Zwei Drittel der Deutschen wollen auf mobiles Arbeiten nicht mehr verzichten

Der Anteil der Beschäftigten, die Remote-Arbeit als Grundvoraussetzung und nicht als Privileg sehen, ist seit Anfang dieses Jahres um 30 Prozent gestiegen.

Die vergangenen sechs Monate haben Unternehmen dazu gezwungen, schnell neue Arbeitsplatzkonzepte zu schaffen, bei denen ‚Arbeit‘ nicht gleichbedeutend mit ‚Büropräsenz‘ ist.

Dabei empfinden viele Beschäftigte mobiles Arbeiten nicht länger als Privileg – ganz im Gegenteil: Mehr als zwei Drittel aller Deutschen geben an, dass sie ortsunabhängiges Arbeiten positiv bewerten und darauf auch in Zukunft nicht mehr verzichten wollen (69 Prozent).

Das ist der zentrale Befund einer neuen, globalen Studie des amerikanischen Software-Anbieters VMWare, bei der Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Personalwesen und IT befragt wurden. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse der Studie heute exklusiv vorab.

Demnach ist der Anteil der Beschäftigten in Deutschland, die Remote-Arbeit als … … weiterlesen

Krokers RAM: Apropos Digitalisierung – wertet endlich Eure Maschinendaten aus!

Mein Rant am Morgen: Mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G steigt die Bedeutung von Vernetzung und Daten für Fertigungsunternehmen noch mehr als bisher – was viele Firmen in Deutschland bisher scheuen. Dabei zeigen Vorreiter, welches Potenzial in der Analyse von Maschinendaten schlummert.

Dass der neue Mobilfunkstandard 5G längst nicht nur für Endkunden geeignet ist, hatte ich erst in dieser Woche beleuchtet: So ergeben sich viele Einsatzszenarien der neuen Technologie im Business-Umfeld durch die allumfassende Vernetzung, allen voran der Automobil-, Cloud- und Fertigungsindustrie.

Entsprechend steigt die Bedeutung der überall im sogenannten Internet der Dinge, Neudeutsch Internet of Things (IoT), anfallenden Daten an – noch stärker als ohnehin schon im allgegenwärtigen Datenzeitalter.

Doch viele Produktionsunternehmen in Deutschland tun sich bis heute schwer damit, die in der Fertigung … … weiterlesen

Einzelhandel & E-Commerce: Die 20 wichtigsten Fakten zu Black Friday 2020

Für Händler in den USA – und zunehmend auch in Deutschland – hat sich der morgige Freitag zu einem der wichtigsten Verkaufstage im Jahr entwickelt.

Der morgige sogenannte „Black Friday“ ist in den Vereinigten Staaten seit vielen Jahren im Einzelhandel etabliert: Er fällt auf den Freitag nach Thanks Giving – was wiederum am vierten Donnerstag im November begangen wird – und markiert damit traditionell den Start in die Weihnachtssaison.

Viele US-Händler begleiten den Start in die Weihnachtseinkäufe seit den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts mit Rabatten, was wiederum die Abverkäufe befeuert und so für schwarze Zahlen in den Büchern sorgt – zumindest theoretisch.

Auch in Deutschland spielt der Black Friday seit einige Jahren eine wichtige Rolle, vor allem vorangetrieben durch Marketingaktionen des weltgrößten Internet-Händlers … … weiterlesen

Verschlüsselte Attacken steigen während Corona um 260 Prozent gegenüber 2019

Das Gesundheitswesen steht an der Spitze der Angriffe von Internet-Kriminellen, gefolgt von der öffentlichen Verwaltung – ein neuerlicher Beweis, wie sehr Cyber-Angreifer auf der Corona-Welle reiten wollen.

Cyberkriminelle greifen während der Corona-Pandemie schamlos kritische Branchen wie das Gesundheitswesen, die öffentliche Verwaltung und das Finanzwesen an. Zudem setzen sich zunehmend auf verschlüsselten Verkehr, um herkömmliche Sicherheitskontrollen zu unterlaufen.

Demnach kam es in den ersten zehn Monaten dieses Jahres zu einem Anstieg von SSL-verschlüsselten Angriffen von 260 Prozent gegenüber 2019. Dies ist der zentrale Befund des „2020 State of Encrypted Attacks Reports“, den der Cloud-Sicherheits-Anbieter Zscaler mit Sitz im kalifornischen San Jose kürzlich veröffentlicht hat.

