Das sind die 10 beliebtesten Emojis in Deutschland

Tränen der Freude im Gesicht, rotes Herz, Herzchen-Auge-Gesicht – das sind die drei meistgenutzten grafischen Smileys hierzulande. Plus weitere Klassiker.

Sowas wie einen „Casual Friday“ hatte ich hier im Blog ja schon länger nicht mehr. Aber da in der IT-Industrie in dieser Woche auch nicht wirklich viel passiert ist, passt’s mal wieder.

Daher heute mal wieder was Nettes-Abseitiges: Praktisch jeder Nutzer kennt sie – die Rede ist von den sogenannten Emojis: Kleine grafische Smileys, die man insbesondere in Messengern wie WhatsApp verwenden kann, um eine Textnachricht noch mit Emotionen wie Lachen, Wut oder Weinen aufzupeppen.

Weil sie bei den Nutzern immer beliebter werden, steigt die Zahl der verfügbaren Emojis immer weiter an – bis hin zu stilisierten Früchten, Bierkrügen oder Sportarten. Selbst Flaggen gibt’s inzwischen in fast allen Variationen.

Die beliebtesten Emojis sind jedoch allesamt Klassiker: Die auf die kleinen lustigen Grafiken spezialisierte Webseite Emojimore hat kürzlich die deutschen Lieblinge samt ihrer Bedeutung ermittelt, und zwar quer über alle Plattformen. Die meisten nutze ich auch regelmäßig… in diesem Sinne: Daumen hoch!

Den nächsten Beitrag können Sie nach meinem Herbsturlaub … … weiterlesen

Die Bad Bots im E-Commerce kommen: Vier von fünf Angriffen auf Shopping-Sites anspruchsvoll

E-Commerce-Anbieter leiden unter einer ständigen Flut von bösartigen maschinengenerierten Anfragen, um Preise und sonstige Dinge abzugreifen.

So sehr Shopping im Internet boomt, so sehr werden die entsprechenden Sites auch zur attraktiven Zielscheibe für Cyberattacken – das ist das Ergebnis einer Studie des amerikanische IT-Sicherheitsanbieters Imperva.

Demnach nehmen böswillige Bots-Angriffe auf E-Commerce-Websites zu. So sind 2019 fast vier Fünftel als moderat oder anspruchsvoll einzustufen (79,2 Prozent). Im Vorjahr belief sich diese Zahl noch auf gut drei Viertel (75,8 Prozent).

Die Bad Bots kommen also: E-Commerce-Unternehmen leiden unter einer ständigen Flut von bösartigen maschinengenerierten Anfragen, die Kriminelle, Konkurrenten, Wiederverkäufer und Investmentgesellschaften verwenden, um unbefugte Preisabweichungen, Bestandskontrolle, Bestandsverweigerung, Scalping durch Reseller, Kundenkontoübernahme, Geschenkkartenmissbrauch, Spam-Kommentare, Transaktionsbetrug und mehr durchzuführen.

Diese Aktivitäten schaden nicht nur dem Kundenerlebnis und der Marke. Sie führen vor allem zu schlechter Website-Performance und sogar -Ausfallzeiten, was letztendlich zu Umsatzeinbußen in Spitzenverkehrszeiten wie Black Friday und Cyber Monday führt.

Weitere wichtigste Ergebnisse der Studie:

  • Bad Bots, Good Bots und Menschen: Der E-Commerce-Verkehr besteht aus 17,7 Prozent Bad Bots, 13,1 Prozent Good Bots und 69,2 Prozent menschlichem Traffic.
  • Angriffsvielfalt: Die … … weiterlesen

Ein Viertel betrachtet eigene Firma als agil – aber nur die Hälfte hat notwendige Fehlerkultur

Viele Unternehmen in Deutschland arbeiten bereits agil – aber in den Köpfen der Mitarbeiter oder der Firmenkultur ist Agilität vielfach noch nicht verankert.

Bereits Ende des vergangenen Jahres habe ich Agilität als wichtiges Management-Prinzip beschrieben, das aus der Softwareindustrie ganz allgemein in die Unternehmen einzieht – einer der wichtigsten Digital-Trends 2019.

Tatsächlich arbeiten viele Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bereits agil mit Methoden wie Scrum und Kanban. Allerdings sind sie es nicht durchgehend, da sie die Agilität noch nicht in den Köpfen der Mitarbeitenden oder gar in der Unternehmenskultur verankert haben. Das sind die zentralen Befunde einer jüngst veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung Campana & Schott aus Frankfurt und des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen.

