Adobe: Mit dem Shockwave-Player ist bald Schluss

Der Shockwave-Player von Adobe gehörte zu den vielen lästigen Plugins, die im vergangenen Jahrzehnt in so manchem Browser installiert wurden. Bekannt dürfte Shockwave den meisten durch die ewigen Meldungen von Sicherheitslücken sein. Doch Golem.de hat damals auch 3D-Shooter im Netzwerk damit gespielt. (Adobe, Grafiksoftware)

Google: Tensorflow soll einsteigerfreundlicher und mobiler werden

Die Tensorflow 2.0 Alpha soll einfacher werden: Das erreicht Google, indem alle bis auf eine API gekürzt werden. Außerdem veröffentlicht das Unternehmen Tensorflow Lite, eine Variante, die KI-Software für mobile Geräte trainieren und anpassen kann. (Google, Smartphone)

Microsoft: Azure Devops Server 2019 ist ein umbenanntes anderes Produkt

Unter der Marke Azure Devops stellt Microsoft jetzt auch seinen Team Foundation Server mit neuem Namen vor: Azure Devops Server 2019 ist im Prinzip genau dieses Produkt, bringt aber einige Verbesserungen bei der Benutzeroberfläche und mehr Verwirrung bei der Namensgebung. (Microsoft, Cloud Computing)

Betriebssysteme: Linux 5.0 kommt mit Freesync und unterstützt Geforce RTX

Linus Torvalds hat Linux 5.0 freigegeben. Sicherheit steht abermals im Vordergrund, der Grafiktreiber bringt Freesync mit, Nvidias Geforce-RTX-Karten werden unterstützt und für den Touchscreen der Raspberry Pi Foundation gibt es einen Treiber. (Linux-Kernel, Dateisystem)

Chat-App: Facebook kündigt Umbau des Messengers an

Der Facebook-Messenger soll im Jahr 2019 von Grund auf neu gebaut werden: Der Chat-Client soll nicht nur schneller und Ende-zu-Ende-verschlüsselt werden, sondern auch in einer neuen Desktop-Version erscheinen. Außerdem soll es einfacher sein, die Inhalte von Freunden und Familie zu entdecken. (Facebook, Instant Messenger)

Star Citizen Alpha 3.5 angespielt: Staunen, warten und durch den Boden fallen

Scheppernde Triebwerke, Wolkenkratzer blitzen im Sonnenuntergang: Star Citizen ist in der Alpha 3.5 noch ansehnlicher – gerade auf dem Stadplaneten Arccorp. Diese Immersion ist klasse, allerdings zeichnen sich einige Spielelemente ab, die schon jetzt nach einiger Zeit nerven. (Star Citizen, Games)

Soziales Netzwerk: In 50 Jahren mehr tote als lebendige Nutzer bei Facebook

Auf Facebook finden sich auch Daten vieler Verstorbener – ein wichtiges digitales Erbe von großem Forschungsinteresse, sagt die Universität von Oxford. Sie will dafür sorgen, dass kein einzelnes profitorientiertes Unternehmen über diese Daten bestimmt. (Facebook, Soziales Netz)

Picsum: Open-Source-Tool generiert Lorem Ipsum für Bilder

Wenn Webentwickler auf der Suche nach Platzhalterbildern für ihre Musterwebseiten sind, können sie künftig Picsum nutzen, das auch auf Github bereitsteht. Dieses Tool generiert URLs von zufälligen Bildern. Anwender können auch Größe, Filter und Dateityp bestimmen. (API, Applikationen)

Umweltschutz: Kanäle in NRW bekommen Ladesäulen für Binnenschiffe

Kohlendioxid- und Feinstaubemissionen durch festliegende Schiffe sind nicht nur ein Problem in Seehäfen. Auch Binnenschiffe lassen den Dieselgenerator dauerhaft laufen. Das soll sich ändern. In Nordrhein-Westfalen werden Anlegestellen mit Ladesäulen ausgestattet. (Schiff, Technologie)

Windows-7-Sammel-Update: Microsoft nennt Lösungen für Probleme mit Virenscannern

Mit dem monatlichen Rollup KB4493472 hat Microsoft vor allem in Verbindung mit Virenscannern Probleme unter Windows 7 verursacht. Mittlerweile zeigt Microsoft Lösungswege auf. Sie erfordern jedoch Arbeiten an der Sicherheitssoftware. (Windows 7, Server-Applikationen)

