Krokers RAM: Viele Manager ignorieren bei Mitarbeiterüberwachung rechtliche Aspekte!

Mein Rant am Morgen: Wenn Führungskräfte ihre Beschäftigte per IT-Systemen der Leistungs- und Verhaltenskontrolle unterwerfen, begeben sie sich auf mehreren Ebenen auf dünnes Eis – und machen sich unter Umständen des Verstoßes gegen die Persönlichkeitsrechte ihrer Mitarbeiter schuldig.

Es war ein wahres Aufregerthema in dieser Woche bei mir im Blog: Die Rede ist von einer Studie, wonach zwei von fünf Managern in kleinen und mittleren deutschen Firmen ihre Mitarbeiter am Arbeitsplatz mit spezieller Software überwachen lassen.

Ein aus mehreren Gründen sehr überraschender Befund: Denn in einer Erststudie zum selben Thema hat nur jeder fünfte Beschäftigte bekundet, vom Arbeitgeber überwacht zu werden – zugleich sind solche Systeme für 30 Prozent ein Kündigungsgrund.

Das bedeutet: Zwischen dem, was Manager bekunden und dem, was Mitarbeiter … … weiterlesen

Ein Drittel der Deutschen hält physikalische Server für sicherer als die Cloud

Die Einstellung der Deutschen zur Cloud bleibt widersprüchlich – denn sie sorgen sich am wenigsten beim Speichern von Firmendaten in der Wolke.

Cloud Computing ist in aller Munde – und hat insbesondere in der Corona-Pandemie noch einmal einen Push erhalten: Flexibilität, Agilität, Skalierbarkeit und Effizienz sind die gängigen Vorteile, die Unternehmen bewegen, Speicherkapazitäten in der Cloud anstatt auf Festplatten in den Firmen-Laptops und Servern zu nutzen.

Dennoch existieren trotz hoher Sicherheitsstandards bei den Cloud-Anbietern noch Sicherheitsbedenken. So bejahen mehr als ein Drittel der Deutschen die Frage, ob die Cloud unsicherer sei als lokale Datenhaltung (35 Prozent). Diese Skepsis ist deutlich stärker ausgeprägt als in Frankreich (27 Prozent) und Großbritannien (21 Prozent).

Das ists der zentrale Befund einer länderübergreifende Umfrage zur Nutzung von Cloud-Speichern, die der  amerikanische Datenmanagement-Anbieter NetApp im Mai durchgeführt hat. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse der Studie heute exklusiv vorab.

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Nächste Überraschung im Smartphone-Markt: Xiaomi überholt Apple, Samsung vorne

Mit drei Anbietern unter den weltweiten Top-5 dominieren inzwischen Hersteller aus China das Geschäft mit Mobilgeräten – sie legen am stärksten zu.

Der weltweite Smartphone-Markt bleibt in Bewegung und ist immer mal wieder für eine Überraschung gut: Erst im Weihnachtsquartal 2020 hatte Apple die Krone in diesem Segment mit einem Allzeit-Rekord zurückerobert – vor allem getrieben durch den Erfolg der allerneuesten iPhone-12-Familie, die inzwischen bereits ähnlich erfolgreich ist wie der Megaseller iPhone 6 im Jahr 2014 mit 100 Millionen verkauften Geräten.

Der Marktforscher Canalys hat jetzt die Zahlen für das zweite Quartal 2021 vorgelegt: Demnach konnte der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi mit 17 Prozent aller weltweit verkauften Geräte erstmalig in der Unternehmensgeschichte einen höheren Marktanteil als Konkurrent Apple mit 14 Prozent verbuchen.

Auf … … weiterlesen

Zwei von fünf Managern überwachen Mitarbeiter am Arbeitsplatz mit spezieller Software

Während Beschäftigte den Einsatz von Mitarbeiterüberwachungssystemen kritisch sehen, befürworten Führungskräfte diese mehrheitlich.

Mitte Juni habe ich hier im Blog über eine Studie berichtet, wonach immerhin jeder fünfte Mitarbeiter in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Deutschland mittels spezieller Software am Arbeitsplatz überwacht wird.

Mehr noch: Fast zwei Drittel der Mitarbeiter fühlen sich unter Druck gesetzt, der eigenen Überwachung zuzustimmen. Da ist es im Gegenzug wenig verwunderlich, dass eine derartige Mitarbeiterüberwachung für fast jeden dritten Beschäftigten ein Kündigungsgrund ist.

Die Such- und Vergleichsplattform für Unternehmenssoftware GetApp hat nun die Beweggründe von Managern für den Einsatz von Überwachungssoftware in einer zweiten Studie untersucht. Die befragten Führungskräfte und die Mitarbeiter der ersten Studie stammen dabei aus verschiedenen Unternehmen.

Wichtigster Befund: Zwei von fünf befragten Führungskräfte geben an, … … weiterlesen

Online-Shopping als Maßstab für Home Office, Home Schooling und digitale Bürgerservices

Reibungslose Prozesse und hohe Flexibilität, welche die Deutschen beim Online-Shopping gewohnt sind, erwarten sie nun auch in anderen Lebensbereichen.

Mit einer Studie zur Digitalisierung im Alltagsleben melde ich mich aus meinem Sommerurlaub wieder zurück. Nach mehr als einem Jahr Corona-Pandemie sind die Erwartungen an digitale Angebote in Deutschland klar gestiegen. Demnach gelten die Erfahrungen aus dem Online-Shopping sowie die nahtlosen und einfachen Prozesse gelten als Maßstab für andere digitale Angebote wie Bürgerservices.

Für Unternehmen besteht Nachholbedarf, denn fehlende positive Kunden- und Mitarbeiter-Erfahrungen drücken die Akzeptanz Pandemie-getriebener, digitaler Services wie Homeschooling und Homeoffice. Das ist der Kernbefund einer Umfrage des amerikanischen Workflow-Spezialisten ServiceNow und des Marktforschers Civey. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Unternehmen müssen sich spätestens jetzt auf eine hybride Arbeitswelt einstellen. Kunden und … … weiterlesen

Die 50 größten Internet-Unternehmen der Welt – gemessen in Besuchern pro Sekunde 2020

Zwar stellen E-Commerce-Anbieter 17 der 50 größten Internet-Konzerne – aber bei der Zahl der Aufrufe pro Sekunde liegen drei andere Unternehmen vorne.

Die Corona-Pandemie hatte Auswirkungen auf praktisch alle Unternehmen und Branchen rund um den Globus. Vor allem Firmen aus den Bereichen Touristik, Verkehr und Handel waren besonders betroffen von Lockdowns und Schließungen weltweit.

Umgekehrt gibt’s natürlich auch Gewinner der Krise: So wundert es nicht, dass von den 50 profitabelsten Internet-Unternehmen der Welt abgestuft nach Besuchern pro Sekunde immerhin ein gutes Drittel, nämlich 17, aus dem Bereich E-Commerce stammt.

Amazon und Ebay sind – wenig verwunderlich – die Top-Online-Shopper gemessen am Web-Traffic, mit jeweils 277 und 104,7 Besuchern pro Sekunde. Doch für Spitzenplätze reicht das nicht – die Bezos-Company kommt erst auf Rang 4.

Denn diese Zahlen verblassen … … weiterlesen

iPhone 12 überquert Marke von 100 Millionen verkauften Geräten in 7 Monaten – wie iPhone 6

Apple steht mit seiner neuesten iPhone-Generation vor einem neuen Umsatz-Superzyklus. Die Serie ist so erfolgreich wie der erste Megaseller iPhone 6.

Apple kann den nächsten Megaseller für sich verbuchen: Die erst im Oktober 2020 vorgestellten vier Modelle der iPhone-12-Generation haben nach Schätzung des amerikanischen Marktforschungshauses Couterpoint Research im April dieses Jahres die Schwelle von 100 Millionen verkauften Geräten überquert – also sieben Monate nach dem Marktstart.

Das sind zwei Monate eher als beim Vorgänger iPhone 11 und ebenso schnell wie bei iPhone 6 – dem ersten Vertreter mit dreistelligem Millionenabsatz. Haupttreiber bei der iPhone 12 Series sind die erstmalige Verfügbarkeit des neuesten Mobilfunkstandards 5G sowie die hochauflösenden und kontrastreichen OLED-Displays.

Weil die iPhone 12 zugleich die höchsten durchschnittlichen Verkaufspreise aufweisen, steht Apple damit laut Counterpart … … weiterlesen

Breitband-Internet für zwei Drittel der Deutschen Grundvoraussetzung fürs tägliche Leben

Obwohl der Breitbandausbau seit Jahren eine bekannte Herausforderung ist, wächst die digitale Kluft in Deutschland weiter.

Eine leistungsfähige Breitband-Infrastruktur ist nach Meinung der Deutschen entscheidend für eine erfolgreiche Wirtschaft und eine gerechte Gesellschaft. Mehr als zwei Drittel der befragten Berufstätigen in Deutschland sind der Meinung, dass Breitbandanschlüsse heute eine Grundvoraussetzung für das tägliche Leben sind (69 Prozent).

Sogar drei Viertel der Deutschen sehen die Politik in der Pflicht, die digitale Kluft zu schließen: Sie fordern eine zügigere Bereitstellung von schnellem und zuverlässigem Internet für alle (75 Prozent). Das sind die zentralen Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Befragung des US-Netzwerkausrüsters Cisco.

Für zwei Drittel Befragten in Deutschland ist die Breitbandverfügbarkeit eine zentrale Bedingung für Wirtschaftswachstum (66 Prozent). Jeder Zweite findet Investitionen in den Breitband-Ausbau sogar wichtiger als Investitionen in andere … … weiterlesen

Störungen in globalen Lieferketten kosten Firmen im Schnitt 184 Millionen Dollar pro Jahr

Bei fast allen Unternehmen in den USA und Europa haben sich Unterbrechungen in den Logistikketten negativ auf ihre Umsätze ausgewirkt.

Die Weltwirtschaft befindet sich aktuell im Lieferketten-Schockzustand: Nicht zuletzt wegen des Zusammenspiels aus Corona-Pandemie, den SolarWinds-Supply-Chain-Attacken in den USA sowie dem Suezkanal-Debakel.

Eine Studie hat jetzt die finanziellen Folgen beziffert: Demnach kosten globale Lieferketten-Störungen große Unternehmen im Durchschnitt 184 Millionen Dollar pro Jahr. Das hat der amerikanische Softwarehersteller Interos mit Sitz in Washington D.C. ermittelt, dessen KI-gestützte Plattform globale Lieferketten abbildet und überwacht.

 

Nahezu alle der befragten 900 leitenden IT-, IT-Sicherheits- und Beschaffungsentscheider aus Unternehmen in den USA und der EU berichteten, dass sich ihr Umsatz aufgrund von Unterbrechungen in der Lieferkette negativ entwickelt hat (94 Prozent).

Die Studie zeigt zudem, dass Probleme in der Lieferkette nicht … … weiterlesen

Cloud-Markt in Europa wächst auf 53 Milliarden Euro 2020 – und fast das Neunfache bis 2030

Das Geschäft mit der Internet-Wolke boomt auch in Europa – unter anderem wegen der Bedeutung der Datensouveränität für europäische Anwender.

