Lange hat es gedauert, aber nun hat das US-Justizministerium eine Kartellbeschwerde gegen Google eingereicht, da man der Ansicht ist, Google habe ein Monopol auf die allgemeine Suche und Suchanzeigen.
In einer Pressekonferenz am Dienstag hat ein Sprecher des Justizministeriums im Beisein von 11 US-Generalstaatsanwälten der Vorwurf wiederholt, dass Google ein unrechtmäßiges Monopol „durch ein Netz von Ausschlussvereinbarungen“ betreibe, indem man Milliarden an andere Unternehmen bezahle umso auf deren Plattformen die Standardsuchmaschine zu bleiben. Als Beispiel wurde unter anderem das iPhone genannt. Auch zitierte man Googles eigene Forderung an seine Partner, „Google Apps unlöschbar auf deren Android Geräte zu laden“.
Weiteres wurde darauf hingewiesen, dass diese Praktiken nicht nur wettbewerbswidrig, sondern nach traditionellen Kartellrechtsgrundsätzen auch illegal sind.
Vermutlich wird man, so Google eine Gerichtsverhandlung vermeiden will, eine größere Strafzahlung leisten und einige der bis jetzt verwendete Praktiken ändern müssen.
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