Jeder zweite Mitarbeiter umgeht Security-Lösungen des eigenen Unternehmens

Immerhin vier von zehn Beschäftigten in Deutschland misstrauen ihrem Unternehmen hinsichtlich Datenschutz und -sicherheit.

Für eine funktionierende Cybersicherheit in Unternehmen ist neben technischen Vorkehrungen auch entscheidend, dass die Beschäftigten mitziehen. Das ist vielfach jedoch nicht gegeben – ganz im Gegenteil.

Mehr als die Hälfte aller Mitarbeiter in Deutschland finden die Nutzung der IT-Security-Systeme zu kompliziert und zeitraubend (54 Prozent). Das zeigt eine aktuelle Befragung von Cisco unter mehr als 1000 Angestellten in Deutschland. „Kroker’s Look @ IT“ veröffentlicht die Ergebnisse der Studie exklusiv vorab.

Weil viele IT-Sicherheitslösungen als zu umständlich angesehen werden, umgehen 55 Prozent der Mitarbeiter die Sicherheitsmaßnahmen ihres Unternehmens mindestens einmal pro Woche, um ihre Aufgaben zügiger zu erledigen. 17 Prozent tun dies sogar täglich.

Wieviel Zeit durch die Security-Lösungen verloren geht, zeigt die Studie ebenfalls. … … weiterlesen

Ein gutes Drittel aller Verbraucher weltweit nutzt mindestens ein medizinisches Wearable

Knapp drei Viertel aller Verbraucher weltweit – und zwei Drittel der Deutschen – wollen in den nächsten zwölf Monaten mehr Wearable-Technologien nutzen.

Das Thema Wearables – also die Nutzung von Computing-Gadgets, welche direkt am Körper getragen werden – wird für viele Endanwender immer wichtiger. Das zeigt nicht zuletzt der Erfolg der Apple Watch, die inzwischen an 102 Millionen Handgelenken weltweit getragen wird – das ist bei jedem zehnten iPhone-Nutzer.

Der zu Cisco gehörende und auf die Optimierung von Anwendungen spezialisierte Software-Anbieter AppDynamics hat mehr als 12.000 Verbrauchern aus 12 Ländern weltweit befragt, wie schnell diese Wearables und medizinische Produkte annehmen und wie hoch ihr Vertrauen in den Umgang mit ihren Daten durch Dritte ist.

Demnach nutzt bislang ein gutes Drittel aller Befragten weltweit mindestens ein … … weiterlesen

Verletzlichkeit von Tech-Companies: Apple springt 2021 um fast 500 Prozent nach oben

Apple ist nach Google und Microsoft am stärksten von Hackerangriffen betroffen – auch aufgrund der zunehmenden Größe seines Ökosystems.

Die steigende Zahl von Cyberangruffen und Datenverlusten trifft längst nicht mehr nur die Anwenderunternehmen rund um den Globus. Auch die großen IT-Konzerne geraten zunehmen ins Visier von Hackern und Kriminellen.

Dabei genießt vor allem Apple bis heute den Ruf von besonders sicheren und zuverlässigen Produkten und Diensten – ein Attribut, dass die Jungs & Mädels aus Cupertino

Laut einem kürzlich veröffentlichten Report des Anbieters von Virtual Private Networks AtlasVPN kletterte die Zahl der Lecks rund um Apple 2021 fast um den Faktor sechs (plus 467 Prozent) – davon 67 Prozent im ersten und satte 380 Prozent im zweiten Halbjahr (Grafik zum Vergrößern anklicken):

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Xbox Series überholt Playstation 5 – Nintendo Switch auf Platz 3 aller Konsolen-Besteller

Unter anderem der Chipmangel hat für einen Wachablösung bei der neuesten Konsolengeneration gesorgt – erstmals seit zehn Jahren.

Der Chipmangel hat seit langem auch und gerade die Spielkonsolenbranche im Griff. Schon Anfang des vergangenen Jahres machten Berichte die Runde, Gamer müssten noch monatelang auf die Playstation 5 warten, weil Hersteller Sony über nicht genügend Halbleiterbausteine für die neueste Konsolengeneration verfüge.

Auch heute, anderthalb Jahre nach dem Start ist die begehrte Daddel-Box weiterhin nur schwer zu bekommen. Unter anderem deshalb sind die Verkaufspreise – auch für gebrauchte Playstation 5 – regelrecht durch die Decke geschossen.

Und: Im Markt für Spielkonsolen hat sich erstmals ein Wachwechsel vollzogen. Die meistverkaufte Konsole ist seit Ende 2020 die mobile Nintendo Switch; auf dem zweiten Platz rangierte die Playstation 5. Jetzt … … weiterlesen

Krokers RAM: Von wegen New Work – „Great Resignation“ ist auch in Deutschland spürbar!

Mein Rant am Morgen: Frust über wachsende Arbeitsbelastung und Unzufriedenheit wegen inflexibler Arbeitsmodelle treibt immer mehr Beschäftige zur Kündigung. Die Unternehmen können den Teufelskreislauf nur, durchbrechen, indem sie mehr auf die Wüsche der Mitarbeiter eingehen.

Oberflächlich betrachtet hat die mehr als zwei Jahre währende Corona-Pandemie für viele Beschäftigte Verbesserungen durch neue flexible Arbeitsformen wie etwa Home Office oder Remote Work gesorgt.

Gleichzeitig fühlen sich immer mehr Mitarbeiter in den Unternehmen wegen Kündigungen von Kollegen im großen Stil – in den USA bereits „The Great Resignation getauft – einem erhöhten Druck am Arbeitsplatz ausgesetzt.

Die Folge sind Überforderung und Unzufriedenheit in wachsender Breite – die ihrerseits wieder die große Kündigungswelle weiter anfachen – auch in Deutschland: So bewirbt sich aktuell jeder fünfte deutschen Angestellte um eine … … weiterlesen

Womit die fünf großen amerikanischen Tech-Konzerne ihre Milliardenerlöse erwirtschaften

Wie Google, Amazon, Apple, Facebook und Microsoft zusammen auf 1,4 Billionen Dollar Umsatz kommen – ein Überblick.

Tech regiert die Welt, und das gilt allen voran die amerikanischen Tech-Riesen: Allein ein Blick auf die 100 größten Unternehmen der Welt zeigt die Dominanz, die man auch so überschreiben könnte: USA & IT gegen den Rest der Welt

Diese Dominanz zeigt sich auch beim Blick auf die ganz aktuellen Zahlen der fünf amerikanischen Tech-Konzerne Google, Amazon, Apple, Facebook und Microsoft – im IT-Jargon häufig auch als GAFAM abgekürzt.

Demnach haben die US-Riesen im vergangenen Jahr 2021 zusammen 1,4 Billionen Dollar Umsatz erzielt. Spannend dabei der Unterschied im Geschäftsmodell: Amazon, Apple und Microsoft verkaufen ihren Kunden vor allem Produkte; Google und Facebook verkaufen umgekehrt ihre Kostenlos-Kunden als Produkte … … weiterlesen

Engpässe in Transport und Logistik für drei Viertel der Unternehmen größte Herausforderung

Bis 2025 planen vier von fünf Logistikverantwortlichen das KI-gestützte Bestandsmanagement in Echtzeit für mehr Resilienz in der Lieferkette.

Die Coronapandemie sorgt seit mehr als zwei Jahren für Chaos und Stress in den globalen Lieferketten; hinzu kommen Störungen wie etwa das im Suezkanal festsitzende Containerschiff Evergiven 20021 sowie aktuell der Krieg in der Ukraine.

Wenig verwunderlich also, dass für mehr als jeden zweiten Logistikverantwortlichen in den Unternehmen die digitale Transformation ihrer Lieferkette in den nächsten drei Jahren das wichtigste Instrument für mehr Widerstandsfähigkeit ist (53 Prozent). Das ist der zentrale Befund einer gemeinsamen Studie von IBM und dem Process-Mining-Anbieter Celonis unter 500 Chief Supply Chain Officern (CSCOs).

So erwarten knapp drei Viertel der befragten CSCOs, dass ihre Prozesse und Arbeitsabläufe in den nächsten drei bis fünf Jahren automatisiert werden … … weiterlesen

Phishing stieg weltweit um 29 Prozent auf neuen Höchstwert von 874 Millionen Angriffe

Einzel- und Großhandelsunternehmen hatten mit einem Plus von 400 Prozent die Hauptlast des aktuellen Anstiegs beim Passwortdiebstahl zu tragen.

Das Abgreifen von Passwörtern und anderen sensiblen Daten per gefälschter Mails – im IT-Jargon auch Phishing für Passwort Fishing genannt – ist seit jeher eine der am weitesten verbreiteten Cyberbedrohungen.

2021 stieg die Zahl der Phishing-Attacken um 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf einen neuen Höchstwert von fast 874 Millionen Angriffen. Das ist der Kernbefund des ThreatLabz Phishing Reports 2022, den der Cloud-Sicherheits-Anbieter Zscaler mit Sitz im kalifornischen San Jose kürzlich veröffentlicht hat.

Einer der Gründe für die Zunahme dieser Art von Angriffen ist die niedrige technische Einstiegshürde. Kriminelle nutzen aktuelle Ereignisse, wie die Corona-Pandemie oder Kryptowährungen als Aufhänger, um ahnungslose Opfer zur Herausgabe vertraulicher Daten in Form … … weiterlesen

Great Resignation: Ein Fünftel der deutschen Beschäftigten erwägt Kündigung wegen Druck

Die Automatisierung von sich wiederholenden Bürotätigkeiten kann der aus den USA herüberschwappenden Kündigungswelle entgegenwirken.

Die Mehrheit der weltweiten Büroangestellten fühlt sich aufgrund der Kündigung von Kollegen im vergangenen Jahr einem erhöhten Druck am Arbeitsplatz ausgesetzt. Dieser in den USA bereits „The Great Resignation“ getaufte Trend ist auch in Deutschland zu spüren. So mussten neun von zehn deutschen Arbeitnehmern aus diesem Grund neue Aufgaben außerhalb ihrer Stellenbeschreibung übernehmen.

Mehr noch: Infolgedessen zieht immerhin ein Fünftel der hiesigen Beschäftigten in den nächsten sechs Monaten eine Kündigung in Betracht (22 Prozent). Das sind die zentralen Befunde einer Studie des Anbieters von Automatisierungssoftware UiPath. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Demnach ist die Great Resignation eine akute Herausforderung für Unternehmen. So gab jeder zweite Befragten an, dass er durch … … weiterlesen

Krokers RAM: Auch Windows 11 folgt einer seit fast drei Dekaden gültigen Microsoft-Faustregel!

Mein Rant am Morgen: Die Begeisterung für die neueste Windows-Version hält sich in Grenzen – bei Unternehmen wie Privatkunden. Damit bewahrheitet sich einmal mehr ein alte, seit fast 30 Jahren gültige Faustformel: Nur jedes zweite Windows-Release wird ein kommerzieller Erfolg.

