternehmens Sandvine ihrem Traffic-Report fürs erste Quartal 2021.

Laut Sandvine entfällt fast die Hälfte des mobilen Internet-Verkehrs auf Smartphones weltweit auf Video-Streaming (49 Prozent). Wiederum knapp die Hälfte dieser Kategorie beansprucht YouTube für sich (48 Prozent). Damit ist Googles Video-Tochter mit großem Abstand der größte Bandbreitenfresser und beansprucht knapp ein Viertel des gesamten mobilen Internetverkehrs für sich (23,5 Prozent).

Auf den Plätzen folgt TikTok: Auf das aus China stammende Social-Video-Portal, das … … weiterlesen

Nur ein Viertel aller Webseiten-Besucher stimmt der Verwendung von Cookies zu

Insgesamt springt mehr als jeder zweite Website-Besucher vor dem Abfragefenster zur Zustimmung der Cookie-Speicherung wieder ab.

Mit dem Start der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) Mitte 2018 mussten sich insbesondere viele Webseiten auf neue Bedingungen einstellen: Seitdem müssen diese die Internet-Nutzer vorab um Zustimmung zur Übertragung sogenannter Cookies fragen: Diese kleinen Textdateien speichern Informationen über besuchte Webseite, mit denen vor allem Werbetreibende Surfer im Internet verfolgen.

Allerdings sind diese Zustimmungsfenster, Neudeutsch auch Consent-Banner genannt, bei Verbrauchern wie Unternehmen unbeliebt. Die Einwilligungsraten sind gering, sinken konstant und führen zu einer geringen Datenbasis, die eine gezielte Website-Steuerung kaum möglich macht.

Zudem erhöhten Consent-Banner die Absprungrate, die sogenannte Bounce-Rate, signifikant und tragen kaum zum Erkenntnisgewinn für die Kampagnensteuerung bei. Rechtlich unwirksame Banner, die „in Richtung Zustimmung stupsen“, auch „Nudging“ genannt, oder sogar Zwangseinwilligungen … … weiterlesen

Mitarbeiter in der Fertigung haben im Schnitt Zugriff auf 6 Millionen Dateien – 27.000 sensibel

Im Schnitt verursachen Datenvorfälle bei Fertigungsbetrieben Kosten in Höhe von 4,25 Millionen Euro – eine Branchenbetrachtung.

Die verarbeitende Industrie ist angesichts steigender Cyberbedrohungen wie gezielten Ransomware-Attacken, staatlich unterstützten Angreifern auf der Suche nach geistigem Eigentum oder böswilligen Insidern nicht gut aufgestellt – ganz im Gegenteil.

So zeigen gerade Fertigungsunternehmen ein gravierendes Ausmaß an Exposition interner und sensibler Dateien. Demnach hat jeder Mitarbeiter durchschnittlich Zugriff auf gut sechs Millionen Dateien (18 Prozent des gesamten Datenbestands). Davon enthalten immerhin 27.000 sensible Informationen wie geistiges Eigentum, Geschäftspläne und Finanzinformationen.

Das sind die zentralen Befunde des neuen Datenrisiko-Reports für den Produktionssektor, den der amerikanische IT-Sicherheitsanbieter Varonis Systems durchgeführt hat. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Im Vergleich zu regulierten Sektoren wie dem Gesundheitswesen und dem … … weiterlesen

Krokers RAM: Der Fokus auf Nachhaltigkeit in der IT startet gerade erst!

Mein Rant am Morgen: Nach Branchen wie Stahl oder Chemie beginnen auch immer mehr Verantwortliche aus der IT, sich Gedanken über stromsparende Rechner und mehr Nachhaltigkeit im Betrieb Gedanken zu machen.

Die steigenden Strompreise in Deutschland und anderen Ländern wie etwa Großbritannien sorgen aktuell dafür, dass Unternehmen aus vielen Branchen, allen voran energieintensiven Industrien wie Stahl oder Chemie, gegenwärtig mit Hochdruck an Maßnahmen zum Einsparen von Strom und alternativer Energieversorgung arbeiten – siehe dazu auch die vielen Beispiele in der Titelgeschichte der heute erschienenen WirtschaftsWoche.

Eine im Kontext von Nachhaltigkeit bisher wenig beachtete Branche ist die ITK-Industrie – dabei leiden gerade die Betreiber von Rechenzentren in Deutschland unter den höchsten Strompreisen in Europa: Laut Branchenverband Bitkom machten die Stromkosten bereits im vergangenen Jahr die Hälfte … … weiterlesen

Viele Unternehmen nutzen die durch Corona gestiegene Online-Zeit nicht ausreichend

Jeder zweite User wird vom ersten Anblick einer Webseite in die Flucht geschlagen; durchschnittliche Besuchszeit liegt unter einer Minute.

Die Corona-Krise hat zu einem starken Anstieg der Websitebesucher seit März 2020 geführt. Allerdings bleibt weiterhin die Hälfte des Contents ungesehen – und die durchschnittliche Besuchszeit auf Websites unter einer Minute. Das ist der zentrale Befund einer neuen globale Erhebung des Spezialisten für Nutzer-Erfahrung Contentsquare mit Hauptsitz in Paris.

Conentsquare hat im Rahmen des jährlich erhobenen Digital Experience Reports über 20 Milliarden Web-Sessions aus dem gesamten Jahr 2020 untersucht. Die zentralen Ergebnisse:

  • Die Pandemie als digitaler Beschleuniger in allen Lebensbereichen: Die Pandemie treibt die digitale Transformation weiter voran und führt zu einem sprunghaften Anstieg der Besucherzahlen auf den Webseiten seit März 2020 (plus 25 Prozent). Soziale Kontakte wurden durch … … weiterlesen
  • Online-Bezahldienste in Deutschland: Paypal vor Klarna und Amazon Pay

    Online-Bezahldienste wie PayPal, Klarna und Amazon Pay gewinnen mit der Corona-Pandemie deutlich an Relevanz für den Alltag vieler Deutschen.

    Wie schon mehrfach hier im Blog beschrieben: Die Corona-Krise hat diverse Verhaltensänderungen bei vielen Konsumenten mit sich gebracht – unter anderem bei der stark gestiegenen Nutzung von E-Commerce im Zuge der monatelangen Lockdowns vieler Läden im stationären Handel.

    Dieser Boom beim Online-Handel hat auch die Nutzung von Online-Bezahldiensten beflügelt – zumal viele jener Dienste auch das kontaktlose Zahlen im klassischen Einzelhandel ermöglichen.

    Wie der kürzlich veröffentlichte Statista Global Consumer Survey ergeben hat, haben mehr als neun von zehn Deutschen, die bereits Onlne-Payment einsetzen, in den vergangenen zwölf Monaten mindestens ein Mal den US-Dienst Paypal für Bezahlvorgänge genutzt (95 Prozent):

    … weiterlesen

    9 von 10 Menschen wünschen sich moderne Technologien für mehr öffentliche Sicherheit

    Die Corona-Pandemie hat die Erwartungen der Menschen rund um den Erdball an die Sicherheit neu definiert – und beschleunigt den Technologieeinsatz.

    Die Corona-Pandemie hat nicht nur die Art verändert, wie wir kollektiv über Sicherheit denken, sie hat auch unsere Erwartungen an Technologie neu definiert. Demnach wünschen sich neun von zehn Menschen weltweit eine Veränderung der öffentlichen Sicherheit durch den Einsatz moderner Technologien (88 Prozent). Dem stimmt auch die Mehrheit der Befragten in Deutschland zu (ebenfalls 88 Prozent).

    Das ist der zentrale Befund einer internationalen Studie, die der amerikanische Tech-Anbieter Motorola Solutions zusammen mit dem Marktforscher Goldsmiths, University of London, durchgeführt hat. Die Studie zeigt, dass Bürger von öffentlicher Sicherheit mehr erwarten als zuvor und dem Einsatz neuer Technologien offen gegenüberstehen.

    Die Studie „Konsens für den Wandel“ (Consensus for Change) untersucht, … … weiterlesen

    Knapp zwei Drittel die IT-Verantwortlichen löschen Daten, um CO2-Ausstoß zu verringern

    Bei den genauen Kosten für die Speicherung ihrer Daten zeigt sich, dass eine beträchtliche Anzahl an IT-Verantwortlichen nicht ausreichend informiert ist.

    Unternehmen erkennen zunehmend, dass auch sie ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten müssen. Für fast zwei Drittel aller IT-Chefs hat die Verringerung ihres CO2-Fußabdruck Priorität (63 Prozent). Um dieses Ziel zu erreichen, setzen sie an verschiedenen Stellen an.

    Eine davon ist die große Menge an Unternehmensdaten. Um diese zu reduzieren und dadurch den für die Speicherung benötigten Stromverbrauch zu senken, löschen drei Viertel der IT-Entscheider ungenutzte Daten (77 Prozent). Das sind die zentralen Befunde einer Studie des Daten-Management-Anbieters Aparavi. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

    Wie notwendig dieser Schritt ist, verdeutlichen die Angaben, wie viele Daten überhaupt gespeichert werden: Unter allen Befragten nehmen sie bei knapp … … weiterlesen

    Krokers RAM: Unternehmen müssen mehr aus ihren Collaborations-Tools herausholen!

    Mein Rant am Morgen: Die Beschäftigten sind genervt von der Vielzahl an Videokonferenzen in ihrem Joballtag. Dabei bieten Teams, Slack & Co. viel mehr Funktionen als nur Videocalls – die Unternehmen nur nutzen müssen.

    Die Corona-Pandemie hat viele Unternehmen gezwungen, die Digitalisierung zumindest ihrer Büroarbeitsplätze voranzutreiben: Denn praktisch alles Tätigkeiten, bei denen dies möglich war, wurden kurzerhand ins heimische Büro verlagert.

    Im Gegenzug haben die Firmen im großen Stil Collaborations-Lösungen wie Microsoft Teams, das heute zu Salesforce gehörende Slack oder Zoom, WebEx & Co. unternehmensweit ausgerollt.

    Das Problem dabei: Die Unternehmen nutzen diese Tools fast ausschließlich für Videokonferenzen. Der Großteil der Beschäftigten sitzt zwischen fünf und zehn Stunden pro Wochen in Videocalls – was wiederum bei vielen für Verdruss … … weiterlesen

    Von Kodak Brownie im Jahr 1900 bis Oculus Rift 2016: Was Tech-Ikonen heute kosten würden

    Was man für Walkman, Motorola-Knochen & Co. beim jeweiligen Marktstart hinblättern musste – und was diese Tech-Gadgets heute kosten würden.

    Viele Tech-Gadgets der vergangenen Dekade sind regelrechte Ikonen, die prägend für ihre Industrie und ihre jeweilige Zeit stehen. Man denke etwa an Victrola, das erste Grammophon der amerikanischen Victor Talking Machine Company aus dem Jahre 1906 – das bis heute in bestimmten Logos des Musikkonzerns RCA überlebt hat.