So schreckten Cyberkriminelle in diesem Jahr nicht davor zurück, die Virus-Pandemie für ihre Zwecke auszunutzen, denn an der Spitze der Ziele stand … … weiterlesen

Automobil vor Cloud & Fertigung: Welche Industrien 5G am stärksten umkrempreln wird

Der neue Mobilfunkstandard 5G wird nicht nur beim Endkunden boomen – ganz im Gegenteil: Viele Einsatzszenarien ergeben sich im Business-Umfeld.

Wie sehr der neueste, gerade startende Mobilfunkstandard 5G die Tech-Welt verändern wird, zeigt sich nicht zuletzt an der prognostizierten Verbreitung: Treffen die Vorhersagen ein, wird 5G mit nur 3,5 Jahren bis zum Erreichen von einer Milliarde Nutzer zur am schnellsten verbreiteten Technologie aller Zeiten avancieren.

Dies werden aber beleibe nicht alles Endkunden sein – ganz im Gegenteil: Die vielen Vorzüge der neuen Technologie jenseits der super-schnellen Übertragungsraten, nämlich extrem kurze Latenzzeiten und Echtzeitübertragungen, schaffen für 5G auch enorm viele Einsatzmöglichkeiten im Business-to-Business-Umfeld.

Nach Meinung von IT-Experten wird 5G vor allem die Automotive-Industrie stark umkempreln – 70 Prozent sehen hier Disruptionen unter anderem durch Dinge … … weiterlesen

Wie Corona die App-Nutzung auf Smartphones beflügelt hat

Allein in der letzten Märzwoche haben sich die App-Installationen mehr als verdoppelt – vor allem durch Spiele, aber auch sonstige Bezahl-Apps.

Dass in Zeiten von Corona vor allem Videokonferenzen und Collaborationstools einen Boom erfahren haben, wurde schon mehrfach hier im Blog beleuchtet. Und auch dass Cyberkriminelle das Informationsbedürfnis vieler Menschen in Zeiten der Pandemie auszunutzen versuchen, war erst jüngst hier ein Thema.

Deutlich weniger im Fokus – aber nicht minder interessant – ist ein weiterer Umstand, der mehr oder weniger unmittelbar mit der Corona-Verbreitung und den verschiedenen Lockdowns in der westlichen Welt zusammenhängt.

Die Rede ist von der App-Nutzung auf Smartphones, die seit Anfang des Jahres signifikant angezogen hat. Laut kürzlich vom indischen IT-Anbieter Dot Com Infoway zusammengestellten Daten stiegen die App-Installationen allein in der letzten Märzwoche um … … weiterlesen

Krokers RAM: Durch Corona & Home Office wird Faktor Mensch für IT-Security noch zentraler!

Mein Rant am Morgen: Eine höhere Sensibilisierung und mehr Weiterbildung der Mitarbeiter werden aktuell für die Unternehmen noch wichtiger, um die Sicherheit der zentralen IT-Systeme zu gewährleisten. 

Ich hatte ja schon mehrfach hier im Blog daran appelliert, beim Thema Cybersicherheit den Faktor Mensch nicht zu vergessen. Denn die ausgeklügeltste IT-Sicherheitsstrategie nutzt wenig bis gar nicht, wenn die Mitarbeiter im Unternehmen nicht wenigstens gewisse Grundregeln beim Umgang mit E-Mails & Co. beherrschen.

Das gilt erst recht in Zeiten der Corona-Pandemie, in der viele Beschäftigte von zu Hause aus arbeiten und aus der Ferne auf die unternehmensinterne IT zugreifen. Grund: Viele Cyberkriminelle nutzen das gestiegene Informationsbedürfnis rund um die Viruserkrankung schamlos aus, um Schadcode unter die Leute zu bringen.

Denn: Trotz aller Aufklärungskampagnen öffnen immer noch vier von fünf Deutschen … … weiterlesen

Der Social-Media-Spickzettel: Welche Plattform passt zu welchen Unternehmen?

Die wichtigsten Unterschiede der großen sozialen Netzwerke – und für welche Zielgruppen und Marketingkampagnen wer am besten passt.

In der vergangenen Woche habe ich hier im Blog dargelegt, warum soziale Netzwerke auch weiterhin wichtig im Marketing-Mix für Unternehmen sind – und welches die zehn wichtigsten allgemeinen Trends für das Jahr 2021 sind.