Der Cloud-Markt in Europa wächst rasant und erreichte 2020 ein Volumen von 53 Milliarden Euro. Bis 2030 könnte das Geschäft mit der Internet-Wolke zwischen 300 und 500 Milliarden Euro wert sein – also fast das Neunfache seines Wertes im vergangenen Jahr – und dabei mehr als 500.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie über den europäischen Cloud-Markt bis 2030, durchgeführt von Beratungsunternehmen KPMG Frankreich im Auftrag des französischen Cloud-Anbieters OVHCloud.

Als wesentlicher Treiber erwies sich in Europa zuletzt insbesondere die Corona-Pandemie. So gaben 82 Prozent der Befragten an, ihr Unternehmen habe seine Cloud-Nutzung als direkte Antwort auf die Pandemie ausgeweitet.

55 Prozent intensivierten dabei … … weiterlesen

Krokers RAM: Wer Verbrauchern keine gute Interaktion liefert, verliert Kunden und Umsatz!

Mein Rant am Morgen: Viele Unternehmen unterschätzen immer noch den Faktor von Schlüsselmomenten in der Interaktion mit ihren Kunden – gerade mal jeder siebte kümmert sich proaktiv darum. Dabei werden derartige „Moments of Service“ zunehmend zum kritischen Wettbewerbsfaktor.

Im Grunde war es ja auch früher schon so: Wer keinen guten Service bieten kann, verliert Kunden – das gilt in der alten Welt des stationären Handels ebenso wie in der schönen neuen digitalen Welt des Online-Shopping.

Dennoch ist die Situation heute eine andere: Viele Verbraucher haben sind in anderthalb Jahren Corona-Pandemie erst so richtig mit E-Commerce angefreundet. Nur allzu schnell zeigt sich hier, wer ein gutes Einkaufserlebnis liefert – und wer nicht.

Funktionieren Anmeldung und Einkaufen mit möglichst wenigen Klicks? Wie einfach ist die komplett mobile Bedienung? Offeriert der … … weiterlesen

Huawei vor Samsung, Nokia und Qualcomm: Wer im Rennen um 5G-Patente führt

Obwohl immer mehr westliche Netzbetreiber chinesische Lieferanten meiden, verfügt der IT-Gigant Huawei über die meisten 5G-Patente weltweit.

Der Markt rund um den neuen superschnellen Mobilfunkstandard 5G ist aus vielen Gründen spannend: Zum einen wegen des geradezu gigantischen Marktvolumens, das bis 2026 auf fast 670 Milliarden Dollar weltweit anschwellen soll.

Zum anderen wegen der enormen Auswirkungen auf praktisch alle Branchen, angefangen bei der Automobilindustrie bis hin zu Handel und Fertigung – weswegen Marktforscher auch erwarten, dass 5G mit nur dreieinhalb Jahren für eine Milliarde Nutzer die am schnellsten wachsende Technologie überhaupt werden soll.

Wenig verwunderlich, dass sich die Netzwerkausrüster um die besten Startplätze in jenem Rennen streiten – und versuchen, ihre Rivalen insbesondere mit Patenten auf technologische Innovationen auf Distanz … … weiterlesen

Hälfte der Verbraucher wechselt nach wenigen negativen Kundenerfahrungen die Marke

Firmen, die bei sogenannten Schlüsselmomenten in der Kundeninteraktion nicht erfolgreich sind, haben erhebliche finanzielle Einbußen.

Im Zuge der Corona-Pandemie haben Unternehmen eine große Chance verpasst, interne Prozesse zu verbessern und die Ursachen für Probleme mit der Kundenerfahrung zu beseitigen. So sagen aktuell drei von zehn Führungskräfte, dass sie keine weiteren Maßnahmen ergreifen, sobald sie ein Problem mit einem für das Kundenerlebnis entscheidenden Prozess gemeldet haben (29 Prozent).

Gleichzeitig zeigen Verbraucher jedoch wenig Verständnis für ein negatives Erlebnis: Mehr als die Hälfte würde ein Unternehmen schon nach zwei bis drei schlechten Erfahrungen verlassen (52 Prozent). Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie, die der schwedische Anbieter von Unternehmenssoftware IFS heute veröffentlicht hat.

Die Ergebnisse zeigen, dass knapp zwei Drittel der Unternehmen zwar jedes Jahr mehr als 250.000 Dollar in die … … weiterlesen

Massive Welle von Cyberangriffen auf mobile Mitarbeiter bei 7 von 10 Unternehmen

Neun von zehn Unternehmen berichten von Sicherheitsverstößen in den letzten zwölf Monaten, wobei 91 Prozent als schwerwiegend eingestuft wurden.

Die beschleunigte digitale Transformation in Folge der Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass sich Sicherheitsteams in Unternehmen mit ständig neuen Bedrohungen konfrontiert sehen.

So verzeichneten sieben von zehn befragten Unternehmen Cyberangriffe aufgrund zunehmender Tätigkeit von zuhause (71 Prozent) – eine massive Welle von Cyberangriffen auf mobile Mitarbeiter. Das ist der zentrale Befund einer Studie des amerikanischen Software-Anbieters VMWare. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Der vierte „Global Security Insights Report“ des Anbieters liefert Erkenntnisse über die Bedrohungslage, Angriffs- und Verteidigungstrends sowie Sicherheitsprioritäten für resiliente Unternehmen. Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Mangelnde Priorität trotz Anstieg von Cyberangriffen: Neun von zehn Befragten berichten von Sicherheitsverstößen in den letzten zwölf … … weiterlesen

4 von 10 Firmen haben in den vergangenen 12 Monaten in Kollaborations-Tools investiert

Viele deutsche Unternehmen haben Remote Work etabliert und nutzen Cloud-basierte Kollaborations-Tools, um effektiver zusammenzuarbeiten.

Die Coronakrise hat zwar die Digitalisierung insgesamt nicht sonderlich befördert, weil viele Unternehmen IT-Projekte zur Schonung der Liquidität verschieben mussten. Aber vor allem bei der Kollaboration haben auch deutsche Firmen einen Sprung nach vorne gemacht – schließlich arbeiten viele Beschäftigte seit Monaten im heimischen Büro.

Dass Deutschland in Sachen digitale Zusammenarbeit relativ weit fortgeschritten ist, zeigt nun auch eine Studie des australischen Anbieters von Collaboration-Software Atlassian, der unter anderem das bekannte Tool Trello im Portfolio hat. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse der Studie heute exklusiv vorab.

Demnach erreicht Deutschland auf einer Skala von eins bis fünf den Wert 3,4. So haben deutsche Unternehmen Remote Work weitestgehend etabliert und … … weiterlesen

Von Windows 1.0 bis Windows 11 – die Entwicklung des Microsoft-Betriebssystems

Microsoft stellt heute voraussichtlich seinen Windows-10-Nachfolger vor. Diverse Screenshots der Benutzeroberfläche mit abgerundeten Ecken sowie des Startmenüs sind bereits vorab durchgesickert. 

Heute Nachmittag um 17 Uhr europäischer Zeit veranstaltet Microsoft ein „Windows Special Event“ und will die nächsten Schritte seines Betriebssystem-Klassikers Windows präsentieren.

Details hat der Softwareriese aus Redmond bisher nicht verraten. Aber durch diverse Leaks insbesondere in der vergangenen Woche ist klar: Microsoft wird hier Windows 11 präsentieren, den Nachfolger des derzeit aktuellen Windows 10.

Glaubt man den auf diversen IT-Seiten kursierenden Screenshots, wird der Windows-Neuaufguss mit einer runderneuerten Benutzeroberfläche daherkommen; die Fenster werden hierbei mit abgerundeten Ecken dargestellt.

Die vielleicht markanteste Änderung betrifft das Startmenü: Das ist nicht mehr links unten an der Taskleiste … … weiterlesen

82 Prozent der Mitarbeiter kennen Passwort-Risiken – die Hälfte nutzt unsichere Methoden

Jeder dritte Beschäftigte ist überfordert mit dem Merken von Login-Daten – gleichwohl nutzt nicht einmal jeder Siebte einen Passwort-Manager.

Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt verändert. Ein Großteil der Mitarbeiter sitzt im Homeoffice, Meetings finden digital per Videokonferenz statt – künftig sieht so das New Normal aus. Die veränderten Arbeitsabläufe haben auch Auswirkungen auf die IT-Sicherheit von Unternehmen.

Demnach wissen 82 Prozent der Beschäftigten um die Risiken unsicherer Passwörter – und sind sich darüber im Klaren, dass sie sich um den Schutz ihrer Daten kümmern sollten. Fast die Hälfte nutzt trotzdem fragwürdige Passwort-Praktiken und unsichere Methoden. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie, die der amerikanische Anbieter von Passwortmanagement-Lösungen Dashlane kürzlich veröffentlicht hat.

Laut der Studie lassen sich die Befragten in vier „Passwort-Personas“ einteilen, also Typen, die ganz unterschiedlich mit … … weiterlesen

Mediennutzung seit 2011: TV minus 24 Prozent, Mobile plus 460 Prozent, 2021 erstmals gleichauf

Smartphones & Tablets fressen sich weiter in die Welt – und dürften schon im kommenden Jahr die Glotze als wichtigste Medienquelle ablösen.

Wie dramatisch sich die Mediennutzung der Menschen in den vergangenen Jahren verändert hat, zeigt sich vor allem bei einem Mehrjahresvergleich – und das über verschiedene Mediengattungen hinweg.

Laut Daten des Marktforschers Zenith, welche die amerikanische IT-Site Recode kürzlich veröffentlicht hat, ist die durchschnittliche Mediennutzung in den USA von rund 580 Minuten – knapp 9,5 Stunden – im Jahr 2011 auf rund 650 Minuten oder fast 11 Stunden gestiegen.

Dabei haben sich die verschiedenen Medientypen deutlich unterschiedlich entwickelt: Das herkömmliche Fernsehen sank in jenem Zeitraum von 5 Stunden 14 Minuten um fast ein Viertel auf 4 Stunden 13 Minuten.

Umgekehrt explodierte das Mobil-Segment geradezu: … … weiterlesen

Facebook vor Instagram & YouTube: Die populärsten Social-Media-Dienste 2021

Mehr als vier von zehn Amerikanern können sich vorstellen, die TikTok-App dauerhaft zu löschen, gefolgt von Facebook und Twitter.

Auch – oder eher gerade – in Zeiten der Corona-Pandemie bleiben soziale Netzwerke wichtige Quelle für Nachrichten und zugleich Medien für den Zeitvertreib. Das gilt zumindest für die USA, für welche die Analysten-Site SatelliteInternet.com die aktuellsten Nutzungszahlen erhoben und veröffentlicht hat.

Aber als führende IT- und Social-Media-Nation sind die Vereinigten Staaten immer auch ein wichtiger Gradmesser für das Geschehen und mögliche Veränderungen in anderen Ländern, zumindest westlichen Industriestaaten.

Laut der Erhebung ist auch im Jahr 2021 Facebook weiterhin die meistgenutzte Social-Media-Plattform: 86 Prozent aller Amerikaner tummeln sich regelmäßig in dem weltgrößten sozialen Netzwerk – jeweils mehr als doppelt so viele als bei den einigermaßen gehypten Plattformen Pinterest, TikTok und … … weiterlesen

Krokers RAM: Vergesst Mitarbeiterüberwachung – sie steht Vertrauensarbeit diametral entgegen!