    Oder den ersten Sony Walkman aus dem Jahre 1979, den ersten wirklich portablen Musikspieler der Welt  Mit seinem blau-silbernen Design und der markanten orangenen Talk-over-Taste heute längst ein Design-Klassiker – für den man immerhin 150 Dollar hinblättern musste.

    Fast 27 mal so viel waren für das allererste Handy der Welt, das … … weiterlesen

    IT-Sicherheitslücken zu schließen kostet Firmen in nächsten 12 Monaten über 2 Millionen Euro

    Hinsichtlich der Zahl der genutzten Cloud-Dienste und in Bezug auf die gespeicherten Datenmengen herrscht in vielen Unternehmen Unklarheit.

    Die Risiken für Ransomware-Angriffe und Datenverlust sind durch die Pandemie-getriebene IT-Transformation explosionsartig gestiegen: In der Corona-Krise haben viele Unternehmen auf Homeoffice umgestellt – die dafür neu implementierte IT-Infrastruktur zu schützen, hatte aber keine hohe Priorität.

    Die entstandenen Lücken und Schwachstellen wirken sich massiv auf die Zukunft aus: Demnach müssen Unternehmen in Deutschland im Schnitt knapp zwei Millionen Euro zusätzlich ausgeben und 24 neue IT-Mitarbeiter einstellen, um die Pandemie-bedingten neuen Technologien sowie die neuen Schwachstellen abzudecken.

    Mehr noch: Unternehmen werden noch in den kommenden zwei Jahren mit einem höheren Risiko von Ransomware-Angriffen und Datenverlusten rechnen müssen. Das sind die zentralen Befunde des „Vulnerability Lag Report“, den der amerikanische Spezialisten für Daten-Lösungen … … weiterlesen

    4 von 10 Beschäftige bis 5 Stunden pro Woche in Videocalls – sogar ein Viertel bis 10 Stunden

    Der anfängliche Enthusiasmus in vielen Firmen, mit Videokonferenzen eine Alternative zu physischen Meetings zu haben, weicht langsam der Resignation.

    Während der Corona-Pandemie haben sich Videokonferenzen sehr schnell als Hauptkommunikationsmittel in Unternehmen etabliert. So verbringen immerhin 40 Prozent der Büroangestellten in Deutschland bis zu fünf Stunden pro Woche in Videocalls – unabhängig davon, mit wem und mit wie vielen Teilnehmern.

    Bei einem Viertel beläuft sich diese Zeit sogar auf fünf bis zehn Stunden oder sogar mehr (23 Prozent). Das sind die zentralen Befunde einer aktuellen Studie des australischen Anbieters von Collaboration-Software Atlassian, der unter anderem das bekannte Tool Trello im Portfolio hat.

    Bei der Frage, wofür sie Videocalls nutzen, geben 84 Prozent der befragten Büroangestellten an, ihre Videokonferenzzeit in dienstlichen Besprechungen zu verbringen. 49 Prozent der Befragten nutzen diese … … weiterlesen

    E-Commerce boomt weiter – Shopping-Umsätze steigen weltweit um fast 50 Prozent bis 2025

    Auch nach Corona geht der Boom des Online-Shoppings in den kommenden Jahren weiter – getrieben vor allem vom Wachstum in Asien sowie China.

    Rund um den Globus haben die Menschen im vergangenen Jahr fast 2,9 Billionen Dollar (2900 Milliarden Dollar) für Online-Shopping ausgegeben – vor allem angetrieben durch die Corona-Krise samt monatelanger Lockdowns in vielen Ländern der Welt.

    Und der E-Commerce-Boom soll in den kommenden Jahren weiter anhalten: Laut einer Prognose des Hamburger Datenportals Statista in ihrem „Digital Market Outlook“ sollen die Shopping-Umsätze bis zum Jahr 2025 auf knapp 4,2 Billionen Dollar ansteigen, das entspricht einem Plus um fast die Hälfte gegenüber 2020 (plus 47 Prozent).

    Das stärkste Wachstum verzeichnen dabei die Regionen Asien (+51 Prozent) und China (+49 Prozent), die beide beim Electronic Commerce stärker als der … … weiterlesen

    Krokers RAM: Rückstand bei der Digitalisierung der Verwaltung ist massiver Standortnachteil!

    Mein Rant am Morgen: Die Coronakrise hat die Defizite Deutschlands bei der Digitalisierung der Verwaltung schonungslos aufgedeckt. Die Probleme betreffen Unternehmen ebenso wie die Bürger – und behindern die Wirtschaft.

    Wieder einmal hat eine Studie den enormen Rückstand Deutschlands bei der Digitalisierung der Verwaltung aufgedeckt: Demnach sind 6 von 10 Deutschen unzufrieden mit digitalen Bürgerservices. Umgekehrt findet nicht einmal jeder Zehnte, dass Behörden digital gut aufgestellt sind, wie gestern hier im Blog berichtet.

    All dies ist praktisch seit Jahren bekannt: Die deutschen Verwaltungen arbeiten immer noch sehr analog – von echten digitalen Diensten ist bisher wenig zu sehen. Seit meiner großen WiWo-Story über Smart City Ende 2018 dürfte sich wenig getan haben.

    Zugleich hat spätestens die Corona-Krise aufgedeckt, wie groß der Rückstand … … weiterlesen

    6 von 10 Deutschen unzufrieden mit digitalen Bürgerservices der öffentlichen Verwaltung

    Nicht einmal jeder zehnte Deutsche findet, dass die Behörden, mit denen er in Berührung kommt, digital gut aufgestellt sind.

    Deutschland und die Digitalisierung – da herrscht noch Nachholbedarf. Das betrifft auch und gerade die öffentliche Verwaltung, wie sich nicht zuletzt in der Corona-Krise und den Problemen bei der digitalen Meldung von Covid-Erkrankungen zwischen verschiedenen Behörden gezeigt hat.

    Wenig verwunderlich also, dass sich sechs von zehn Deutschen nicht zufrieden mit den vorhandenen digitalen Services von staatlichen Einrichtungen zeigen (58 Prozent). Das ist der zentrale Befund einer aktuellen Studie des amerikanischen Softwareanbieters Citrix. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

    Über alle Altersklassen hinweg empfindet weniger als jeder Zehnte, dass die Behörden, mit denen er in Berührung kommt, digital gut aufgestellt sind (8 Prozent). Mehr als ein … … weiterlesen

    GAFAM: Geringes Vertrauen in Datenschutz, höchste Ausgaben für Lobbyismus

    Die Deutschen misstrauen der Datensammelwut von Google, Amazon, Apple, Facebook und Microsoft – welche zugleich kräftig in Brüssel lobbyieren.

    Die fünf amerikanischen Tech-Konzerne Google, Amazon, Apple, Facebook und Microsoft – im IT-Jargon häufig auch als GAFAM abgekürzt – dominieren die IT-Welt rund um den Globus.

    Besonderes Vertrauen auf Seiten der Verbraucher genießt jene Riege allerdings nicht – ganz im Gegenteil: So sind vier von zehn Deutschen besorgt über die Menge der persönlichen Daten, welche die Unternehmen über sie sammeln, so das Ergebnis des kürzlich veröffentlichten Statista Global Consumer Survey (42 Prozent).

    Am ehesten trauen die Befragten noch dem E-Commerce-Riesen Amazon einen verantwortungsvollen Umgang mit Daten zu, besonders schlecht schneidet hier Facebook ab:

    … weiterlesen

    Ein Drittel der deutschen Firmen sieht Sicherheitsrisiken bei Collaboration-Tools

    Neben Kommunikation bieten Teams, Zoom & Co. ein neues Einfallstor für Cyberkriminelle – durch menschliche und organisatorische Fehler.

    Durch Corona hat sich die gewohnte Arbeitswelt weiterentwickelt: Collaboration-Tools wie Microsoft Teams, Zoom, WebEx und Co. haben sich während der Pandemie ihren Weg in den Arbeitsalltag vieler Unternehmen gebahnt – und sie werden bleiben.

    Denn bei fast zwei Dritteln der deutschen Unternehmen ist die Nutzung von Collaboration-Tools in den vergangenen zwölf Monaten gestiegen, so das Ergebnis einer kürzlich durchgeführten Studie des britischen IT-Sicherheitsspezialisten Mimecast.

    Die Vorteile der Tools liegen auf der Hand: Sechs von zehn Befragten geben an, die erhöhte Flexibilität zu schätzen (58 Prozent). 42 Prozent der Studienteilnehmer verbinden mit Collaboration-Tools eine schnellere und effizientere Kommunikation, denn vieles kann mit Hilfe der Tools über den kurzen Dienstweg geklärt werden. … … weiterlesen

    Unternehmen mit ausgereiften Datenstrategien treiben Innovationen doppelt so schnell voran

    Eine gut durchachte Datenstrategie beschleunigt Innovationen, steigert die Produktivität und erhöht den Marktanteil.

    Über die Auswertung und Nutzung von den im Unternehmen anfallenden Daten sowie über neue Daten-getriebene Geschäftsmodelle wird im Kontext der digitalen Transformation immer wieder diskutiert.

    Nun zeigt sich: Unternehmen mit einer ausgereiften Datenstrategie bringen Produkte doppelt so schnell auf den Markt; und deren Mitarbeiter sind auch doppelt so produktiv als Unternehmen ohne eine strategische Datennutzung.

    Das ist der zentrale Befund der Studie „The State of Data Innovation 2021“, die der amerikanische Softwareanbieter Splunk durchgeführt hat. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

    Unternehmen in der Digitalisierung brauchen nicht nur einen vollständigen Überblick über ihre Daten, sondern auch die Möglichkeit, diese Daten als Handlungsgrundlage zu nutzen. Diejenigen, die stark in Daten investiert haben und … … weiterlesen

    Krokers RAM: Telekom & Google – oder: Deutsche-Cloud-Totgeburt, die Zweite

    Mein Rant am Morgen: Und Geschichte wiederholt sich doch. Nach Microsoft 2015 paktiert die Deutsche Telekom nun mit Google für ein deutsches Cloud-Angebot. Warum sollte es dieses Mal anders laufen als bei der gefloppten Deutschland-Cloud – zumal bei der Zielgruppe öffentlicher Sektor? 

    Ich habe es ja im Grunde schon gestern auf WiWo.de weitgehend analysiert: Am Mittwoch haben sich die Telekom-Tochter T-Systems und Google miteinander verbündet. Gemeinsam wollen die Partner die sogenannte „souveräne Cloud“ aufbauen.

    Das bedeutet: T-Systems will eine modifizierte, durchgängig verschlüsselte Google Cloud in eigenen Rechenzentren betreiben – und dabei die Datenspeicherung in Deutschland sowie die Datensouveränität gewährleisten. Das Angebot soll vor allem an den öffentlichen Sektor.

