10 Millionen Denial-of-Service-Angriffe im Jahr 2020 – ein Plus von 22 Prozent gegenüber 2019

Die monatlichen Cyberangriffe überstiegen im März des vergangenen Jahres die Zahl von 800.000 – und haben diese seitdem nicht mehr unterschritten.

Das gesamte Jahr 2020 stand weitgehend im Einfluss von Corona – das betrifft nicht nur das Gesundheitswesen, den Bildungssektor oder den Handel, die massiv unter den pandemiebedingten Einschränkungen litten. Zugleich nutzten Cyberkriminelle Schwachstellen aus, die durch die massiven Veränderungen in der Internetnutzung entstanden sind, da viele Nutzer nicht mehr durch Sicherheitssysteme auf Unternehmensniveau geschützt waren.

Demnach ereigneten sich im Jahr 2020 zehn Millionen verteilte Denial-of-Service-Angriffe (distributed Denial-of-Service oder DDoS – siehe Erläuterung) auf die Computer von Unternehmen und Behörden weltweit – ein Anstieg um satte 22 Prozent gegenüber 2019. Das ist die zentrale Aussage einer Studie, die der amerikanische IT-Security-Anbieter Netscout kürzlich veröffentlicht hat.

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Jedes zweite deutsche Industrieunternehmen setzt bereits aufs Industrial Internet of Things

Das industrielle Internet der Dinge ist für die produzierenden Unternehmen in Deutschland der wichtigste Treiber für Transformationsprozesse.

Drei Viertel der Entscheider in deutschen Industrieunternehmen sehen ihren Markt im Prozess der digitalen Transformation. Die Hälfte der Firmen setzt dabei bereits auf den Einsatz von Industrial Internet of Things (IIoT); zudem planen zwei Drittel der Nicht-Nutzer die Einführung.

Das sind die zentralen Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Studie des Marktforschers Forsa im Auftrag des auf IIoT-Lösungen spezialisierten Start-ups Relayr, das im Jahr 2018 von der Munich Re übernommen wurde.

Demnach beobachten drei Viertel aller deutschen Industrieunternehmen einen Transformationsprozess innerhalb ihres jeweiligen Marktes (77 Prozent). Auf ihr eigenes Unternehmen bezogen, geben sogar 94 Prozent der Entscheider an, sich in einem Prozess der digitalen Transformation zu befinden.

Ein gutes Viertel … … weiterlesen

Die sichere Einbindung mobiler Geräte ist für jede zweite Firma größte Herausforderung

Die flächendeckende Sicherstellung von Home-Office-Arbeitsplätzen erhöht die Anforderungen an das IT-Management und befeuert Cloud-Dienste.

Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt radikal verändert. 95 Prozent der befragten Unternehmen bieten inzwischen Home-Office an. Das hat vor allem die IT-Sicherheit der Firmen vor eine Bewährungsprobe gestellt. So ist die Erstellung von Sicherheitskonzepten zur sicheren Einbindung von mobilen Geräte ist für jedes zweite Unternehmen eine der größten Herausforderungen (47 Prozent).

Denn die bisher eingesetzten IT-Management- und -Sicherheitslösungen reichen den wachsenden Ansprüchen aufgrund der veränderten Arbeitsweise nicht mehr aus. Das ist der zentrale Befund einer Studie des IT-Analyseunternehmens TechConsult und des Cloud.Anbieters Ionos.

Damit das Home-Office nicht zum Einfallstor für Cyberkriminelle wird, sind die Unternehmen gezwungen, entsprechende Sicherheitsmechanismen zu implementieren. Fast jedes zweite Unternehmen gab an, dass durch die Corona-Krise Management- und Security-Lösungen an Bedeutung … … weiterlesen

Jeder Mitarbeiter im Gesundheitssektor hat im Schnitt Zugriff auf 11 Millionen Daten

Zu weit gefasste Zugriffsrechte, ungenutzte Daten und veraltete Konten bergen ein hohes Risiko für Patientendaten und medizinische Forschungsergebnisse.

Der Medizinsektor kämpft derzeit an mehreren Fronten: So müssen Krankenhäuser nicht nur Pandemie-Opfer versorgen und Pharmaunternehmen die Herstellung von Impfstoffen vorantreiben, sondern gleichzeitig auch eine steigende Anzahl an Cyberangriffen abwehren. Die Risiken für den Verlust von sensiblen Gesundheitsdaten sind dabei enorm: Allein bis November 2020 wurden hierzulande laut Bundesregierung 43 erfolgreiche Angriffe auf Gesund­heitsdienstleister registriert.

Dabei sind viele Probleme hausgemacht: Jeder Mitarbeiter von Krankenhäusern, Biotech- und Pharmaunternehmen hat durchschnittlich Zugriff auf knapp 11 Millionen Dateien, was knapp 20 Prozent des gesamten Datenbestands entspricht. Besonders kritisch: Im Schnitt sind 12 Prozent der sensiblen Daten – wie Forschungsergebnisse und Gesundheitsdaten – für jeden Mitarbeiter zugänglich.

Das sind die zentralen Befunde des neuen … … weiterlesen

Krokers RAM: Resilienz wird neues Mega-Thema – nicht für Manager & Mitarbeiter, sondern die IT!

Mein Rant am Morgen: Bisher ist Widerstandsfähigkeit vor allem ein Karriere-Thema. Dabei müssen CIOs in den kommenden Jahren vor dem Hintergrund dezentraler Netzwerke, immer heterogener Strukturen und komplexer Logistikketten die Resilienz ihrer Unternehmens-IT stärken. 

Es ist eines der Buzz-Words in der Szene der Management- und Erfolgs-Coaches in den vergangenen Jahren: Die Rede ist von Resilienz, zu Deutsch: Der Widerstandsfähigkeit.

Hier ist in der Regel gemeint, wie stark sich Manager und Mitarbeiter im Unternehmensalltag gegen private oder Karriere-Rückschläge wappnen können – und dadurch besser im Berufsalltag vorankommen können.

Völlig außer Acht gelassen wird dabei jedoch ein anderer Aspekt: Die Widerstandsfähigkeit der IT. Angesichts von immer heterogenen Netzwerk-Strukturen, von hybriden Cloud- und On-Premise-Computing, von Home Office und Remote Work passen herkömmliche Sicherheits- und Backup-Lösungen nicht mehr.

Stattdessen müssen die CIOs … … weiterlesen

Die Hälfte der deutschen Firmen hat Cloud-Nutzung seit Beginn der Corona-Krise ausgebaut

Deutsche Unternehmen wollen Cloud-Kontrolle: Nur ein Siebtel von ihnen setzt ausschließlich oder vorwiegend auf das Public-Cloud-Modell, bei dem eine Cloud-Infrastruktur von vielen Firmen gemeinsam genutzt wird.

Auch Cloud Computing wurde durch Corona beschleunigt, ähnlich wie andere Digitalisierungsaspekte. So hat knapp die Hälfte der Unternehmen in Deutschland die Cloud-Nutzung seit Beginn der Pandemie ausgebaut.

Dabei gibt es eine klare Präferenz für private Clouds, die von den Firmen selbst oder exklusiv für sie betrieben werden. Das sind die zentralen Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Umfrage unter 827 Führungskräften, die der Marktforschunger YouGov im Auftrag des amerikanischen IT-Anbieters Hewlett Packard Enterprise (HPE) durchgeführt hat.

Demnach nutzen 44 Prozent der Unternehmen heute mehr Cloud-Dienste als zu Beginn der Corona-Krise, davon hat der Großteil (68 Prozent) die Cloud-Nutzung um bis zu 30 Prozent gesteigert.

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Vier von zehn Managern sehen Home Office kritisch – aber nur sieben Prozent der Mitarbeiter

Zwar wollen zwei Drittel der Unternehmen auch nach Corona neue Arbeitsformen erhalten – aber die Ansichten über die Details der Ausgestaltung gehen zwischen Führungskräften und Beschäftigten weit auseinander.

Führungskräfte haben nicht ausreichend Verständnis davon, was ihre Mitarbeiter von einem hybriden Arbeitsplatz erwarten. So planen zwar 66 Prozent der Unternehmen in der EMEA-Region, künftig ein anderes Betriebsmodell zu fahren als vor derCorona-Pandemie.

Laut einer aktuellen Studie des amerikanischen IT-Beratungsunternehmens Unisys unterscheiden sich aber die Ansichten über die Ausgestaltung des neuen Arbeitens zwischen Führungskräften und Mitarbeitern.

Demnach gibt eine Mehrheit der befragten Unternehmen (61 Prozent) an, durch neue Arbeitsmodelle die Sicherheit der Mitarbeiter gewährleisten und eine höhere Produktivität (47 Prozent) erreichen zu wollen. Für fast zwei Drittel  ist eine insgesamt verbesserte Employee Experience der wichtigste Grund für einen neuen ‚Way … … weiterlesen

Vier von fünf Deutschen haben schon QR-Codes gescannt – die Hälfte ohne Sicherheitsbedenken

Jeder dritte Deutsche hat schon einmal einen QR-Code gescannt, der eine unerwartete Aktion auslöste oder der ihn auf eine verdächtige Website führte.

In Restaurants, zur Terminanmeldung in Kaufhäusern, zum Pick & Collect oder in Gesundheitseinrichtungen: QR-Codes haben seit Beginn der Corona-Pandemie Rückenwind. In allen Bereichen des täglichen Lebens begegnen uns die schwarz-weißen Kacheln, sei es zur Authentifizierung, zur Registrierung oder für Bezahlvorgänge.

Sie vereinfachen eine Welt mit Kontaktbeschränkungen und werden im Ausblick auf mögliche Öffnungsstrategien künftig noch bedeutsamer. Doch es gibt auch Schattenseiten. So haben nahezu 80 Prozent der Deutschen schon einmal einen QR-Code gescannt – jeder Zweite davon hat aber keine Bedenken, diese Codes zu nutzen. Das ist der zentrale Befund einer kürzlich veröffentlichten Studie des amerikanischen Security-Anbieter Ivanti mit Hauptsitz in South Jordan/Utah.

Der Sicherheitsspezialist Ivanti … … weiterlesen

Nur jedes zweites deutsche Unternehmen arbeitet an langfristiger Resilienz

Ein Großteil der Unternehmen in Deutschland kommt gut durch die Corona-Pandemie – die langfristige Widerstandsfähigkeit wird aber oft vernachlässigt.

Viele Branchen in Deutschland sind davon überzeugt, die Folgen der Corona-Pandemie gut zu bewältigen. Beispiel Industrie: Mehr als jedes zweite Unternehmen (57 Prozent) aus dem verarbeitenden Gewerbe geht davon aus, sogar gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Die Verantwortlichen im Finanzdienstleistungssektor sowie in der öffentlichen Verwaltung zeigen sich ebenfalls zuversichtlich.

