Ob Kleidung, Lebensmittel oder Smartphones, die Nachfrage nach fair gehandelten Produkten steigt von Jahr zu Jahr. Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher legen zunehmend Wert darauf, ihr Konsumverhalten nachhaltiger und fairer zu gestalten.
Weitgehend ausgenommen hiervon ist allerdings bisher der Bereich der Digitalen Dienste. Und genau das wollen Forscher der Uni Kassel ändern.
Unternehmen brauchen viele Daten zur Optimierung, zur Personalisierung sowie als Ware auf einem Datenmarkt, so die Wissenschaftler. Die Nutzenden dagegen sorgen sich um ihre Privatsphäre, zahlen ungern, produzieren die Daten aber zugleich aktiv mit.
Mit einem auf drei Jahre ausgelegten interdisziplinären Forschungsprojekt zielen die Projektmitglieder, die aus Wissenschaft und Praxis kommen, auf einen Ausgleich solcher Interessen ab. Das Projekt nennt sich „Faire digitale Dienste. Ko-Valuation in der Gestaltung datenökonomischer Geschäftsmodelle“.
Fairer Ausgleich
Die Grundidee, ein mehrdimensionales Konzept von datenökonomischer Fairness zu entwickeln, soll bei der Gestaltung neuer Geschäftsmodelle für digitale Dienste breit Anwendung finden können.
Dabei … … weiterlesen →