Mein Rant am Morgen: Im Windschatten der neuen Corona-Freiheiten wie der Heimarbeit setzen viele Unternehmen auf Tools zur Mitarbeiterüberwachung – der falsche Weg in Zeiten von flexiblen Arbeitsmodellen und „New Work“.

Lange wurde in Sonntagsreden und Managementseminaren das Ideal von New Work beschworen: Gemeint sind neue, flexible Arbeitsmodelle mit Bestandteilen wie etwa Vertrauensarbeitszeit und -ort sowie Home Office und Telearbeit.

Vieles davon wurde im Zuge der Coronakrise dann tatsächlich realisiert – oftmals zwar notgedrungen, weil die Unternehmen wegen den Hygiene- und Lockdown-Verordnungen der Regierung zum Handeln gezwungen waren.

Im Windschatten der vermeintlichen neuen Freiheiten für viele Beschäftigte fürchteten viele Manager offenbar einen Kontrollverlust – und führten im großen Stil Tools zur Überwachung ihrer Mitarbeiter ein.

So wird immerhin bereits jeder fünfte Beschäftigte von kleinen und mittleren Unternehmen am … … weiterlesen

21 Prozent der Mitarbeiter am Arbeitsplatz überwacht – für 30 Prozent Kündigungsgrund

Fast zwei Drittel der Mitarbeiter in kleinen und mittelständischen Firmen fühlen sich unter Druck gesetzt, der eigenen Überwachung zuzustimmen.

Die Corona-Pandemie hat viele Unternehmen im vergangenen und diesem Jahr vor völlig neue Herausforderungen gestellt: Weil viele Mitarbeiter erstmalig im großen Stil von zu Hause arbeiten, suchen Manager nach neuen Wegen, um die tägliche Arbeit ihrer Mitarbeiter im Auge zu behalten.

Eine Lösung ist sogenannte Mitarbeiterüberwachungssoftware: Mit diesen Anwendugen können Arbeitgeber detailliert verfolgen und überwachen, was ihre Mitarbeiter tun. Die Such- und Vergleichsplattform für Unternehmenssoftware GetApp hat den Einsatz und die Akzeptanz von Überwachungssoftware in kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland untersucht.

Demnach wird immerhin bereits jeder fünfte Mitarbeiter aus KMU am Arbeitsplatz überwacht (21 Prozent). Damit nicht genug: Mitarbeiter fühlen sich vielfach unter Druck gesetzt, der eigen … … weiterlesen

Die größten Cyberbedrohungen für Firmen 2021: Malware vor Ransomware und Phishing

Die Hälfte der deutschen Unternehmen hat in den letzten zwölf Monaten eine Zunahme von Volumen, Intensität und Umfang von Cyberangriffen festgestellt.

Heimarbeit ist seit über einem Jahr etabliert – und ein Wechsel zu hybriden Remote-/Büro-Modellen steht in vielen Unternehmen bevor. Das habe ich hier im Blog bereits mehrfach hinsichtlich neuer Arbeitsmodelle sowie zusätzlicher Sicherheitsanforderungen beleuchtet.

Doch obwohl Heimarbeiten in dem Lockdown der vergangenen Monate bereits weitgehend etabliert ist, sind vier Fünftel der Unternehmen immer noch besorgt über die Sicherheitsrisiken von Mitarbeitern, die im Homeoffice arbeiten (82 Prozent). Das sind die zentralen Befunde der Studie „Data Threat Report 2021“, die der französische IT-Dienstleister Thales gemeinsam mit dem Analysehaus 451 Research, Teil von S&P Global Market Intelligence, durchgeführt hat.

Die Studie zeigt, dass das Management von Sicherheitsrisiken aktuell für … … weiterlesen

Das Ende von 9-to-5: Sechs von zehn Deutschen wünschen sich flexible Arbeitsmodelle

Insbesondere jüngeren Altersgruppen wünschen sich Modelle ohne starre Arbeitszeiten – und wollen selbst entscheiden, wann und wo sie arbeiten.

Die Pandemie hat die Arbeitsweise vieler Menschen verändert. Bundesweit haben Millionen Angestellte im vergangenen Jahr von zu Hause aus gearbeitet. Mit den neuen Arbeitsräumen jenseits des klassischen Büros könnte auch das Ende des traditionellen 9-to-5-Tages bevorstehen.

Das ist der zentrale Ergebnis einer Studie, die der Marktforscher Censuswide im Auftrag des US-Anbieters von Zugangsmanagement-Lösungen Okta unter mehr als 10.000 Büroangestellten, darunter über 2000 aus Deutschland, durchgeführt haben.

Auffällig: Quer durch alle Altersgruppen wünschen sich deutsche Beschäftigte flexible Arbeitsmodelle ohne starre Arbeitszeiten, Neudeutsch auch asynchrones Arbeiten genannt. Hier entscheiden Mitarbeiter selbst, wo und wann sie arbeiten.

Obwohl jeder zweite Büroangestellte diesen speziellen Begriff zuvor noch nicht kannte (53 Prozent), würden sich … … weiterlesen

Die zehn wichtigsten E-Commerce-Trends im Jahr 2021

Die Corona-Krise verleiht Electronic Commerce und seiner Unterkategorie Mobile Commerce Impulse für weiteres Wachstum in den kommenden Jahren.

Erst am vergangenen Freitag schrieb ich hier im Blog über den Brillenverkäufer Mister Spex, deren Börsengang jetzt durchgesickert ist, sowie die Parfümeriekette Douglas: Beide sind Vorbilder für eine erfolgreiche und enge Integration von stationären Läden und Online-Shopping – eine der wichtigsten Herausforderungen für Einzelhändler.

Denn E-Commerce boomt weiter – nicht nur getrieben von der Corona-Krise: Die weltweiten Online-Shopping-Umsätze sollen laut Marktforscher eMarketer allein in diesem Jahr um knapp 15 Prozent auf 4,9 Billionen Dollar wachsen.

Bis 2024 sollen die Erlöse dann sogar bis auf 6,4 Billionen Dollar weiter ansteigen. Das wäre dann fast eine Verdopplung innerhalb von nur fünf Jahren: Im Jahr 2019 betrugen die … … weiterlesen

Krokers RAM: Warum Mister Spex als Vorbild für den Handel der Zukunft taugt!

Mein Rant am Morgen: Der Einzelhandel ist von den Folgen der Corona-Pandemie hart getroffen. Einen Weg aus der Krise weisen Vorreiter wie der Brillenhändler Mister Spex oder die Parfümkette Douglas: Sie verknüpfen stationäre Läden intelligent mit ihren Online-Shops. 

Nicht erst seit der Corona-Krise ist der stationäre Einzelhandel geprägt von schwachen Margen und starkem Konkurrenzkampf, allen voran durch Online-Händler. Die Virus-Pandemie hat die Krise nur durch monatelange Lockdowns und der damit indirekt verbundenen Ankurbelung des E-Commerce nur noch einmal dramatisch verschärft.

Wie unter dem Brennglas mussten stationäre Händler nun erfahren: Auch für sie ist das Internet längst mehr als nur ein zusätzlicher Kanal. Wer bereits über einen Online-Shop verfügte, konnte zumindest einen Teil der Ausfälle aufgrund der Geschäftschließungen kompensieren.

Alle anderen mussten – mehr schlecht als … … weiterlesen

Deutsche Angestellte verschwenden im Schnitt knapp dreieinhalb Stunden pro Woche

Täglich wiederkehrende Aufgaben stehlen vielen Büroangestellten in Deutschland Arbeitszeit und führen zu Defiziten in Kernbereichen.

Büroangestellte in Deutschland verbringen im Schnitt knapp dreieinhalb Stunden pro Woche mit Aufgaben, die ihrer Meinung nach automatisiert werden könnten. Mehr als die Hälfte der Beschäftigen hat zudem das Gefühl, dass ihre Arbeit hauptsächlich aus repetitiven Aufgaben besteht (58 Prozent).

Das sind die zentralen Befunde einer Studie von UiPath, einem Anbieter für Software zur Unternehmensautomatisierung mit Hauptsitz in New York. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Täglich wiederkehrende Aufgaben stehlen vielen Büroangestellten in Deutschland Arbeitszeit und führen zu Defiziten in Kernbereichen. So sagen 40 Prozent, dass sie aufgrund solcher zeitaufwendigen Aufgaben Kunden nicht umfassend helfen können.

Auch fehlt der Hälfte die Zeit, um neue Aufgaben in ihren täglichen Arbeitsablauf … … weiterlesen

Nur ein Viertel der Unternehmen mit Multifaktor-Authentifizierung – 4 von 10 Deutschen wollen es

Die Mehrheit der Portalanbieter erfüllt nicht die Erwartungen der deutschen Verbraucher für die Anmeldung zu einem Online-Dienst. 

Online-Einkäufe, Abwicklung von Bankgeschäften oder Musik- und Videostreaming: verstärkt durch die Pandemie loggen sich Verbraucher täglich über unzählige Portale ein, um auf bestimmte Services zugreifen zu können.

Aber wissen IT- und Marketing Entscheider um die Login-Präferenzen ihrer Nutzer? Und adressieren sie deren Erwartung an den Datenschutz? Diesen Fragen sind die Marktforscher von YouGov und der amerikanische Identitätsanbieter Auth0 in einer Studie nachgegangen.

Die Erhebung zeigt: Die Mehrheit der befragten Unternehmen erfüllen nicht die Erwartungen ihrer Nutzer für die Anmeldung zu einem Online-Dienst. Denn deutsche Verbraucher würden sich eher bei einer App oder einem Online-Dienst registrieren, wenn sie sich mit einer Multifaktor-Authentifizierung (40 Prozent) und mit Single Sign-On (SSO) – also eine … … weiterlesen

Remote Work wegen Corona hat Cybersicherheit bei der Hälfte der Unternehmen beeinträchtigt

Fast jede zweie Firma hat wissentlich die Sicherheit mobiler Geräte geopfert, um in der Viruspandemie „die Arbeit zu erledigen“.

Die Corona-Pandemie hat Unternehmen dazu gezwungen, schnell Remote-Arbeitspraktiken zu unterstützen – allerdings oft ohne angemessene Sicherheitsmaßnahmen. In dieser Eile haben sich viele Firmen angreifbar und offen für Cyberkriminelle gemacht.

Demnach haben die Änderungen an Remote-Arbeitspraktiken, die während des Lockdowns vorgenommen wurden, die Cybersicherheit bei der Hälfte der Unternehmen beeinträchtigt (49 Prozent). Das ist der zentrale Befund der neuesten Ausgabe des Mobile Security Index, den der amerikanische Telekommunikationsanbieter Verizon kürzlich veröffentlicht hat.

Interessanterweise haben zwar 40 Prozent der befragten Unternehmen erkannt, dass mobile Geräte die größte IT-Sicherheitsbedrohung für ihr Unternehmen darstellen. Gleichwohl hat fast jede zweite Firma wissentlich die Sicherheit mobiler Geräte geopfert, um „die Arbeit zu erledigen“ – etwa … … weiterlesen

Fast zwei Drittel der Unternehmen haben bereits Projekte zum Process Mining gestartet

Vier von fünf Firmen glauben, dass Process Mining Mehrwerte liefert – vor allem durch Prozessverbesserungen, Transparenz und Kostenreduktion. 

