Krokers RAM: Digitalisierung in Deutschland durch Corona – aber nicht in den Ämtern!

Mein Rant am Morgen: Irgendwann dürfte der Rückstand durch analoge Amtsstuben auf die Wirtschaft durchschlagen, etwa weil Anträge von Unternehmen zu langsam bearbeitet werden. Die digitale Transformation sollte daher auch in der Verwaltung ganz oben auf der Tagesordnung stehen.

Ich habe ja schon mehrfach hier im Blog thematisiert, dass die Corona-Pandemie trotz aller negativen Auswirkungen auch eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielt: Sie fungiert als Katalysator für die digitale Transformation in Deutschland.

Denn fast alle deutschen Unternehmen mussten ihre internen Abläufe – zumnindest da wo möglich – quasi im Hauruck-Verfahren und über Nacht auf virtuelle Prozesse, digitale Teamarbeit und Videokonferenzen umstellen.

Was, wie sich heute im Rückblick nach mehr als drei Monaten zeigt, besser funktioniert hat als viele zunächst befürchtet hatten. Mehr noch: … … weiterlesen

Der SEO-Spickzettel: Wie man seine Webseite für die Google-Suche optimiert

Die wichtigsten Kniffe im Überblick, um seine professionelle Webseite noch besser beim Suchmaschinenprimus auffindbar zu machen.

Klassische Suchmaschinen-Optimierung (Search Engine Optimization, SEO) beschreibe ich hier im Blog ja eher selten. Gleichwohl ergibt es Sinn, seine Firmen- oder Freiberufler-Webseite regelmäßig dahingehend zu überarbeiten, damit sich in der Google-Suche besser gefunden wird.

Schließlich kommt der Suchmaschinen-Primus mittlerweile auf mehr als 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag – das entspricht einem Marktanteil von 92 Prozent. Bing (2,6 Prozent) oder Yahoo (1,85 Prozent) sind daher keine wirklichen Alternativen.

Der indische IT-Anbieter Dot Com Infoway (DCI) hat kürzlich die wichtigsten Tipps zusammengetragen, die Unternehmen zu einer besseren Performance ihrer Webseite bei der Google-Suche verhelfen sollen.

Gerade für viele Kleinunternehmen und Gewerbetreibende ist das Thema lokale Suche wichtig. Immerhin nutzen vier von fünf Nutzern Suchmaschinen … … weiterlesen

Jeder zweite Deutsche sieht Privatsphäre durch smarte und vernetzte Geräte bedroht

Insgesamt sind die Sicherheitsbedenken der Deutschen zum vierten Mal in Folge zurückgegangen – auf ein Niveau, das geringer als je zuvor ist.

Insgesamt verharrt das Vertrauen der Deutschen im internationalen Vergleich auf sehr hohem Niveau – in Teilbereichen wie etwa den Datenschutz machen die Menschen zwischen Rhein und Oder der vielbeschworenen „German Angst“ weiterhin alle Ehre.

Zwar macht sich nicht einmal jeder fünfte Deutsche derzeit Sorgen, dass er Opfer von Datenlecks werden könnten, wenn er von zuhause aus arbeitet (18 Prozent) – trotz einer rasanten Zunahme von Cyber-Attacken während der Corona-Pandemie.

Zugleich fürchtet jeder Zweite, dass seine Privatsphäre durch Smart TVs, Smart Speaker und andere vernetzte Geräte bedroht ist (51 Prozent). Knapp jeder Dritte besitzt deshalb gar keine smarten Geräte (29 Prozent). Das ist das zentrale … … weiterlesen

1,5 Milliarden Downloads, Nutzung 61 Minuten pro Tag: Wichtige Zahlen & Fakten zu TikTok

Zwei von fünf Nutzern der stark wachsenden Video-App aus dem Reich der Mitte liegen in der Altersgruppe der 16- bis 24-Jährigen.

