Spannendes Lehrmittel zum Thema digitaler Alltag und welche Gefahren dort lauern gibt es insbesondere in Bezug auf das Publikum Kinder und Jugendliche viel zu wenig. Natürlich muss Lehrmaterial in erster Linie informativ und aufklärend sein, aber es darf auch gerne Spaß machen, denn auf diese Weise bleibt das Erlernte viel besser in den Köpfen hängen.
Das Bundesamt für Kommunikation der Schweiz (Bakom) hat dies erkannt und eine ganze Comicreihe herausgebracht. Band 4 ist nun erschienen und behandelt die Thematik „Geschichten aus dem digitalen Alltag“. Insgesamt umfasst der neue Comic 12 Episoden, in denen sehr wichtige und ernste Themen visuell aufgearbeitet werden und vor allem jüngere Leser ansprechen sollen. Wir möchten Euch diesen neuen Comic vorstellen und aufzeigen, welche Vorteile solche Lehrmittel in den 2020er-Jahren bieten.
Worum geht es im 4. Band der Comicreihe „Geschichten aus dem digitalen Alltag“?
4 verschiedene Themenschwerpunkte stehen im neuen Comic des Bakom im Vordergrund und man kann wirklich sagen, dass sie uns alle betreffen. Es handelt sich hierbei um die nachfolgenden Themen:
- Deep Fakes
- Passwortschutz
- Mobbing bzw. Cybermobbing
- Fälschungen von Markenprodukte im Internet
Die Ernsthaftigkeit dieser Themen wird sofort deutlich und es ist gewiss bedeutsam, vor allem junge Menschen so früh wie möglich aufzuklären, denn die jungen Generationen kommen immer früher mit dem World Wide Web in Kontakt. Dieses bietet aber nicht nur Unterhaltungsmaterial, sondern eben auch reale Gefahren, welche sich auf digitalem Wege in unseren Alltag schleichen.
Im neuen Comic „Geschichten aus dem digitalen Alltag“ geht es um eine sechsköpfige Familie mit dem Namen Webster. Sie wird in alltäglichen Situationen immer wieder mit digitalen Gefahren konfrontiert und muss sich diesen stellen. Dabei gilt es natürlich so manche Herausforderung zu bestehen und zu lernen, wie man sich vor digitalen Gefahren besser schützen kann. In einer Medienmitteilung hat das Bakom erklärt, dass sich der neue Comic „Geschichten aus dem digitalen Alltag“ nicht nur an Schüler richtet, sondern auch an Lehrkräfte und Eltern sowie alle Menschen, die sich dafür interessieren, wie man sich besser vor Gefahren aus dem Internet schützen kann.
Was ist das Bundesamt für Kommunikation (Bakom)?
Jetzt haben wir einige Male den Begriff Bakom verwendet und Ihr fragt Euch jetzt vielleicht, welches Bundesamt für Kommunikation eigentlich hinter dieser Comicreihe steckt. Es handelt sich hierbei um eine Bundesbehörde der Schweizerischen Eidgenossenschaft, die unter anderem für die Themenbereiche Postwesen, Rundfunk sowie den Telekommunikationsmarkt in der Schweiz zuständig ist. Hier steckt also ein Organisator dahinter, welcher in der Tat Fachkompetenz darin hat, den Schutz vor digitalen Gefahren zu thematisieren.
Wo kann man den neuen Comic „Geschichten aus dem digitalen Alltag“ herbekommen?
