Globaler 5G-Traffic soll 3G/4G bereits 2025 überholen – Energieeffizienz immer wichtiger

Drei Branchen haben durch den Einsatz von 5G-Netzwerken und -Diensten das Potenzial für erhebliche Verbesserungen und Einsparungen.

Der neue Telekommunikationsstandard 5G schickt sich aktuell an, die Welt zu revolutionieren. Demnach führen neue und bestehende 5G-Anwendungen langfristig zu immer mehr Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen. Laut einer aktuellen Analyse der Unternehmensberatung PwC soll 5G bis zum Jahr 2030 rund 1,3 Billionen Dollar erwirtschaften.

Mehr noch: Der globale 5G-Traffic soll bereits im Jahr 2025 die Vorläuferstandards 3G/4G überholen. Das ist einer der zentralen Befunde einer Studie der Telekommunikationsberatungsfirma STL Partners und des amerikanischen Anbieters von Rechenzentrums-Equipment Vertiv. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse der Studie heute exklusiv vorab.

Das enorme Wachstum der neuen, superschnellen Netze wiederum stellt hohe Anforderungen an die Energieeffizienz: Zwar können 5G-Netzwerke pro Dateneinheit bis … … weiterlesen

Cybersecurity: Fast zwei Drittel der gesamten Malware kommt über Cloud-Apps

Mit der wachsenden Verbreitung von Cloud-Diensten in Unternehmen steigt auch der Missbrauch durch Angriffe mit Schadsoftware übe die Internet-Wolke.

Nicht nur Unternehmen setzen immer stärker auf die Cloud, auch Angreifer wählen vermehrt diesen Vektor zur Verteilung von Malware: Während die Anzahl der genutzten Cloud-Apps pro Unternehmen um 20 Prozent gestiegen ist, wurden im letzten Jahr fast zwei Drittel der identifizierten Schadsoftware über Cloud-Anwendungen und -Dienste verbreitet (61 Prozent).

Das ist der zentrale Befund einer Auswertung von Millionen Nutzerdaten weltweit, die der amerikanische Cloud-Security-Spezialist Netskope aus Santa Clara/Kalifornien durchgeführt hat. „Kroker’s Look @ IT“ veröffentlicht die Ergebnisse aus dem neuen „Cloud and Threat Report“ heute exklusiv vorab.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie im Überblick:

  • Cloud-Nutzung auf dem Vormarsch: Im Jahr 2020 stieg die Anzahl der genutzten Cloud-Apps pro … … weiterlesen

Zwei Drittel der Deutschen sehen größere Ungleichheit durch den Corona-Digital-Schub

Für die Deutschen spielen Bildung und der Zugang zur richtigen Netzwerk-Infrastruktur die entscheidenden Rollen bei der digitalen Chancengleichheit.

Die Corona-Pandemie hat – zumindest in Teilbereichen von Wirtschaft und Gesellschaft – zu einem Digitalisierungsschub geführt, wie auch hier im Blog immer wieder berichtet. Das gilt vor allem für die Digitalisierung in Unternehmen.

Einen wichtigen Unteraspekt hat jetzt der amerikanische Netzwerkausrüster Cisco beleuchtet: Denn die neuen digitalen Möglichkeiten sind noch nicht gleichmäßig in der Gesellschaft angekommen – ganz im Gegenteil: Demnach sehen aktuell zwei Drittel der Deutschen eine größere Ungleichheit durch den Corona-Digital-Schub. Von mehr Gleichheit sprechen dagegen nur 13 Prozent.

Wenig verwunderlich also, dass der aktuelle WEF Weltrisikobericht „digitale Ungleichheit“ erstmals als eines der fünf größten Risiken genannt hat. Laut der Cisco-Studie spielen hierzulande Bildung … … weiterlesen

In eigener Sache: „Kroker’s Look @ IT“ auf Rang 27 der Top-100 Blogs in Deutschland 2021

Heute gibt’s an dieser Stelle mal wieder was Werbung in eigener Sache: Ich rangiere mit meinem Blog „Kroker’s Look @ IT“ unter denTop-100 der deutschen Blogs des Jahres 2021 auf Platz 27.

Die Hamburger PR-Beratung Faktenkontor hat die Top-100 der relevantesten Blogs in Deutschland des Jahres 2021 identifiziert. Dabei komme ich mit meinem Blog „Kroker’s Look @ IT“ immerhin auf Rang 27 – was mich wirklich sehr freut und auch stolz macht, schließlich blogge ich hier seit Anfang 2010, also inzwischen bereits im zwölften Jahr.

Mit einem sogenannten Blogger-Relevanzindex hat Faktenkontor rund 2000 Bogs im deutschsprachigen Raum auf ihre Wichtigkeit vermessen. Dafür werden fünf Kennzahlen ermittelt:

  • die Sichtbarkeit des Blogs im Internet,
  • die Anzahl der Verlinkungen auf den Blog,
  • … weiterlesen

Krokers RAM: Intel, bereits ein Tech-Dinosaurier – mein Diktum von anno 2012

Mein Rant am Morgen: Viele der heutigen Probleme beim einstigen Halbleiterprimus Intel haben sich schon vor Jahren angekündigt – siehe eine Analyse von mir an dieser Stelle von Mai 2012.

Erst Mitte Januar habe ich über Intel recht harsch geurteilt: Schließlich bekommen die Amerikaner ihre Produktionsprobleme seit Jahren nicht in den Griff. Und dass Hedge-Funds inzwischen sogar die Auslagerung der Fertigung – den einstigen Kornjuwelen des Konzerns – fordern, ist schlicht eine schallende Ohrfeige für Intel.

 

Inzwischen kommt sogar der deutsche Chiphersteller Infineon mit einem Börsenwert von 57 Milliarden Euro ungefähr auf ein Fünftel des Wertes der Amerikaner – dabei ist Intel mit einem Umsatz im Geschäftsjahr 2020 in Höhe von 78 Milliarden Dollar (das entspricht rund 64 Milliarden … … weiterlesen

Fast 90 Prozent der Unternehmen beschleunigen Digitalisierung infolge der Corona-Pandemie

Die Unternehmen investieren Corona-bedingt aktuell am meisten in die beiden Technologien Cybersecurity und Cloud Computing.

Die Frage, ob die Corona-Krise bei allen negativen Folgen auch Dinge verbessert hat, treibt Marktbeobachter wie Medien seit langem um. Laut einer in  der vergangenen Woche veröffentlichten Studie des indischen IT-Dienstleisters HCL Technologies ist dies eindeutig der Fall.

Demnach haben fast neun von zehn befragten Unternehmen verstärkt digitale Initiativen gestartet (89 Prozent). Dabei sind Cybersecurity und Cloud Computing sind die beiden Technologien, in die am meisten investiert wird.

Auch die Relevanz von Digitalisierungsprojekten ist infolge der Pandemie deutlich gestiegen: Gab vor der Pandemie noch nicht einmal jeder zweite Befragte an, dass die digitale Transformation in seinem Unternehmen vor Covid eine Priorität auf Vorstandsebene war (42 Prozent), stieg dieser Anteil auf aktuell deutlich über die … … weiterlesen

Apple Watch an 102 Millionen Handgelenken weltweit – bei jedem zehnten iPhone-Nutzer

Das Wachstumspotenzial bleibt weiterhin hoch, wie ein Blick in die USA zeigt: Dort trägt bereits mehr als jeder dritte iPhone-User eine Apple Watch.

Der IT-Gigant Apple gilt immer noch vor allem als iPhone-Company. Das wundert auf den ersten Blick nicht, schließlich haben die Jungs und Mädels erst jüngst mit einem Allzeitrekord im Weihnachtsquartal die Krone im Smartphone-Markt zurückerobert.

Allerdings ist der iPhone-Anteil in den Jahren zuvor deutlich zurückgegangen: Bis September 2020 sank er auf 41 Prozent, den niedrigsten Stand seit 2011. Daher ist ein Blick auf Randaktivitäten spannend: So ist etwa das Geschäft mit AirPod-Ohrstöpseln drauf und dran, beim Umsatz den Fahrdienstvermittler Uber zu überholen.

Ähnlich überraschend ist die Entwicklung der Apple Watch: Laut kürzlich veröffentlichter … … weiterlesen

Cloud, Outsourcing & Co. – 10 wichtige Trends in der Software-Entwicklung für 2021

Märkte wie etwa der für E-Commerce-Software wachsen in den kommenden Jahren zweistellig – die wichtigsten Zahlen & Fakten rund um Business-IT.

Der Software- und IT-Markt insgesamt stand 2020 ganz im Einfluss der weltweiten Corona-Pandemie: Demnach sanken die weltweiten IT-Ausgaben im vergangenen Jahr laut Studie des US-Marktforschers Gartner um 5,4 Prozent auf 4,8 Billionen Dollar. Immerhin: In diesem Jahr soll es dann mit plus vier Prozent auf fünf Billionen Dollar wieder aufwärts gehen.

Einer der wichtigsten Treiber ist der ohnehin schon seit längerem zu verzeichnende Trend in Richtung Cloud Computing: Demnach stiegen die Cloud-Ausgaben in dem insgesamt rückläufigen Jahr 2020 immerhin um 6,3 Prozent. Fast drei Viertel aller Unternehmen erwarten, dass sie ihre Investitionen in die Cloud 2021 erhöhen.

Ebenfalls stark … … weiterlesen

Überraschung: Zweitgrößtes PC-Betriebssystem nach Windows ist nicht mehr MacOS

Das lange als unantastbar geltende Windows sackte im Verlauf des Jahres 2020 erstmals seit Jahrzehnten unter die Schwelle von 80 Prozent Marktanteil.

Langjährige Leser meines Blogs haben es vielleicht mitbekommen: Während ich in den Anfangsjahren meines Blogs seit 2010 immer mal wieder über Marktanteile bei Computern oder Smartphones geschrieben habe, wurde es darum in den vergangenen fünf Jahren oder so relativ still.

Grund: Im stationären wie im mobilen Computing-Markt waren die Anteile weitgehend vergeben, ob im Duopol zwischen Android und iOS auf der Smartphone-Seite oder dem Quasi-Monopol von Windows bei den PCs.

Umso verwunderte war ich, als das amerikanische Tech-Portal Ars Technica in der vergangenen Woche über eine interessante Machtverschiebung bei den PC-Betriebssystemen berichteten – zugegebenermaßen zwar nicht auf dem Spitzenplatz:

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Krokers RAM: Facebook, Twitter & Co. – ein Ruf wie früher die „Bild“-Zeitung

Mein Rant am Morgen: Die Kritik an den sozialen Netzwerken, allen voran Marktführer Facebook, wächst. Zugleich klettern die Nutzungszahlen auf immer neue Rekordstände – nur ein scheinbarer Widerspruch.

Schon seit Jahren hört man immer wieder Nutzerklagen über soziale Netzwerke: Von Falschnachrichten und Bias-Blasen, von sich verrohenden Sitten bis hin zu Cancel Culture, Shit Storms und Propaganda.