Heute gibt’s, gewissermaßen als Fortsetzung, einen Blick auf die wichtigsten großen Social-Media-Plattformen Facebook, Twitter, LinkedIn & Co. – mit den wichtigsten Kriterien, anhand derer Unternehmen ihre Präsenz auswählen können.

Denn nicht jeder Netzwerk eignet sich gleichermaßen für alle Zwecke. Je nach Unternehmen, Branche, Marketing-Anspruch und Zielgruppen können auch ähnlich große und finanzstarke Unternehmen unterschiedliche Dienste auswählen.

Im Folgenden die wichtigsten Auswahlkriterien:

Multi-Cloud anfällig für Ransomware: Lösegeld-zahlende Firmen im Schnitt mit 14 Clouds

Unternehmen, die Daten auf weniger Cloud-Diensten verteilen, sind dagegen auch weniger bereit, nach erfolgreicher Ransomware-Attacke zu zahlen.

Nicht nur die Corona-Pandemie sorgt für höhere Risiken in Sachen Cybersicherheit, wie am Montag hier im Blog beleuchtet. Ein weiterer, bisher wenig beachteter Faktor: Die in vielen Unternehmen gewählte Multi-Cloud-Strategie macht anfälliger für Erpresser-Software, die sogenannte Ransomware. Dabei verschlüsseln Cybergangster bestimmte geschäftskritische Dateien und geben diese nur gegen Lösegeldzahlungen wieder frei.

Denn Datensicherung, Multi-Cloud und Ransomware sind eng miteinander verknüpft. Scheitern Firmen daran, ihre Daten nach erfolgreicher Attacke aus dem Backup wiederherzustellen, sind sie eher bereit, ihre Daten freizukaufen.

So wächst die Zahlungsbereitschaft mit der Komplexität der Cloud-Infrastruktur: Demnach nutzten jene Unternehmen weltweit, die am Ende Lösegeld zahlten, im Schnitt 14 verschiedene Cloud-Dienste. Das ist der zentrale Befund einer Studie des amerikanischen Spezialisten für Daten-Lösungen Veritas Technologies. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

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Arbeit der Zukunft: Deutsche wünschen sich mehr Home Office & digitale Zusammenarbeit

Fachliche Kompetenzen setzen die gut ausgebildeten Deutschen nicht so hoch an, hierzulande legt man mehr Wert auf kritisches Denken und Kreativität.

Die globale Corona-Pandemie bringt in vielen Wirtschaftszweigen und Lebensbereichen schnelle Veränderungen. So hat sich der Alltag der Deutschen vor allem Im Lockdown drastisch gewandelt.

Sehr viele Arbeitnehmer, die vorher nur sporadisch oder gar nicht im Home Office arbeiten durften oder wollten, saßen von heute auf morgen am heimischen Küchentisch. Zeitgleich investieren viele Arbeitgeber massiv in mobile Infrastrukturen wie Notebooks und passgenaue intelligente Softwarelösungen.

Unabhängig davon wollen viele Arbeitnehmer Veränderungen, beispielsweise generell mehr Home-Office-Tage. Was sind ihre Vorstellungen? Genau das hat der amerikanische Cloud-Anbieter Salesforce in einer Studie untersucht, für die das Unternehmen Menschen weltweit und in Deutschland befragt hat. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute … … weiterlesen

Phishing-Risiko unterschätzt: 4 von 5 Deutschen öffnen Mails von unbekannten Absendern

Risikofaktor Corona: Mehr als jeder siebte deutsche Büroangestellte hat bereits Phishing-Mails mit Inhalten rund um die Viruspandemie erhalten.

Cyber-Kriminelle nahmen die Pandemie-Situation der letzten Monate zum Anlass, die Unsicherheit und Neugier ihrer Mitbürger auszunutzen. So warnten unter anderem das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik, die WHO sowie die Bundespolizei vor diesem ernsten Problem: Phishing-Mails, die mit falschen Identitäten, Angeboten oder News rund um die Corona-Pandemie locken.

