Krokers RAM: Kein direktes Handy-Tracking gegen die Corona-Pandemie!

Mein Rant am Morgen: Es war naiv zu glauben, man könne einer freiwilligen Weitergabe von anonymisierten Mobilfunkdaten zustimmen, ohne weiterreichende Begehrlichkeiten bei der Politik zu wecken. Daher: Wehret den Anfängen – und verhindert Verwässern des persönlichen Datenschutzes.

Nicht, dass Sie sich wundern, liebe Leserinnen und Leser: Ja, es stimmt: Noch vor Wochenfrist habe ich es an dieser Stelle trotz vorhandener Datenschutzbedenken grundsätzlich begrüßt, dass Mobilfunkanbieter in Deutschland Mobilfunkdaten an deutsche Behörden liefern.

Wichtig, denn das war für meine Einordnung der entscheidende Punkt: Es handelte sich dabei um anonymisierte Bewegungsdaten, um das Funktionieren der Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie zu überprüfen – ein Vorgehen, dem selbst der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber ausdrücklich zugestimmt hat.

Aber – wie es meist so ist mit Bedenken: Stimmt man bei … … weiterlesen

Trend zum Dauer-Daddeln: Online-Gamer spielen mehr als 4,5 Stunden am Stück

Deutschland liegt beim weltweiten Ranking der Binge Gamer hinter Japan auf dem zweiten Platz – mit knapp über fünf Stunden Spielzeit.

Nicht nur Binge Watching – also das Komaglotzen von Serienmarathons auf Streamingportalen wie Netflix oder Amazon Prime – nimmt in Zeiten der Corona-Krise derart ungeahnte Ausmaße an, dass die EU-Kommission die Anbieter bereits zu Bandbreitenbeschränkungen gedrängt hat, wie Anfang der Woche berichtet.

Auch das Daddel-Pendant Binge Gaming nimmt weltweit zu: Im Schnitt spielen Gamer vier Stunden und 36 Minuten am Stück –  ein Plus von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das ist der zentrale Befund des neuen „State of Online Gaming“ Reports, den der US-Cloud-Spezialist Limelight Networks jetzt veröffentlicht hat.

Gerade bei jungen Spielern hat sich Dauer-Daddeln zum Trend entwickelt: Die Gruppe der … … weiterlesen

Videokonferenz-Tool Microsoft Teams klettert wegen Corona auf 44 Millionen Nutzer am Tag

Der Software-Gigant aus Redmond hat seinen Rivalen bei Gruppenarbeit und Vdeokonferenzen Slack inzwischen deutlich überholt.

Neben vielen Verlierern der aktuellen Corona-Pandemie gibt es auch einige Krisengewinnler: So profitiert die IT-Industrie insgesamt von der Virenepidemie, weil Unternehmen wie Behörden rund um den Globus gezwungen sind, Teile ihrer Prozesse in kurzer Zeit zu digitalisieren.

Im speziellen wiederum sind es Anbieter von Videokonferenz- und Home-Office-Lösungen, die einen Nachfrageschub verzeichnen. Schließlich haben seit ungefähr Anfang März viele Regierungen vor allem in Europa immer stärkere Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen für die Bevölkerung beschlossen.

Immer mehr Unternehmen reagieren darauf – zumindest abseits der Produktion – indem sie ihre Beschäftigten ins heimische Büro versetzen. Wie stark der Trend ist, zeigen jüngst veröffentlichte Zahlen von Microsoft:

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Die 10 wichtigsten Zahlen zu Twitter im Jahr 2020

Pro Tag verschicken die Twitterati rund um den Erdball eine halbe Milliarde Kurznachrichten, vier von fünf davon vom Smartphone aus – die wichtigsten Fakten inklusive der gestrigen Gewinnwarnung.

Twitter wächst ja insgesamt seit geraumer Zeit nicht mehr – das schlägt sich auch auf viele Einzelaccounts nieder, so man nicht gerade ein Promi ist: Wie bei meinem zehnjährigen Twitter-Jubiläum Mitte vergangenes Jahr dargelegt, stagniere ich seit einer gefühlten Ewigkeit bei um die 27.200 Follower.

Damit nicht genug: Obendrein wurde ich Ende vergangener Woche vermutlich Opfer einer Aufräumaktion des Dienstes bei Fake-Accounts, habe dadurch sogar mehrere hundert Follower verloren und liege nurmehr noch bei gut 26.850 – tja.