Seit gut drei Jahren boomt TikTok rund um den Globus: Die App aus China ermöglicht die Kreation lustigen Videoschnipsel am Smartphone und erfreut sich vor allem bei Teenagern und jungen Erwachsen einer immer stärkeren Beliebtheit.

Dabei hat der Dienst aufgrund seiner Herkunft aus dem Reich der Mitte durchaus politisches Geschmäckle, wie sich im Umfeld der Hongkong-Proteste schon Ende 2019 gezeigt hat – was wir seinerzeit auch in einer großen WiWo-Story behandelt haben.

Gleichwohl bleibt die Plattform aufgrund ihres enormen Wachstums und ihrer überproportional jungen Zielgruppe auch ein wichtiges Medium für die Werbeaktivitäten von Unternehmen. Hierzulande schwimmen etwa der Versender Otto sowie … … weiterlesen

Internet of Things: Systeme für physische Zugangskontrolle am gefährdetsten für Angriffe

Mehr als die Hälfte der Unternehmen weltweit sind bei ihrer Cybersicherheit am meisten besorgt über Angriffe mit IoT-Geräten.

Wenn immer mehr Geräte, Gadgets und Maschinen im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) miteinander vernetzt werden, steigen auch mögliche Angriffszenarien und Sicherheitsrisiken immer steiler an.

Aktuell sind intelligente Gebäude, medizinische Geräte, Netzwerkgeräte und VoIP-Telefone die riskantesten Gerätegruppen im IoT. Dies ist der zentrale Befund einer Studie des amerikanischen Spezialisten für Gerätesichtbarkeit und -kontrolle Forescout. „Kroker’s Look @ IT“ veröffentlicht die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Für den Report hat Forescout die Cyber-Sicherheitsrisiken von 8 Millionen Geräten analysiert, die in 5 Branchen (Finanzdienstleistungen, Regierung, Gesundheitswesen, Fertigung und Einzelhandel) eingesetzt werden.

Die Gerätetypen, die das größte Risiko darstellen, sind diejenigen innerhalb physischer Zugangskontrollsysteme. Sie sind allgegenwärtig und öffnen buchstäblich … … weiterlesen

Ein Vierteljahrundert DE-CIX: Der deutsche Internetknoten Frankfurt wird 25 Jahre alt

Heute ist der Betreiber mit über 20 Standorten weltweit ein wichtiger Bestandteil der globalen Interconnection-Infrastruktur – und Frankfurt gemessen am Datenvolumen der größte Internetknoten der Welt.

Am Freitag in einer Woche feiert der deutsche Internetknoten DE-CIX (Deutscher Commercial Internet Exchange) seinen 25-jährigen Geburtstag. Weil ich dann im Urlaub weile, widme ich mich diesem für die deutsche Internet-Wirtschaft wichtigen Datum bereits heute.

Genau am 26. Juni 1995 schlug die Geburtsstunde des DE-CIX im alten Postgebäude im Gutleutviertel im Herzen Frankfurts, als sich drei Internet Service Provider – MAZ aus Hamburg, EUnet aus Dortmund und XLink aus Karlsruhe – zusammenschlossen.

Ziel der drei Anbieter war es, die globale digitale Vernetzung voranzutreiben und den effizienten Datenaustausch über Internetknoten zu etablieren. Heute ist der Betreiber mit über 20 Standorten in … … weiterlesen

50 Jahre Moore’sches Gesetz: Vom Intel 4004 im Jahr 1971 bis zum prophezeiten Ende 2025

Eine Animation zeigt die Gültigkeit des Moore’schen Gesetzes gemessen an der Anzahl Transistoren verschiedener Prozessoren seit dem Urahn Intel 4004.

Im Jahr 1965 – also für 55 Jahren – hat Intel-Mitgründer Gordon Moore das später nach ihm benannte Moore’sche Gesetz aufgestellt: Es besagt eine Verdopplung der Anzahl Transistoren auf einem Chip – und damit letztlich der Halbleiter-Power alle 18 bis 24 Monate.

