Klatsche für Microsoft! US-Regierung verlegt IT-Infrastruktur für Behörden

Das Online-Magazin The Informationen hat darüber berichtet, dass die US-Regierung höchstpersönlich sehr beunruhigt über den erfolgreichen Hackingvorgang bei Microsoft sei. Russischen Hackern war es gelungen, Quellcode von Microsoft zu stehlen. Da in den USA viele offizielle Behörden mit Microsoft-Produkten arbeiten, klingeln bei der Regierung nun natürlich die Alarmglocken. So sollen viele Behörden jetzt auf der Suche nach Alternativ-Angeboten sein, um sich von der Abhängigkeit seitens Microsoft zu entfernen.

Außenministerium spricht von einem vielfältigen Cloud-Ökosystem

Offenbar planen die Behörden in den USA, sich bei ihren Büro-Anwendungen vielseitiger aufzustellen. Das liest man zumindest aus einem Kommentar eines Sprechers des Außenministeriums. Dieser erklärte zwar, dass man auch in der Zukunft die Apps von Microsoft verwenden möchte, man aber auch Wert auf ein vielfältiges Cloud-Ökosystem legen werde. Denn man möchte die Angriffe auf Microsoft nicht unter den Teppich kehren. Zu den Tatsachen gehört, dass die US-Regierung jedes Jahr viel Geld für die Nutzung der Microsoft-Dienste ausgibt und dass diese nun seitens russischer Hacker in Bedrängnis gebracht werden, setzt bei der Regierung der Staaten selbstverständlich keine Jubelschreie frei.

Das Außenministerium hat nun scheinbar einen Teil der Daten von Microsoft zu Konkurrenten verlagert. Es ist die Rede von den Cloud-Diensten Googles und Amazon Web Services (AWS). Für Microsoft eine Niederlage und es könnte noch schlimmer kommen, denn die US-Regierung ist derzeit auf der Suche nach einem Partner für einen Siebenjahresvertrag, bei welchem es um ein 10 Milliarden US-Dollar Paket geht. Dabei geht es um 3 Punkte:

  • Cloud-Angebote
  • Produktivitätsdienste
  • Sicherheitsmaßnahmen

Ob Microsoft aufgrund der jüngsten Hacks für diesen Deal überhaupt noch infrage kommt? Das ist zum aktuellen Zeitpunkt noch ungewiss, aber wenn es in diesem Zusammenhang Neuigkeiten gibt, werden wir natürlich darüber berichten. Für Microsoft wäre dies gewiss ein sehr lukrativer Deal, doch Googles und Amazons Chancen dürften aufgrund der zuletzt entstandenen Vorkommnisse gestiegen sein.


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