Der Großteil der Kritik betrifft dabei das weltgrößte Netzwerk Facebook, mit einigen Abstrichen betreffen die Klagen aber auch den Kurznachrichtendienst Twitter, die Fotoplattform Instagram und das Business-Netzwerk LinkedIn.

Dabei erzählen die nackten Zahlen derzeit eine ganz andere Geschichte: Weltweit wie auch in Deutschland ist die Nutzung im vergangenen Jahr getrieben durch die Corona-Pandemie sogar anezogen.

So legte 2020 die Zahl der Social-Media-User rund um den Globus um 13 … … weiterlesen

Der Social-Media-Spickzettel: Die besten Zeiten für Beiträge auf Twitter, Facebook & Co.

Die verschiedenen sozialen Plattformen verfügen über unterschiedliche Ausrichtungen, Zielgruppen und Stärken – entsprechend variieren die besten Tageszeiten und Veröffentlichungsfrequenzen für Beiträge.

In den vergangenen Tagen habe ich an dieser Stelle mehrfach mit Zahlen untermauert, warum es sich lohnt, sich auch im professionellen Umfeld mit sozialen Netzwerken zu befassen: Schließlich hat die Corona-Pandemie der Nutzung von Facebook. Twitter & Co. noch einmal beschleunigt.

Während 2019 soziale Netzwerke im Schnitt um eine Million User am Tag zulegten, kletterte das Tagesplus im vergangenen Jahr auf satte 1,3 Millionen. Dadurch gab es bis Ende 2020 weltweit 4,2 Milliarden Social-Media-Nutzer, rund 54 Prozent der Erdbevölkerung. Das gilt hierzulande sehr ähnlich, wo die Zahl der Social-User im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 66 Millionen Menschen zulegte.

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Deutschland Digital 2021: 66 Millionen Social-Media-Nutzer – plus 13 Prozent gegenüber 2020

Der durchschnittliche Deutsche verfügt über sechs verschiedene Social-Media-Konten und ist dort in der Regel eine Stunde und 24 Minuten aktiv.

Ende Januar habe ich hier die aktuellen weltweiten Digital-Zahlen von Hootsuite und We Are Social präsentiert: Demnach hat die Corona-Pandemie vor allem das Social-Media-Wachstum beschleunigt. Anfang 2021 nutzten Facebook, Twitter & Co. 4,2 Milliarden Menschen rund um den Globus – ein Plus von 1,3 Millionen am Tag.

Gestern haben der Software-Anbieter aus Kanada und die Digital-Agentur mit Hauptsitz in London ihre Länder-Reports inklusive der entsprechenden Digital-Zahlen für Deutschland veröffentlicht.

Wichtigster Befund: 66 Millionen Menschen nutzen hierzulande Social Media, das entspricht fast vier von fünf Deutschen (78,8 Prozent). Im World Wide Web sind sogar bereits 94 Prozent der Bevölkerung unterwegs – das entspricht 78,81 Millionen … … weiterlesen

Von wegen Facebook-Müdigkeit: Das Wachstum des sozialen Netzwerks seit 2004 in einem Chart

Der seit Jahren anhaltende Wachstumstrend ist bei dem weltgrößten sozialen Netzwerk weiterhin intakt – allen Unkenrufen zum Trotz.

Seit Jahren kehren sie regelmäßig wieder: Berichte über eine jetzt aber doch zu verzeichnende Facebook-Müdigkeit, sei es bei jüngeren Nutzern, sei es insgesamt – mal begründet mit der Debatte rund um Fake News, mal mit Verweis auf neue, hippere Dienste wie zuletzt TikTok oder Snapchat davor.

All dies konnte dem im Jahr 2004 von Mark Zuckerberg gegründeten Unternehmen bisher jedoch wenig anhaben – ganz im Gegenteil: Bis Ende 2020 wuchs die Zahl der monatlich aktiven Facebook-Nutzer auf knapp 2,8 Milliarden Menschen an.

Damit ist der seit Jahren anhaltende Wachstumstrend weiterhin intakt. Im Jahr 2012 überquerte Facebook als erster Social-Media-Dienst überhaupt die magische Marke von einer Milliarde Nutzer – und wuchs … … weiterlesen

Krokers RAM: SAP, Oracle, Salesforce & Co – der Kampf um Unternehmenskunden nimmt zu

Mein Rant am Morgen: Der Markt für Unternehmenssoftware ist in Bewegung. Dabei ist der Gang weg von den Walldorfern kein Allheilmittel. Der Kampf um Unternehmenskunden intensiviert sich aktuell spürbar.

Rund um SAP rumort es: Weil beim Weltmarktführer für Unternehmenssoftware in den kommenden Jahren einige zentrale Software-Produkte auslaufen, müssen gerade viele Bestandskunden abwägen, ob sie weiter auf SAP setzen – oder auf einen anderen Anbieter wechseln.

Dadurch befindet sich SAP in einer gefährlichen Umbruchsituation – zumal auch Wettbewerber wie Oracle, Microsoft oder Salesforce versuchen, den Walldorfern Kunden abspenstig zu machen, wie ich in meiner aktuellen WirtschaftsWoche-Geschichte dargelegt habe (Premium-Link zum eMagazin).

Zugleich gilt aber auch: So sehr viele Unternehmenskunden mit SAP hadern – bei der Konkurrenz ist auch nicht alles Eitel Sonnenschein, wie ich im Zuge meiner Recherchen … … weiterlesen

Medienwandel: Digital überholt 2021 Print bei Zahl der Leser von Zeitungen & Magazinen

Nach Jahren des Niedergang im klassischen Printgeschäft vollzieht sich in Deutschland in diesem Jahr ein für die Branche wichtiger Meilenstein.

Dass sich traditionelle Print-Medien wie Zeitungen und Zeitschriften seit Jahren im Rückwärtsgang befinden, habe ich durch die Beobachtung der digitalen Transformation in vielen Branchen sowie qua eigenem Erleben schon desöfteren thematisiert.

Nach Jahren des Niedergang im klassischen Printgeschäft vollzieht sich in Deutschland in diesem Jahr ein für die Branche wichtiger Meilenstein: Demnach sollen 2021 nach einer Schätzung des Statista Advertising & Media Outlook erstmal mehr Menschen in Deutschland Zeitungen und Magazine digital lesen als in gedruckter Form.

So verzeichnen die hiesigen Medien im laufenden Jahr insgesamt 34.4 Millionen Digital-Leser – dem stehen 33,2 Millionen Leser und Leserinnen von gedruckten Zeitungen und Zeitschriften gegenüber:

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Fast jeder zweite deutsche Verbraucher stellt Produktnutzung nach Datenschutzverletzung ein

Vertrauen ist für Marken und Unternehmen in der digitalen Welt schwerer aufzubauen – und gleichzeitig leichter zu verlieren.

Unternehmen und Marken stehen vor der Herausforderung, Vertrauen in einer digitalen Welt aufzubauen und zu erhalten. Denn das Bewusstsein der Verbraucher rund um den Globus für Datenmissbrauch steigt. So würden vier von fünf Verbrauchern in Deutschland keine Dienstleistungen in Anspruch nehmen oder Produkte von einem Unternehmen kaufen, dem sie misstrauen (79  Prozent).

Mehr als die Hälfte der Deutschen haben zudem ernsthafte Vorbehalte, auf einer Website einzukaufen, von der sie zuvor noch nie gehört haben (51 Prozent). Das sind die wichtigsten Befunde eine Studie, die das Marktforschungsunternehmen YouGov im Auftrag des amerikanischen Anbieters von Zugangsmanagement-Lösungen Okta durchgeführt hat.

Für den Okta Digital Trust Index wurden mehr als 13.000 Büroangestellte befragt, darunter … … weiterlesen

Die Top-50 Webseiten, die das Internet im Jahr 2020 beherrscht haben

Google und seine Tochter YouTube kommen als meistbesuchte Internet-Seiten im Monat auf genau so viele Visits wie alle danach folgenden 48 Websites.

Wie sehr das Internet die Welt rund um den Globus beherrscht, zeigt sich nicht zuletzt beim Blick auf die nackten Zahlen der 50 größten Webseiten weltweit – gemessen an den monatlichen Seitenbesuchen im Jahr 2020.

Allein der Suchmaschinengigant Google kam zuletzt auf 92,5 Milliarden Visits – und kratzt damit langsam, aber sicher an der Schwelle zu einer dreistelligen Milliardensumme. Zum Vergleich: Bei einer vergleichbaren Betrachtung im Jahr 2019 kam der Primus „erst“ auf 60,5 Milliarden Besuche.

Bemerkenswert auch: Google und seine Tochgter Google auf dem zweiten Rang vereinen insgesamt 127 Milliarden Visits im Monat auf sich – so viel wie alle danach … … weiterlesen

Digitale Transformation: 85 Prozent der Unternehmen mit veralteter Kern-IT

Die Unternehmen erwarten bis zum Jahr 2025, fast die Hälfte ihres Umsatzes mit digitalen Produkten, Dienstleistungen und Erfahrungen zu erzielen.

Die Umstellung auf eine anpassungsfähige Architektur ist die wichtigste Geschäftsentscheidung, die Unternehmen in den nächsten zehn Jahren treffen werden. Denn sie wird darüber entscheiden, ob Unternehmen die digitale Transformation meistern oder im Wettbewerb untergehen werden.

Tatsächlich stehen die meisten Unternehmen rund um den Globus noch ganz am Anfang der Entwicklung einer anpassungsfähigen und damit zukunftssicheren Technologiearchitektur. Nur 15 Prozent der Unternehmen weltweit haben erfolgreich eine Technologieumgebung aufgebaut, die die drei Kernmerkmale anpassungsfähiger Technologiearchitekturen aufweist: Offenheit, Intelligenz und Erweiterbarkeit.

85 Prozent der Unternehmen haben dagegen aktuell noch eine veraltetet Kern-IT. Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer Studie des amerikanischen Marktanalysehauses IDC im Auftrag des auf Personalmanagement-Lösungen spezialisierten Anbieters Workday.

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Krokers RAM: Clubhouse – eine elitäre Quasselbude im Ein-Prozent-Elfenbeinturm

Mein Rant am Morgen: Drei Viertel der Deutschen haben noch nie von der neuen Live-Podcasting-App gehört. Wirklich genutzt hat die App noch nicht einmal jeder Hundertste – zwischen Medien-Hype und tatsächlicher Nutzung bei Clubhouse herrscht geradezu ein groteskes Missverhältnis.

Schon vor zwei Wochen hab ich an dieser Stelle über die neue Social-Media-App Clubhouse geschrieben, die Live-Podcasts per Smartphone ermöglicht. Da war der Dienst erst knapp zwei Wochen in Deutschland verfügbar.

Und schon seinerzeit zeichnete sich ein Hype-Zyklus ab, der stark an andere kurzfristig boomende, aber mittelfristig gescheiterte Dienste erinnert, allen voran Google+: Denn bei Lichte betrachtet tummeln sich auch auf Clubhouse derzeit vor allem die üblichen Verdächtigen der Social-Media-Szene – ganz ähnlich wie vor zehn Jahren bei dem damals als Facebook-Killer gehypten Google-Gegenentwurf.