In der vergangenen Woche machte das Münchner Software-Unternehmen Celonis wieder einmal von sich reden: Das Team um Gründer Bastian Nominacher konnte eine Finanzerungsrunde in Höhe von einer Milliarde Dollar vermelden. Dadurch ist Celonis nunmehr über zehn Milliarden Dollar wert – das erste Decacorn aus Deutschland überhaupt, wie Nominacher im WiWo-Interview erläutertte.

Grund für den Hype um Celonis: Die Münchner sind Pioniere im so genannten Process Mining, einer noch recht jungen Technologie zur datengestützten Prozessoptimierung in unternehmensweiten Softwaresystemen.

Die Unternehmensberatung Deloitte hat nun erstmals die Verbreitung und Erfolgsfaktoren für den Einsatz von Process Mining untersucht. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Studienergebnisse exklusiv vorab.

Demnach haben fast zwei … … weiterlesen

Boom-Markt Online-Gaming: Wachstum auf fast 200 Milliarden Dollar im Jahr 2022

In nicht einmal zwei Dekaden wurden übers Internet vernetzte Spiele ein Milliardengeschäft – und haben längst Smartphones & Tablets erobert.

Computerspiele – oder dank der weltweiten Vernetzung von Rechnern, Konsolen & Smartphones genauer: Online Games – sind aktuell eine der am stärksten wachsenden Milliardenbranchen überhaupt.

Nach Schätzungen soll das weltweite Geschäft mit Daddeln bis zum Jahr 2022 auf fast 200 Milliarden Dollar anwachsen. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr betrug der weltweite Gesamtumsatz gut 165 Milliarden Dollar. Mit einem jährlichen Plus von fast zehn Prozent allein zwischen 2018 und 2022 ein enormer Wachstumsmarkt also.

In weniger als zwei Dekade haben sich Online-Games damit zu einem Boomsegment sondergleichen entwickelt: Der Startschuss fiel im Jahr 2004 mit World of Warcraft, dem ersten wirklich „massiven Multiplayer-Online“-(MMO)-Game, das in der Spitze … … weiterlesen

Die 10 wichtigsten Trends rund um Facebook im Jahr 2021

Ob Streaming-Videos, virtuelle & gemischte Realität oder Social Commerce – das weltgrößte soziale Netzwerk profitiert von diversen aktuellen Trendthemen.

Auch wenn einstige Facebook-Dominanz quer durch die verschiedenen Altersgruppen seit 2015 gesunken ist: In absoluten Zahlen bleibt die Zuckerberg-Company das weltgrößte soziale Netzwerk – mit einem seit 2004 intakten Wachstumspfad.

Aus diesem Grund kommen Unternehmen, Marken und Selbstständige nicht um eine Beschäftigung mit dem Social-Media-Riesen herum. Daher ist es sinnvoll, sich noch einmal die wichtigsten Trends rund um Facebook Stand 2021 zu vergegenwärtigen

Zum Beispiel Facebook Live: Schon im vergangenen Jahr boomte das Videostreaming in dem sozialen Netzwerk, unter anderem befeuert durch die ersten Lockdowns: So wuchs Facebook Live laut Marktforscher Socialbakers allein im zweiten Quartal 2020 im Jahresvergleich um … … weiterlesen

Jedes siebte Unternehmen in Deutschland ohne IT-Sicherheitsmaßnahmen

Obwohl die Mehrzahl der deutschen Unternehmen in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einen Cybersicherheitsvorfall zu bewältigen hatte, glauben dennoch fast 40 Prozent, ihre IT-Systeme seien optimal geschützt.

Von welchen Cybersicherheitsrisiken geht in den nächsten zwölf Monaten eine Gefahr für Ihr Unternehmen aus? Welche Maßnahmen ergreift Ihr Unternehmen zum Schutz der IT-Infrastruktur? Diese und andere Fragen stellte Europas führender Crowdsourced-Security-Plattform YesWeHack 512 IT-Entscheidern in Deutschland. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse der Umfrage heute exklusiv vorab.

Demnach hatte die Hälfte der befragten Unternehmen in den letzten zwölf Monaten mit mindestens einem Cybersicherheitsvorfall zu kämpfen. Drei von zehn Befragten vermelden einen bis zehn Angriffe (29 Prozent), elf Prozent elf bis 20 Vorfälle. Fünf Prozent der Firmen berichten sogar von über 50 IT-Sicherheitsvorfällen.

Am häufigsten waren die Studienteilnehmer in den … … weiterlesen

Krokers RAM: Europa muss in die eigene Chipindustrie investieren!

Mein Rant am Morgen: Bis auf Infineon und ST Microelectronics verfügt Europa über keine nennenswerten eigenen Halbleiterkapazitäten mehr – das hat die Coronapandemie schonungslos offengelegt. Hiesige Werke von IBM/Intel mit europäischen Design-Centern könnten ein Ausweg sein. 

Wie sehr die Coronakrise auch und gerade auf die Chipbranche auf wichtiger Zulieferindustrie für Automobil- und Unterhaltungselektronikhersteller durchgeschlagen hat, habe ich erst in dieser Woche näher hier im Blog beleuchtet.

Denn viele Autohersteller wie VW, BMW und Ford mussten wegen des anhalten Chipmangels bereits Teile ihrer Fertigung stilllegen; Sony kann aus denselben Gründen nicht genug seiner neuesten Spielkonsole Playstation 5 herstellen.

All dies zeigt, wie stark die globalen Lieferketten miteinander verwoben sind – und legt zudem eine weitere Schwäche Europas offen: Bis auf den deutschen Hersteller Infineon und den … … weiterlesen

Dell, HP, Apple, Samsung & Co. – die beliebtesten Marken bei Desktop- & Tablet-Computern

Die Corona-Pandemie hat den weltweiten Absatz der zuvor lange rückläufigen Desktop-PCs sowie Tablet-Rechnern deutlich angekurbelt.

Die Corona-Pandemie hat nicht nur für einen Boom bei Anbietern von Videokonferenz- und Collaborations-Software gesorgt: Auch die klassischen Hardware-Hersteller erlebten wegen der Investitionen in Home Office einen ungeahnten Nachfrageschub.

Laut IT-Marktforscher IDC wurden weltweit fast 303.000 PCs verkauft, ein Plus von 13 Prozent gegenüber 2019. Abgesehen von einem Minimalwachstum von 2,7 Prozent im Jahr 2019 war der PC-Markt zuvor sieben Jahre in Folge geschrumpft.

Die populärsten Marken bei Deskop-PCs – sie machen laut IDC noch gut ein Viertel des gesamten Marktes aus – sind demnach Dell mit einem Drittel aller Haushalte, vor Hewlett-Packard (31 Prozent) und Apple (13 Prozent):

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Die Hintergründe der aktuellen Chipknappheit – und die Chance für Europa

Warum Halbleiterchips so zentral für unsere Wirtschaft sind, was verursacht die aktuelle Knappheit und wie sieht die zukünftige Entwicklung aus?

Schon seit Wochen machen Meldungen von einem anhaltenden Chipmangel und die Auswirkungen insbesondere auf die Automobilindustrie die Runde: Erst Ende April meldete BMW Probleme und musste die Produktion drosseln – nach vergleichbaren Schritten von VW und Daimler.

Anfang Mai stellte der US-Autobauer Ford seine Produktion im Werk Köln für die nächsten Monaten fast komplett ein und schickte Mitarbeiter in Kurzarbeit.  Damit verändert der Mangel an Computerchips die Spielregeln der Autoindustrie insgesamt, wie eine große WiWo-Geschichte kürzlich herausgearbeitet hat.

Auch im Endkundengeschäft macht sich die Chipknappheit längst bemerkbar: So müssen etwa viele Gamer noch monatelang auf die neue Playstation 5 warten müssen, weil Sony nicht über genügen Halbleiterbausteine verfügt.

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Cloud-Komplexität und Home Office größte Herausforderungen 2021 für Cybersicherheit

Nicht einmal jeder zweite IT-Verantwortliche hat das Management seiner Firma über Gefahren von Sicherheitslücken wie SolarWinds informiert.

Die Bedrohung der Unternehmen, Opfer von Cyberangriffen zu werden, wächst aktuell deutlich. Grund sind die mehrere öffentlich gewordenen schweren Sicherheitslücken, beispielsweise im Kommunikationsdienst Exchange von Microsoft oder der Softwareplattform Orion des Unternehmens SolarWinds.

Die Reaktion der Unternehmen weltweit auf SolarWinds hat der amerikanische Softwareanbieter Splunk in seiner neuen Studie „The State of Security 2021“ näher untersucht. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Demnach sind vier von fünf Sicherheitsverantwortlichen besorgt über weitere Angriffe im Stil von SolarWinds in der Zukunft (78 Prozent). Zugleich hatte zwei Monate nach Bekanntwerden jenes Hacks nicht einmal jeder zweite CIO die Geschäftsleitung oder den Vorstand über … … weiterlesen

Krokers RAM: Firmenchefs, vernachlässigt die Digitalisierung in Zeiten von Corona nicht!

Mein Rant am Morgen: Zumindest für einen Teil der deutschen Unternehmen ist die digitale Transformation durch Corona eine Mär – durch die Wirtschaft zieht sich ein regelrechter Digitalisierungsgraben. Daher wird der Abstand zu Wettbewerbern insbesondere in Asien derzeit eher größer als kleiner. 

Es ist aktuell eines der meistdiskutierten Themen in der deutschen Wirtschaft: Hat die seit über einem Jahr währende Corona-Krise zu einer Art Blitzdigitalisierung der Unternehmen geführt – oder diese im Gegenteil sogar behindert.

Denn viele Unternehmen konnten mithilfe von Home Office und Fernarbeit ihren Betrieb in der Pandemie aufrecht erhalten; zugleich mussten vor allen Firmen in besonders vom wirtschaftlichen Einbruch betroffenen Branchen stark auf ihre Liquidität achten. Entsprechend wurden viele IT-Projekte gestoppt oder gleich ganz verschoben.

Mit Heidelberger Druckmaschinen, dem Maschinenbauer Eberle aus … … weiterlesen

31+ SEO-Fakten: Warum Suchmaschinen-Optimierung & Google für Marken so wichtig sind

Neun von zehn Webseiten erhalten keinerlei Such-Traffic von Google. Was man tun kann, um zu den verbleibenden zehn Prozent zu zählen.

Aktuell kommt der Internet-Gigant Google auf einen Marktanteil bei der Online-Suche von mehr als 92 Prozent – ein Wert, den der Suchmaschinenprimus schon lange einnimmt. Baidu, Bing & Co. laufen also weiterhin unter ferner liefen.

Dennoch erhalten laut einer Studie des Anbieters für Suchmaschinen-Optimierung (Search Engine Optimization, SEO) Ahrefs aus dem vergangenen Jahr neun von zehn Webseiten keinerlei Internet-Traffic von Google.