    Ein Angebot also, das fast im Wortlaut der sogenannten „Deutschland-Cloud“ gleicht, welche die Deutsche Telekom und Microsoft Ende 2015 mit allerlei Marketingbrimborium auf den Markt brachten.

    … weiterlesen

    Die Anzahl aller Webseiten im Internet weltweit von 1991 bis 2021

    Erst seit Mitte der 2000er Jahre setzte ein exponentielles Wachstum bei der Zahl der Webseiten ein – von 65 Millionen 2005 auf 1,88 Milliarden 2021.

    Über das 30-jährige Jubiläum der allerersten Webseite am Schweizer Kernforschungszentrum CERN hatte ich Anfang August bereits hier im Blog geschrieben: Denn am 6. August 1991 stellte World-Wide-Web-(WWW)-Erfinder Tim-Berners Lee die ersten Cern-Infos unter http://info.cern.ch/hypertext/WWW/ ins Netz.

    Es war die allererste Webseite gebaut mit der von Berners-Lee zwei Jahre zuvor präsentierten Idee von weltweit vernetzten Rechners, die mittels sogenannter Hyperlinks, verfasst im Hypertext, weltweit untereinander vernetzt sind.

    Der Anfang des WWW verlief freilich gemächlich: Bis Ende 1992 waren dort gerade mal zehn Rechner angeschlossen; bis zum Jahre 1994 waren es derer 3000 weltweit, darunter immerhin schon Yahoo als … … weiterlesen

    Fast drei Viertel der Deutschen fürchten, dass Fake News die Bundestagswahlen beeinflussen

    Obwohl viele Bundesbürger eine Grundskepsis gegenüber Social Media und unbekannten Quellen haben, wenden sie Gegenchecks nur selten an.

    Lügen, Verschwörungstheorien, manipulierte Fotos, Cybermobbing – Fake News und Falschinformationen sind kein neues Phänomen. Doch sie halten uns mehr denn je in Atem. So fürchten aktuell fast drei Viertel der Deutschen, dass gezielte Fake News die anstehenden Bundestagswahlen im September 2021 beeinflussen (72 Prozent).

    Dies ist das zentrale Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Datenanalyse-Anbieters Qlik mit Hauptsitz in Radnor im US-Bundesstaat Pennsylvania zum Thema Desinformation unter mehr als 2000 Bundesbürgern.

    Zudem gehen mehr als sechs von zehn Befragten davon aus, dass Falschinformationen mit der zunehmenden Digitalisierung weiter um sich greifen werden (62 Prozent); jeder Zweite hält sie für eine große Gefahr für die Gesellschaft (52 Prozent).

    Noch nie … … weiterlesen

    Nachhaltigkeit bei Softwareentwicklung für drei Viertel wichtig, nur in jedem 4. Projekt umgesetzt

    Die Nutzung von Containern sowie Cloud Computing können helfen, die Hardware besser auszulasten und so auch in der Softwareentwicklung zu mehr Nachhaltigkeit zu kommen.

    Vor mehr als einem Jahr habe ich in einer großen „WirtschaftsWoche“-Geschichte aufgezeigt, mit welchen Innovationen die IT-Branche versucht, dem Energieverbrauch trotz steigender Rechenzentrumskapazitäten Herr zu werden.

    Tatsächlich verbrauchten im Jahr 2020 allein die deutschen Rechenzentren 16 Milliarden Kilowattstunden. Das ist eine Milliarde mehr als noch 2019 – eine Steigerung von sieben Prozent, so eine aktuelle Untersuchung des Borderstep Instituts zur Entwicklung des Energiebedarfs der Rechenzentren in Deutschland (Studien-PDF).

    Die gute Nachricht: Dem Report zufolge wächst gleichzeitig auch die Leistung der Rechenzentren. Gemessen an den Workloads hat sich diese zwischen 2010 und 2020 verachtfacht. Die Energieeffizienz stieg im selben Zeitraum … … weiterlesen

    Nur noch die Hälfte der Deutschen nutzt Bargeld häufig; jeder Sechste hat schon mobil bezahlt

    Durch den Boom mobiler Zahlmethoden wird das Portemonnaie immer seltener als elementarer Begleiter angesehen, das Smartphone wird hingegen wichtiger.

    Die Digitalisierung der Finanzdienstleistungsbranche wird in Deutschland verglichen mit anderen europäischen Ländern bereits gut angenommen, wie ich erst in der vergangenen Woche hier im Blog dargestellt habe.

    Das zeigt sich auch auf anderen Feldern: So gehört das digitale Bezahlen gut anderthalb Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie mehr denn je zum Alltag der Menschen in Deutschland. Das geht aus dem diesjährigen Mobile Payment Monitor von Visa in Zusammenarbeit mit dem Marktforscher Forsa hervor.

    Demnach ist die Bargeldnutzung hierzulande weiterhin rückläufig: Gaben 2019 noch 71 Prozent der Verbraucher an, häufig mit Bargeld zu bezahlen, sank der Anteil im Jahr 2020 auf 60 Prozent. In diesem Jahr sind es … … weiterlesen

    60 Prozent der Deutschen haben keine Angst vor Datenverlust – aber nur 40 Prozent geschützt

    Zwischen gefühlter Sorglosigkeit und tatsächlicher Aktion in Sachen Datenverluste klafft in Deutschland eine deutliche Lücke.

    Kürzlich haben die internationale Digital-Agentur “We are Social” mit Hauptsitz in London und der kanadische Software-Anbieter Hootsuite die Juli-Ausgabe ihres halbjährlichen Digital-Reports vorgelegt, wie auch hier im Blog präsentiert.

    Der 200-Seiten-Report beinhaltet auch einen interessanten Aspekt in Sachen Datenschutz und Cybersicherheit. Deutschland gilt ja traditionell als Land, in dem Datenschutz eine wichtige Rolle spielt.

    Dies zeigen auch die Hootsuite-Zahlen: Demnach fürchten hierzulande immerhin vier von zehn Deutschen den Verlust ihrer persönlichen Daten im Internet (Grafik zum Vergrößern anklicken):

    Quelle: WeAreSocial/Hootsuite

    Das … … weiterlesen

    Fast jeder zweite Deutsche nutzt reine Online-Bank – deutlich mehr als in anderen Ländern

    Die Digitalisierung der Finanzdienstleistungsbranche wird in Deutschland verglichen mit anderen europäischen Ländern bereits gut angenommen.

    Die Finanzdienstleistungsbranche hat in den letzten Jahrzehnten einen großen Wandel hin zu digitalen Lösungen vollzogen. Das Wachstum des digitalen Bankwesens wurde durch die Corona-Pandemie noch beschleunigt. Da viele Banken eingeschränkte Öffnungszeiten hatten – und in einigen Fällen für längere Zeit komplett schließen mussten – haben sich die Kunden verstärkt dem Internetbanking zugewandt.

    Neue Akteure, die nahezu ausschließlich auf digital setzen, wollen diese Entwicklung fortführen. Gerade in Deutschland scheint die Strategie aufzugehen, wie eine Umfrage des amerikanischen Datenmanagement-Anbieters NetApp unter Verbrauchern in Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien zeigt. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse der Studie heute exklusiv vorab.

    Dabei haben die untersuchten Nationen manches gemeinsam. So möchten beispielsweise mehr als drei Viertel … … weiterlesen

    4 von 5 deutschen Unternehmen rechnen im nächsten Jahr mit Diebstahl ihrer Kundendaten

    Neben den Kundendaten wird außerdem erwartet, dass Datenbestände und sogenanntes „geistiges Eigentum“ Opfer einer Cyberattacke werden.

    Das Risiko für Cyberangriffe ist im letzten Jahr gestiegen – unter anderem aufgrund der Corona-Krise, die sich Angreifer zunutze machen. Auch für die kommenden 12 Monate gehen mehr als vier von fünf deutschen Unternehmen davon aus, von Datendiebstahl betroffen zu sein (83 Prozent).

    Mehr noch: Ein Großteil der Befragten beurteilt Angriffe auf ihre Kundendaten als „etwas“ bis „sehr“ wahrscheinlich. Das ist der zentrale Befund einer Studie des japanischen IT-Sicherheitsanbieters Trend Micro. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

    Der halbjährlich erscheinenden Trend Micro Cyber Risk Index (CRI) misst die Diskrepanz zwischen dem aktuellen Sicherheitsniveau von Unternehmen und der Wahrscheinlichkeit eines Angriffs. Der CRI basiert auf einer numerischen Skala von … … weiterlesen

    Krokers RAM: Schlechte Chancen für Digital-Abos – gerade in Deutschland!

    Mein Rant am Morgen: Die Deutschen sind nicht nur reserviert bezüglich der Nutzung von Online-News – zugleich ist nicht einmal jeder Zehnte willens, für digitale Medieninhalte zu bezahlen, weit unter dem internationalen Schnitt.

    Gestern habe ich hier im Blog Nutzung und Vertrauen in digitale Nachrichteninhalte in  Deutschland im Vergleich zu 45 anderen Ländern analysiert. Demnach vertrauen die Deutschen Medien generell betrachtet überproportional, aber sie misstrauen Social Media als Nachrichtenquelle – und nutzen Online-News daher unterdurchschnittlich.

    So weit, so schlecht – vor allem für Nachrichten- und Medienunternehmen, die seit Jahren mit der digitalen Transformation ihrer Geschäftsmodelle beschäftigt sind. Dies bedeutet vor allem, digitale Erlösmodelle aufzubauen und gleichzeitig das schrumpfende Printgeschäft so lange wie möglich weiterzuführen.

    Allerdings krankt das auf Anzeigen basierte Digitalmodell seit … … weiterlesen

    Online-News & Social Media: Deutsche vertrauen Medien – aber misstrauen Social

    Obwohl die Deutschen Nachrichtenorganisationen mehrheitlich vertrauen, sind sie beim Konsum von Online-News – und vor allem bei der Nachrichtenquelle soziale Netzwerke – im internationalen Vergleich sehr zurückhaltend.

    Vor vier Wochen haben die internationale Digital-Agentur “We are Social” mit Hauptsitz in London und der kanadische Software-Anbieter Hootsuite die Juli-Ausgabe ihres halbjährlichen Digital-Reports vorgelegt, wie auch hier im Blog präsentiert.

    Neben vielen Nutzungszahlen rund um Internet, Mobilfunk, soziale Netzwerke bis hin zu E-Commerce enthält das Konvolut aus mehr als 200 Präsentationsfolien auch ein paar spannende Details zur Medien- und News-Branche rund um den Globus.