Demnach attestiert rund ein Viertel der Befragten dem eigenen Unternehmen einen hohen bis sehr hohen Reifegrad an Agilität (27,5 Prozent). Unter Führungskräften fällt dieser Wert höher aus (30,5 Prozent) im Vergleich zu den Mitarbeitenden (21,7 Prozent). Insgesamt empfinden sich vier von zehn Befragten selbst als agil (40,9 Prozent). Dabei schätzen sich Führungskräfte weitaus agiler ein (50,3 Prozent) … … weiterlesen

Nur jeder vierte Manager in Europa von der IT-Sicherheit seines Unternehmens überzeugt

Gerade mal ein Drittel der deutschen Unternehmen geben an, im vergangenen Jahr neue Sicherheitstools erworben zu haben – zehn Prozentpunkte weniger als im europaweiten Durchschnitt.

Pünktlich zur heute startenden IT-Security-Konferenz it-sa in Nürnberg zeigt sich – die Zeiten für Sicherheit sind aktuell schlecht: Nur ein Viertel der Führungskräfte in Europa sind von ihrer aktuellen Cybersicherheit ihres Unternehmens überzeugt (25 Prozent). Drei Viertel der Manager und IT-Sicherheitsexperten aus der Region glauben, dass ihre Sicherheitslösungen veraltet sind (76 Prozent).

Das ist das zentrale – und durchaus erschreckende Ergebnis einer neuen Studie, das amerikanische Marktforschungsunternehmen Forbes Insights im Auftrag des US-Software-Anbieters VMWare durchgeführt hat.

Zwar sehen die Deutschen das im Ländervergleich mit 67 Prozent geringfügig entspannter – zum Vergleich: Großbritannien, Frankreich und Italien 78 Prozent, Spanien 69 Prozent, Russland 70 Prozent.

Allerdings ist Deutschland zugleich Schlusslicht bei den Investitionen in die IT-Sicherheit: Gerade mal ein Drittel der deutschen Unternehmen geben an, im vergangenen Jahr neue Sicherheitstools erworben zu haben (32 Prozent). Der europaweite Durchschnitt liegt hingegen zehn Prozentpunkte höher – ein Widerspruch vor allem bei den hiesigen Unternehmen.

Immerhin planen weit mehr … … weiterlesen

Big Data: Die weltweit erzeugten Datenvolumina verdoppeln sich alle drei Jahre

Allein im Jahr 2017 wurden weltweit mehr Daten generiert als in allen 5000 Jahren davor zusammengenommen.

In letzter Zeit ist es etwas ruhig geworden um Big Data – eines der großen Buzz-Words in der IT in den vergangenen Jahren. Genau genommen stand der Begriff bereits im Jahr 2013 auf dem Höhepunkt des Hype-Zyklus in der IT-Branche, wie eine mehrjährige Analyse zeigt, die ich kürzlich hier im Blog präsentiert habe.

Zugleich steht das Thema aber immer noch am Anfang einer Entwicklung, welche die Wirtschaft in den kommenden Jahren prägen dürfte: Schließlich bildet Big Data – also die IT-gestützte Auswertung der gigantischen Datenmengen, die insbesondere im kommenden Zeitalter des Internet der Dinge (IoT) anfallen – die Voraussetzung für die Etablierung neuer, wirklich datengestützter Geschäftsmodelle.

Und nur damit wird es Unternehmen gelingen, mit der digitalen Transformation mehr zu erzielen als nur eine bloße Digitalisierung der bisher weitgehend analog verlaufenden Geschäftsprozesse und -modelle.

Wie sehr die weltweite Vernetzung aller Geräte, Maschinen, Gadgets und Sensoren die Datenerzeugung beschleunigt, zeigen die Wachstumsraten: Laut eines Reports des McKinsey … … weiterlesen

Krokers RAM: Microsoft vor Comeback im Smartphone-Markt? Nein, nicht wirklich!

Mein Rant am Morgen: Auf einer Präsentation in New York hat Microsoft ein Gadget namens Surface Duo vorstellt – eine Art Smartphone mit zwei Bildschirmen, das mit dem Rivalen Android läuft. Einen echten Angriff auf Samsung, Apple & Co. markiert der überraschende Schritt freilich nicht.