Grund genug also, die eigenen Bemühungen rund um SEO zu verbessern, um zu den zehn Prozent zu gehören, die von Google profitieren – und so auch das eigene Geschäft zu beflügeln.

Wie stark besseres SEO wirken kann, zeigen ein paar … … weiterlesen

Blitzdigitalisierung durch Corona? Von wegen – eher Sargnagel für die digitale Transformation

Die Digitalisierung im deutschen Mittelstand hat durch Corona nur oberflächlich betrachtet einen Schritt nach vorne gemacht. Der Schub, für den die Pandemie ein Auslöser hätte sein können, ist bei vielen ausgeblieben.

Auf den ersten Blick hat die Corona-Krise gezeigt, wie gut Unternehmen die Digitalisierung umsetzen können, wenn es schnell gehen muss. Im Vergleich zum Vorjahr haben bestimmte digitale Projekte im deutschen Mittelstand 2020 erheblich an Tempo zugelegt.

Laut Digitalisierungsindex Mittelstand 2020/2021 der Deutschen Telekom ging es aber vor allem beim Einsatz mobiler Endgeräte und der Implementierung von Tools voran – besonders in den Bereichen Kommunikation und Kollaboration, etwa durch Videokonferenzlösung und Chat-Tools (Studien-PDF hier).

Die Digitalisierungsbemühungen vieler Unternehmen beschränken sich damit vorrangig auf Technologien für die Umstellung auf Home-Office und die Verbesserung und Flexibilisierung von … … weiterlesen

Social Commerce, digitale Baby Boomer & mehr: Die 6 wichtigsten Social-Media-Trends 2021

Die demografischen Gruppen, die sich auf Social Media tummeln, verschieben sich aktuell – unter anderem getrieben von der Corona-Pandemie.

Das laufende Jahr ist bald schon wieder zur Hälfte rum – Grund genug also, die eigenen professionelle Präsenz in den sozialen Netzwerken zu überprüfen und gegebenenfalls nachzujustieren – etwa im Hinblick auf die Dienste und Zielgruppen.

Dabei helfen soll en Blick auf die sechs wichtigsten Social-Media-Trends des Jahres 2021, zusammengestellt vom amerikanischen Tech-Portal Tech.co und veröffentlich via DigitalInformationWorld.

So verschieben sich aktuell die demografischen Gruppen, die sich auf Social Media tummeln. Beispielsweise wird nun auch die Generation der Baby Boomer immer digitaler. So haben in den USA etwa 70 Prozent der über 55-Jährigen etwas online gekauft – ein Trend, der auch in Deutschland zu verzeichnen ist.

So war … weiterlesen

10 Millionen Denial-of-Service-Angriffe im Jahr 2020 – ein Plus von 22 Prozent gegenüber 2019

Die monatlichen Cyberangriffe überstiegen im März des vergangenen Jahres die Zahl von 800.000 – und haben diese seitdem nicht mehr unterschritten.

Das gesamte Jahr 2020 stand weitgehend im Einfluss von Corona – das betrifft nicht nur das Gesundheitswesen, den Bildungssektor oder den Handel, die massiv unter den pandemiebedingten Einschränkungen litten. Zugleich nutzten Cyberkriminelle Schwachstellen aus, die durch die massiven Veränderungen in der Internetnutzung entstanden sind, da viele Nutzer nicht mehr durch Sicherheitssysteme auf Unternehmensniveau geschützt waren.

Demnach ereigneten sich im Jahr 2020 zehn Millionen verteilte Denial-of-Service-Angriffe (distributed Denial-of-Service oder DDoS – siehe Erläuterung) auf die Computer von Unternehmen und Behörden weltweit – ein Anstieg um satte 22 Prozent gegenüber 2019. Das ist die zentrale Aussage einer Studie, die der amerikanische IT-Security-Anbieter Netscout kürzlich veröffentlicht hat.

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Jedes zweite deutsche Industrieunternehmen setzt bereits aufs Industrial Internet of Things

Das industrielle Internet der Dinge ist für die produzierenden Unternehmen in Deutschland der wichtigste Treiber für Transformationsprozesse.

Drei Viertel der Entscheider in deutschen Industrieunternehmen sehen ihren Markt im Prozess der digitalen Transformation. Die Hälfte der Firmen setzt dabei bereits auf den Einsatz von Industrial Internet of Things (IIoT); zudem planen zwei Drittel der Nicht-Nutzer die Einführung.

Das sind die zentralen Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Studie des Marktforschers Forsa im Auftrag des auf IIoT-Lösungen spezialisierten Start-ups Relayr, das im Jahr 2018 von der Munich Re übernommen wurde.

Demnach beobachten drei Viertel aller deutschen Industrieunternehmen einen Transformationsprozess innerhalb ihres jeweiligen Marktes (77 Prozent). Auf ihr eigenes Unternehmen bezogen, geben sogar 94 Prozent der Entscheider an, sich in einem Prozess der digitalen Transformation zu befinden.

Ein gutes Viertel … … weiterlesen

Die sichere Einbindung mobiler Geräte ist für jede zweite Firma größte Herausforderung

Die flächendeckende Sicherstellung von Home-Office-Arbeitsplätzen erhöht die Anforderungen an das IT-Management und befeuert Cloud-Dienste.

Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt radikal verändert. 95 Prozent der befragten Unternehmen bieten inzwischen Home-Office an. Das hat vor allem die IT-Sicherheit der Firmen vor eine Bewährungsprobe gestellt. So ist die Erstellung von Sicherheitskonzepten zur sicheren Einbindung von mobilen Geräte ist für jedes zweite Unternehmen eine der größten Herausforderungen (47 Prozent).

Denn die bisher eingesetzten IT-Management- und -Sicherheitslösungen reichen den wachsenden Ansprüchen aufgrund der veränderten Arbeitsweise nicht mehr aus. Das ist der zentrale Befund einer Studie des IT-Analyseunternehmens TechConsult und des Cloud.Anbieters Ionos.

Damit das Home-Office nicht zum Einfallstor für Cyberkriminelle wird, sind die Unternehmen gezwungen, entsprechende Sicherheitsmechanismen zu implementieren. Fast jedes zweite Unternehmen gab an, dass durch die Corona-Krise Management- und Security-Lösungen an Bedeutung … … weiterlesen

Jeder Mitarbeiter im Gesundheitssektor hat im Schnitt Zugriff auf 11 Millionen Daten

Zu weit gefasste Zugriffsrechte, ungenutzte Daten und veraltete Konten bergen ein hohes Risiko für Patientendaten und medizinische Forschungsergebnisse.

Der Medizinsektor kämpft derzeit an mehreren Fronten: So müssen Krankenhäuser nicht nur Pandemie-Opfer versorgen und Pharmaunternehmen die Herstellung von Impfstoffen vorantreiben, sondern gleichzeitig auch eine steigende Anzahl an Cyberangriffen abwehren. Die Risiken für den Verlust von sensiblen Gesundheitsdaten sind dabei enorm: Allein bis November 2020 wurden hierzulande laut Bundesregierung 43 erfolgreiche Angriffe auf Gesund­heitsdienstleister registriert.

Dabei sind viele Probleme hausgemacht: Jeder Mitarbeiter von Krankenhäusern, Biotech- und Pharmaunternehmen hat durchschnittlich Zugriff auf knapp 11 Millionen Dateien, was knapp 20 Prozent des gesamten Datenbestands entspricht. Besonders kritisch: Im Schnitt sind 12 Prozent der sensiblen Daten – wie Forschungsergebnisse und Gesundheitsdaten – für jeden Mitarbeiter zugänglich.

Das sind die zentralen Befunde des neuen … … weiterlesen

Krokers RAM: Resilienz wird neues Mega-Thema – nicht für Manager & Mitarbeiter, sondern die IT!

Mein Rant am Morgen: Bisher ist Widerstandsfähigkeit vor allem ein Karriere-Thema. Dabei müssen CIOs in den kommenden Jahren vor dem Hintergrund dezentraler Netzwerke, immer heterogener Strukturen und komplexer Logistikketten die Resilienz ihrer Unternehmens-IT stärken. 

Es ist eines der Buzz-Words in der Szene der Management- und Erfolgs-Coaches in den vergangenen Jahren: Die Rede ist von Resilienz, zu Deutsch: Der Widerstandsfähigkeit.

Hier ist in der Regel gemeint, wie stark sich Manager und Mitarbeiter im Unternehmensalltag gegen private oder Karriere-Rückschläge wappnen können – und dadurch besser im Berufsalltag vorankommen können.

Völlig außer Acht gelassen wird dabei jedoch ein anderer Aspekt: Die Widerstandsfähigkeit der IT. Angesichts von immer heterogenen Netzwerk-Strukturen, von hybriden Cloud- und On-Premise-Computing, von Home Office und Remote Work passen herkömmliche Sicherheits- und Backup-Lösungen nicht mehr.

Stattdessen müssen die CIOs … … weiterlesen

Die Hälfte der deutschen Firmen hat Cloud-Nutzung seit Beginn der Corona-Krise ausgebaut

Deutsche Unternehmen wollen Cloud-Kontrolle: Nur ein Siebtel von ihnen setzt ausschließlich oder vorwiegend auf das Public-Cloud-Modell, bei dem eine Cloud-Infrastruktur von vielen Firmen gemeinsam genutzt wird.

Auch Cloud Computing wurde durch Corona beschleunigt, ähnlich wie andere Digitalisierungsaspekte. So hat knapp die Hälfte der Unternehmen in Deutschland die Cloud-Nutzung seit Beginn der Pandemie ausgebaut.

Dabei gibt es eine klare Präferenz für private Clouds, die von den Firmen selbst oder exklusiv für sie betrieben werden. Das sind die zentralen Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Umfrage unter 827 Führungskräften, die der Marktforschunger YouGov im Auftrag des amerikanischen IT-Anbieters Hewlett Packard Enterprise (HPE) durchgeführt hat.

Demnach nutzen 44 Prozent der Unternehmen heute mehr Cloud-Dienste als zu Beginn der Corona-Krise, davon hat der Großteil (68 Prozent) die Cloud-Nutzung um bis zu 30 Prozent gesteigert.

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Vier von zehn Managern sehen Home Office kritisch – aber nur sieben Prozent der Mitarbeiter

Zwar wollen zwei Drittel der Unternehmen auch nach Corona neue Arbeitsformen erhalten – aber die Ansichten über die Details der Ausgestaltung gehen zwischen Führungskräften und Beschäftigten weit auseinander.

Führungskräfte haben nicht ausreichend Verständnis davon, was ihre Mitarbeiter von einem hybriden Arbeitsplatz erwarten. So planen zwar 66 Prozent der Unternehmen in der EMEA-Region, künftig ein anderes Betriebsmodell zu fahren als vor derCorona-Pandemie.

Laut einer aktuellen Studie des amerikanischen IT-Beratungsunternehmens Unisys unterscheiden sich aber die Ansichten über die Ausgestaltung des neuen Arbeitens zwischen Führungskräften und Mitarbeitern.