Das Problem: Die operativen Sofortmaßnahmen greifen zwar kurzfristig, die langfristige Widerstandsfähigkeit wird allerdings vernachlässigt. Zu diesem Ergebnis kommt eine kürzlich veröffentlichte Studie „Potenzialanalyse Resilienz“ von Sopra Steria in Zusammenarbeit mit dem FAZ-Institut.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben die Unternehmen in Deutschland sehr unterschiedlich getroffen. Während einzelne Branchen wie Teile des Einzelhandels, Tourismus und Kultur seit rund einem Jahr nicht oder … … weiterlesen

Nur jeder zweite Mitarbeiter sieht Potenzial durch Data Analytics – und nur jeder dritte Manager

Das volle Potenzial von Big Data liegt also in vielen Unternehmen noch weitgehend brach – sowohl bei Managern wie auch bei Mitarbeitern.

Der kompetente Umgang mit Daten wird so wichtig wie Lesen und Schreiben – aber sind die Deutschen in Sachen Datenkompetenz schon bereit für die Zukunft? Offenbar gibt es hier Nachholbedarf: Nur ein Drittel der befragten Verbraucher schätzen ihr Wissen darüber, was Unternehmen oder Behörden mit ihren personenbezogenen Daten machen, als eher gut oder sehr gut ein.

Das ist der zentrale Befund einer Studie des Datenbank-Anbieters Exasol und des Marktforschungsinstituts YouGov. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Für die Studie „Data connects people“ wurden die drei Zielgruppen Führungskräfte in Unternehmen, Mitarbeiter in Unternehmen sowie Verbraucher befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass Datenkompetenz sowohl im … … weiterlesen

Wie sehr die Facebook-Dominanz quer durch alle Altersgruppen seit 2015 gesunken ist

Seit 2015 ist Facebook als meistgenutztes soziales Netzwerk von gut zwei Drittel auf erstmals weniger als Hälfte aller Social-User gesunken.

Dass sich Jugendliche von Facebook abwenden – respektive, das weltgrößte soziale Netzwerk erst gar nicht nutzen – und stattdessen alternative Social-Media-Dienste verwenden, ist kein ganz neuer Befund. Zuletzt habe ich darüber 2019 geschrieben.

Das amerikanische Marktforschungsunternehmen Edison Research hat jetzt neue demographische Daten zur Social-Media-Nutzung in den USA vorgelegt. Diese können zwar nicht Eins-zu-Eins auf Deutschland übertragen werden, geben jedoch einen guten Einblick in die wichtigsten Trends.

Demnach ist die Bedeutung von Facebook als wichtigstes soziales Netzwerk auch über alle Altersgruppen in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. War im Jahr 2015 noch für fast zwei Drittel aller Amerikaner ab 12 Jahren Facebook der meistgenutzte Dienst … … weiterlesen

Glasfaserausbau im Ländervergleich: Südkorea 84 Prozent – Deutschland keine 5 Prozent

Die Pioniere bei der Versorgung von Haushalten mit superschnellen Glasfaseranschlüssen konnten den Vorsprung auf Deutschland in den vergangenen fünf Jahren sogar noch ausbauen. 

Dass Deutschland in vielen Feldern der Digitalisierung hinterher hinkt, hat sich im Verlauf der vergangenen zwölf Monate insbesondere in der Corona-Krise mehr als deutlich gezeigt.

Wie sehr der Rückstand im internationalen Vergleich ist, zeigt sich an einer Kennziffer geradezu exemplarisch: Der Versorgung deutscher Haushalte mit Glasfaser-Anschlüssen für superschnelles Internet.

In den vergangenen Jahren habe ich immer mal wieder darüber geschrieben, zuletzt vor drei Jahren: Im Jahr 2018 war Deutschland mit einer Penetrationsrate von gerade mal 2,3 Prozent Anschlüssen ein regelrechtes Glasfaser-Entwicklungsland.

Seitdem hat sich wenig getan: Zwar liegt der Anteil von Glasfaseranschlüssen an allen Festnetz-Breitbandanschlüssen laut OECD heute in Deutschland mit 4,7 … … weiterlesen

Von MySpace 2007 bis TikTok 2021: Der Buzz-Peak verschiedener Social-Media-Dienste

Wie beliebt unterschiedliche soziale Netzwerke waren – gemessen an den Suchanfragen auf Google im zeitlichen Verlauf. 

Die Entwicklung und Beliebtheit von sozialen Netzwerken im zeitlichen Verlauf lässt sich nicht nur anhand der Zahl der absoluten Mitglieder oder der täglichen oder monatlichen Verweildauer ermitteln.

Einen interessanten Alternativ-Indikator hat kürzlich die amerikanische Digitalagentur Chartr näher beleuchtet: Den öffentlichen Hype rund um verschiedene Social-Media-Plattformen, auf Englisch auch „Buzz“ genannt.

Denn ebenjenes Summen der Nutzer gemessen an den Suchanfragen bei Google zeigt – je nach Netzwerk – durchaus spannende zeitliche Verläufe, mit jeweils individuellen Buzz-Peaks.

Der Facebook-Vorläufer MySpace etwa hatte sein Such-Maximum nach steilem Aufstieg seit 2005 im Juli 2007 – um dann ähnlich schnell bis Anfang 2010 wieder abzusacken. Ähnlich erging es den längst eingestellten sozialen Urahnen Bebo und Friendster.

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Krokers RAM: Twitter ist der Medien- und Berater-Blase bis heute nicht entwachsen!

Mein Rant am Morgen: Auch 15 Jahre nach der Gründung ist die Reichweite des Kurznachrichtendienstes hierzulande auf enge, teils voneinander abgeschottete Zirkel – in die reale Welt schwappen viele Themen nie hinüber.  

Ich selber bemerke es immer wieder, wenn ich irgendeinen aktuellen Shitstorm auf Twitter mit Bekannten außerhalb meiner eigenen kleinen Journalistenwelt bespreche: Bis auf wenige Ausnahmen schwappen diese Themen praktisch nie in die reale Welt hinüber – Ausnahmen wie die gestrige #allesdichtmachen-Coronakritik von deutschen Filmstars um Jan Josef Liefers bestätigen die Regel.

Ja mehr noch: Desto mehr manche Social-Media-Streitereien um kritische Themen wie Corona, Klima oder Gender in immer heftigere Scharmützel ausarten, desto mehr verschmähen gemäßigte Diskutanten derartige Diskussionen auf Twitter.

Zurück bleiben Zirkel von sich mehr oder weniger feindlich gegenüberstehenden Kleinstgruppen, verbarrikadiert hinter … … weiterlesen

Von TikTok 5 Jahre bis IBM 110 Jahre: Wie alt ausgewählte Tech-Companies sind

Die Vertreter der PC-Ära marschieren stramm aufs halbe Jahrhundert zu; wahre Tech-Dinosaurier sind hingegen die Protagonisten der Mainframe-Zeit.

Erst in dieser Woche habe ich über Twitter geschrieben. Was gewiss manche Leser überrascht haben dürfte: Der Kurznachrichtendienst hat inzwischen auch bereits stolze 15 Jahre seit seiner Gründung auf dem Buckel.

Quelle: LogoDesignTeam

Das wiederum ist vergleichsweise viel für ein Internet-Unternehmen. Von den aktuell bekanntesten Social-Media-Marken liegen etwa nur der Fahrdienstvermittler Uber mit 12 Jahren, Snap, die Mutter des Teenie-Messengers Snapchat, mit zehn Jahren sowie der chinesische Boom-Video-Dienst TikTok mit gerade mal fünf Jahren darunter.

Viele ältere IT-Anbieter – und auch manche überraschenden Internet-Firmen – sind aber bereits deutlich älter: Die Video-Streaming-Plattform Netflix etwa hat bereits vor 24 Jahren seine Dienste aufgenommen, … … weiterlesen

Uber, Zoom & Co: So lang ist das Kleingedruckte von 14 populären Online-Diensten

Wie viele Worte die allgemeinen Nutzungsbedingungen von 14 bekanntesten Apps & Online-Dienste umfassen – und wie lange das Lesen dauern würde.

Ende des vergangenen Jahres hatte ich an dieser Stelle eine spannende grafische Übersicht präsentiert: Welche persönlichen Informationen die 48 bekanntesten Apps & Online-Dienste in 32 Kategorien bei ihren Nutzern abfragen. Die größten Datenabgreifer: Facebook vor Instagram und Tinder.

Heute gibt’s ein Thema, das damit eng verwandt ist: Der Umfang des Kleingedruckten bei 14 verschiedenen Apps und Online-Diensten – schließlich gegen die Anbieter hier mehr oder weniger verklausuliert preis, was genau mit den persönlichen Daten passiert, welche Dinge wo gespeichert werden – und was unter Umständen an Dritte weitergegeben wird.

Man tut den Anbietern wie Amazon, Apple, Facebook & Co. wohl nicht unrecht mit folgender … … weiterlesen

15 Jahre Twitter – kein Vergleich zu Facebook zum selben Zeitpunkt

In praktisch allen Metriken – aktive Nutzern, Umsatz oder Börsenwert – liegt der Kurznachrichtendienst hinter dem weltgrößten sozialen Netzwerk.

Ende März hat sich der allererste Tweet von Twitter-Mitgründer Jack Dorsey zum 15. Mal gejährt, genauer: Am 21. März 2006 verschickte er seine mehr oder weniger geistreiche – und fürs Unternehmen zugleich doppeldeutige – Botschaft ins Web:

just setting up my twttr

— jack (@jack) March 21, 2006

In den anderthalb Dekaden seit diesem unspektakulären Startschuss hat der Kurznachrichtendienst durchaus eine rasante Entwicklung genommen – allerdings nicht so stark, wie von vielen Beobachtern zunächst erwartet.

Das zeigt ein Vergleich von Twitter mit Facebook, dem weltweit größten sozialen Netzwerk – zumindest gemessen an der Zahl der absoluten Nutzer. Berücksichtigt man, dass das von Mark Zuckerberg … … weiterlesen

Mehr als jeder zweite Internet-Nutzer hat 2020 über einen Social-Media-Dienst eingekauft

E-Commerce goes Social Media: Bereits jeder dritte Nutzer hat im vergangenen Jahr über eine Werbeanzeige in sozialen Netzwerken ein Produkt erworben.

Wirklich neu ist das Thema Social Commerce zugegebenermaßen nicht: Seit einigen Jahren sind verschiedene Social-Media-Dienste vorgeprescht und haben etwa Kauf-Buttons und teils eigene Bezahlsysteme eingeführt.

Das weltgrößte soziale Netzwerk Facebook etwa hat bereits im Jahr 2016 einen eigenen Marketplace gestartet. In Deutschland ist Facebook Marketplace seit Ende 2017 aktiv. Der Dienst funktioniert wie eine Mischung aus Ebay-Kleinanzeigen und einem Nachbarschafts-Flohmarkt.

Seinen Charme erfährt das System dadurch, dass Nutzern vor allem Ware aus der unmittelbaren Umgebung angezeigt wird – und dass zudem eine Art sozialer Verstärker etwa durch „Likes“ von Freunden und Bekannten besteht. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man für sich relevante Angebote tatsächlich auch sieht.

Das zeigt … … weiterlesen

Krokers RAM: Der Nuance-Übernahme durch Microsoft dürften viele weitere Deals folgen!

