Die „Zinswende“ der Notenbanken eröffnet Sparern seit geraumer Zeit neue Möglichkeiten. Tagesgeldkonten werfen endlich wieder ordentliche Renditen ab. Kredite hingegen werden immer teurer. Knapp ein Drittel der deutschen Geldhäuser fährt noch immer eine Null-Zins-Politik bei Tagesgeldern, besagt eine Studie des Vergleichportals Verivox. Demzufolge zahlen von 688 ausgewerteten Banken und Sparkassen 222 nach wie vor keine Tagesgeldzinsen. Das entspricht einem Anteil von 32 Prozent. Wer Angebote vergleicht, kann sich aber deutlich höhere Zinsen sichern. Rechenbeispiel: Legen Sie 10.000 Euro auf einem Tagesgeldkonto an, erhalten Sie dafür im bundesweiten Durchschnitt 0,77 Prozent Zinsen, das sind in vier Monaten 25,67 Euro. Beim derzeitigen Spitzen-Zinssatz von 3,35 Prozent bekommt der Sparer als Neukunde im gleichen Zeitraum 111,67 Euro – fast viereinhalbmal so viel. Das Spitzenangebot kommt aus Deutschland: 3,55 Prozent bietet Meine Bank, eine Tochter der Raiffeisenbank im Hochtaunus. Das Angebot gilt für sechs Monate und für Einlagen bis 100.000 Euro. Für Bestandskunden sowie … … weiterlesen →