Demnach gibt eine Mehrheit der befragten Unternehmen (61 Prozent) an, durch neue Arbeitsmodelle die Sicherheit der Mitarbeiter gewährleisten und eine höhere Produktivität (47 Prozent) erreichen zu wollen. Für fast zwei Drittel  ist eine insgesamt verbesserte Employee Experience der wichtigste Grund für einen neuen ‚Way … … weiterlesen

Vier von fünf Deutschen haben schon QR-Codes gescannt – die Hälfte ohne Sicherheitsbedenken

Jeder dritte Deutsche hat schon einmal einen QR-Code gescannt, der eine unerwartete Aktion auslöste oder der ihn auf eine verdächtige Website führte.

In Restaurants, zur Terminanmeldung in Kaufhäusern, zum Pick & Collect oder in Gesundheitseinrichtungen: QR-Codes haben seit Beginn der Corona-Pandemie Rückenwind. In allen Bereichen des täglichen Lebens begegnen uns die schwarz-weißen Kacheln, sei es zur Authentifizierung, zur Registrierung oder für Bezahlvorgänge.

Sie vereinfachen eine Welt mit Kontaktbeschränkungen und werden im Ausblick auf mögliche Öffnungsstrategien künftig noch bedeutsamer. Doch es gibt auch Schattenseiten. So haben nahezu 80 Prozent der Deutschen schon einmal einen QR-Code gescannt – jeder Zweite davon hat aber keine Bedenken, diese Codes zu nutzen. Das ist der zentrale Befund einer kürzlich veröffentlichten Studie des amerikanischen Security-Anbieter Ivanti mit Hauptsitz in South Jordan/Utah.

Der Sicherheitsspezialist Ivanti … … weiterlesen

Nur jedes zweites deutsche Unternehmen arbeitet an langfristiger Resilienz

Ein Großteil der Unternehmen in Deutschland kommt gut durch die Corona-Pandemie – die langfristige Widerstandsfähigkeit wird aber oft vernachlässigt.

Viele Branchen in Deutschland sind davon überzeugt, die Folgen der Corona-Pandemie gut zu bewältigen. Beispiel Industrie: Mehr als jedes zweite Unternehmen (57 Prozent) aus dem verarbeitenden Gewerbe geht davon aus, sogar gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Die Verantwortlichen im Finanzdienstleistungssektor sowie in der öffentlichen Verwaltung zeigen sich ebenfalls zuversichtlich.

Das Problem: Die operativen Sofortmaßnahmen greifen zwar kurzfristig, die langfristige Widerstandsfähigkeit wird allerdings vernachlässigt. Zu diesem Ergebnis kommt eine kürzlich veröffentlichte Studie „Potenzialanalyse Resilienz“ von Sopra Steria in Zusammenarbeit mit dem FAZ-Institut.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben die Unternehmen in Deutschland sehr unterschiedlich getroffen. Während einzelne Branchen wie Teile des Einzelhandels, Tourismus und Kultur seit rund einem Jahr nicht oder … … weiterlesen

Nur jeder zweite Mitarbeiter sieht Potenzial durch Data Analytics – und nur jeder dritte Manager

Das volle Potenzial von Big Data liegt also in vielen Unternehmen noch weitgehend brach – sowohl bei Managern wie auch bei Mitarbeitern.

Der kompetente Umgang mit Daten wird so wichtig wie Lesen und Schreiben – aber sind die Deutschen in Sachen Datenkompetenz schon bereit für die Zukunft? Offenbar gibt es hier Nachholbedarf: Nur ein Drittel der befragten Verbraucher schätzen ihr Wissen darüber, was Unternehmen oder Behörden mit ihren personenbezogenen Daten machen, als eher gut oder sehr gut ein.

Das ist der zentrale Befund einer Studie des Datenbank-Anbieters Exasol und des Marktforschungsinstituts YouGov. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Für die Studie „Data connects people“ wurden die drei Zielgruppen Führungskräfte in Unternehmen, Mitarbeiter in Unternehmen sowie Verbraucher befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass Datenkompetenz sowohl im … … weiterlesen

Wie sehr die Facebook-Dominanz quer durch alle Altersgruppen seit 2015 gesunken ist

Seit 2015 ist Facebook als meistgenutztes soziales Netzwerk von gut zwei Drittel auf erstmals weniger als Hälfte aller Social-User gesunken.

Dass sich Jugendliche von Facebook abwenden – respektive, das weltgrößte soziale Netzwerk erst gar nicht nutzen – und stattdessen alternative Social-Media-Dienste verwenden, ist kein ganz neuer Befund. Zuletzt habe ich darüber 2019 geschrieben.

Das amerikanische Marktforschungsunternehmen Edison Research hat jetzt neue demographische Daten zur Social-Media-Nutzung in den USA vorgelegt. Diese können zwar nicht Eins-zu-Eins auf Deutschland übertragen werden, geben jedoch einen guten Einblick in die wichtigsten Trends.

Demnach ist die Bedeutung von Facebook als wichtigstes soziales Netzwerk auch über alle Altersgruppen in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. War im Jahr 2015 noch für fast zwei Drittel aller Amerikaner ab 12 Jahren Facebook der meistgenutzte Dienst … … weiterlesen

Glasfaserausbau im Ländervergleich: Südkorea 84 Prozent – Deutschland keine 5 Prozent

Die Pioniere bei der Versorgung von Haushalten mit superschnellen Glasfaseranschlüssen konnten den Vorsprung auf Deutschland in den vergangenen fünf Jahren sogar noch ausbauen. 

Dass Deutschland in vielen Feldern der Digitalisierung hinterher hinkt, hat sich im Verlauf der vergangenen zwölf Monate insbesondere in der Corona-Krise mehr als deutlich gezeigt.

Wie sehr der Rückstand im internationalen Vergleich ist, zeigt sich an einer Kennziffer geradezu exemplarisch: Der Versorgung deutscher Haushalte mit Glasfaser-Anschlüssen für superschnelles Internet.

In den vergangenen Jahren habe ich immer mal wieder darüber geschrieben, zuletzt vor drei Jahren: Im Jahr 2018 war Deutschland mit einer Penetrationsrate von gerade mal 2,3 Prozent Anschlüssen ein regelrechtes Glasfaser-Entwicklungsland.

Seitdem hat sich wenig getan: Zwar liegt der Anteil von Glasfaseranschlüssen an allen Festnetz-Breitbandanschlüssen laut OECD heute in Deutschland mit 4,7 … … weiterlesen

Von MySpace 2007 bis TikTok 2021: Der Buzz-Peak verschiedener Social-Media-Dienste

Wie beliebt unterschiedliche soziale Netzwerke waren – gemessen an den Suchanfragen auf Google im zeitlichen Verlauf. 

Die Entwicklung und Beliebtheit von sozialen Netzwerken im zeitlichen Verlauf lässt sich nicht nur anhand der Zahl der absoluten Mitglieder oder der täglichen oder monatlichen Verweildauer ermitteln.

Einen interessanten Alternativ-Indikator hat kürzlich die amerikanische Digitalagentur Chartr näher beleuchtet: Den öffentlichen Hype rund um verschiedene Social-Media-Plattformen, auf Englisch auch „Buzz“ genannt.

Denn ebenjenes Summen der Nutzer gemessen an den Suchanfragen bei Google zeigt – je nach Netzwerk – durchaus spannende zeitliche Verläufe, mit jeweils individuellen Buzz-Peaks.

Der Facebook-Vorläufer MySpace etwa hatte sein Such-Maximum nach steilem Aufstieg seit 2005 im Juli 2007 – um dann ähnlich schnell bis Anfang 2010 wieder abzusacken. Ähnlich erging es den längst eingestellten sozialen Urahnen Bebo und Friendster.

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Krokers RAM: Twitter ist der Medien- und Berater-Blase bis heute nicht entwachsen!

Mein Rant am Morgen: Auch 15 Jahre nach der Gründung ist die Reichweite des Kurznachrichtendienstes hierzulande auf enge, teils voneinander abgeschottete Zirkel – in die reale Welt schwappen viele Themen nie hinüber.  

Ich selber bemerke es immer wieder, wenn ich irgendeinen aktuellen Shitstorm auf Twitter mit Bekannten außerhalb meiner eigenen kleinen Journalistenwelt bespreche: Bis auf wenige Ausnahmen schwappen diese Themen praktisch nie in die reale Welt hinüber – Ausnahmen wie die gestrige #allesdichtmachen-Coronakritik von deutschen Filmstars um Jan Josef Liefers bestätigen die Regel.

Ja mehr noch: Desto mehr manche Social-Media-Streitereien um kritische Themen wie Corona, Klima oder Gender in immer heftigere Scharmützel ausarten, desto mehr verschmähen gemäßigte Diskutanten derartige Diskussionen auf Twitter.

Zurück bleiben Zirkel von sich mehr oder weniger feindlich gegenüberstehenden Kleinstgruppen, verbarrikadiert hinter … … weiterlesen

Von TikTok 5 Jahre bis IBM 110 Jahre: Wie alt ausgewählte Tech-Companies sind

Die Vertreter der PC-Ära marschieren stramm aufs halbe Jahrhundert zu; wahre Tech-Dinosaurier sind hingegen die Protagonisten der Mainframe-Zeit.

Erst in dieser Woche habe ich über Twitter geschrieben. Was gewiss manche Leser überrascht haben dürfte: Der Kurznachrichtendienst hat inzwischen auch bereits stolze 15 Jahre seit seiner Gründung auf dem Buckel.

Quelle: LogoDesignTeam

Das wiederum ist vergleichsweise viel für ein Internet-Unternehmen. Von den aktuell bekanntesten Social-Media-Marken liegen etwa nur der Fahrdienstvermittler Uber mit 12 Jahren, Snap, die Mutter des Teenie-Messengers Snapchat, mit zehn Jahren sowie der chinesische Boom-Video-Dienst TikTok mit gerade mal fünf Jahren darunter.

Viele ältere IT-Anbieter – und auch manche überraschenden Internet-Firmen – sind aber bereits deutlich älter: Die Video-Streaming-Plattform Netflix etwa hat bereits vor 24 Jahren seine Dienste aufgenommen, … … weiterlesen

Uber, Zoom & Co: So lang ist das Kleingedruckte von 14 populären Online-Diensten

Wie viele Worte die allgemeinen Nutzungsbedingungen von 14 bekanntesten Apps & Online-Dienste umfassen – und wie lange das Lesen dauern würde.

Ende des vergangenen Jahres hatte ich an dieser Stelle eine spannende grafische Übersicht präsentiert: Welche persönlichen Informationen die 48 bekanntesten Apps & Online-Dienste in 32 Kategorien bei ihren Nutzern abfragen. Die größten Datenabgreifer: Facebook vor Instagram und Tinder.

Heute gibt’s ein Thema, das damit eng verwandt ist: Der Umfang des Kleingedruckten bei 14 verschiedenen Apps und Online-Diensten – schließlich gegen die Anbieter hier mehr oder weniger verklausuliert preis, was genau mit den persönlichen Daten passiert, welche Dinge wo gespeichert werden – und was unter Umständen an Dritte weitergegeben wird.

Man tut den Anbietern wie Amazon, Apple, Facebook & Co. wohl nicht unrecht mit folgender … … weiterlesen

15 Jahre Twitter – kein Vergleich zu Facebook zum selben Zeitpunkt

In praktisch allen Metriken – aktive Nutzern, Umsatz oder Börsenwert – liegt der Kurznachrichtendienst hinter dem weltgrößten sozialen Netzwerk.

