Laut Ed Fries, ehemaligem Publishing-Manager bei Microsoft, traf Xbox’ Vorstoß in den japanischen Markt Anfang der 2000er Jahre auf eine vorsichtige Spieleindustrie der PlayStation 2-Ära. Viele Publisher zögerten demnach, Microsoft öffentlich zu unterstützen, obwohl es hinter den Kulissen durchaus Interesse und Verhandlungen über große Franchises gab. Fries behauptet, dass Sonys Marktmacht es dem Unternehmen ermöglicht habe, Partner zu „bestrafen“ (wenn man das wollte) – etwa durch verzögerte Entwicklerkits oder reduzierte Marketingunterstützung. Einige Firmen wie Tecmo hätten hingegen auf Xbox-Exklusivtitel gesetzt, um das zu begrenzen, was sie als eine Art Monopol wahrnahmen.
Sony „konnte sie bestrafen“ – Ex-Xbox-Manager über Japans Spieleindustrie zur PS2-Zeit
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