Mein Rant am Morgen: Dass sich Microsoft den Software-Anbieter Nuance für 20 Milliarden Doller einverleibt, zeigt vor allem eins: Spracherkennung in Verbindung mit künstlicher Intelligenz ist längst kein Nischenthema mehr.

In der IT-Welt war wirklich ein Paukenschlag zu vernehmen in dieser Woche: Der Software-Gigant Microsoft verleibt sich den Anbieter von Spracherkennungssoftware Nuance ein – und blättert dafür knapp 20 Milliarden Dollar auf den Tisch.

Nuance ist Vorreiter in einem boomenden Markt: Der Erkennung, Umwandlung und Analyse von Sprache mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) sowie der Stimmbiometrie, also der Authentifizierung anhand von Stimmenmerkmalen – die ähnlich individuell sind wie ein menschlicher Fingerabdruck.

Nuance wird von vielen Unternehmen rund um den Globus eingesetzt, vor allem in Call- und Service-Centern. Die Deutsche Telekom verwendet die Software beispielsweise … weiterlesen

Sechs von zehn Daten-Backups in Unternehmen schlagen fehl – und behindern so Digitalisierung

Trotz der integralen Rolle, die Backups in der Datensicherung von Firmen spielen, werden 14 Prozent aller Daten überhaupt nicht gesichert.

Datenschutzprobleme untergraben die Fähigkeit von Unternehmen, Initiativen zur digitalen Transformation weltweit umzusetzen. Demnach schlagen fast sechs von zehn Backups in Unternehmen fehl – wodurch die Daten ungeschützt bleiben. Das ist der zentrale Befund einer Studie des Datensicherungsspezialisten Veeam Software mit Hauptsitz in Baar im Kanton Zug in der Schweiz.

Mehr noch: Vor dem Hintergrund von Corona sehen 40 Prozent der Manager die daraus resultierenden wirtschaftlichen Unsicherheit als größte Bedrohung für die Digitalisierungs-Initiativen ihres Unternehmens in den nächsten 12 Monaten an. Unzureichender Datenschutz und die durch die Pandemie verursachten Herausforderungen für die Geschäftskontinuität behindern zudem die Transformationsinitiativen von Organisationen.

Der Veeam Data Protection Report 2021 hat mehr als 3000 … … weiterlesen

Ransomware-Angriffe legten in der Corona-Pandemie um fast 150 Prozent zu

Ransomware-Angriffe werden im Jahr 2021 nicht nur zahlreicher, sondern richten auch einen größeren Schaden je Erpressungsattacke an.

Im Grunde ist Ransomware nichts Neues und gehört bereits seit vielen Jahren zum Alltag von Unternehmen, Organisationen und öffentlichen Einrichtungen. Dennoch ist das Thema immer noch in den Schlagzeilen, weil die Auswirkungen dieser Cyberangriffe enorm sind.

Durch das Verschlüsseln von IT-Umgebungen verursacht diese Form der Malware weltweit große Schäden. Dazu gehören Datenverluste oder irreparable Beschädigungen von Daten. Selbst durch die Zahlung von Lösegeld lässt sich das Unheil manchmal nicht verhindern.

Im vergangenen Jahr 2020 zeigten sich weltweit neue und kreative Ransomware-Schemata. Dazu zählte beispielsweise die doppelte Erpressung, „As-a-Service-„-Angriffe sowie TrickBot und Emotet sowie viele weitere Beeinträchtigungen.

Und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen. Branchenkenner prognostizieren für 2021 sogar noch ausgefeiltere … … weiterlesen

Fast die Hälfte der Beschäftigten befürchtet, dass stationäre Handelsumsätze zu online abwandern

Der Handel kämpft aktuell an vielen Fronten mit Problemen: Drei von zehn  Handelsmitarbeitern fühlen sich aktuell überarbeitet; drei Viertel beklagen eine mangelhafte Wertschätzung ihrer Arbeit in der Corona-Pandemie.

Dass die Corona-Krise hierzulande vor allem den Online-Handel beflügelt hat, wundert angesichts von monatelangem Lock-down und Geschäftsschließungen im stationären Handel nicht: So kletterten die E-Commerce-Umsätze in Deutschland im vergangenen Jahr um satte 15 Prozent gegenüber 2019.

Entsprechend negativ ist die Stimmung im Handel: So fürchtet fast jeder zweite Beschäftigte, dass Umsätze des stationären Handels dauerhaft in den Online-Handel abwandern (46 Prozent). Das ist der zentrale Befund einer Studie, den das Innsbrucker Start-up Business Beat unter 235 Arbeitskräften aus Deutschland und Österreich durchgeführt hat. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Demnach kämpft der Handel … … weiterlesen

Zwei Drittel der Mitarbeiter sind durch Zunahme von Home Office Cyberrisiken ausgesetzt

Cyberbedrohungen, Produktivitätseinbußen und der Druck auf den IT-Support treiben aktuell die Konsolidierung von Remote-Work-Lösungen voran.

Liebe Leserinnen & Leser, mit diesem Blog-Beitrag melde ich mich nach krankheitsbedingtem Ausfall und Urlaub zurück.

Dass Heimarbeit und Remote Work insbesondere durch die Corona-Krise zu einer Art „neuem Normal“ in der Arbeitswelt geworden sind, habe ich bereits mehrfach hier im Blog beleuchtet. Inzwischen zeigt sich jedoch: Viele Tools wurden zu Beginn der Pandemie eingeführt, um einen schnellen Umstieg auf Remote Work zu unterstützen.

Dadurch sind viele Unternehmen gezwungen, jetzt nachzuarbeiten. Fast zwei Drittel der IT-Verantwortlichen sind aktuell dabei, den Einsatz von Home-Office-Lösungen aktiv zu konsolidieren (65 Prozent). Dies ist der zentrale Befund einer gemeinsamen Studie des amerikanischen Fernwartungsspezialisten LogMeIn und des Marktforschers IDG.

Wie die Studie zeigt, besteht in Bezug auf Cybersicherheit und … … weiterlesen

Ein Jahr Corona-Lockdown: Zwei von fünf Firmen haben Home-Office-Zugänge abgesichert

Fast ein Viertel der deutschen Unternehmen bietet auch nach einem Jahr Pandemie überhaupt keine Heimarbeit an oder sie sei dort nicht möglich.

Ob am Küchentisch, vom Sofa oder im privaten Arbeitszimmer: Seit dem 18. März 2020 – also nun genau einem Jahr – arbeiten viele Menschen, wo immer dies möglich ist, von zuhause aus. Durch das Home Office hat sich aber auch die Angriffsfläche für Cyberkriminelle drastisch vergrößert.

Heute, ein Jahr später, scheinen viele Unternehmen ihre Hausaufgaben mit Blick auf mehr IT-Sicherheit und Schulungen erledigt zu haben. Zumindest stellen sie sich selbst gute Noten dafür aus: Demnach sagen immerhin zwei von fünf hiesigen Unternehmensentscheidern, alle Mitarbeiter im Heimbüro mit einer sicheren IT-Infrastruktur und einem Virtual-Private-Network-(VPN)-Zugang ausgestattet zu haben (39 Prozent).

Das ist der zentrale Befund einer Umfrage von TÜV Süd, deren Ergebnisse „Kroker’s Look @ IT“ heute exklusiv vorab präsentiert.

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Nur ein Viertel der Deutschen attestiert Firmen bessere digitale Erfahrung als vor Corona

Viele hiesige Verbraucher haben das Bedürfnis nach mehr digitaler Innovation – doch die wichtigsten Branchen sind vielfach noch nicht in der Lage, ihren Kunden eine hochmoderne digitale Erfahrung zu bieten.

Verbraucher in Deutschland zeigen sich enttäuscht vom viel beschworenen digitalen Wandel dank Corona in Deutschland. Demnach sind weniger als ein Viertel der Deutschen der Meinung, dass die Unternehmen aus den Bereichen Einzelhandel, Gesundheitswesen und Finanzdienstleistungen, mit denen sie interagieren, heute eine bessere digitale Erfahrung bieten als vor der Pandemie (23 Prozent).

Das ist der zentrale Befund einer aktuellen Umfrage von  des amerikanischen Software-Anbieters VMWare unter mehr als 1000 deutschen Konsumenten. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Demnach gelingt es vielen Unternehmen – trotz des digitalen Wandels – bisher nicht, das Interesse der Kunden nachhaltig zu … … weiterlesen

Die Nutzerzahlen der größten Social-Media-Dienste weltweit und in Deutschland

Weltweit wie hierzulande sind Facebook und Instagram die meistgenutzten sozialen Netzwerke – vor Business-Portalen wie LinkedIn.

Anfang des Jahres habe ich hier im Blog die aktuellen Zahlen für die Gesamtnutzung von Social Media veröffentlicht: Demnach gibt’s weltweit mittlerweile 4,2 Milliarden User – ein Plus von 490 Millionen binnen eines Jahres.

Hierzulande sind es derzeit schon 66 Millionen Menschen, die sich regelmäßig auf Facebook, Twitter & Co. tummeln – das entspricht fast vier von fünf Deutschen. Gegenüber dem Vorjahr legten die Zahlen ebenfalls um 13 Prozent zu.

Spannend ist zudem die aktuelle Verteilung auf die einzelnen Plattformen, die der auf Social-Media-Tools spezialisierte Software-Anbieter Adenion mit Sitz in Grevenbroich zusammengetragen hat. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Zahlen heute exklusiv vorab.

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Ein Drittel der Mitarbeiter wegen Datenaustausch über Zoom, Teams & Co. vom Chef verwarnt

Das Teilen von Daten über Messaging- und Collaboration-Tools will gut überlegt sein – dabei haben drei Viertel der Beschäftigten dies bereits getan.

Im Zuge der Corona-Krise arbeiten viele Bürobeschäftigte seit Monaten im heimischen Büro – und kommunizieren per Videokonferenz- und Kollaborationstools miteinander. Dies stellt neue Herausforderungen an den Schutz von Daten in den Unternehmen.

Denn viele Mitarbeiter nutzen Messaging- und Collaboration-Tools ganz selbstverständlich für den Austausch von sensiblen und geschäftlichen Daten. Mehr als drei Viertel aller Arbeitnehmer haben bereits geschäftskritische beziehungsweise sensible Daten über Messaging-Tools weitergegeben.

 

Damit nicht genug: Ein gutes Drittel der Unternehmensmitarbeiter sind für die unsachgemäße Nutzung über Tools wie beispielsweise Zoom und Microsoft Teams von ihren Chefs kritisiert worden (35 Prozent).

Das sind die zentralen Erkenntnisse einer Studie des amerikanischen Spezialisten für Daten-Lösungen Veritas … … weiterlesen

Krokers RAM: Unternehmens-Chefs, stellt Euch jetzt auf die Arbeitswelt nach Corona ein!

Mein Rant am Morgen: Vor allem die Büroarbeitswelt hat sich wegen Corona dramatisch verändert – nur wenige Angestellte in Deutschland wünschen sich den Status Quo ante vor der Pandemie zurück. Darauf müssen sich die Unternehmen bereits heute einstellen.