Umso sinnvoller scheint es – nicht nur für mich, sondern für alle Nutzer – sich noch mal die wichtigsten … … weiterlesen

Warum Netflix & YouTube die Qualität in Europa reduzieren müssen – in einem Chart

2019 entfiel 61 Prozent des weltweiten Internet-Traffics auf Video-Streaming, ein Fünftel auf Netflix und YouTube. Der Anteil dürfte aktuell noch höher liegen.

Ende vergangener Woche machten zwei Meldungen die Runde, die bei vielen Internet-Nutzern in Europa für Stirnrunzeln sorgten, auch und gerade angesichts der Verwerfungen der aktuellen Corona-Krise.

Zuerst kündigte der US-Video-Streaming-Anbieter Netflix an, die Bandbreite seines Dienstes in Europa drosseln zu wollen, um die Netze nicht zu sehr zu belasten. Insgesamt wollen die Amerikaner so rund rund 25 Prozent ihres Traffic einsparen.

Nur einen Tag später zog Rivale YouTube nach: So will auch die Google-Tochter die Übertragungsqualität ihres Videoportals in Europa drosseln, um dadurch die Belastungen des Netzes in Zeiten verstärkter Heimarbeit, Ausgangssperren und geschlossener Schulen während der Virus-Pandemie zu … … weiterlesen

Krokers RAM: Trotz Bedenken – die Auswertung von Mobilfunkdaten gegen Corona ist richtig!

Mein Rant am Morgen: Telekom, Vodafone & Co. übermitteln zur Bekämpfung der Corona-Pandemie Mobilfunkdaten an Behören. Noch vor wenigen Tagen wäre der Aufschrei darüber groß gewesen. Doch die Auswertung solch anonymer Bewegungsdaten ist folgerichtig – trotz Datenschutzbedenken.  

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen – nach diesem Motto scheinen im Lichte der Corona-Virus-Pandemie derzeit viele in Europa zu verfahren: So sickerte Mitte der Woche aus Österreich durch, dass der lokale Mobilfunker A1 Bewegungsströme von Handynutzern an österreichische Regierung liefert.

Angeblich sollen die Bewegungsdaten dem Krisenstab in dem Nachbarland zeigen, ob die sozialen Kontakte in der Bevölkerung abnimmt oder nicht – sprich: Ob die rigiden Maßnahmen der Bundesregierung in Österreich gegen die neuartige Virusepidemie endlich greifen.

Einen Tag später machen entsprechende Meldungen auch aus Deutschland die Runde. Demnach übermittelt die … weiterlesen

Unternehmen verlieren durch IT-Ausfälle jährlich zwei Wochen Arbeitszeit je Mitarbeiter

In Summe können IT-Ausfälle ein Unternehmen mit 10.000 Mitarbeitern fast eine halbe Million Dollar kosten – oder rund 25 Millionen Dollar im Jahr.

IT-Probleme und Mängel in der digitalen Arbeitsumgebung können Unternehmen Millionen Dollar durch verlorene Arbeitszeit kosten: Mitarbeiter verlieren bei IT-bezogenen Problemen im Schnitt jedes Mal etwa 28 Minuten; in Deutschland liegt dieser Wert mit 25 Minuten etwas niedriger.

Für ein Unternehmen mit 10.000 Mitarbeitern kann dies Kosten von wöchentlich fast einer halben Million Dollar bedeuten oder jährlich rund 25 Millionen Dollar. Das sind die zentralen Befunde einer jüngst veröffentlichen Studie des US-Softwareanbieters Nexthink, die das amerikanische Marktforschungsinstitut Vanson Bource durchgeführt hat.

Und die Situation ist brisanter, als IT-Führungskräften bewusst ist: Da Mitarbeiter laut der Studie nur wenig mehr als die Hälfte ihrer technischen Probleme am Arbeitsplatz an … … weiterlesen

Wert digitaler Identitäten: Sozialversicherungs-ID 1 Dollar – Reisepass-Nummer 2000 Dollar

Alles hat einen Preis – auch eine digitale Identität: Er reicht von einem Dollar für eine Sozialversicherungsnummer bis zu 2000 Dollar für eine Reisepass-ID.

Hacker versuchen mit allen Mitteln, persönliche Daten von Usern zu stehlen, um sie gewinnbringend zu verkaufen. Auf der anderen Seite steht der Verbraucher, der nicht immer für Technologie bezahlen will, um sich zu schützen.