Windows 11 dümpelt ein Dreiviertel Jahr nach seinem Start abgeschlagen vor sich hin: Laut jüngsten Zahlen liegt die neueste Auflage des Betriebssystemklassikers aus dem Hause Microsoft sogar noch hinter dem vor 20 Jahren veröffentlichten Urahn Windows XP, wie ich in dieser Woche hier im Blog berichtet habe.

Zwar weist Microsoft in einer Stellungnahme darauf hin, bei den in ihren Augen verlässlicheren Marktforschern von StatCounter läge Windows 11 bei knapp neun Prozent – auch das ist aber deutlich weniger als etwa der Vor-Vor-Vorgänger … … weiterlesen

Nutzungsdauer & Beliebtheit bei Teens: Wie TikTok den Social-Primus Facebook abhängt

Trotz jüngster Positivmeldungen bei den Nutzerzahlen bleibt das weltgrößte soziale Netzwerk unter Druck – vor allem durch die Video-App TikTok.

Anfang Februar war das Geschrei an den Börsen groß: Das weltgrößte soziale Netzwerk Facebook hatte erstmals in seiner Geschichte Nutzer verloren – was Anleger allein am Tag nach der Bekanntgabe mit einem Minus von 200 Milliarden Dollar beim Börsenwert quittierten. Ist der Peak Social also tatsächlich bereits überschritten?

Zumindest laut den Ende April veröffentlichten Zahlen des Mutterkonzerns Meta erst einmal nicht: Denn trotz sinkendem Nettogewinn stieg die Zahl der täglich aktiven Facebook-Nutzer wieder, und zwar auf 1,960 Milliarden Menschen – das sind rund 82 Million aktive Nutzer mehr als im Vorjahresquartal.

Alles wieder Eitel Sonnenschein bei der Zuckerberg-Company? Mitnichten, wie ein Blick … … weiterlesen

Marktanteil von Windows 11 liegt derzeit noch unter dem des 20 Jahre alten Windows XP

Ein Dreivierteljahr nach dem Start ist das neueste Microsoft-Betriebssystem noch nicht sonderlich vom Fleck gekommen, wie aktuelle Zahlen zeigen.

Ende Juni 2021 – also vor einem guten Dreivierteljahr – hat Microsoft Windows 11 präsentiert, den neuesten und insgesamt 13. Aufguss seines Betriebssystem-Klassikers seit der Erstversion Windows 1.0 im November 1985.

Laut einer jüngst veröffentlichten Studie von Lansweeper, einem belgischen Tool für das Management von Netzwerkressourcen, ist Windows 11 bisher aber noch nicht sonderlich vom Fleck gekommen.

Demnach nutzen immer noch mehr als vier von fünf Windows-Nutzern den Vorgänger Windows 10 (80,34 Prozent) – während die allerneueste Betriebssystemveriante gerade mal auf einen Anteil von 1,44 Prozent kommt (Grafik zum Vergrößern anklicken):

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Zwei Drittel der deutschen Unternehmen sind nicht bereit für die Data Economy

Immerhin sechs von zehn hiesigen Firmen haben es sich zum Ziel gesetzt, ihr gesamtes Unternehmen für den Umgang mit Daten zu qualifizieren.

Heutzutage wollen viele Unternehmen Daten-gesteuert arbeiten aber nur wenige erfüllen tatsächlich die Voraussetzungen, um an der Data Economy teilzunehmen. Eine der dafür zentralen Voraussetzungen ist die Fähigkeit, Daten kontrolliert über Unternehmensgrenzen hinweg teilen und Daten Dritter nahtlos in die eigenen Systeme integrieren zu können.

Doch nur gut ein Drittel der Führungskräfte in deutschen Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 250 Millionen Dollar geben an, dass sie dies beherrschen (35 Prozent; international: 45 %). Anders ausgedrückt: Zwei Drittel der hiesigen Firmen sind nicht bereit für die Data Economy. Das ist der zentrale Befund einer aktuellen Studie des amerikanischen Datenspezialisten Snowflake.

Fast die Hälfte aller Unternehmen hat … … weiterlesen

Zwei von drei deutschen Unternehmen im Jahr 2021 von Erpresser-Malware betroffen

Die durchschnittlichen Lösegeldsummen für die Datenfreigabe bei Verschlüsselungsangriffen hat sich gegenüber 2020 verdoppelt.

Das Bedrohungspotenzial mit Erpresser-Malware – im IT-Jargon auch Ransomware genannt – nimmt weiter zu, weltweit und in Deutschland. Demnach waren im Jahr 2021 zwei Drittel aller Unternehmen in Deutschland von Ransomware betroffen (global 66 Prozent) – ein Anstieg gegenüber 46 Prozent im Jahr 2020.

Entsprechend steigen Summen, die Unternehmen auf den Tisch blättern. So hat sich das durchschnittliche Lösegeld, das von deutschen Unternehmen gezahlt wurde, deren Daten bei ihrem größten Ransomware-Angriff verschlüsselt wurden, gegenüber dem Jahr davor fast verdoppelt und beträgt 253.160 Euro.

Das sind die zentralen Befunde der neuen Studie „State of Ransomware 2022“, die der britische IT-Sicherheitsanbieter Sophos kürzlich veröffentlicht hat. Der Bericht fasst die Auswirkungen von Ransomware auf 5.600 mittelständische Unternehmen in … … weiterlesen

Krokers RAM: Trotz Kauf durch Elon Musk – CEOs präferieren LinkedIn statt Twitter!

Mein Rant am Morgen: Alle Welt redet von der Twitter-Übernahme durch den Tesla-Chef – aber wenig darüber, welche Relevanz der Kurznachrichtendienst außerhalb der engen Twitter-Bubble überhaupt hat.

Es war vermutlich jene Meldung, die in dieser Woche am meisten Wellen geschlagen hat, auch und gerade in den sozialen Netzwerken: Der in manchen Social-Media-Bubbles nicht unumstrittene Tesla-Chef Elon Musk will den Kurznachrichtendienst Twitter für 44 Milliarden Dollar kaufen und von der Börse nehmen.

Schon wittern Kritiker in dem Schachzug einen Angriff auf die Meinungsfreiheit, weil Musk bisweilen auch Journalisten aussperrt, die ihm nicht passen oder kritische Analysten beleidigt – und hinterfragen seine charakterliche Eignung.

Dabei bleibt ein Aspekt bisher weitgehend unbeleuchtet: Wie relevant Twitter als soziales Medium überhaupt noch ist. Denn die amerikanische Zwitscherplattform … … weiterlesen

SAP, Salesforce & Co. Der Milliardenmarkt Unternehmenssoftware nach Segmenten

Die Untermärkte Kundenbeziehungsmanagement (CRM) und Firmensteuerung (ERP) dominieren das Geschäft mit Unternehmenssoftware – mit Salesforce und SAP als jeweilige Marktführer.

Es ist ein vermeintlich langweiliger Markt – aber eben doch ein gigantisches Milliardengeschäft: Die Rede ist vom IT-Segment der Unternehmenssoftware, also Lösungen von Anbietern wie SAP, Salesforce, Oracle & Co, in dem weltweit insgesamt 201,4 Milliarden Dollar umgesetzt werden. Die Zahlen hat das Hamburger Datenportal Statista kürzlich im Rahmen seines Technology Market Outlook veröffentlicht.

Mit fast 59 Milliarden Dollar entfällt knapp 30 Prozent des Gesamtmarktes auf das Segment Kundenbeziehungsmanagement (Customer Relationship Management, CRM) – hier ist der amerikanische Cloud-Anbieter Salesforce führend.

Die zweitgrößte Kategorie ist mit 38 Milliarden Dollar – das entspricht knapp einem Fünftel des Gesamtmarktes – das Segment Unternehmenssteuerung, im Branchenjargon auch Enterprise Ressource Planning (ERP) … … weiterlesen

Mehr als ein Drittel der Unternehmen nutzen Cloud Computing für nachhaltigere Prozesse

Die Migration in die Internet-Wolke könnte von 2021 bis 2024 weltweit kumuliert mehr als eine  Milliarde Tonnen CO2 vermeiden.

Cloud Computing hat für viele Unternehmen in Deutschland nicht nur eine IT-strategische Komponente, etwa weil die Nutzung der Internet-Wolke eine wichtige Voraussetzung für Home Office und Mobile Work darstellt.

Mehr als jedes dritte Unternehmen setzt die Cloud zudem zur Reduzierung seines CO2-Fußabdrucks ein (37 Prozent), ein weiteres Drittel plant dies (32 Prozent). Das ergab eine Studie des Analystenhauses IDC, die der deutsche Cloud-Anbieter Ionos mit unterstützt hat und für die 200 Unternehmen in Deutschland befragt wurden.

Die Informationstechnologie lässt sich zur Dekarbonisierung laut Studie auf doppelte Weise nutzen: Beim Greening of IT wird die Ökobilanz von Hard- und Software selbst optimiert. Hinter Greening by IT wiederum steht die Idee, … … weiterlesen

Über 80 Prozent der deutschen Unternehmen rechnen 2022 mit Cybersicherheitsvorfall

Knapp neun von zehn Unternehmen in Deutschland wurden in den vergangenen zwölf Monaten ein oder mehrmals Ziel von Cyberangriffen, die in die Netzwerke oder die Systeme des Unternehmens eingedrungen sind.

Das Cyberrisiko ist für Unternehmen weiterhin erhöht – und zwar weltweit ebenso wie in Deutschland und Europa. So gehen 84 Prozent der deutscher Unternehmen (weltweit 76 Prozent) davon aus, in den nächsten zwölf Monaten von einem erfolgreichen Cyberangriff betroffen zu sein.

Mehr als jeder fünfte Befragte in Deutschland hält das sogar für „sehr wahrscheinlich“ (22 Prozent; weltweit 25 Prozent). Das sind die zentralen Befund einer Studie des japanischen IT-Sicherheitsanbieters Trend Micro. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Der halbjährlich erscheinenden Cyber Risk Index (CRI) von Trend Micro misst die Diskrepanz zwischen dem aktuellen … … weiterlesen

Deutsche Social-CEOs 2022: SAP-Chef Christian Klein vor VW-Boss Herbert Diess

Für zwei Drittel aller Vorstandschefs im DAX 40 ist LinkedIn das wichtigste soziale Netzwerk. Weitere relevante soziale Kanäle sind Twitter und Instagram.

SAP-CEO Christian Klein ist Deutschlands erfolgreichster DAX-40-Konzernchef im Social Web. Auf den Plattformen LinkedIn, Instagram und Twitter kommuniziert er in Summe besser als die Konkurrenz. Auf den Plätzen folgen VW-Chef Herbert Diess und Telekom-CEO Tim Höttges. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie der Münchner PR-Agentur Cocodibu und der privaten Hochschule Macromedia.