Ende März hat sich der allererste Tweet von Twitter-Mitgründer Jack Dorsey zum 15. Mal gejährt, genauer: Am 21. März 2006 verschickte er seine mehr oder weniger geistreiche – und fürs Unternehmen zugleich doppeldeutige – Botschaft ins Web:

just setting up my twttr

— jack (@jack) March 21, 2006

In den anderthalb Dekaden seit diesem unspektakulären Startschuss hat der Kurznachrichtendienst durchaus eine rasante Entwicklung genommen – allerdings nicht so stark, wie von vielen Beobachtern zunächst erwartet.

Das zeigt ein Vergleich von Twitter mit Facebook, dem weltweit größten sozialen Netzwerk – zumindest gemessen an der Zahl der absoluten Nutzer. Berücksichtigt man, dass das von Mark Zuckerberg … … weiterlesen

Mehr als jeder zweite Internet-Nutzer hat 2020 über einen Social-Media-Dienst eingekauft

E-Commerce goes Social Media: Bereits jeder dritte Nutzer hat im vergangenen Jahr über eine Werbeanzeige in sozialen Netzwerken ein Produkt erworben.

Wirklich neu ist das Thema Social Commerce zugegebenermaßen nicht: Seit einigen Jahren sind verschiedene Social-Media-Dienste vorgeprescht und haben etwa Kauf-Buttons und teils eigene Bezahlsysteme eingeführt.

Das weltgrößte soziale Netzwerk Facebook etwa hat bereits im Jahr 2016 einen eigenen Marketplace gestartet. In Deutschland ist Facebook Marketplace seit Ende 2017 aktiv. Der Dienst funktioniert wie eine Mischung aus Ebay-Kleinanzeigen und einem Nachbarschafts-Flohmarkt.

Seinen Charme erfährt das System dadurch, dass Nutzern vor allem Ware aus der unmittelbaren Umgebung angezeigt wird – und dass zudem eine Art sozialer Verstärker etwa durch „Likes“ von Freunden und Bekannten besteht. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man für sich relevante Angebote tatsächlich auch sieht.

Das zeigt … … weiterlesen

Krokers RAM: Der Nuance-Übernahme durch Microsoft dürften viele weitere Deals folgen!

Mein Rant am Morgen: Dass sich Microsoft den Software-Anbieter Nuance für 20 Milliarden Doller einverleibt, zeigt vor allem eins: Spracherkennung in Verbindung mit künstlicher Intelligenz ist längst kein Nischenthema mehr.

In der IT-Welt war wirklich ein Paukenschlag zu vernehmen in dieser Woche: Der Software-Gigant Microsoft verleibt sich den Anbieter von Spracherkennungssoftware Nuance ein – und blättert dafür knapp 20 Milliarden Dollar auf den Tisch.

Nuance ist Vorreiter in einem boomenden Markt: Der Erkennung, Umwandlung und Analyse von Sprache mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) sowie der Stimmbiometrie, also der Authentifizierung anhand von Stimmenmerkmalen – die ähnlich individuell sind wie ein menschlicher Fingerabdruck.

Nuance wird von vielen Unternehmen rund um den Globus eingesetzt, vor allem in Call- und Service-Centern. Die Deutsche Telekom verwendet die Software beispielsweise … weiterlesen

Sechs von zehn Daten-Backups in Unternehmen schlagen fehl – und behindern so Digitalisierung

Trotz der integralen Rolle, die Backups in der Datensicherung von Firmen spielen, werden 14 Prozent aller Daten überhaupt nicht gesichert.

Datenschutzprobleme untergraben die Fähigkeit von Unternehmen, Initiativen zur digitalen Transformation weltweit umzusetzen. Demnach schlagen fast sechs von zehn Backups in Unternehmen fehl – wodurch die Daten ungeschützt bleiben. Das ist der zentrale Befund einer Studie des Datensicherungsspezialisten Veeam Software mit Hauptsitz in Baar im Kanton Zug in der Schweiz.

Mehr noch: Vor dem Hintergrund von Corona sehen 40 Prozent der Manager die daraus resultierenden wirtschaftlichen Unsicherheit als größte Bedrohung für die Digitalisierungs-Initiativen ihres Unternehmens in den nächsten 12 Monaten an. Unzureichender Datenschutz und die durch die Pandemie verursachten Herausforderungen für die Geschäftskontinuität behindern zudem die Transformationsinitiativen von Organisationen.

Der Veeam Data Protection Report 2021 hat mehr als 3000 … … weiterlesen

Ransomware-Angriffe legten in der Corona-Pandemie um fast 150 Prozent zu

Ransomware-Angriffe werden im Jahr 2021 nicht nur zahlreicher, sondern richten auch einen größeren Schaden je Erpressungsattacke an.

Im Grunde ist Ransomware nichts Neues und gehört bereits seit vielen Jahren zum Alltag von Unternehmen, Organisationen und öffentlichen Einrichtungen. Dennoch ist das Thema immer noch in den Schlagzeilen, weil die Auswirkungen dieser Cyberangriffe enorm sind.

Durch das Verschlüsseln von IT-Umgebungen verursacht diese Form der Malware weltweit große Schäden. Dazu gehören Datenverluste oder irreparable Beschädigungen von Daten. Selbst durch die Zahlung von Lösegeld lässt sich das Unheil manchmal nicht verhindern.

Im vergangenen Jahr 2020 zeigten sich weltweit neue und kreative Ransomware-Schemata. Dazu zählte beispielsweise die doppelte Erpressung, „As-a-Service-„-Angriffe sowie TrickBot und Emotet sowie viele weitere Beeinträchtigungen.

Und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen. Branchenkenner prognostizieren für 2021 sogar noch ausgefeiltere … … weiterlesen

Fast die Hälfte der Beschäftigten befürchtet, dass stationäre Handelsumsätze zu online abwandern

Der Handel kämpft aktuell an vielen Fronten mit Problemen: Drei von zehn  Handelsmitarbeitern fühlen sich aktuell überarbeitet; drei Viertel beklagen eine mangelhafte Wertschätzung ihrer Arbeit in der Corona-Pandemie.

Dass die Corona-Krise hierzulande vor allem den Online-Handel beflügelt hat, wundert angesichts von monatelangem Lock-down und Geschäftsschließungen im stationären Handel nicht: So kletterten die E-Commerce-Umsätze in Deutschland im vergangenen Jahr um satte 15 Prozent gegenüber 2019.

Entsprechend negativ ist die Stimmung im Handel: So fürchtet fast jeder zweite Beschäftigte, dass Umsätze des stationären Handels dauerhaft in den Online-Handel abwandern (46 Prozent). Das ist der zentrale Befund einer Studie, den das Innsbrucker Start-up Business Beat unter 235 Arbeitskräften aus Deutschland und Österreich durchgeführt hat. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Demnach kämpft der Handel … … weiterlesen

Zwei Drittel der Mitarbeiter sind durch Zunahme von Home Office Cyberrisiken ausgesetzt

Cyberbedrohungen, Produktivitätseinbußen und der Druck auf den IT-Support treiben aktuell die Konsolidierung von Remote-Work-Lösungen voran.

Liebe Leserinnen & Leser, mit diesem Blog-Beitrag melde ich mich nach krankheitsbedingtem Ausfall und Urlaub zurück.

Dass Heimarbeit und Remote Work insbesondere durch die Corona-Krise zu einer Art „neuem Normal“ in der Arbeitswelt geworden sind, habe ich bereits mehrfach hier im Blog beleuchtet. Inzwischen zeigt sich jedoch: Viele Tools wurden zu Beginn der Pandemie eingeführt, um einen schnellen Umstieg auf Remote Work zu unterstützen.

Dadurch sind viele Unternehmen gezwungen, jetzt nachzuarbeiten. Fast zwei Drittel der IT-Verantwortlichen sind aktuell dabei, den Einsatz von Home-Office-Lösungen aktiv zu konsolidieren (65 Prozent). Dies ist der zentrale Befund einer gemeinsamen Studie des amerikanischen Fernwartungsspezialisten LogMeIn und des Marktforschers IDG.

Wie die Studie zeigt, besteht in Bezug auf Cybersicherheit und … … weiterlesen

Ein Jahr Corona-Lockdown: Zwei von fünf Firmen haben Home-Office-Zugänge abgesichert

Fast ein Viertel der deutschen Unternehmen bietet auch nach einem Jahr Pandemie überhaupt keine Heimarbeit an oder sie sei dort nicht möglich.

Ob am Küchentisch, vom Sofa oder im privaten Arbeitszimmer: Seit dem 18. März 2020 – also nun genau einem Jahr – arbeiten viele Menschen, wo immer dies möglich ist, von zuhause aus. Durch das Home Office hat sich aber auch die Angriffsfläche für Cyberkriminelle drastisch vergrößert.

Heute, ein Jahr später, scheinen viele Unternehmen ihre Hausaufgaben mit Blick auf mehr IT-Sicherheit und Schulungen erledigt zu haben. Zumindest stellen sie sich selbst gute Noten dafür aus: Demnach sagen immerhin zwei von fünf hiesigen Unternehmensentscheidern, alle Mitarbeiter im Heimbüro mit einer sicheren IT-Infrastruktur und einem Virtual-Private-Network-(VPN)-Zugang ausgestattet zu haben (39 Prozent).

Das ist der zentrale Befund einer Umfrage von TÜV Süd, deren Ergebnisse „Kroker’s Look @ IT“ heute exklusiv vorab präsentiert.

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Nur ein Viertel der Deutschen attestiert Firmen bessere digitale Erfahrung als vor Corona

Viele hiesige Verbraucher haben das Bedürfnis nach mehr digitaler Innovation – doch die wichtigsten Branchen sind vielfach noch nicht in der Lage, ihren Kunden eine hochmoderne digitale Erfahrung zu bieten.

Verbraucher in Deutschland zeigen sich enttäuscht vom viel beschworenen digitalen Wandel dank Corona in Deutschland. Demnach sind weniger als ein Viertel der Deutschen der Meinung, dass die Unternehmen aus den Bereichen Einzelhandel, Gesundheitswesen und Finanzdienstleistungen, mit denen sie interagieren, heute eine bessere digitale Erfahrung bieten als vor der Pandemie (23 Prozent).

Das ist der zentrale Befund einer aktuellen Umfrage von  des amerikanischen Software-Anbieters VMWare unter mehr als 1000 deutschen Konsumenten. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Demnach gelingt es vielen Unternehmen – trotz des digitalen Wandels – bisher nicht, das Interesse der Kunden nachhaltig zu … … weiterlesen

Die Nutzerzahlen der größten Social-Media-Dienste weltweit und in Deutschland

Weltweit wie hierzulande sind Facebook und Instagram die meistgenutzten sozialen Netzwerke – vor Business-Portalen wie LinkedIn.

Anfang des Jahres habe ich hier im Blog die aktuellen Zahlen für die Gesamtnutzung von Social Media veröffentlicht: Demnach gibt’s weltweit mittlerweile 4,2 Milliarden User – ein Plus von 490 Millionen binnen eines Jahres.