Dazwischen liegt durchaus ein enormes Spannungsfeld: Das amerikanische Fernwartungsspezialist LogMeIn hat kürzlich in einer Studie Nutzer danach befragt, was ihre Hauptmotive sind, um neue Technologien auszuprobieren. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Die Daten zeigen, dass die Menschen bei ihrer Technologie dem Spaß den Vorrang vor Sicherheit einräumen: 62 Prozent der Befragten gaben an, dass sie eher bereit sind, neue Anwendungen auszuprobieren, wenn sie Unterhaltung bieten – … … weiterlesen

Die Datenvolumen in den Unternehmen wachsen von 2016 bis 2019 um den Faktor 9

Aufrund des rasanten Wachstums der Datenmengen kosten Verluste die Firmen inzwischen fast 900.000 Euro im Jahr. 

Die Datenvolumen in den Unternehmen wachsen auch weiter ungebremst – und stellen diese vor immer größere Herausforderungen: So verwalten Firmen heute im Schnitt fast 40 Prozent mehr Daten als noch vor einem Jahr.

Mit diesem rasanten Wachstum gehen neue Herausforderungen einher: So glaubt die große Mehrheit der Unternehmen, dass ihre aktuellen Datensicherheitslösungen ihren zukünftigen Geschäftsanforderungen nicht mehr gerecht werden. Zu diesen Ergebnissen kommt die vierte Auflage seiner Studie Global Data Protection Index, die der amerikanische IT-Konzern Dell Technologies kürzlich veröffentlicht hat.

Demnach verwalteten die Unternehmen im vergangenen Jahr durchschnittlich 13,5 Petabyte (PB) an Daten – und damit fast 40 Prozent mehr als 2018 (9,7 PB). Im Vergleich zu 2016, als 1,45 PB an … … weiterlesen

Datendiebstahl physikalisch: 28 Milliarden Dollar Verlust durch Kredit- & Geldkarten-Betrug 2018

Der Betrug mit Kredit- und Geldkarten ist die größte physikalische Bedrohung persönlicher Daten überhaupt – die wichtigsten Zahlen & Fakten.

Über Datendiebstahl und -verlust schreibe ich regelmäßig hier im Blog, sei es aufgrund von Hackerangriffen per Phishing und Malware, sei es aufgrund falscher Sicherheitseinstellungen und offener Netzwerke.

Bislang vergleichsweise wenig beachtet ist dagegen das Phänomen des physikalischen Datendiebstahls – völlig zu Unrecht übrigens: Mit Verlusten in Höhe von 28 Milliarden Dollar weltweit ist der Betrug mit Kredit- und Geldkarten die größte physikalische Bedrohung persönlicher Daten überhaupt.

Dabei nutzen Betrüger verschiedene Methoden, um in einem „Man-in-the-Middle„-Angriff auf illegalem Wege an die Kartendaten der zumeist unbedarften Nutzer zu gelangen – und diese danach Abräumen der Konten zu nutzen.

Der älteste bekannteste Weg, um auf physikalischem Wege … weiterlesen

Krokers RAM: Ein Gutes hat das Corona-Virus – Firmen denken endlich beim Home-Office um!

Mein Rant am Morgen: Trotz aller Lippenbekenntnisse sträuben sich viele Arbeitgeber in Deutschland bisher gegen Neuerungen wie Heimarbeit oder virtuelle Meetings. Das ändert angesichts der laufenden Pandemie gerade – weil die Unternehmen schlicht gezwungen sind umzudenken. 

Über das innovationsfeindliche Klima in Deutschland hatte ich erst in dieser Woche mal wieder geschrieben: Es ist unter anderem geprägt durch Ablehnung von technologischen Trends bei vielen Deutschen, beflügelt vor allem durch weitgehende Unwissenheit zu Trends wie Cloud Computing, Big Data & Co.

Die hiesige Aversion gegenüber neuen Technologien – und damit verbunden neuen Abläufen und Prozessen – zeigt sich aber auch noch auf ganz anderem Felde: So stehen viele Unternehmen beispielsweise dem Thema Home Office immer noch skeptisch bis ablehnend gegenüber.

Und das trotz aller Lippenbekenntnisse etwa hinsichtlich … … weiterlesen

Top-Marken der Generationen: Millenials lieben Playstation, Gen X Apple – Baby Boomer Amazon

Die jeweiligen Top-Marken unterscheiden sich durchaus signifikant – abhängig davon, welches Unternehmen zu welcher Zeit besonders prägend war.

