Die jüngste Kampagne #allesdichtmachen zeigt – wie viele andere in der jüngsten Vergangenheit auch. Wir leben faktisch in einer strikten Erregungsökonomie: Nur was empört, wird gesehen, gehört und gelesen.
Was die sogenannten “Sozialen Netzwerke” betrifft, ist das freilich längst eine Binsenweisheit. Wir wissen im Grunde, wie Facebook, Youtube, Instagram und Co. funktionieren: Algorithmen machen solche Inhalte aus ökonomischen Gründen sichtbarer und sorgen so für die beschleunigte Verbreitung von Inhalten, die Menschen aufregen oder empören.

Google Trends zeigt: #allesdichtmachen nicht mal 36h relevant
Wir tappen immer wieder in dieselbe Falle
Die Algorithmen bestimmen die Debatte. Wir wissen es – tappen aber trotzdem allesamt immer wieder in die Falle: Die Community empört sich, wenn … … weiterlesen →