Für das Ranking haben die Experten drei Kriterien ermittelt, ausgewertet und gewichtet: Zum einen die jeweiligen Followerzahlen der Chefs (Audience); dann das Feedback – also Reaktionen, Kommentare und Views – der Follower (Buzz) sowie schließlich die Anzahl der Veröffentlichungen (Commitment) im Zeitraum Januar bis Dezember 2021.

Mit dieser Methode kommt SAP-Chef Klein auf einen … … weiterlesen

Krokers RAM: Deutschland bei Startups – gut, aber nicht gut genug!

Mein Rant am Morgen: Zwar hat sich die hiesige Startup-Szene jüngst positiv entwickelt – ein Vergleich mit Großbritannien oder Israel zeigt aber, dass sich Deutschland bei Neugründungen weiterhin unterproportional schlägt. 

Aktuell gab es über die deutsche Startup-Szene positive Nachrichten, zumindest vordergründig: Laut aktuellen Zahlen des amerikanischen Risikokapital-Datenbankanbieters CB Insights rangiert Deutschland mit 26 Startups mit einer Bewertung von mehr als einer Milliarde Dollar international auf dem fünften Platz.

Diese im Jargon der Szene aus Gründern und Kapitalgebern auch Einhörner genannten größten wertvollsten Startups gelten gleichsam als Leuchttürme für das jeweilige Ökosystem. In Deutschland zählen unter anderem der Software-Anbieter Celonis und die Direktbank N26 zu den bekanntesten Unicorns.

Bei Lichte betrachtet relativieren sich jene Zahlen allerdings wieder: Denn Großbritannein ist mit gut 67 Millionen Einwohnern ein … … weiterlesen

1 Million Angriffe in den ersten 72 Stunden: Die Folgen der Log4Shell-Schwachstelle in Zahlen

Die Lücke im Java-Logger Log4j betrifft hunderte Millionen Java-basierter Anwendungen weltweit. Knapp ein Drittel der betroffenen Unternehmen hat noch keine Aktualisierung aufgespielt, um, die Schwachstelle zu schließen.

Ende 2021 machte sie erstmals von sich reden, die Schwachstelle namens Log4Shell, die Softwaresysteme basierend auf der Programmiersprache Java betrifft: Log4Shell ist eine Lücke in dem Programm Log4j – ein sogenannter Logger, der wie ein automatisches Notizbuch protokollieren soll, welche Programmschritte in Java ausgeführt oder welche Daten übertragen werden.

Schon kurz nach dem Bekanntwerden von Log4Shell im Dezember des vergangenen Jahres bewertete das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Cyberlücke mit der höchsten Warnstufe „Rot“.

Laut aktuellen Zahlen des amerikanischen Cloudsecurity-Anbieters Qualys mit Sitz im kalifornischen Foster City haben derzeit 30 Prozent der … … weiterlesen

Einhörner-Herde wächst auf mehr als 1000 Milliarden-Dollar-Startups weltweit

Deutschland rangiert mit immerhin 26 Startups mit einer Bewertung von mehr als einer Milliarde Dollar international auf dem fünften Platz.

Nicht börsennotierte Start-ups, deren Unternehmenswert die magische Marke von einer Milliarde Dollar überquert, gelten im Jargon der Szene von Gründern und Risikokapitalgebern gemeinhin als Unicorns: Schließlich waren derart wertvolle Neugründungen lange ähnlich selten wie die namensgebenden Fabelwesen.

Das hat sich inzwischen gründlich geändert. Erstmals überhaupt hat die Zahl der Einhörner im März die 1000er Marke übersprungen: Wie der amerikanische Risikokapital-Datenbankanbieter CB Insights vermerkt, ist die Einhorn-Herde inzwischen auf 1068 Milliarden-Startups weltweit angewachsen.

Allein im vergangenen Jahr 2021 wurden demnach 519 dieser Unicorns „geboren“. Mit 554 Einhörnern stellen die Vereinigten Staaten die Hälfte dieser wertvollen Herde; auf China entfallen mit 180 auf dem zweiten Rang knapp 17 … … weiterlesen

9,7 Millionen Denial-of-Service-Angriffe-Angriffe im Jahr 2021 – minus 3 Prozent gegenüber 2020

Die Zahl der Cyberangriffe hat ihren Corona-Höhepunkt von 2020 überschritten – liegt aber immer noch deutlich über dem Vor-Pandemie-Niveau.

Ich hoffe, Sie hatten geruhsame Feiertage, liebe Leserinnen & Leser! Und weiter geht’s nach meinem Osterurlaub mit dem Thema IT-Sicherheit. Nachdem Cyberkriminelle den Start der Corona-Krise im Jahr 2020 dazu nutzten, Schwachstellen durch die veränderte Internetnutzung in vielen Unternehmen – vor allem wegen Home Office – auszunutzen, ist die Angriffswelle im vergangenen Jahr etwas abgebbt.

Demnach gab es 2021 rund 9,75 Millionen verteilte Denial-of-Service-Angriffe (distributed Denial-of-Service oder DDoS – siehe Erläuterung). Das ist ein Rückgang von 3 Prozent gegenüber der Rekordzahl von Millionen Attacken im Jahr 2020. Das ist die zentrale Aussage einer Studie, die der amerikanische IT-Security-Anbieter Netscout kürzlich veröffentlicht hat.

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Krokers RAM: Beschleunigt endlich den Breitbandausbau in Deutschland!

Mein Rant am Morgen: Die Versorgung mit schnelle Internetanschlüssen in Deutschland ist weiterhin bestenfalls mittelprächtig – das gilt für Privatnutzer wie Unternehmen gleichermaßen. Staat und Netzbetreiber müssen endlich handeln, damit die deutsche Wirtschaft nicht immer weiter zurückfällt.

Über das Thema mangelhafte Internet-Versorgung in Deutschland habe ich mir in den vergangenen zwölf Jahren, in denen ich dieses Blog schon betreibe, regelrecht die Finger wund geschrieben.

Ein kurzer Blick ins Archiv offenbart: Der erste Beitrag zum Thema datiert auf April 2013 – also vor ziemlich genau neun Jahren unter der Überschrift: „Status Quo im Internet: Deutschland bei den schnellsten Web-Zugängen nur auf Platz 19

Es war dasselbe Jahr, in dem die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einer Pressekonferenz mit dem seinerzeitigen US-Präsidenten Barack Obama den Spruch … … weiterlesen

Nur ein Viertel aller hiesigen Internetanschlüsse mit 150 Megabit pro Sekunde oder mehr

Im dritten Gang über die Datenautobahn: Nur jeder zweite Internetanschluss ist schneller als 50 Megabit pro Sekunde – die tatsächlichen Raten oft darunter.

Erst Anfang der Woche habe ich hier im Blog über die Bedeutung einer stabilen Breitbandverbindung für Unternehmen geschrieben: Demnach ist fehlendes schnelles Internet für 82 Prozent der deutschen Firmen ein Grund für Standortverlegung.

Dass Deutschland bei schnellen Internetanschlüssen – und hier insbesondere beim Ausbau mit superschneller Glasfaserversorgung – seit Jahren hinterher hinkt, ist ein Dauerthema auch und gerade an dieser Stelle.

Wie wenig sich bis heute für Privatnutzer getan hat, zeit ein Blick auf Daten von www.breitbandmessung.de, einem 2015 ins Leben gerufenen Projekt der Bundesnetzagentur. Zwar erreichen acht von zehn Internetanschlüssen eine Mindestgeschwindigkeit von 16 Megabit … … weiterlesen

Eins von fünf Unternehmen würde für seine Daten Lösegeld zahlen – oder hat bereits gezahlt

Jedes fünfte Unternehmen war im vergangenen Jahr mit Erpressersoftware betroffen – knapp die Hälfte davon mit erheblichen Auswirkungen.

Malware, Ransomware und Phishing sind nach wie vor die größten Cyberbedrohungen für globale Unternehmen. So war immerhin jedes fünfte Unternehmen im vergangenen Jahr von einem Ransomware-Angriff betroffen (21 Prozent), wobei 43 Prozent davon erhebliche Auswirkungen auf den Betrieb hatten.

Damit nicht genug: Ein Fünftel der IT-Entscheidungsträger weltweit gibt an, dass sie Lösegeld für ihre Daten zahlen würden oder bereits gezahlt haben (22 Prozen). Das sind die zentralen Befunde der Studie „Data Threat Report 2022“, die der französische IT-Dienstleister Thales gemeinsam mit dem Analysehaus 451 Research, Teil von S&P Global Market Intelligence, durchgeführt hat.

Dennoch geben 41 Prozent der Befragten an, dass sie keine Pläne haben, ihre Sicherheitsausgaben zu ändern, selbst … … weiterlesen

Fehlendes schnelles Internet für 82 Prozent der deutschen Firmen Grund für Standortverlegung

Fast neun von zehn hiesigen Entscheidern glauben: Deutschland wird im internationalen Vergleich wirtschaftlich weiter zurückfallen, wenn der Glasfaserausbau schleppend vorangeht.

Hohe Bandbreiten sind für deutsche Unternehmen ein entscheidender Standortfaktor: Vier von fünf Firmen sehen einen fehlenden Zugang zu leistungsstarkem Internet als validen Grund, um einen Firmenstandort in ein erschlossenes Gebiet zu verlegen (82 Prozent).

Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Studie hervor, die der Marktforscher YouGov im Auftrag des Internetanbieters 1&1 Versatel unter mehr als 500 Firmenentscheidern durchgeführt hat.

Mobiles Arbeiten, Prozessoptimierungen, Kosteneinsparungen – Unternehmen sind heute mehr denn je auf eine zuverlässige Verbindung ins Netz angewiesen. So halten auch 83 Prozent der Studienteilnehmer leistungsfähiges Internet für überlebenswichtig.

Ebenso viele Befragte sind der Meinung, langsames Internet komme Unternehmen teuer zu stehen (84 Prozent). Und 85 Prozent glauben: … … weiterlesen

Die Hälfte aller Kunden verlässt Webseite nach einer einzigen Seite – Geduldsfaden wird kürzer

Mobil schlägt stationär bei der Ladezeit: Die durchschnittliche Ladezeit einer Webseite auf dem Smartphone ist besser ist als auf dem Desktop-PC.

Und tschüss! Die Hälfte aller Kunden verlässt eine Internet- oder mobile Webseite, nachdem sie sich nur eine einzige Seite angesehen haben – Tendenz steigend. Denn die Zahl derer, die noch auf Seite eins abbrechen, ist im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent höher.

Das ist einer der zentralen Befund einer neuen globalen Erhebung des Spezialisten für Nutzer-Erfahrung Contentsquare mit Hauptsitz in Paris. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse der Studie heute exklusiv vorab.

Conentsquare hat im Rahmen des jährlich erhobenen Digital Experience Reports über 46 Milliarden Web-Sessions auf mehr als 3800 Internetseiten aus dem gesamten Jahr 2021 untersucht. Die zentralen Ergebnisse:

Krokers RAM: Unternehmen müssen stärker in die Datenkompetenz ihrer Mitarbeiter investieren!