Hierzulande sind es derzeit schon 66 Millionen Menschen, die sich regelmäßig auf Facebook, Twitter & Co. tummeln – das entspricht fast vier von fünf Deutschen. Gegenüber dem Vorjahr legten die Zahlen ebenfalls um 13 Prozent zu.

Spannend ist zudem die aktuelle Verteilung auf die einzelnen Plattformen, die der auf Social-Media-Tools spezialisierte Software-Anbieter Adenion mit Sitz in Grevenbroich zusammengetragen hat. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Zahlen heute exklusiv vorab.

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Ein Drittel der Mitarbeiter wegen Datenaustausch über Zoom, Teams & Co. vom Chef verwarnt

Das Teilen von Daten über Messaging- und Collaboration-Tools will gut überlegt sein – dabei haben drei Viertel der Beschäftigten dies bereits getan.

Im Zuge der Corona-Krise arbeiten viele Bürobeschäftigte seit Monaten im heimischen Büro – und kommunizieren per Videokonferenz- und Kollaborationstools miteinander. Dies stellt neue Herausforderungen an den Schutz von Daten in den Unternehmen.

Denn viele Mitarbeiter nutzen Messaging- und Collaboration-Tools ganz selbstverständlich für den Austausch von sensiblen und geschäftlichen Daten. Mehr als drei Viertel aller Arbeitnehmer haben bereits geschäftskritische beziehungsweise sensible Daten über Messaging-Tools weitergegeben.

 

Damit nicht genug: Ein gutes Drittel der Unternehmensmitarbeiter sind für die unsachgemäße Nutzung über Tools wie beispielsweise Zoom und Microsoft Teams von ihren Chefs kritisiert worden (35 Prozent).

Das sind die zentralen Erkenntnisse einer Studie des amerikanischen Spezialisten für Daten-Lösungen Veritas … … weiterlesen

Krokers RAM: Unternehmens-Chefs, stellt Euch jetzt auf die Arbeitswelt nach Corona ein!

Mein Rant am Morgen: Vor allem die Büroarbeitswelt hat sich wegen Corona dramatisch verändert – nur wenige Angestellte in Deutschland wünschen sich den Status Quo ante vor der Pandemie zurück. Darauf müssen sich die Unternehmen bereits heute einstellen.

Corona verändert die Arbeitswelt seit nunmehr gut einem Jahr – und zwar drastischer als in den Jahrzehnten zuvor. Vor allem Büroangestellte arbeiten nicht mehr im Großraumbüro, sondern vom heimischen Home Office aus.

Wie mehrere in dieser Woche veröffentlichte Studien zeigen, will die Mehrzahl der deutschen Arbeitnehmer auch in Zukunft nicht zurück ins Großraumbüro. Laut einer Umfrage des IT-Anbieter Citrix fordert die Hälfte der deutschen Arbeitnehmer ein Recht auf Home Office und flexibles Arbeiten.

Parallel dazu hat der ITK-Branchenverbands Bitkom herausgefunden, dass immerhin jede achte Deutsche ganz auf … … weiterlesen

Neues Twitter-Ziel: 315 Millionen täglich aktive Nutzer Ende 2023 – von 152 Millionen Ende 2019

Der Kurznachrichtendienst will seine Nutzer um 20 Prozent pro Jahr steigern – und so seinen Umsatz bis 2023 auf 7,5 Milliarden Dollar mehr als verdoppeln.

Ende Februar hat Twitter unter dem Hashtag #TWTRAnalystDay seinen jährlichen Analystentag durchgeführt – und dabei ein paar interessante und durchaus ambitionierte Mittelfristziele verkündet.

Demnach will der börsennotierte Kurznachrichtendienst in den kommenden Jahren signifikant wachsen – bei den Nutzern wie beim Umsatz. Gehen die Pläne auf. wäre das eine Abkehr von der weitgehenden Stagnation, die Twitter in den vergangenen Jahren verzeichnen musste.

So will der Zwitscherdienst die Zahl seiner täglich aktiven Nutzer bis zum vierten Quartal 2023 auf mindestens 315 Millionen steigern. Das ist mehr als eine Verdoppelung gegenüber den 152 Miillionen Nutzern Ende 2019 – und entspräche … … weiterlesen

Die Hälfte der deutschen Arbeitnehmer fordert Recht auf Home Office und flexibles Arbeiten

Auf weniger als ein Fünftel der hiesigen Arbeitnehmer hatte die Corona-Pandemie negative Auswirkungen aufs Arbeitsleben; bei einem Viertel hatte sie sogar positive Folgen auf Zeitmanagement und Flexibilität im Arbeitsalltag.

Flexibles Arbeiten auf dem Vormarsch – getrieben durch Corona, aber auch die Wünsche der Arbeitnehmer in Deutschland. Demnach sind fast drei Viertel der Deutschen überzeugt davon, dass Home Office und flexible Arbeitsmodelle auch nach der Pandemie häufiger vorkommen werden (71 Prozent), ergab eine kürzlich veröffentlichte Studie des amerikanischen Softwareanbieters Citrix.

Aus diesem Grund werden Arbeiten von Zuhause und flexible Arbeitsoptionen in Zukunft entscheidende Faktoren sein, um Arbeitnehmer zu gewinnen und an Unternehmen zu binden. So ist jeder zweite Deutsche der Meinung, dass Unternehmen nicht attraktiv für Arbeitnehmer sind, wenn sie keine flexiblen Arbeitsoptionen anbieten (50 Prozent).

46 Prozent der … … weiterlesen

Cybersicherheit: Die wichtigsten Zahlen & Fakten zu Datenschutz-Verletzungen 2021

Corona zeigt die Sicherheitsprobleme in IT-Systemen wie unter dem Brennglas – daher bleibt Cybersecurity auch nach der Pandemie ein wichtiges Problem.

Ein nervenaufreibendes Jahr liegt hinter den meisten Sicherheitsverantwortlichen. Das fast komplett von der Corona-Pandemie geprägte 2020 stellte sie vor große Herausforderungen, insbesondere durch die massive Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Homeoffice oder die taktische Weiterentwicklung von Ransomware.

Und auch nach Corona bleibt Cybersicherheit ein großes Problem. Denn durch die Pandemie habe sich vieles ins Internet verlagert – was zu weiteren Sicherheitsproblemen führe, wie kürzlich der Amazon-Technikchef Werner Vogels auf der Digitalkonferenz DLD äußerte.

Der weltweite Markt für Informationssicherheit wird laut IT-Marktforscher Gartner im Jahr 2022 angesichts steigender Bedrohungen für die Unternehmen umgerechnet knapp 140 Milliarden Euro (170 Milliarden Dollar) erreichen.

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Cloud-Infrastruktur: Die Top-3-Anbieter vereinen 61 Prozent des Marktes auf sich

Im vierten Quartal 2020 wuchs das Cloud-Geschäft um 35 Prozent gegenüber 2019; Spitzenreiter AWS liegt seit Jahren bei einem Drittel des Marktes.

Cloud Computing wird in der Informationstechnologie immer mehr zum Mainstream – unter anderem getrieben von der Corona-Pandemie. Nach einer jüngst veröffentlichten Studie des US-Marktforschers Synergy Research Group wuchs der Gesamt-Markt für Cloud-Infrastruktur bis Ende 2020 auf fast 130 Milliarden Dollar.

Allein im vierten Quartal 2020 wurden in dem Markt laut Synergy Research 37 Milliarden Dollar erlöst – ein Wachstum von stolzen 35 Prozent gegenüber dem Weihnachtsquartal im Vorjahr 2019.

Die Amazon-Cloud-Tochter Amazon Web Services (AWS) kommt mit fast einem Drittel des Marktes auf den Spitzenplatz (32 Prozent), gefolgt von Microsoft Azure mit einem Fünftel sowie knapp einem Zehntel beim Drittplatzierten Google Cloud:

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Krokes RAM: Die Furcht vor größerer digitaler Ungleichheit durch Corona ist berechtigt!

Mein Rant am Morgen: Ein Blick auf die Probleme im digitalen Schulbetrieb zeigt, dass die Corona-Pandemie die soziale Spaltung im Bildungssektor noch weiter vertieft – genau wie es viele Deutschen befürchten.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind vielfältig: Von vielen Einzelhändlern, Gastronomen und Selbstständigen, die nach dem monatelangen Lockdown ums Überleben bangen und teils um ihre blanke Existenz fürchten. Bis hin zu einzelnen Unternehmen, die sogar profitieren – etwa im E-Commerce.

Klar ist also bereits heute, dass die Ungleichheit in Deutschland steigen wird. Das betrifft jedoch nicht nur die Verteilung von Jobs oder Geld – sondern auch bei der Digitalisierung.

Zwar stimmt es, dass viele Unternehmen durch die schnelle Umstellung auf Home Office und Telearbeit einen gewissen Digitalisierungsschub erfahren haben. Zugleich fürchten zwei Drittel der Deutschen eine … weiterlesen

Globaler 5G-Traffic soll 3G/4G bereits 2025 überholen – Energieeffizienz immer wichtiger

Drei Branchen haben durch den Einsatz von 5G-Netzwerken und -Diensten das Potenzial für erhebliche Verbesserungen und Einsparungen.

Der neue Telekommunikationsstandard 5G schickt sich aktuell an, die Welt zu revolutionieren. Demnach führen neue und bestehende 5G-Anwendungen langfristig zu immer mehr Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen. Laut einer aktuellen Analyse der Unternehmensberatung PwC soll 5G bis zum Jahr 2030 rund 1,3 Billionen Dollar erwirtschaften.

Mehr noch: Der globale 5G-Traffic soll bereits im Jahr 2025 die Vorläuferstandards 3G/4G überholen. Das ist einer der zentralen Befunde einer Studie der Telekommunikationsberatungsfirma STL Partners und des amerikanischen Anbieters von Rechenzentrums-Equipment Vertiv. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse der Studie heute exklusiv vorab.

Das enorme Wachstum der neuen, superschnellen Netze wiederum stellt hohe Anforderungen an die Energieeffizienz: Zwar können 5G-Netzwerke pro Dateneinheit bis … … weiterlesen

Cybersecurity: Fast zwei Drittel der gesamten Malware kommt über Cloud-Apps

Mit der wachsenden Verbreitung von Cloud-Diensten in Unternehmen steigt auch der Missbrauch durch Angriffe mit Schadsoftware übe die Internet-Wolke.

Nicht nur Unternehmen setzen immer stärker auf die Cloud, auch Angreifer wählen vermehrt diesen Vektor zur Verteilung von Malware: Während die Anzahl der genutzten Cloud-Apps pro Unternehmen um 20 Prozent gestiegen ist, wurden im letzten Jahr fast zwei Drittel der identifizierten Schadsoftware über Cloud-Anwendungen und -Dienste verbreitet (61 Prozent).

Das ist der zentrale Befund einer Auswertung von Millionen Nutzerdaten weltweit, die der amerikanische Cloud-Security-Spezialist Netskope aus Santa Clara/Kalifornien durchgeführt hat. „Kroker’s Look @ IT“ veröffentlicht die Ergebnisse aus dem neuen „Cloud and Threat Report“ heute exklusiv vorab.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie im Überblick:

  • Cloud-Nutzung auf dem Vormarsch: Im Jahr 2020 stieg die Anzahl der genutzten Cloud-Apps pro … … weiterlesen