Jetzt zeigen auch erste … … weiterlesen

21 Zahlen & Fakten, die man im Jahr 2021 über Instagram wissen sollte

Die Nutzer der Fotoplattform aus dem Hause Facebook verbringen mittlerweile 53 Minuten am Tag auf Instagram – und veröffentlichen 95 Millionen Beiträge.

Erst im vergangenen Oktober hat Instagram sein 10-jähriges Firmenjubiläum gefeiert. Das bedeutet im Umkehrschluss: In gerade mal einer Dekade hat die Foto-Tochter aus dem Hause Facebook eine wahrlich rasante Entwicklung hingelegt.

Beim Kauf durch Facebook im April 2012 war die App gerade mal anderthalb Jahre und – und hatte erst 30 Millionen Euro. Gleichwohl blätterte Mark Zuckerberg eine Milliarde Dollar für das boomende Start-up hin – eine Summe, die sich bald als wahres Schnäppchen erweisen sollte, siehe mein entsprechender Blogbeitrag von April 2012.

Denn keine sechs Jahre später, nämlich im Juni 2018, überquerte Instagram … … weiterlesen

Wie Apple die Krone im Smartphone-Markt mit einem Allzeit-Rekord zurückerobert hat

Zwischen Oktober und Dezember 2020 erzielte Apple mit 90 Millionen verkauften iPhones den größten Smartphone-Absatz, den je ein Hersteller in einem Quartal geschafft hat – vor allem getrieben von der iPhone-12-Serie.

Es zeichnete sich Mitte Dezember schon ab, als asiatische Medienberichte verlautbarten, Apple wolle die Produktion von iPhones in der ersten Jahreshälfte 2021 um fast 30 Prozent hochschrauben und bis zu 96 Millionen Geräte herstellen.

Seit vergangener Woche ist klar: Apple hat tatsächlich ein Bomben-Weihnachtsquartal hingelegt, und zwar was für eins. Zwar wuchs der gesamte Smartphone-Markt laut einer Studie des US-Marktforschers IDC im vierten Quartal 2020 im Jahresvergleich nur um bescheidene 4,3 Prozent.

Die Jungs & Mädels aus Cupertino dagegen konnten – vor allem getrieben von der allerneuesten iPhone-12-Serie – … … weiterlesen

E-Commerce in Deutschland: 83 Milliarden Euro Umsatz 2020 – plus 15 Prozent gegenüber 2019

Während der Verkauf von Waren übers Internet boom, hat sich das Geschäft mit Dienstleistungen im Vergleich zu 2019 mehr als halbiert.

Dass E-Commerce einer der wichtigsten IT-Trends ist, die durch die Corona-Pandemie beschleunigt wurden, habe ich schon mehrfach hier im Blog beschrieben. Schließlich verlagern die Menschen rund um den Globus wegen der Lockdowns ihre Käufe noch stärker als bisher ins Internet.

Deutschland war schon weit vor der Corona-Pandemie Vorreiter beim Online-Handel – und hat diese Position in der Krise weiter ausgebaut. Wie sehr, das zeigen die jüngst veröffentlichten Zahlen des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland (BEVH).

Demnach stieg der Umsatz mit im Internet gekauften Waren im Gesamtjahr 2020 um fast 15 Prozent auf 83,3 Milliarden Euro … … weiterlesen

Cloud to the Edge: Cloud Computing wächst 2021 um mehr als die Hälfte gegenüber 2019

Deutschland steigt in den kommenden fünf Jahren zum größten europäischen Markt für Cloud und Edge Computing auf, die USA etablieren sich als größter Markt weltweit.

Cloud Computing wird bis 2025 den Markt für IT-Infrastruktur anführen, Edge Computing – also Analyse von Echtzeitdaten nahe am Punkt ihrer Erzeugung, sprich am Netzwerkrand oder der „Edge“ – entwickelt sich zu einem exponentiell wachsenden Markt.

Das sind die beiden wichtigsten Befunde der Studie „From Cloud to Edge“, die der italienische IT-Berater und Systemintegrator Reply mit Hauptsitz in Turin gemeinsam mit der IT-Analyseanbieter Teknowlogy Group durchgeführt hat. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Die Studie untersucht den Einsatz von Cloud- und Edge-Computing-Technologien in den Märkten der „Europe 5“ (Italien, Deutschland, Frankreich, Niederlande, Belgien) sowie der weltweiten „Big-5“-Länder (USA, Großbritannien, Brasilien, … … weiterlesen

Krokers RAM: Signavio-Kauf durch SAP – sinnvoll, aber im Grunde ein Armutszeugnis!

Mein Rant am Morgen: Die Übernahme des Berliner Start-ups Signavio passt exakt in die aktuelle Strategie des Walldorfer Softwarekonzerns. Zugleich stellt sich die Frage, wieso ein externer Anbieter besser Bescheid als SAP selber weiß, wie es in den Systemen der SAP-Kunden aussieht.

Am Mittwoch präsentierte Vorstandschef Christian Klein höchstpersönlich seine neue Initiative „Rise with SAP“: Ein angebliches Rundum-Sorglos-Paket, mit dem der Walldorfer Software-Riese seinen Bestandskunden in die Cloud helfen will.

Als ein wichtiges Puzzlestück jener Initiative übernimmt SAP zudem das Start-up Signavio für dem Vernehmen nach eine Milliarde Euro. Die Berliner sind spezialisiert auf Software für das Prozessmanagement.

Von der inhaltlichen Logik passt Signavio perfekt zu den neuen Bemühungen von Christian Klein: Schließlich plant SAP-Chef Klein eine Art Concierge-Service, um seine Bestandskunden in die … … weiterlesen

Corona beschleunigt Social-Media-Wachstum: 4,2 Milliarden User – plus 1,3 Millionen am Tag

Mitte des vergangenen Jahres lag das Plus bei Social Media erst bei gut einer Million Usern täglich – das Wachstum hat also spürbar angezogen. 

Die Corona-Krise hat offenbar auch die Nutzung sozialer Netzwerke weiter angekurbelt: Denn während viele Menschen rund um den Globus Teile des vergangenen Jahres im Lockdown verbracht haben, ist die Zahl der Social-Media-Nutzer so schnell wie seit drei Jahren nicht mehr gestiegen.

Demnach gibt es aktuell rund 4,2 Milliarden Social-Media-User weltweit – das entspricht fast 54 Prozent der Weltbevölkerung. Das zeigen die Ergebnisse des „Digital 2021“ Jahresberichts, den die internationale Digital-Agentur “We are Social” mit Hauptsitz in London und der kanadische Software-Anbieter Hootsuite gestern gemeinsam veröffentlicht haben.

Erst im Juli 2020 hatte die Zahl der Nutzer von Facebook, Twitter & Co. … … weiterlesen

Noch’n Corona-Profiteur: Netflix knackt Marke von 200 Millionen Usern – durch Auslandsmärkte

Fast die Hälfte der Neukunden bei dem amerikanischen Videostreaming-Pionier im vergangenen Jahr entfallen auf das Virus-geplagte Europa. 

Die Profiteure der Corona-Pandemie liegen auf der Hand: Dazu zählen etwa die Anbieter von Videokonferernzlösungen wie Zoom, Microsoft Teams oder Webex durch den zunehmenden Drang in Richtung Home Office.

Ebenso boomt – getrieben durch die anhalten Lock-downs in vielen Ländern – der E-Commerce: Weil viele Läden geschlossen sind, greifen mehr Menschen denn je auf Online-Handel zurück, was Amazon, Zalando & Co. auf immer neue Höhen treibt. Allein in Deutschland legten die E-Commerce-Umsätze 2020 um 15 Prozent zu.

Und noch eine dritte Gruppe von Unternehmen kann von der Krise kräftig profitieren, wie sich in der vergangenen Woche zeigte: So knackte der Video-Streaming-Anbieter Netflix erstmals die Marke von 200 Millionen zahlenden Abonnenten:

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Die wichtigsten Zahlen & Fakten für das B2B-Marketing auf LinkedIn im Jahr 2021

Das weltgrößte Buisiness-Netzwerk hat auch 2020 deutlich zugelegt – und bleibt wichtigste Plattform für das Social-Media-Marketing im B2B-Umfeld.

Nicht ausschließlich – aber eben auch – getrieben von der Corona-Pandemie hat die Nutzung des Business-Portals LinkedIn im vergangenen Jahr deutlich zugelegt. Das betrifft Video-Inhalte, die an Momentum zulegen konnten, ebenso wie mehr Konversationen in der LinkedIn-App unter Beiträgen.

Unter anderem deshalb bleibt LinkedIn auch im Jahr 2021 eine der wichtigsten Social-Media-Plattformen für das Marketing im Business-to-Business-(B2B)-Umfeld. Das beweisen auch ein paar aktuelle Zahlen & Fakten, die die Microsoft-Tochter zum Jahreswechsel veröffentlicht hat:

  • Demnach verfügt LinkedIn mittlerweile über mehr als 706 Millionen registrierte Nutzer in mehr als 200 Staaten und Regionen sowie über 55 Millionen Unternehmen, die sich dort präsentieren.
  • Ungefähr drei neue Mitglied melden sich neu bei dem … … weiterlesen

Bewegung im Messenger-Markt: Noch dominiert Facebook, aber…

Neben Telegram, Signal oder Threema bekommen aktuell auch Alternativen wie der aus dem Gaming-Umfeld stammende Dienst Discord Rückenwind.

Seit Facebook angekündigt hat, seine Geschäftsbedingungen beim hauseigenen Messenger WhatsApp ändern und bestimmte Daten von der Tochter zur Mutter übertragen zu wollen, ist der Markt spürbar in Bewegung geraten.

Zwar hat Facebook das Inkrafttreten der neuen AGBs nach massiven Protesten auf Mai verschoben. Gleichwohl erlebten alternative Messenger wie Telegram, Signal oder Threema einen regelrechten Boom.

So rangierte Threema zwischenzeitlich auf dem ersten Platz der deutschen App-Charts. Telegram verzeichnete Mitte Januar innerhalb von 72 Stunden rund 25 Millionen neue Nutzer und knackte die Marke von 500 Millionen Usern. Und Signal beklagte aufgrund des Nutzeransturms Ausfälle … … weiterlesen

Krokers RAM: Neue Social-Media-App Clubhouse – ein Hype wie seinerzeit bei Google+

Mein Rant am Morgen: Digitalberater und Marketiers propagieren die neue Audio-App Clubhouse als den nächsten heißen Scheiß. Dabei tummeln sich dort derzeit vor allem die üblichen Verdächtigen der Social-Media-Szene. Daher ist fraglich, ob der Dienst wirklich für die breite Masse der Nutzer taugt.

Seit knapp zwei Wochen hat Deutschlands Social-Media-Szene einen neues Aufregerthema: Die Audio-App Clubhouse, auf der Nutzer mit wenigen Bildschirmtapsern eigene Audio-Diskussionen in eigenen Sessionen – sogenannten Clubräumen erstellen können.