Die beliebtesten Marken der Welt habe ich ja schon öfter hier im Blog präsentiert. Gerade über längere Zeiträume zeigen sie auch recht deutlich, wie sich Konsumgewohnheiten zwischen verschiedenen Industrien ändern.

So liegen aktuell über alle Altersgruppen hinweg drei IT-/Internet-Unternehmen an der Spitze: So sind Amazon, Apple und Google laut der britischen Unternehmensberatung Brand Finance Anfang 2020 die wertvollsten Marken der Welt.

Spannend sind aber neben zeitlichen Veränderungen auch Unterschiede zwischen verschiedenen Altersklassen. Genau das beleuchtet die New Yorker Agentur MBLM in ihrer jährlichen „Brand Intimacy Study“ – also dem Ranking besonders vertrauter Marken.

Interessanter Befund: Die jeweiligen Top-Marken unterscheiden sich durchaus signifikant. Die … … weiterlesen

Deutsche kennen neue Technologien im Schnitt zu 70 Prozent nicht einmal dem Namen nach

Selbst von den Deutschen, die ein paar Digital-Technologien dem Namen nach kennen, hat weniger als die Hälfte eine grobe Ahnung, wie diese funktionieren.

Immer wieder wird Deutschland ein innovationsfeindliches Klima attestiert, in dem neue Technologien mit Argwohn betrachtet oder abgelehnt werden. Dass es hierzulande mit Technikbegeisterung tatsächlich nicht sehr weit her ist, zeigt jetzt eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Münchner Kommunikationsagentur Maisberger.

„Kroker’s Look @ IT“ veröffentlicht die Ergebnisse der Befragung heute exklusiv vorab. Eines der überraschenden – und zugleich auch bezeichnenden – Ergebnisse: Neue Technologien sind in der deutschen Bevölkerung im Schnitt zu 70 Prozent nicht einmal dem Namen nach bekannt.

IoT? Big Data? Augmented Reality? Wer glaubt, die Deutschen seien hier am Puls der Zeit, täuscht sich gewaltig! Bitcoin und Blockchain? Hat der … … weiterlesen

Die dunkle Seite der Wolke: Fast die Hälfte aller Cyberbedrohungen sind Cloud-basiert

Cyberkriminelle nutzen vermehrt die Cloud, um sich unauffällig Zugriff zu verschaffen, ihre Erfolgsquote zu erhöhen und ihrer Entdeckung zu entgehen.

Je mehr sich die Cloud-Nutzung in den Unternehmen ausbreitet, desto größer wird auch das Risiko entsprechender Angriffe. Was fast wie ein banaler Befund klingt, belegen jetzt auch quantitativ erste Studien.

So stammt inzwischen fast die Hälfte aller bösartigen Bedrohungen aus der Cloud (44 Prozent). Offensichtlich nutzen Cyberkriminelle vermehrt die Cloud als eine effektive Methode, um unerkannt zu bleiben. Das ist der zentrale Befund einer Auswertung von Millionen Nutzerdaten weltweit, die der amerikanische Cloud-Security-Spezialist Netskope aus Santa Clara/Kalifornien durchgeführt hat.

„Kroker’s Look @ IT“ veröffentlicht die Ergebnisse aus dem neuen „Cloud and Threat Report“  heute exklusiv vorab.

Demnach ist inzwischen die überwältigende Mehrheit aller Unternehmensanwender in der Cloud und nutzt … … weiterlesen

Die meistverkauften Spielkonsolen aller Zeiten: PS2 vor PS4 und Playstation

Der japanische Unterhaltungselektronikriese Sony lässt keinen seiner Konkurrenten aufs Treppchen. Erzrivale Microsoft kommt erst auf Rang 6.

Mitte der vergangenen Woche hat sie ihren 20. Geburtstag gefeiert: Die Rede ist von der Playstation 2, die am 4. März 2000 in Japan auf den Markt kam. In Europa ließ sich Sony übrigens noch ein halbes Jahr Zeit: In Deutschland kam die schwarze Flunder im November 2000 in die Läden – siehe hier meine damalige WiWo-Analyse bei Tumblr.

Die Launch sollte Sonys erfolgreichste Daddelkiste überhaupt markieren, wie sich heute im Rückblick zeigt: Denn mit 155 Millionen verkauften Geräten ist die PS2 die meistverkaufte Spielkonsole aller Zeiten – lässt man tragbare Minikonsolen wie etwa den Game Boy außer acht.

