Bluetooth statt GPS: 1,7 Milliarden Geräte mit Indoor-Navigation bis 2023

Was das GPS für den Autoverkehr ist, könnte Bluetooth für Personen und Waren in Innenräumen werden – ein Navigationssystem für Innenräume.

Ob in Museen, Einkaufszentren, Flughäfen oder einer Maschinenhalle: Alle Konzepte für smarte Städte, Gebäude und Fabriken basieren auf der präzisen Lokalisierung von Wegen, Waren oder Menschen. Das Problem: In Gebäuden funktioniert das bekannte GPS wegen der fehlenden Verbindung zu den entsprechenden Satelliten nicht.

Hier soll in Zukunft der von Smartphones und Laptops bekannte Funkstandard Bluetooth für Abhilfe sorgen: Was das GPS für den Autoverkehr ist, könnte Bluetooth für Personen und Waren in Innenräumen werden – für Smart City, in der Industrie 4.0 oder im Internet of Things.

Zu diesem Zweck hat kürzlich die Bluetooth Special Interest Group (SIG) ihre aktuelle Bluetooth-Version 5 um eine Peilungsfunktion ergänzt, die noch genauere Standortdienste und neue Anwendungen möglich macht. Sie erlaubt die Entwicklung von … … weiterlesen

In fast jedem zweiten Unternehmen ignoriert das Top-Management Cybersicherheits-Richtlinien

Bei mehr als einem Viertel der Unternehmen in Deutschland mangelt es den Beschäftigten am Verständnis für Cybersicherheit. Besondere Problem gibt es jedoch vor allem an der Spitze vieler Organisationen und Firmen.

Einen wichtigen, aber wenig beachteten Aspekt in Sachen Cybersicherheit hat kürzlich das der rumänische IT-Sicherheitshersteller Bitdefender näher beleuchtet: Die Frage, inwiefern IT-Sicherheitsmechanismen von den eigenen Mitarbeitern auch tatsächlich befolgt werden.

Der wichtigste – und durchaus erschreckende Befund: Mit 44 Prozent sagt fast jeder zweite befragte IT-Security-Experten aus Deutschland, dass das Top-Management in ihrem Unternehmen Cybersicherheits-Richtlinien aufweicht oder ignoriert.

Die Antworten der IT-Security-Experten aus Deutschland zeigen weiter, dass sich die Hälfte der Befragten Sorgen um die Fähigkeit ihrer Organisation im Umgang mit einem großangelegten Cyberangriff machen (51 Prozent).

Und das nicht ohne Anlass: Über die Hälfte der deutschen Unternehmen sind in den Jahren 2017 bis 2019 erfolgreich gehackt worden (54 … … weiterlesen

Vertrauen in soziale Netzwerke in Deutschland: Xing vor LinkedIn – Facebook auf letztem Platz

Die Business-Portale Xing und LinkedIn genießen bei deutschen Social-Media-Nutzern ein deutlich höheres Vertrauen als eher privat genutzten Netzwerke.

Mit diesem Blog-Beitrag, liebe Leserinnen und Leser, melde ich mich aus meinem Herbsturlaub zurück. Seit 2018 ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) europaweit in Kraft. Im gleichen Jahr wird das Image von Facebook durch Datenskandale massiv beschädigt, allen voran durch den Fall um Cambridge Analytica, bei dem sich die Firma Zugang zu Daten von 87 Millionen Nutzern verschaffen konnte.

Wie haben derartige Datenskandale sowie die Einführung der DSGVO die wahrgenommene Datensicherheit sozialer Netzwerke verändert? Welchen Netzwerken wird hohes Vertrauen geschenkt, wo fühlen sich Nutzer nicht mehr sicher? Das hat eine vom Burda-Verlag initiierte Studie ermittelt, die von der TÜV Nord Group sowie dem Statistikportal Statista durchgeführt wurde.

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Das sind die 10 beliebtesten Emojis in Deutschland

Tränen der Freude im Gesicht, rotes Herz, Herzchen-Auge-Gesicht – das sind die drei meistgenutzten grafischen Smileys hierzulande. Plus weitere Klassiker.

Sowas wie einen „Casual Friday“ hatte ich hier im Blog ja schon länger nicht mehr. Aber da in der IT-Industrie in dieser Woche auch nicht wirklich viel passiert ist, passt’s mal wieder.

Daher heute mal wieder was Nettes-Abseitiges: Praktisch jeder Nutzer kennt sie – die Rede ist von den sogenannten Emojis: Kleine grafische Smileys, die man insbesondere in Messengern wie WhatsApp verwenden kann, um eine Textnachricht noch mit Emotionen wie Lachen, Wut oder Weinen aufzupeppen.

Weil sie bei den Nutzern immer beliebter werden, steigt die Zahl der verfügbaren Emojis immer weiter an – bis hin zu stilisierten Früchten, Bierkrügen oder Sportarten. Selbst Flaggen gibt’s inzwischen in … … weiterlesen

Die Bad Bots im E-Commerce kommen: Vier von fünf Angriffen auf Shopping-Sites anspruchsvoll

E-Commerce-Anbieter leiden unter einer ständigen Flut von bösartigen maschinengenerierten Anfragen, um Preise und sonstige Dinge abzugreifen.

So sehr Shopping im Internet boomt, so sehr werden die entsprechenden Sites auch zur attraktiven Zielscheibe für Cyberattacken – das ist das Ergebnis einer Studie des amerikanische IT-Sicherheitsanbieters Imperva.

Demnach nehmen böswillige Bots-Angriffe auf E-Commerce-Websites zu. So sind 2019 fast vier Fünftel als moderat oder anspruchsvoll einzustufen (79,2 Prozent). Im Vorjahr belief sich diese Zahl noch auf gut drei Viertel (75,8 Prozent).

Die Bad Bots kommen also: E-Commerce-Unternehmen leiden unter einer ständigen Flut von bösartigen maschinengenerierten Anfragen, die Kriminelle, Konkurrenten, Wiederverkäufer und Investmentgesellschaften verwenden, um unbefugte Preisabweichungen, Bestandskontrolle, Bestandsverweigerung, Scalping durch Reseller, Kundenkontoübernahme, Geschenkkartenmissbrauch, Spam-Kommentare, Transaktionsbetrug und mehr durchzuführen.

Diese Aktivitäten schaden nicht nur dem Kundenerlebnis und der Marke. Sie … … weiterlesen

Ein Viertel betrachtet eigene Firma als agil – aber nur die Hälfte hat notwendige Fehlerkultur

Viele Unternehmen in Deutschland arbeiten bereits agil – aber in den Köpfen der Mitarbeiter oder der Firmenkultur ist Agilität vielfach noch nicht verankert.

Bereits Ende des vergangenen Jahres habe ich Agilität als wichtiges Management-Prinzip beschrieben, das aus der Softwareindustrie ganz allgemein in die Unternehmen einzieht – einer der wichtigsten Digital-Trends 2019.

Tatsächlich arbeiten viele Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bereits agil mit Methoden wie Scrum und Kanban. Allerdings sind sie es nicht durchgehend, da sie die Agilität noch nicht in den Köpfen der Mitarbeitenden oder gar in der Unternehmenskultur verankert haben. Das sind die zentralen Befunde einer jüngst veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung Campana & Schott aus Frankfurt und des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen.

Demnach attestiert rund ein … … weiterlesen

Nur jeder vierte Manager in Europa von der IT-Sicherheit seines Unternehmens überzeugt

Gerade mal ein Drittel der deutschen Unternehmen geben an, im vergangenen Jahr neue Sicherheitstools erworben zu haben – zehn Prozentpunkte weniger als im europaweiten Durchschnitt.

Pünktlich zur heute startenden IT-Security-Konferenz it-sa in Nürnberg zeigt sich – die Zeiten für Sicherheit sind aktuell schlecht: Nur ein Viertel der Führungskräfte in Europa sind von ihrer aktuellen Cybersicherheit ihres Unternehmens überzeugt (25 Prozent). Drei Viertel der Manager und IT-Sicherheitsexperten aus der Region glauben, dass ihre Sicherheitslösungen veraltet sind (76 Prozent).

Das ist das zentrale – und durchaus erschreckende Ergebnis einer neuen Studie, das amerikanische Marktforschungsunternehmen Forbes Insights im Auftrag des US-Software-Anbieters VMWare durchgeführt hat.

Zwar sehen die Deutschen das im Ländervergleich mit 67 Prozent geringfügig entspannter – zum Vergleich: Großbritannien, Frankreich und Italien 78 Prozent, Spanien 69 Prozent, Russland … … weiterlesen

Big Data: Die weltweit erzeugten Datenvolumina verdoppeln sich alle drei Jahre

Allein im Jahr 2017 wurden weltweit mehr Daten generiert als in allen 5000 Jahren davor zusammengenommen.

In letzter Zeit ist es etwas ruhig geworden um Big Data – eines der großen Buzz-Words in der IT in den vergangenen Jahren. Genau genommen stand der Begriff bereits im Jahr 2013 auf dem Höhepunkt des Hype-Zyklus in der IT-Branche, wie eine mehrjährige Analyse zeigt, die ich kürzlich hier im Blog präsentiert habe.

Zugleich steht das Thema aber immer noch am Anfang einer Entwicklung, welche die Wirtschaft in den kommenden Jahren prägen dürfte: Schließlich bildet Big Data – also die IT-gestützte Auswertung der gigantischen Datenmengen, die insbesondere im kommenden Zeitalter des Internet der Dinge (IoT) anfallen – die Voraussetzung für die Etablierung … … weiterlesen

Krokers RAM: Microsoft vor Comeback im Smartphone-Markt? Nein, nicht wirklich!

Mein Rant am Morgen: Auf einer Präsentation in New York hat Microsoft ein Gadget namens Surface Duo vorstellt – eine Art Smartphone mit zwei Bildschirmen, das mit dem Rivalen Android läuft. Einen echten Angriff auf Samsung, Apple & Co. markiert der überraschende Schritt freilich nicht.

Es war eine Meldung am Abend vor dem Tag der Deutschen Einheit – die wegen des Feiertags vermutlich an vielen vorbei gegangen ist: „Microsoft plant Comeback im Smartphone-Geschäft“, überschrieb die „FAZ“ eine Online-Story über eine Hardware-Präsentation des IT-Riesen aus Redmond am Mittwoch.

Huch, wundert sich der kundige Leser da. Schließlich war Microsoft trotz der Übernahme der Smartphone-Sparte von Nokia mit den eigenen Lumia-Geräten ja mit Pauken und Trompeten gescheitert – und döste bereits … … weiterlesen

Die AI Economy: 13 Billionen Dollar Beitrag zur Wirtschaft durch künstliche Intelligenz bis 2030

Die aktuellen Sprachassistenten wie Alexa oder Siri markieren nur den Anfang: Bis 2030 werden 70 Prozent aller Unternehmen weltweit KI einsetzen.