Es war eine Meldung am Abend vor dem Tag der Deutschen Einheit – die wegen des Feiertags vermutlich an vielen vorbei gegangen ist: „Microsoft plant Comeback im Smartphone-Geschäft“, überschrieb die „FAZ“ eine Online-Story über eine Hardware-Präsentation des IT-Riesen aus Redmond am Mittwoch.

Huch, wundert sich der kundige Leser da. Schließlich war Microsoft trotz der Übernahme der Smartphone-Sparte von Nokia mit den eigenen Lumia-Geräten ja mit Pauken und Trompeten gescheitert – und döste bereits 2016 als eine Art Wachkomapatient seinem Ende entgegen.

Bei Lichte betrachtet wird es dabei auch bleiben: Zwar klingt die Ankündigung, dass Microsoft erstmals ein Falt-Gerät mit dem vom Rivalen Google hervorgebrachten mobilen Betriebssystem Android auf den Markt bringen will, durchaus revolutionär.

Einen echten Wiedereinstieg ins Handy-Geschäft markiert der Schritt dennoch nicht: Microsoft selber … … weiterlesen

Die AI Economy: 13 Billionen Dollar Beitrag zur Wirtschaft durch künstliche Intelligenz bis 2030

Die aktuellen Sprachassistenten wie Alexa oder Siri markieren nur den Anfang: Bis 2030 werden 70 Prozent aller Unternehmen weltweit KI einsetzen.

Schon heute ist das Thema künstliche Intelligenz (KI), Neudeutsch auch Artificial Intelligence (AI) genannt, aus dem Leben kaum mehr wegzudenken: Dafür sorgen unter anderem KI-gestützte Sprachbots wie Alexa von Amazon oder Siri von Apple.

Das ist freilich erst der Anfang einer geradezu revolutionären Entwicklung, die in den nächsten Jahren in einer regelrechten „AI Economy“ münden wird: Ob autonom fahrende Autos, ob Gesichtserkennung oder Algorithmen zum automatischen Durchforsten von Daten – sie alle basieren auf künstlicher Intelligenz.

Bis zum Jahr 2030 sollen 70 Prozent aller Unternehmen weltweit in irgendeiner Form KI-basierte Anwendungen einsetzen, um ihr Geschäft zu verbessern. Trotz aller Bedenken über wegfallende Beschäftigung – KI soll sich in den nächsten zehn Jahren mit 280 Millionen neuen Stellen als regelrechter Jobmotor erweisen.

Mehr noch: Die weltweite Adaption der neuen Technologie hat enorme Auswirkungen auf die globale Wirtschaft. Nach Schätzungen von Marktbeobachtern könnte KI bis zum Jahre 2030 insgesamt zusätzliche 13 Billion Dollar (Englisch: 13 Trillion) … … weiterlesen

Desktop vs Mobile: Erstmals täglich verbrachte Zeit an Smartphones gleichauf mit PCs

Noch vor sechs Jahren nutzten User ihre Desktop-Rechner gut drei Mal so lang wie ihre Mobile-Geräte – inzwischen liegen beide Geräte gleichauf.

Der Marsch der weltweiten Internet-Nutzung weg von stationären Rechnern hin in Richtung Smartphone & Tablets vollzieht sich seit Jahren: Wenig verwunderlich also, dass das mobile Zeitalter – ja nachgerade die mobile Revolution – seit vielen Jahren auch ein wichtiges Thema hier bei mir im Blog ist.

Im vergangenen Jahr ist der Anteil von Mobile am gesamten Internet-Traffic bereits auf über 60 Prozent gestiegen – gemessen in jener Metrik ist der Gang in die Mobil-Ära also bereits vollzogen.

Nun ist ein wichtiger Meilenstein auch in einer anderen Kenngröße erreicht: Laut jüngsten Zahlen des britischen Marktforschers GlobalWebIndex liegen Desktop und Mobile bei der täglich verbrachten Zeit erstmals (weitgehend) gleichauf: Je zur Hälfte verbringen Nutzer am PC und am Smartphone.

Quelle: GlobalWebIndex/DigitalInformationWorld

Gemessen in Minuten liegt … … weiterlesen

Krokers RAM: Social Media ist für viele Unternehmen nur ein Feigenblatt!

Mein Rant am Morgen: Die Mehrheit der Unternehmen nutzt Social Media vor allem zur Verbreitung ihrer eigenen Inhalten – aber nicht im echten Dialog mit Kunden und Fans auf Augenhöhe. Damit aber lassen sie viel Potenzial von sozialen Netzwerken ungenutzt.

