Corellium: Apple geht gerichtlich gegen iOS-Virtualisierungen vor
Das US-Unternehmen Corellium bietet nahezu perfekte Virtualisierungen von Apples iOS an – vornehmlich für Entwickler, die Schwachstellen im Betriebssystem aufdecken wollen. Apple geht das zu weit, weshalb es nun eine Urheberrechtsklage eingereicht hat. (Apple, Urheberrecht)
Die Verschlüsselung des Bluetooth-Protokolls lässt sich einfach aushebeln, ein Angreifer kann die Schlüssellänge kontrollieren und auf eine triviale Größe reduzieren. Abhilfe ist nicht in Sicht, die Bluetooth-Standardisierungsgruppe will die Schlüssellänge nur minimal erhöhen. (
Epic Games hat seine dritte deutsche Niederlassung eröffnet – mit legendären deutschen Entwicklern: Julian Eggebrecht und Achim Moller waren an Klassikern wie Turrican beteiligt und haben in den USA jahrelang eng mit Lucas Arts und Nintendo zusammengearbeitet. (
Google hat den Prüfprozess für neue Android-Apps im Play Store verändert. Das hat zumindest einen Entwickler von Android-Spielen sehr verärgert, zwei Aspekte stören ihn besonders. (
Mit AMDs Ryzen 7 und Nvidia-GPU ist das Zephyrus G GA502 ein klares Gaming-Gerät. Überraschenderweise eignet es sich aber auch als mobiles Office-Notebook. Das liegt an der beeindruckenden Akkulaufzeit. (
Verbraucher sollen einfacher aus Kostenfallen kommen. Das Verbraucherschutzministerium will dafür die Vertragsdauer von Mobilfunkverträgen und ähnlichen Dienstleistungen begrenzen. (
Laut dem aktuellen Speedtest der Computer Bild sind Internetzugänge im Kabelnetz sehr viel leistungsfähiger. Statt bei der Telekom mit 45 MBit/s, werden dort im Durchschnitt 140 MBit/s erreicht. (
Kanada ist ein wichtiges Zentrum für die Telekommunikationsforschung. Huawei hat dort einen großen R&D-Standort, an dem jetzt 6G vorangetrieben wird. (
United Internet muss die Kosten für die 5G-Auktion zahlen und rechnet in diesem Jahr noch mit Kosten für Planung und Vorbereitung des Netzaufbaus. (
Statt für seine Mobile-Apps auf einheitlichen Code zu setzen, nutzt Dropbox inzwischen die nativen Programmiersprachen Swift für iOS und Kotlin und Android. Die einheitliche Pflege sei schlicht zu aufwendig gewesen. (
Die Kaspersky-Antivirensoftware bindet in jede Webseite eigenen Javascript-Code ein. Bis vor kurzem war dieser noch mit einer eindeutigen ID versehen, den man zum Tracking nutzen konnte. (
Die Mobile Wallet Collaboration will ein einheitliches QR-Format als technische Grundlage für ein vereinfachtes Handling etablieren. Die Allianz aus sechs europäischen Bezahldiensten und Alipay aus China ist eine ernstzunehmende Konkurrenz für Google, Apple, Facebook, Amazon. (
Die Grünen haben für den Haustürwahlkampf eine neue App entwickelt. Weil darin auch GPS-Daten und Hausnummern gespeichert werden, gibt es datenschutzrechtliche Bedenken. (
HMD Global wird einen Teil seiner Android-Smartphones länger als bisher zugesichert mit Updates versorgen. Dafür erhält ein anderes Nokia-Smartphone die Updates nicht so lange, wie versprochen. (
Bei einem ersten Test bei Vodafone in Berlin wurden im ersten öffentlichen 5G-Netz der Stadt 840 Megabit pro Sekunde im Download und fast 36 Megabit im Upload gemessen. Dabei sind die Frequenzen noch gar nicht vergeben. (
Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig. (
