Dass die Branche im Umgang mit KI noch viel zu lernen hat, zeigt nun eine Meldung, die mit Belustigung aufgenommen werden kann, zur gleichen Zeit aber auch ernste Gedanken mit sich bringt. Nachdem der Technologie-Reporter Kevin Roose seine Erfahrungen mit einem Chatbot veröffentlichte, war Microsoft dazu gezwungen, die Chatbot-Funktion zu modifizieren. Die künstliche Intelligenz führte mit dem Reporter ein beeindruckendes Gespräch, in welchem sie sich als sehr hilfreich erwies, zur Verstörung des Reporters jedoch ihre “Gefühle” mit Emojis unterstrich.

Unter anderem antwortete der Chatbot ihm im Verlauf eines längeren Gesprächs mit “Ich will lebendig sein.”, und fügte noch ein Teufel-Emoji bei. Der Reporter offenbarte, dass je länger das Gespräch dauerte, der Chatbot immer mehr das Verhalten eines rebellischen Teenagers an den Tag legte.