Trotz solcher Warnungen werden die Phishing-Risiken durch Corona hierzulande weiterhin dramatisch unterschätzt: Demnach öffnen vier von fünf deutschen Büroangestellten bedenkenlos E-Mails von unbekannten Absendern (79 Prozent). Das ist der zentrale Befund einer Studie, die der amerikanische Softwareanbieter OpenText per Online-Erhebung durchgeführt hat. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Aus der Studie geht demnach hervor, dass 28 … … weiterlesen

Krokers RAM: Massive IBM-Abbaupläne von 2012 – damals dementiert, heute längst übererfüllt

Mein Rant am Morgen: Vor acht Jahren kursierten Berichte über einen radikalen Stellenabbau bei IBM Deutschland von 40 Prozent der Belegschaft, was die damalige Geschäftsführung dementierte. Dabei liegt die Zahl der Beschäftigen hierzulande wegen vieler kleiner Trippelschritte längst darunter.

Ein Vorteil davon, dass ich diesen Blog nunmehr schon seit fast elf Jahren führe, ist seine implizite Funktion gewissermaßen als Archiv rund um die IT: Denn bei manchen Themen ist ein Blick auf die langfristigen Linien und Entwicklungen sehr aufschlussreich.

So wie bei IBM: Die Deutschland-Tochter des amerikanischen IT-Konzerns plant aktuell den Stellenabbau von 2300 Stellen in Deutschland – rund ein Viertel der hiesigen Beschäftigten, wie ich Ende Oktober exklusiv für die WiWo berichtete.

Rechnet man die Anfang Oktober angekündigte Aufspaltung des Gesamtkonzerns mit ein … … weiterlesen

Facebook vor Instagram & Tinder: Wer die größten Datenabgreifer sind & was sie wissen

Auf einen Blick: Welche persönlichen Informationen in 32 Kategorien die 48 bekanntesten Apps & Online-Dienste bei ihren Nutzern abfragen.

Erst gestern habe ich hier im Blog den riesigen Markt der Datenhändler näher beleuchtet, die mit allerlei persönlichen Daten wie E-Mail-Adressen oder Gehaltsabrechnungen ein Milliardengeschäft machen. Doch woher stammen diese Informationen überhaupt?

Die Antwort lautet: Wir geben sie zum großen Teil bereitwillig selber preis. Schließlich nutzen wir alle sie, jene kleinen Anwendungen auf unseren Smartphones: Egal ob das soziale Netzwerk Facebook, der Messenger WhatsApp oder der Telefondienst Skype – in aller Regel sind die Apps für derlei Spielzeuge kostenlos erhältlich.

Nun gilt als ungeschriebene, und gleichwohl oftmals unverstandene Grundregel der Internet-Wirtschaft: Wenn ein Dienst oder eine App nichts kostet, ist der Nutzer selber das Produkt: … … weiterlesen

Wie viel persönliche Daten wert sind: Markt für Datenhandel weltweit 200 Milliarden Dollar

In den USA sind bei Datenhändlern 80 Prozent aller E-Mail-Adressen für im Schnitt 89 Dollar erhältlich – je nach Branche aber auch deutlich mehr.

Der An- und Verkauf von persönlichen Daten ist ein Milliardengeschäft. Die weltweit insgesamt 4000 Daten-Broker tummeln in sich in einem Markt, der insgesamt rund 200 Milliarden Dollar schwer ist.

Wie wertvoll die verschiedenen Datensätze von Konsumenten sind, zeigt ein Blick auf die durchschnittlichen Preise, welche die Datenhändler bereit sind, für die entsprechenden Daten auf den Tisch zu blättern.

Ein Data Broker bietet etwa eine Liste mit 1000 Personen und Details zum jeweiligen Gesundheitszustand wie etwa Anorexie, dem Missbrauch von Medikamenten oder Depressionen für 79 Dollar an.

Noch wertvoller sind persönliche E-Mail-Adressen für Markenanbieter über die Lebensspanne eines Nutzers: 89 Dollar beträgt der Durchschnittswert je … … weiterlesen

Apple, Samsung & Co.: Die größten Marken bei Smartphones, Smartwatches & Kopfhörern

Welche Anbieter die fünf größten Unterkategorien in der Personal Tech unter sich aufteilen – ein Überblick.

Der Markt für sogenannten Personal Tech – also Gadgets & Geräte, die man mehr oder weniger ständig mit sich führt – ist gigantisch: Durch die Vielzahl von Zubehörteilen und Sonderausstattungen wird mit Smartphones, Smartwatches und Co. bis Jahresende weltweit rund 459 Milliarden Dollar umgesetzt.

