MacBook Air M1 Erfahrungsbericht: Warum ich meinem Windows 10 PC den Rücken kehre

Seit nunmehr 7 Jahren bin ich überzeugter Windows-Nutzer. Ich empfand alle Betriebssysteme, die ich von Windows nutze, als sehr positive Erfahrung. Als ich mit dreizehn Jahren meinen ersten PC bekam, war dieser noch mit Window XP ausgestattet. Sicher, dass Layout ist zwar etwas klobig, allerdings erfüllt es trotzdem seinen Zweck. Ich bekam zwei Jahre später einen stärkeren PC mit Windows 7, diesen aktualisierte ich beim Windows 10 release direkt auf die aktuelle Software. Ihr seht, ich konnte bereits sehr viel Erfahrung mit Windows sammeln.

Dementsprechend war ich abgeneigt gegenüber dem Gedanken, Apple Produkte zu benutzen. Ich dachte, besser als Windows geht es nicht. Teilweise hatte ich recht, dennoch war ich beim ersten Starten meines MacBook Air M1 sehr überrascht. Als Windows-Nutzer waren meine Anforderungen, auch was Gaming angeht, etwas hoch. Wie ich das MacBook Air empfinde und wie meine Meinung zu dem neuen Gerät ist, erfahrt ihr in diesem Artikel!

Die technischen Daten zusammengefasst

Display
Displaygröße 33,8 cm (13,3″)
Displayoberfläche Glänzend
Physikalische Auflösung 2.560 x 1.600
Seitenverhältnis 16:10
Helligkeit 400 cd/m²
Touchscreen Nein
Integrierte Webcam HD-Kamera
Design
Farbe Grau
Prozessor
Prozessorfamilie Apple M1 Chip
Prozessormodell Apple M1 Chip, 8-Core CPU
Arbeitsspeicher
Arbeitsspeicher 8 GB
Arbeitsspeichertyp LPDDR4X
Taktgeschwindigkeit 3.733 MHz
Betriebssystem
Betriebssystem Apple macOS
Grafik
Grafikkartentyp Onboard / –
Grafikkarte Apple M1 Chip 7‑Core GPU, 16‑Core Neural Engine
Speichermedien
SSD 256 GB
Konnektivität
Wireless Funktionen BluetoothWLAN
Anschlüsse 1 x Klinkenbuchse 3,5 mm2 x Thunderbolt 3 (Typ C)
Leistung
Akkulaufzeit (bis zu) 15 Stunden
Akku-Technologie Lithium-Polymer
Akku-Kapazität 49 Wh
Besonderheiten
Besonderheiten Retina-DisplayForce Touch TrackpadBeleuchtete TastaturIntegrierter Lautsprecher
Physische Eigenschaften
Abmessungen (B x H x T) 304 x 16 x 212 mm
Gewichtsklasse 1,0 bis 1,5 kg
Sicherheit
Sicherheitsfunktionen Fingerprint Sensor

Beim Kauf meines MacBook Airs hab ich mich für die Standard-Konfiguration des Late 2020 Modells entschieden. Für meine Anforderungen, nämlich dem hauptsächlichen nutzen in der Schule sowie ab und an mal Gaming, sollte es reichen. Die Standard-Konfiguration von 256GB Speicher sowie 8GB RAM kostet bei Amazon aktuell 988,00€. Laut Hersteller-Angaben soll der Akku bis zu 15-17 Stunden reichen.

Das Unboxing

Das MacBook Air kam zwei Tage nach der Bestellung an. Es war doppelt verpackt und somit erfüllte es meine Erwartungen eines sicheren Versandes. Die Verpackung ist Apple-Typisch sehr hochwertig und robust. Mit beigelegt war lediglich ein Ladekabel und ein 30 Watt Netzteil, mit dem man das MacBook ziemlich schnell aufladen kann. Wer es noch schneller aufladen möchte, besorgt sich das Netzteil des MacBooks Pros, denn das hat 61 Watt.

Von Windows auf MacOS – wie schlimm ist es?

Das erste Starten und die Einrichtung

Das erste Starten des MacBooks Airs war, wie bei jedem Neugerät, einfach traumhaft. Das Gerät startete relativ schnell, beim Boot-Vorgang war wie zu erwarten das weiße Apple Logo zu sehen. Die Einrichtung des Gerätes dauerte an die 15 Minuten, Grund dafür waren zwei Faktoren: ich wusste nicht, dass man das Trackpad richtig drücken musste (!) und einmal lud die nächste Option sehr lange. Alles in einem war die Einrichtung des Gerätes sehr einfach zu verstehen und dauerte etwa genauso lange, wie an einem Windows PC.