    Demnach vertrauen die Deutschen Medienhäusern und Nachrichtenorganisationen im internationalen Vergleich weiterhin überportional: Mit 53 Prozent bejahrt hierzulande mehr als jeder Zweite, dass man den meisten News-Meldungen die meiste Zeit vertrauen könnte (Grafiken zum … … weiterlesen

    Zwei Drittel der Firmen mit wöchentlich neuem AWS-Dienst – bereits jeder mit Sicherheitsvorfall

    Die rasant Expansion und Abhängigkeit von Diensten in der Amazon-Cloud hat in vielen Unternehmen zu blinden Flecken in der Sicherheit geführt.

    Das Thema Cloud Computing boom seit langen – das gilt im besonderem Maße für Amazon: Schließlich dominiert der Internet-Händler über seine Cloud-Tochter Amazon Web Services (AWS) den Markt mit großem Abstand vor Microsoft und Google. Da die digitale Transformation in vielen Unternehmen weiter voranschreitet, wird AWS aktuell vielfach noch zu einer wichtigeren Komponente für Unternehmen.

    Im Bugwasser dieser Ausweitung erleben viele Unternehmen eine erhöhte Komplexität und ein erhöhtes Risiko. Anders ausgedrückt: Die rasant Expansion und Abhängigkeit von AWS-Diensten hat in vielen Firmen zu blinden Flecken in der Sicherheit geführt.

    So stellen fast zwei Drittel aller Unternehmen im Wochenrhythmus neue AWS-Dienste bereit (64 Prozent) – zugleich … … weiterlesen

    Ist der „Peak Smartphone“ im Mobil-Markt bereits überschritten?

    Seit dem Allzeithoch im Jahr 2016 ist der Smartphone-Absatz weltweit um gut 200 Millionen Geräte geschrumpft – er soll aber wegen 5G wieder anziehen.

    Vor 25 Jahren, genauer – am 15. August 1996 – hat Nokia seinen Communicator 9000 auf den Markt gebracht: Ein Handy mit Aufklapp-Tastatur, das E-Mails senden und empfangen konnte – und seiner Zeit weit voraus war.

    Heute kann man den Nokia Communicator mit Fug und Recht als allererstes Smartphone der Welt bezeichnen; viele seiner Funktionen hatten Nachfolger wie der Blackberry erst Jahre – oder beim iPhone ab 2007 – sogar erst eine Dekade später.

    Immerhin, mit dem allerersten Apple-Handy startete die Smartphone-Ära moderner Prägung ohne Tastatur, dafür mit großem Touchscreen-Display und herunterladbaren Software-Schnipseln, für die sich schnell der Name App prägte.

    … weiterlesen

    Cybersicherheit: Die wichtigsten Zahlen & Fakten zu Ransomware im Jahr 2021

    In Folge der Corona-Krise haben sich viele Firmen auf Fernarbeit und Home Office verlegt – worauf Cyberkriminelle mit Erpresserangriffen reagiert haben.

    Ransomware-Angriffe sind weiter auf dem Vormarsch und stellen weiterhin einen enormen Störfaktor für zahlreiche Branchen und Einrichtungen dar – von öffentlichen Verwaltungen über Finanzinstitute bis hin zur kritischen Infrastruktur.

    Wesentlich dazu beigetragen hat hierbei die Zunahme der Remote Work im letzten Jahr, in deren Folge die Angriffe um fast 150 Prozent gestiegen sind. Dieser Trend setzt sich mit einer weiterhin steigenden Zahl der Cyberangriffe und der von Cyberkriminellen geforderten Lösegeldhöhe auch 2021 fort.

    Demnach sind allein bösartige E-Mails aufgrund von Corona um satte 600 Prozent gestiegen, wie Izumi Nakamitsu, Leiterin des Büros für Abrüstungsfragen der Vereinten Nationen, bei einem informellen UN-Treffen … … weiterlesen

    Krokers RAM: Digitalisierung macht positive Nutzererfahrung zum wichtigsten Erfolgsfaktor!

    Mein Rant am Morgen: Es nicht mehr nur, ein Online-Angebot oder eine App zu starten – und dann einfach auf der Welle der aktuell weiter steigenden Nutzung mitzusurfen. Denn die Anspruchshaltung der Verbraucher ist mit steigender Nutzung mitgewachsen.

    Dass die Corona-Pandemie viele Abläufe in Wirtschaft und Gesellschaft beschleunigt hat, war ein zentrales Thema in den vergangenen anderthalb Jahren hier bei mir im Blog, etwa in Sachen Videokonferenzen und Home Office oder bei der verstärkten Nutzung von E-Commerce durch Verbraucher.

    Ein wichtiger Aspekt ist dabei bisher wenig beachtet worden: Mit der gestiegenen Nutzung von Digitaldiensten und Apps ist die Anspruchshaltung der Verbraucher ebenfalls gestiegen – und zwar signifikant.

    Demnach verfolgen viele Nutzer inzwischen eine Null-Toleranz-Politik und geben Dienstanbieter die Schuld bei schlechten Erfahrungen mit Digital-Anwendungen – … … weiterlesen

    Drei Viertel der Verbraucher sehen Anbieter in der Pflicht, damit App einwandfrei funktioniert

    Viele Nutzer verfolgen eine Null-Toleranz-Politik – und geben Dienstanbieter die Schuld bei schlechten Erfahrungen mit Digital-Anwendungen.

    Seit Beginn der Corona-Pandemie ist das Vertrauen von Verbrauchern in Anwendungen und digitale Dienste stark gestiegen. Das zeigt der aktuelle App Attention Index von AppDynamics. Der zu Cisco gehörende und auf die Optimierung von Anwendungen spezialisierte Software-Anbieter hat das digitale Verhalten unter 13.000 Verbrauchern weltweit untersucht.

    Die Studie ergab außerdem, dass viele Verbraucher bei schlechten Erfahrungen mit Anwendungen inzwischen eine Null-Toleranz-Grenze verfolgen und unabhängig von den tatsächlichen Ursachen von Performance-Problemen die Schuld der Anwendung und der Marke zuschieben.

    Anfang 2020 erlebten Verbraucher schlagartig eine totale Abhängigkeit von digitalen Diensten, die nachhaltig die Art und Weise veränderte, wie sie mit Marken kommunizieren, Produkte und Dienstleistungen in Anspruch nehmen und Kaufentscheidungen treffen. Dementsprechend bestätigen 30 … … weiterlesen

    5G-Geschwindigkeit: Südkorea drei Mal so schnell wie alle anderen; Deutschland auf Rang 5

    Auch bei der neuesten Mobilfunkgeneration 5G ist Südkorea das Maß aller Dinge – im Gegensatz zum stationären Web kann Deutschland hier mithalten.

    In Studien zum Glasfaserausbau – also im stationären Internet – rangiert Deutschland regelmäßig am unteren Ende. So auch im Frühjahr dieses Jahres, als Spitzenländer wie Südkorea ihren Vorsprung bei der Versorgung mit superschnellen Anschlüssen auf Sicht der vergangenen fünf Jahre sogar noch ausbauen konnten.

    Jetzt gibt es mal positive Nachrichten über den hiesigen Standort: Im Mobilsektor mischt Deutschland im internationalen Vergleich in der Spitzengruppe mit. So kommen die hiesigen Mobilnetzbetreiber bei ihren neuesten 5G Netze auf eine durchschnittliche Download-Geschwindigkeit von fast 121 Megabit pro Sekunde (Mbps).

    Das ist immerhin Rang fünf hinter Südkorea, Taiwan, Großbritannien und Japan, so die Experten des Testanbieters Speedcheck … … weiterlesen

    USA & IT gegen den Rest: Die 100 größten Unternehmen der Welt

    Die Technologieunternehmen stellen ein Fünftel der Top-100-Firmen weltweit – und vereinen ein Drittel der gesamten Marktkapitalisierung auf sich.

    Dass Technologieunternehmen – und insbesondere solche aus den Vereinigten Staaten – die Welt dominieren, zeigt sich immer wieder: Etwa beim Blick auf die meistbesuchten Webseiten der Welt – so wie erst Anfang des Jahres präsentiert.

    Nicht unwesentlich anders sieht ein derartiges Ranking aus, betrachtet man die größten Unternehmen der Welt gemessen an ihrem Börsenwert, auch Marktkapitalisierung genannt.

    Apple – passenderweise auch der Protagonist der aktuellen Titelgeschichte der WirtschaftsWoche in dieser Woche – liegt hier mit einem Börsenwert von satten 2,1 Billionen Dollar vorne.

    Nach dem arabischen Ölkonzern Saudi Aramco auf dem zweiten Platz folgen mit Microsoft, Amazon, der Google-Mutter Alphabet sowie Facebook gleich vier weitere … … weiterlesen

    Facebook, Yahoo & Co. – die 25 größten Hacks & Datenverluste der vergangenen 20 Jahre

    Das weltgrößte soziale Netzwerk steht gleich für zwei der größten Hacks in den vergangenen zwei Dekaden – mit Datenverlusten in Milliardenhöhe.

    Alle paar Wochen gibt es sie wieder – Meldungen über Hackerangriffe bei Unternehmen rund um den Erdball, die meist den Verlust von mehr oder weniger großen Mengen Kundendaten nach sich ziehen.

    Manche Datenverluste gehen aber auch auf Fehler der entsprechenden Unternehmen selbst zurück, etwa wenn sensible Daten auf ungeschützten Servern unverschlüsselt gespeichert sind.

    Die britische Finanzwebseite Money.co.uk hat kürzlich die 25 größten Hacks und Datenverluste der vergangenen 20 Jahre zusammengestellt. Der größte Hack überhaupt traf mehr als 2,2 Milliarden Menschen – bei Facebook im Jahr 2018.

    Damals musste der Social-Media-Gigant einräumen, dass ein großer Teil der öffentlich zugänglichen Daten der damals gut 2,2 Milliarden Facebook-Nutzer durch automatische … … weiterlesen

    Krokers RAM: Microsoft sollte die Verschiebung im PC-Markt ernst nehmen!

    Mein Rant am Morgen: Auch wenn der Softwarekonzern aus Redmond längst nicht mehr nur von Windows und Office abhängig ist – gerade Notebooks sind immer noch ein wichtiges Eintrittstor ins Geschäft mit der Cloud und weiterer Unternehmens-Software. Daher muss Microsoft wachsam sein.

    Heimlich, still und leise hat sich seit Anfang 2020, also in den vergangenen gut anderthalb Jahren, eine Verschiebung im PC-Markt vollzogen: Microsoft ist zwar mit Windows immer noch mit großem Abstand der dominante Player bei den PC-Betriebsssystemen.

    Auf den Plätzen hat sich aber einiges getan: Schon im Weihnachtsquartal 2020 überholte Chrome OS – das Betriebssystem hinter den Chromebooks aus dem Hause Google – MacOS von Apple als zweitgrößtes PC-Plattform.