Diese rein auf empirischen Befunden basierende Vorhersage ist bis heute ein wichtiger Impulsgeber für die Chiphersteller – und damit von Prozessor-Geschwindigkeit und Speicherkapazität. Denn in dem halben Jahrhundert hat sich Moores Prophezeiung als überaus akkurat erwiesen.

Das zeigt auch eine sehenswerte Animation des Moore’schen Gesetzes in den vergangenen 50 Jahren, angefangen beim Intel 4004, dem ersten kommerziellen … … weiterlesen

Fast alle Menschen leben in Reichweite von Mobilfunknetzen – 82 Prozent LTE oder höher

Die Weltbevölkerung erhält immer besseren Zugang zu immer schnelleren Handy-Netzen – in Europa muss daher bald UMTS dran glauben.

Erst Anfang Mai verkündete der Mobifunker Vodafone, sein 3G-Mobilfunknetz in Deutschland Mitte 2021 abschalten zu wollen. Die für Milliardensummen zur Jahrtausendwende versteigerten UMTS-Netze seien nicht mehr zeitgemäß.

Laut Vodafone laufen nur noch drei bis vier Prozent des Datenverkehr im Mobilfunk-Netz über die 3G-Netze. Das Unternehmen will durch die Abschaltung freiwerden Frequenzspektren stattdessen für den LTE-Datenfunk verwenden – also 4G.

Ein Trend, der sich weltweit vollzieht: Nach aktuellen Zahlen der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) mit Sitz in Genf hat mittlerweile fast die gesamte Weltbevölkerung Zugang zum Mobilfunk: Satte 97 Prozent der Menschen weltweit leben in Gebieten mit Zugang zu mobilen Netzen (Grafik zum Vergrößern anklicken):

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Digitalisierung: Warum es bei Apps und Diensten auf die digitale Nutzer-Erfahrung ankommt

Welche drei kritischen Aspekte Unternehmen bei der Digitalisierung beachten müssen, um ihre Nutzererfahrung zu optimieren.

Technologie und digitale Dienste gehören mittlerweile ganz selbstverständlich zu unserem Alltag. In einer Welt, in der Internet und Apps so selbstverständlich sind wie Strom oder fließendes Wasser, verzeihen Nutzer schlechte Performance immer seltener.

Mehr noch: Schlechte Bedienbarkeit, langsames Laden und Ausfälle verärgern sie sogar regelrecht. Der zu Cisco gehörende und auf die Optimierung von Anwendungen spezialisierte Software-Anbieter AppDynamics hat – basierend auf eigenen Studien – drei besonders kritische Aspekte herausgearbeitet, die Unternehmen beachten müssen, um ihre Nutzererfahrung zu optimieren.

„Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

1. Daten zusammenführen

Kunden erwarten heute, dass ein Unternehmen oder eine Marke sie kennt – oder anders ausgedrückt: Sie erwarten hyperpersonalisierte Angebote. … … weiterlesen

Zeitleiste: Von der Apple-Gründung im April 1976 bis zur Corona-Schnittstelle im April 2020

In der kommenden Woche dürfte mit der Abkehr von Intel-Prozessoren hin zu ARM der nächste Paukenschlag in der 44-jährigen Apple-Geschichte folgen.

Aktuell blicke ich häufiger als sonst auf Apple – vielleicht aus subjektiven Gründen. Schließlich bin ich selber Ende März – „nach 13 Jahren Widerstand gegen die Apple-Borgifizierung“, wie ich es meiner Facebook-Page ausgedrückt habe – von meinem geliebten, aber in die Jahre gekommenen Blackberry Priv auf ein iPhone gewechselt.

Aber natürlich ebenfalls, weil Apple auch jenseits des Megasellers iPhone – übrigens mit 1,6 Milliarden verkauften Geräten und einer Billion Dollar Erlöse das erfolgreichste Produkt aller Zeiten – eines der wichtigsten IT-Unternehmen weltweit ist.