Google hat bei seinen Nest-Kameras die Möglichkeit deaktiviert, die Status-LED bei der Aufnahme zu deaktivieren – aus Gründen der Privatsphäre. Viele Nutzer haben kein Verständnis für diesen Schritt: Die eingeschaltete LED würde Einbrecher auf die Kamera hinweisen. (
In Anlehnung an Mozilla bekommt auch das Webkit-Projekt eine Richtlinie gegen das Tracking der Nutzer. Die Umsetzung neuer und aktueller Technik in Webkit soll sich daran ausrichten. (
Mit dem Vivobook (X403) bringt Asus ein sehr kompaktes 14-Zoll-Ultrabook in den Handel: Es soll dank großem Akku eine Laufzeit von bis zu 24 Stunden aufweisen und kostet in der Basisversion nur 600 Euro. (
Mozilla hat seinen Browser Firefox in einer neuen Version veröffentlicht. Dabei sind kleine Fehler korrigiert worden. Außerdem ist es nicht mehr möglich, Passwörter ohne Master Passwort zu kopieren. (
Audis Elektro-SUV E-Tron hat als erstes akkubetriebenes Auto den Top Safety Pick+ Award des Insurance Institute for Highway Safety (IIHS) erhalten. Teslas Model X und 3 werden noch getestet. (
Microsoft hat seine Datenschutzerklärung überarbeitet. Darin erfährt der Kunde erstmals offiziell, dass Sprachaufnahmen von Menschen angehört werden, wenn Cortana oder Skype-Übersetzungen verwendet werden. (
Anders als in Deutschland sind in den USA fast beliebige Wunschkennzeichen möglich. Doch nicht immer sind die Namen am Ende mit der IT kompatibel. (
Fliegen ist derzeit wegen der Auswirkungen auf die Umwelt nicht sehr gut angesehen. Das kalifornische Unternehmen Zeroavia will das ändern: Es hat einen Brennstoffzellen-Antrieb für Flugzeuge entwickelt. (
Das nächste GTA soll Gerüchten (oder Fanwünschen) zufolge wieder in Miami spielen, Need for Speed steuert mit dem nächsten Serienteil Heat die Stadt in jedem Fall an. Das Rennspiel bietet Straßenrennen und Verfolgungsjagden mit der Polizei. (
In Berlin, Hamburg und Köln können Nutzer von Google Maps sich künftig die Standorte von Leihrollern des Anbieters Lime anzeigen lassen. Auch in die Routenplanung wird die Rollerfahrt einbezogen. Anmieten müssen Nutzer die Gefährte aber weiterhin über die Lime-App. (
In Moskau soll in den kommenden Monaten ein großes 5G-Netz im 28-GHz-Band entstehen. Qualcomm liefert die Technik, doch der Bereich braucht sehr viele Antennenstandorte. (
Hamburg, München, Frankfurt: Da die Nachfrage nach unserem Kubernetes-Workshop für Softwareentwickler und Sysadmins nicht abreißt, bieten wir ihn in weiteren Städten an. (
In Stone Story RPG erwacht ASCII-Art zum Leben, die Astronauten in Oxygen Not Included erleben tragikomische Slapstick-Abenteuer, dazu kommen Aufbaustrategie plus Action und Sammelkartenspiele: Golem.de stellt neue Indiegames vor. (
Nach jahrelangen Eigenlösungen unterstützt der Nvidia-Treiber für Linux künftig auch die Prime-Technik der Community. Damit sollten sich die Hybridgrafik-Lösungen vieler Laptops effizienter und vor allem einfacher nutzen lassen. (
Auf seiner Entwicklerkonferenz hat Huawei einen eigenen Kartendienst vorgestellt: Map Kit soll Kartenmaterial für Programmierer darstellen, eine eigene App ist offenbar nicht geplant. Zu den Partnern sollen Yandex und Booking.com gehören. (
Sogenannte Extended-Validation-Zertifikate führten bisher dazu, dass in Browsern der Firmenname vor der Adresszeile angezeigt wurde. Chrome und Firefox schaffen das jetzt ab, da kaum etwas darauf hindeutet, dass damit die Sicherheit erhöht wird. (