Schon heute ist das Thema künstliche Intelligenz (KI), Neudeutsch auch Artificial Intelligence (AI) genannt, aus dem Leben kaum mehr wegzudenken: Dafür sorgen unter anderem KI-gestützte Sprachbots wie Alexa von Amazon oder Siri von Apple.

Das ist freilich erst der Anfang einer geradezu revolutionären Entwicklung, die in den nächsten Jahren in einer regelrechten „AI Economy“ münden wird: Ob autonom fahrende Autos, ob Gesichtserkennung oder Algorithmen zum automatischen Durchforsten von Daten – sie alle basieren auf künstlicher Intelligenz.

Bis zum Jahr 2030 sollen 70 Prozent aller Unternehmen weltweit in irgendeiner Form KI-basierte Anwendungen einsetzen, um ihr Geschäft zu verbessern. Trotz aller Bedenken über … … weiterlesen

Desktop vs Mobile: Erstmals täglich verbrachte Zeit an Smartphones gleichauf mit PCs

Noch vor sechs Jahren nutzten User ihre Desktop-Rechner gut drei Mal so lang wie ihre Mobile-Geräte – inzwischen liegen beide Geräte gleichauf.

Der Marsch der weltweiten Internet-Nutzung weg von stationären Rechnern hin in Richtung Smartphone & Tablets vollzieht sich seit Jahren: Wenig verwunderlich also, dass das mobile Zeitalter – ja nachgerade die mobile Revolution – seit vielen Jahren auch ein wichtiges Thema hier bei mir im Blog ist.

Im vergangenen Jahr ist der Anteil von Mobile am gesamten Internet-Traffic bereits auf über 60 Prozent gestiegen – gemessen in jener Metrik ist der Gang in die Mobil-Ära also bereits vollzogen.

Nun ist ein wichtiger Meilenstein auch in einer anderen Kenngröße erreicht: Laut jüngsten Zahlen des britischen Marktforschers GlobalWebIndex liegen … … weiterlesen

Krokers RAM: Social Media ist für viele Unternehmen nur ein Feigenblatt!

Mein Rant am Morgen: Die Mehrheit der Unternehmen nutzt Social Media vor allem zur Verbreitung ihrer eigenen Inhalten – aber nicht im echten Dialog mit Kunden und Fans auf Augenhöhe. Damit aber lassen sie viel Potenzial von sozialen Netzwerken ungenutzt.

Vordergründig scheint alles in Ordnung bei den deutschen Firmen und ihren Bemühungen in Sachen soziale Netzwerke: Selbst bei neun von zehn Unternehmen aus dem Business-to-Business-(B2B)-Segment ist Social Media nicht mehr wegzudenken, wie eine aktuelle Studie gezeigt hat.

Bei Lichte betrachtet zeigen sich aber einige zumindest fragwürdige Details. Zum einen ist die hiesige Zahl der bei Social aktiven B2B-Unternehmen von fast 96 Prozent im vergangenen Jahr auf knapp 93 Prozent 2019 gesunken – zum ersten Mal überhaupt seit Erhebung jener Studie im Jahr … … weiterlesen

So beliebt sind Facebook, WhatsApp, Facebook Messenger & Instagram in Deutschland

Jetzt offiziell: 58 Millionen Deutsche nutzen WhatsApp täglich, das sind 9 von 10 Online-Nutzer. Selbst Facebook ist mit 32 Millionen Usern abgeschlagen.

Viele Jahre haben Marktforscher, Nutzer und nicht zuletzt auch Journalisten über die Nutzerzahlen der Zuckerberg-Company in Deutschland spekuliert und geschätzt – bis jetzt: Auf dem gestrigen NGO-Tag von Facebook in Berlin hat das Unternehmen erstmals offizieller Nutzerzahlen für Deutschland präsentiert.

Laut Twitter-Nutzer Martin Lewerentz stammt das folgende Slide von Robert Guenther vom Facebook-Sales-Team aus Dublin. Demnach ist WhatsApp mit 58 Millionen täglichen Nutzern in Deutschland der mit Abstand größte hiesige Dienst überhaupt. Zur Einordnung: Aktuell sind 63,3 Millionen Deutsche ab 14 Jahren online. Das heißt: Den Messenger nutzen mehr als neun von zehn hiesige Onliner.

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iPhone-Anteil bei Apple sackt auf 48 Prozent – das niedrigste Niveau seit sieben Jahren

In der Spitze erlöste Apple sieben von zehn Dollar mit seinem Smartphone-Megaseller – zuletzt war dies Anfang 2018 der Fall.

Über das sich wandelnde Geschäftsmodell bei Apple hatte ich ja schon mehrfach hier i Blog geschrieben: So sorgte zum Jahresanfang etwa das verhagelte China-Geschäft dazu, dass die lange verkannte Service-Sparte für die Jungs & Mädels aus Cupertino stärker ins Visier der Aufmerksamkeit – und an Bedeutung für den Konzern geriet.

Man könnte auch sagen: Apple profitiert heute viel stärker von der großen Nutzerschaft als vor einigen Jahren: Von allen jemals verkauften 2,2 Milliarden iOS-Geräten sind aktuell noch rund 1,5 Milliarden in Gebrauch – diese spülten im vergangenen Geschäftsjahr über Apps, Musik und sonstige Inhalte Service-Umsätze in Höhe von … … weiterlesen

Zahl der auf Social Media aktiven B2B-Unternehmen in Deutschland sinkt erstmals

Zwar setzen fast alle B2B-Unternehmen inzwischen auf Social Media – unter den Top 5 der etablierten Kanäle zeichnet sich jedoch wenig Bewegung ab.

Lange haben sich vor allem Unternehmen mit Endkundenkontakt – allen voran Anbieter von Markenartikeln – auf Social Media getummelt, um dort mit ihren Kunden über ihre Marken und Produkte in Dialog zu treten.

Inzwischen sind soziale Netzwerke aber auch für Unternehmen aus dem Business-to-Business-(B2B)-Segment nicht mehr wegzudenken. Auch dort setzen mittlerweile fast alle B2B-Unternehmen auf Social Media – mit einer wichtigen Einschränkung: In Deutschland ist die Zahl der bei Social aktiven B2B-Unternehmen von fast 96 Prozent im vergangenen Jahr auf knapp 93 Prozent 2019 erstmals gesunken.

Das ist der zentrale Befund einer Langfriststudie, für die der „Erste Arbeitskreis Social Media in der B2B-Kommunikation“ … … weiterlesen

Der Spickzettel für Tastatur-Kürzel 2019: So nutzen man Twitter, Facebook & Co. schneller

Wie man per Tastatur-Kombinationen auf Facebook, Twitter, Tumblr, LinkedIn und YouTube navigieren kann, ohne sich per Maus durch Menüs zu klicken.

Wer regelmäßig Beiträge in den sozialen Netzwerk postet und dort überdies eigene Profile und Seiten unterhält, ist dankbar für jede Erleichterung im Arbeitsalltag. Dazu zählt auch und gerade die schnellere Nutzung der jeweiligen Dienste.

Denn egal ob Facebook, Twitter oder LinkedIn: Fast jeder Social-Media-Dienst lässt sich statt Klick auf die entsprechenden Schaltflächen im Browser-Fenster oder am Smartphone auch per Tastatur-Kürzel steuern.

Dazu muss man sich zwar einige Tastenkombinationen einprägen; das Navigieren ist damit aber meist einfacher – und vor allem deutlich schneller – als auf dem herkömmlichen Wege.

Beim Kurznachrichtendienst Twitter etwa beginnt die Mehrzahl der Navigierungs-Befehle mit einem „G“ – für „Go“ – gefolgt von einem zweiten Buchstaben je nach Ziel: „G“ gefolgt von „H“ steht also für … … weiterlesen

Krokers RAM: Unternehmenschefs leben Digitalisierung immer noch zu wenig vor!

Mein Rant am Morgen: Es reicht nicht aus, für die Digitalisierung einen Chief Transformation Officer zu berufen. Vielmehr müssen Entscheider bei der digitalen Transformation selber vorangehen und die Mitarbeiter mitnehmen.

Immer wieder belegen Studien, dass die Digitalisierung in Deutschland nicht so recht voran kommt. Zwar herrscht mittlerweile in neun von zehn hiesigen Unternehmen Einigkeit darüber, was die digitale Transformation grundsätzlich bedeutet, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Gleichzeitig beklagt jeder zweite Beschäftigte in Deutschland eine mangelnde Unterstützung bei den Herausforderungen durch die Digitalisierung aus der Führungsebene.

Anders ausgedrückt: Es wird in vielen Unternehmen über die Notwendigkeit gesprochen, sich selbst und das eigene Geschäftsmodell zu transformieren und neue Potenziale durch die Digitalisierung zu ergreifen.

Bei der konkreten Umsetzung in der Praxis scheinen viele Unternehmenschefs … … weiterlesen

Von Netscape Navigator bis Chrome: Der Auf- und Abstieg bei Browsern von 1996 bis 2019

Eine Animation zeigt Aufstieg und Fall der verschiedenen Weltmarktführer im Browser-Markt – sehr eindrucksvoll beim Internet Explorer von Microsoft.

Erinnert sich einer der Älteren unter Ihnen, geschätzte Leserinnen & Leser, an Mosaic? Ebenjenen von NCSA entwickelten Browser-Urahn, von dem Ende 1993 immerhin rund zwei Millionen Kopien im Einsatz waren?

Für meine Internet-Sozialisation spielt der NCSA Mosaic jedenfalls eine ganz besondere Rolle: Ende 1993 surfte ich damit während eines Studienjahres an der University of Manchester das allererste mal im World Wide Web, und zwar an einer Digital Alpha-Workstation mit grafischem Unix-Betriebssystem OpenVMS, den damaligen Standard-Rechnern am Physik-Institut in Manchester.

Später wurde Mosaic abgelöst vom Netscape Navigator, konzipiert von Marc Dreessen, der das NCSA-Team 1994 verlassen und gemeinsam mit Jim … … weiterlesen

Cybersecurity & Industrial Internet of Things: Die Angriffsoberfläche bei Industrie 4.0

Die Verbindung von klassischer IT mit industrieller Betriebstechnologie vergrößert die Angriffsoberfläche im IIoT dramatisch. Worauf Unternehmen bei der Absicherung ihrer Industrie-4.0-Umgebung achten sollten.

Die Verknüpfung von Geräten, Smartphones & Sprachbots im Verbraucherbereich – auch Consumer Internet of Things genannt – ist nur eine Seite der aktuellen Vernetzungsmedaille. Auf der anderen Seite stehen industriell vernetzte Maschinen, Sensoren und Gadgets, Neudeutsch als Industrial Internet of Things (IIoT) bezeichnet.

Viele Industriebetriebe haben schon heute hunderte IIoT-Geräte im Einsatz, die die Abläufe verschlanken und deren Management vereinfachen. Doch müssen sie sich jetzt vor neuen Bedrohungen schützen, die Schwächen und andere Angriffsvektoren in den neuen Technologien ausnutzen.