Corona verändert die Arbeitswelt seit nunmehr gut einem Jahr – und zwar drastischer als in den Jahrzehnten zuvor. Vor allem Büroangestellte arbeiten nicht mehr im Großraumbüro, sondern vom heimischen Home Office aus.

Wie mehrere in dieser Woche veröffentlichte Studien zeigen, will die Mehrzahl der deutschen Arbeitnehmer auch in Zukunft nicht zurück ins Großraumbüro. Laut einer Umfrage des IT-Anbieter Citrix fordert die Hälfte der deutschen Arbeitnehmer ein Recht auf Home Office und flexibles Arbeiten.

Parallel dazu hat der ITK-Branchenverbands Bitkom herausgefunden, dass immerhin jede achte Deutsche ganz auf … … weiterlesen

Neues Twitter-Ziel: 315 Millionen täglich aktive Nutzer Ende 2023 – von 152 Millionen Ende 2019

Der Kurznachrichtendienst will seine Nutzer um 20 Prozent pro Jahr steigern – und so seinen Umsatz bis 2023 auf 7,5 Milliarden Dollar mehr als verdoppeln.

Ende Februar hat Twitter unter dem Hashtag #TWTRAnalystDay seinen jährlichen Analystentag durchgeführt – und dabei ein paar interessante und durchaus ambitionierte Mittelfristziele verkündet.

Demnach will der börsennotierte Kurznachrichtendienst in den kommenden Jahren signifikant wachsen – bei den Nutzern wie beim Umsatz. Gehen die Pläne auf. wäre das eine Abkehr von der weitgehenden Stagnation, die Twitter in den vergangenen Jahren verzeichnen musste.

So will der Zwitscherdienst die Zahl seiner täglich aktiven Nutzer bis zum vierten Quartal 2023 auf mindestens 315 Millionen steigern. Das ist mehr als eine Verdoppelung gegenüber den 152 Miillionen Nutzern Ende 2019 – und entspräche … … weiterlesen

Die Hälfte der deutschen Arbeitnehmer fordert Recht auf Home Office und flexibles Arbeiten

Auf weniger als ein Fünftel der hiesigen Arbeitnehmer hatte die Corona-Pandemie negative Auswirkungen aufs Arbeitsleben; bei einem Viertel hatte sie sogar positive Folgen auf Zeitmanagement und Flexibilität im Arbeitsalltag.

Flexibles Arbeiten auf dem Vormarsch – getrieben durch Corona, aber auch die Wünsche der Arbeitnehmer in Deutschland. Demnach sind fast drei Viertel der Deutschen überzeugt davon, dass Home Office und flexible Arbeitsmodelle auch nach der Pandemie häufiger vorkommen werden (71 Prozent), ergab eine kürzlich veröffentlichte Studie des amerikanischen Softwareanbieters Citrix.

Aus diesem Grund werden Arbeiten von Zuhause und flexible Arbeitsoptionen in Zukunft entscheidende Faktoren sein, um Arbeitnehmer zu gewinnen und an Unternehmen zu binden. So ist jeder zweite Deutsche der Meinung, dass Unternehmen nicht attraktiv für Arbeitnehmer sind, wenn sie keine flexiblen Arbeitsoptionen anbieten (50 Prozent).

46 Prozent der … … weiterlesen

Cybersicherheit: Die wichtigsten Zahlen & Fakten zu Datenschutz-Verletzungen 2021

Corona zeigt die Sicherheitsprobleme in IT-Systemen wie unter dem Brennglas – daher bleibt Cybersecurity auch nach der Pandemie ein wichtiges Problem.

Ein nervenaufreibendes Jahr liegt hinter den meisten Sicherheitsverantwortlichen. Das fast komplett von der Corona-Pandemie geprägte 2020 stellte sie vor große Herausforderungen, insbesondere durch die massive Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Homeoffice oder die taktische Weiterentwicklung von Ransomware.

Und auch nach Corona bleibt Cybersicherheit ein großes Problem. Denn durch die Pandemie habe sich vieles ins Internet verlagert – was zu weiteren Sicherheitsproblemen führe, wie kürzlich der Amazon-Technikchef Werner Vogels auf der Digitalkonferenz DLD äußerte.

Der weltweite Markt für Informationssicherheit wird laut IT-Marktforscher Gartner im Jahr 2022 angesichts steigender Bedrohungen für die Unternehmen umgerechnet knapp 140 Milliarden Euro (170 Milliarden Dollar) erreichen.

Die … … weiterlesen

Cloud-Infrastruktur: Die Top-3-Anbieter vereinen 61 Prozent des Marktes auf sich

Im vierten Quartal 2020 wuchs das Cloud-Geschäft um 35 Prozent gegenüber 2019; Spitzenreiter AWS liegt seit Jahren bei einem Drittel des Marktes.

Cloud Computing wird in der Informationstechnologie immer mehr zum Mainstream – unter anderem getrieben von der Corona-Pandemie. Nach einer jüngst veröffentlichten Studie des US-Marktforschers Synergy Research Group wuchs der Gesamt-Markt für Cloud-Infrastruktur bis Ende 2020 auf fast 130 Milliarden Dollar.

Allein im vierten Quartal 2020 wurden in dem Markt laut Synergy Research 37 Milliarden Dollar erlöst – ein Wachstum von stolzen 35 Prozent gegenüber dem Weihnachtsquartal im Vorjahr 2019.

Die Amazon-Cloud-Tochter Amazon Web Services (AWS) kommt mit fast einem Drittel des Marktes auf den Spitzenplatz (32 Prozent), gefolgt von Microsoft Azure mit einem Fünftel sowie knapp einem Zehntel beim Drittplatzierten Google Cloud:

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Krokes RAM: Die Furcht vor größerer digitaler Ungleichheit durch Corona ist berechtigt!

Mein Rant am Morgen: Ein Blick auf die Probleme im digitalen Schulbetrieb zeigt, dass die Corona-Pandemie die soziale Spaltung im Bildungssektor noch weiter vertieft – genau wie es viele Deutschen befürchten.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind vielfältig: Von vielen Einzelhändlern, Gastronomen und Selbstständigen, die nach dem monatelangen Lockdown ums Überleben bangen und teils um ihre blanke Existenz fürchten. Bis hin zu einzelnen Unternehmen, die sogar profitieren – etwa im E-Commerce.

Klar ist also bereits heute, dass die Ungleichheit in Deutschland steigen wird. Das betrifft jedoch nicht nur die Verteilung von Jobs oder Geld – sondern auch bei der Digitalisierung.

Zwar stimmt es, dass viele Unternehmen durch die schnelle Umstellung auf Home Office und Telearbeit einen gewissen Digitalisierungsschub erfahren haben. Zugleich fürchten zwei Drittel der Deutschen eine … weiterlesen

Globaler 5G-Traffic soll 3G/4G bereits 2025 überholen – Energieeffizienz immer wichtiger

Drei Branchen haben durch den Einsatz von 5G-Netzwerken und -Diensten das Potenzial für erhebliche Verbesserungen und Einsparungen.

Der neue Telekommunikationsstandard 5G schickt sich aktuell an, die Welt zu revolutionieren. Demnach führen neue und bestehende 5G-Anwendungen langfristig zu immer mehr Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen. Laut einer aktuellen Analyse der Unternehmensberatung PwC soll 5G bis zum Jahr 2030 rund 1,3 Billionen Dollar erwirtschaften.

Mehr noch: Der globale 5G-Traffic soll bereits im Jahr 2025 die Vorläuferstandards 3G/4G überholen. Das ist einer der zentralen Befunde einer Studie der Telekommunikationsberatungsfirma STL Partners und des amerikanischen Anbieters von Rechenzentrums-Equipment Vertiv. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse der Studie heute exklusiv vorab.

Das enorme Wachstum der neuen, superschnellen Netze wiederum stellt hohe Anforderungen an die Energieeffizienz: Zwar können 5G-Netzwerke pro Dateneinheit bis … … weiterlesen

Cybersecurity: Fast zwei Drittel der gesamten Malware kommt über Cloud-Apps

Mit der wachsenden Verbreitung von Cloud-Diensten in Unternehmen steigt auch der Missbrauch durch Angriffe mit Schadsoftware übe die Internet-Wolke.

Nicht nur Unternehmen setzen immer stärker auf die Cloud, auch Angreifer wählen vermehrt diesen Vektor zur Verteilung von Malware: Während die Anzahl der genutzten Cloud-Apps pro Unternehmen um 20 Prozent gestiegen ist, wurden im letzten Jahr fast zwei Drittel der identifizierten Schadsoftware über Cloud-Anwendungen und -Dienste verbreitet (61 Prozent).

Das ist der zentrale Befund einer Auswertung von Millionen Nutzerdaten weltweit, die der amerikanische Cloud-Security-Spezialist Netskope aus Santa Clara/Kalifornien durchgeführt hat. „Kroker’s Look @ IT“ veröffentlicht die Ergebnisse aus dem neuen „Cloud and Threat Report“ heute exklusiv vorab.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie im Überblick:

  • Cloud-Nutzung auf dem Vormarsch: Im Jahr 2020 stieg die Anzahl der genutzten Cloud-Apps pro … … weiterlesen

Zwei Drittel der Deutschen sehen größere Ungleichheit durch den Corona-Digital-Schub

Für die Deutschen spielen Bildung und der Zugang zur richtigen Netzwerk-Infrastruktur die entscheidenden Rollen bei der digitalen Chancengleichheit.

Die Corona-Pandemie hat – zumindest in Teilbereichen von Wirtschaft und Gesellschaft – zu einem Digitalisierungsschub geführt, wie auch hier im Blog immer wieder berichtet. Das gilt vor allem für die Digitalisierung in Unternehmen.

Einen wichtigen Unteraspekt hat jetzt der amerikanische Netzwerkausrüster Cisco beleuchtet: Denn die neuen digitalen Möglichkeiten sind noch nicht gleichmäßig in der Gesellschaft angekommen – ganz im Gegenteil: Demnach sehen aktuell zwei Drittel der Deutschen eine größere Ungleichheit durch den Corona-Digital-Schub. Von mehr Gleichheit sprechen dagegen nur 13 Prozent.

Wenig verwunderlich also, dass der aktuelle WEF Weltrisikobericht „digitale Ungleichheit“ erstmals als eines der fünf größten Risiken genannt hat. Laut der Cisco-Studie spielen hierzulande Bildung … … weiterlesen

In eigener Sache: „Kroker’s Look @ IT“ auf Rang 27 der Top-100 Blogs in Deutschland 2021

Heute gibt’s an dieser Stelle mal wieder was Werbung in eigener Sache: Ich rangiere mit meinem Blog „Kroker’s Look @ IT“ unter denTop-100 der deutschen Blogs des Jahres 2021 auf Platz 27.

Die Hamburger PR-Beratung Faktenkontor hat die Top-100 der relevantesten Blogs in Deutschland des Jahres 2021 identifiziert. Dabei komme ich mit meinem Blog „Kroker’s Look @ IT“ immerhin auf Rang 27 – was mich wirklich sehr freut und auch stolz macht, schließlich blogge ich hier seit Anfang 2010, also inzwischen bereits im zwölften Jahr.