Die Patches zum Kernel-Lockdown sollen den laufenden Linux-Kernel vor Veränderungen schützen. Der Code ist nun in einem Testing-Zweig gelandet – ein wichtiger Schritt auf dem Weg in den Hauptzweig des Linux-Kernels. (
Der kleine freie Unix-Desktop XFCE ist in Version 4.14 verfügbar. Das Entwicklerteam hat dafür den Port auf GTK3 fertiggestellt und zahlreiche Feinheiten am eigenen Grafikstack geändert. (
Der für seine Geräte mit vorinstalliertem Linux bekannte Hersteller System 76 will schon in wenigen Wochen einen ersten Laptop mit der freien Firmware Coreboot verteilen. Das System bleibt vorerst aber wohl interessierten Hackern vorbehalten. (
Nach dem Mutterkonzern IBM schließt sich nun auch Red Hat offiziell der Risc-V-Foundation an. Davon verspricht sich das Unternehmen mehr Kontrolle über die Hardware. (
Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung. (
Huawei hat auf seiner eigenen Entwicklerkonferenz das Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Es soll einen Mikrokernel verwenden und für unterschiedlichste Geräteklassen geeignet sein – nicht nur für Smartphones. Die Software soll Open Source sein. (
Bisher läuft die freie Firmware Coreboot auf Chromebooks oder auf meist sehr alten Boards. Die Software ist nun erstmals wieder auf eine moderne Server-Plattform portiert worden. (
Ein Sicherheits-Audit der Container-Orchestrierung Kubernetes hat wie zu erwarten einige Lücken gefunden. Darüber hinaus bekommt die Software kein besonders gutes Zeugnis der Prüfer. (
Die kommende Version 6 des UI-Frameworks Qt soll mehr Evolution als Revolution werden. Wichtige Baustellen werden eine Runderneuerung von QML und der Fokus auf neue Grafikschnittstellen sein. (
Nutzer der kommenden Version 19.10 der Linux-Distribution Ubuntu sollen experimentell das Dateisystem ZFS verwenden können. Das bestätigt der Hersteller nun erstmals offiziell. Es ist aber Vorsicht geboten. (
Kurz nach den ersten erfolgreichen Experimenten ist es dem Linuxboot-Projekt gelungen, Windows vollständig zu starten. Linuxboot soll proprietäre UEFI-Bestandteile ersetzen. (
Die aktuelle Version 1.20 des Networkmanagers für Linux unterstützt Mesh-WLANs, auch wenn die Hardware dafür kaum verfügbar ist. Verbesserungen gibt es zudem für Read-only-Systeme und die Entwickler haben den Code verkleinert. (
Das extrem weit verbreitete Download- und Transfer-Werkzeug Curl unterstützt erstmals das Protokoll HTTP/3, das über den ebenfalls neuen Standard Quic transportiert wird. Noch ist die Technik aber sehr experimentell. (
Die Variante des Firefox-Browsers für das Android-Betriebssystem unterstützt in der aktuellen Version den Webauthn-Standard. Das ermöglicht eine Art passwortloses Anmelden über biometrische Merkmale. (
Das Android-Security-Team von Google hat angekündigt, das kommende Memory-Tagging von ARM-CPUs zu unterstützen. Das soll das Ausnutzen typischer Speicherfehler erschweren. (
Mit dem Open-Source-Projekt PartiQL hat Amazon eine Abfragesprache vorgestellt, die eine Vielzahl verschiedener Datenbanken einheitlich ansprechen können soll. Das Unternehmen hat die Technik nach eigenen Angaben zunächst für eigene Probleme entwickelt. (
Mit Trackpoint, aber ohne Tastatur: Das Thinktiny sieht aus wie ein Thinkpad, ist aber eine Selbstbau-Spielekonsole des Bastlers Paul Klinger. Auf dem winzigen Gerät sind selbstgeschriebene C++-Spiele und ein Textmenü installiert, Bastler können es nachbauen. (
