Der zu Facebook gehörende Messenger WhatsApp machte in den letzten Monaten öfter Negativ-Schlagzeilen und so verwundert es kaum, dass sich immer mehr User nach WhatsApp-Alternativen umsehen. An Microsoft Teams denken dabei vermutlich die wenigsten.
Teams hat sich vor allem in der anhaltenden Corona Pandemie als Kollaborations-Tool in vielen Unternehmen einen Namen gemacht, um den Mitarbeitern das Home Office zu erleichtern. Nun, mit dem langsamen Abklingen der Pandemie, kehren viele Mitarbeiter wieder ihn ihre Büros zurück, logisch das Microsoft einen Weg für Teams gesucht hat auch weiterhin relevant zu bleiben. Die Lösung ist so einfach wie auch genial.
Microsoft öffnet Teams für den privaten Gebrauch
Ab sofort kann Teams auch im privaten Bereich verwendet werden. Das Beste daran ist, dass man auf die komplette Funktionspalette von Teams zugreifen kann, die man bereits von der Office-Lösung kennt.
Natürlich kann man wie in jeder anderen Messenger App mit seinen Kontakten chatten. Sollte einer der Kontakte kein Teams verwenden, erhält er die Chats in SMS-Form – eine Funktion die iOS-User bereits von Apples Messenger App her kennen.
Weiterhin ist es möglich To-Do Listen direkt aus den Chats heraus zu erstellen, auch können weiterhin Meetings und Einladungen direkt aus dem Chat heraus erstellt werden. In einer der kommenden Versionen wird es dann auch eine Umfrage-Option im Chat geben.
Videocalls mit (noch) bis zu 300 Teilnehmern
Ideal für Vereine oder einen wirklich großen Freundeskreis, ist die Möglichkeit, dass man einen Videocall mit bis zu 300 Teilnehmern für bis zu 24 Stunden abhalten kann. Dies wurde im Zuge der Corona Pandemie eingeführt und man kann davon ausgehen, dass Microsoft hier wieder auf das Vor-Corona-Limit umsteigen wird. Dann ist es aber immer noch möglich einen 1 zu 1 Call für 24 Stunden oder einen Gruppen-Call mit bis zu 100 Teilnehmern für 60 Minuten gratis abzuhalten.
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Together Mode statt Videokacheln
Sollte man kein großer Fan der Videokacheln sein, so hat man nun die Möglichkeit in den sogenannten Together Mode zu wechseln.
Dieser setzt dann alle Teilnehmer in ein virtuelles Café oder an einen anderen Ort nach Wahl. Und um den Call aufzupeppen kann man nun Gifs, Chat Animationen und Emojis während der laufenden Chats verwenden. Files die während eines Chats geteilt werden, landen in einem Chat Dashboard und können auch nach Beendigung des Chats dort jederzeit abgerufen werden. Um Arbeit und Freizeit getrennt zu halten ist es möglich unterschiedliche Profile anzulegen und diese auch mit nur einem Klick zu wechseln.
Nun liegt es an den Usern ob sie Teams über den Büroalltag hinaus verwenden wollen. Dass es, zumindest in unseren Breiten schwer sein wird WhatsApp den Spitzenplatz streitig zu machen, ist klar, aber es ist immer gut Alternativen zu haben.
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