Mit einem sogenannten Blogger-Relevanzindex hat Faktenkontor rund 2000 Bogs im deutschsprachigen Raum auf ihre Wichtigkeit vermessen. Dafür werden fünf Kennzahlen ermittelt:

  • die Sichtbarkeit des Blogs im Internet,
  • die Anzahl der Verlinkungen auf den Blog,
  • … weiterlesen

Krokers RAM: Intel, bereits ein Tech-Dinosaurier – mein Diktum von anno 2012

Mein Rant am Morgen: Viele der heutigen Probleme beim einstigen Halbleiterprimus Intel haben sich schon vor Jahren angekündigt – siehe eine Analyse von mir an dieser Stelle von Mai 2012.

Erst Mitte Januar habe ich über Intel recht harsch geurteilt: Schließlich bekommen die Amerikaner ihre Produktionsprobleme seit Jahren nicht in den Griff. Und dass Hedge-Funds inzwischen sogar die Auslagerung der Fertigung – den einstigen Kornjuwelen des Konzerns – fordern, ist schlicht eine schallende Ohrfeige für Intel.

 

Inzwischen kommt sogar der deutsche Chiphersteller Infineon mit einem Börsenwert von 57 Milliarden Euro ungefähr auf ein Fünftel des Wertes der Amerikaner – dabei ist Intel mit einem Umsatz im Geschäftsjahr 2020 in Höhe von 78 Milliarden Dollar (das entspricht rund 64 Milliarden … … weiterlesen

Fast 90 Prozent der Unternehmen beschleunigen Digitalisierung infolge der Corona-Pandemie

Die Unternehmen investieren Corona-bedingt aktuell am meisten in die beiden Technologien Cybersecurity und Cloud Computing.

Die Frage, ob die Corona-Krise bei allen negativen Folgen auch Dinge verbessert hat, treibt Marktbeobachter wie Medien seit langem um. Laut einer in  der vergangenen Woche veröffentlichten Studie des indischen IT-Dienstleisters HCL Technologies ist dies eindeutig der Fall.

Demnach haben fast neun von zehn befragten Unternehmen verstärkt digitale Initiativen gestartet (89 Prozent). Dabei sind Cybersecurity und Cloud Computing sind die beiden Technologien, in die am meisten investiert wird.

Auch die Relevanz von Digitalisierungsprojekten ist infolge der Pandemie deutlich gestiegen: Gab vor der Pandemie noch nicht einmal jeder zweite Befragte an, dass die digitale Transformation in seinem Unternehmen vor Covid eine Priorität auf Vorstandsebene war (42 Prozent), stieg dieser Anteil auf aktuell deutlich über die … … weiterlesen

Apple Watch an 102 Millionen Handgelenken weltweit – bei jedem zehnten iPhone-Nutzer

Das Wachstumspotenzial bleibt weiterhin hoch, wie ein Blick in die USA zeigt: Dort trägt bereits mehr als jeder dritte iPhone-User eine Apple Watch.

Der IT-Gigant Apple gilt immer noch vor allem als iPhone-Company. Das wundert auf den ersten Blick nicht, schließlich haben die Jungs und Mädels erst jüngst mit einem Allzeitrekord im Weihnachtsquartal die Krone im Smartphone-Markt zurückerobert.

Allerdings ist der iPhone-Anteil in den Jahren zuvor deutlich zurückgegangen: Bis September 2020 sank er auf 41 Prozent, den niedrigsten Stand seit 2011. Daher ist ein Blick auf Randaktivitäten spannend: So ist etwa das Geschäft mit AirPod-Ohrstöpseln drauf und dran, beim Umsatz den Fahrdienstvermittler Uber zu überholen.

Ähnlich überraschend ist die Entwicklung der Apple Watch: Laut kürzlich veröffentlichter … … weiterlesen

Cloud, Outsourcing & Co. – 10 wichtige Trends in der Software-Entwicklung für 2021

Märkte wie etwa der für E-Commerce-Software wachsen in den kommenden Jahren zweistellig – die wichtigsten Zahlen & Fakten rund um Business-IT.

Der Software- und IT-Markt insgesamt stand 2020 ganz im Einfluss der weltweiten Corona-Pandemie: Demnach sanken die weltweiten IT-Ausgaben im vergangenen Jahr laut Studie des US-Marktforschers Gartner um 5,4 Prozent auf 4,8 Billionen Dollar. Immerhin: In diesem Jahr soll es dann mit plus vier Prozent auf fünf Billionen Dollar wieder aufwärts gehen.

Einer der wichtigsten Treiber ist der ohnehin schon seit längerem zu verzeichnende Trend in Richtung Cloud Computing: Demnach stiegen die Cloud-Ausgaben in dem insgesamt rückläufigen Jahr 2020 immerhin um 6,3 Prozent. Fast drei Viertel aller Unternehmen erwarten, dass sie ihre Investitionen in die Cloud 2021 erhöhen.

Ebenfalls stark … … weiterlesen

Überraschung: Zweitgrößtes PC-Betriebssystem nach Windows ist nicht mehr MacOS

Das lange als unantastbar geltende Windows sackte im Verlauf des Jahres 2020 erstmals seit Jahrzehnten unter die Schwelle von 80 Prozent Marktanteil.

Langjährige Leser meines Blogs haben es vielleicht mitbekommen: Während ich in den Anfangsjahren meines Blogs seit 2010 immer mal wieder über Marktanteile bei Computern oder Smartphones geschrieben habe, wurde es darum in den vergangenen fünf Jahren oder so relativ still.

Grund: Im stationären wie im mobilen Computing-Markt waren die Anteile weitgehend vergeben, ob im Duopol zwischen Android und iOS auf der Smartphone-Seite oder dem Quasi-Monopol von Windows bei den PCs.

Umso verwunderte war ich, als das amerikanische Tech-Portal Ars Technica in der vergangenen Woche über eine interessante Machtverschiebung bei den PC-Betriebssystemen berichteten – zugegebenermaßen zwar nicht auf dem Spitzenplatz:

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Krokers RAM: Facebook, Twitter & Co. – ein Ruf wie früher die „Bild“-Zeitung

Mein Rant am Morgen: Die Kritik an den sozialen Netzwerken, allen voran Marktführer Facebook, wächst. Zugleich klettern die Nutzungszahlen auf immer neue Rekordstände – nur ein scheinbarer Widerspruch.

Schon seit Jahren hört man immer wieder Nutzerklagen über soziale Netzwerke: Von Falschnachrichten und Bias-Blasen, von sich verrohenden Sitten bis hin zu Cancel Culture, Shit Storms und Propaganda.

Der Großteil der Kritik betrifft dabei das weltgrößte Netzwerk Facebook, mit einigen Abstrichen betreffen die Klagen aber auch den Kurznachrichtendienst Twitter, die Fotoplattform Instagram und das Business-Netzwerk LinkedIn.

Dabei erzählen die nackten Zahlen derzeit eine ganz andere Geschichte: Weltweit wie auch in Deutschland ist die Nutzung im vergangenen Jahr getrieben durch die Corona-Pandemie sogar anezogen.

So legte 2020 die Zahl der Social-Media-User rund um den Globus um 13 … … weiterlesen

Der Social-Media-Spickzettel: Die besten Zeiten für Beiträge auf Twitter, Facebook & Co.

Die verschiedenen sozialen Plattformen verfügen über unterschiedliche Ausrichtungen, Zielgruppen und Stärken – entsprechend variieren die besten Tageszeiten und Veröffentlichungsfrequenzen für Beiträge.

In den vergangenen Tagen habe ich an dieser Stelle mehrfach mit Zahlen untermauert, warum es sich lohnt, sich auch im professionellen Umfeld mit sozialen Netzwerken zu befassen: Schließlich hat die Corona-Pandemie der Nutzung von Facebook. Twitter & Co. noch einmal beschleunigt.

Während 2019 soziale Netzwerke im Schnitt um eine Million User am Tag zulegten, kletterte das Tagesplus im vergangenen Jahr auf satte 1,3 Millionen. Dadurch gab es bis Ende 2020 weltweit 4,2 Milliarden Social-Media-Nutzer, rund 54 Prozent der Erdbevölkerung. Das gilt hierzulande sehr ähnlich, wo die Zahl der Social-User im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 66 Millionen Menschen zulegte.

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Deutschland Digital 2021: 66 Millionen Social-Media-Nutzer – plus 13 Prozent gegenüber 2020

Der durchschnittliche Deutsche verfügt über sechs verschiedene Social-Media-Konten und ist dort in der Regel eine Stunde und 24 Minuten aktiv.

Ende Januar habe ich hier die aktuellen weltweiten Digital-Zahlen von Hootsuite und We Are Social präsentiert: Demnach hat die Corona-Pandemie vor allem das Social-Media-Wachstum beschleunigt. Anfang 2021 nutzten Facebook, Twitter & Co. 4,2 Milliarden Menschen rund um den Globus – ein Plus von 1,3 Millionen am Tag.

Gestern haben der Software-Anbieter aus Kanada und die Digital-Agentur mit Hauptsitz in London ihre Länder-Reports inklusive der entsprechenden Digital-Zahlen für Deutschland veröffentlicht.

Wichtigster Befund: 66 Millionen Menschen nutzen hierzulande Social Media, das entspricht fast vier von fünf Deutschen (78,8 Prozent). Im World Wide Web sind sogar bereits 94 Prozent der Bevölkerung unterwegs – das entspricht 78,81 Millionen … … weiterlesen

Von wegen Facebook-Müdigkeit: Das Wachstum des sozialen Netzwerks seit 2004 in einem Chart

Der seit Jahren anhaltende Wachstumstrend ist bei dem weltgrößten sozialen Netzwerk weiterhin intakt – allen Unkenrufen zum Trotz.

Seit Jahren kehren sie regelmäßig wieder: Berichte über eine jetzt aber doch zu verzeichnende Facebook-Müdigkeit, sei es bei jüngeren Nutzern, sei es insgesamt – mal begründet mit der Debatte rund um Fake News, mal mit Verweis auf neue, hippere Dienste wie zuletzt TikTok oder Snapchat davor.

All dies konnte dem im Jahr 2004 von Mark Zuckerberg gegründeten Unternehmen bisher jedoch wenig anhaben – ganz im Gegenteil: Bis Ende 2020 wuchs die Zahl der monatlich aktiven Facebook-Nutzer auf knapp 2,8 Milliarden Menschen an.

Damit ist der seit Jahren anhaltende Wachstumstrend weiterhin intakt. Im Jahr 2012 überquerte Facebook als erster Social-Media-Dienst überhaupt die magische Marke von einer Milliarde Nutzer – und wuchs … … weiterlesen

Krokers RAM: SAP, Oracle, Salesforce & Co – der Kampf um Unternehmenskunden nimmt zu

Mein Rant am Morgen: Der Markt für Unternehmenssoftware ist in Bewegung. Dabei ist der Gang weg von den Walldorfern kein Allheilmittel. Der Kampf um Unternehmenskunden intensiviert sich aktuell spürbar.