Wie in anderen sozialen Netzwerken können Clubhouse-Nutzern anderen Mitgliedern folgen und erhalten Benachrichtigungen über neu gestartete Clubräume oder Hinweise auf für den Tag terminierte Diskussionsrunden.

Der Veranstalter einer Diskussion kann beliebige Zuhörer zum Panel hinzuschalten – dadurch tummelt sich auf Clubhouse innerhalb weniger Tage eine bunte und durchaus illustre Schar von Teilnehmern, darunter FDP-Chef Christian Lindner, … … weiterlesen

Top-Phishing-Marken im Weihnachtsquartal 2020: Microsoft vor DHL & LinkedIn

Wie schon im dritten Quartal war auch in den letzten drei Monaten des Jahres 2020 die am häufigsten missbrauchte Marke Microsoft, gefolgt von DHL.

Cyberkriminelle haben sich im vierten Quartal des vergangenen Jahres erneut die Zunahme von Fernzugriffen im Home Office sowie das in der Vorweihnachtszeit besonders beliebte Online-Shopping für illegale Attacken zunutze gemacht.

Demnach imitierten Hacker im Oktober, November und Dezember beim sogenannten Phishing am häufigsten die Markennamen des Tech-Riesen Microsoft und der Spedition DHL; auf Rang drei folgt das Karrierenetzwerk LinkedIn. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Erhebung des IT-Sicherheitsanbieters Check Point, die „Kroker’s Look @ IT“ heute exklusiv vorab präsentiert.

Wie schon im dritten Quartal des vergangenen Jahres war auch im vierten Quartal die am häufigsten missbrauchte Marke Microsoft: 43 Prozent aller Marken-Phishing-Versuche bezogen sich … … weiterlesen

50 Jahre Gaming: Vom ersten Arcade-Spiel 1970 bis zu 165 Milliarden Dollar Umsatz 2020

Wie Computer- und Videospiele zur Multimilliarden-Dollar-Industrie wurden – und das Daddeln an Mobilgeräten die Hälfte des Gesamtmarktes eroberte.

Von wegen Computer- und Videospiele sind nur was für Kids: Längst hat sich das weltweite Gaming-Geschäft in eine Multimilliarden-Dollar-Industrie gewandelt. Innerhalb der Unterhaltungsbranche ist Daddeln sogar bereits das größte Untersegment.

Wenig verwunderlich, dass sich in jenem Geschäft neben kleinen Spieleentwicklern auch Großkonzerne wie etwa Sony und Microsoft mit ihrer aktuellsten Spielkonsolengeneration Playstation 5 und Xbox Series X/S tummeln.

Insgesamt ist der Videospielmarkt ziemlich genau ein halbes Jahrhundert alt: Erste Prototypen gab’s Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre. Und 1972 brachte Atari dann mit Pong das allererste Arcade-Game auf den Markt, das zugleich den Start der Ära der Videospiel-Automaten in Spielhallen markierte.

Bis Anfang der 80er Jahre … … weiterlesen

Markt für Big Data & industrielles Internet der Dinge wächst bis 2025 auf 1,2 Billion Dollar

Die vierte industrielle Revolution wächst in den drei zentralen Feldern smarte Kommunikation, Datenqualität und intelligente Geräte.

Das Thema Digitalisierung und Industrie 4.0 hat im vergangenen Jahr eine deutliche Beschleunigung erfahren – unter anderem durch die Corona-Pandemie. Das gilt nicht nur für Video-Konferenzen und Arbeit im heimischen Büro.

So haben einige Mittelständler die Coronakrise genutzt, um die aufgeschobene digitale Transformation endlich umzusetzen. Dazu zählen smarte Werkzeughalter mit eingebauten Sensoren bis hin zur Inbetriebnahme einer kompletten Chemieproduktion via Fernsteuerung.

Auch das Thema Big Data gewinnt im Bugwasser der Digitalisierung an Fahrt: So sammeln inzwischen viele Unternehmen immense Mengen an Maschinendaten. Digitale Vorreiter überbrücken die Kluft zwischen IT-Abteilung und Produktion, um diese Daten auszuwerten und produktiv zu nutzen.

Gleichwohl ist die vielbeschworene Blitzdigitalisierung … … weiterlesen

Mobiles Marketing: Zehn App Statistiken, die jeder kennen sollte

Die Menschen verbringen im Schnitt fast ein Achtel ihres gesamten Tages mit dem Konsum von Inhalten an Mobilgeräten – und weitere Zahlen & Fakten.

Dass Corona die App-Nutzung auf Smartphones beflügelt hat, habe ich Ende des vergangenen Jahres hier im Blog dargelegt. Allein aus diesem Grund lohnt es sich, mobile Apps als wichtigen Bestandteil im Digital-Marketing-Mix von Unternehmen zu berücksichten.

Für diesen Zweck ist es immer wieder sinnvoll, sich die aktuellen Zahlen & Fakten rund um Apps zu vergegenwärtigen. Schließlich bilden diese App-Statistiken die Grundlage für alle Aktivitäten rund um das mobile Marketing.

Derzeit gibt es rund um den Globus rund 4,8 Milliarden eindeutige Mobilnutzer – knapp Dreiviertel davon nutzen ein Smartphone (73,2 Prozent). Damit sind aktuell weltweit rund 3,5 Milliarden Smartphones im Einsatz.

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Krokers RAM: Intel will Produktion auslagern – ein Offenbarungseid für den einstigen Primus!

Mein Rant am Morgen: Jahrzehntelang war der Halbleiterhersteller Intel Vorreiter in der Chipfertigung. Seit einigen Jahren bekommen die Amerikaner ihre Produktionsprobleme aber nicht in den Griff. Dass erste Hedge-Funds die Auslagerung der Fertigung fordern, ist eine schallende Ohrfeige für Intel.

Anfang der Woche machten Meldungen die Runde, wonach der amerikanische Chiphersteller Intel mit dem taiwanesischen Auftragsfertiger TSMC sowie dem südkoreanischen IT-Giganten Samsung Intel über eine Auslagerung seiner Prozessorproduktion verhandelt.

Wirklich Wellen schlugen jene Nachrichten freilich nicht – dabei haben sie es bei Lichte betrachtet tatsächlich in sich: Denn im Kern handelt es sich dabei – sollte Intel den Schritt tatsächlich vollziehen – um einen regelrechten Offenbarungseid für den einstigen Halbleiterprimus.

Schließlich war Intel jahrzehntelang stolz auf seine Vorreiterrolle in der Chipfertigung und konnte es … … weiterlesen

Digital Media, E-Commerce & Co.: Fünf IT-Trends, die durch Corona beschleunigt wurden

Beispiel Online-Handel: Statt wie vor der Krise prognostiziert auf 22 Prozent Handelsanteil im Jahr 2030 soll E-Commerce via Amazon, Zalando & Co. jetzt bis zum Ende des Jahrzehnts auf ein Anteil von einem Drittel klettern.

Ein dreiviertel Jahr nach dem Ausbruch der Corona in Europa lassen sich diverse Folgen der Pandemie auch jenseits der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen identifizieren.

Das betrifft auch und gerade diverse IT-Trends, die durch die Corona-Krise einen deutlichen Schub erfahren haben und beschleunigt wurden – und zwar jenseits von den auf der Hand liegenden Videokonferenzen.

Beispiel Smartphone-Nutzung, die schon in der vergangenen Dekade viele Bereiche unseres Lebens verändert hat. So stieg die Nutzung digitaler Medien auf Smartphones gemessen an der am Bildschirm verbrachten Zeit („Screen Time“) zwischen 2008 und 20018 um den Faktor 12.

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iPhone-Anteil bei Apple sackt auf 41 Prozent – das niedrigste Niveau seit 2011

Die Bedeutung des Smartphone-Megasellers für die Jungs und Mädels aus Cupertino sinkt. Das iPhone 12 dürfte den Umsatzanteil aber wieder steigern.

Das Geschäftsmodell von Apple wandelt sich seit einigen Jahren weg vom Mega-Seller iPhone hin in Richtung Digital-Services und App. Wie bereits mehrfach in den vergangenen Jahren hier im Blog analysiert, wird daher die Service-Sparte für Apple immer wichtiger.

Eine wichtige Kenngröße für diese Verschiebung ist der Anteil des iPhones an den Gesamtumsätzen von Apple. Bis zum Jahr 2015 stiegen die Verkäufe des Premium-Smartphones derart stark an, dass es bis zu 70 Prozent der Apple-Erlöse erwirtschaftete.

Seitdem ist die Abhängigkeit der Jungs & Mädels aus Cuptertino – von einzelnen Anstiegen beim Start neuer iPhones abgesehen – deutlich gesunken. Bis zum … … weiterlesen

Nvidia & ARM, AMD & Xilinx, Salesforce & Slack: Die größten Tech-Übernahmen 2020

Die beiden größten Akquisitionen des vergangenen Jahres entfielen auf die Halbleiterindustrie – in der die Konsolidierung weitergehen dürfte. 

Am Anfang eines neuen Jahres sei auch der eine oder andere Rückblick auf spannende IT- und Wirtschaftsthemen des Vorjahres erlaubt. Zumindest sofern sie einen Überblick über wichtige Trends geben, die auch 2021 eine Rolle spielen.

So sehr das Jahr 2020 nämlich unter dem Einfluss von wirtschaftlichen Einbrüchen aufgrund der Corona-Pandemie stand, so unbeeindruckt hat sich davon die IT-Industrie gezeigt, wie bei Blick auf die größten Tech-Übernahmen zeigt.

So war 2020 geprägt von gleich mehreren IT-Deals im mittleren zweistelligen Milliardenbereich. Dabei gehen die beiden ersten Plätze sogar auf eine Sub-Branche, nämlich die Halbleiterindustrie.

Im September kündigte der US-Grafikchipspezialist Nvidia den Kauf des britischen Chipdesigners ARM für 40 … … weiterlesen

Die 10 wichtigsten Social-Media-Trends im Jahr 2021

Meme-Kommunikation, Social-Video & Co.: Die Boomthemen in sozialen Netzwerke – und wie professionelle Nutzer ihr Marketing verbessern können.

Liebe Leserinnen und Leser, Sie sind hoffentlich gut in das neue Jahr gekommen, das leider ähnlich unschön beginnt wie das alte aufhört – Stichwort Impfdesaster, Corona-Leine und verschärfter Lockdown.

Vor diesem Hintergrund wird die digitale Kommunikation über soziale Netzwerke noch wichtiger als ohnehin schon. Daher möchte ich auch 2021 mit einem Quasi-Standard bei mir im Blog starten, nämlich den wichtigsten Social-Media-Trends des Jahres.

Sie sollen dazu dienen, die eigenen Profile bei Facebook, Twitter, LinkedIn & Co. zu schärfen und das Social-Media-Marketing entsprechend den eigenen Zielvorgaben als Solo-Selbstständiger oder als Unternehmen zu optimieren.