Red Magic 3: Nubia stellt Gaming-Smartphone mit eingebautem Lüfter vor

Das Red Magic 3 von Nubia soll sich noch besser für mobiles Gaming eignen: dank nach vorne gerichteten Lautsprechern, Touch-Schultertasten und aktiver Kühlung. Neben einer Heatpipe hat das Smartphone auch einen eingebauten Lüfter. (Smartphone, Android)

Domain-Registrierung: Mehrheit widerspricht Icann-Plan zur .org-Preiserhöhung

Die für die Verwaltung von Domainnamen zuständige Organisation Icann überlegt, die bisherigen Preisschranken aufzuheben. Begonnen werden soll damit für die TLD .org. Die öffentlichen Kommentare dazu sind bisher fast ausschließlich negativ. (Icann, Server-Applikationen)

Intel: Apple entscheidet sich für Qualcomm- statt Intel-Modems

Eine Zeit lang standen Intel und Apple laut Medienberichten in Verhandlungen miteinander. Der Chiphersteller sollte das Modem für iPhones und iPads liefern. Stattdessen kommt Qualcomm ins Spiel. Derweil sucht Intel wohl einen Käufer für seine Mobilfunkmodemsparte. (Intel, Apple)

Softwareentwicklung: Docker-Hub-Hack kompromittiert Daten von 190.000 Nutzern

Viele Projekte und Repositories sind über Docker Hub mit Seiten wie Github und Bitbucket verbunden. Unbekannte Angreifer konnten darauf unbefugt zugreifen. Das Docker-Team hat die Tokens der Betroffenen gesperrt. Sicher sind die Daten dadurch aufgrund der unklaren Lage aber noch nicht. (Docker, Sicherheitslücke)

Smartphone-Tarif: Congstars neuer Prepaid-Tarif ist weniger anpassbar

Congstar überarbeitet seinen anpassbaren Prepaid-Tarif namens „Prepaid wie ich will“. Das neue Tarifmodell ist weniger flexibel, die Laufzeit verkürzt sich, LTE gibt es weiterhin nicht und die kostenlose Messaging-Option verschwindet. Immerhin erhöht sich die Leistung des Tarifs zum Teil. (Congstar, Mobilfunk)

Playerunknown’s Battlegrounds: Pubg erkämpft 2018 rund 310 Millionen US-Dollar Gewinn

In der öffentlichen Wahrnehmung hat Fortnite mit Battle Royale den eigentlichen Genreerfinder Pubg an den Rand gedrängt. Aber auch die Geschäfte von dessen Entwickler laufen ordentlich. Den Großteil seiner Umsätze erwirtschaftet das Studio auf dem PC und in Asien. (Playerunknown’s Battlegrounds, Wirtschaft)

iFixit-Rückzug: Samsung taucht tief in den Fettnapf ein

Die Bastler von iFixit haben ihren Teardown zum Galaxy Fold zurückgezogen – nachdem Samsung offenbar deren Partner unter Druck gesetzt hat, der iFixit mit einem Testgerät versorgte. Vom Streisand-Effekt haben die Samsung-Manager scheinbar noch nichts gehört. (Samsung, Smartphone)

Hybridkonsole: Nintendo hat 34,7 Millionen Switch verkauft

Die Switch läuft weiterhin gut. Nintendo hat nach eigenen Angaben bislang fast 35 Millionen Einheiten verkauft. Für weiteren Absatz sollen neue Spiele wie Super Mario Maker 2 sorgen. Eine neue Version der Hybridkonsole soll zumindest demnächst nicht erscheinen. (Nintendo Switch, Nintendo)

Amazon: Alexa-Mitarbeiter hatten Zugriff auf persönliche Kundendaten

Ohne große Mühe haben Amazon-Mitarbeiter persönliche Daten eines Kunden einsehen können, wenn dieser ein Alexa-Gerät nutzt. Der Datenzugriff ist zwar limitiert worden, Alexa-Mitarbeiter können aber weiterhin die bei einem Alexa-Gerät hinterlegte Anschrift einsehen. (Amazon Alexa, Google)

Reno: Oppos Smartphone mit 10x-Vergrößerung kostet 800 Euro

Nach dem Start in China hat Oppo auch Preise in Euro für seine neuen Reno-Smartphones bekanntgegeben: Das Modell mit digital optimiertem Zehnfach-Teleobjektiv soll 800 Euro kosten. Das ist etwas weniger als der aktuelle Straßenpreis für Huaweis P30 Pro. (Oppo, Smartphone)