Mein Rant am Morgen: Viele Führungskräfte in deutschen Firmen knausern bei der Weiterbildung ihrer Mitarbeiter – und lassen Schulungen für mehr Datenkompetenz nur jenen Beschäftigten zukommen, die ohnehin bereits mit Daten arbeiten. Das könnte sich in naher Zukunft rächen.

In den kommenden Jahren wird sich in vielen Unternehmen auch bei den Beschäftigten ein dramatischer Wandel vollziehen: Denn bis 2030 wird die Datenkompetenz zur gefragtesten Expertise von Arbeitnehmern in Deutschland avancieren.

Knapp neun von zehn Führungskräfte in deutschen Firmen erwarten, dass Mitarbeiter erklären können, auf welche Weise Daten sie in ihrer Entscheidungsfindung beeinflusst haben, wie gestern hier im Blog berichtet.

Die Kehrseite jener Erwartungshaltung: Bisher zeigen die Manager wenig Neigung, in jene Kompetenzen ihrer Mitarbeiter auch zu investieren. So bieten Unternehmen ihre Datenkompetenz-Schulungen heute noch in … … weiterlesen

Datenkompetenz wird bis 2030 die gefragteste Expertise von Arbeitnehmern in Deutschland

Neun von zehn Führungskräfte erwarten, dass Mitarbeiter erklären können, auf welche Weise Daten sie in ihrer Entscheidungsfindung beeinflusst haben.

Wer Office-Software nicht bedienen kann, bekommt heute keinen Job – ähnliches könnte bald für die Expertise rund um Daten gelten: So sagen vier von fünf Führungskräfte in Deutschland, dass Datenkompetenz in Zukunft genauso wichtig sein wird wie heute die Fähigkeit, einen Computer bedienen zu können (80 Prozent).

Mehr noch: Zwei Drittel der deutschen Führungskräfte (66 Prozent) und ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer (35 Prozent) gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2030 die Datenkompetenz eines Mitarbeiters – also die Fähigkeit, Daten zu lesen, mit ihnen zu arbeiten, sie zu analysieren und dadurch bessere Entscheidungen zu treffen – zur gefragtesten Expertise eines Arbeitnehmers avancieren wird.

Das sind die zentralen Befunde einer weltweit sowie in Deutschland durchgeführten Umfrage im Auftrag des Datenanalyse-Anbieters Qlik mit Hauptsitz in Radnor im US-Bundesstaat Pennsylvania.

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Cybersecurity 2022: Die Hälfte der deutschen IT-Sicherheit ist veraltet

Bei IT-Sicherheit sind deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich schlecht aufgestellt – nur beim Datenschutz spielen sie vorne mit.

In Deutschland glaubt nur einer von fünf Experten für Sicherheit und Datenschutz, dass er die wichtigsten Risiken bewältigen kann (19 Prozent); genauso wenige sehen sich in der Lage, größere Vorfälle zu vermeiden (20 Prozent). Damit nicht genug: Sogar knapp die Hälfte der hierzulande eingesetzten Sicherheitstechnologien ist veraltet und auf Vorfälle schlecht vorbereitet (48 Prozent).

Dies sind die zentralen Befunde einer IT-Sicherheitsstudie des US-Netzwerk- und Securityausrüsters Cisco – und deutlich schlechtere Werte als im internationalen Vergleich. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse der Studie heute exklusiv vorab.

Demnach gelten weltweit 39 Prozent der von Unternehmen eingesetzten Sicherheitstechnologien als veraltet. In Deutschland berichten sogar 48 Prozent der Befragten von veralteter IT-Infrastruktur.

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Der wenig beachtete Aufstieg von Apple nur Nummer 1 im Gaming – ohne eigene Spiele

Aufgrund der hohen Marge für App-Store-Verkäufe verdient Apple mit Games mehr als Microsoft, Sony, Nintendo und Activision Blizzard zusammen.

Erst kürzlich schrieb ich an dieser Stelle über das beliebteste Gaming-Device – nicht die Playstation oder die Xbox. Nein, mehr als jeder zweite Nutzer daddelt inzwischen regelmßig am Smartphone, deutlich mehr als an Spielkonsolen oder dem PC.

In der Bugwelle des Aufstiegs von Smartphones zum beliebtesten Daddel-Gadget hat sich heimlich, still und leise ein anderer Wachwechseln in der Gaming-Branche vollzogen, der bisher wenig beachtet wurde.

Demnach setzte der IT-Konzern Apple im Jahr 2020 rund 13,5 Milliarden Dollar mit Gaming um – und das sogar komplett ohne ein einziges Game im Angebot. Hauptgrund dafür ist die 30-Prozent-Gebühr, die Apple für App-Verkäufe im eigenen App-Store verlangt.

Diese Zahlen … … weiterlesen

Krokers RAM: Der 5G-Wendepunkt ist erreicht – aber wo bleiben innovative Anwendungen?

Mein Rant am Morgen: Während das Gros der Menschen in den westlichen Industriestaaten und China inzwischen 5G-fähige Smartphones nutzt, fehlen innovative Dienste, die das Potenzial des neuen Mobilfunkstandards ausschöpfen. Gründer sollten Ihrer Kreativität jetzt freien Lauf lassen!

Innerhalb von nur zwei Jahren hat sich der Anteil der Mobilgeräte, die den neuen Mobilfunkstandard 5G unterstützen, von wenigen Prozentpunkten auf mehr als die Hälfte vervielfacht, wie gestern hier im Blog berichtet.

Damit ist 5G drauf und dran, als eine der schnellst verbreiteten Technologien in die Geschichte einzugehen: Laut einer Schätzung von Mitte 2020 sollen gerade mal 3,5 Jahre ins Land gehen, bis eine Milliarde Menschen den Standard nutzen.

Eine wichtige Sache allerdings fehlt noch völlig – neben der Aufrüstung der Mobilfunknetze, die je nach … … weiterlesen

Wendepunkt im Januar 2022 erreicht: Mehr als die Hälfte aller Smartphones 5G-fähig

Noch vor zwei Jahren lag der Anteil der verkauften 5G-Smartphones im einstelligen Prozentbereich – inzwischen stellt er die Mehrheit aller Geräte.

Das ging schnell: Nur gut drei Jahre nach dem Start der neuesten Mobilfunkgeneration 5G und dem Start der Aufrüstung der bestehenden Netzwerke bei vielen Carriern dominieren inzwischen auch 5G-fähige Endgeräte das Geschäft.

Demnach lagen im Januar dieses Jahres 5G-Smartphones mit einem Marktanteil von 51 Prozent erstmals vor den nur auf die Vorläufergeneration 4G ausgerichteten Geräten, so jüngst veröffentlichte Zahlen des US-Marktforschers Counterpoint

Damit hat es gerade mal zwei Jahre gedauert, bis jener Wendepunkt erreicht wurde. Noch bis Ende 2019 lagen 4G-fähige Geräte mit fast 100 Prozent vorne – seinerzeit kam 5G erst auf einen Anteil im einstelligen Prozentbereich:

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Ein Drittel der Schwachstellen in industriellen Kontrollsystemen betreffen das IoT

Eine deutliche Zunahme gemeldeter Schwachstellen auch bei IoT- und medizinische Geräten zeigt Bedeutung der industriellen Cybersicherheit.

Die Offenlegung von Schwachstellen in industriellen Kontrollsystemen (ICS) hat sich in den vergangenen vier Jahren mehr als verdoppelt (plus 110 Prozent), allein in der zweiten Jahreshälfte 2021 stieg die Anzahl im Vergleich zu den vorangegangenen sechs Monaten um 25 Prozent.

Dies geht aus einem aktuellen Report von Claroty hervor, amerikanischer Spezialist für die Sicherheit von cyber-physischen Systemen in Industrie-, Healthcare- und Unternehmensumgebungen mit Sitz in New York.

 

Die Studie zeigt zudem, dass sich diese Schwachstellen über die industrielle Betriebstechnik (Operational Technology; OT) hinaus auf das Internet der Dinge (Internet of Things; IoT) ausweiten: Ein Drittel der aufgedeckten Sicherheitslücken betrafen demnach IoT-, Medizin (Internet of Medical Things/IoMT)- und IT-Systeme (34 Prozent).

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Smart Home: Von gut 400 Millionen Geräten 2022 auf knapp eine Milliarde im Jahr 2026

Weil das Zuhause im Zuge von Corona zum Mittelpunkt des Lebens geworden ist, war der Smart-Home-Markt immun gegen den wirtschaftlichen Abschwung.

Smarte Geräte für die heimischen Vernetzung sind weltweit auf dem Vormarsch. So soll der Umsatz mit Smart-Home-Hardware von rund 7,8 Milliarden Euro in diesem Jahr bis 2027 auf 10,6 Milliarden Euro anwachsen – das entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von 6,4 Prozent. Die Zahlen hat das Hamburger Datenportal Statista kürzlich im Rahmen seiner Technology Market Outlook veröffentlicht.

Noch deutlich stärker ist da Wachstum auf Gerätebasis: So sollen sich die weltweit im Einsatz befindlichen Smart-Home-Devices von derzeit gut 400 Millionen bis zum Jahr 2026 auf knapp eine Milliarde mehr als verdoppeln.

Besonders beliebt sind dabei Smart Speaker. Der Schätzung zufolge gibt es derzeit 131 Millionen intelligente Lautsprecher – im … … weiterlesen

Krokers RAM: Ermöglicht Euren Mitarbeitern die Arbeit vom beliebigen Ort aus!

Mein Rant am Morgen: Auch nach dem Ende der Home-Office-Pflicht sollten Manager ihre Mitarbeiter nicht zurück ins Büro zwingen. Viele Beschäftigte wollen ihren Arbeitsort selber wählen. Die Tools und Werkzeuge dafür hat heute jeder auf Smartphone und Laptop an Bord – also ermöglicht es ihnen.

Es dürfte eines der meistdiskutierten Themen der kommenden Woche werden: Mit dem Auslaufen vieler Corona-Beschränkungen am 20.3. endet für viele Unternehmen auch die Pflicht, den Mitarbeitern – da wo es möglich ist – die Arbeit vom heimischen Büro aus zu ermöglichen.

Viele Unternehmen scheinen tatsächlich zu glauben, die Beschäftigten würden ohne große Umschweife in einen Arbeitsmodus wie vor der Pandemie zurückkehren. Wobei hier vermutlich eher der Wunsch der Vater des Gedankens ist.

Denn viele Beschäftigte auch und gerade in Deutschland haben sich in … … weiterlesen

Drei Viertel der Verbraucher weltweit bei Kaufentscheidung von Social Media beeinflusst

Neben Influencern und Experten hören Internet-Shopper vor allem auf die Ratschläge von Familie und Freunden bei der Auswahl von Produkten.

Wirklich neu ist das Thema zugegebenermaßen nicht: Immerhin habe ich schon im Jahr 2016 hier im Blog über Social Commerce – also die Beeinflussung von Kaufentscheidungen im Internet durch soziale Netzwerke – geschrieben.