Eines der Größten ohnehin: Erst in der vergangenen Woche knackte die Apple-Aktie trotz … … weiterlesen

Digitalisierung: Neun von zehn Behörden in Deutschland ohne digitale Strategie

Über die Hälfte der Entscheider sieht die Altersstruktur im öffentlichen Dienst negativ – weil es schwer ist, junge Mitarbeiter am Arbeitsmarkt zu gewinnen.

Wenn vom Rückstand Deutschlands bei der digitalen Transformation die Rede ist, dreht sich’s meist um Unternehmen: Erst kürzlich attestierte eine Studie, das Deutschland bei der Digitalisierung zwar Fortschritte macht, gleichwohl im internationalen Vergleich aber von Platz 6 auf 14 zurück gefallen ist – weil andere Länder schneller sind.

Noch schlimmer sieht es hierzulande im Bereich öffentliche Verwaltung aus: Zwar hat kaum eine Branche hat so viele Kunden-Kontakte wie kommunale Einrichtungen, Landesverwaltungen oder Institutionen des Bundes – als digitale Vorreiter sind diese bisher aber wahrlich nicht aufgefallen.

So geben mehr als 90 Prozent der Führungskräfte und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst zu, dass ihre Institution aktuell keine final abgestimmte Digitalstrategie hat. Gut 80 Prozent arbeiten … … weiterlesen

Firewall, Malware & Co.: Welche Tech-Begriffe Millenials kennen – und welche nicht

Die Mehrzahl der jungen Erwachsenen im Alter zwischen 25 und 39 Jahren weist überraschende Wissensdefizite bei gängigen Tech-Begriffen auf.

Junge Erwachsene sind parallel zum Boom von Internet und Mobilfunk ab Mitte der Neunziger Jahre groß geworden – daher attestiert man ihnen meist besonderes Tech-Know-how. Schließlich bezeichnen sich viele aus der Generation der Millennials auch gerne selber als „Digital Natives“ – also gewissermaßen ins Digitalzeitalter Hineingeborene.

Schon 2017 hatte ich hier im Blog eine Studie präsentiert, die jenes Vorurteil ein Stück weit entkräftet hat: Seinerzeit attestierten 6 von 10 CIOs der Generation X und Millennials Technik-Probleme – von wegen Vorreiter also.

Specops Software, schwedischer Anbieter von Software für das Passwort-Management, hat kürzlich mehr als 2400 junge Erwachsene aus der Generation der … … weiterlesen

Neun von zehn CEOs glaubt, dass ihre IT den Cyberbedrohungen einen Schritt voraus ist

Wachsende Unterschiede bei Cybersicherheit: Die Mehrheit der CEOs wollen eine proaktive, mehr als die Hälfte der CIOs dagegen eine reaktive Strategie.

Die Prioritäten globaler Wirtschaftsführer und deren Chief Information Officer (CIO) bei der Cybersicherheit gehen aktuell immer stärker auseinander. Das zeigt eine Studie, die der amerikanische IT-Sicherheitsanbieter Forcepoint gemeinsam mit Marktforschungshaus WSJ Intelligence durchgeführt hat.

Demnach zeigen sich divergierende Ansichten von Geschäftsführern und Sicherheitschefs sowie das Fehlen einer kontinuierlichen Sicherheitsstrategie in fast der Hälfte der Unternehmen. Außerdem zeigen sich unterschiedliche Auffassungen beim Datenschutz je nach geografischer Region. Die Studie zeigt zudem das Spannungsverhältnis zwischen den Risiken und dem technologischen Potential der digitalen Transformation auf.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

  • Drei Viertel aller Führungskräfte machen sich Sorgen, dass ihr Unternehmen bei einem Cyberangriff die nächste Negativschlagzeile … … weiterlesen

Krokers RAM: Warum kein Marshallplan für die Digitalisierung als Konjunkturpaket?

Mein Rant am Morgen: Statt Geld mit der Gießkanne zu verteilen, um kurzfristig den Konsum anzukurbeln, hätte die Regierung auch eine mutige Zukunftsvision wählen können – um endlich die digitale Transformation in Unternehmen wie Verwaltungen in Deutschland substanziell voran zu treiben.

