
Die Lizenzen für die Luca-App laufen demnächst aus. Nun müssen sich die Bundesländern entscheiden, ob sie diese verlängern wollen. Da die Bereitschaft hierfür nicht sonderlich groß zu sein scheint, reagiert die Betreiberfirma Culture4Life mit Sonderangeboten.
Seit Anfang 2021 ist die Luca-App in dreizehn Bundesländern mit den Gesundheitsämtern verknüpft. Ein kostspieliges Unterfangen, wie Netzpolitik herausfand. Der Recherche zufolge hatten die Länder bis April 2021 mehr als 20 Millionen Euro für die App ausgegeben.
Doch das Geld floss nur für Jahreslizenzen, die nun auslaufen. Bis März müssen sich die beteiligten Bundesländer entscheiden, ob sie ihre Lizenzverträge mit der Luca-App verlängern wollen. In Schleswig-Holstein ist diese Entscheidung bereits gefallen. Denn hier wird der Lizenzvertrag auslaufen. Die Begründung ist simpel.
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