Die Betriebstechnologie in Industrieumgebungen befasst sich dabei mit den physischen Aspekten der industriellen Produktion. Dazu gehören Systeme, die prüfen, ob … … weiterlesen

Digitalisierung: In jeder zweiten Firma mangelnde Unterstützung aus der Führungsebene

Immerhin herrscht mittlerweile in neun von zehn Unternehmen in Deutschland Einigkeit darüber, was die digitale Transformation grundsätzlich bedeutet.

Die Notwendigkeit zur Digitalisierung kommt – trotz einstiger Widerstände – in immer mehr Unternehmen an: So herrscht heute weitgehende Einigkeit, dass digitale Transformationsprojekte auf keinen Fall Zeitverschwendung sind.

Während vor zwei Jahren nur die Hälfte der befragten Unternehmen erfolgreich bei der Umsetzung ihrer Strategien zur digitalen Transformation waren, sind heute fast neun von zehn deutschen Führungskräfte der Meinung, dass ihre Unternehmen erfolgreich im Einklang mit ihren digitalen Transformationsstrategien agieren (87 Prozent; weltweit 90 Prozent).

Das ist das zentrale Ergebnis einer weltweiten Studie von Wipro Digital, dem Unternehmensbereich für digitale Services und Beratung des indischen IT-Dienstleistungsanbieters Wipro.

Darüber hinaus sind weltweit 94 Prozent der Befragten der Meinung, dass in ihren Unternehmen Einigkeit darüber … … weiterlesen

Fehlende Sicherheitsbudgets verzögern die Einführung der Cloud bei Regierungsbehörden

Immerhin ein Viertel der Organisationen, die ihre Daten in der Cloud speichern, zieht in Betracht, ihre Daten ganz oder teilweise zurück on-premise zu holen.

Trotz der Initiativen von Regierungen zur Förderung des Cloud-Einsatzes ist die Anzahl der Organisationen der öffentlichen Hand, die bereit sind, eine Cloud-First-Strategie einzuführen oder gar komplett auf die Cloud zu setzen, seit 2018 um ein Fünftel gesunken (20 Prozent).

Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie, die der amerikanische Anbieter von Software für Informationssicherheit Netwrix aus dem kalifornischen Irvine kürzlich veröffentlicht hat. Demnach ziehen aktuell lediglich 32 Prozent der befragten Regierungsorganisationen in Erwägung, eine Cloud-First-Strategie einzuführen; und nur 20 Prozent denken darüber nach, sich zu einzig und allein auf die Cloud zu verlassen.

Der mit großem Abstand genannte Hauptgrund sind die fehlenden … … weiterlesen

Krokers RAM: Dank Dropbox & Co. ist die Cloud endlich auch in Deutschland angekommen!

Mein Rant am Morgen: Die wachsende Nutzung von Speicherdiensten in der Internet-Wolke – allen voran Dropbox, aber auch Google Drive oder Apple iCloud – ist ein gutes Zeichen für die anstehende Digitalisierung.

Seit Jahren hält sich das Negativ-Image hartnäckig: Während alle Welt mit wachsender Begeisterung Daten in der Internet-Wolke speichern und umgekehrt immer mehr Anwendungen aus ihr beziehen, halten sich die auch sonst wenig Technik-affinen Deutschen mal wieder zurück:

Wenig verwunderlich also, dass Cloud Computing in Deutschland lange Zeit eher ein Fremd- um nicht zu sagen Schimpfwort war. Hauptgründe dafür waren vor allem Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit sowie eine weit verbreitete „Besitzen wollen“-Mentalität, statt Dienste einfach übers Internet zu abonnieren.

Doch heimlich, still und leise haben sich die Zeiten auch hierzulande weiterentwickelt. Laut einer gestern exklusiv … … weiterlesen

Bereits die Hälfte der Deutschen nutzt die Cloud für private Daten

Vor allem Fotos wandern bei deutschen Internetntuzern in Cloud-Speicher – bei sensiblen persönlichen Daten sind sie hingegen weiterhin zurückhaltend.

Nicht nur Unternehmen nutzen in immer stärkerem Umfang Cloud Computing, etwa um Firmenanwendungen auch mobil zur Verfügung zu stellen und die Digitalisierung voran zu treiben. Auch die privaten Nutzer im traditionell eher Technologie-skeptischen Deutschland geben ihre Bedenken in Sachen Cloud langsam auf.

Demnach sind insbesondere Cloud-Speicher wie Google Drive, Dropbox & Co. mittlerweile in der deutschen Bevölkerung angekommen: Jeder zweite Internetnutzer speichert seine privaten Daten bereits in der Cloud (51 Prozent) – und immerhin jeder dritte Nicht-Nutzer kann sich das künftig vorstellen (33 Prozent).

Das ist der zentrale Befund einer repräsentative Forsa-Studie im Auftrag des Berliner Daten-Hosters Strato, für die das Marktforschungsinstitut mehr als 1000 Internetnutzer im Alter zwischen 18 und 75 in Deutschland befragt hat. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse der Studie heute exklusiv vorab.

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Die Top-100 Webseiten, die das Internet im Jahr 2019 beherrschen

Nur die drei größten Internet-Seiten kommen auf zweistellige Milliarden-Besucherzahlen im Monat. Mehr noch: Spitzenreiter Google ist größer als die Zweit- und Drittplatzierten YouTube und Facebook zusammen.

Heute gibt’s mal wieder visuell wie inhaltlich sehr ansprechende Informationen: Und zwar die 100 größten Webseiten der Welt, hat die 100 größten Webseiten – gemessen an den monatlichen Seitenbesuchen.

Basierend auf Daten des Analysehauses SimilarWeb hat die amerikanische Finanzwebsite Visual Capitalist, die auf tolle Visualisierung rund um Finanzmarktthemen spezialisiert ist, kürzlich die wahren Herrscher des Internets zusammengetragen.

Demnach kamen die 100 reichweitenstärksten Internetseiten rund um den Globus im Juni 2019 insgesamt auf 206 Milliarden Visits. Auf den Top-Rängen kommen Google, YouTube und Facebook – gefolgt von Baidu und Wikipedia.

Auffällig: Überhaupt nur die ersten drei Drei kommen auf eine zweistellige … … weiterlesen

Cybersicherheit, Banken, Logistik: Die Early Adopter beim Quantum Computing

Quantencomputer sind auf dem Weg zum kommerziellen Einsatz. Die Early-Adopter-Branchen führen aktuell bereits entsprechende Angebote ein.

Es ist eine der spannendsten Zukunftstechnologie der gesamten IT: Die nächste Computergeneration, die sogenannten Quantencomputer. Die Hoffnung von Forschern: Quantencomputer lösen komplexe Aufgaben besonders gut, weil sie nicht wie heutige Rechner mit den Werten 0 und 1 arbeiten, sondern in einem Arbeitsschritt eine Vielzahl von Abstufungen berechnen können.

Mehr noch: Die Rechenleistung von Quantencomputern nicht linear, sondern verdoppelt sich mit jedem zusätzlichen Rechenkern – Hauptgrund dafür, warum Unternehmen wie etwa Google an eigenen Mikroprozessoren für Quantencomputer forschen, wie wir in einer großen WiWo-Story im Juni beschrieben haben.

Der italienische IT-Berater und Systemintegrator Reply mit Hauptsitz in Turin hat in einer Studie herausgearbeitet, dass Quantum Computing jetzt … … weiterlesen

Internet of Things: Knapp 27 Milliarden vernetzte Geräte – oder 3 IoT-Gadgets je Mensch

Bis zum Jahr 2025 könnten 75 Milliarden IoT-Devices erreicht werden – fast eine Verdreifachung gegenüber dem Wert von heute in nur sechs Jahren.

Das Internet der Dinge – Neudeutsch auch Internet of Things (IoT) genannt – ist in aller Munde. Insbesondere der kommende Mobilfunkstandard 5G mit seinen superschnellen Handynetzen soll die weltweite Vernetzung aller Maschinen, Geräte und Sensoren beflügeln, heißt es allenthalben.

Dabei ist es aus Kosten- und Effizienzgründen gar nicht notwendig, auf die Aufrüstung der aktuellen 4G-Netze zu warten: Beim Internet der Dinge aber sind einfache 0G-Funknetzwerke eine bessere und energiesparende Lösung, wie ich in einer Story in der vergangenen WiWo an Praxisbeispielen wie Merck oder DHL herausgearbeitet habe.

Schließlich sind Technologien wie Sigfox oder LoRaWAN deutlich einfacher und damit kostengünstiger als 5G-Netze. Mehr noch: … … weiterlesen

Krokers RAM: Die Unternehmen stehen sich beim digitalen Arbeitsplatz selber im Weg!

Mein Rant am Morgen: Für viele Arbeitgeber scheint ein digitaler Arbeitsplatz bereits dann gegeben, wenn dort ein PC und ein Telefon installiert sind. Mehr noch: Moderne Tools wie etwa Cloud-Speicher werden explizit gesperrt.

In dieser Woche gab’s – mal wieder – eine Studie, die den Unternehmen in Deutschland attestiert, beim digitalen Arbeitsplatz nicht recht zu Potte zu kommen: Demnach schickt sich fast die Hälfte der deutschen Arbeitnehmer berufliche Dokumente an die eigene E-Mail-Adresse, um sie außerhalb des Büros zu nutzen.

Gleichzeitig nutzt erst jeder achte Beschäftigten einen firmeneigenen, von der IT-Abteilung verwalteten Online-Speicher wie etwa SharePoint von Microsoft oder Dropbox, wie ich ausführlich hier im Blog dargelegt habe.

Die Rückständigkeit der deutschen Unternehmen ist kein Zufall: Für viele Arbeitgeber scheint ein digitaler … … weiterlesen

Jede Minute im deutschen E-Commerce: Online-Käufe für 124.000 Euro, 5640 Sendungen on Tour

Alle 60 Sekunden geben Online-Shopper 31.952 Euro für Bekleidung und Schuhe, 22.426 Euro für Elektronik sowie 2.473 Euro für Spielwaren aus.

Kurz vor meinem Urlaub habe ich hier im Blog mal wieder die gigantischen Datenmengen skizziert, die innerhalb von einer Minute rund um den Globus durch Internet und Social Media erzeugt werden.

Heute gibt’s – gewissermaßen als genauerer Blick mit der Lupe – die entsprechenden Zahlen speziell für das Segment E-Commerce, und zwar in Deutschland. Demnach geben deutsche Online-Shopper im Schnitt fast 124.000 Euro innerhalb von 60 Sekunden aus (123.862 Euro).

Dabei entfallen 31.952 Euro auf den Bereich Bekleidung und Schuhe, 22.426 Euro auf Elektronik sowie 2.473 Euro auf Spielwaren; für Medikamente 1318 Euro je Minute sowie 2600 Euro je Minute für … … weiterlesen

Digitaler Arbeitsplatz: Fast jeder Zweite mailt sich Dokumente, statt Cloud-Speicher zu nutzen

Digitale Arbeitsplätze in Deutschland sind oft noch ineffizient und unsicher; die interne Kommunikation wird immer noch von Telefon und E-Mail dominiert.