Rund um SAP rumort es: Weil beim Weltmarktführer für Unternehmenssoftware in den kommenden Jahren einige zentrale Software-Produkte auslaufen, müssen gerade viele Bestandskunden abwägen, ob sie weiter auf SAP setzen – oder auf einen anderen Anbieter wechseln.

Dadurch befindet sich SAP in einer gefährlichen Umbruchsituation – zumal auch Wettbewerber wie Oracle, Microsoft oder Salesforce versuchen, den Walldorfern Kunden abspenstig zu machen, wie ich in meiner aktuellen WirtschaftsWoche-Geschichte dargelegt habe (Premium-Link zum eMagazin).

Zugleich gilt aber auch: So sehr viele Unternehmenskunden mit SAP hadern – bei der Konkurrenz ist auch nicht alles Eitel Sonnenschein, wie ich im Zuge meiner Recherchen … … weiterlesen

Medienwandel: Digital überholt 2021 Print bei Zahl der Leser von Zeitungen & Magazinen

Nach Jahren des Niedergang im klassischen Printgeschäft vollzieht sich in Deutschland in diesem Jahr ein für die Branche wichtiger Meilenstein.

Dass sich traditionelle Print-Medien wie Zeitungen und Zeitschriften seit Jahren im Rückwärtsgang befinden, habe ich durch die Beobachtung der digitalen Transformation in vielen Branchen sowie qua eigenem Erleben schon desöfteren thematisiert.

Nach Jahren des Niedergang im klassischen Printgeschäft vollzieht sich in Deutschland in diesem Jahr ein für die Branche wichtiger Meilenstein: Demnach sollen 2021 nach einer Schätzung des Statista Advertising & Media Outlook erstmal mehr Menschen in Deutschland Zeitungen und Magazine digital lesen als in gedruckter Form.

So verzeichnen die hiesigen Medien im laufenden Jahr insgesamt 34.4 Millionen Digital-Leser – dem stehen 33,2 Millionen Leser und Leserinnen von gedruckten Zeitungen und Zeitschriften gegenüber:

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Fast jeder zweite deutsche Verbraucher stellt Produktnutzung nach Datenschutzverletzung ein

Vertrauen ist für Marken und Unternehmen in der digitalen Welt schwerer aufzubauen – und gleichzeitig leichter zu verlieren.

Unternehmen und Marken stehen vor der Herausforderung, Vertrauen in einer digitalen Welt aufzubauen und zu erhalten. Denn das Bewusstsein der Verbraucher rund um den Globus für Datenmissbrauch steigt. So würden vier von fünf Verbrauchern in Deutschland keine Dienstleistungen in Anspruch nehmen oder Produkte von einem Unternehmen kaufen, dem sie misstrauen (79  Prozent).

Mehr als die Hälfte der Deutschen haben zudem ernsthafte Vorbehalte, auf einer Website einzukaufen, von der sie zuvor noch nie gehört haben (51 Prozent). Das sind die wichtigsten Befunde eine Studie, die das Marktforschungsunternehmen YouGov im Auftrag des amerikanischen Anbieters von Zugangsmanagement-Lösungen Okta durchgeführt hat.

Für den Okta Digital Trust Index wurden mehr als 13.000 Büroangestellte befragt, darunter … … weiterlesen

Die Top-50 Webseiten, die das Internet im Jahr 2020 beherrscht haben

Google und seine Tochter YouTube kommen als meistbesuchte Internet-Seiten im Monat auf genau so viele Visits wie alle danach folgenden 48 Websites.

Wie sehr das Internet die Welt rund um den Globus beherrscht, zeigt sich nicht zuletzt beim Blick auf die nackten Zahlen der 50 größten Webseiten weltweit – gemessen an den monatlichen Seitenbesuchen im Jahr 2020.

Allein der Suchmaschinengigant Google kam zuletzt auf 92,5 Milliarden Visits – und kratzt damit langsam, aber sicher an der Schwelle zu einer dreistelligen Milliardensumme. Zum Vergleich: Bei einer vergleichbaren Betrachtung im Jahr 2019 kam der Primus „erst“ auf 60,5 Milliarden Besuche.

Bemerkenswert auch: Google und seine Tochgter Google auf dem zweiten Rang vereinen insgesamt 127 Milliarden Visits im Monat auf sich – so viel wie alle danach … … weiterlesen

Digitale Transformation: 85 Prozent der Unternehmen mit veralteter Kern-IT

Die Unternehmen erwarten bis zum Jahr 2025, fast die Hälfte ihres Umsatzes mit digitalen Produkten, Dienstleistungen und Erfahrungen zu erzielen.

Die Umstellung auf eine anpassungsfähige Architektur ist die wichtigste Geschäftsentscheidung, die Unternehmen in den nächsten zehn Jahren treffen werden. Denn sie wird darüber entscheiden, ob Unternehmen die digitale Transformation meistern oder im Wettbewerb untergehen werden.

Tatsächlich stehen die meisten Unternehmen rund um den Globus noch ganz am Anfang der Entwicklung einer anpassungsfähigen und damit zukunftssicheren Technologiearchitektur. Nur 15 Prozent der Unternehmen weltweit haben erfolgreich eine Technologieumgebung aufgebaut, die die drei Kernmerkmale anpassungsfähiger Technologiearchitekturen aufweist: Offenheit, Intelligenz und Erweiterbarkeit.

85 Prozent der Unternehmen haben dagegen aktuell noch eine veraltetet Kern-IT. Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer Studie des amerikanischen Marktanalysehauses IDC im Auftrag des auf Personalmanagement-Lösungen spezialisierten Anbieters Workday.

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Krokers RAM: Clubhouse – eine elitäre Quasselbude im Ein-Prozent-Elfenbeinturm

Mein Rant am Morgen: Drei Viertel der Deutschen haben noch nie von der neuen Live-Podcasting-App gehört. Wirklich genutzt hat die App noch nicht einmal jeder Hundertste – zwischen Medien-Hype und tatsächlicher Nutzung bei Clubhouse herrscht geradezu ein groteskes Missverhältnis.

Schon vor zwei Wochen hab ich an dieser Stelle über die neue Social-Media-App Clubhouse geschrieben, die Live-Podcasts per Smartphone ermöglicht. Da war der Dienst erst knapp zwei Wochen in Deutschland verfügbar.

Und schon seinerzeit zeichnete sich ein Hype-Zyklus ab, der stark an andere kurzfristig boomende, aber mittelfristig gescheiterte Dienste erinnert, allen voran Google+: Denn bei Lichte betrachtet tummeln sich auch auf Clubhouse derzeit vor allem die üblichen Verdächtigen der Social-Media-Szene – ganz ähnlich wie vor zehn Jahren bei dem damals als Facebook-Killer gehypten Google-Gegenentwurf.

Jetzt zeigen auch erste … … weiterlesen

21 Zahlen & Fakten, die man im Jahr 2021 über Instagram wissen sollte

Die Nutzer der Fotoplattform aus dem Hause Facebook verbringen mittlerweile 53 Minuten am Tag auf Instagram – und veröffentlichen 95 Millionen Beiträge.

Erst im vergangenen Oktober hat Instagram sein 10-jähriges Firmenjubiläum gefeiert. Das bedeutet im Umkehrschluss: In gerade mal einer Dekade hat die Foto-Tochter aus dem Hause Facebook eine wahrlich rasante Entwicklung hingelegt.

Beim Kauf durch Facebook im April 2012 war die App gerade mal anderthalb Jahre und – und hatte erst 30 Millionen Euro. Gleichwohl blätterte Mark Zuckerberg eine Milliarde Dollar für das boomende Start-up hin – eine Summe, die sich bald als wahres Schnäppchen erweisen sollte, siehe mein entsprechender Blogbeitrag von April 2012.

Denn keine sechs Jahre später, nämlich im Juni 2018, überquerte Instagram … … weiterlesen

Wie Apple die Krone im Smartphone-Markt mit einem Allzeit-Rekord zurückerobert hat

Zwischen Oktober und Dezember 2020 erzielte Apple mit 90 Millionen verkauften iPhones den größten Smartphone-Absatz, den je ein Hersteller in einem Quartal geschafft hat – vor allem getrieben von der iPhone-12-Serie.

Es zeichnete sich Mitte Dezember schon ab, als asiatische Medienberichte verlautbarten, Apple wolle die Produktion von iPhones in der ersten Jahreshälfte 2021 um fast 30 Prozent hochschrauben und bis zu 96 Millionen Geräte herstellen.

Seit vergangener Woche ist klar: Apple hat tatsächlich ein Bomben-Weihnachtsquartal hingelegt, und zwar was für eins. Zwar wuchs der gesamte Smartphone-Markt laut einer Studie des US-Marktforschers IDC im vierten Quartal 2020 im Jahresvergleich nur um bescheidene 4,3 Prozent.

Die Jungs & Mädels aus Cupertino dagegen konnten – vor allem getrieben von der allerneuesten iPhone-12-Serie – … … weiterlesen

E-Commerce in Deutschland: 83 Milliarden Euro Umsatz 2020 – plus 15 Prozent gegenüber 2019

Während der Verkauf von Waren übers Internet boom, hat sich das Geschäft mit Dienstleistungen im Vergleich zu 2019 mehr als halbiert.

Dass E-Commerce einer der wichtigsten IT-Trends ist, die durch die Corona-Pandemie beschleunigt wurden, habe ich schon mehrfach hier im Blog beschrieben. Schließlich verlagern die Menschen rund um den Globus wegen der Lockdowns ihre Käufe noch stärker als bisher ins Internet.

Deutschland war schon weit vor der Corona-Pandemie Vorreiter beim Online-Handel – und hat diese Position in der Krise weiter ausgebaut. Wie sehr, das zeigen die jüngst veröffentlichten Zahlen des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland (BEVH).

Demnach stieg der Umsatz mit im Internet gekauften Waren im Gesamtjahr 2020 um fast 15 Prozent auf 83,3 Milliarden Euro … … weiterlesen

Cloud to the Edge: Cloud Computing wächst 2021 um mehr als die Hälfte gegenüber 2019

Deutschland steigt in den kommenden fünf Jahren zum größten europäischen Markt für Cloud und Edge Computing auf, die USA etablieren sich als größter Markt weltweit.

Cloud Computing wird bis 2025 den Markt für IT-Infrastruktur anführen, Edge Computing – also Analyse von Echtzeitdaten nahe am Punkt ihrer Erzeugung, sprich am Netzwerkrand oder der „Edge“ – entwickelt sich zu einem exponentiell wachsenden Markt.

Das sind die beiden wichtigsten Befunde der Studie „From Cloud to Edge“, die der italienische IT-Berater und Systemintegrator Reply mit Hauptsitz in Turin gemeinsam mit der IT-Analyseanbieter Teknowlogy Group durchgeführt hat. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Die Studie untersucht den Einsatz von Cloud- und Edge-Computing-Technologien in den Märkten der „Europe 5“ (Italien, Deutschland, Frankreich, Niederlande, Belgien) sowie der weltweiten „Big-5“-Länder (USA, Großbritannien, Brasilien, … … weiterlesen

Krokers RAM: Signavio-Kauf durch SAP – sinnvoll, aber im Grunde ein Armutszeugnis!