Vordergründig scheint alles in Ordnung bei den deutschen Firmen und ihren Bemühungen in Sachen soziale Netzwerke: Selbst bei neun von zehn Unternehmen aus dem Business-to-Business-(B2B)-Segment ist Social Media nicht mehr wegzudenken, wie eine aktuelle Studie gezeigt hat.

Bei Lichte betrachtet zeigen sich aber einige zumindest fragwürdige Details. Zum einen ist die hiesige Zahl der bei Social aktiven B2B-Unternehmen von fast 96 Prozent im vergangenen Jahr auf knapp 93 Prozent 2019 gesunken – zum ersten Mal überhaupt seit Erhebung jener Studie im Jahr 2010.

Zum anderen stellt sich aber die Frage, was genau denn „auf Social Media aktiv“ für die Unternehmen bedeutet: „Einfach einen Seite oder einen Account zu haben ist so sinnvoll wie einen Telefonanschluss zu haben, aber nie zu telefonieren“, schreibt der Social-Media-Experte Klemens Skibicki aus Köln auf seiner Facebook-Seite … … weiterlesen

So beliebt sind Facebook, WhatsApp, Facebook Messenger & Instagram in Deutschland

Jetzt offiziell: 58 Millionen Deutsche nutzen WhatsApp täglich, das sind 9 von 10 Online-Nutzer. Selbst Facebook ist mit 32 Millionen Usern abgeschlagen.

Viele Jahre haben Marktforscher, Nutzer und nicht zuletzt auch Journalisten über die Nutzerzahlen der Zuckerberg-Company in Deutschland spekuliert und geschätzt – bis jetzt: Auf dem gestrigen NGO-Tag von Facebook in Berlin hat das Unternehmen erstmals offizieller Nutzerzahlen für Deutschland präsentiert.

Laut Twitter-Nutzer Martin Lewerentz stammt das folgende Slide von Robert Guenther vom Facebook-Sales-Team aus Dublin. Demnach ist WhatsApp mit 58 Millionen täglichen Nutzern in Deutschland der mit Abstand größte hiesige Dienst überhaupt. Zur Einordnung: Aktuell sind 63,3 Millionen Deutsche ab 14 Jahren online. Das heißt: Den Messenger nutzen mehr als neun von zehn hiesige Onliner.

Quelle: Martin Lewerentz/Facebook

Mit einigem Abstand folgen das soziale Netzwerk Facebook mit 32 Millionen Nutzern sowie 25 Millionen bei der Foto-App Instagram. Der konzerninterne Rivale Facebook Messenger ist mit 23 Millionen Nutzern nicht mal halb so groß wie WhatsApp.

Auch wenn letztere … … weiterlesen

iPhone-Anteil bei Apple sackt auf 48 Prozent – das niedrigste Niveau seit sieben Jahren

In der Spitze erlöste Apple sieben von zehn Dollar mit seinem Smartphone-Megaseller – zuletzt war dies Anfang 2018 der Fall.

Über das sich wandelnde Geschäftsmodell bei Apple hatte ich ja schon mehrfach hier i Blog geschrieben: So sorgte zum Jahresanfang etwa das verhagelte China-Geschäft dazu, dass die lange verkannte Service-Sparte für die Jungs & Mädels aus Cupertino stärker ins Visier der Aufmerksamkeit – und an Bedeutung für den Konzern geriet.

Man könnte auch sagen: Apple profitiert heute viel stärker von der großen Nutzerschaft als vor einigen Jahren: Von allen jemals verkauften 2,2 Milliarden iOS-Geräten sind aktuell noch rund 1,5 Milliarden in Gebrauch – diese spülten im vergangenen Geschäftsjahr über Apps, Musik und sonstige Inhalte Service-Umsätze in Höhe von 43 Milliarden Dollar in die Apple-Kassen.

Wie sehr sich das Unternehmen unter Tim Cook inzwischen gewandelt hat, zeigt sich auch beim Blick auf andere Metriken: Bei der Vorlage der Finanzzahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2019 sackte der Umsatzanteil des langjährigen Megasellers iPhone auf 48 Prozent – dies markiert das niedrigste Niveau … … weiterlesen

Zahl der auf Social Media aktiven B2B-Unternehmen in Deutschland sinkt erstmals

Zwar setzen fast alle B2B-Unternehmen inzwischen auf Social Media – unter den Top 5 der etablierten Kanäle zeichnet sich jedoch wenig Bewegung ab.