Um den digitalen Arbeitsplatz in deutschen Unternehmen ist es weiterhin nicht gut bestellt: So schicken sich 44 Prozent der deutschen Arbeitnehmer berufliche Dokumente an die eigene E-Mail-Adresse, um sie außerhalb des Büros zu nutzen.

Ein Fünftel der Arbeitnehmer gibt an, immer noch mit veralteten Tools arbeiten zu müssen. Dabei sind zwei Drittel der Befragten der Meinung, dass neue Technologien im Allgemeinen positiv zu beurteilen sind (67 Prozent). Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie des amerikanischen Softwareanbieters Citrix. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse der Studie heute exklusiv vorab.

So nutzen erst 12 Prozent aller hiesigen Beschäftigten an ihrem digitalen Arbeitsplatz einen firmeneigenen, von … … weiterlesen

Datenchaos in Unternehmen: Im Schnitt mehr als 20.000 Dateien pro Mitarbeiter

Jeder PC-Nutzer in deutschen Firmen besitzt durchschnittlich mehr als 20.000 Dateien in Filesystemen. Dies verursacht massive Schwierigkeiten und Kosten.

Der Berliner IT-Spezialdienstleister Aikux.com GmbH hat rund 400 IT-Projekte aus den Jahren 2017 bis 2019 rund um Unternehmensdaten und Zugriffsrechte ausgewertet und daraus wichtige Erfahrungen zur Datenkultur in deutschen Firmen abgeleitet. Neben den Voumina wurde hierbei auch der Status der gespeicherten Dateien betrachtet.

Wichtigster und zentraler Befund: Jeder PC-Mitarbeiter in deutschen Unternehmen besitzt durchschnittlich mehr als 20.000 Dateien in Filesystemen. Dies verursacht mittlerweile massive Schwierigkeiten – auch finanzieller Natur.

Dabei unterscheidet sich das Ausmaß der Problematik von Branche zu Branche. So legen etwa Hospitäler ihre Daten primär in Krankenhausinformationssystemen ab und weisen mit durchschnittlich 5.000 bis 10.000 Dateien je PC-Mitarbeiter eher weniger Daten auf. Hier ist eher … … weiterlesen

Ende der iTAN: Zwei-Faktor-Authentifzierung ist gut, Multifaktor ist besser

Vor allem im Firmeneinsatz ist die Zwei-Faktoren-Authentifizierung angreifbar. Multifaktor-Authentifizierung wird aber in Deutschland noch wenig eingesetzt

Mit einem wichtigen und auch sehr aktuellem Thema ich mich heute aus dem Sommerurlaub zurück: Im Onlinebanking ist ab dem 14. September Schluss mit der iTan. Ab dann sind die Banken gesetzlich verpflichtet, ihren Kunden eine starke Kundenauthentifizierung zu ermöglichen – egal ob beim Einloggen in das Internet-Konto oder bei Online-Überweisungen.

Diese Zwei-Faktoren-Authentifizierung (2FA) kann aber noch getoppt werden – mit der sogenannten Multifaktor-Authentifizierung. Vor allem Unternehmen, deren Mitarbeiter Zugriff auf wichtige Unternehmensdaten und Dokumente haben, sollten mit einer sicheren Authentifizierung ihre Konten und die des Unternehmens vor externen Zugriffen schützen. Hierbei ist selbst die Zwei-Faktoren-Authentifizierung angreifbar.

Die Multifaktor-Authentifizierung ist also die Kür, wird aber in Deutschland noch von wenigen … … weiterlesen

Web 2.0, Green-IT, IoT & Co.: Das Top-Hype-Thema der IT in jedem Jahr von 2000 bis 2018

Welche IT-Thema im jeweiligen Jahr auf dem Gipfel der überzogenen Erwartungen stand, angefangen beim Wireless Web zur Jahrtausendwende.

Wer wie ich seit 1996 über IT und Technologie schreibt – davon seit dem Jahr 2000 bei der WiWo – hat schon sich manche Hype-Themen kommen und gehen sehen. Egal ob wie im Falle von Second Life bei Endkunden-Themen, oder ob – wie derzeit Blockchain – eher im Unternehmensumfeld.

Die amerikanische Finanzwebsite Visual Capitalist, die auf tolle Visualisierung rund um Finanzmarkt- und Tech-Themen spezialisiert ist, hat kürzlich in einer sehenswerten Infografik das Top-Hype-Thema in der IT seit dem Jahre 2000 zusammengetragen.

Der Begriff basiert auf der Theorie des sogenannten Hype-Zyklus‘, wie ihn die amerikanische IT-Unternehmensberatung Gartner im Jahr 1995 konzipiert hat: Er beschreibt in … … weiterlesen

Deutschland in Europa mit Abstand Top-Ziel von Ransomware – Cloud gerät zunehmend ins Visier

Angriffe mit Erpresser-Software, die Dateien verschlüsselt, nehmen in der Summe ab, werden aber zunehmend gezielter und somit effizienter.

Seit der weltweiten Hackerattacke mit der Ransomware WannaCry im Mai 2017, also vor etwas mehr als zwei Jahren, ist die Bedrohung durch derartige Erpressersoftware ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit gerückt.

Dabei ist effektivste Waffe von Cyberkriminellen bei derartigen Ransomware-Angriffen das Netzwerk selbst, wie jetzt der IT-Sicherheitsanbieter Vectra aus dem kalifornischen San Jose ermittelt hat. Denn das Unternehmensnetz ermöglicht die unerwünschte Verschlüsselung von gemeinsam genutzten Dateien auf Netzwerkservern. Dies gilt insbesondere für Dateien, die bei Cloud-Anbietern gespeichert sind.

Grund: Durch die Verschlüsselung von Dateien, auf die viele Geschäftsanwendungen im gesamten Netzwerk zugreifen, erzielen die Angreifer ein Art Größenvorteil – das bedeutet: Der Angriff erfolgt schneller … … weiterlesen

Zwei Drittel der deutschen Firmen erledigen Compliance im internationalen Handel per Hand

Weil viele Unternehmen die Einhaltung rechtlicher Vorgaben im Im- und Export noch händisch abwickeln, hat sich Compliance zum Zeitfresser entwickelt.

Das Thema Compliance im internationalen Handel läuft in vielen Unternehmen noch weitgehend händisch und analog ab. Fast zwei Drittel aller deutschen Unternehmen stellen die Einhaltung rechtlicher Vorgaben bei Import und Export noch immer auf manuellem Wege sicher (64 Prozent).

Das ist das zentrale Ergebnis eine neue Studie des britischen Anbieters von Unternehmenssoftware Sage, mit der die Handelsaktivitäten von Unternehmen weltweit analysiert wurden.

Nur drei von zehn Unternehmen haben hierzulande Compliance-fähige Software im Einsatz, mit der diese Aufgaben IT-gestützt erledigt werden (31 Prozent). Dies ist der zweitniedrigste Anteil aller untersuchten Länder nach Großbritannien.

Wenig verwunderlich also, dass sich Compliance zu einem regelrechten Zeitfresser entwickelt hat: Vier von zehn … … weiterlesen

Gefälschte LinkedIn-Mails für die Hälfte aller Social-Media-Phishing-Attacken verantwortlich

Phishing goes Social: Angriffe zum Abfischen von Passwörtern mit Bezug zu Social Media liegen 75 Prozent über dem Wert von 2018. Grund: Viele Benutzer vertrauen ihren verifizierten Kontakten, so dass sie eher auf Links klicken, die – vermeintlich – von einem dieser Kontakte kommen.

Erst kürzlich hatte ich hier im Blog die Anatonmie eines Phishing-Angriffs anhand einer realen Attacke auf eine Bank präsentiert. Heute gibt’s einen Interessanten Einblick darauf, welche Themen bei Phishing-Mails besonders „ziehen“, also Nutzer zum Klick auf Links zum Password Fishing – die Bedeutung von Phishing – animieren.

Dazu hat KnowBe4, Anbieter einer Security-Schulungs- und Phishing-Simulations-Lösung aus Clearwater in Florida, zehntausende von simulierten Phishing-Tests aus der eigenen Plattform analysiert. Wichtigster Befund: Mehr als die Hälfte der eingegangenen E-Mails hatte „LinkedIn“ in ihrer Betreffzeile (56 Prozent) – mehr als alle anderen Social-Media-Phishing-E-Mails zusammen.

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So viele Daten werden 2019 rund um den Globus erzeugt – in jeder Minute

Die weltweiten Datenmengen wachsen weiterhin exponentiell – allein in den USA liegen sie 2019 fast 70 Prozent über denen des Vorjahres.

Wie jüngst hier im Blog berichtet, ist die Zahl der Internet-Nutzer weltweit zuletzt auf 4,3 Milliarden Menschen gewachsen – das entspricht 56 Prozent der Weltbevölkerung. Soziale Netzwerke kommen auf 3,5 Milliarden Nutzer – oder eine Penetrationsrate von 46 Prozent.

Beides – das Wachstum des Internets insgesamt wie auch der anhaltende Boom von Social Media im speziellen – sorgt weiterhin für eine regelrechte Explosion der weltweit erzeugten Datenvolumia.

Allein in den USA werden aktuell in jeder Minute 4,4 Millionen Gigabyte Internet-Daten erzeugt respektive genutzt – noch im Jahr 2018 lag dieser Wert um 41 Prozent niedriger.

Oder anders herum ausgedrückt: Die diesjährigen … … weiterlesen

Krokers RAM: Ohne digitale Plattformen keine Digitalisierung!

Mein Rant am Morgen: Unternehmen sollten die Möglichkeiten digitaler Plattformen – trotz manchen teils verständlichen Bedenken – aktiv nutzen, statt hier reaktiv im Widerstand zu verharren.

Wie erst gestern hier im Blog berichtet, spalten digitale Plattformen die deutsche Wirtschaft: Laut einer aktuellen Studie sieht immerhin die Hälfte der Firmen diese als Bedrohung fürs eigene Geschäft.

Zwar sieht zugleich eine Mehrheit in der Plattformökonomie viele Vorteile. Dennoch haben viele Unternehmen noch große Vorbehalte: Teils gegen die großen US-Digital-Giganten wie Google oder Facebook, weil sie den Verlust der Hoheit über ihre eigenen Daten fürchten; teils vor Nischenplattformen, die als neue Wettbewerber in ihr Geschäft drängen.

Trotz mancher teilweise durchaus verständlichen Bedenken ist aber klar: Ohne digitale Plattformen gibt’s keine digitale Transformation. Denn nur die … … weiterlesen

Digitale Plattformen: Jedes zweite Unternehmen fürchtet Verluste

Digitale Plattformen spalten die deutsche Wirtschaft: Eine Hälfte sieht sie als Bedrohung fürs eigene Geschäft – gleichzeitig sieht eine Mehrheit in der Plattformökonomie viele Vorteile.