So lässt sich in den sozialen Netzwerken schon seit längerem ein Trend in Richtung Meme-Kommunikation feststellen: Laut einer … … weiterlesen

Kroker’s Top-10 in 2020: Die meistgeteilten Blog-Beiträge dieses Jahres

Auch in der Bestenliste 2020 zeigen sich die Corona-Auswirkungen. Ansonsten haben die meistgeteilten Blog-Posts ähnliche Themen wie in den Vorjahren.

Ein in vielerlei Hinsicht und für fast alle von uns schwieriges Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu. Ein Jahr, das wegen der Corona-Pandemie praktisch alle Bereiche der Gesellschaft vor enorme Herausforderungen stellte, im gesundheitlichen wie wirtschaftlichem Sinne.

Wenig verwunderlich, dass ich mich in den Monaten seit dem Ausbruch der Pandemie im vergangenen März auch hier im Blog mit Corona-bedingten IT-Themen befasst habe, etwa der Boom von Home Office und Remote Work.

Das zeigt sich auch in den Top-10 der meistgeteilten Beiträge des Jahres 2020. Wie im Vorjahr habe ich die Gesamtzahl des Social Shares aus der Summe der im WordPress-Plugin unter dem jeweiligen Beitrag angegebenen Werte für … … weiterlesen

Facebook, WhatsApp, Messenger & Instagram – zusammen 3,2 Milliarden Nutzer im Monat

Die aktuellen Nutzungszahlen von Facebook und seinen Zukäufen im Vergleich zum Übernahmezeitpunkt zeigen die Dominanz der Zuckerberg-Company.

Aktuell kommt Facebook nicht aus den Schlagzeilen: Schon rund um die US-Präsidentschaftswahl geriet die Zuckerberg-Company in die Kritik, weil bestimmte Artikel in dem Netzwerk nicht mehr weitergeleitet werden konnten.

Vor zwei Wochen verklagten schließlich US-Wettbewerbsbehörde FTC sowie 46 US-Bundesstaaten und Territorien das soziale Netzwerk. Die Behörden wollen gerichtlich feststellen lassen, dass Facebook planmäßig tatsächliche und mögliche Konkurrenten aufkauft, um sie rechtzeitig zu eliminieren oder für sich arbeiten zu lassen.

Wie groß das Facebook-Imperium inzwischen tatsächlich geworden ist, zeigt ein Blick auf die aktuellen Zahlen auf das soziale Netzwerk selbst – sowie seine wichtigsten Zukäufe, allen voran den Messenger WhatsApp und die Fotoplattform Instagram:

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Retro-Futurismus, nahtloser Surrealismus & mehr: Die 11 Grafikdesign-Trends für 2021

Im Gegensatz zu dem krisengeschüttelten Jahr 2020 soll im kommenden Jahr wieder der Mensch stärker in den Mittelpunkt des Designs rücken.  

Als Beginn eines neuen Jahrzehnts mag sich 2020 – vor allem wegen Corona – als Enttäuschung entpuppt haben. Freilich sind die Grafikdesigner gewillt, das Ruder der Pandemie auf ihre ganz eigene Weise rumzureißen: Aus der Tragödie erwachsen freche Charaktere. Aus der Selbstisolation bringen Designer uns die Natur näher. Und aus der Unübersichtlichkeit heraus geben sie uns Symbole der Meinungsfreiheit.

So bietet jedes neue Jahr die Möglichkeit, wieder bei Null anzufangen. Hinsichtlich der Grafikdesign-Trends 2021 könnte das frischen Wind bedeuten. Ging es bei den Trends des letzten Jahres in erster Linie um Verheißungen eines neuen Jahrzehnts, in dem Sci-Fi und futuristische Technologien mutmaßlich eine … … weiterlesen

Wie das Smartphone 40 Jahre Wachstum in der Kamera-Industrie abrupt gestoppt hat

Innerhalb einer Dekade sind die weltweiten Verkäufe von Digitalkameras um 87 Prozent eingebrochen – und es gibt weitere Opfer des Smartphone-Booms.

Ganz neu ist der Befund nicht: Schon im März 2016, also vor viereinhalb Jahren, habe ich hier im Blog einen Beitrag unter einer musikalisch konnotierten Überschrift veröffentlicht: „Smartphones killed the Camera Star

Wie stark der Wandel weg von Digitalkameras hin zu iPhone, Galaxy & Co. abgelaufen ist, zeigt sich fast noch deutlicher an einem echten Langfristvergleich: Denn tatsächlich haben die Smartphones eine mehr als 40-jährige Wachstumsphase in der Kamera-Industrie abrupt gestoppt.

Inklusive der mit Filmen gefütterten Analog-Kameras boomten Knipskästen sogar seit Anfang der 1950er Jahre. Und mit dem Aufkommen der Digital-Kameras rund um die Jahrtausendwende vervierfachten sich die Geräteabverkäufe von rund 30 Millionen … … weiterlesen

Ein Drittel der Mitarbeiter verschwendet Arbeitszeit wegen schlechter Prozesse

Im Schnitt verbringt ein Mitarbeiter mehr als 30 Arbeitstage im Jahr mit monotonen und nicht strategisch wertvollen Aufgaben.

Dass insbesondere die Corona-Krise den Alltag vieler Unternehmen in diesem Jahr verändert hat, habe ich schon mehrfach hier im Blog beschrieben. Dazu gehört unter anderem die stärkere Nutzung neuer Technologien, um den Arbeitsalltag im Heimbüro überhaupt erst zu ermöglichen. Dabei sind die Unternehmen aber längst nicht so weit voran gekommen, wie sie selber angesichts des reibungslosen Einsatzes von Videokonferenzen und Kollaborationssoftware glauben mögen.

So sagen 43 Prozent der deutschen Angestellten, dass mangelhafte Prozesse das tägliche Arbeitsleben verkompliziert hätten – und zwar bis zu dem Punkt, dass einer von fünf Mitarbeitern deshalb versucht war, den Job zu wechseln (auf globaler Ebene sogar jeder vierte). Ein enttäuschendes Ergebnis vor dem Hintergrund, dass zwei Drittel der Büroangestellten überzeugt davon sind, dass Geschäftsprozesse in ihrem Unternehmen eigentlich leicht vereinfacht werden könnten. Dies sind die zentralen … … weiterlesen

Jeder zweiten Firma mangelt es auf oberster Führungsebene an Technologiekompetenz

60 Prozent der Entscheider glauben, dass Technologiekompetenz für Manager künftig von großer Bedeutung sein wird – als eine von drei Fähigkeiten.

Schon vor fünf Jahren habe ich hier im Blog über die Bedeutung von technologischer Kompetenz im Management für die Entwicklung von Unternehmen geschrieben. Seinerzeit galten hiesige Führungskräfte aber eher als Digital Loser statt Leader: Nur jeder zwölfte Manager in Deutschland war 2015 fit für digital Transformation.

Die Corona-Krise hat das Thema noch einmal auf die Tagesordnung gespült. Denn die Mehrheit der Unternehmen, die über Technologie­kompetenz im Management verfügen, konnte die Pandemie gut meistern. Das ist der zentrale Befund einer Studie, die das unabhängige Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag der US-Softwareberatung ThoughtWorks aus Chicago durchgeführt hat. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

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5 Trends: So machen moderne IT-Netzwerke Unternehmen krisensicher 

Fünf Netzwerktrends, die für Unternehmen zentral sind, um widerstandsfähig gegenüber Einschränkungen zu werden – auch jenseits von Corona.

Das Jahr 2020 hat gezeigt, dass Netzwerke und IT-Security zu so etwas wie der Lebensversicherung ganzer Industriezweige geworden sind: Nichts ist für die Kontinuität des Geschäfts in Krisenfällen so wichtig wie eine zuverlässige IT.

Unternehmen, die sich schon vor dem Lockdown mit Automatisierung und ortsunabhängigem Zugang zum Firmennetzwerk beschäftigt hatten, kamen mit der kurzfristigen Umstellung auf Heimarbeit, Videokonferenzen und Online-Geschäftsmodelle deutlich besser zurecht.

Auch unabhängig von Ausnahmesituationen wie der Corona-Pandemie steigen die Anforderungen an Netzwerke kontinuierlich: Sie müssen immer mehr vernetzte Mobil-Geräte, etwa im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) sowie Anwendungen über verteilte Standorten verbinden – und das unter starken Schwankungen bei der Auslastung.

Aus diesem Grund müssen … … weiterlesen

Krokers RAM: Salesforce & Slack – oder: Der Kauf eines Liebes- oder Hassobjekts, wahlweise

Mein Rant am Morgen: Insbesondere Start-ups lieben den Bürochat-Anbieter Slack, den Salesforce für 27 Milliarden Dollar schlucken will. Doch in vielen anderen Unternehmen schläft die Nutzung nach einer ersten Phase der Begeisterung wieder ein. Was genau hat Salesforce mit dem Dienst vor?

Anfang Dezember stellten sich zuvor durchgesickerte Gerüchte als wahrhaftig heraus: Der SAP-Konkurrent Salesforce will den Bürochat-Anbieter Slack kaufen – für stolze 27 Milliarden Dollar. Slack hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen als E-Mail-Alternative gemacht und ist insbesondere in der Start-up-Szene verankert.

Ein Schritt also, der oberflächlich betrachtet passt – und insbesondere gegen Microsoft gerichtet ist: Die Redmonder haben dem einstigen Überflieger mit ihrer Chat- und Videokonferenzlösung Teams in den vergangenen Monaten das Leben richtig schwer gemacht.

Doch mit Slack kauf … … weiterlesen

Die Welt im Netz: 4,6 Milliarden Internet-User – fast 60 Prozent der Weltbevölkerung

Die Zahl der über das World Wide Web vernetzten Menschen rund um den Globus steigt weiter – drei von fünf Erdbürgern sind bereits angeschlossen.

Wie sehr sich das Internet inzwischen zum Rückgrat der Volkswirtschaften weltweit entwickelt hat, zeigt sich regelmäßig beim Blick auf die Nutzungszahlen: Denn die wachsen seit Jahren ungebremst weiter.

Stand Juli 2020 verzeichnete das globale Datennetz fast 4,6 Milliarden Nutzer – das entspricht fast 60 Prozent der Weltbevölkerung. Im Schnitt gehen immer noch 640.000 neue User jeden Tag online – oder 27.000 pro Stunde.

Pro Tag sind Internet-Nutzer in den USA inzwischen gut 6,3 Stunden im WWW unterwegs (Stand 2018): 3,6 Stunden davon entfallen auf Mobilgeräte wie Smartphones oder Tablets, weitere zwei Stunden auf Desktop-Rechner respektive Laptops – und 45 Minuten über sonstige Verbindungen.

Im … … weiterlesen

Deutsche Technologiefirmen blicken optimistisch in die Zukunft – zweiter Platz aller Branchen

Hiesige Tech-Firmen wollen bei innovativer Technologien für Nachhaltigkeit sowie der Bedienung von Kundenbedürfnissen Schwerpunkte setzen.