Lange haben sich vor allem Unternehmen mit Endkundenkontakt – allen voran Anbieter von Markenartikeln – auf Social Media getummelt, um dort mit ihren Kunden über ihre Marken und Produkte in Dialog zu treten.

Inzwischen sind soziale Netzwerke aber auch für Unternehmen aus dem Business-to-Business-(B2B)-Segment nicht mehr wegzudenken. Auch dort setzen mittlerweile fast alle B2B-Unternehmen auf Social Media – mit einer wichtigen Einschränkung: In Deutschland ist die Zahl der bei Social aktiven B2B-Unternehmen von fast 96 Prozent im vergangenen Jahr auf knapp 93 Prozent 2019 erstmals gesunken.

Das ist der zentrale Befund einer Langfriststudie, für die der „Erste Arbeitskreis Social Media in der B2B-Kommunikation“ rund 800 Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt hat. „Kroker’s Look @ IT“ veröffentlicht die Ergebisse der Studie heute exklusiv vorab.

Der Arbeitskreis wurde im Jahr 2010 auf Betreiben der PR-Agentur Althaller aus München gegründet; Mitglieder sind Unternehmen unterschiedlichster Branchen und Größenordnungen – von IT bis Healthcare, vom Mittelständler bis zum … … weiterlesen

Der Spickzettel für Tastatur-Kürzel 2019: So nutzen man Twitter, Facebook & Co. schneller

Wie man per Tastatur-Kombinationen auf Facebook, Twitter, Tumblr, LinkedIn und YouTube navigieren kann, ohne sich per Maus durch Menüs zu klicken.

Wer regelmäßig Beiträge in den sozialen Netzwerk postet und dort überdies eigene Profile und Seiten unterhält, ist dankbar für jede Erleichterung im Arbeitsalltag. Dazu zählt auch und gerade die schnellere Nutzung der jeweiligen Dienste.

Denn egal ob Facebook, Twitter oder LinkedIn: Fast jeder Social-Media-Dienst lässt sich statt Klick auf die entsprechenden Schaltflächen im Browser-Fenster oder am Smartphone auch per Tastatur-Kürzel steuern.

Dazu muss man sich zwar einige Tastenkombinationen einprägen; das Navigieren ist damit aber meist einfacher – und vor allem deutlich schneller – als auf dem herkömmlichen Wege.

Beim Kurznachrichtendienst Twitter etwa beginnt die Mehrzahl der Navigierungs-Befehle mit einem „G“ – für „Go“ – gefolgt von einem zweiten Buchstaben je nach Ziel: „G“ gefolgt von „H“ steht also für „Go Home“, während „G“ und „N“ einen zu den eigenen Benachrichtigungen („Go to Notifications“) führt.

Ähnlich aufgebaut – aber mit anderer Erst-Taste – sind die Kombinationen beim weltgrößten sozialen Netzwerk Facebook, und das abhängig davon, ob man einen Windows-PC oder einen Mac aus dem Hause Apple nutzt.

Vergleichbare Tastatur-Kürzel existieren auch für … … weiterlesen

Krokers RAM: Unternehmenschefs leben Digitalisierung immer noch zu wenig vor!

Mein Rant am Morgen: Es reicht nicht aus, für die Digitalisierung einen Chief Transformation Officer zu berufen. Vielmehr müssen Entscheider bei der digitalen Transformation selber vorangehen und die Mitarbeiter mitnehmen.

Immer wieder belegen Studien, dass die Digitalisierung in Deutschland nicht so recht voran kommt. Zwar herrscht mittlerweile in neun von zehn hiesigen Unternehmen Einigkeit darüber, was die digitale Transformation grundsätzlich bedeutet, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Gleichzeitig beklagt jeder zweite Beschäftigte in Deutschland eine mangelnde Unterstützung bei den Herausforderungen durch die Digitalisierung aus der Führungsebene.

Anders ausgedrückt: Es wird in vielen Unternehmen über die Notwendigkeit gesprochen, sich selbst und das eigene Geschäftsmodell zu transformieren und neue Potenziale durch die Digitalisierung zu ergreifen.

Bei der konkreten Umsetzung in der Praxis scheinen viele Unternehmenschefs aber weiterhin nach der Devise zu verfahren: Da soll sich mal mein CIO drum kümmern. Und die Progressiveren haben vielleicht noch einen Chief Digitalisation oder Transformation Officer ernannt – so wie ganz aktuell der Walldorfer Softwareriese SAP.