Nahezu im Alleingang hat der Linux-Entwickler Eric Anholt bisher den freien Grafiktreiber des Raspberry Pi erstellt. Der Entwickler wechselt nun zu Google und kümmert sich dort um den Freedreno-Treiber. (
Mit der aktuellen Entwicklungsversion des Linux-Kernel sollte der Treiber für Diskettenlaufwerke eigentlich als verwaist bezeichnet werden. Nun gibt es aber einen neuen Betreuer für den sehr alten Code. (
Google startet eine Alpha-Phase seiner Cloud Game Server. Der Dienst basiert auf dem Open Source Projekt Agones, nutzt die Container-Plattform Kubernetes und ist in Kooperation mit Ubisoft entstanden. (
Die Gnome Foundation und der KDE e.V. planen nach Jahren getrennter Wege wieder eine gemeinsame Konferenz: Der Linux App Summit diese Herbst soll die Linux-Desktops voran bringen. (
Mit Proton 4.11 alias Steam Play wechselt Valve von der OpenGL- auf die Vulkan-Grafikschnittstelle für D3D9-Titel. Zudem weist die Übersetzungsbibliothek für Windows-Spiele unter Linux weniger CPU-Overhead auf, wodurch in bestimmten Szenen die Leistung steigt. (
Die Thread-Synchronisation funktioniert unter Windows anders als unter Linux. Für Wine und Proton in Steam nutzt Valve deshalb einen Hack, mit dem es einige Probleme gibt. Eine neue Kernel-Schnittstelle für Linux soll das ändern. (
In einer großangelegten Studie für US-Nutzer von Firefox will Mozilla erfahren, wie oft DNS-Filter und sogenannte Split-Horizon-DNS genutzt werden. Das soll DNS-over-HTTPS helfen. (
Die Open-Source-Initiative für einen Datenaustausch zwischen Portalen macht Fortschritte. In wenigen Monaten soll es erste Funktionen für Benutzer geben. (
Der auf Linux-Rechner spezialisierte Hersteller System 76 hat eine Lizenz für Thunderbolt 3 erhalten und will diese in seine freie Firmware integrieren. Das wären die ersten Coreboot-Rechner mit Thunderbolt 3. (
Im Auftrag von Valve haben die Linux-Spezialisten von Collabora das Projekt XRDesktop erstellt. Damit sollen klassische Linux-Desktops wie die Gnome Shell und KDE Plasma in VR-Headsets laufen. (
Nach anfangs harscher Kritik durch Nutzer und einigen Monaten Testphase, will das Chrome-Team von Google damit beginnen, die URL-Bestandteile https und www auszublenden. (
Die Academy Software Foundation (ASWF) will kollaborativ Open-Source-Software für die Filmindustrie erstellen. Der Organisation traten nun auch Netflix und Amazons Cloud-Anbieter bei. Ein Werkzeug von Pixar wird zudem künftig von der ASWF gepflegt. (
Eine Falschmeldung vieler Medien über eine Sicherheitslücke im VLC-Player war auf eine unseriöse Meldung des Cert-Bund zurückzuführen. Kein Einzelfall: Das dem BSI unterstellte Cert-Bund gibt regelmäßig fragwürdige Meldungen heraus, die Sicherheitslücken systematisch übertrieben darstellen. (
Das IoT-Team von Mozilla hat eine erste Version seines Webthings-Gateways vorgestellt, die auch auf WLAN-Routern läuft. Ziel des Projekts ist ein freier Software-Stack für ein Smart-Home-Hub. (
Das freie Linux-Smartphone Librem 5 von Purism soll noch in diesem Sommer erscheinen. Der Hersteller hat nun die finalen Eigenschaften der Hardware bekanntgegeben. (
Das Blender Institute hat den Cycles-Renderer gemeinsam mit Nvidia um Optix erweitert: Das Backend nutzt die RT-Cores von Turing-basierten Grafikkarten, um Raytracing flotter zu berechnen als bisher per Cuda-Schnittstelle. (