Vor sechs Jahren handelte es sich noch um ein vergleichsweise neues Hype-Thema – unter anderem deshalb, weil die großen Plattformen wie Facebook gerade erst begonnen hatten, eigene Kauf-Buttons bei sich einzuführen.

Im Jahr 2022 ist Social Commerce aber endgültig im Mainstream angekommen, wie eine kürzlich veröffentlichte Studie des US-Softwareherstellers Bazaarvoice mit Hauptsitz in Austin/Texas zeigt.

Der Anbieter hat 10.000 Konsumenten weltweit nach ihren Kaufgewohnheiten befragt. Demnach sind mittlerweile drei Viertel aller Verbraucher … … weiterlesen

Die 10 größten Chip-Auftragsfertiger der Welt: TSMC vor Samsung und UMC

Die drei Länder Taiwan, Südkorea und China kommen zusammen auf fast 90 Prozent der weltweiten Foundry-Kapazitäten im Halbleitergeschäft.

Die seit gut zwei Jahren währende Versorgungskrise mit Halbleiterbausteinen hat die Abhängigkeit der westlichen Industrie von globalen Lieferketten eindrücklich unter Beweis gestellt – zumal sich die Hochburgen in der Chipproduktion seit 1990 dramatisch verschoben haben.

Zwar will Europa endlich gegensteuern, wie die EU-Kommission seit Jahresbeginn mehrfach beteuert hat. Wie bereits am Montagabend durchsickerte, will der US-Gigant Intel ein neues Werk in Magdeburg bauen – das erste Werk der Amerikaner auf dem europäischen Kontinent überhaupt.

Ein wichtiges Zeichen für den Standort Europa – und für Deutschland allemal. Immerhin könnte Magdeburg dank Intel und der Investitionen weiterer Zulieferer mittelfristig zu einem der größten Chipstandorte Europas avancieren.

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Das meistgenutzte Daddel-Gadget – weder Playstation noch Xbox noch Nintendo

Mehr als jeder zweite Amerikaner daddelt regelmäßig an seinem Smartphone – deutlich mehr als an den führenden Spielkonsolen.

Nicht zuletzt die Corona-Zeit und die damit verbundenen Lockdowns in vielen westlichen Industrieländern haben das weltweite Geschäft mit Computerspielen in immer neue Höhen befördert.

Demnach soll das Geschäft mit und um Online-Games in diesem Jahr auf fast 200 Milliarden Dollar anschwellen – ein gigantisches Geschäft, das längst nicht mehr nur auf die üblichen Verdächtigen entfällt.

Denn das meistgenutzte Daddel-Gadget sind nicht mehr die Gaming-Konsolen der großen drei – also die Playstation von Sony, Microsofts Xbox und Nintendo Switch. Laut jüngst veröffentlichten Zahlen nutzt mehr als jeder zweite Amerikaner sein Smartphone, um regelmäßig Videogames zu spielen:

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Für 3 von 10 Deutschen wäre zwangsweise Rückkehr ins Büro ein Kündigungsgrund

Flexible Arbeitsplatzkonzepte werden zunehmend zum Differenzierungsfaktor für Arbeitgeber, weil Beschäftige nicht aus dem Home Office zurück wollen.

Zwei Jahre Pandemie haben die Arbeitswelt transformiert. Der Erfolg des Experiments „Home Office“ macht eine Rückkehr in Vollzeitbüros zunehmend unwahrscheinlich – und das, obwohl mit dem Wegfall vieler Corona-Einschränkung am 20. März auch die Pflicht zum heimischen Büro endet.

Grund: Gerade einmal 13 Prozent der deutschen Arbeitnehmer wünschen sich die Rückkehr an den festen Arbeitsplatz. Mehr noch: Nahezu ein Drittel aller Beschäftigten in Deutschland würden ihre Stelle aufgeben, wenn von ihnen die Rückkehr an einen festen Firmenarbeitsplatz gefordert würde (30 Prozent). Das sind die zentralen Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Studie des amerikanischen Security-Anbieter Ivanti mit Hauptsitz in South Jordan/Utah.

Home Office, hybride Arbeitsplatzkonzepte oder selbst die Arbeit von jedem Ort … … weiterlesen

Krokers RAM: Kümmert Euch endlich um eine umfassende Backup-Strategie für Eure Daten!

Mein Rant am Morgen: Trotz der immer weiter steigenden Datenvolumina und der immer größeren Abhängigkeit vom Daten in ihrem Alltagsgeschäft setzen die Unternehmen ihre Überlebensfähigkeit im Fall von Datenverlusten aufs Spiel. Sie müssen hier mit umfassenden Speicherstrategien gegensteuern!

Es ist ja eigentlich eine Binse: Daten regieren die Welt, die Digitalisierung und die damit verbundenen datengetriebenen Geschäftsmodellen treiben die Erzeugung und Nutzung in immer neue schwindelerregende Höhen.

Kurzum: Daten sind praktisch für jede Firma heute absolut geschäftskritisch, sei es für die Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs, sei es für Analysen und Prognosen bezüglich künftige Absatzmärkte und Unternehmungen.

Gleichwohl agieren viele Unternehmen bezüglich der Sicherung ihrer Daten immer noch wie vor 20 Jahren. Eine Zeit also, in der sie vielleicht nur ein paar Word-Dateien zu speichern hatten und die meisten Dokumente … … weiterlesen

Ein Drittel der Erwerbstätigen in Deutschland nutzt privaten Internetzugang fürs Homeoffice

Fast zwei Drittel der Deutschen fordern von der Politik, die Bereitstellung von schnellem und zuverlässigem Internet für alle zu beschleunigen.

Die nunmehr seit ziemlich genau zwei Jahren währende Corona-Pandemie hat die Stärken und Schwächen Deutschlands bei der digitalen Infrastruktur wie unter dem Brennglas deutlich gemacht. Demnach ist Deutschland abhängiger von einer leistungsstarken Breitbandvernetzung als je zuvor:

So nutzt aktuell ein Drittel der Erwerbstätigen in Deutschland den privaten Internetzugang beruflich – also remote im Angestelltenverhältnis oder als Selbstständige. Sie sind auf Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit vom Breitband angewiesen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Das ist der zentrale Befund einer kürzlich veröffentlichten Befragung des US-Netzwerkausrüsters Cisco.

Das betrifft insbesondere die zahlreichen kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland (KMU). Sie verfügen nicht über die gleichen Ressourcen und IT-Infrastrukturen wie große Unternehmen und … … weiterlesen

Datensicherungstrends 2022: Bei neun von zehn Unternehmen kommt das Backup zu kurz

Trotz der Bedeutung von Backups für die Datensicherungsstrategie werden die Daten von knapp einem Fünftel aller Firmen weltweit überhaupt nicht gesichert.

Die Diskrepanz zwischen den Erwartungen eines Unternehmens hinsichtlich der Datensicherung und der Fähigkeit der IT-Abteilung, diese zu erfüllen, war noch nie so groß wie heute: Demnach schützen neun von zehn Unternehmen ihre Daten nicht ausreichend (89 Prozent).

Fast ebenso viele IT-Führungskräfte gehen davon aus, dass die Budgets für die Datensicherung stärker steigen werden als die IT-Ausgaben im Allgemeinen (88 Prozent. Das sind die zentralen Befunde des Data Protection Trends Report 2022, den der amerikanische Spezialist für Backup-Lösungen Veeam kürzlich veröffentlicht hat.

Daten werden eben für den Geschäftserfolg immer wichtiger und die Herausforderungen beim Schutz dieser Daten immer komplexer. Mehr als zwei Drittel der Befragten setzen bereits auf … … weiterlesen

Das Gros des globalen Internet-Verkehrs wird mobil erzeugt – mit regionalen Ausnahmen

Während die westlichen Industriestaaten noch mehrheitlich per stationären Rechnern online gehen, liegen in Schwellenländern Smartphones vorne.

Der weltweite Trend verlagert sich immer weiter vom stationären hin zum mobilen Internet. Laut Daten des amerikanischen Marktforschers StatCounter stammten Ende 2021 gut 57 Prozent des weltweiten Internet-Verkehrs von Moilgeräten – er wurde also quasi „unterwegs“ erzeugt. Nur noch knapp 43 Prozent entfielen auf PCs.

Wirklich neu ist dieser Trend zugegebenermaßen nicht: Schon 2019 lag die täglich verbrachte Zeit an Smartphones gleichauf mit PCs. Und die legendäre Präsentation „Mobile frisst die Welt“ („Mobile eating the world“) des britischen Analysten Ben Evans datiert gar auf Ende 2013 – siehe mein damaliger Blog-Beitrag.

Spannend aber dennoch die regionalen Unterschiede: So scheinen sich vor allem die … … weiterlesen

4 von 5 Berufstätigen in Deutschland zweifeln an ihren digitalen Fähigkeiten

Der Vergleich zum Spitzenreiter Indien offenbart eine eklatante Lücke – dort fühlen sich drei Viertel gut gerüstet für die Herausforderungen der Zukunft.

Die digitale Transformation ändert Geschäftsmodelle und Arbeitsweisen in praktisch allen Branchen rund um den Erdball. Bleibt die Frage: Sind die Menschen in Deutschland und im Rest der Welt gut gerüstet für die Digitalisierung?

Ganze 82 Prozent der Berufstätigen in Deutschland fühlen sich nicht auf die Arbeit in einer digitalen Zukunft vorbereitet – mit 76 Prozent sieht es global allerdings nicht viel besser aus. Die Konsequenz, die die Befragten aus dieser Feststellung ziehen, fällt ernüchternd aus. Denn lediglich 17 Prozent ergreifen aktiv Maßnahmen, um dazuzulernen oder gar Schulungsprogramme zu durchlaufen.

Das ist der zentrale Befund einer Umfrage des amerikanischen SAP-Rivalen Salesforce, für die weltweit mehr als 23.500 … … weiterlesen

Big Data: Unternehmen schöpfen Potenzial ihrer Daten nur zu 75 Prozent aus

Zwar haben viele Unternehmen inzwischen eine Datenstrategie – aber fast in allen Firmen ist noch viel Potenzial für eine bessere Sammlung und Analyse.

Ein wichtiger Aspekt der digitalen Transformation ist die Verfügbarkeit von immer mehr Daten aus allen Teilen des Unternehmens, sei es in kaufmännischen Geschäftsprozessen, sei es in der Produktion.

Das in der Auswertung und Analyse jener Daten schlummernde Potenzial ist immens – angefangen bei der Optimierung bestehender Geschäftsprozesse beim sogenannten Process Mining bis hin zu datengetriebenen Geschäftsmodellen, die neues Umsatzpotenzial erschließen.

Der amerikanische Datenspezialist Unsupervised mit Hauptsitz in Boulder im US-Bundesstaat Colorado hat kürzlich näher untersucht, wie genau die Mitarbeiter die Daten ihres Unternehmens im Alltag verwenden.