Aber wirklich Vorleben mag man die Digitalisierung auf den hiesigen Führungsebenen dann … … weiterlesen

Von Netscape Navigator bis Chrome: Der Auf- und Abstieg bei Browsern von 1996 bis 2019

Eine Animation zeigt Aufstieg und Fall der verschiedenen Weltmarktführer im Browser-Markt – sehr eindrucksvoll beim Internet Explorer von Microsoft.

Erinnert sich einer der Älteren unter Ihnen, geschätzte Leserinnen & Leser, an Mosaic? Ebenjenen von NCSA entwickelten Browser-Urahn, von dem Ende 1993 immerhin rund zwei Millionen Kopien im Einsatz waren?

Für meine Internet-Sozialisation spielt der NCSA Mosaic jedenfalls eine ganz besondere Rolle: Ende 1993 surfte ich damit während eines Studienjahres an der University of Manchester das allererste mal im World Wide Web, und zwar an einer Digital Alpha-Workstation mit grafischem Unix-Betriebssystem OpenVMS, den damaligen Standard-Rechnern am Physik-Institut in Manchester.

Später wurde Mosaic abgelöst vom Netscape Navigator, konzipiert von Marc Dreessen, der das NCSA-Team 1994 verlassen und gemeinsam mit Jim Clarke das Unternehmen Netsacpe gegründet hatte. Bereits Anfang 1996 hatte der Netscape Naviagor einen Marktanteil von über 80 Prozent.

Doch der Verfolger war bereits in den Startlöchern: Der Softwaregigant Microsoft hatte das Internet in seiner Frühphase verschlafen – und setzte auf Geheiß von Unternehmensgründer Bill Gates alles dran, den … … weiterlesen

Cybersecurity & Industrial Internet of Things: Die Angriffsoberfläche bei Industrie 4.0

Die Verbindung von klassischer IT mit industrieller Betriebstechnologie vergrößert die Angriffsoberfläche im IIoT dramatisch. Worauf Unternehmen bei der Absicherung ihrer Industrie-4.0-Umgebung achten sollten.

Die Verknüpfung von Geräten, Smartphones & Sprachbots im Verbraucherbereich – auch Consumer Internet of Things genannt – ist nur eine Seite der aktuellen Vernetzungsmedaille. Auf der anderen Seite stehen industriell vernetzte Maschinen, Sensoren und Gadgets, Neudeutsch als Industrial Internet of Things (IIoT) bezeichnet.

Viele Industriebetriebe haben schon heute hunderte IIoT-Geräte im Einsatz, die die Abläufe verschlanken und deren Management vereinfachen. Doch müssen sie sich jetzt vor neuen Bedrohungen schützen, die Schwächen und andere Angriffsvektoren in den neuen Technologien ausnutzen.

Die Betriebstechnologie in Industrieumgebungen befasst sich dabei mit den physischen Aspekten der industriellen Produktion. Dazu gehören Systeme, die prüfen, ob ein bestimmter Tank überfließt, oder solche, die sicherstellen, dass sich ein Ventil dann öffnet, wenn es das tun sollte. Diese Systeme waren früher üblicherweise in sich geschlossen, werden jetzt aber immer häufiger mit dem Internet verbunden.

Ein zentrales Anliegen der IT stellt neben den traditionellen Unternehmens- und Bürofunktionen der Fluss (manchmal auch die … … weiterlesen

Digitalisierung: In jeder zweiten Firma mangelnde Unterstützung aus der Führungsebene

Immerhin herrscht mittlerweile in neun von zehn Unternehmen in Deutschland Einigkeit darüber, was die digitale Transformation grundsätzlich bedeutet.

Die Notwendigkeit zur Digitalisierung kommt – trotz einstiger Widerstände – in immer mehr Unternehmen an: So herrscht heute weitgehende Einigkeit, dass digitale Transformationsprojekte auf keinen Fall Zeitverschwendung sind.

Während vor zwei Jahren nur die Hälfte der befragten Unternehmen erfolgreich bei der Umsetzung ihrer Strategien zur digitalen Transformation waren, sind heute fast neun von zehn deutschen Führungskräfte der Meinung, dass ihre Unternehmen erfolgreich im Einklang mit ihren digitalen Transformationsstrategien agieren (87 Prozent; weltweit 90 Prozent).