Mehrfach habe ich hier im Blog über das Thema datengetriebene Geschäftsmodelle geschrieben, welche durch die Digitalisierung erst möglich werden – die in vielen Unternehmen aber noch fehlen. Eine wichtige Voraussetzung für die Monetarisierung der durch die Digitalisierung von Maschinen und Geräten anfallenden Daten sind digitale Plattformen, weil diese Daten aus unterschiedlichen Quellen bündeln und auswertbar machen. Allerdings spalten digitale Plattformen aktuell noch die Wirtschaft in Deutschland.

So sieht die Hälfte der Unternehmen Plattformen als Bedrohung für das eigene Geschäft. 24 Prozent spüren bereits heute den härteren Wettbewerb, 23 Prozent rechnen in den kommenden Jahren mit Verlusten.

Die andere Hälfte der Unternehmen bewertet die Plattformökonomie genau umgekehrt (52 Prozent). Sie versprechen sich erhebliche Vorteile, vor allem durch Kosteneinsparungen sowie im Vertrieb. … … weiterlesen

Meine Bilanz nach 10 Jahren Twitter: 27.200 Follower, knapp 50.000 Tweets

Der Kurznachrichtendienst Twitter bleibt mein wichtigstes Nachrichtenmedium – auch wenn das Follower-Wachstum zuletzt relativ mau war.

War nicht gerade erst ein solches Jubiläum? War es nicht: Das letzte Mal, dass ich mich mit meinem eigenen Twitter-Leben beschäftigt habe, war zum Fünfjährigen – und das ist auf den Tag genau auch schon wieder fünf Jahre her.

Anders ausgedrückt: Stand heute nutze ich den einstmals belächelten Zwischerdienst seit einer Dekade. Dabei war mein allererster Tweet noch geradezu von Vorsicht ob dieses seinerzeit noch vergleichsweise jungen Mediums an:

Ok, dann wollen wir mal…

— Michael Kroker (@Kroker) 30. Juli 2009

Zehn Jahre später nähert sich mein Twitter-Profil mit Sieben-Meilenstiefeln der Marke von 50.000 Kurznachrichten – das entspricht tatsächlich sehr gut meinem über die Jahre weitgehend stabilem … … weiterlesen

Digitalisierung: Drei Viertel der Entscheider besorgt über Umgang mit Daten

Der Faktor Vertrauen wird zunehmend ein wichtiger weicher Faktor für den langfristigen Erfolg von Technologien wie etwa künstlicher Intelligenz.

Die digitale Transformation ist für viele Unternehmen aktuell das Megathema. Gleichwohl stellen sich an sie jenseits der Technologie aktuell zwei wichtige Herausforderungen: Zum einen die Digitalisierungs-Kenntnisse der Mitarbeiter, an denen es teils immer noch mangelt, wie kürzlich hier im Blog dargelegt. Die andere Seite ist das Vertrauen der Kunden in neue Technologien wie etwa die künstliche Intelligenz, damit Unternehmen langfristig erfolgreich sein können.

Obwohl bei 87 Prozent der befragten Unternehmen die digitale Transformation in vollem Gang ist, bleibt das Thema Vertrauen problematisch – vor allem im Hinblick darauf, wie Unternehmen mit Daten umgehen. So sind fast drei Viertel aller Entscheider besorgt, dass ihre persönlichen Daten von (anderen) Unternehmen ohne Genehmigung verwendet werden könnten (72 Prozent). Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie, für die der Technologiekonzern … … weiterlesen

Erstmals mehr als 3,5 Milliarden Nutzer von Social Media – plus 8 Prozent seit Mitte 2018

Soziale Netzwerke können weiter zulegen, wenn auch weniger als noch vor Jahresfrist. Das Plus ist gleichauf mit dem Wachstum der Internet-Nutzer.

Das Wachstum von Facebook, Instagram, Twitter & Co. hält an, wenn auch auf verringertem Niveau. So kletterte die Zahl aller weltweit aktiven Nutzer von Social Media erstmals auf über 3,5 Milliarden. Weil die Erdbevölkerung ebenfalls zulegt, verharrt die Penetrationsrate bei 46 Prozent, gemessen an 7,7 Milliarden Menschen.

Quelle: Hootsuite/WeAreSocial

Das zeigen die Haljahreszahlen im „Global Digital Snapshot“, die die internationale Digital-Agentur “We are Social” mit Hauptsitz in London Mitte Juli gemeinsam mit dem kanadischen Software-Anbieter Hootsuite veröffentlicht hat.

Seit Juli 2018 hat die Zahl der Nutzer von sozialen Netzwerken damit um 255 Millionen … … weiterlesen

Krokers RAM: Cloud-Dienste stellen neue Herausforderungen ans Unternehmensnetz

Mein Rant am Morgen: Vor allem bei öffentliche Cloud-Diensten stoßen herkömmliche Unternehmensnetzwerke schnell an ihre Grenzen. Denn sie wurden ursprünglich vor allem für den internen Datenverkehr optimiert. Einfach so ins Cloud Computing einzusteigen funktioniert daher nicht.

Einen bisher wenig beachteten Aspekt beim Cloud Computing hat aktuell eine Studie über Office 365 hervorgebracht, die ich gestern hier im Blog präsentiert habe: So plagen sich immerhin vier von zehn Anwendern des Cloud-basierten Büropakets von Microsoft mit Performance-Problemen ihrer Internet-Verbindung herum.

Dabei geht’s freilich weniger um Probleme mit der Bandbreite an sich – was ja eher ein äußeres Problem vor allem des Zugangsproviders ist. Vielmehr handelt es sich hier um infrastrukturelle Probleme innerhalb des Unternehmens.

Was vielen Anwenderunternehmen bisher offenbar nicht bewusst ist: Der Einsatz … … weiterlesen

Office 365: Vier von zehn Unternehmen mit Performance-Problemen beim Internet-Zugang

Viele Unternehmen profitieren beim Einsatz des Cloud-basierten Büropakets von Microsoft mit verringerter Komplexität und niedrigeren Kosten – zugleich kämpfen sie vielfach immer noch mit Probleme beim Internet-Zugriff.

Mit Office 365 hat der Softwaregigant Microsoft sein Software-Büropaket erfolgreich in die Cloud verlagert – und viele Unternehmen greifen zu, weil sie es schätzen, ein Monatsabo pro Nutzer statt einer hohen Lizenzgebühr vorab zu zahlen.

Der Cloud-Sicherheits-Anbieter Zscaler mit Sitz im kalifornischen San Jose hat jetzt das unabhängige Meinungsforschungsinstitut TechValidate im Rahmen einer Studie die Nutzung von Office 365 in Unternehmen näher beleuchten lassen. Demnach sind die wichtigsten Beweggründe für den Umstieg auf die Cloud-Lösung:

  • Reduzierung der IT-Komplexität (60 Prozent)
  • Verbesserung der Anwendungssicherheit (52 Prozent)
  • Kosten senken (50 Prozent)

Die Studie ergab zudem, dass 41 Prozent der … … weiterlesen

Cybersecurity & Internet of Things: Die Angriffsoberfläche des IoT

Selbst vermeintlich harmlose Geräte wie intelligente Kaffeemaschinen eine Gefahr dar – abhängig davon, wie sie vernetzt im IoT eingesetzt werden.

Das Internet der Dinge, Neudeutsch auch Internet of Things (IoT) genannt, ist aus dem Geschäftsleben nicht mehr wegzudenken. Die zunehmende Vernetzung aller Gadgets, Maschinen und Sensoren bietet zahlreiche Chancen, erhöht aber auch das Risiko von Cyberangriffen.

Durch ihre Fähigkeit, Daten zu sammeln und auszuwerten, können IoT-Geräte Auswirkungen auf kritische Systeme wie das Intranet oder Datenbanken haben, mit denen sie verbunden sind. Damit stellen möglicherweise selbst vermeintlich harmlose Geräte wie intelligente Kaffeemaschinen eine Gefahr dar – abhängig davon, in welcher Umgebung sie eingesetzt werden.

IoT-Geräte und -Systeme besitzen eine ganze Reihe von Eigenschaften, die ihnen erst ihre besondere Funktionalität verleihen, die sie aber gleichzeitig auch sehr verwundbar … … weiterlesen

Wie sich die Top-10 der wertvollsten Unternehmen der Welt seit 1999 verändert hat

In den Nachwehen der geplatzten Dotcom-Blase verliert der Tech-Sektor seine Dominanz; im Jahr der Finanzkrise 2009 hält sich nur ein Konzern in den Top-10. In der nächsten Dekade erobert die IT insgesamt 7 von 10 Plätzen zurück.

Erst kürzlich habe ich hier im Blog einmal mehr anhand einer sehenswerten Infografik dargelegt, wie sehr IT die Welt regiert: Demnach stellt der Tech-Sektor 20 Prozent der Unternehmen – aber satte 43 Prozent der Werte der globalen Top-100-Marken.

Ein ähnliches Bild zeichnet die Langfrist-Betrachtung der Marktkapitalisierung der zehn jeweils wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt. Hier basieren die Werte weniger auf Schätzungen wie beim Markenwert, sondern auf harten Börsenzahlen.

Die amerikanische Finanzwebsite Visual Capitalist, die auf tolle Visualisierung rund um Finanzmarktthemen spezialisiert ist, hat kürzlich in … … weiterlesen

Die Hälfte der IT-Security-Teams in Deutschland ist Cyberkriminellen nicht gewachsen

Die Unternehmenssicherheit wird nicht nur durch fehlende oder mangelhafte IT-Security-Systeme bedroht, sondern es fehlt vor allem auch an Fachkräften.

Der vielbeschworene Fachkräftemangel in der IT schlägt sich zunehmend auch auf die IT-Sicherheitsbemühungen der Unternehmen nieder. Demnach weisen viele Security-Experten signifikante Qualifikationslücken auf – was wiederum die Unternehmenssicherheit bedroht.

Zugleich fühlen sich immer mehr in der IT-Sicherheit tätige Mitarbeiter überlastet. Das sind die zentralen Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Studie des amerikanischen IT-Sicherheitsanbieters Symantec, die ein düsteres Bild hinsichtlich der Belastung und den Fähigkeiten von Cybersecurity-Teams in Unternehmen zeichnet.

Demnach sind fast die Hälfte der Cybersecurity-Entscheider in Deutschland, Frankreich und Großbritannien sind der Auffassung, dass ihre Teams und deren Kenntnisse denen von Cyberkriminellen oft nicht gewachsen sind (48 Prozent). Die Folge: Der Druck auf bereits überlastete Mitarbeiter erhöht … … weiterlesen

Krokers RAM: Die Zeiten bei SAP werden jetzt härten – spürbar!

Mein Rant am Morgen: Die gestrigen SAP-Zahlen weisen zumindest indirekt den Weg, in den der Software-Konzern aus Walldorf nach dem Einstieg des US-Investors Elliott marschiert – denn der Druck der Amerikaner nimmt zu.