Die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Laut Aussage eines durchschnittlichen Beschäftigten schöpfen Unternehmen das komplette Potenzial ihrer … … weiterlesen

Yahoo, LinkedIn & Co.: Amerikanische Tech-Unternehmen, die in China die Reißleine zogen

Immer wieder müssen amerikanische Tech-Anbieter auf den wachsenden Druck der Regierung die Segel streichen – zuletzt LinkedIn und Yahoo.

China ist für viele Unternehmen ein schwieriges Terrain – vor allem für amerikanische Tech-Unternehmen: Denn immer wieder geraten Companies mit staatlichen Stellen in dem Riesenreich aneinander, etwa wenn die Regierung bestimmte Internetdienste sperrt oder sonstige Regularien zum Schutz der eigenen Anbieter hochzieht.

Zuletzt bekam dies der Internet-Pionier Yahoo zu spüren: Nachdem mehrere Yahoo-Dienste gelöscht worden waren, stellt der US-Konzern sein China-Geschäft im vergangenen November ein.

Damit endete eine immerhin mehr als 22 Jahre währende Liaison – denn Yahoo startete seine Aktivitäten als erster großer US-Anbieter schon im September 1999; damit war der Konzern mit 266 Monaten länger als jeder Rivale aktiv.

Viel schneller erging es beispielsweise … … weiterlesen

ITK vor Automobil sowie Maschinenbau & E-Technik: So digital ist die deutsche Wirtschaft

Insgesamt legt der Stand der digitalen Transformation hierzulande im Vergleich zu 2020 zu – der Unterschied zwischen den Branchen ist aber eklatant.

Dass Deutschland auf vielen Feldern der digitalen Transformation zurück hängt, ist bekannt und wäre an sich keine Nachricht wert. Interessant ist aber, wie unterschiedlich sich die verschiedenen Branchen und Industrien in der Digitalisierung schlagen.

In der vergangenen Woche hat das Bundeswirtschaftsministerium seinen Digitalisierungsindex für das vergangene Jahr veröffentlicht – erstmals erhoben wurde jener Branchenvergleich im Jahr 2020.

Auf den vorderen Plätzen tummeln sich die Informations- und Kommunikationstechnik (ITK), der Fahrzeugbau sowie Maschinenbau und Elektrotechnik: Sie alle liegen weit über dem Branchenschnitt von 105 – die in Sachen Digitalisierung quasi „nativ“ digitale ITK sogar mehr als um den Faktor zweieinhalb.

So weit, so wenig … … weiterlesen

Krokers RAM: Schützt Eure Produktionsanlagen genauso wie Eure IT!

Mein Rant am Morgen: Während viele Computernetzwerke gut gegen Angriffe von außen geschützt sind, bleiben die industriellen Steuersysteme oft außen vor. Dabei ist die Fertigung längst ebenfalls ins Visier von Hackern geraten.

Das Thema Cybersicherheit beschäftigt die Verantwortlichen in Unternehmen schon seit längerem. Grund hierfür sind die seit Jahren steigenden Wellen von Hackerangriffen mit Schadsoftware mit immer weiter steigenden Schäden.

Die Bemühungen der CIOs zielen dabei vor allem auf die vulnerablen Stellen innerhalb der IT ab: Etwa auf die infolge von Corona deutlich zugenommene Zahl von Remote-Zugängen in die Firmennetze durch viele Beschäftige im Home Office.

Einen Aspekt lassen viele Verantwortliche allerdings bis heute weitgehend außer Acht: Die industriellen Betriebs- und Steuersysteme (Operational Technology, OT) in der Produktion.

Denn zumindest innerhalb von Europa finden Angriffe … … weiterlesen

Die schlimmsten Computer-Viren der Geschichte – und ihre geschätzten Schäden

Vom ersten Arpanet-Schädling im Jahr 1971 bis zur weltweiten Attacke mit Erpressersoftware im Jahr 2017 – eine Zeitleiste.

Erst im Jahr 1984 wurde der Begriff „Virus“ erstmals im Zusammenhang mit Computern als Umschreibung für böshafte Schadsoftware verwendet – eben als eine Art digitale Schädlinge ganz ähnlich wie ihre biologischen Gegenstücke.

Seinerzeit schrieb der amerikanische Computerwissenschaftler Fred Cohen von der University of Southern California ein Paper mit dem Titel „Computer Viruses – Theory and Experiments„, worin er die theoretischen Grundlagen von Viren beschrieb.

Die ersten Schädlinge aus manipulierendem Programmcode gab es dagegen schon deutlich früher: Bereits im Jahr 1971 kursierte im Internet-Vorläufer Arpanet mit „Creeper„. Ursprünglich war Creeper konzipiert als Sicherheitstest, ob sich eine Software selbstständig in einem Netzwerk von … … weiterlesen

Die Top-20 der Internet-Giganten, die das Web dominieren – von 1998 bis heute

Die jeweils 20 wichtigsten Unternehmen des World Wide Web – von der Frühphase im Jahr 1998 bis heute, fast ein Vierteljahrhundert später.

Das Internet  – oder genauer – die auf ihm aufsitzende grafische Benutzerobefläche World Wide Web – ist ja noch vergleichsweise jung: Vor zwei Jahren feierte das WWW seinen 30. Geburtstag – und das betrifft nur den ersten Vorschlag von Physiker Tim Berners-Lee anno 1989 am Schweizer Kernforschungszentrum CERN.

Die ersten Webseiten gab’s erst 1991 – und erst weitere zwei Jahre später, nämlich im Jahr 1993, wurde der Code hinter dem WWW als sogenannte Public Domain frei nutzbar. Erste kommerzielle Webseiten gibt’s daher erst seit etwas mehr als einem Vierteljahrhundert.

Gleichwohl haben sich die Internet-Giganten ihrer jeweiligen Zeit dramatisch verändert, wie ein Blick auf … … weiterlesen

Die Barreserven der Tech-Konzerne: So prall gefüllt sind die Sparschweine von Google & Co.

Die seit Jahren sprudelnden Erlöse haben insbesondere die Cash-Bestände der amerikanischen Tech-Riesen immer weiter anschwellen lassen.

Über die Börsenturbulenzen vor allem in Sachen Facebook im Speziellen, aber auch Tech im Allgemeinen habe ich hier jüngst ja schon desöfteren geschrieben. Gleichwohl ist auch klar: In der Corona-Krise haben sich Google, Microsoft & Co. an den Aktienmärkten deutlich überproportional geschlagen.

Ein Grund dafür ist die Widerstandsfähigkeit der Geschäftsmodelle – ja sogar im Gegenteil: Die weltweiten Corona-Lockdowns in Verbindung mit dem Drang zu Home Office haben die Geschäfte von Amazon als E-Commerce-Giganten oder Microsoft mit seiner Videokonferenzlösung Teams erst so richtig weiter angekurbelt.

Das zeigt sich auch an anderer Stelle – nämlich in den Bilanzen der großen amerikanischen Tech-Konzerne: Durch die seit Jahren sprudelnden Erlöse sitzen sie auf … … weiterlesen

Die 100 wichtigsten Zahlen & Fakten zu Social Media Stand 2022

Was man über Facebook, Twitter, Instagram, LinkedIn, YouTube, Pinterest und TikTok Anfang 2022 wissen muss.

Die Social-Media-Szene ist durch einige jüngste Ereignisse mehr oder weniger stark in Bedrängnis geraten: So hat Facebook erst mit schwachen Zahlen die Börse geschockt, dann mit einem Rückzug aus Europa gedroht – und das danach wieder dementiert.

Gleichwohl bleiben soziale Netzwerke im Marketingmix vieler Unternehmen wie Soloselbstständigen ein wichtiger Baustein. Immerhin ist die absolute Zahl der Social-Media-User zuletzt weiter auf nurmehr 4,6 Milliarden Nutzer gestiegen – auch wenn die Nutzungsdauer leicht gesunken ist.

Umso mehr lohnt ein Blick auf die individuellen Stärken und Schwächen von Facebook, Twitter, Instagram & Co. Genau das hat Statusbrew, indischer Anbieter von Tools für das Social-Media-Marketing, kürzlich getan – … … weiterlesen

Krokers RAM: Das Säbelrasseln von Facebook – bloß eine leere Drohung!

Mein Rant am Morgen: Die Facebook-Mutter Meta kann sich den – angeblich – angedrohten Rückzug aus Europa gar nicht leisten.

Nach den schlecht aufgenommenen Quartalszahlungen in Verbindung mit einem starken Einbruch an der Börse Ende der vergangener Woche machte Facebook auch in dieser Woche von sich reden.

So drohte die Muttergesellschaft Meta Anfang der Woche, man könne viele wichtige Produkte und Dienste, darunter Facebook und Instagram, wegen der strengen europäischen Datenschutzregeln möglicherweise nicht mehr in Europa anbieten.

Hintergrund ist die europäische Datenschutzverordnung, die es Unternehmen untersagt, personenbezogene Daten von Europäern auf Servern außerhalb des Kontinents zu speichern. Über die Meta-Drohung berichteten unter anderem der britische „Guardian“ und die US-Tech-Site „Mashable“.

Nur zwei Tage später ruderte die Facebook-Mutter zurück und dementierte mögliche Rückzugspläne … … weiterlesen

Ransomware trifft in Europa industrielle Betriebstechnik fast ebenso häufig wie die IT

Bei Cyberangriffen auf industrielle Betriebs- und Steuerungssysteme zeigt sich ein signifikanter Unterschied zwischen den USA und Europa.

Ransomware wird immer mehr auch zum Problem von industriellen Anlagen und der kritischen Infrastruktur (KRITIS): 80 Prozent der KRITIS-Betreiber und Unternehmen, die zur kritischen Infrastruktur wesentlich beitragen, wurden im letzten Jahr Opfer eines Ransomware-Angriffs.

Das ist der zentrale Befund einer Studie von Claroty, amerikanischer Spezialist für die Sicherheit von cyber-physischen Systemen in Industrie-, Healthcare- und Unternehmensumgebungen mit Sitz in New York. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Während diese Attacken mit Erpresser-Software weltweit gesehen wesentlich häufiger vor allem die IT-Systeme treffen (32 Prozent) und deutlich weniger die Betriebstechnik (Operational Technology, OT) und industriellen Steuerungssysteme (ICS) (20 Prozent), ist in Europa dieser Unterschied wesentlich geringer.

Hier betrafen 27 … … weiterlesen

Das größte Pfund von Apple: Zahl der aktiven Geräte wächst auf 1,8 Milliarden iPhones & Macs

Auch die jüngsten Quartalszahlen beweisen: Apples Geschäftsmodell aus wachsender installierter Basis und nachgelagerten Service-Verkäufen ist intakt.

Bei der Vorlage der Finanzzahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2022 (zum 25. Dezember 2021) Ende Januar hat Apple mit fast 124 Milliarden Dollar einen Allzeitrekord beim Umsatz verkündet.