Im Zuge der Corona-Pandemie ist die Bedeutung moderner Technologien im Alltag und im deutlich gestiegen: Dies wird nicht zuletzt an den zahlreichen Videokonferenzen und digitalen Schulungsangeboten deutlich. Darüber hinaus ermöglichen es etwa Cloud-Lösungen und künstliche Intelligenz vielen Unternehmen, auch während der Krise einen reibungslosen Arbeitsablauf zu gewährleisten.

Unter anderem wegen des darin schlummernden Geschäftspotenzials ist der jährlich erhobene sogenannte Future Readiness Index der Unternehmensberatung KPMG für die deutsche Technologiebranche in diesem Jahr gegenüber 2019 leicht gestiegen ist (+0,1 Indexpunkte). Das bedeutet: Technologieunternehmen blicken tendenziell optimistisch in die Zukunft.

Auch im Vergleich zur Gesamtwirtschaft schneidet der Sektor mit 0,1 Indexpunkten etwas besser ab und belegt mit einem Wert von 6,4 den zweiten Platz im … … weiterlesen

Jedes zweite größere Unternehmen sieht KI als Schlüsseltechnologie für Wettbewerbsfähigkeit

Für den Durchbruch beim Einsatz von KI müssen die Unternehmen noch einige Hemmnisse wie hohen Kosten und hoher Datenschutz überwinden.

Künstliche Intelligenz (KI) galt lange als Zukunftstechnologie, könnte bald den Alltag in größeren Unternehmen in Deutschland prägen. So ist mittlerweile jedes zweite Unternehmen mit 100 oder mehr Mitarbeitern ist überzeugt, dass KI eine Schlüsseltechnologie für die eigene Wettbewerbsfähigkeit ist (50 Prozent).

Das ist das zentrale Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Bitkom Research im Auftrag des indischen IT-Dienstleisters Tata Consultancy Services (TCS) unter 955 Unternehmen mit 100 oder mehr Mitarbeitern in Deutschland.

Demnach stehen heute fast drei von fünf Unternehmen der Technologie eher oder sehr aufgeschlossen gegenüber (57 Prozent). Dagegen lehnen nur noch 6 Prozent aller Befragten KI rundherum ab.

Allerdings hinkt der KI-Einsatz in der Praxis noch hinterher: … … weiterlesen

Acht von zehn Unternehmen betrachten agile Organisationen als robuster in Krisenzeiten

Zu den Top-Gründen für die Einführung agiler Methoden gehören die Erhöhung der Flexibilität vor der Erhöhung der Geschwindigkeit.

Organisationen, die auf Agilität setzen, können deutlich besser auf Veränderungen und Herausforderungen reagieren. Das zeigt sich gerade sehr deutlich in der Corona-Krise. Demnach ist der Umgang mit Veränderungen und Unsicherheiten für Organisationen, die Agilität bereits sehr stark in den Unternehmensalltag integriert haben, bereits Alltag – und sie sind dadurch krisenfester.

Das ist ein Ergebnis der aktuellen Studie „Agile Pulse 2020“ der Management- und Technologieberatung BearingPoint, in der die verschiedenen Dimensionen einer Organisation im Hinblick auf ihre agile Ausrichtung beleuchtet werden.

So setzen immer mehr Organisationen auf Agilität: So haben von den befragten Organisationen 62 Prozent in den vergangenen drei Jahren agile Methoden eingeführt. Weiterhin geben 20 Prozent an, dass agile … … weiterlesen

Zwei Drittel der Deutschen wollen auf mobiles Arbeiten nicht mehr verzichten

Der Anteil der Beschäftigten, die Remote-Arbeit als Grundvoraussetzung und nicht als Privileg sehen, ist seit Anfang dieses Jahres um 30 Prozent gestiegen.

Die vergangenen sechs Monate haben Unternehmen dazu gezwungen, schnell neue Arbeitsplatzkonzepte zu schaffen, bei denen ‚Arbeit‘ nicht gleichbedeutend mit ‚Büropräsenz‘ ist.

Dabei empfinden viele Beschäftigte mobiles Arbeiten nicht länger als Privileg – ganz im Gegenteil: Mehr als zwei Drittel aller Deutschen geben an, dass sie ortsunabhängiges Arbeiten positiv bewerten und darauf auch in Zukunft nicht mehr verzichten wollen (69 Prozent).

Das ist der zentrale Befund einer neuen, globalen Studie des amerikanischen Software-Anbieters VMWare, bei der Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Personalwesen und IT befragt wurden. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse der Studie heute exklusiv vorab.

Demnach ist der Anteil der Beschäftigten in Deutschland, die Remote-Arbeit als … … weiterlesen

Krokers RAM: Apropos Digitalisierung – wertet endlich Eure Maschinendaten aus!

Mein Rant am Morgen: Mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G steigt die Bedeutung von Vernetzung und Daten für Fertigungsunternehmen noch mehr als bisher – was viele Firmen in Deutschland bisher scheuen. Dabei zeigen Vorreiter, welches Potenzial in der Analyse von Maschinendaten schlummert.

Dass der neue Mobilfunkstandard 5G längst nicht nur für Endkunden geeignet ist, hatte ich erst in dieser Woche beleuchtet: So ergeben sich viele Einsatzszenarien der neuen Technologie im Business-Umfeld durch die allumfassende Vernetzung, allen voran der Automobil-, Cloud- und Fertigungsindustrie.

Entsprechend steigt die Bedeutung der überall im sogenannten Internet der Dinge, Neudeutsch Internet of Things (IoT), anfallenden Daten an – noch stärker als ohnehin schon im allgegenwärtigen Datenzeitalter.

Doch viele Produktionsunternehmen in Deutschland tun sich bis heute schwer damit, die in der Fertigung … … weiterlesen

Einzelhandel & E-Commerce: Die 20 wichtigsten Fakten zu Black Friday 2020

Für Händler in den USA – und zunehmend auch in Deutschland – hat sich der morgige Freitag zu einem der wichtigsten Verkaufstage im Jahr entwickelt.

Der morgige sogenannte „Black Friday“ ist in den Vereinigten Staaten seit vielen Jahren im Einzelhandel etabliert: Er fällt auf den Freitag nach Thanks Giving – was wiederum am vierten Donnerstag im November begangen wird – und markiert damit traditionell den Start in die Weihnachtssaison.

Viele US-Händler begleiten den Start in die Weihnachtseinkäufe seit den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts mit Rabatten, was wiederum die Abverkäufe befeuert und so für schwarze Zahlen in den Büchern sorgt – zumindest theoretisch.

Auch in Deutschland spielt der Black Friday seit einige Jahren eine wichtige Rolle, vor allem vorangetrieben durch Marketingaktionen des weltgrößten Internet-Händlers … … weiterlesen

Verschlüsselte Attacken steigen während Corona um 260 Prozent gegenüber 2019

Das Gesundheitswesen steht an der Spitze der Angriffe von Internet-Kriminellen, gefolgt von der öffentlichen Verwaltung – ein neuerlicher Beweis, wie sehr Cyber-Angreifer auf der Corona-Welle reiten wollen.

Cyberkriminelle greifen während der Corona-Pandemie schamlos kritische Branchen wie das Gesundheitswesen, die öffentliche Verwaltung und das Finanzwesen an. Zudem setzen sich zunehmend auf verschlüsselten Verkehr, um herkömmliche Sicherheitskontrollen zu unterlaufen.

Demnach kam es in den ersten zehn Monaten dieses Jahres zu einem Anstieg von SSL-verschlüsselten Angriffen von 260 Prozent gegenüber 2019. Dies ist der zentrale Befund des „2020 State of Encrypted Attacks Reports“, den der Cloud-Sicherheits-Anbieter Zscaler mit Sitz im kalifornischen San Jose kürzlich veröffentlicht hat.

So schreckten Cyberkriminelle in diesem Jahr nicht davor zurück, die Virus-Pandemie für ihre Zwecke auszunutzen, denn an der Spitze der Ziele stand … … weiterlesen

Automobil vor Cloud & Fertigung: Welche Industrien 5G am stärksten umkrempreln wird

Der neue Mobilfunkstandard 5G wird nicht nur beim Endkunden boomen – ganz im Gegenteil: Viele Einsatzszenarien ergeben sich im Business-Umfeld.

Wie sehr der neueste, gerade startende Mobilfunkstandard 5G die Tech-Welt verändern wird, zeigt sich nicht zuletzt an der prognostizierten Verbreitung: Treffen die Vorhersagen ein, wird 5G mit nur 3,5 Jahren bis zum Erreichen von einer Milliarde Nutzer zur am schnellsten verbreiteten Technologie aller Zeiten avancieren.

Dies werden aber beleibe nicht alles Endkunden sein – ganz im Gegenteil: Die vielen Vorzüge der neuen Technologie jenseits der super-schnellen Übertragungsraten, nämlich extrem kurze Latenzzeiten und Echtzeitübertragungen, schaffen für 5G auch enorm viele Einsatzmöglichkeiten im Business-to-Business-Umfeld.

Nach Meinung von IT-Experten wird 5G vor allem die Automotive-Industrie stark umkempreln – 70 Prozent sehen hier Disruptionen unter anderem durch Dinge … … weiterlesen

Wie Corona die App-Nutzung auf Smartphones beflügelt hat

Allein in der letzten Märzwoche haben sich die App-Installationen mehr als verdoppelt – vor allem durch Spiele, aber auch sonstige Bezahl-Apps.

Dass in Zeiten von Corona vor allem Videokonferenzen und Collaborationstools einen Boom erfahren haben, wurde schon mehrfach hier im Blog beleuchtet. Und auch dass Cyberkriminelle das Informationsbedürfnis vieler Menschen in Zeiten der Pandemie auszunutzen versuchen, war erst jüngst hier ein Thema.

Deutlich weniger im Fokus – aber nicht minder interessant – ist ein weiterer Umstand, der mehr oder weniger unmittelbar mit der Corona-Verbreitung und den verschiedenen Lockdowns in der westlichen Welt zusammenhängt.

Die Rede ist von der App-Nutzung auf Smartphones, die seit Anfang des Jahres signifikant angezogen hat. Laut kürzlich vom indischen IT-Anbieter Dot Com Infoway zusammengestellten Daten stiegen die App-Installationen allein in der letzten Märzwoche um … … weiterlesen

Krokers RAM: Durch Corona & Home Office wird Faktor Mensch für IT-Security noch zentraler!

Mein Rant am Morgen: Eine höhere Sensibilisierung und mehr Weiterbildung der Mitarbeiter werden aktuell für die Unternehmen noch wichtiger, um die Sicherheit der zentralen IT-Systeme zu gewährleisten. 

Ich hatte ja schon mehrfach hier im Blog daran appelliert, beim Thema Cybersicherheit den Faktor Mensch nicht zu vergessen. Denn die ausgeklügeltste IT-Sicherheitsstrategie nutzt wenig bis gar nicht, wenn die Mitarbeiter im Unternehmen nicht wenigstens gewisse Grundregeln beim Umgang mit E-Mails & Co. beherrschen.