Das ist das zentrale Ergebnis einer weltweiten Studie von Wipro Digital, dem Unternehmensbereich für digitale Services und Beratung des indischen IT-Dienstleistungsanbieters Wipro.

Darüber hinaus sind weltweit 94 Prozent der Befragten der Meinung, dass in ihren Unternehmen Einigkeit darüber herrscht, was „Digitale Transformation” bedeutet. In Deutschland sind dies mit 92 Prozent fast ebenso viele. Im Vergleich dazu gab 2017 jeder vierte ein mangelndes gemeinsames Verständnis von digitaler Transformation als wesentliches Hindernis für den Erfolg an.

Diese Diskrepanz deutet darauf hin, dass die Führungskräfte in den letzten zwei Jahren verstanden haben, … … weiterlesen

Fehlende Sicherheitsbudgets verzögern die Einführung der Cloud bei Regierungsbehörden

Immerhin ein Viertel der Organisationen, die ihre Daten in der Cloud speichern, zieht in Betracht, ihre Daten ganz oder teilweise zurück on-premise zu holen.

Trotz der Initiativen von Regierungen zur Förderung des Cloud-Einsatzes ist die Anzahl der Organisationen der öffentlichen Hand, die bereit sind, eine Cloud-First-Strategie einzuführen oder gar komplett auf die Cloud zu setzen, seit 2018 um ein Fünftel gesunken (20 Prozent).

Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie, die der amerikanische Anbieter von Software für Informationssicherheit Netwrix aus dem kalifornischen Irvine kürzlich veröffentlicht hat. Demnach ziehen aktuell lediglich 32 Prozent der befragten Regierungsorganisationen in Erwägung, eine Cloud-First-Strategie einzuführen; und nur 20 Prozent denken darüber nach, sich zu einzig und allein auf die Cloud zu verlassen.

Der mit großem Abstand genannte Hauptgrund sind die fehlenden Mittel: 92 Prozent der IT-Teams erhielten 2019 keine Budget-Erhöhung für die Cloud-Sicherheit. Zudem gab die Hälfte an, sie bekämen keine finanzielle Förderung, wenn es um die Behebung von Problemen mit der Cloud-Sicherheit gehe (50 Prozent).

Im Detail ergab die Studie:

  • Die Mehrheit der Regierungsorganisationen speichert personenbezogene Daten von Mitarbeitern und Bürgern in … … weiterlesen

Krokers RAM: Dank Dropbox & Co. ist die Cloud endlich auch in Deutschland angekommen!

Mein Rant am Morgen: Die wachsende Nutzung von Speicherdiensten in der Internet-Wolke – allen voran Dropbox, aber auch Google Drive oder Apple iCloud – ist ein gutes Zeichen für die anstehende Digitalisierung.

Seit Jahren hält sich das Negativ-Image hartnäckig: Während alle Welt mit wachsender Begeisterung Daten in der Internet-Wolke speichern und umgekehrt immer mehr Anwendungen aus ihr beziehen, halten sich die auch sonst wenig Technik-affinen Deutschen mal wieder zurück:

Wenig verwunderlich also, dass Cloud Computing in Deutschland lange Zeit eher ein Fremd- um nicht zu sagen Schimpfwort war. Hauptgründe dafür waren vor allem Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit sowie eine weit verbreitete „Besitzen wollen“-Mentalität, statt Dienste einfach übers Internet zu abonnieren.

Doch heimlich, still und leise haben sich die Zeiten auch hierzulande weiterentwickelt. Laut einer gestern exklusiv hier im Blog veröffentlichten Studie nutzt inzwischen immerhin jeder zweite Deutsche zwischen 18 und 75 Jahren die Cloud.

Zwar herrschen manche Bedenken hierzulande auch weiterhin vor, etwa bei besonders sensiblen Daten. Gleichwohl vertrauen immer mehr Deutsche etwa ihre Fotos und andere Dokumente Speicherdiensten in der Cloud an.

Das bedeutet: … … weiterlesen

Bereits die Hälfte der Deutschen nutzt die Cloud für private Daten

Vor allem Fotos wandern bei deutschen Internetntuzern in Cloud-Speicher – bei sensiblen persönlichen Daten sind sie hingegen weiterhin zurückhaltend.

Nicht nur Unternehmen nutzen in immer stärkerem Umfang Cloud Computing, etwa um Firmenanwendungen auch mobil zur Verfügung zu stellen und die Digitalisierung voran zu treiben. Auch die privaten Nutzer im traditionell eher Technologie-skeptischen Deutschland geben ihre Bedenken in Sachen Cloud langsam auf.