Dabei sind Apple-Chef Tim Cook gleich zwei Kunststücke gelungen. Zum einen zeigt sich der Konzern aus Cupertino weiterhin immun gegen alle Lieferengpässe in Sachen Chips und sonstige Zulieferprodukte.

Daneben hat Cook in seinem Finanz-Call auch einige spannende Zahlen preisgegeben, die nicht jedem präsent sind – die aber unterstreichen, auf welch gesunden Füßen das Geschäftsmodell von Apple weiterhin steht.

Demnach verzeichnet Cook inzwischen 1,8 Milliarden aktive Apple-Geräte im Einsatz. Apple bezeichnet Gadgets als aktiv, wenn sie in … … weiterlesen

Auf der Meta-Ebene: Deutsche sind Facebook- & WhatsApp-müde – nur Instagram legt noch zu

Fast täglich gibt’s neue Indizien, dass das weltgrößte soziale Netzwerk an eine Wachstumsgrenze stößt. Hier sind es schlechte Nachrichten aus Deutschland.

Seit vielen Jahren ist das Thema Facebook-Müdigkeit ein Dauerthema in den Medien – doch praktisch genauso lang konnte die Zuckerberg-Company allen Unkenrufen widerstehen – bis eben zu jenem denkwürdigen Abend Mitte vergangener Woche.

Da veranstalteten Aktionäre an der Börse mit der Aktie der Facebook-Mutter Meta ein regelrechtes Blutbad: Einen geringer als erwarteten Gewinn sowie eine maue Prognose fürs nächste Quartal quittierten die Börsianer mit einem Minus von fast einem Viertel.

Tatsächlich mehren sich allenthalben die Indizien, dass Facebook langsam, aber sicher an eine Wachstumsgrenze stößt. Bei der täglichen Nutzungsdauer wurde der Peak Social Media bereits 2020 überschritten. Nun kommen Nachrichten über … … weiterlesen

Digitaler Arbeitsplatz: Mitarbeiter in Produktion oder mit Kundenkontakt oft außen vor

Der digitale Arbeitsplatz für alle ist noch in weiter Ferne: Vor allem hierzulande dominieren traditionelle Kommunikationsformen wie E-Mail und Telefon.

Die Homeoffice-Pflicht und hybrides Arbeiten infolge der Corona-Pandemie sorgen zwar für die Digitalisierung der Kommunikation, allerdings hauptsächlich bei Büromitarbeitern.

Das bedeutet im Umkehrschluss: Weltweit sind 80 Prozent der Belegschaft an sogenannten Frontline Workern, die in persönlichem Kundenkontakt stehen oder in der Produktion arbeiten, von digitalen Unternehmenskanälen abgeschnitten.

Zwar haben Unternehmen dieses Problem erkannt, doch bei der Umsetzung hinken sie deutlich hinter ihrem eigenen Anspruch hinterher. Demnach kommen in der Kommunikation nach wie vor klassische Kanäle zum Einsatz. So nutzen 68 Prozent der Führungskräfte E-Mails und 60 Prozent das Telefon, um Frontline Worker zu erreichen.

Das sind die zentralen Befunde einer Studie des Marktforschungsunternehmens Techconsult im Auftrag der Unternehmensberatung … … weiterlesen

Krokers RAM: Fallende Zahlen bei Facebook & Nutzungsdauer – Peak Social ist überschritten!

Mein Rant am Morgen: Die dramatische Reaktion der Börse auf die schwachen Zahlen der Facebook-Mutter Meta sind nur ein Indiz, dass die Branche der sozialen Netzwerke längst einen wichtigen Wendepunkt erreicht hat.

Vorgestern nach Börsenschluss schockte die Faacebook-Mutter Meta Anleger rund um den Globus mit seinen Finanzzahlen: Zwar legte auch der Umsatz der Social-Media-Company im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent zu, die Prognose fürs erste Quartal war mit drei bis maximal 11 Prozent Umsatzwachstum jedoch mehr als bescheiden.

Wenig verwunderlich also, dass die Meta-Aktie nachbörslich fast um ein Viertel einbrach – und so die Marktkapitalisierung der Facebook-Company um rund 200 Milliarden Dollar rasierte. Die dramatische Reaktion der Börse zeigt: Der Silicon-Valley-Gigant braucht dringend eine neue Wachstumsgeschichte.

Denn die schwindende Zuversicht in künftige Zuwächse zeigt … … weiterlesen

Wie sich die Tech-Giganten in der Corona-Krise an der Börse geschlagen haben

Auch wenn die Kurse von Google, Amazon, Facebook, Apple und Microsoft aktuell weltweit einbrechen – insgesamt haben die Tech-Werte in den vergangenen Jahren eine erstaunliche Resilienz bewiesen.

Derzeit gehen die Aktienmärkte rund um den Globus in die Knie. Grund für die schwindenden Kurse sind vor allem die Ängste vor einer historischen Zinswende, die laut WiWo-Kollege Anton Riedl für einen regelrechten Showdown sorgen.

Dennoch zeigt ein Blick zurück auf die nunmehr fast zwei Jahre währende Corona-Krise, dass vor allem die großen amerikanischen Tech-Konzern Google (Alphabet), Amazon, Facebook (Meta), Apple und Microsoft (GAFAM) besser geschlagen haben als die Märkte.

Das gilt vor allem für das erste Pandemiejahr 2020: Hier lagen alle fünf GAFAM-Companies über dem breiten Börsenindex S&P 500 – teils sogar sehr deutlich, schließlich profitierte etwa … … weiterlesen

61 Prozent der Firmen wollen in kommenden 12 Monaten Process Mining evaluieren

Fast alle Vorreiter bei Process Mining sind zuversichtlich, ihre Ziele bei der Prozessverbesserung in diesem Jahr erreichen zu können.

Viele Unternehmen fühlen sich von der hohen Komplexität unzähliger IT-Systeme und Prozesse überfordert. Aus diesem Grund setzen immer mehr Führungskräfte auf Process Mining, um durch die bessere Nutzung von Daten valide Erkenntnisse über die tatsächlichen Abläufe im Unternehmen zu gewinnen – siehe dazu auch die konkreten Praxisbeispiele aus meiner WiWo-Geschichte von November 2021.

So stufen mittlerweile sechs von zehn Entscheidern auf Process Mining als wichtigste Technologie zur Verbesserung von Geschäftsprozessen ein und planen, diese in den nächsten 12 Monaten einzusetzen oder zu evaluieren (61 Prozent). Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie des Marktforschers Forrester im Auftrag des deutschen Process-Mining-Marktführers Celonis.

Die Technologie ermöglicht den Befragten … … weiterlesen

Knapp zwei Drittel der Deutschen befürworten digitale Personalausweise

Obwohl eine Mehrheit der Befragten digitale Ausweise befürwortet, ist der Anteil der Ablehner in Deutschland im europäischen Vergleich am höchsten.

Knapp zwei Drittel der Bürger in Deutschland befürworten digitale Personalausweise (63 Prozent). So überzeugt knapp die Hälfte der Deutschen de Nutzerfreundlichkeit (46 Prozent), 39 Prozent die praktische Bündelung aller Informationen an einem Ort und ein Drittel halten ihre Daten in dem digitalen Dokument für gut geschützt (33 Prozent).

Das sind die zentralen Befunde einer gemeinsamen Studie des Hamburger Datenportals Statista und des US-Anbieters von Zugangsmanagement-Lösungen Okta. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Die Studie „Identität: Der digitale Vertrauensanker“, für die mehr als 12.000 Personen befragt wurden, davon 2000 aus Deutschland, zeigt weiterhin, dass die Offenheit der Bürger gegenüber der Datenspeicherung in digitalen Ausweisen von … … weiterlesen

Soziale Netzwerke: 4,6 Milliarden Nutzer – aber Peak Social Media bereits 2020 überschritten?

Zwar wächst die absolute Zahl der Social-Media-Nutzer weiter – aber bei der täglichen Nutzung scheint inzwischen eine Sättigung stattgefunden zu haben.

Und sie wachsen und wachsen und wachsen – die Rede ist von den Nutzern von Facebook, YouTube, Twitter & Co.: Demnach nutzen Stand Januar 2022 weltweit 4,62 Milliarden Menschen soziale Netzwerke – das sind mehr als 58 Prozent der Weltbevölkerung.

Das ist der zentrale Befund der neuesten Ausgabe ihres halbjährlichen Digital-Reports, den die internationale Digital-Agentur “We are Social” mit Hauptsitz in London und der kanadische Software-Anbieter Hootsuite in der vergangenen Woche veröffentlicht haben.

Im Vergleich zum Vorjahr beträgt das Plus immerhin 424 Millionen neue Nutzer oder 10 Prozent der 4,2 Milliarden Social-Nutzer im Januar 2021. Selbst seit vergangenem Oktober (4,55 Milliarden) kletterte … … weiterlesen

Krokers RAM: Clubhouse – ein Absturz wie aus dem Lehrbuch für Hype-Zyklen!

Mein Rant am Morgen: Im Januar 2021 war die Audio-App Clubhouse das Mega-Thema im Bereich Social Media, auch in Deutschland. Nur ein Jahr später ist von dem Dienst kaum noch etwas zu hören.

Erinnert sich noch jemand an DEN Politikaufreger Ende Januar 2021? Vor ziemlich genau einem Jahr gab’s in der seinerzeit mega-gehypten Audio-App Clubhouse eine launige Nachtrunde, in der „Bild“-Redakteur Paul Ronzheimer aus Bodo Ramelow einige launige Anekdoten herauskitzelte.

Dabei verriet der Thüringische Ministerpräsident unter anderem, die Zeit in den teils stundenlangen Corona-Krisensitzungen mit der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Candy-Crush-Daddeln am Smartphone zu vertreiben – wenige Tage später auch ein veritabler „Polit-Skandal“ in der Presse, wie IT-Journalist Wolfgang Miedl dieser Tage auf Facebook noch einmal herausarbeitete.

Und heute? Scheint sich kaum noch jemand … … weiterlesen

Die Unterschiede in den Betreffs von Phishing-Mails in den USA und Europa

In den USA dominieren Sicherheitshinweise beim Versuch,  Passwörter abzugreifen – in Europa sind die Mails vermeintlich personalisierter.

In den zwei Jahren der Corona-Pandemie haben die Cyberbedrohungen stark zugenommen, wie mehrfach hier im Blog beleuchtet. So war 2021 insgesamt das bisher schwierigste Jahr für die IT-Sicherheit überhaupt.

Einer der wichtigsten Angriffsvektoren in Zeiten der Viruskrise ist Phishing, also der Versuch von Cyberkriminellen, Passwörter, Kreditkartendaten und andere sensible Informationen per E-Mail abzugreifen – Password Fishing eben.

Dabei gibt es durchaus signifikante Unterschiede bei typischen Phishing-E-Mails in den USA und in Europa, wie der Anbieter einer Security-Schulungs- und Phishing-Simulations-Lösung KnowBe4 aus Clearwater in Florida durch Analyse von zehntausenden von Phishing-Tests aus der eigenen Plattform herausgefunden hat.