Daher lohnt ein Blick auf die wichtigsten Marken und Unternehmen, die sich jenen lukrativen Markt untereinander aufteilen. Die auf tolle Visualisierung rund um Finanzmarktthemen spezialisierte amerikanische Website Visual Capitalist hat kürzlich die wichtigsten Player samt Marktanteilen in fünf Untersegmenten zusammengestellt.

Mit geschätzt 5,8 Milliarden Geräten bis zum Jahr 2025 ist der Smarphone-Markt die wohl wichtigste Unterkategorie im Bereich Personal Tech – schlicht weil die Mobiltelefone für jeden Nutzer … … weiterlesen

Die 10 wichtigsten Markteting-Trends für Social Media im Jahr 2021

Nostalgie-Marketing, Meme-Messaging und mehr – die wichtigsten Dos & Don’ts in Zeichen den Corona-Kommunikation für das kommende Jahr.

Ist es in der zweiten Novemberwoche noch zu früh für einen Ausblick auf das kommende Jahr? Ich finde nicht – schließlich dürfte 2020 nicht zuletzt aufgrund des neuerlichen Corona-Lockdowns schneller vorbeigehen als von vielen gedacht.

Daher lohnt es sich schon heute, sich Gedanken über neue Strategien für 2021 zu machen: Etwa im Bereich Marketing auf Social Media, denn Facebook, Twitter & Co. werden auch im kommenden Jahr für viele Unternehmen relevant bleiben.

Der auf das Monitoring von sozialen Netzwerken spezialisierte US-Anbieter Talkwater hat kürzlich die zehn wichtigsten Trends im Social-Media-Marketing für das Jahr 2021 herausgearbeitet:

1. Zielgruppen werden sozial aufmerksamer

Jüngere Generationen wie die Millenials und Generation Z machen sich … … weiterlesen

Krokers RAM: Facebook & Twitter – die zwei größten Verlierer der US-Präsidentschaftswahl

Mein Rant am Morgen: Im Vorfeld der US-Elections haben die großen sozialen Netzwerke massiv in die Verbreitung von journalistischen Inhalten eingegriffen – und damit ihre Position als vermeintlich neutrale Vermittler preisgegeben. Ein Vorgang, der mehr als nur einen schalen Beigeschmack hinterlässt.

Bis zum heutigen Freitagmorgen ist die US-Präsidentschaftswahl – trotz der Vorsprungs von Herausforderer Joe Biden gegen Amtsinhaber Donald Trump – weiterhin eine Hängepartie aufgrund der letzten engen Swing-States.

Gleichwohl lassen sich die zwei vielleicht größten Verlierer der US-Wahl bereits heute benennen: Die beiden sozialen Netzwerke Facebook und Twitter, die mit teils erratischen Entscheidungen im Vorfeld der Elections massiv in das Ringen zwischen Trump und Biden eingegriffen haben.

Am auffälligsten war dies Mitte Oktober, als Twitter und Facebook die Weiterverbreitung eines US-Berichts über Joe … … weiterlesen

Webcam-Nutzung bei virtuellen Konferenzen und Meetings vervierfacht sich im Vergleich zu 2019

Statt zuvor drei bis vier Teilnehmern nehmen mittlerweile im Schnitte sechs bis sieben Personen an virtuellen Meetings teil – getrieben durch Corona.

Durch die Corona-Krise und die Pandemie-bedingten Lockdowns haben Events und Meetings in diesem Jahr eine ganz neue Bedeutung erhalten. Virtuelle Zusammenarbeit ist zur Norm geworden, und für viele wird dies auch in absehbarer Zukunft so bleiben.

Jedes Unternehmen muss dieses Jahr nach neuen Regeln spielen – das bedeutet, dass sich die Merkmale der Zusammenarbeit der Mitarbeiter ändern. Die Bedürfnisse, Verhaltensweisen und Einstellungen der Mitarbeiter in Bezug auf Fernarbeit und Home Office sind aktuell völlig anders als noch im vergangenen Jahr.

Der amerikanische Fernwartungsspezialist LogMeIn das Verhalten der Nutzer seiner Kollaborations- und Meeting-Lösung GoTo in der vergangenen fünf Monaten im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres analysiert. … … weiterlesen

63 Millionen Smart-Living-Haushalte in Europa bis 2023 – Verdopplung gegenüber 2019

Der Markt für Smart-Living-Anwendungen in Deutschland soll Im Zeitraum zwischen 2019 und 2023 immerhin um 66 Prozent zulegen. 