    Das Wachstum hielt auch 2021 an – zuletzt kletterten Chromebooks um stolze 75 Prozent … … weiterlesen

    Vom Industriezeitalter bis künstlicher Intelligenz: Die 6 Innovations-Zyklen der letzten 250 Jahre

    Die großen wirtschaftlichen Wellen seit dem Start der industriellen Revolution im Jahr 1785 – mit einschneidenden Auswirkungen auf die Gesellschaft.

    Es war der österreichische Ökonom Joseph Schumpeter, der im Jahr 1942 den Begriff der schöpferischen Zerstörung – oft auch kreative Zerstörung – als Theorie in der Makroökonimie prägte.

    Demnach findet ökonomische Entwicklung in langen Zyklen statt, indem etwa Produktionsfaktoren neu kombiniert werden und so etablierte Strukturen verdrängt und letztlich zerstört werden.

    Basierend auf dieser Theorie lässt sich die wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen 250 Jahre seit dem Start der industriellen Revolution in Großbritannien im Jahr 1785 in sechs große Innovations-Zyklen aufteilen. Jede Ära hat neue bahnbrechende Entwicklungen hervorgebracht – mit jeweils neuen dominierenden Playern.

    So startete die erste Welle der industriellen Revolution mit den ersten Fabriken, … … weiterlesen

    Chromebooks wachsen im zweiten Quartal 2021 um 75 Prozent – und treiben PC-Gesamtmarkt an

    Marktführer bei Notebooks auf Basis des Google-Betriebssystems ChromeOS ist Hewlett-Packard mit einem Marktanteil von 36 Prozent.

    Ganz neu ist der Trend zugegebenermaßen nicht: Schon Anfang des Jahres berichtete ich hier im Blog darüber, dass im Geschäft mit PCs ein überraschender Wachwechsel stattgefunden hat.

    Zwar dominiert Windows den Computermarkt weiterhin. Doch im vierten Quartal des vergangenen Jahres lag erstmals nicht mehr MacOS von Apple auf dem zweiten Platz – sondern ChromeOS aus dem Hause Google.

    Glaubt man den jüngsten Zahlen des britischen Marktforschungshauses Canalys hält der Trend auch in diesem Jahr an: Demnach wuchsen Chromebooks – also Notebooks mit ChromeOS als Betriebssystem – im zweiten Quartal 2021 um 75 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Grafik zum Vergrößern anklicken):

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    Das geschieht im Jahr 2021 rund um den Globus im Internet – in jeder Minute

    Internet, Social Media & Streaming wachsen auch dank Corona. Die aktuellen Zahlen & Fakten zu WhatsApp, Facebook Messenger, Snapchat & Co.

    Sie soll auch in diesem Jahr nicht fehlen: Die aus den Vorjahren schon sattsam bekannte Kreisgrafik mit all den spannenden Dingen, die innerhalb von nur einer Minute im Internet rund um den Globus geschehen.

    Denn auch 2021 sind soziale Netzwerke und Videodienste im Vergleich zu den Vorjahren weiter gewachsen – unter anderem natürlich getrieben durch die Corona-Pandemie. Demnach werden in jeder Minute mittlerweile 500 Stunden Video-Content bei YouTube hochgeladen.

    Facebook Messenger und WhatsApp übertragen gemeinsam innerhalb von nur 60 Sekunden 69 Millionen Messages. Und wer denkt, dass deswegen SMS-Botschaften tot sind: Das sind sie zumindest weltweit gesehen nicht: Mit 21,1 Millionen-Textnachrichten pro Minute sind es noch fast … … weiterlesen

    30 Jahre erste Webseite: Wie populäre Sites von heute in den 90er Jahren ausgesehen hätten

    Ein Website-Entwickler hat Facebook, Twitter, WhatsApp & Co. per virtueller Zeitmaschine in die Frühzeit des World Wide Web verfrachtet.

    Vergangenen Freitag vor 30 Jahren, also am 6. August 1991, ging in der Schweiz die allererste Webseite an den Start: Unter http://info.cern.ch/hypertext/WWW/ finden sich bis heute Links zu den diversen Produkten des World-Wide-Web-(WWW)-Projekts am Schweizer Kernforschungszentrum CERN wie etwa erste Browser-Programme.

    Das WWW selber ist gut zwei Jahre älter: Im März 1989 hat WWW-Erfinder Tim Berners-Lee erstmals sein Konzept eines weltumspannenden Netzes miteinander vernetzter Rechner präsentiert.

    Der Rest ist Geschichte: Inzwischen surfen rund um den Globus 4,8 Milliarden Menschen im Internet – das sind 61 Prozent der Erdbevölkerung von aktuell 7,9 Milliarden Menschen.

    Vor allem die Zahl der Webseiten ist … … weiterlesen

    Krokers RAM: Fehlende Datenproduktivität behindert Digitalisierung der Unternehmen!

    Mein Rant am Morgen: Dass viele Firmen in Deutschland auch im Jahr fünf oder sechs der digitalen Transformation nicht in der Lage sind, Daten im benötigten Ausmaß zu verwenden, ist ein wichtiger Gradmesser für den immer noch vorhandenen Rückstand in der Digitalisierung.

    Schon seit ein paar Jahren ist Digitalisierung eines der Hauptthemen hier bei mir im Blog – schließlich betreffen die Veränderungen durch digitale Prozesse und neue datengetriebene Geschäftsmodelle inzwischen praktisch alle Unternehmen quer durch alles Branchen und Industrien.

    Umso mehr lässt eine aktuelle Studie aufhorchen, wonach nur ein Drittel der Manager in deutschen Unternehmen überhaupt weiß, wie viele Daten das eigene Unternehmen sammelt – und nur 40 Prozent, welche Art von Daten erfasst werden. Dadurch schöpft nur gut die Hälfte der Firmen das volle … … weiterlesen

    Nur die Hälfte der deutschen Unternehmen schöpft das volle Potenzial ihrer Daten aus

    Nur ein Drittel der Manager weiß, wie viele Daten das eigene Unternehmen sammelt – und nur 40 Prozent, welche Art von Daten erfasst werden.

    Unternehmen wissen zwar ganz genau, welche Bereiche ihres Geschäfts sie mithilfe ihrer Daten optimieren wollen, allerdings fehlt den meisten der dafür benötigte Überblick über ihren gesamten Datenbestand.

    Allerdings weiß nur ein knappes Drittel der Führungskräfte in deutschen Unternehmen, wie viele Daten ihre Firma sammelt (32 Prozent), während lediglich zwei von fünf bewusst ist, welche Art Daten sie erfassen (40 Prozent). Das ist der zentrale Befund einer Studie des Daten-Management-Anbieters Aparavi unter deutschen Geschäftsführern, Managern und IT-Entscheidern. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

    So erklärte lediglich jeder fünfte Studienteilnehmer, dass sein Unternehmen aktiv mit allen vorhanden Daten arbeiten (20 Prozent), während ein … … weiterlesen

    Cloud-Apps in Unternehmen steigen um 22 Prozent – zwei Drittel der Malware aus der Cloud

    Plugins von Drittanbietern und exponierte Cloud-Workloads ins offene Internet stellen wachsende Cloud-Sicherheitsrisiken für Unternehmen dar.

    In der vergangenen Woche berichtete ich hier im Blog über eine Studie, die den Deutschen immer noch ein ambivalentes Verhältnis in Sachen Cloud Computing attestiert. Heute zeigt sich, dass die Skepsis nicht völlig aus der Luft gegriffen ist.

    Zwar stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 die Cloud-Nutzung um 22 Prozent. Im Schnitt verwendet ein Unternehmen mit 500 bis 2000 Mitarbeitern inzwischen 805 verschiedene Apps und Cloud-Dienste. Zugleich wächst Malware, die über Cloud-Anwendungen verbreitet wird, deutlich und kontinuierlich an: Erstmals kommt mehr als zwei Drittel der Gesamtmenge von Schadsoftware aus der Cloud.

    Das ist der zentrale Befund einer Auswertung von Millionen Nutzerdaten weltweit, die der amerikanische Cloud-Security-Spezialist Netskope aus Santa Clara/Kalifornien durchgeführt hat. „Kroker’s Look @ IT“ veröffentlicht die Ergebnisse aus dem neuen „Cloud and Threat Report“ von Juli 2021 heute … … weiterlesen

    Putzen, kochen, schlafen – das machen die Deutschen heimlich während Videokonferenzen

    Die Hälfte der Deutschen nutzt ihre Zeit während Online-Meetings auch schon mal anders: Zu den beliebtesten Nebenbeschäftigungen bei langweiligen Video-Sessions gehören Online-Shopping, kochen und privates lesen. 

    Die seit gut anderthalb Jahren währende Corona-Pandemie hat wegen dem Trend hin zu Home Office und mobilen Arbeiten insbesondere das Thema Videokonferenzen massiv beflügelt, wie ich auch in diversen Beiträgen hier im Blog immer wieder herausgearbeitet habe.

    Nun ist die Homeoffice-Pflicht in Deutschland zwar gut einen Monat vorbei – und immer mehr Menschen kehren zurück in die Büros. Doch auch künftig wird in praktisch allen Meetings mindestens ein Teilnehmer virtuell dazugeschaltet sein.

    Aber was passiert, wenn sich eine Videokonferenz mal wieder hinzieht und einem vor Langeweile die Augen schwer werden? Die Nebenbei-Aktivitäten der … … weiterlesen

    4,5 Milliarden Social-Media-Nutzer weltweit – das entspricht 94 Prozent aller Internet-User

    Die Gruppen der Internet- und der Social-Media-Nutzer werden zunehmend deckungsgleich – weil mittlerweile praktisch jeder Internet-Nutzer in irgendeiner Form auch Social Media verwendet.

    Schon im Januar zeigte sich: Die Corona-Pandemie hat neben der Digitalisierung in Unternehmen auch und gerade die private Nutzung vorangetrieben: So legten Facebook, YouTube & Co. bis Anfang 2021 innerhalb von 12 Monaten um 1,2 Millionen Nutzer am Tag zu – und kletterten insgesamt auf 4,2 Milliarden Nutzer.

    In der vergangenen Woche haben die internationale Digital-Agentur “We are Social” mit Hauptsitz in London und der kanadische Software-Anbieter Hootsuite die Juli-Ausgabe ihres halbjährlichen Digital-Reports vorgelegt.

    Wichtigster Befund: Die sozialen Netzwerke wachsen weiter – genauer: Die Wachstum hat sogar einmal mehr zugenommen. Demnach kletterte die weltweite Nutzerzahl von Twitter, LinkedIn & … … weiterlesen

    Krokers RAM: Viele Manager ignorieren bei Mitarbeiterüberwachung rechtliche Aspekte!

    Mein Rant am Morgen: Wenn Führungskräfte ihre Beschäftigte per IT-Systemen der Leistungs- und Verhaltenskontrolle unterwerfen, begeben sie sich auf mehreren Ebenen auf dünnes Eis – und machen sich unter Umständen des Verstoßes gegen die Persönlichkeitsrechte ihrer Mitarbeiter schuldig.