Mit großem Abstand auf die … … weiterlesen

Krokers RAM: Das Corona-Virus zeigt – die IT-Industrie muss ihre Lieferketten neu denken!

Mein Rant am Morgen: Die drohende Pandemie mit dem Corona-Virus offenbart die Achillesferse der globalen IT-Industrie – die starke Ausrichtung vieler Lieferketten auf China. Alternative Optionen für Fertigung und Beschaffung können das Risiko eines Produktionsausfalls verringern.

Im Finanzwesen bezeichnet Klumpenrisiko die Häufung von Ausfallrisiken in einer bestimmten Anlageklasse; in der Betriebswirtschaft meint dies das Risiko, wenn etwa ein Zulieferer nur von einem oder wenigen großen Auftraggebern abhängig ist.

Die derzeit drohende Pandemie mit dem Corona-Virus zeigt: Ein vergleichbares Klumpenrisiko existiert auch in der Logistik. Grund ist, dass viele Unternehmen gerade in der IT-Industrie ihre Lieferketten sehr stark auf China ausgerichtet haben, wo Corona mutmaßlich seinen Ursprung hat.

Aus diesem Grund ist China beispielsweise für Apple eine regelrechte offene Flanke, während Samsung vergleichsweise weniger stark betroffen ist, wie meine Kollegen … … weiterlesen

Elon Musk, Larry Ellison, Sheryl Sandberg & Co.: Die Geheimnisse wichtiger Tech-Milliardäre

Was man von Galionsfiguren aus dem Silicon Valley wie etwa LinkedIn-Gründer Reid Hoffman oder Dropbox-CEO Drew Houston lernen kann.

Fast jeder kennt Tech-Ikonen wie Steve Jobs oder Bill Gates, die ihre jeweiligen Babys Apple und Microsoft von der Picke auf begleitet – und letztlich mit der ihnen eigenen Beharrlichkeit bis zur globalen Dominanz gebracht haben.

Über das Vermächtnis von Jobs habe ich mit meinem Kollegen Matthias Hohensee nach seinem Tode im Oktober 2011 sogar eine „WirtschaftsWoche“-Titelsgeschichte geschrieben. Darin analysieren wir, was Unternehmer von so einer Galionsfigur lernen können, was sie nachahmen – und wovon lieber die Finger lassen sollten.

Quelle: WirtschaftsWoche 41/2011

Ähnliche Erkenntnisse liefert auch ein Blick auf Wirken und Handeln anderer … … weiterlesen

Zwei Drittel der KI-Abstinenzler wissen nicht, wie sie sich dem Thema nähern sollen

Wie Unternehmen, die bereits über KI-Initiativen verfügen, den bisherigen KI-Abstinenzlern als Vorbild dienen können.

Heute gibt’s die dritte und letzte Auswertung des aktuellen „Digitalisierungsmonitors 2020“ der Unternehmensberatung Bearing Point, für die 600 Unternehmensvertreter im deutschsprachigen Raum befragt wurden. „Kroker’s Look @ IT“ veröffentlicht auch die heutigen Ergebnisse exklusiv vorab.

Im ersten Teil ging’s um Richtlinien zu künstlicher Intelligenz (KI): Demnach halten sechs von zehn Managern eine ethische Auseinandersetzung mit KI für wichtig. Der zweite Teil drehte sich um die Haupttreiber von KI, die für ebenfalls je sechs von zehn Entscheidern in Effizienzsteigerungen sowie Prozessverbesserungen bestehen.

Dies zeigt: KI ist für Unternehmen spannend und vielversprechend. Doch wo und wie fängt man damit an? Genau das ist auch das Problem vieler Unternehmen: Immerhin … … weiterlesen

Deutscher Einzelhandel: Hälfte des Umsatzes mit Karte – aber drei Viertel der Einkäufe in bar

Acht von zehn Deutschen wollen auch künftig Kleineinkäufe wie beim Bäcker oder Kiosk bar begleichen – und zwar quer durch alle Altersgruppen.

Die Liebe der Deutschen zum Bargeld ist geradezu sprichwörtlich – doch selbst zwischen Rhein und Oder wandelt sich das Zahlverhalten. So werden auch in Deutschland neue Bezahlverfahren immer häufiger genutzt. Gleichwohl bleibt Bargeld als konstantes Zahlungsmittel erhalten – bei Jüngeren wie Älteren wohlgemerkt.