Smart Living setzt sich in immer mehr Lebensbereichen durch und ist für die deutsche Wirtschaft ein wichtiger Zukunftsmarkt. Wenn auch Anwendungen in privaten Wohngebäuden wesentlicher Erfolgsfaktor dieser Entwicklung sind, geht das Smart-Living-Konzept weit über das vernetzte Zuhause hinaus.

Vielmehr umfasst es eine Vielzahl von Applikationen und Diensten: von Smart City über Smart Healthcare, Smart Mobility/Transportation und Smart Governance bis hin zu Smart Environment, FinTech und Smart Education.

Insbesondere die USA entwickeln sich zu einem Wachstumsmarkt für Smart-Living-Anwendungen – gefolgt von Europa. Nach Deutschland bilden Großbritannien und Frankreich die stärksten europäischen Absatzmärkte.

Die starke Position Europas ist vor allem auf die steigende Nachfrage in Deutschland zurückzuführen. Im Zeitraum zwischen 2019 und … … weiterlesen

Cyberbedrohungen und digitale Einflussnahme auf die US-Präsidentschaftswahlen 2020

Zwei Haupttypen bedrohen die Präsidentschaftswahlen heute in den USA: Cyberattacken und bösartige Einflussnahme.

Die heutige Präsidentschaftswahl in den USA genießt durch ihre Bedeutung für die Weltbevölkerung eine massive Aufmerksamkeit. Cyberkriminelle und Nationalstaaten könnten diesen Fokus für sich nutzen, um mit aufsehenerregenden Attacken das Vertrauen der Welt in demokratische Wahlen zu beeinflussen.

Das ist laut dem U-Geheimdienst FBI bereits im Vorfeld der Wahl zwischen Donald Trump und Joe Biden geschehen: Laut Berichten von Oktober hätten Russland und Iran Zugriff auf Wähler-Daten erlangt – und gezielt Fehlinformationen zu der US-Wahl verbreitet.

Schon bei der letzten Wahl im Jahr 2016 hatte eine Hacker-Gruppe mit dem Namen „Strontium“ E-Mails der demokratischen Partei erbeutet – und damit Hillary Clinton, der Gegenkandidatin des heutigen Präsidenten Donald … … weiterlesen

In eigener Sache: Meine Forderung zur IBM-Aufspaltung – von November 2018

Im November 2018 habe ich IBM hier im Blog dazu aufgefordert, sich ein Vorbild an Rivale HP zu nehmen und sich selbst aufzuspalten – um sich so besser auf Zukunftsthemen wie Cloud Computing und künstlicher Intelligenz fokussieren zu können. Genau so kommt es jetzt, zwei Jahre später.

Am vergangenen Donnerstag vermeldete ich exklusiv für die WiWo, dass IBM in Deutschland 2300 Stellen abbauen wolle – fast ein Viertel der hiesigen Belegschaft von aktuell gut 10.000 Beschäftigten.

Der Schritt hängt mit der Anfang Oktober verkündeten Selbstaufspaltung von IBM zusammen: So will Konzernchef Arvind Krishn das IT-Dienstleistungsgeschäft abspalten und als eigenständiges Unternehmen an die Börse bringen; die Rest-IBM soll sich dann vor allem auf Cloud Computing und künstliche Intelligenz fokussieren.

Was mir … … weiterlesen

Krokers RAM: Jährlich grüßt das Murmeltier – oder: SAP zwischen Marge und Investitionen

Mein Rant am Morgen: Die Börse hat SAP massiv abgestraft, weil die Walldorfer Marge zugunsten von Investitionen in die Cloud opfern – ein Vorgang, der sich mehrfach in den vergangenen Jahren genau so abgespielt hat. Und der die wahren Probleme des Softwarekonzerns überdecken.

Sich als Journalist lange mit ein- und demselben Thema zu beschäftigen birgt irgendwann wohlmöglich die Gefahr von Langeweile – hat aber auch einen entscheidenden Vorteil: Viele Dinge tauchen im Abstand einiger Jahre immer wieder mal in sehr ähnlicher Form auf.

So auch im Falle der Geschehnisse rund um SAP in dieser Woche: Wegen einer gesenkten Jahresprognose sowie den kassierten Mittelfristzielen rasierten Investoren die SAP-Aktie allein am Montag um ein Fünftel – mehr als 30 Milliarden Euro Marktkapitalisierung wurden in wenigen Minuten pulverisiert.

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