Das Betriebssystem und die ersten Schwierigkeiten

Als ich das MacBook Air bestellte, ging ich davon aus, dass die Unterschiede der beiden Betriebssysteme gar nicht so groß sein kann. Doch weit gefehlt. Alleine der Grundaufbau ist in seinen Grundzügen komplett unterschiedlich. Zwar kann man leichte Parallelen erkennen, wie zum Beispiel die MacOS Menü-Leiste und die Windows Taskbar, doch bei genauerer Betrachtung unterscheiden sich die Elemente und Funktionen der Betriebssysteme Grundlegend. Was mich am meisten wunderte, bzw. störte ist der Aspekt, dass man Programme, wenn man sie schließt, gar nicht richtig schließt. Nein, sie laufen gemächlich im Hintergrund weiter. Inwiefern das die Akku-Leistung beeinflusst kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht genau sagen. Was mir allerdings direkt positiv aufgefallen war ist, dass das System extrem flüssig läuft. Alles in einem benötigt man ein paar Stunden, um sich im MacOS Betriebssystem zurechtzufinden, da einige Sachen wirklich anders oder neu sind, wie beispielsweise die “command” Taste, allerdings lohnt sich das Einarbeiten, denn das MacOS Betriebssystem ist mindestens genauso gut wie das vom Konkurrenten Microsoft.

Das MacBook Air M1 an sich – mein Eindruck von dem Gerät

Laptops habe ich immer gemieden, sie erscheinen meistens klobig, der Akku ist ständig alle und die Performance recht vorne und hinten nicht. So dachte ich zumindest immer. Doch die vielen Videos des neuen MacBook Air und die Personen, die das Gerät in den Himmel loben, haben mich neugierig gemacht. Ich stellte mir die Frage: kann ein mobiles Gerät wirklich so Leistungsstark  arbeiten und gleichzeitig so Verbrauchsarm sein? Um die Antwort auf diese doch wichtige Frage vorweg zu nehmen: ja, dass kann es.

Als ich das MacBook Air M1 zum ersten mal anschaltete, war ich schlicht weg begeistert von dem Display und es haut mich immer noch jedes mal um, wenn ich damit arbeite. Diese Auflösung und die Pixeldichte sind einfach nur der Wahnsinn. Doch das wars noch lange nicht. Die Tastatur lässt sich angenehm bedienen und das Trackpad mit seinem 3D-Touch ist der pure Hammer. Die Simulation eines Drückens ist hier so gut gelungen, dass man wirklich glaubt, dass Trackpad drücken zu können. Doch das allerbeste an dem Gerät ist die Leistung. Ich war skeptisch, ob der Apple M1 Chip wirklich so gut und überragend sei kann, wie alle sagen. Doch es ist war. Von Laptops und Computern kenne ich es, dass Programme beim Starten eine gewissen Zeit brauchen, bis sie sich öffnen. Der Apple M1 Chip lässt die Programme allerdings genauso schnell öffnen, wie es mit Apps auf Smartphones der Fall ist. Auch das Thema “Gaming” ist interessant. MacOS Geräte sind definitiv nicht zum zocken ausgelegt, doch bis jetzt ließen sich alle Steam-Games, die man auf dem Mac spielen kann, problemlos zocken. Gerade mir hat dieser Aspekt sehr gefallen, doch durch den fehlenden Lüfter kann das Gerät schonmal sehr warm werden.

Überzeugend war allerdings vor allem der wichtigste Aspekt eines solchen Mobilgerätes: der Akku. Der Akku hält locker einen Tag, solange man nur Videos schaut oder eben im Web unterwegs ist. Zockt man allerdings ein Grafikaufwendiges Spiel wie Sid Meiers Civilization 5, so ist der volle Akku innerhalb von drei Stunden alle. Das ist aber nicht schlimm, da der Akku im Normalbetrieb etwa 14-18 Stunden durchhält.

Mein Fazit zum Apple MacBook Air M1

Das MacBook Air M1 hat meine Erwartungen anders erfüllt, als angenommen. Ich war der festen Überzeugung, dass mir das Gerät nicht liegen würde und das ich es wahrscheinlich wieder zurück schicken werden, doch alleine meine Bildschirm-Zeit die letzte Woche sagt was anderes. Das MacBook Air M1 hat es geschafft, mich, einen überzeugten Windows jüngerer zu überzeugen und mitunter auf die seit jeher gemiedene Apple Seite zu ziehen. Wie es das geschafft hat? Gerade die Akkulaufzeit, gepaart mit der Leistung und der unglaublichen Schärfe des Displays hat mich überzeugt, dass MacBook zu meinem neuen treuen Begleiter zu machen.

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The Review

MacBook Air M1

95%
Score

PROS

  • Preis/Leistung
  • Performance
  • Akku-Laufzeit
  • Display
  • Stabilität/Gehäuse
  • Tastatur

CONS

  • Face-Cam
  • Reparaturen kaum möglich

Review Breakdown

  • Ein sehr überzeugendes Produkt mit sehr wenigen schwächen
    0%

MacBook Air M1 DEALS

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