Gestern hat SAP-Chef Bill McDermott die Zahlen fürs zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres vorgelegt – und dabei überraschend sein Renditeziel aufs nächste Jahr verschoben, was die Börsianer flugs mit drastischen Abschlägen quittierten: Um fast sieben Prozent gab die Aktie der Walldorfer gestern nach.

Bleibt die Frage, ob es hier bereits erste Folgen des Einstiegs von US-Investor Elliott bei SAP sichtbar werden. Bisher sind dessen Pläne nicht ganz eindeutig, wie ich gestern in einer größeren Analyse dargelegt habe: Vom Stillhalten bei Erreichen der Mittelfrist-Marge bis 2023 über eine höhere Dividende bis hin zu einem Aktienrückkaufprogramm reichen die … … weiterlesen

Digitale Transformation: Jeder zehnte deutsche Beschäftigte kennt den Begriff nicht

Die Digitalisierungs-Kenntnisse der Mitarbeiter in deutschen Unternehmen reichen von sehr präzisen Einschätzungen bis hin zu Unkenntnis des Begriffs.

Oberflächlich betrachtet ist die digitale Transformation in aller Munde. Doch ein wichtiges Indiz dafür, wie weit die Digitalisierung bereits in den Unternehmen angekommen ist, liegt bei den Mitarbeitern: Doch wissen diejenigen, die von diesem Veränderungsprozess letztendlich profitieren sollen, was damit genau gemeint ist?

Um das entsprechende Know-how ist es hierzulande noch immer nicht gut bestellt: So kennt jeder zehnte Beschäftigte in Deutschland den Begriff „digitale Transformation“ nicht. Das ist einer der zentralen  Befunde einer Umfrage des amerikanischen Tech-Anbieters Cherwell Software, Spezialist für IT-Service-Management-Lösungen. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse der Studie heute exklusiv vorab.

Laut der Befragung unter 555 Arbeitnehmer aus 13 verschiedenen Branchen in Unternehmen mit … … weiterlesen

Immer noch ein Fünftel der KMU in Deutschland nicht ausreichend auf DSGVO vorbereitet

Im Mittelstand fehlt es oft an den Ressourcen zum Schutz vor Cyberangriffen, dabei werden Firmen mit 100 bis 500 Mitarbeitern am häufigsten angegriffen.

Datendiebstahl, Industriespionage oder Sabotage verursachten bei deutschen Industrieunternehmen laut Bitkom in den vergangenen zwei Jahren Schäden von mehr als 43 Milliarden Euro.

In der gesamten deutschen Wirtschaft waren es sogar fast 110 Milliarden Euro. Unternehmen laufen Gefahr das Vertrauen ihrer Kunden, vertrauliche Dokumente, Ideen und Patente durch den Datendiebstahl zu verlieren.

Seit der Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) im Mai 2018 nimmt die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen eine noch wichtigere Rolle ein. Neben der erhöhten Gefahr von Cyberangriffen sind auch die Bußgelder bei Nichteinhaltung um ein Mehrfaches erhöht wurden. Der Bußgeldrahmen kann bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu vier … … weiterlesen

Buffer, Hootsuite, IFTTT & Co.: 12 Tools für das Social-Media-Management

Ob Kundendienst auf Twitter oder Kommunikation mit Facebook-Fans – mit diesen Tools automatisiert man sein Social-Media-Engagement.

Wer regelmäßig beruflich soziale Netzwerke nutzt, sei es als Social-Media-Managers eines Unternehmens, sei es zur Pflege des eigenen Social-Media-Auftritts als Selbstständiger oder Gewerbetreibernder, benötigt vor allem eins: Die passenden Tools zur Pflege der Konten bei Facebook, Twitter & Co.

Zum Beispiel mit Buffer, einem Social-Media-Tool, das für ambitionierte Amateure wie für Profis gleichermaßen geeignet ist. Mit Buffer lassen sich Inhalten gezielt und geplant in unterschiedlichen sozialen Netzwerken verteilen. Bereits die kostenlose Version Buffer Free unterstützt die Netzwerke Facebook, Instagram, Twitter und LinkedIn – zum Ausprobieren und für viele kleinere Nutzer durchaus ausreichend.

Ähnlich wie Buffer arbeitet auch das Social-Media-Tool Hootsuite: Die aus Kanada stammende Anwendung erlaubt Management und Steuerung von Konten in … … weiterlesen

Junge deutsche Berufstätige sehen höheren Modernisierungsbedarf am Arbeitsplatz als ältere

Speziell junge Beschäftigte, die noch am Anfang ihres Berufslebens stehen, hadern am stärksten mit dem Digital Workplace in ihrem Unternehmen.

Immer wieder zeigen Studien, dass ineffiziente Verwaltungsabläufe in den Unternehmen die digitale Transformation behindern – und zugleich viel kosten: Wie in der vergangenen Woche berichtet allein in diesem Jahr rund 30 Milliarden Euro. Der digitale Arbeitsplatz von Bürobeschäftigten ist dabei ein wichtiger Bestandteil der Digitalisierung der Verwaltung in den Unternehmen.

Dabei verlangen vor allem junge Berufstätige in Deutschland einen moderneren digitalen Arbeitsplatz und vermissen eine Kultur des Teilens im Unternehmen. Das ist das zentrale Ergebnis einer unter 1000 Berufstätigen in Deutschland, die das Marktforschungsunternehmen YouGov im Auftrag des Intranet-Dienstleisters Hirschtec durchgeführt hat.

Demnach sehen im Schnitt nur drei von zehn Berufstätigen dringenden, das … … weiterlesen

Krokers RAM: Nehmt Datenschutz endlich ernst – denn jetzt kommen die ersten DSGVO-Strafen!

Mein Rant am Morgen: Die britische Datenschutzbehörde hat in dieser Woche zwei saftige Millionenstrafen wegen des Verstoßes gegen die Datenschutz-Grundverordnung angekündigt. Auch deutsche Firmen müssen endlich aktiv werden – und sich um mehr Datenschutz kümmern.

Im Mai 2018 ist sie in Kraft getreten – die vielgeschmähte Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU. Viele der Befürchtungen sind im seitdem vergangenen Jahr bisher nicht eingetreten – oberflächlich betrachtet.

Das allerdings scheint sich jetzt zu ändern, wie sich in dieser Woche zeigte: Erst im vergangenen Dezember musste der Hotelriese Marriott einen gigantischen Datenverlust einräumen: Mehr als eine halbe Milliarde Datensätzen von Kunden seien entwendet worden – ein Fall, der Marriott problemlos auf meine hier im Blog veröffentlichte Liste der größten Datenlecks des 21. … … weiterlesen

Ausgaben für Cybersecurity steigen zwischen 2010 und 2018 um 141 Prozent

Parallel zur größeren Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Cyberangriffs zu werden, sind die Investitionen der Unternehmen in die IT-Sicherheit gestiegen.

Marriott, Uber, Equifax, Yahoo & Co.: Die großen Datenschutzverletzungen der vergangenen Jahre zeigen nur allzu deutlich, dass Investitionen in Cybersicherheit für alle Unternehmen höchste Priorität haben müssen.

Die Bedrohungslandschaft weitet sich immer weiter aus: Zu Klassikern wie Phishing – siehe Beispiel-Fall – kommen mittlerweile auch Angriffsmöglichkeiten auf Hardware und Prozessoren. Damit ist die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Cyberangriffs zu werden, insgesamt im Vergleich zur Bedrohungslage vor zehn Jahren deutlich gestiegen.

Immerhin scheinen dies auch viele Unternehmen inzwischen zu erkennen: Allein zwischen 2010 und 2018 sind die Ausgaben für Cybersecurity um 141 Prozent gestiegen. Weltweit betragen die Ausgaben für Sicherheits-Produkte und -Dienstleistungen … … weiterlesen

40 Jahre Walkman: Der Startschuss zur mobilen Revolution in der Mediennutzung

Vor vier Dekaden hat Sony seinen ersten portablen Musik-Player auf den Markt gebracht – den ersten Walkman und heutigen Urahn von iPod, Spotify & Co.

Anfang Juli hat sich ein regelrechter Meilenstein der Mobil-Ära gejährt, den ich wegen anderer Themen bisher nicht in der gebotenene Weise hier im Blog gewürdigt habe: Die Rede ist vom Walkman. Am 1. Juli 1979 bringt Sony in Japan die allererste Version seines tragbaren Musikspielers, den Walkman TPS-L2, in die Läden.

Maßgeblicher Antreiber der Entwicklung war Sony-Gründer Masaru Ibuka: Der will der Legende nach auf Reisen seine Lieblingsmusik hören – die damaligen tragbaren Sony-Cassettenrekorder sind jedoch allesamt zu groß und zu schwer. Also bittet Ibuka im Jahr 1978 den damaligen stellvertretenden Generaldirektor Norio Ohga um den Umbau der Sony-Diktiergeräte namens „Pressman“.

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Ineffiziente Verwaltungsabläufe kosten deutsche Wirtschaft 2019 rund 30 Milliarden Euro

Im internationalen Vergleich haben deutsche Firmen die zweitschlechteste Produktivitätsentwicklung bei Verwaltungsaufgaben: Allein zwischen 2018 und 2019 stieg der Zeitaufwand für administrative Tätigkeiten um fünf Prozent.

Erst gestern habe ich hier im Blog beschrieben, dass mittlerweile neun von zehn deutschen Unternehmen wichtige Geschäftsprozesse automatisieren. Dies Von dieser fortschreitenden Automatisierung profitiert bisher allerdings vor allem die Produktion.

Gleichzeitig verlieren Unternehmen in Deutschland aber weiterhin viel Zeit und Geld aufgrund ineffizienter und unproduktiver manueller Abläufe in der Verwaltung. Das ist der zentrale Befund einer Studie des britischen Anbieters von Unternehmenssoftware Sage. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Die Umfrage zeigt, dass deutsche Unternehmen im Jahr 2019 fast vier Prozent ihrer Zeit mit unproduktiven administrativen Tätigkeiten verbringen, was Einbußen von rund 30 … … weiterlesen

Neun von zehn Unternehmen in Deutschland automatisieren wichtige Geschäftsprozesse

Unternehmen erwarten von Automatisierung doppelt so oft Produktivitätssteigerungen im Vergleich zu Betriebskostensenkung. 

Ein wichtiger Bestandteil der digitalen Transformation ist die Automatisierung – ein Feld, in dem deutsche Unternehmen relativ weit voraus sind, wie jetzt eine Studie der Economist Intelligence Unit im Auftrag des US-Anbieters von Prozessautomatisierungs-Software UiPath herausgefunden hat.

Demnach nutzen 93 Prozent der deutschen Unternehmen Technologien zur Automatisierung von Geschäftsprozessen einsetzen – mehr als die Hälfte nutzen sie extensiv (56 Prozent) und ein gutes Drittel zumindest moderat (37 Prozent). Damit verzichten nur noch 7 Prozent weitgehend auf den Einsatz solcher Technologien.

