
Amazon drohen in den USA 75.000 kostspielige Schiedsgerichtsverfahren. Der Versandhändler reagiert prompt und ändert seine Vertragsbedingungen, die nun auch Verfahren vor öffentlichen Gerichten zulassen.
75.000 Schiedsgerichtsverfahren könnten Amazon teuer zu stehen kommen. Der Vorwurf: Amazons Echo-Geräte hätten Nutzer:innen heimlich abgehört.
Am 3. Mai hat der Konzern seine Vertragsbedingungen geändert, wie das Wall Street Journal berichtet. Diese sahen bisher vor, dass im Streitfall ein Schiedsgericht eingeschaltet werden muss.
Nun können US-Kläger:innen vor öffentliche Gerichte im US-Bundesstaat Washington ziehen, in dem Amazon in Seattle seinen Hauptsitz hat.
Konzerne ziehen Schiedsgerichte meist vor
Viele Konzerne in den USA ziehen Schiedsgerichte der öffentlichen Gerichtsbarkeit vor. Denn diese Schiedsverfahren finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Hinzu kommt, dass die Verfahren meist vereinfacht durchgeführt werden … … weiterlesen →