Demnach scheinen die E-Mail-Themen in den USA vor allem Bezug auf die … … weiterlesen

50 Jahre Internet – und die meistbesuchten Webseiten der Welt im Jahr 2021

Auffällig: Nur ein Fünftel aller registrierten Hostnamen sind überhaupt als Domains live im Internet online. Und nur drei Webseiten kommen aktuell auf eine zweistellige Milliardenzahl von Besuchen im Monat.

Seit dem Start im Jahr 1969 hat sich das Internet zum größten und weitreichendsten Kommunikationskanal aller Zeiten entwickelt. Im Oktober 2021 waren weltweit fast 4,9 Milliarden Menschen an das World Wide Web angeschlossen – das entspricht 62 Prozent der Weltbevölkerung.

Spannend auch die andere Seite der Medaille, nämlich die Zahl der Internet-Domains: Stand Juli 2021 gab es weltweit mehr als 1,2 Milliarden Hostnamen, die online registriert waren. Beim Start vor 50 Jahren waren es derer glatt vier.

Nicht alle davon sind freilich aktiv – ganz im Gegenteil. Von den 1,2 Milliarden Hostnames sind nur gut 200 Millionen … … weiterlesen

12 Social-Media-Trends und Prognosen für 2022

Das absehbare Ende der Internet-Cookies sorgt für Änderungsdruck bei Online-Anzeigen; Social Shopping nimmt Fahrt auf – die wichtigsten Tipps.

Der Beginn eines neuen Jahres ist immer auch ein guter Anlass, den eigenen Auftritt in den sozialen Netzwerken an neue Gegebenheiten und Trends anzupassen – sei es eine Unternehmensseite auf Facebook, sei es das professionelle Privatprofil auf LinkedIn.

Die ursprünglich in Rumänien beheimatete Digitalanzeigen-Agentur Creatopy hat kürzlich die zwölf wichtigsten Social-Media-Trends und -Prognosen für das Jahr 2022 zusammengestellt.

So sorgt die Google-Entscheidung, die Nutzung der seit Jahren umstrittenen Internet-Cookies bis zum kommenden Jahr auslaufen zu lassen, für Online-Werber für neue Rahmenbedingungen: So müssen Agenturen und Werbetreibende neue Formen des Datensammelns und des Targetings von Anzeigen ersinnen.

Schon seit geraumer Zeit ist dieses Targeting via Cookies – also das Nachverfolgen … … weiterlesen

3 von 10 Mitarbeitern von Mittelständlern nachlässig mit IT-Sicherheit im Home Office

KMUs tragen eine Mitschuld bei Security-Lücken im Heimbüro, da nur 57 Prozent der Mitarbeiter eine IT-Sicherheitsschulung erhalten haben.

Drei von zehn Arbeitnehmern in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) geben zu, dass sie bei der Arbeit von zu Hause aus nachlässig mit der Sicherheit umgehen (29 Prozent). Weitere 22 Prozent der Beschäftigten haben absichtlich IT-Sicherheitsrichtlinien umgangen, um ihre Arbeit zu erledigen.

Das sind die zentralen Befunde des Mobile Workforce Report 2021, den der IT-Sicherheitsanbieter Avast kürzlich durchgeführt hat. „Kroker’s Look @ IT“ veröffentlicht die Ergebnisse der Studie heute exklusiv vorab.

In der Umfrage gaben sieben Prozent der Arbeitnehmer zu, sensible Daten an Kollegen, Lieferanten oder Kunden über Kanäle zu senden, die nicht vom IT-Team ihres Unternehmens genehmigt wurden.

Weitere elf Prozent haben sensible Geschäftsgespräche geführt, während sich Familienmitglieder im … … weiterlesen

Krokers RAM: Der Ruf der etablierten IT-Anbieter schwindet mit jedem neuen Cybervorfall!

Mein Rant am Morgen: Die steigende Zahl von Attacken und Angriffsvektoren sorgt bei vielen Unternehmen für wachsendes Unbehagen – und ihr Vertrauen in Microsoft & Co. schrumpft zusehends. Die Anbieter müssen gegensteuern.

Cyberkriminelle haben die Corona-Krise dazu genutzt, ihre Angriffe auf Unternehmen und Beschäftigte weiter hochzufahren. Laut einer aktuellen Studie war 2021 in Sachen Cybersicherheit sogar das schwierigste Jahr überhaupt.

Die Pandemie hat also die Schwachstellen in vielen gängigen Softwareanwendungen aufgedeckt, sei es im Windows-Betriebssystem für PCs, sei es in speziellen Server- oder Mail-Programmen. Erst Anfang der Woche wurde etwa bekannt, dass eine Schwachstelle in Microsoft Defender Hackern das beste Einfallstor verrät.

Das Problem dabei: Die steigende Zahl von Attacken und Angriffsvektoren sorgt bei vielen Unternehmen für wachsendes Unbehagen. So gaben immerhin … … weiterlesen

Minecraft, Grand Theft Auto & Co.: Die Top-50 der meistverkauften Videogames aller Zeiten

Die drei größten Megaseller aus der Gamingbranche gingen jeweils in einer dreistelligen Millionenzahl über die Ladentheken – ein Überblick.

Spielkonsolen, Arcade-Boxen und Online-Games gehören mittlerweile seit mehr als einem halben Jahrhundert zur Alltagskultur. Mehr noch: Mit Umsätzen, die in diesem Jahr auf knapp 200 Milliarden Dollar weltweit anwachsen sollen, sind Hard- und Software fürs Daddeln eine der wichtigsten Unterhaltungsindustrien überhaupt.

Das beweist nicht zuletzt auch die Ankündigung von Microsoft von vergangenem Dienstagabend, die Spieleschmiede Activision Blizzard schlucken zu wollen. Der Xbox-Hersteller ist bereit, für den unter anderem für den Ego-Shooter „Call of Duty“ und das Smartphone-Game „Candy Crush bekannten Publisher stolze 70 Milliarden Dollar auf den Tisch zu blättern.

Interessant in diesem Zusammenhang, welches die meistverkauften Videogames aller Zeiten … … weiterlesen

ByteDance, Stripe & Co.: Die größten Einhörner unter den Start-ups im Jahr 2021

Aus den USA und China stammen 70 Prozent der 35 wertvollsten Start-ups der Welt – Deutschland stellt immerhin ein sogenanntes Decacorn.

So selten wie ihre sagenumwobenen Fabelvorbilder sind sie gar nicht mehr: Die Rede ist von Unternehmens-Einhörnern. Gemeint sind damit nicht-börsennotierte Start-ups mit einer Firmenbewertung von mehr als einer Milliarde Dollar.

Im vergangenen Jahr – Dezember 2021 – gab es laut Zahlen des amerikanischen Risikokapital-Datenbankanbieter CB Insights mehr als 900 dieser Einhörner weltweit, genau genommen sogar 959, also knapp 1000.

42 davon sind wiederum sogenannte Decacorns, das sind Start-ups mit einer zweistelliger Milliardenbewertung. Und immerhin kommen auf einen Unternehmenswert oberhalb von 100 Milliarden Dollar – und heißen demzufolge Hectocorn.

Ebenjene Hectocorns sind die TikTok-Mutter Bytedance aus China mit einem Wert von 140 Milliarden Dollar und … … weiterlesen

Instagram hat angeblich bereits die Schwelle von 2 Milliarden Nutzern überschritten

Laut Insiderangaben hat die Fotoplattform aus dem Hause Facebook als vierter Social-Media-Dienst die Marke von zwei Milliarden Nutzern erreicht.

Mitte Dezember vermeldete die amerikanische Nachrichtenseite CNBC, dass die Internet-Fotoplattform Instagram die Schwelle von zwei Milliarden Nutzern überschritten habe. Das Portal berief sich dabei auf „sources familiar with the situation“, also einen Company-Insider.

Bestätigt hat Instagram-Mutter Facebook die Nachricht bisher nicht. Die letzte offizielle Zahl datiert auf Juni 2018, als Instagram als vierter Dienst des Facebook-Imperiums die Milliardenschwelle überquerte. Seitdem gibt’s nur Schätzungen.

So der Report mit Verweis auf Insider zutrifft, hat Instagram also nur gut drei Jahre benötigt, um eine weitere Milliarde Nutzer zu gewinnen. Mehr noch: Der Weg zu zwei Milliarden Nutzern, den bisher ohnehin nur vier Social-Media-Dienste geschafft haben, dauerte … … weiterlesen

Wegen Cyberattacken verlieren zwei Drittel der Firmen Vertrauen in etablierte IT-Anbieter

Die jüngsten Angriffe auf die Software-Lieferkette wie Sunburst haben zu einer Vertrauenskrise bei vielen Unternehmen geführt – auch in Deutschland.

Die Bedrohung der Unternehmen durch Cyberangriffe wie etwa Ransomware ist in den vergangenen Jahren deutlich angewachsen – und zwar so stark, dass es bei vielen Anwendern zu einer Vertrauenskrise gegenüber etablierten Softwareherstellern gekommen ist. Grund sind die jüngsten Angriffe auf die Software-Lieferkette wie etwa die Cyber-Großattacke Solarwinds/Sunburst Ende 2020, deren Auswirkungen sich bis in mehrere US-Ministerien zurückverfolgen ließen.

Zwei Drittel der deutschen Anwender gaben an, dass ihr Unternehmen das Vertrauen in etablierte Anbieter wie Microsoft verloren habe, da es immer wieder zu Sicherheitsvorfällen mit diesen ehemals vertrauenswürdigen Technologieanbietern komme (68 Prozent). Das ist der zentrale Befund einer kürzlich veröffentlichten Studie des amerikanischen IT-Sicherheitsanbieters CrowdStrike, den der Marktforscher Vanson Bourne durchgeführt hat.

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Kroker’s Top-10 in 2021: Die meistgeteilten Blog-Beiträge des vergangenen Jahres

Auch die Bestenliste des Vorjahres zeigt Spuren der anhaltenden Corona-Pandemie – wie schon 2020. Auf dass es in diesem Jahr besser läuft!

Weil der übliche Jahresabschluss mit meiner alljährlichen Blog-Bestenliste kurz vor Weihnachten 2021 entfallen musste, möchte ich ihn nun nachholen: Denn der Blick auf die meistgeteilten Beiträge des jeweiligen Jahres zeigt immer auch ein paar individuelle Unterschiede und Besonderheiten.

So auch im Vorjahr, das – wenig verwunderlich – ähnlich wie auch schon 2020 stark unter dem Einfluss der Corona-Krise stand. Das zeigt sich auch in der Bestenliste, in die es etwa gleich zwei Beiträge zur neuen Arbeitswelt nach dem Ende der Virus-Pandemie geschafft haben.

Andere Themen sind dagegen eher klassischer Natur, weil etwa Themen rund um Social Media und die digitale Transformation traditionell gut laufen – oder … … weiterlesen