Es gibt weltweit nur wenige Bereiche, die von Automatisierung unberührt bleiben. Auch deutsche Unternehmen nutzen solche Lösungen in den verschiedensten Geschäftsbereichen. Auf die Frage „In welchen Segmenten haben Sie mindestens die Hälfte der Prozesse … … weiterlesen

Tech stellt 20 Prozent der Unternehmen und 43 Prozent der Werte der globalen Top-100-Marken

Die Unternehmen des gesamten IT- und Tech-Sektors vereinen 958 Milliarden Dollar Markenwert in den Top-100 auf sich – davon wiederum ist allein das Führungstrio Apple, Google und Microsoft fast eine halbe Billion Dollar wert.

Dass Tech die Welt regiert, habe ich schon mehrfach hier im Blog skizziert – sei es gemessen an der Entwicklung der Börsenwerte, sei es anhand der wertvollsten globalen Marken. Zu letzterem hatte ich zudem kürzlich eine sehenswerte Animation parat, welche die Verschiebung in Richtung Tech-Konzerne visuell anschaulich zeigt.

Die amerikanische Website How Much, die auf sehenswerte Visualisierung rund um Finanz- und Geldthemen spezialisiert ist, hat kürzlich mal wieder eine tolle Infografik veröffentlicht, welche die Tech-Dominanz ebenfalls recht eindeutig zeigt.

Dazu … … weiterlesen

Identitätsbetrug im Internet: Drei Viertel aller Betrugsversuche mittels Social Engineering

2019 nahmen die Social Engineering-Versuche im Vergleich zu anderen Betrugstechniken im Internet insgesamt zu.

Ein wichtige neue Spielart beim Datenmissbrauch in der digitalen Welt ist der Identitätsbetrug im Internet, Neudeutsch auch Identity Fraud genannt: Betrüger greifen dabei zu immer kreativeren Methoden, die nur mit den entsprechenden Technologien und Prozessen abgewehrt werden können.

Die Liste der häufigsten Betrugsversuche im ersten Halbjahr 2019 führt mit knapp drei Vierteln aller Attacken das sogenannte Social Engineering an (73 Prozent), gefolgt von der Nutzung gefälschter (16 Prozent) beziehungsweise von gestohlenen Ausweisen (11 Prozent). Das ist der zentrale Befund einer Studie des auf Identitätslösungen spezialisierten IT-Sicherherheitsanbieters IDnow aus München. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Social Engineering meint dabei spezielle soziale Taktiken, um arglose … … weiterlesen

Ein Viertel der Menschen in Europa bevorzugt Cybersicherheit durch künstliche Intelligenz

Die Einstellungen zur künstlichen Intelligenz in der IT-Security unterscheiden sich quer durch Europa beträchtlich. Jüngere Nutzer sind zudem offener.

Wie ausgetüftelt Hacker-Attacken auf Unternehmen inzwischen ablaufen, habe ich erst Ende der vergangenen Woche hier im Blog am Beispiel eines realen Phishing-Angriffs auf eine Bank dargestellt, dessen Anatomie ein IT-Sicherheitsanbieter aus der Analyse der Attacke herausdestilliert hat.

Vor diesem Hintergrund gewinnen neuartige IT-Sicherheitskonzepte etwa basierend auf künstlicher Intelligenz (KI) eine immer wichtigere Bedeutung, um Angriffe automatisch und idealerweise proaktiv entdecken, noch bevor irgendwelche Systemschäden oder Datenverlustte auftreten. Das gilt für Unternehmen genauso wie beim Schutz persönlicher Daten im privaten Bereich.

Allerdings sind noch längst nicht alle Nutzer von den Vorzügen solcher Systeme überzeugt. So würden es aktuell nur rund ein Viertel der Europäer … … weiterlesen

Mehr als die Hälfte der Menschheit im Internet – Mobile in den USA erstmals mehr genutzt als TV

Internet und Mobile erobern immer mehr den Alltag, wie sich an der globalen Online-Penetrationsrate und der Nutzung digitaler Medien zeigt.

Und weil’s so schön ist – heute Mary Meeker zum Dritten: Schließlich belegt die 2019er Ausgabe von „Internet Trends“ der Partnerin beim Risikokapitalunternehmens Kleiner Perkins Caufield & Byers (KPCB) auch sehr eindrucksvoll, wie weit Internet & Mobile als Basistechnologien bereits in unser aller Alltag eingezogen sind.

Denn laut Meeker surfen aktuell rund 3,8 Milliarden Menschen rund um den Globus im Internet. Damit lag die Penetrationsrate im vergangenen Jahr erstmals bei über 50 Prozent, das heißt: Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ist inzwischen online.

Zur Einordnung: Damit hat sich der Wert innerhalb einer Dekade glatt verdoppelt. Im Jahr 2009 lag die Verbreitung … … weiterlesen

Krokers RAM: Home Office & Remote Work: Technik ist gut, Vertrauen ist besser!

Mein Rant am Morgen: Bei der digitalen Transformation denken Unternehmen vor allem an Ausgaben für die technische Ausstattung. Für neue Arbeitsformen ist jedoch vor allem eine Investition in das Vertrauen gegenüber den eigenen Mitarbeitern nötig.

Am Mittwoch dieser Woche habe ich hier im Blog über eine Studie berichtet, die als aktuell höchste Herausforderung bei der Digitalisierung in Europa die Themen mobile Mitarbeiter und Remote-Zugriff ermittelt hat.

Das betrifft – vordergründig betrachtet – erst einmal bloß die technischen Voraussetzungen für mobiles Arbeiten, also beispielsweise die Versorgung der Mitarbeiter mit ultraleichten Notebooks und den Zugriff zu allen notwendigen Unternehmens-Anwendungen inklusive Daten darauf.

So weit, so kompliziert – je nach Unternehmen und Stand der Dinge in Sachen IT-Ausstattung. Trotzdem ist die technische Ausstattung nur so … … weiterlesen

Cybersecurity: Die Anatonomie einer Phishing-Attacke auf eine Bank

Experten eines IT-Sicherheitsanbieters haben eine realen Phishing-Attacke auf eine Bank analysiert und so den zeitlichen Verlauf des Angriffs rekonstruiert.

Erst Anfang dieser Woche habe ich im Blog eine aktuelle Studie präsentiert, nach der insbesondere Unternehmen in Europa beim Thema IT-Sicherheit unter dem globalen Durchschnitt rangieren. So ist ein Großteil der Firmen nicht in der Lage, seine IT-Systeme effektiv zu schützen, obwohl die Bedrohungslage durch Hacker immer weiter zunimmt – und inzwischen auch zahlreiche Fälle riesiger Cyberattacken mit teils drastischen Auswirkungen allseits bekannt sind.

Die Anatomie eines solcher Angriffs hat jetzt der rumänische IT-Sicherheitshersteller Bitdefender rekonstruiert. So ist es den Security-Experten gelungen, den zeitlichen Verlauf eines Angriffs der sogenannten Carbanak-Gruppe zu rekonstruieren. Opfer der Hacker war eine osteuropäische Bank, die im Mai 2018 attackiert wurde.

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Herausforderungen für die Digitalisierung in Europa: mobile Mitarbeiter & Remote-Zugriff

Die hohe Mobilitätsrate der Mitarbeiter in den Unternehmen ist ein Grund für die Transformationsbestrebungen – bereitet aber auch Kopfzerbrechen.

Der Cloud-Sicherheits-Anbieter Zscaler mit Sitz im kalifornischen San Jose hat kürzlich in einer Studie den Status von Transformationsinitiativen sowie die größten Hürden für europäische Unternehmen bei der digitalen Transformation näher beleuchtet.

In fast drei Vierteln aller befragten Unternehmen greift bereits mehr als jeder zweite Mitarbeiter mit mobilen Geräten auf Anwendungen und Daten in der Cloud und im Unternehmensnetz zu (72 Prozent).

In 43 Prozent der Firmen setzen sogar bereits drei Viertel der Mitarbeiter auf Mobilität im Arbeitsalltag. Diese hohe Mobilitätsrate ist einerseits ein Grund für die Transformationsbestrebungen – bereitet auf der anderen Seite aber auch Kopfzerbrechen.

Von den befragten Entscheidern nannten 37 Prozent eine größere Flexibilität der Mitarbeiter … … weiterlesen

Cloud wickelt 22 Prozent aller IT-Arbeitslasten in Firmen ab – doppelt so viel wie vor 5 Jahren

Gemessen an den gesamten IT-Aufgaben  hat Cloud Computing noch viel Raum für Wachstum – wie sehr, zeigen die Datenvolumina, die in der Cloud mittelfristig höher als bei Endkunden wie im Unternehmen sein werden.

Zweiter Teil meiner Auswertung der 2019er Ausgabe von „Internet Trends“, der legendären Studie von Mary Meeker, Partnerin des renommierten Risikokapitalunternehmens Kleiner Perkins Caufield & Byers (KPCB). Der erste Teil in der vergangenen Woche drehte sich um Social-Media-Dienste und das überproportionale Wachstum von YouTube und Instagram in den letzten zwei Jahren.

Im Business-to-Business-(B2B)-Segment ist seit Jahren Cloud Computing eines der wichtigsten Themen – das inzwischen auch in Deutschland Standard geworden ist. Laut des in der vergangenen Woche veröffentlichten Cloud Monitors 2019 von Bitkom und KPMG setzen … weiterlesen

Europäische Unternehmen beim Thema IT-Sicherheit unter globalem Durchschnitt

Obwohl die Bedrohungslage durch Hacker immer weiter zunimmt, ist ein Großteil der Firmen in Europa nicht in der Lage, Systeme effektiv zu schützen.

Trotz aller Beteuerungen, sich mehr um IT- und Cybersicherheit kümmern zu wollen, kommen die Unternehmen nicht so recht voran. Das gilt vor allem in Europa: Demnach haben europäische Unternehmen im weltweiten vergleich deutlichen Nachholbedarf beim Schutz vor Cyberbedrohungen. Das ist der zentrale Befund einer Studie des japanischen Sicherheitsanbieters NTT Security.

So lagen die Unternehmen in der alten Welt 2018 mit einem Reifegrad der IT-Sicherheit von 1,42 von fünf Punkten noch unterhalb des bereits sehr niedrigen Wertes von 1,45 im globalen Durchschnitt. Die Unterschiede besonders zwischen den Branchen sind groß: Vorreiter ist der Technologiesektor, während die Finanzindustrie hinterherhinkt.

Für den hat NTT Docomo gemeinsam … … weiterlesen

10 Jahre 3D-Druck: Jede 3. deutsche Firma nutzt Technologie; 22 Milliarden Dollar Umsatz in 2020

Nach dem ersten Hype Anfang der 2010er Jahre geht die Nutzung des 3D-Drucks in die Breite. Bis 2020 wachsen die Umsätze um 30 Prozent pro Jahr.