Mein Rant am Morgen: Die Übernahme des Berliner Start-ups Signavio passt exakt in die aktuelle Strategie des Walldorfer Softwarekonzerns. Zugleich stellt sich die Frage, wieso ein externer Anbieter besser Bescheid als SAP selber weiß, wie es in den Systemen der SAP-Kunden aussieht.

Am Mittwoch präsentierte Vorstandschef Christian Klein höchstpersönlich seine neue Initiative „Rise with SAP“: Ein angebliches Rundum-Sorglos-Paket, mit dem der Walldorfer Software-Riese seinen Bestandskunden in die Cloud helfen will.

Als ein wichtiges Puzzlestück jener Initiative übernimmt SAP zudem das Start-up Signavio für dem Vernehmen nach eine Milliarde Euro. Die Berliner sind spezialisiert auf Software für das Prozessmanagement.

Von der inhaltlichen Logik passt Signavio perfekt zu den neuen Bemühungen von Christian Klein: Schließlich plant SAP-Chef Klein eine Art Concierge-Service, um seine Bestandskunden in die … … weiterlesen

Corona beschleunigt Social-Media-Wachstum: 4,2 Milliarden User – plus 1,3 Millionen am Tag

Mitte des vergangenen Jahres lag das Plus bei Social Media erst bei gut einer Million Usern täglich – das Wachstum hat also spürbar angezogen. 

Die Corona-Krise hat offenbar auch die Nutzung sozialer Netzwerke weiter angekurbelt: Denn während viele Menschen rund um den Globus Teile des vergangenen Jahres im Lockdown verbracht haben, ist die Zahl der Social-Media-Nutzer so schnell wie seit drei Jahren nicht mehr gestiegen.

Demnach gibt es aktuell rund 4,2 Milliarden Social-Media-User weltweit – das entspricht fast 54 Prozent der Weltbevölkerung. Das zeigen die Ergebnisse des „Digital 2021“ Jahresberichts, den die internationale Digital-Agentur “We are Social” mit Hauptsitz in London und der kanadische Software-Anbieter Hootsuite gestern gemeinsam veröffentlicht haben.

Erst im Juli 2020 hatte die Zahl der Nutzer von Facebook, Twitter & Co. … … weiterlesen

Noch’n Corona-Profiteur: Netflix knackt Marke von 200 Millionen Usern – durch Auslandsmärkte

Fast die Hälfte der Neukunden bei dem amerikanischen Videostreaming-Pionier im vergangenen Jahr entfallen auf das Virus-geplagte Europa. 

Die Profiteure der Corona-Pandemie liegen auf der Hand: Dazu zählen etwa die Anbieter von Videokonferernzlösungen wie Zoom, Microsoft Teams oder Webex durch den zunehmenden Drang in Richtung Home Office.

Ebenso boomt – getrieben durch die anhalten Lock-downs in vielen Ländern – der E-Commerce: Weil viele Läden geschlossen sind, greifen mehr Menschen denn je auf Online-Handel zurück, was Amazon, Zalando & Co. auf immer neue Höhen treibt. Allein in Deutschland legten die E-Commerce-Umsätze 2020 um 15 Prozent zu.

Und noch eine dritte Gruppe von Unternehmen kann von der Krise kräftig profitieren, wie sich in der vergangenen Woche zeigte: So knackte der Video-Streaming-Anbieter Netflix erstmals die Marke von 200 Millionen zahlenden Abonnenten:

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Die wichtigsten Zahlen & Fakten für das B2B-Marketing auf LinkedIn im Jahr 2021

Das weltgrößte Buisiness-Netzwerk hat auch 2020 deutlich zugelegt – und bleibt wichtigste Plattform für das Social-Media-Marketing im B2B-Umfeld.

Nicht ausschließlich – aber eben auch – getrieben von der Corona-Pandemie hat die Nutzung des Business-Portals LinkedIn im vergangenen Jahr deutlich zugelegt. Das betrifft Video-Inhalte, die an Momentum zulegen konnten, ebenso wie mehr Konversationen in der LinkedIn-App unter Beiträgen.

Unter anderem deshalb bleibt LinkedIn auch im Jahr 2021 eine der wichtigsten Social-Media-Plattformen für das Marketing im Business-to-Business-(B2B)-Umfeld. Das beweisen auch ein paar aktuelle Zahlen & Fakten, die die Microsoft-Tochter zum Jahreswechsel veröffentlicht hat:

  • Demnach verfügt LinkedIn mittlerweile über mehr als 706 Millionen registrierte Nutzer in mehr als 200 Staaten und Regionen sowie über 55 Millionen Unternehmen, die sich dort präsentieren.
  • Ungefähr drei neue Mitglied melden sich neu bei dem … … weiterlesen

Bewegung im Messenger-Markt: Noch dominiert Facebook, aber…

Neben Telegram, Signal oder Threema bekommen aktuell auch Alternativen wie der aus dem Gaming-Umfeld stammende Dienst Discord Rückenwind.

Seit Facebook angekündigt hat, seine Geschäftsbedingungen beim hauseigenen Messenger WhatsApp ändern und bestimmte Daten von der Tochter zur Mutter übertragen zu wollen, ist der Markt spürbar in Bewegung geraten.

Zwar hat Facebook das Inkrafttreten der neuen AGBs nach massiven Protesten auf Mai verschoben. Gleichwohl erlebten alternative Messenger wie Telegram, Signal oder Threema einen regelrechten Boom.

So rangierte Threema zwischenzeitlich auf dem ersten Platz der deutschen App-Charts. Telegram verzeichnete Mitte Januar innerhalb von 72 Stunden rund 25 Millionen neue Nutzer und knackte die Marke von 500 Millionen Usern. Und Signal beklagte aufgrund des Nutzeransturms Ausfälle … … weiterlesen

Krokers RAM: Neue Social-Media-App Clubhouse – ein Hype wie seinerzeit bei Google+

Mein Rant am Morgen: Digitalberater und Marketiers propagieren die neue Audio-App Clubhouse als den nächsten heißen Scheiß. Dabei tummeln sich dort derzeit vor allem die üblichen Verdächtigen der Social-Media-Szene. Daher ist fraglich, ob der Dienst wirklich für die breite Masse der Nutzer taugt.

Seit knapp zwei Wochen hat Deutschlands Social-Media-Szene einen neues Aufregerthema: Die Audio-App Clubhouse, auf der Nutzer mit wenigen Bildschirmtapsern eigene Audio-Diskussionen in eigenen Sessionen – sogenannten Clubräumen erstellen können.

Wie in anderen sozialen Netzwerken können Clubhouse-Nutzern anderen Mitgliedern folgen und erhalten Benachrichtigungen über neu gestartete Clubräume oder Hinweise auf für den Tag terminierte Diskussionsrunden.

Der Veranstalter einer Diskussion kann beliebige Zuhörer zum Panel hinzuschalten – dadurch tummelt sich auf Clubhouse innerhalb weniger Tage eine bunte und durchaus illustre Schar von Teilnehmern, darunter FDP-Chef Christian Lindner, … … weiterlesen

Top-Phishing-Marken im Weihnachtsquartal 2020: Microsoft vor DHL & LinkedIn

Wie schon im dritten Quartal war auch in den letzten drei Monaten des Jahres 2020 die am häufigsten missbrauchte Marke Microsoft, gefolgt von DHL.

Cyberkriminelle haben sich im vierten Quartal des vergangenen Jahres erneut die Zunahme von Fernzugriffen im Home Office sowie das in der Vorweihnachtszeit besonders beliebte Online-Shopping für illegale Attacken zunutze gemacht.

Demnach imitierten Hacker im Oktober, November und Dezember beim sogenannten Phishing am häufigsten die Markennamen des Tech-Riesen Microsoft und der Spedition DHL; auf Rang drei folgt das Karrierenetzwerk LinkedIn. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Erhebung des IT-Sicherheitsanbieters Check Point, die „Kroker’s Look @ IT“ heute exklusiv vorab präsentiert.

Wie schon im dritten Quartal des vergangenen Jahres war auch im vierten Quartal die am häufigsten missbrauchte Marke Microsoft: 43 Prozent aller Marken-Phishing-Versuche bezogen sich … … weiterlesen

50 Jahre Gaming: Vom ersten Arcade-Spiel 1970 bis zu 165 Milliarden Dollar Umsatz 2020

Wie Computer- und Videospiele zur Multimilliarden-Dollar-Industrie wurden – und das Daddeln an Mobilgeräten die Hälfte des Gesamtmarktes eroberte.

Von wegen Computer- und Videospiele sind nur was für Kids: Längst hat sich das weltweite Gaming-Geschäft in eine Multimilliarden-Dollar-Industrie gewandelt. Innerhalb der Unterhaltungsbranche ist Daddeln sogar bereits das größte Untersegment.

Wenig verwunderlich, dass sich in jenem Geschäft neben kleinen Spieleentwicklern auch Großkonzerne wie etwa Sony und Microsoft mit ihrer aktuellsten Spielkonsolengeneration Playstation 5 und Xbox Series X/S tummeln.

Insgesamt ist der Videospielmarkt ziemlich genau ein halbes Jahrhundert alt: Erste Prototypen gab’s Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre. Und 1972 brachte Atari dann mit Pong das allererste Arcade-Game auf den Markt, das zugleich den Start der Ära der Videospiel-Automaten in Spielhallen markierte.

Bis Anfang der 80er Jahre … … weiterlesen

Markt für Big Data & industrielles Internet der Dinge wächst bis 2025 auf 1,2 Billion Dollar

Die vierte industrielle Revolution wächst in den drei zentralen Feldern smarte Kommunikation, Datenqualität und intelligente Geräte.

Das Thema Digitalisierung und Industrie 4.0 hat im vergangenen Jahr eine deutliche Beschleunigung erfahren – unter anderem durch die Corona-Pandemie. Das gilt nicht nur für Video-Konferenzen und Arbeit im heimischen Büro.

So haben einige Mittelständler die Coronakrise genutzt, um die aufgeschobene digitale Transformation endlich umzusetzen. Dazu zählen smarte Werkzeughalter mit eingebauten Sensoren bis hin zur Inbetriebnahme einer kompletten Chemieproduktion via Fernsteuerung.

Auch das Thema Big Data gewinnt im Bugwasser der Digitalisierung an Fahrt: So sammeln inzwischen viele Unternehmen immense Mengen an Maschinendaten. Digitale Vorreiter überbrücken die Kluft zwischen IT-Abteilung und Produktion, um diese Daten auszuwerten und produktiv zu nutzen.

Gleichwohl ist die vielbeschworene Blitzdigitalisierung … … weiterlesen

Mobiles Marketing: Zehn App Statistiken, die jeder kennen sollte

Die Menschen verbringen im Schnitt fast ein Achtel ihres gesamten Tages mit dem Konsum von Inhalten an Mobilgeräten – und weitere Zahlen & Fakten.

Dass Corona die App-Nutzung auf Smartphones beflügelt hat, habe ich Ende des vergangenen Jahres hier im Blog dargelegt. Allein aus diesem Grund lohnt es sich, mobile Apps als wichtigen Bestandteil im Digital-Marketing-Mix von Unternehmen zu berücksichten.