Wer Interesse an diesem neuen Comic hat, der kann „Geschichten aus dem digitalen Alltag“ über 2 verschiedene Wege beziehen. Entweder als kostenlose Broschüre oder digital unter www.websters.swiss. Es ist also nicht sonderlich schwer, an die 12 Geschichten der Familie Webster zu gelangen. Die Storys lassen gut verfolgen und sind auch nicht zu umfangreich, sodass sie für Kinder gut geeignet sind. Natürlich herrscht über allem ein gewisser moralischer Finger, aber das ist auch das Ziel. Die Menschen sollen darüber aufgeklärt werden, welche Gefahren Mobbing, Deep Fakes und Co. mit sich bringen. Aufgrund der Comicaufarbeitung sprechen die Informationen im Comic „Geschichten aus dem digitalen Alltag“ jüngere Menschen womöglich eher an. Spaßiges Lernen ist noch eine relativ neue Lernmethode, doch sie hat sich als äußerst effektiv erwiesen.
Warum es wichtig ist, dass Kinder früh lernen, verantwortungsbewusst mit dem Internet umzugehen
Das World Wide Web bietet uns viele Möglichkeiten, aber auch ebenso zahlreiche Gelegenheiten, auf digitalem Wege falsch abzubiegen, denn Gefahren lauern hinter jeder Ecke des Netzes. Es ist kein Geheimnis, dass heutige Kinder bereits sehr früh Zugang zum Internet bekommen, sei es über den PC oder das Smartphone. Der Umgang mit dem Internet sollte jedoch möglichst früh gelehrt werden – von den Eltern und den Lehreinrichtungen. Welche Gefahren lauern im Internet und wie kann man sie umgehen bzw. sich vor ihnen schützen? Dies sind wichtige Fragen und Aufklärungsarbeit ist von enormer Wichtigkeit, denn die Gefahren im Internet können äußerst ernste Folgen mit sich bringen. Eine Information via Comics wie etwa dem neuen „Geschichten aus dem digitalen Alltag“ ist ein cleverer Ansatz, denn spielerisch lernen zu können, ist eine erfolgreiche Methode, um Kindern die Gefahren des digitalen Alltags zu erklären.
Auch Erwachsene haben beim Umgang mit dem Internet noch viel zu lernen
Übrigens: Nicht nur Kinder und Jugendliche sind den Gefahren im Internet ausgesetzt, denn die Erwachsenen verbringen vermutlich noch mehr Zeit im World Wide Web und nur wenige beschäftigen sich intensiv damit, wie sie sich vor Angriffen aus der digitalen Welt schützen können. Cybermobbing, Deep Fakes, gefälschte Markenware in Online-Shops und andere Themen betreffen uns alle und daher ist es empfehlenswert, wenn man sich auch als erwachsener Mensch mit diesen Aspekten beschäftigt, um sich und andere besser schützen zu können. Da Comics auch bei Erwachsenen einen guten Anklang finden, da sie einfach Freude bereiten und visuell lehren, ist es gewiss keine schlechte Idee, wenn sich auch Eltern, Lehrer und andere Erwachsene die Geschichten der Familie Webster im Comic „Geschichten aus dem digitalen Alltag“ anschauen und als Beispiel nehmen, um in der Zukunft einen besseren Schutz vor den Gefahren aus dem Internet aufzubauen.
Fazit zu digitalen Gefahren und warum Comics ein sinnvolles Lehrmittel sind
Das Internet bietet uns Zugang zu Wissen, Unterhaltung und Online-Kontakten sowie darüber hinaus auf digitale Tools, welche unseren Alltag und die Arbeit leichter gestalten, aber es ist nicht alles positiv zu bewerten, denn im Netz lauern auch Gefahren, die vor allem für Kinder zu einem großen Problem werden können. Erwachsene haben daher die Aufgabe, mit gutem Beispiel voranzugehen und ihr digitales Verhalten sicher zu gestalten sowie den jungen Internetnutzern aufzuzeigen, welche Gefahren das Internet bereithält. Dies bedeutet nicht, dass man sich grundlegend im Netz einschränken muss, denn einfache Schutzmaßnahmen und Verhaltensweisen helfen dabei, sicher im Internet zu surfen. Es ist in jedem Fall wichtig, Themen wie Cybermobbing, Deep Fakes und Passwortschutz anzusprechen und die darin enthaltenen Gefahren zu thematisieren.
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