    Es war ein wahres Aufregerthema in dieser Woche bei mir im Blog: Die Rede ist von einer Studie, wonach zwei von fünf Managern in kleinen und mittleren deutschen Firmen ihre Mitarbeiter am Arbeitsplatz mit spezieller Software überwachen lassen.

    Ein aus mehreren Gründen sehr überraschender Befund: Denn in einer Erststudie zum selben Thema hat nur jeder fünfte Beschäftigte bekundet, vom Arbeitgeber überwacht zu werden – zugleich sind solche Systeme für 30 Prozent ein Kündigungsgrund.

    Das bedeutet: Zwischen dem, was Manager bekunden und dem, was Mitarbeiter … … weiterlesen

    Ein Drittel der Deutschen hält physikalische Server für sicherer als die Cloud

    Die Einstellung der Deutschen zur Cloud bleibt widersprüchlich – denn sie sorgen sich am wenigsten beim Speichern von Firmendaten in der Wolke.

    Cloud Computing ist in aller Munde – und hat insbesondere in der Corona-Pandemie noch einmal einen Push erhalten: Flexibilität, Agilität, Skalierbarkeit und Effizienz sind die gängigen Vorteile, die Unternehmen bewegen, Speicherkapazitäten in der Cloud anstatt auf Festplatten in den Firmen-Laptops und Servern zu nutzen.

    Dennoch existieren trotz hoher Sicherheitsstandards bei den Cloud-Anbietern noch Sicherheitsbedenken. So bejahen mehr als ein Drittel der Deutschen die Frage, ob die Cloud unsicherer sei als lokale Datenhaltung (35 Prozent). Diese Skepsis ist deutlich stärker ausgeprägt als in Frankreich (27 Prozent) und Großbritannien (21 Prozent).

    Das ists der zentrale Befund einer länderübergreifende Umfrage zur Nutzung von Cloud-Speichern, die der  amerikanische Datenmanagement-Anbieter NetApp im Mai durchgeführt hat. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse der Studie heute exklusiv vorab.

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    Nächste Überraschung im Smartphone-Markt: Xiaomi überholt Apple, Samsung vorne

    Mit drei Anbietern unter den weltweiten Top-5 dominieren inzwischen Hersteller aus China das Geschäft mit Mobilgeräten – sie legen am stärksten zu.

    Der weltweite Smartphone-Markt bleibt in Bewegung und ist immer mal wieder für eine Überraschung gut: Erst im Weihnachtsquartal 2020 hatte Apple die Krone in diesem Segment mit einem Allzeit-Rekord zurückerobert – vor allem getrieben durch den Erfolg der allerneuesten iPhone-12-Familie, die inzwischen bereits ähnlich erfolgreich ist wie der Megaseller iPhone 6 im Jahr 2014 mit 100 Millionen verkauften Geräten.

    Der Marktforscher Canalys hat jetzt die Zahlen für das zweite Quartal 2021 vorgelegt: Demnach konnte der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi mit 17 Prozent aller weltweit verkauften Geräte erstmalig in der Unternehmensgeschichte einen höheren Marktanteil als Konkurrent Apple mit 14 Prozent verbuchen.

    Auf … … weiterlesen

    Zwei von fünf Managern überwachen Mitarbeiter am Arbeitsplatz mit spezieller Software

    Während Beschäftigte den Einsatz von Mitarbeiterüberwachungssystemen kritisch sehen, befürworten Führungskräfte diese mehrheitlich.

    Mitte Juni habe ich hier im Blog über eine Studie berichtet, wonach immerhin jeder fünfte Mitarbeiter in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Deutschland mittels spezieller Software am Arbeitsplatz überwacht wird.

    Mehr noch: Fast zwei Drittel der Mitarbeiter fühlen sich unter Druck gesetzt, der eigenen Überwachung zuzustimmen. Da ist es im Gegenzug wenig verwunderlich, dass eine derartige Mitarbeiterüberwachung für fast jeden dritten Beschäftigten ein Kündigungsgrund ist.

    Die Such- und Vergleichsplattform für Unternehmenssoftware GetApp hat nun die Beweggründe von Managern für den Einsatz von Überwachungssoftware in einer zweiten Studie untersucht. Die befragten Führungskräfte und die Mitarbeiter der ersten Studie stammen dabei aus verschiedenen Unternehmen.

    Wichtigster Befund: Zwei von fünf befragten Führungskräfte geben an, … … weiterlesen

    Online-Shopping als Maßstab für Home Office, Home Schooling und digitale Bürgerservices

    Reibungslose Prozesse und hohe Flexibilität, welche die Deutschen beim Online-Shopping gewohnt sind, erwarten sie nun auch in anderen Lebensbereichen.

    Mit einer Studie zur Digitalisierung im Alltagsleben melde ich mich aus meinem Sommerurlaub wieder zurück. Nach mehr als einem Jahr Corona-Pandemie sind die Erwartungen an digitale Angebote in Deutschland klar gestiegen. Demnach gelten die Erfahrungen aus dem Online-Shopping sowie die nahtlosen und einfachen Prozesse gelten als Maßstab für andere digitale Angebote wie Bürgerservices.

    Für Unternehmen besteht Nachholbedarf, denn fehlende positive Kunden- und Mitarbeiter-Erfahrungen drücken die Akzeptanz Pandemie-getriebener, digitaler Services wie Homeschooling und Homeoffice. Das ist der Kernbefund einer Umfrage des amerikanischen Workflow-Spezialisten ServiceNow und des Marktforschers Civey. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

    Unternehmen müssen sich spätestens jetzt auf eine hybride Arbeitswelt einstellen. Kunden und … … weiterlesen

    Die 50 größten Internet-Unternehmen der Welt – gemessen in Besuchern pro Sekunde 2020

    Zwar stellen E-Commerce-Anbieter 17 der 50 größten Internet-Konzerne – aber bei der Zahl der Aufrufe pro Sekunde liegen drei andere Unternehmen vorne.

    Die Corona-Pandemie hatte Auswirkungen auf praktisch alle Unternehmen und Branchen rund um den Globus. Vor allem Firmen aus den Bereichen Touristik, Verkehr und Handel waren besonders betroffen von Lockdowns und Schließungen weltweit.

    Umgekehrt gibt’s natürlich auch Gewinner der Krise: So wundert es nicht, dass von den 50 profitabelsten Internet-Unternehmen der Welt abgestuft nach Besuchern pro Sekunde immerhin ein gutes Drittel, nämlich 17, aus dem Bereich E-Commerce stammt.

    Amazon und Ebay sind – wenig verwunderlich – die Top-Online-Shopper gemessen am Web-Traffic, mit jeweils 277 und 104,7 Besuchern pro Sekunde. Doch für Spitzenplätze reicht das nicht – die Bezos-Company kommt erst auf Rang 4.

    Denn diese Zahlen verblassen … … weiterlesen

    iPhone 12 überquert Marke von 100 Millionen verkauften Geräten in 7 Monaten – wie iPhone 6

    Apple steht mit seiner neuesten iPhone-Generation vor einem neuen Umsatz-Superzyklus. Die Serie ist so erfolgreich wie der erste Megaseller iPhone 6.

    Apple kann den nächsten Megaseller für sich verbuchen: Die erst im Oktober 2020 vorgestellten vier Modelle der iPhone-12-Generation haben nach Schätzung des amerikanischen Marktforschungshauses Couterpoint Research im April dieses Jahres die Schwelle von 100 Millionen verkauften Geräten überquert – also sieben Monate nach dem Marktstart.

    Das sind zwei Monate eher als beim Vorgänger iPhone 11 und ebenso schnell wie bei iPhone 6 – dem ersten Vertreter mit dreistelligem Millionenabsatz. Haupttreiber bei der iPhone 12 Series sind die erstmalige Verfügbarkeit des neuesten Mobilfunkstandards 5G sowie die hochauflösenden und kontrastreichen OLED-Displays.

    Weil die iPhone 12 zugleich die höchsten durchschnittlichen Verkaufspreise aufweisen, steht Apple damit laut Counterpart … … weiterlesen

    Breitband-Internet für zwei Drittel der Deutschen Grundvoraussetzung fürs tägliche Leben

    Obwohl der Breitbandausbau seit Jahren eine bekannte Herausforderung ist, wächst die digitale Kluft in Deutschland weiter.

    Eine leistungsfähige Breitband-Infrastruktur ist nach Meinung der Deutschen entscheidend für eine erfolgreiche Wirtschaft und eine gerechte Gesellschaft. Mehr als zwei Drittel der befragten Berufstätigen in Deutschland sind der Meinung, dass Breitbandanschlüsse heute eine Grundvoraussetzung für das tägliche Leben sind (69 Prozent).

    Sogar drei Viertel der Deutschen sehen die Politik in der Pflicht, die digitale Kluft zu schließen: Sie fordern eine zügigere Bereitstellung von schnellem und zuverlässigem Internet für alle (75 Prozent). Das sind die zentralen Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Befragung des US-Netzwerkausrüsters Cisco.

    Für zwei Drittel Befragten in Deutschland ist die Breitbandverfügbarkeit eine zentrale Bedingung für Wirtschaftswachstum (66 Prozent). Jeder Zweite findet Investitionen in den Breitband-Ausbau sogar wichtiger als Investitionen in andere … … weiterlesen

    Störungen in globalen Lieferketten kosten Firmen im Schnitt 184 Millionen Dollar pro Jahr

    Bei fast allen Unternehmen in den USA und Europa haben sich Unterbrechungen in den Logistikketten negativ auf ihre Umsätze ausgewirkt.

    Die Weltwirtschaft befindet sich aktuell im Lieferketten-Schockzustand: Nicht zuletzt wegen des Zusammenspiels aus Corona-Pandemie, den SolarWinds-Supply-Chain-Attacken in den USA sowie dem Suezkanal-Debakel.

    Eine Studie hat jetzt die finanziellen Folgen beziffert: Demnach kosten globale Lieferketten-Störungen große Unternehmen im Durchschnitt 184 Millionen Dollar pro Jahr. Das hat der amerikanische Softwarehersteller Interos mit Sitz in Washington D.C. ermittelt, dessen KI-gestützte Plattform globale Lieferketten abbildet und überwacht.

     

    Nahezu alle der befragten 900 leitenden IT-, IT-Sicherheits- und Beschaffungsentscheider aus Unternehmen in den USA und der EU berichteten, dass sich ihr Umsatz aufgrund von Unterbrechungen in der Lieferkette negativ entwickelt hat (94 Prozent).

