
Urteil gegen Scalable Capital: Das Landgericht München hat einem Verbraucher erstmals 2.500 Euro für immateriellen Schaden zugesprochen – und zwar für den Diebstahl seiner persönlichen Daten nach einem Datenleck beim Finanzportal.
Ist es möglich, für ein Datenleck bei einem Unternehmen Schadensersatz zu verlangen, selbst wenn kein materieller Schaden entsteht? Nach Ansicht des Landgerichts München offensichtlich ja.
Das Gericht sprach heute erstmals einem Verbraucher 2.500 Euro immateriellen Schadensersatz für den „Diebstahl seiner persönlichen Identitäts- und Finanzdaten“ zu. Hintergrund ist ein Datenleck bei der Münchner Online-Finanzplattform Scalable Capital.
Urteil: Scalable Capital verstößt mit Datenleck gegen DSGVO
Das Geld muss Scalable Capital zahlen, auch wenn das Datenleck eigentlich durch einen Hack bei einem ehemaligen Dienstleister des Unternehmens entstanden ist. Denn durch den Datenhack habe sich eine Sicherheitslücke in der Cloud-Umgebung des Fintech-Unternehmens aufgetan, die das … … weiterlesen →