Er gilt als eine der wichtigsten Innovationen in der industriellen Fertigung – und soll selbige in den den kommenden Jahren weiter revolutionieren: Die Rede ist vom 3D-Druck, in dem einzelne maschinelle Bauteile bis hin zu ganzen Geräten von industriellen Druckern Schicht um Schicht aufgebaut werden.

Wie sehr diese Technologie bereits in die Unternehmen eingezogen ist, zeigt eine Umfrage des ITK-Branchenverbands Bitkom aus der vergangenen Woche: Demnach kommen Werkzeuge, Ersatzteile und Modelle heute bereits in jedem dritten Industrieunternehmen in Deutschland aus dem 3D-Drucker.

Laut der Befragung gilt 3D-Druck gilt für viele Unternehmen als Schlüsseltechnologie: Fast acht von … … weiterlesen

Von Friendster bis TikTok: Der Auf- und Abstieg sozialer Netzwerke von 2002 bis 2018

Eine Animation zeigt Aufstieg und Fall der verschiedenen Weltmarktführer im Social-Media-Segment seit dem Urahn Friendster im Jahr 2002.

Die Dynamik im Bereich Social Media ist immer noch sehr hoch: Der Gewinner von heute ist der Verlierer von morgen. In den vergangenen zwei Jahren etwa ist die Tagesnutzung von YouTube und Instagram am stärksten gewachsen, wie ich erst gestern hier im Blog beschrieben habe.

Umso spannender ist die Langfrist-Betrachtung der verschiedenen sozialen Netzwerke seit dem allerersten Vertreter, dem im Jahr 2002 gegründeten Friendster. Das war aber bereits 2006 wieder weitgehend passé und wurde seinerzeit von MySpace abeglöst.

Wie rasant sich derartige Auf- und Abstiege tatsächlich vollziehen können, zeigt eine sehenswerte Animation, die die amerikanische High-Tech-Newssite … … weiterlesen

YouTube & Instagram legen am stärksten zu – wichtigste News-Quelle für junge Erwachsene

In den vergangenen zwei Jahren ist die Tagesnutzung von YouTube und Instagram am stärksten gewachsen; beide Plattformen sind für 18- bis 24-jährige zugleich mittlerweile die wichtigsten Nachrichtenquellen.

In der vergangenen Woche war’s mal wieder so weit: Mary Meeker hat die 2019er Ausgabe ihrer legendären Präsentation „Internet Trends“ veröffentlicht – die 23. Fassung seit dem Start im Jahr 1995.

Auf insgesamt 333 Seiten präsentiert die Partnerin des Risikokapitalunternehmens Kleiner Perkins Caufield & Byers (KPCB) umfassende Daten rund um Cloud Computing, E-Health bis hin zu Gaming.

Spannend beispielsweise der Blick auf die großen Social-Media- und Messaging-Plattformen: So haben in den vergangenen zwei Jahren YouTube und Instagram im globalen Maßstab am stärksten zugelegt:

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Krokers RAM: Der Journalismus ist der Bergbau des 21. Jahrhunderts

Mein Rant am Morgen: Innerhalb von acht Jahren schrumpfte der Anteil von gedruckten Zeitungen am Werbekuchen von 27 Prozent auf nur noch 7 Prozent. Und in den vergangenen 20 Jahren verloren in den USA mehr als die Hälfte aller Journalisten ihren Job. Der Bedeutungsverlust der Medien ist dramatisch.

Die Auswirkungen der digitalen Transformation auf den Journalismus habe ich schon desöfteren hier im Blog näher beleuchtet. Schließlich sind Verlage und Medien direkt nach der Musikindustrie jene Branche, die von der Digitalisierung und den sich verändernden Geschäftsmodellen mit als erste und mit am stärksten betroffen sind.

Wie stark die Medienindustrie bereits in Mitleidenschaft gezogen wurde, zeigt sich nicht zuletzt in der in dieser Woche veröffentlichten „Internet Trends 2019“-Präsentation von Mary Meeker (eine Auswertung weiterer Teile kommt in den … … weiterlesen

1,6 Milliarden Geräte, 1 Billion Dollar Erlöse: Das iPhone – erfolgreichstes Produkt aller Zeiten

Dienste steigern den Lock-in der Kunden ins iOS-Ökoystem, und der  Umsatz je Kunde steigt. Solange das so bleibt, ist Apples Geschäftsmodell intakt.

Rund 12 Jahre nach dem Verkaufsstart Mitte 2007 hat das iPhone einen weiteren Meilenstein erreicht: Mit mehr als 1,6 Milliarden verkauften Geräten ist das Smartphone aus dem Hause Apple das erfolgreichste Produkt aller Zeiten.

Damit nicht genug: Inklusive der ebenfalls iOS-basierten Ablegerprodukte iPad, iPod Touch und Appe Watch haben die Jungs & Mädels aus Cupertino mehr als 2,2 Milliarden iOS-Geräte verkauft. Davon sind aktuell noch rund 1,5 Milliarden in Gebrauch, schätzt der amerikanische Mobil-Analyst Horace Dediu aus Helsinki.

Quelle: Asymco

Auch die ökonomischen Zahlen des iPhone-Ökosystems muten gigantisch an: Die Gesamterlöse aller iPhone-Verkäufe haben … … weiterlesen

Fehlende Fähigkeiten von Mitarbeitern für 7 von 10 Firmen größtes Digitalisierungs-Hindernis

Immerhin noch in drei von zehn Unternehmen in Deutschland läuft der digitale Wandel ohne übergreifende Digitalstrategie ab.

Immer mehr Unternehmen – vor allem aber Großkonzerne – berufen einen Chief Digital Office (CDO) in ihre Führungsriege, um ihre digitale Transformation von oben gesteuert voranzutreiben.

Laut einer Studie der Digitalberatung Diva-e aus Berlin unter Mitglieder des CDO Executive Circle – ihm gehören rund 40 Prozent aller CDOs in Deutschland an – sehen fast drei Viertel aller Befragten ihre Hauptaufgabe in der Formulierung einer klaren, übergreifenden Digitalstrategie für das Unternehmen (72 Prozent).

Mehr als zwei Drittel der Befragten konnten dies schon erfolgreich realisieren. Doch immerhin noch in drei von zehn deutschen Unternehmen geht der digitale Wandel momentan weniger strukturiert vonstatten, da es noch keine übergreifende Digitalstrategie gibt (28 Prozent).

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German Angst schwindet von Jahr zu Jahr – aber Sicherheitsbedenken bei Drohnen & Smart Cities

Fast drei Viertel der Deutschen sind wegen Sicherheitsbedenken für Infrastruktur, Privatsphäre und Datenschutz über Smart Cities besorgt.

Die viel zitierte „German Angst” scheint kontinuierlich zu verschwinden: Denn die Sicherheitsbedenken der Deutschen sind im dritten Jahr in Folge gesunken. Das ist der zentrale Befund des Unisys Security Index 2019, den das amerikanische IT-Beratungsunternehmen Unisys bereits seit mehreren Jahren erhebt. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse der diesjährigen Studie vorab exklusiv.

Demnach liegt der deutsche Sorgen-Index mit insgesamt 123 Punkten in diesem Jahr auf einem Rekordtief – und bildet einen der niedrigsten Werte weltweit. Die Studie misst den Index auf einer Skala von 0 bis 300 – wobei der Wert 300 die höchsten Sicherheitsbedenken bedeutet. Der globale Durchschnittswert liegt bei 175 Zählern.

Allerdings geben sich auch die Deutschen … … weiterlesen

Krokers RAM: Noch einmal – wo bleiben die datengetriebenen Geschäftsmodelle?

Mein Rant am Morgen: Mitte 2019 ist die Situation in vielen Unternehmen noch genauso wie vor zwei Jahren: Die Mehrheit verschenkt die Chance, sich mittels datengetriebener Geschäftsmodelle neue Umsatzquellen zu erschließen. So lange sich dies nicht ändert, bleibt die Digitalisierung Stückwerk.

Selbst treue Leser meines Blogs dürften sich nicht unbedingt daran erinnern: Im April 2017 – also nunmehr vor etwas mehr als zwei Jahren – schrieb ich hier im Blog einen Rant am Morgen unter der Überschrift: „Big Data kommt massiv – aber wo bleiben die datengetriebenen Geschäftsmodelle?

Schon damals lag offen zutage: Dank der stetig wachsenden und miteinander vernetzten Geräte, Maschinen und Sensoren im sogenannten Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) explodieren die Datenvolumina in den kommenden Jahren geradezu. Das … … weiterlesen

Die Chatbot-Revolution: Warum Siri, Alexa & Co. die Zukunft des Marketings sind

Assistenzsysteme basierend auf Algorithmen für künstliche Intelligenz und mit Spracherkennung in beide Richtungen werden immer beliebter.

Das Thema Chatbots boomt – nicht zuletzt dank populärer Vertreter wie Siri aus dem Hause Apple oder Alexa von Amazon. Nach Ansicht mancher Marktbeobachter war sogar bereits 2018 das Jahr des Chatbots.

Fakt ist: Assistenzsysteme basierend auf Algorithmen für künstliche Intelligenz und mit Spracherkennung in beide Richtungen werden immer beliebter. So sollen die Umsätze für Chatbots von rund 865 Millionen Dollar im Jahr 2017 bis 2025 auf 1,25 Milliarden Dollar anwachsen. Das freilich sind nur die direkten Kosten jener Systeme.

Viel größer ist der Einfluss entsprechender Systeme auf Kundendienst und Marketing von Unternehmen: Laut Erhebung des IT-Marktbeobachters Gartner sollen bereits im kommenden Jahr mit einem Anteil von … … weiterlesen

Facebook, Instagram, Twitter, LinkedIn & Co.: Die wichtigsten Daten zu Social Media 2019

Die Daten zur Geschlechter-, Alters-, Einkommens- und Ausbildungsverteilung in den wichtigsten sozialen Netzwerken im Überblick, Stand Frühjahr 2019.

Für die professionelle Nutzung von sozialen Netzwerken für Unternehmen, aber auch mittelständischen Firmen bis hin zu Selbstständigen ist es sinnvoll, seine Marketingmaßnahmen ständig zu beobachten, zu optimieren und gegebenenfalls anzupassen. Und zwar an Veränderungen etwa der demografischen Zusammensetzung oder der Beliebtheit einer bestimmten Plattform.

Der amerikanische Anbieter von Social-Marketing-Software Sprout Social mit Sitz in Chicago hat mal wieder die aktuellen demographischen Daten Stand Frühjahr 2019 rund um Facebook, Twitter, Instagram & Co. zusammengestellt.

Der weltgrößte Social-Media-Dienst Facebook etwa kam bis Ende März dieses Jahres auf 2,38 Milliarden monatlich aktive Nutzer. Interessant und auffällig dabei: Das Zuckerberg-Netzwerk wird signifikant häufiger von Männern als von Frauen … … weiterlesen