Das gilt erst recht in Zeiten der Corona-Pandemie, in der viele Beschäftigte von zu Hause aus arbeiten und aus der Ferne auf die unternehmensinterne IT zugreifen. Grund: Viele Cyberkriminelle nutzen das gestiegene Informationsbedürfnis rund um die Viruserkrankung schamlos aus, um Schadcode unter die Leute zu bringen.

Denn: Trotz aller Aufklärungskampagnen öffnen immer noch vier von fünf Deutschen … … weiterlesen

Der Social-Media-Spickzettel: Welche Plattform passt zu welchen Unternehmen?

Die wichtigsten Unterschiede der großen sozialen Netzwerke – und für welche Zielgruppen und Marketingkampagnen wer am besten passt.

In der vergangenen Woche habe ich hier im Blog dargelegt, warum soziale Netzwerke auch weiterhin wichtig im Marketing-Mix für Unternehmen sind – und welches die zehn wichtigsten allgemeinen Trends für das Jahr 2021 sind.

Heute gibt’s, gewissermaßen als Fortsetzung, einen Blick auf die wichtigsten großen Social-Media-Plattformen Facebook, Twitter, LinkedIn & Co. – mit den wichtigsten Kriterien, anhand derer Unternehmen ihre Präsenz auswählen können.

Denn nicht jeder Netzwerk eignet sich gleichermaßen für alle Zwecke. Je nach Unternehmen, Branche, Marketing-Anspruch und Zielgruppen können auch ähnlich große und finanzstarke Unternehmen unterschiedliche Dienste auswählen.

Im Folgenden die wichtigsten Auswahlkriterien:

Multi-Cloud anfällig für Ransomware: Lösegeld-zahlende Firmen im Schnitt mit 14 Clouds

Unternehmen, die Daten auf weniger Cloud-Diensten verteilen, sind dagegen auch weniger bereit, nach erfolgreicher Ransomware-Attacke zu zahlen.

Nicht nur die Corona-Pandemie sorgt für höhere Risiken in Sachen Cybersicherheit, wie am Montag hier im Blog beleuchtet. Ein weiterer, bisher wenig beachteter Faktor: Die in vielen Unternehmen gewählte Multi-Cloud-Strategie macht anfälliger für Erpresser-Software, die sogenannte Ransomware. Dabei verschlüsseln Cybergangster bestimmte geschäftskritische Dateien und geben diese nur gegen Lösegeldzahlungen wieder frei.

Denn Datensicherung, Multi-Cloud und Ransomware sind eng miteinander verknüpft. Scheitern Firmen daran, ihre Daten nach erfolgreicher Attacke aus dem Backup wiederherzustellen, sind sie eher bereit, ihre Daten freizukaufen.

So wächst die Zahlungsbereitschaft mit der Komplexität der Cloud-Infrastruktur: Demnach nutzten jene Unternehmen weltweit, die am Ende Lösegeld zahlten, im Schnitt 14 verschiedene Cloud-Dienste. Das ist der zentrale Befund einer Studie des amerikanischen Spezialisten für Daten-Lösungen Veritas Technologies. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

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Arbeit der Zukunft: Deutsche wünschen sich mehr Home Office & digitale Zusammenarbeit

Fachliche Kompetenzen setzen die gut ausgebildeten Deutschen nicht so hoch an, hierzulande legt man mehr Wert auf kritisches Denken und Kreativität.

Die globale Corona-Pandemie bringt in vielen Wirtschaftszweigen und Lebensbereichen schnelle Veränderungen. So hat sich der Alltag der Deutschen vor allem Im Lockdown drastisch gewandelt.

Sehr viele Arbeitnehmer, die vorher nur sporadisch oder gar nicht im Home Office arbeiten durften oder wollten, saßen von heute auf morgen am heimischen Küchentisch. Zeitgleich investieren viele Arbeitgeber massiv in mobile Infrastrukturen wie Notebooks und passgenaue intelligente Softwarelösungen.

Unabhängig davon wollen viele Arbeitnehmer Veränderungen, beispielsweise generell mehr Home-Office-Tage. Was sind ihre Vorstellungen? Genau das hat der amerikanische Cloud-Anbieter Salesforce in einer Studie untersucht, für die das Unternehmen Menschen weltweit und in Deutschland befragt hat. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute … … weiterlesen

Phishing-Risiko unterschätzt: 4 von 5 Deutschen öffnen Mails von unbekannten Absendern

Risikofaktor Corona: Mehr als jeder siebte deutsche Büroangestellte hat bereits Phishing-Mails mit Inhalten rund um die Viruspandemie erhalten.

Cyber-Kriminelle nahmen die Pandemie-Situation der letzten Monate zum Anlass, die Unsicherheit und Neugier ihrer Mitbürger auszunutzen. So warnten unter anderem das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik, die WHO sowie die Bundespolizei vor diesem ernsten Problem: Phishing-Mails, die mit falschen Identitäten, Angeboten oder News rund um die Corona-Pandemie locken.

Trotz solcher Warnungen werden die Phishing-Risiken durch Corona hierzulande weiterhin dramatisch unterschätzt: Demnach öffnen vier von fünf deutschen Büroangestellten bedenkenlos E-Mails von unbekannten Absendern (79 Prozent). Das ist der zentrale Befund einer Studie, die der amerikanische Softwareanbieter OpenText per Online-Erhebung durchgeführt hat. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Aus der Studie geht demnach hervor, dass 28 … … weiterlesen

Krokers RAM: Massive IBM-Abbaupläne von 2012 – damals dementiert, heute längst übererfüllt

Mein Rant am Morgen: Vor acht Jahren kursierten Berichte über einen radikalen Stellenabbau bei IBM Deutschland von 40 Prozent der Belegschaft, was die damalige Geschäftsführung dementierte. Dabei liegt die Zahl der Beschäftigen hierzulande wegen vieler kleiner Trippelschritte längst darunter.

Ein Vorteil davon, dass ich diesen Blog nunmehr schon seit fast elf Jahren führe, ist seine implizite Funktion gewissermaßen als Archiv rund um die IT: Denn bei manchen Themen ist ein Blick auf die langfristigen Linien und Entwicklungen sehr aufschlussreich.

So wie bei IBM: Die Deutschland-Tochter des amerikanischen IT-Konzerns plant aktuell den Stellenabbau von 2300 Stellen in Deutschland – rund ein Viertel der hiesigen Beschäftigten, wie ich Ende Oktober exklusiv für die WiWo berichtete.

Rechnet man die Anfang Oktober angekündigte Aufspaltung des Gesamtkonzerns mit ein … … weiterlesen

Facebook vor Instagram & Tinder: Wer die größten Datenabgreifer sind & was sie wissen

Auf einen Blick: Welche persönlichen Informationen in 32 Kategorien die 48 bekanntesten Apps & Online-Dienste bei ihren Nutzern abfragen.

Erst gestern habe ich hier im Blog den riesigen Markt der Datenhändler näher beleuchtet, die mit allerlei persönlichen Daten wie E-Mail-Adressen oder Gehaltsabrechnungen ein Milliardengeschäft machen. Doch woher stammen diese Informationen überhaupt?

Die Antwort lautet: Wir geben sie zum großen Teil bereitwillig selber preis. Schließlich nutzen wir alle sie, jene kleinen Anwendungen auf unseren Smartphones: Egal ob das soziale Netzwerk Facebook, der Messenger WhatsApp oder der Telefondienst Skype – in aller Regel sind die Apps für derlei Spielzeuge kostenlos erhältlich.

Nun gilt als ungeschriebene, und gleichwohl oftmals unverstandene Grundregel der Internet-Wirtschaft: Wenn ein Dienst oder eine App nichts kostet, ist der Nutzer selber das Produkt: … … weiterlesen

Wie viel persönliche Daten wert sind: Markt für Datenhandel weltweit 200 Milliarden Dollar

In den USA sind bei Datenhändlern 80 Prozent aller E-Mail-Adressen für im Schnitt 89 Dollar erhältlich – je nach Branche aber auch deutlich mehr.

Der An- und Verkauf von persönlichen Daten ist ein Milliardengeschäft. Die weltweit insgesamt 4000 Daten-Broker tummeln in sich in einem Markt, der insgesamt rund 200 Milliarden Dollar schwer ist.

Wie wertvoll die verschiedenen Datensätze von Konsumenten sind, zeigt ein Blick auf die durchschnittlichen Preise, welche die Datenhändler bereit sind, für die entsprechenden Daten auf den Tisch zu blättern.

Ein Data Broker bietet etwa eine Liste mit 1000 Personen und Details zum jeweiligen Gesundheitszustand wie etwa Anorexie, dem Missbrauch von Medikamenten oder Depressionen für 79 Dollar an.

Noch wertvoller sind persönliche E-Mail-Adressen für Markenanbieter über die Lebensspanne eines Nutzers: 89 Dollar beträgt der Durchschnittswert je … … weiterlesen

Apple, Samsung & Co.: Die größten Marken bei Smartphones, Smartwatches & Kopfhörern

Welche Anbieter die fünf größten Unterkategorien in der Personal Tech unter sich aufteilen – ein Überblick.

Der Markt für sogenannten Personal Tech – also Gadgets & Geräte, die man mehr oder weniger ständig mit sich führt – ist gigantisch: Durch die Vielzahl von Zubehörteilen und Sonderausstattungen wird mit Smartphones, Smartwatches und Co. bis Jahresende weltweit rund 459 Milliarden Dollar umgesetzt.

Daher lohnt ein Blick auf die wichtigsten Marken und Unternehmen, die sich jenen lukrativen Markt untereinander aufteilen. Die auf tolle Visualisierung rund um Finanzmarktthemen spezialisierte amerikanische Website Visual Capitalist hat kürzlich die wichtigsten Player samt Marktanteilen in fünf Untersegmenten zusammengestellt.

Mit geschätzt 5,8 Milliarden Geräten bis zum Jahr 2025 ist der Smarphone-Markt die wohl wichtigste Unterkategorie im Bereich Personal Tech – schlicht weil die Mobiltelefone für jeden Nutzer … … weiterlesen

Die 10 wichtigsten Markteting-Trends für Social Media im Jahr 2021

Nostalgie-Marketing, Meme-Messaging und mehr – die wichtigsten Dos & Don’ts in Zeichen den Corona-Kommunikation für das kommende Jahr.

Ist es in der zweiten Novemberwoche noch zu früh für einen Ausblick auf das kommende Jahr? Ich finde nicht – schließlich dürfte 2020 nicht zuletzt aufgrund des neuerlichen Corona-Lockdowns schneller vorbeigehen als von vielen gedacht.

Daher lohnt es sich schon heute, sich Gedanken über neue Strategien für 2021 zu machen: Etwa im Bereich Marketing auf Social Media, denn Facebook, Twitter & Co. werden auch im kommenden Jahr für viele Unternehmen relevant bleiben.