    Die Studie zeigt zudem, dass Probleme in der Lieferkette nicht … … weiterlesen

    Cloud-Markt in Europa wächst auf 53 Milliarden Euro 2020 – und fast das Neunfache bis 2030

    Das Geschäft mit der Internet-Wolke boomt auch in Europa – unter anderem wegen der Bedeutung der Datensouveränität für europäische Anwender.

    Der Cloud-Markt in Europa wächst rasant und erreichte 2020 ein Volumen von 53 Milliarden Euro. Bis 2030 könnte das Geschäft mit der Internet-Wolke zwischen 300 und 500 Milliarden Euro wert sein – also fast das Neunfache seines Wertes im vergangenen Jahr – und dabei mehr als 500.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

    Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie über den europäischen Cloud-Markt bis 2030, durchgeführt von Beratungsunternehmen KPMG Frankreich im Auftrag des französischen Cloud-Anbieters OVHCloud.

    Als wesentlicher Treiber erwies sich in Europa zuletzt insbesondere die Corona-Pandemie. So gaben 82 Prozent der Befragten an, ihr Unternehmen habe seine Cloud-Nutzung als direkte Antwort auf die Pandemie ausgeweitet.

    55 Prozent intensivierten dabei … … weiterlesen

    Krokers RAM: Wer Verbrauchern keine gute Interaktion liefert, verliert Kunden und Umsatz!

    Mein Rant am Morgen: Viele Unternehmen unterschätzen immer noch den Faktor von Schlüsselmomenten in der Interaktion mit ihren Kunden – gerade mal jeder siebte kümmert sich proaktiv darum. Dabei werden derartige „Moments of Service“ zunehmend zum kritischen Wettbewerbsfaktor.

    Im Grunde war es ja auch früher schon so: Wer keinen guten Service bieten kann, verliert Kunden – das gilt in der alten Welt des stationären Handels ebenso wie in der schönen neuen digitalen Welt des Online-Shopping.

    Dennoch ist die Situation heute eine andere: Viele Verbraucher haben sind in anderthalb Jahren Corona-Pandemie erst so richtig mit E-Commerce angefreundet. Nur allzu schnell zeigt sich hier, wer ein gutes Einkaufserlebnis liefert – und wer nicht.

    Funktionieren Anmeldung und Einkaufen mit möglichst wenigen Klicks? Wie einfach ist die komplett mobile Bedienung? Offeriert der … … weiterlesen

    Huawei vor Samsung, Nokia und Qualcomm: Wer im Rennen um 5G-Patente führt

    Obwohl immer mehr westliche Netzbetreiber chinesische Lieferanten meiden, verfügt der IT-Gigant Huawei über die meisten 5G-Patente weltweit.

    Der Markt rund um den neuen superschnellen Mobilfunkstandard 5G ist aus vielen Gründen spannend: Zum einen wegen des geradezu gigantischen Marktvolumens, das bis 2026 auf fast 670 Milliarden Dollar weltweit anschwellen soll.

    Zum anderen wegen der enormen Auswirkungen auf praktisch alle Branchen, angefangen bei der Automobilindustrie bis hin zu Handel und Fertigung – weswegen Marktforscher auch erwarten, dass 5G mit nur dreieinhalb Jahren für eine Milliarde Nutzer die am schnellsten wachsende Technologie überhaupt werden soll.

    Wenig verwunderlich, dass sich die Netzwerkausrüster um die besten Startplätze in jenem Rennen streiten – und versuchen, ihre Rivalen insbesondere mit Patenten auf technologische Innovationen auf Distanz … … weiterlesen

    Hälfte der Verbraucher wechselt nach wenigen negativen Kundenerfahrungen die Marke

    Firmen, die bei sogenannten Schlüsselmomenten in der Kundeninteraktion nicht erfolgreich sind, haben erhebliche finanzielle Einbußen.

    Im Zuge der Corona-Pandemie haben Unternehmen eine große Chance verpasst, interne Prozesse zu verbessern und die Ursachen für Probleme mit der Kundenerfahrung zu beseitigen. So sagen aktuell drei von zehn Führungskräfte, dass sie keine weiteren Maßnahmen ergreifen, sobald sie ein Problem mit einem für das Kundenerlebnis entscheidenden Prozess gemeldet haben (29 Prozent).

    Gleichzeitig zeigen Verbraucher jedoch wenig Verständnis für ein negatives Erlebnis: Mehr als die Hälfte würde ein Unternehmen schon nach zwei bis drei schlechten Erfahrungen verlassen (52 Prozent). Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie, die der schwedische Anbieter von Unternehmenssoftware IFS heute veröffentlicht hat.

    Die Ergebnisse zeigen, dass knapp zwei Drittel der Unternehmen zwar jedes Jahr mehr als 250.000 Dollar in die … … weiterlesen

    Massive Welle von Cyberangriffen auf mobile Mitarbeiter bei 7 von 10 Unternehmen

    Neun von zehn Unternehmen berichten von Sicherheitsverstößen in den letzten zwölf Monaten, wobei 91 Prozent als schwerwiegend eingestuft wurden.

    Die beschleunigte digitale Transformation in Folge der Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass sich Sicherheitsteams in Unternehmen mit ständig neuen Bedrohungen konfrontiert sehen.

    So verzeichneten sieben von zehn befragten Unternehmen Cyberangriffe aufgrund zunehmender Tätigkeit von zuhause (71 Prozent) – eine massive Welle von Cyberangriffen auf mobile Mitarbeiter. Das ist der zentrale Befund einer Studie des amerikanischen Software-Anbieters VMWare. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

    Der vierte „Global Security Insights Report“ des Anbieters liefert Erkenntnisse über die Bedrohungslage, Angriffs- und Verteidigungstrends sowie Sicherheitsprioritäten für resiliente Unternehmen. Die wichtigsten Ergebnisse:

    • Mangelnde Priorität trotz Anstieg von Cyberangriffen: Neun von zehn Befragten berichten von Sicherheitsverstößen in den letzten zwölf … … weiterlesen

    4 von 10 Firmen haben in den vergangenen 12 Monaten in Kollaborations-Tools investiert

    Viele deutsche Unternehmen haben Remote Work etabliert und nutzen Cloud-basierte Kollaborations-Tools, um effektiver zusammenzuarbeiten.

    Die Coronakrise hat zwar die Digitalisierung insgesamt nicht sonderlich befördert, weil viele Unternehmen IT-Projekte zur Schonung der Liquidität verschieben mussten. Aber vor allem bei der Kollaboration haben auch deutsche Firmen einen Sprung nach vorne gemacht – schließlich arbeiten viele Beschäftigte seit Monaten im heimischen Büro.

    Dass Deutschland in Sachen digitale Zusammenarbeit relativ weit fortgeschritten ist, zeigt nun auch eine Studie des australischen Anbieters von Collaboration-Software Atlassian, der unter anderem das bekannte Tool Trello im Portfolio hat. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse der Studie heute exklusiv vorab.

    Demnach erreicht Deutschland auf einer Skala von eins bis fünf den Wert 3,4. So haben deutsche Unternehmen Remote Work weitestgehend etabliert und … … weiterlesen

    Von Windows 1.0 bis Windows 11 – die Entwicklung des Microsoft-Betriebssystems

    Microsoft stellt heute voraussichtlich seinen Windows-10-Nachfolger vor. Diverse Screenshots der Benutzeroberfläche mit abgerundeten Ecken sowie des Startmenüs sind bereits vorab durchgesickert. 

    Heute Nachmittag um 17 Uhr europäischer Zeit veranstaltet Microsoft ein „Windows Special Event“ und will die nächsten Schritte seines Betriebssystem-Klassikers Windows präsentieren.

    Details hat der Softwareriese aus Redmond bisher nicht verraten. Aber durch diverse Leaks insbesondere in der vergangenen Woche ist klar: Microsoft wird hier Windows 11 präsentieren, den Nachfolger des derzeit aktuellen Windows 10.

    Glaubt man den auf diversen IT-Seiten kursierenden Screenshots, wird der Windows-Neuaufguss mit einer runderneuerten Benutzeroberfläche daherkommen; die Fenster werden hierbei mit abgerundeten Ecken dargestellt.

    Die vielleicht markanteste Änderung betrifft das Startmenü: Das ist nicht mehr links unten an der Taskleiste … … weiterlesen

    82 Prozent der Mitarbeiter kennen Passwort-Risiken – die Hälfte nutzt unsichere Methoden

    Jeder dritte Beschäftigte ist überfordert mit dem Merken von Login-Daten – gleichwohl nutzt nicht einmal jeder Siebte einen Passwort-Manager.

    Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt verändert. Ein Großteil der Mitarbeiter sitzt im Homeoffice, Meetings finden digital per Videokonferenz statt – künftig sieht so das New Normal aus. Die veränderten Arbeitsabläufe haben auch Auswirkungen auf die IT-Sicherheit von Unternehmen.

    Demnach wissen 82 Prozent der Beschäftigten um die Risiken unsicherer Passwörter – und sind sich darüber im Klaren, dass sie sich um den Schutz ihrer Daten kümmern sollten. Fast die Hälfte nutzt trotzdem fragwürdige Passwort-Praktiken und unsichere Methoden. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie, die der amerikanische Anbieter von Passwortmanagement-Lösungen Dashlane kürzlich veröffentlicht hat.

    Laut der Studie lassen sich die Befragten in vier „Passwort-Personas“ einteilen, also Typen, die ganz unterschiedlich mit … … weiterlesen

    Mediennutzung seit 2011: TV minus 24 Prozent, Mobile plus 460 Prozent, 2021 erstmals gleichauf

    Smartphones & Tablets fressen sich weiter in die Welt – und dürften schon im kommenden Jahr die Glotze als wichtigste Medienquelle ablösen.

    Wie dramatisch sich die Mediennutzung der Menschen in den vergangenen Jahren verändert hat, zeigt sich vor allem bei einem Mehrjahresvergleich – und das über verschiedene Mediengattungen hinweg.

    Laut Daten des Marktforschers Zenith, welche die amerikanische IT-Site Recode kürzlich veröffentlicht hat, ist die durchschnittliche Mediennutzung in den USA von rund 580 Minuten – knapp 9,5 Stunden – im Jahr 2011 auf rund 650 Minuten oder fast 11 Stunden gestiegen.

    Dabei haben sich die verschiedenen Medientypen deutlich unterschiedlich entwickelt: Das herkömmliche Fernsehen sank in jenem Zeitraum von 5 Stunden 14 Minuten um fast ein Viertel auf 4 Stunden 13 Minuten.

    Umgekehrt explodierte das Mobil-Segment geradezu: … … weiterlesen

    Facebook vor Instagram & YouTube: Die populärsten Social-Media-Dienste 2021

    Mehr als vier von zehn Amerikanern können sich vorstellen, die TikTok-App dauerhaft zu löschen, gefolgt von Facebook und Twitter.