Das zeigen mehrere jährlich durchgeführte Befragungen und Studien zum Bezahlverhalten in Deutschland, die das Hamburger Datenportal Statista im Auftrag des Cash-Management-Anbieters Glory unter der Überschrift „Wie bezahlen die Deutschen am liebsten“ zusammengefasst hat.

Die Studien legen einen regelrechten Zwiespalt der Deutschen offen: Zwar haben Kartenzahlungen beim Umsatz inzwischen (fast) mit Bargeld gleichgezogen (48,6 Prozent). Gleichwohl haben Münzen und Scheine mit drei Viertel aller Transaktionen … … weiterlesen

Musikindustrie wächst 2019 auch in Deutschland wieder – beflügelt vom Streaming

Auf Spotify, Apple Music & Co. entfallen 2019 mit 55 Prozent erstmals deutlich mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes im deutschen Musikmarkt.

Die Musikindustrie ist aus mehrerlei Gründen ein gutes Beispiel, um die Auswirkungen der digitalen Transformation – ja gar der tiefgreifenden Dispruption – beispielhaft auf eine einzelne Branche durchzuexerzieren.

Zum einen war sie die – neben klassischen Medien – als erste Industrie vom kompletten Wandel aller Geschäftsmodelle betroffen, nämlich dem Übergang weg von einstmals boomenden physikalischen CDs über digitale Downloads bis hin zu Streaming á la Spotify & Co.

Zum anderen macht sie ebenso exemplarisch den Rückstands Deutschlands im Vergleich zum US-Markt deutlich: Laut aktuellen Zahlen des Bundesverbands Musikindustrie ist der Gesamtmarkt in Deutschland 2019 um vergleichsweise satte 8,2 Prozent auf 1,62 Milliarden Euro … … weiterlesen

Krokers RAM: Mehr Cloud erfordert auch mehr Rücksicht auf die IT-Sicherheit!

Mein Rant am Morgen: Die immer stärkere Verbreitung von Cloud-Diensten geht in vielen Unternehmen nicht einher mit steigender Sorgfalt bei der Cybersecurity. Die Multi-Cloud erfordert umfassendere Sicherheitskonzepte.

Die gute Nachricht zuerst: Vor allem getrieben durch die Notwendigkeit zur digitalen Transformation wird die Cloud-Nutzung in den Unternehmen immer mehr Normalität. Inzwischen sind weltweit die Hälfte aller Daten in der Internet-Wolke gespeichert, wie ich gestern exklusiv hier im Blog berichtet habe.

So weit, so erfreulich. Zugleich hat sich in vielen Unternehmen inzwischen ein regelrechter Cloud-Zoo entwickelt, bei denen sie mit teils Dutzenden verschiedenen Cloud-Anbietern zusammenarbeiten – je nach Segment Infrastruktur, Plattform bis hin zu den Anwendungen.

Derart komplexe Multi-Cloud-Umgebungen schaffen auch neue Angriffsszenarien, die sich Angreifer zu Nutze machen können, etwa durch gestohlene Zugangsdaten ohne Multi-Faktor-Authentifzierung. Wenig … … weiterlesen

Die Hälfte aller Daten in der Cloud gespeichert – und jede zweite Firma mit Sicherheitsverletzung

Die Multi-Cloud ist in der großen Mehrzahl der Unternehmen weltweit der neue Standard, aber auch ein großes Hindernis für die Datensicherheit.

Cloud Computing wird für immer mehr Unternehmen weltweit zum Normalfall – mehr noch: Organisationen haben inzwischen einen globalen „Cloud Tipping Point“ erreicht, der sie mit den Sicherheitsherausforderungen der digitalen Transformation konfrontiert.

So sind heute die Hälfte aller Unternehmensdaten in der Cloud gespeichert (50 Prozent) – und fast die Hälfte dieser Daten gilt als sensibel (48 Prozent). Zugleich ist bei fast jedem zweiten Unternehmen im vergangenen Jahr eine Sicherheitsverletzung vorgefallen (49 Prozent).

Das sind die zentralen Befunde der Studie „Data Threat Report 2020“, die der französische IT-Dienstleister Thales gemeinsam mit dem IT-Analysehaus IDC durchgeführt hat. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Da die Multi-Cloud-Nutzung für … … weiterlesen