Für diesen Zweck ist es immer wieder sinnvoll, sich die aktuellen Zahlen & Fakten rund um Apps zu vergegenwärtigen. Schließlich bilden diese App-Statistiken die Grundlage für alle Aktivitäten rund um das mobile Marketing.

Derzeit gibt es rund um den Globus rund 4,8 Milliarden eindeutige Mobilnutzer – knapp Dreiviertel davon nutzen ein Smartphone (73,2 Prozent). Damit sind aktuell weltweit rund 3,5 Milliarden Smartphones im Einsatz.

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Krokers RAM: Intel will Produktion auslagern – ein Offenbarungseid für den einstigen Primus!

Mein Rant am Morgen: Jahrzehntelang war der Halbleiterhersteller Intel Vorreiter in der Chipfertigung. Seit einigen Jahren bekommen die Amerikaner ihre Produktionsprobleme aber nicht in den Griff. Dass erste Hedge-Funds die Auslagerung der Fertigung fordern, ist eine schallende Ohrfeige für Intel.

Anfang der Woche machten Meldungen die Runde, wonach der amerikanische Chiphersteller Intel mit dem taiwanesischen Auftragsfertiger TSMC sowie dem südkoreanischen IT-Giganten Samsung Intel über eine Auslagerung seiner Prozessorproduktion verhandelt.

Wirklich Wellen schlugen jene Nachrichten freilich nicht – dabei haben sie es bei Lichte betrachtet tatsächlich in sich: Denn im Kern handelt es sich dabei – sollte Intel den Schritt tatsächlich vollziehen – um einen regelrechten Offenbarungseid für den einstigen Halbleiterprimus.

Schließlich war Intel jahrzehntelang stolz auf seine Vorreiterrolle in der Chipfertigung und konnte es … … weiterlesen

Digital Media, E-Commerce & Co.: Fünf IT-Trends, die durch Corona beschleunigt wurden

Beispiel Online-Handel: Statt wie vor der Krise prognostiziert auf 22 Prozent Handelsanteil im Jahr 2030 soll E-Commerce via Amazon, Zalando & Co. jetzt bis zum Ende des Jahrzehnts auf ein Anteil von einem Drittel klettern.

Ein dreiviertel Jahr nach dem Ausbruch der Corona in Europa lassen sich diverse Folgen der Pandemie auch jenseits der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen identifizieren.

Das betrifft auch und gerade diverse IT-Trends, die durch die Corona-Krise einen deutlichen Schub erfahren haben und beschleunigt wurden – und zwar jenseits von den auf der Hand liegenden Videokonferenzen.

Beispiel Smartphone-Nutzung, die schon in der vergangenen Dekade viele Bereiche unseres Lebens verändert hat. So stieg die Nutzung digitaler Medien auf Smartphones gemessen an der am Bildschirm verbrachten Zeit („Screen Time“) zwischen 2008 und 20018 um den Faktor 12.

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iPhone-Anteil bei Apple sackt auf 41 Prozent – das niedrigste Niveau seit 2011

Die Bedeutung des Smartphone-Megasellers für die Jungs und Mädels aus Cupertino sinkt. Das iPhone 12 dürfte den Umsatzanteil aber wieder steigern.

Das Geschäftsmodell von Apple wandelt sich seit einigen Jahren weg vom Mega-Seller iPhone hin in Richtung Digital-Services und App. Wie bereits mehrfach in den vergangenen Jahren hier im Blog analysiert, wird daher die Service-Sparte für Apple immer wichtiger.

Eine wichtige Kenngröße für diese Verschiebung ist der Anteil des iPhones an den Gesamtumsätzen von Apple. Bis zum Jahr 2015 stiegen die Verkäufe des Premium-Smartphones derart stark an, dass es bis zu 70 Prozent der Apple-Erlöse erwirtschaftete.

Seitdem ist die Abhängigkeit der Jungs & Mädels aus Cuptertino – von einzelnen Anstiegen beim Start neuer iPhones abgesehen – deutlich gesunken. Bis zum … … weiterlesen

Nvidia & ARM, AMD & Xilinx, Salesforce & Slack: Die größten Tech-Übernahmen 2020

Die beiden größten Akquisitionen des vergangenen Jahres entfielen auf die Halbleiterindustrie – in der die Konsolidierung weitergehen dürfte. 

Am Anfang eines neuen Jahres sei auch der eine oder andere Rückblick auf spannende IT- und Wirtschaftsthemen des Vorjahres erlaubt. Zumindest sofern sie einen Überblick über wichtige Trends geben, die auch 2021 eine Rolle spielen.

So sehr das Jahr 2020 nämlich unter dem Einfluss von wirtschaftlichen Einbrüchen aufgrund der Corona-Pandemie stand, so unbeeindruckt hat sich davon die IT-Industrie gezeigt, wie bei Blick auf die größten Tech-Übernahmen zeigt.

So war 2020 geprägt von gleich mehreren IT-Deals im mittleren zweistelligen Milliardenbereich. Dabei gehen die beiden ersten Plätze sogar auf eine Sub-Branche, nämlich die Halbleiterindustrie.

Im September kündigte der US-Grafikchipspezialist Nvidia den Kauf des britischen Chipdesigners ARM für 40 … … weiterlesen

Die 10 wichtigsten Social-Media-Trends im Jahr 2021

Meme-Kommunikation, Social-Video & Co.: Die Boomthemen in sozialen Netzwerke – und wie professionelle Nutzer ihr Marketing verbessern können.

Liebe Leserinnen und Leser, Sie sind hoffentlich gut in das neue Jahr gekommen, das leider ähnlich unschön beginnt wie das alte aufhört – Stichwort Impfdesaster, Corona-Leine und verschärfter Lockdown.

Vor diesem Hintergrund wird die digitale Kommunikation über soziale Netzwerke noch wichtiger als ohnehin schon. Daher möchte ich auch 2021 mit einem Quasi-Standard bei mir im Blog starten, nämlich den wichtigsten Social-Media-Trends des Jahres.

Sie sollen dazu dienen, die eigenen Profile bei Facebook, Twitter, LinkedIn & Co. zu schärfen und das Social-Media-Marketing entsprechend den eigenen Zielvorgaben als Solo-Selbstständiger oder als Unternehmen zu optimieren.

So lässt sich in den sozialen Netzwerken schon seit längerem ein Trend in Richtung Meme-Kommunikation feststellen: Laut einer … … weiterlesen

Kroker’s Top-10 in 2020: Die meistgeteilten Blog-Beiträge dieses Jahres

Auch in der Bestenliste 2020 zeigen sich die Corona-Auswirkungen. Ansonsten haben die meistgeteilten Blog-Posts ähnliche Themen wie in den Vorjahren.

Ein in vielerlei Hinsicht und für fast alle von uns schwieriges Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu. Ein Jahr, das wegen der Corona-Pandemie praktisch alle Bereiche der Gesellschaft vor enorme Herausforderungen stellte, im gesundheitlichen wie wirtschaftlichem Sinne.

Wenig verwunderlich, dass ich mich in den Monaten seit dem Ausbruch der Pandemie im vergangenen März auch hier im Blog mit Corona-bedingten IT-Themen befasst habe, etwa der Boom von Home Office und Remote Work.

Das zeigt sich auch in den Top-10 der meistgeteilten Beiträge des Jahres 2020. Wie im Vorjahr habe ich die Gesamtzahl des Social Shares aus der Summe der im WordPress-Plugin unter dem jeweiligen Beitrag angegebenen Werte für … … weiterlesen

Facebook, WhatsApp, Messenger & Instagram – zusammen 3,2 Milliarden Nutzer im Monat

Die aktuellen Nutzungszahlen von Facebook und seinen Zukäufen im Vergleich zum Übernahmezeitpunkt zeigen die Dominanz der Zuckerberg-Company.

Aktuell kommt Facebook nicht aus den Schlagzeilen: Schon rund um die US-Präsidentschaftswahl geriet die Zuckerberg-Company in die Kritik, weil bestimmte Artikel in dem Netzwerk nicht mehr weitergeleitet werden konnten.

Vor zwei Wochen verklagten schließlich US-Wettbewerbsbehörde FTC sowie 46 US-Bundesstaaten und Territorien das soziale Netzwerk. Die Behörden wollen gerichtlich feststellen lassen, dass Facebook planmäßig tatsächliche und mögliche Konkurrenten aufkauft, um sie rechtzeitig zu eliminieren oder für sich arbeiten zu lassen.

Wie groß das Facebook-Imperium inzwischen tatsächlich geworden ist, zeigt ein Blick auf die aktuellen Zahlen auf das soziale Netzwerk selbst – sowie seine wichtigsten Zukäufe, allen voran den Messenger WhatsApp und die Fotoplattform Instagram:

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Retro-Futurismus, nahtloser Surrealismus & mehr: Die 11 Grafikdesign-Trends für 2021

Im Gegensatz zu dem krisengeschüttelten Jahr 2020 soll im kommenden Jahr wieder der Mensch stärker in den Mittelpunkt des Designs rücken.  

Als Beginn eines neuen Jahrzehnts mag sich 2020 – vor allem wegen Corona – als Enttäuschung entpuppt haben. Freilich sind die Grafikdesigner gewillt, das Ruder der Pandemie auf ihre ganz eigene Weise rumzureißen: Aus der Tragödie erwachsen freche Charaktere. Aus der Selbstisolation bringen Designer uns die Natur näher. Und aus der Unübersichtlichkeit heraus geben sie uns Symbole der Meinungsfreiheit.

So bietet jedes neue Jahr die Möglichkeit, wieder bei Null anzufangen. Hinsichtlich der Grafikdesign-Trends 2021 könnte das frischen Wind bedeuten. Ging es bei den Trends des letzten Jahres in erster Linie um Verheißungen eines neuen Jahrzehnts, in dem Sci-Fi und futuristische Technologien mutmaßlich eine … … weiterlesen

Wie das Smartphone 40 Jahre Wachstum in der Kamera-Industrie abrupt gestoppt hat

Innerhalb einer Dekade sind die weltweiten Verkäufe von Digitalkameras um 87 Prozent eingebrochen – und es gibt weitere Opfer des Smartphone-Booms.

Ganz neu ist der Befund nicht: Schon im März 2016, also vor viereinhalb Jahren, habe ich hier im Blog einen Beitrag unter einer musikalisch konnotierten Überschrift veröffentlicht: „Smartphones killed the Camera Star

Wie stark der Wandel weg von Digitalkameras hin zu iPhone, Galaxy & Co. abgelaufen ist, zeigt sich fast noch deutlicher an einem echten Langfristvergleich: Denn tatsächlich haben die Smartphones eine mehr als 40-jährige Wachstumsphase in der Kamera-Industrie abrupt gestoppt.

Inklusive der mit Filmen gefütterten Analog-Kameras boomten Knipskästen sogar seit Anfang der 1950er Jahre. Und mit dem Aufkommen der Digital-Kameras rund um die Jahrtausendwende vervierfachten sich die Geräteabverkäufe von rund 30 Millionen … … weiterlesen