Der auf das Monitoring von sozialen Netzwerken spezialisierte US-Anbieter Talkwater hat kürzlich die zehn wichtigsten Trends im Social-Media-Marketing für das Jahr 2021 herausgearbeitet:

1. Zielgruppen werden sozial aufmerksamer

Jüngere Generationen wie die Millenials und Generation Z machen sich … … weiterlesen

Krokers RAM: Facebook & Twitter – die zwei größten Verlierer der US-Präsidentschaftswahl

Mein Rant am Morgen: Im Vorfeld der US-Elections haben die großen sozialen Netzwerke massiv in die Verbreitung von journalistischen Inhalten eingegriffen – und damit ihre Position als vermeintlich neutrale Vermittler preisgegeben. Ein Vorgang, der mehr als nur einen schalen Beigeschmack hinterlässt.

Bis zum heutigen Freitagmorgen ist die US-Präsidentschaftswahl – trotz der Vorsprungs von Herausforderer Joe Biden gegen Amtsinhaber Donald Trump – weiterhin eine Hängepartie aufgrund der letzten engen Swing-States.

Gleichwohl lassen sich die zwei vielleicht größten Verlierer der US-Wahl bereits heute benennen: Die beiden sozialen Netzwerke Facebook und Twitter, die mit teils erratischen Entscheidungen im Vorfeld der Elections massiv in das Ringen zwischen Trump und Biden eingegriffen haben.

Am auffälligsten war dies Mitte Oktober, als Twitter und Facebook die Weiterverbreitung eines US-Berichts über Joe … … weiterlesen

Webcam-Nutzung bei virtuellen Konferenzen und Meetings vervierfacht sich im Vergleich zu 2019

Statt zuvor drei bis vier Teilnehmern nehmen mittlerweile im Schnitte sechs bis sieben Personen an virtuellen Meetings teil – getrieben durch Corona.

Durch die Corona-Krise und die Pandemie-bedingten Lockdowns haben Events und Meetings in diesem Jahr eine ganz neue Bedeutung erhalten. Virtuelle Zusammenarbeit ist zur Norm geworden, und für viele wird dies auch in absehbarer Zukunft so bleiben.

Jedes Unternehmen muss dieses Jahr nach neuen Regeln spielen – das bedeutet, dass sich die Merkmale der Zusammenarbeit der Mitarbeiter ändern. Die Bedürfnisse, Verhaltensweisen und Einstellungen der Mitarbeiter in Bezug auf Fernarbeit und Home Office sind aktuell völlig anders als noch im vergangenen Jahr.

Der amerikanische Fernwartungsspezialist LogMeIn das Verhalten der Nutzer seiner Kollaborations- und Meeting-Lösung GoTo in der vergangenen fünf Monaten im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres analysiert. … … weiterlesen

63 Millionen Smart-Living-Haushalte in Europa bis 2023 – Verdopplung gegenüber 2019

Der Markt für Smart-Living-Anwendungen in Deutschland soll Im Zeitraum zwischen 2019 und 2023 immerhin um 66 Prozent zulegen. 

Smart Living setzt sich in immer mehr Lebensbereichen durch und ist für die deutsche Wirtschaft ein wichtiger Zukunftsmarkt. Wenn auch Anwendungen in privaten Wohngebäuden wesentlicher Erfolgsfaktor dieser Entwicklung sind, geht das Smart-Living-Konzept weit über das vernetzte Zuhause hinaus.

Vielmehr umfasst es eine Vielzahl von Applikationen und Diensten: von Smart City über Smart Healthcare, Smart Mobility/Transportation und Smart Governance bis hin zu Smart Environment, FinTech und Smart Education.

Insbesondere die USA entwickeln sich zu einem Wachstumsmarkt für Smart-Living-Anwendungen – gefolgt von Europa. Nach Deutschland bilden Großbritannien und Frankreich die stärksten europäischen Absatzmärkte.

Die starke Position Europas ist vor allem auf die steigende Nachfrage in Deutschland zurückzuführen. Im Zeitraum zwischen 2019 und … … weiterlesen

Cyberbedrohungen und digitale Einflussnahme auf die US-Präsidentschaftswahlen 2020

Zwei Haupttypen bedrohen die Präsidentschaftswahlen heute in den USA: Cyberattacken und bösartige Einflussnahme.

Die heutige Präsidentschaftswahl in den USA genießt durch ihre Bedeutung für die Weltbevölkerung eine massive Aufmerksamkeit. Cyberkriminelle und Nationalstaaten könnten diesen Fokus für sich nutzen, um mit aufsehenerregenden Attacken das Vertrauen der Welt in demokratische Wahlen zu beeinflussen.

Das ist laut dem U-Geheimdienst FBI bereits im Vorfeld der Wahl zwischen Donald Trump und Joe Biden geschehen: Laut Berichten von Oktober hätten Russland und Iran Zugriff auf Wähler-Daten erlangt – und gezielt Fehlinformationen zu der US-Wahl verbreitet.

Schon bei der letzten Wahl im Jahr 2016 hatte eine Hacker-Gruppe mit dem Namen „Strontium“ E-Mails der demokratischen Partei erbeutet – und damit Hillary Clinton, der Gegenkandidatin des heutigen Präsidenten Donald … … weiterlesen

In eigener Sache: Meine Forderung zur IBM-Aufspaltung – von November 2018

Im November 2018 habe ich IBM hier im Blog dazu aufgefordert, sich ein Vorbild an Rivale HP zu nehmen und sich selbst aufzuspalten – um sich so besser auf Zukunftsthemen wie Cloud Computing und künstlicher Intelligenz fokussieren zu können. Genau so kommt es jetzt, zwei Jahre später.

Am vergangenen Donnerstag vermeldete ich exklusiv für die WiWo, dass IBM in Deutschland 2300 Stellen abbauen wolle – fast ein Viertel der hiesigen Belegschaft von aktuell gut 10.000 Beschäftigten.

Der Schritt hängt mit der Anfang Oktober verkündeten Selbstaufspaltung von IBM zusammen: So will Konzernchef Arvind Krishn das IT-Dienstleistungsgeschäft abspalten und als eigenständiges Unternehmen an die Börse bringen; die Rest-IBM soll sich dann vor allem auf Cloud Computing und künstliche Intelligenz fokussieren.

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Krokers RAM: Jährlich grüßt das Murmeltier – oder: SAP zwischen Marge und Investitionen

Mein Rant am Morgen: Die Börse hat SAP massiv abgestraft, weil die Walldorfer Marge zugunsten von Investitionen in die Cloud opfern – ein Vorgang, der sich mehrfach in den vergangenen Jahren genau so abgespielt hat. Und der die wahren Probleme des Softwarekonzerns überdecken.

Sich als Journalist lange mit ein- und demselben Thema zu beschäftigen birgt irgendwann wohlmöglich die Gefahr von Langeweile – hat aber auch einen entscheidenden Vorteil: Viele Dinge tauchen im Abstand einiger Jahre immer wieder mal in sehr ähnlicher Form auf.

So auch im Falle der Geschehnisse rund um SAP in dieser Woche: Wegen einer gesenkten Jahresprognose sowie den kassierten Mittelfristzielen rasierten Investoren die SAP-Aktie allein am Montag um ein Fünftel – mehr als 30 Milliarden Euro Marktkapitalisierung wurden in wenigen Minuten pulverisiert.

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Denial-of-Service-Angriffe steigen im ersten Halbjahr 2020 um 15 Prozent – Allzeithoch im Mai

im Mai dieses Jahres wurden fast eine Millionen Cyberattacken auf Server und Webseiten festgestellt – die größte je gemessene Zahl von Einzelangriffen.

Im Windschatten der Corona-Pandemie haben Hacker und Cybergangster ihre Angriffe auf Server und Webseiten dramatisch hochgefahren. Demnach ereigneten sich im ersten Halbjahr fast fünf Millionen verteilter Denial-of-Service-Angriffe (distributed Denial-of-Service oder DDoS – siehe Erläuterung) ein Anstieg von 15 Prozent gegenüber der ersten Jahreshälfte 2019.

Dabei konzentrieren sich die Angreifer sich mit komplexen, durchsatzstarken Angriffen auf den Absturz lebenswichtiger und systemrelevanter Sektoren der Corona-Ära wie des Gesundheitswesens, des E-Commerce und der Bildungseinrichtungen. Das sind die zentralen Befunde des Threat Intelligence Reports für das erste Halbjahr 2020, den der amerikanische IT-Security-Anbieter Netscout kürzlich veröffentlicht hat.

Demnach verstärkten Cyberkriminelle verstärkten die Angriffe auf Online-Plattformen und … … weiterlesen

Deutsche schauen im Schnitt eine Stunde pro Woche länger Online-Videos als 2019

Ein Drittel aller Deutschen hat in den vergangenen sechs Monaten einen neuen Streaming-Dienst abonniert – vor allem wegen der Corona-Lockdowns.

Die Corona-Pandemie hat nicht nur Auswirkungen auf den beruflichen Alltag vieler Menschen. Die vermehrten Lockdowns wegen der ansteigenden Infektionszahlen treibt auch das Online-Video-Streaming. Demnach schaut der durchschnittliche internationale Zuschauer fast acht Stunden (sieben Stunden, 55 Minuten) pro Woche Inhalte auf Videoplattformen wie Netflix oder Amazon Prime Video an. Deutschland liegt mit 6 Stunden und 27 Minuten etwas darunter.

Weltweit stieg die Zahl der Videoabrufe um 16 Prozent gegenüber 2019. Für Deutschland bedeutet das einen Anstieg um etwa eine Stunde im Vergleich zum Vorjahr. Das sind die zentralen Ergebnisse des neuen „State of Online Video 2020“ Reports, den der US-Cloud-Spezialist Limelight Networks jetzt veröffentlicht hat.

Die wichtigsten Ergebnisse des … … weiterlesen

Drei Viertel der IT-Führungskräfte weltweit nutzen Edge Computing für neues Geschäftspotenzial

Die Analyse von Echtzeitdaten näher am Punkt ihrer Erzeugung – am Netzwerkrand oder der „Edge“ – ist effizienter und liefert mehr Erkenntnisse.

Es  ist in einer der wichtigsten Trends beim Computing der Zukunft: Rechnerintelligenz direkt vor Ort für möglichst kurze Verarbeitungswege, etwa am Mobilfunkmast für superschnelle Reaktionszeiten – Neudeutsch auch Edge Computing genannt.

Viele Netzwerke sind mit den riesigen Datenmengen, die von Endnutzern- und IoT-Geräten generiert werden, zunehmend überlastet. Zahlreiche IT-Führungskräfte erkennen daher, dass die Analyse von Echtzeitdaten näher am Punkt ihrer Erzeugung – eben am Netzwerkrand oder der „Edge“ – effizienter ist und mehr Erkenntnisse bringt. Das ist der zentrale Befund einer Studie des amerikanischen Netzwerkausrüsters Aruba, einer Tochter von Hewlett Packard Enterprise (HPE).

Demnach verwenden bereits fast drei Viertel der IT-Führungskräfte weltweit … … weiterlesen