    Auch – oder eher gerade – in Zeiten der Corona-Pandemie bleiben soziale Netzwerke wichtige Quelle für Nachrichten und zugleich Medien für den Zeitvertreib. Das gilt zumindest für die USA, für welche die Analysten-Site SatelliteInternet.com die aktuellsten Nutzungszahlen erhoben und veröffentlicht hat.

    Aber als führende IT- und Social-Media-Nation sind die Vereinigten Staaten immer auch ein wichtiger Gradmesser für das Geschehen und mögliche Veränderungen in anderen Ländern, zumindest westlichen Industriestaaten.

    Laut der Erhebung ist auch im Jahr 2021 Facebook weiterhin die meistgenutzte Social-Media-Plattform: 86 Prozent aller Amerikaner tummeln sich regelmäßig in dem weltgrößten sozialen Netzwerk – jeweils mehr als doppelt so viele als bei den einigermaßen gehypten Plattformen Pinterest, TikTok und … … weiterlesen

    Krokers RAM: Vergesst Mitarbeiterüberwachung – sie steht Vertrauensarbeit diametral entgegen!

    Mein Rant am Morgen: Im Windschatten der neuen Corona-Freiheiten wie der Heimarbeit setzen viele Unternehmen auf Tools zur Mitarbeiterüberwachung – der falsche Weg in Zeiten von flexiblen Arbeitsmodellen und „New Work“.

    Lange wurde in Sonntagsreden und Managementseminaren das Ideal von New Work beschworen: Gemeint sind neue, flexible Arbeitsmodelle mit Bestandteilen wie etwa Vertrauensarbeitszeit und -ort sowie Home Office und Telearbeit.

    Vieles davon wurde im Zuge der Coronakrise dann tatsächlich realisiert – oftmals zwar notgedrungen, weil die Unternehmen wegen den Hygiene- und Lockdown-Verordnungen der Regierung zum Handeln gezwungen waren.

    Im Windschatten der vermeintlichen neuen Freiheiten für viele Beschäftigte fürchteten viele Manager offenbar einen Kontrollverlust – und führten im großen Stil Tools zur Überwachung ihrer Mitarbeiter ein.

    So wird immerhin bereits jeder fünfte Beschäftigte von kleinen und mittleren Unternehmen am … … weiterlesen

    21 Prozent der Mitarbeiter am Arbeitsplatz überwacht – für 30 Prozent Kündigungsgrund

    Fast zwei Drittel der Mitarbeiter in kleinen und mittelständischen Firmen fühlen sich unter Druck gesetzt, der eigenen Überwachung zuzustimmen.

    Die Corona-Pandemie hat viele Unternehmen im vergangenen und diesem Jahr vor völlig neue Herausforderungen gestellt: Weil viele Mitarbeiter erstmalig im großen Stil von zu Hause arbeiten, suchen Manager nach neuen Wegen, um die tägliche Arbeit ihrer Mitarbeiter im Auge zu behalten.

    Eine Lösung ist sogenannte Mitarbeiterüberwachungssoftware: Mit diesen Anwendugen können Arbeitgeber detailliert verfolgen und überwachen, was ihre Mitarbeiter tun. Die Such- und Vergleichsplattform für Unternehmenssoftware GetApp hat den Einsatz und die Akzeptanz von Überwachungssoftware in kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland untersucht.

    Demnach wird immerhin bereits jeder fünfte Mitarbeiter aus KMU am Arbeitsplatz überwacht (21 Prozent). Damit nicht genug: Mitarbeiter fühlen sich vielfach unter Druck gesetzt, der eigen … … weiterlesen

    Die größten Cyberbedrohungen für Firmen 2021: Malware vor Ransomware und Phishing

    Die Hälfte der deutschen Unternehmen hat in den letzten zwölf Monaten eine Zunahme von Volumen, Intensität und Umfang von Cyberangriffen festgestellt.

    Heimarbeit ist seit über einem Jahr etabliert – und ein Wechsel zu hybriden Remote-/Büro-Modellen steht in vielen Unternehmen bevor. Das habe ich hier im Blog bereits mehrfach hinsichtlich neuer Arbeitsmodelle sowie zusätzlicher Sicherheitsanforderungen beleuchtet.

    Doch obwohl Heimarbeiten in dem Lockdown der vergangenen Monate bereits weitgehend etabliert ist, sind vier Fünftel der Unternehmen immer noch besorgt über die Sicherheitsrisiken von Mitarbeitern, die im Homeoffice arbeiten (82 Prozent). Das sind die zentralen Befunde der Studie „Data Threat Report 2021“, die der französische IT-Dienstleister Thales gemeinsam mit dem Analysehaus 451 Research, Teil von S&P Global Market Intelligence, durchgeführt hat.

    Die Studie zeigt, dass das Management von Sicherheitsrisiken aktuell für … … weiterlesen

    Das Ende von 9-to-5: Sechs von zehn Deutschen wünschen sich flexible Arbeitsmodelle

    Insbesondere jüngeren Altersgruppen wünschen sich Modelle ohne starre Arbeitszeiten – und wollen selbst entscheiden, wann und wo sie arbeiten.

    Die Pandemie hat die Arbeitsweise vieler Menschen verändert. Bundesweit haben Millionen Angestellte im vergangenen Jahr von zu Hause aus gearbeitet. Mit den neuen Arbeitsräumen jenseits des klassischen Büros könnte auch das Ende des traditionellen 9-to-5-Tages bevorstehen.

    Das ist der zentrale Ergebnis einer Studie, die der Marktforscher Censuswide im Auftrag des US-Anbieters von Zugangsmanagement-Lösungen Okta unter mehr als 10.000 Büroangestellten, darunter über 2000 aus Deutschland, durchgeführt haben.

    Auffällig: Quer durch alle Altersgruppen wünschen sich deutsche Beschäftigte flexible Arbeitsmodelle ohne starre Arbeitszeiten, Neudeutsch auch asynchrones Arbeiten genannt. Hier entscheiden Mitarbeiter selbst, wo und wann sie arbeiten.

    Obwohl jeder zweite Büroangestellte diesen speziellen Begriff zuvor noch nicht kannte (53 Prozent), würden sich … … weiterlesen

    Die zehn wichtigsten E-Commerce-Trends im Jahr 2021

    Die Corona-Krise verleiht Electronic Commerce und seiner Unterkategorie Mobile Commerce Impulse für weiteres Wachstum in den kommenden Jahren.

    Erst am vergangenen Freitag schrieb ich hier im Blog über den Brillenverkäufer Mister Spex, deren Börsengang jetzt durchgesickert ist, sowie die Parfümeriekette Douglas: Beide sind Vorbilder für eine erfolgreiche und enge Integration von stationären Läden und Online-Shopping – eine der wichtigsten Herausforderungen für Einzelhändler.

    Denn E-Commerce boomt weiter – nicht nur getrieben von der Corona-Krise: Die weltweiten Online-Shopping-Umsätze sollen laut Marktforscher eMarketer allein in diesem Jahr um knapp 15 Prozent auf 4,9 Billionen Dollar wachsen.

    Bis 2024 sollen die Erlöse dann sogar bis auf 6,4 Billionen Dollar weiter ansteigen. Das wäre dann fast eine Verdopplung innerhalb von nur fünf Jahren: Im Jahr 2019 betrugen die … … weiterlesen

    Krokers RAM: Warum Mister Spex als Vorbild für den Handel der Zukunft taugt!

    Mein Rant am Morgen: Der Einzelhandel ist von den Folgen der Corona-Pandemie hart getroffen. Einen Weg aus der Krise weisen Vorreiter wie der Brillenhändler Mister Spex oder die Parfümkette Douglas: Sie verknüpfen stationäre Läden intelligent mit ihren Online-Shops. 

    Nicht erst seit der Corona-Krise ist der stationäre Einzelhandel geprägt von schwachen Margen und starkem Konkurrenzkampf, allen voran durch Online-Händler. Die Virus-Pandemie hat die Krise nur durch monatelange Lockdowns und der damit indirekt verbundenen Ankurbelung des E-Commerce nur noch einmal dramatisch verschärft.

    Wie unter dem Brennglas mussten stationäre Händler nun erfahren: Auch für sie ist das Internet längst mehr als nur ein zusätzlicher Kanal. Wer bereits über einen Online-Shop verfügte, konnte zumindest einen Teil der Ausfälle aufgrund der Geschäftschließungen kompensieren.

    Alle anderen mussten – mehr schlecht als … … weiterlesen

    Deutsche Angestellte verschwenden im Schnitt knapp dreieinhalb Stunden pro Woche

    Täglich wiederkehrende Aufgaben stehlen vielen Büroangestellten in Deutschland Arbeitszeit und führen zu Defiziten in Kernbereichen.

    Büroangestellte in Deutschland verbringen im Schnitt knapp dreieinhalb Stunden pro Woche mit Aufgaben, die ihrer Meinung nach automatisiert werden könnten. Mehr als die Hälfte der Beschäftigen hat zudem das Gefühl, dass ihre Arbeit hauptsächlich aus repetitiven Aufgaben besteht (58 Prozent).

    Das sind die zentralen Befunde einer Studie von UiPath, einem Anbieter für Software zur Unternehmensautomatisierung mit Hauptsitz in New York. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

    Täglich wiederkehrende Aufgaben stehlen vielen Büroangestellten in Deutschland Arbeitszeit und führen zu Defiziten in Kernbereichen. So sagen 40 Prozent, dass sie aufgrund solcher zeitaufwendigen Aufgaben Kunden nicht umfassend helfen können.

    Auch fehlt der Hälfte die Zeit, um neue Aufgaben in ihren täglichen Arbeitsablauf … … weiterlesen

    Nur ein Viertel der Unternehmen mit Multifaktor-Authentifizierung – 4 von 10 Deutschen wollen es

    Die Mehrheit der Portalanbieter erfüllt nicht die Erwartungen der deutschen Verbraucher für die Anmeldung zu einem Online-Dienst. 

    Online-Einkäufe, Abwicklung von Bankgeschäften oder Musik- und Videostreaming: verstärkt durch die Pandemie loggen sich Verbraucher täglich über unzählige Portale ein, um auf bestimmte Services zugreifen zu können.

    Aber wissen IT- und Marketing Entscheider um die Login-Präferenzen ihrer Nutzer? Und adressieren sie deren Erwartung an den Datenschutz? Diesen Fragen sind die Marktforscher von YouGov und der amerikanische Identitätsanbieter Auth0 in einer Studie nachgegangen.

    Die Erhebung zeigt: Die Mehrheit der befragten Unternehmen erfüllen nicht die Erwartungen ihrer Nutzer für die Anmeldung zu einem Online-Dienst. Denn deutsche Verbraucher würden sich eher bei einer App oder einem Online-Dienst registrieren, wenn sie sich mit einer Multifaktor-Authentifizierung (40 Prozent) und mit Single Sign-On (SSO) – also eine … … weiterlesen