Demnach sind insbesondere Cloud-Speicher wie Google Drive, Dropbox & Co. mittlerweile in der deutschen Bevölkerung angekommen: Jeder zweite Internetnutzer speichert seine privaten Daten bereits in der Cloud (51 Prozent) – und immerhin jeder dritte Nicht-Nutzer kann sich das künftig vorstellen (33 Prozent).

Das ist der zentrale Befund einer repräsentative Forsa-Studie im Auftrag des Berliner Daten-Hosters Strato, für die das Marktforschungsinstitut mehr als 1000 Internetnutzer im Alter zwischen 18 und 75 in Deutschland befragt hat. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse der Studie heute exklusiv vorab.

Auffällig: Unter den Cloud-Nutzern gibt es deutlich mehr Männer (55 Prozent) als Frauen (45 Prozent). Die Online-Speicher sind in allen Altersgruppen angekommen: 45 Prozent der Anwender sind mindestens 45, 15 Prozent sogar … … weiterlesen

Die Top-100 Webseiten, die das Internet im Jahr 2019 beherrschen

Nur die drei größten Internet-Seiten kommen auf zweistellige Milliarden-Besucherzahlen im Monat. Mehr noch: Spitzenreiter Google ist größer als die Zweit- und Drittplatzierten YouTube und Facebook zusammen.

Heute gibt’s mal wieder visuell wie inhaltlich sehr ansprechende Informationen: Und zwar die 100 größten Webseiten der Welt, hat die 100 größten Webseiten – gemessen an den monatlichen Seitenbesuchen.

Basierend auf Daten des Analysehauses SimilarWeb hat die amerikanische Finanzwebsite Visual Capitalist, die auf tolle Visualisierung rund um Finanzmarktthemen spezialisiert ist, kürzlich die wahren Herrscher des Internets zusammengetragen.

Demnach kamen die 100 reichweitenstärksten Internetseiten rund um den Globus im Juni 2019 insgesamt auf 206 Milliarden Visits. Auf den Top-Rängen kommen Google, YouTube und Facebook – gefolgt von Baidu und Wikipedia.

Auffällig: Überhaupt nur die ersten drei Drei kommen auf eine zweistellige Milliarden-Reichweite. Dabei ist Google mit 60,5 Milliarden Besuchern größer als YouTube (24,3 Milliarden) und Facebook (20,0 Milliarden) zusammen – ganz abgesehen von der Tatsache, dass das Videoportal ja bekanntlich eine 100-prozentige Tochter der US-Suchmaschine ist.

Wie dominant Google wirklich ist, zeigt sich auch beim Blick auf länderspezifische Suchseiten: So rangiert Google Brasilien mit … … weiterlesen

Cybersicherheit, Banken, Logistik: Die Early Adopter beim Quantum Computing

Quantencomputer sind auf dem Weg zum kommerziellen Einsatz. Die Early-Adopter-Branchen führen aktuell bereits entsprechende Angebote ein.

Es ist eine der spannendsten Zukunftstechnologie der gesamten IT: Die nächste Computergeneration, die sogenannten Quantencomputer. Die Hoffnung von Forschern: Quantencomputer lösen komplexe Aufgaben besonders gut, weil sie nicht wie heutige Rechner mit den Werten 0 und 1 arbeiten, sondern in einem Arbeitsschritt eine Vielzahl von Abstufungen berechnen können.

Mehr noch: Die Rechenleistung von Quantencomputern nicht linear, sondern verdoppelt sich mit jedem zusätzlichen Rechenkern – Hauptgrund dafür, warum Unternehmen wie etwa Google an eigenen Mikroprozessoren für Quantencomputer forschen, wie wir in einer großen WiWo-Story im Juni beschrieben haben.

Der italienische IT-Berater und Systemintegrator Reply mit Hauptsitz in Turin hat in einer Studie herausgearbeitet, dass Quantum Computing jetzt auf dem Weg zum kommerziellen Einsatz ist – und dabei die Early-Adopter-Branchen identifiziert, die bereits entsprechende Angebote einführen. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Zum Beispiel im Bereich Computer Science: Der Trend in Richtung Quantencomputer nimmt in der Informatik seit 2013 kontinuierlich zu. Die Analysten von Morgan Stanley prognostizieren, dass … … weiterlesen