Am Mittwochabend hat sich die Bundesregierung auf ein Konjunkturpaket in Höhe von 130 Milliarden Euro geeinigt, um die durch die Corona-Pandemie gebeutelte Wirtschaft in Deutschland wieder anzukurbeln.

Die Maßnahmen umfassen ein regelrechtes Potpourri, angefangen bei Milliardenhilfen für Firmen über einen Kinderbonus bis hin zur Senkung der Mehrwertsteuer. So weit, so gut – oder eben auch nicht.

Denn statt wie so oft in derartigen Situationen das Geld mit der Gießkanne auf möglichst viele Betroffene zu verteilen, um ja keine Gruppen und damit … … weiterlesen

YouTube Zahlen & Fakten 2020: Mehr als zwei Milliarden eingeloggte Nutzer im Monat

In den USA ist YouTube mit einem Anteil von 73 Prozent die meistgenutzte Plattform von erwachsenen Amerikanern – vor Facebook mit 69 Prozent.

Erst vor etwas mehr als 15 Jahren ging die heute am zweithäufigsten besuchte Webseite der Welt an den Start: Die Rede ist vom Videoportal YouTube, das die Gründer Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim im Februar 2005 an den Start brachten.

Wie sehr das bereits im November 2006 vom Internet-Riesen Google aufgekaufte Unternehmen dann selber zum Video-Imperator im Netz wurde, zeigen einige beeindruckende Zahlen.

So verzeichnet YouTube inzwischen Zugriffe von mehr als zwei Milliarden eingeloggten Nutzern im Monat, das ist fast ein Drittel aller weltweiten Internet-User. Nur Facebook liegt mit Stand Januar 2020 fast … … weiterlesen

Gaia-X: Für 85 Prozent der deutschen Manager ist digitale Souveränität wichtiges Ziel

Die Hälfte der deutschen Entscheider glaubt allerdings auch, dass die Corona-Krise die Abhängigkeit der Wirtschaft von globalen Cloud-Plattformen erhöht.

Morgen wollen die Wirtschaftsminister Deutschlands und Frankreichs weitere Details zu Gaia-X-Initiative vorstellen – dem Projekt zum Aufbau einer dezentralen Cloud, welche die digitale Souveräntität der europäischen Wirtschaft stärken und zugleich die Abhängigkeit von den großen US-Cloud-Anbietern verringern soll.

Laut einer Umfrage im Auftrag des amerikanischen IT-Anbieters Hewlett Packard Enterprise (HPE) ist für die große Mehrheit der Führungskräfte in Deutschland (85 Prozent) digitale Souveränität ein wichtiges oder sehr wichtiges Ziel ihrer Digitalisierungsstrategie.

Diesen Umstand wollen sich lokale Cloud-Anbieter wie hierzulande etwa Ionos und Nextcloud bereits mit einem eigenen Konkurrenzangebot zu Amazon, Microsoft & Co. zunutze machen, wie ich bereits Ende März in einer großen WiWo-Story beschrieben habe.

Allerdings glaubt die Hälfte der Befragten auch, dass die Corona-Krise die Abhängigkeit … … weiterlesen

Exklusiv: Mehr als jeder zweite Deutsche nutzt Videokonferenzen – WhatsApp vor Skype

Eine Exklusivstudie für „Kroker’s Look @ IT“ zeigt: Die Deutschen video-chatten am liebsten mit WhatsApp und Skype; Zoom ist der Corona-Aufsteiger.

Über den Boom von Videokonferenz-Tools in Zeiten von Corona habe ich ja schon mehrfach in den letzten Wochen hier im Blog geschrieben. Aber egal ob das Nutzerwachstum von Microsoft Teams oder der Boom von Zoom – die Zahlen umfassen in der Regel die weltweite oder die US-Nutzung.

Das auf Marktforschung spezialisierte Startup Appinio aus Hamburg hat in einer Umfrage exklusiv für „Kroker’s Look @ IT“ untersucht, wie stark die Deutschen beruflich und privat Videokonferenzen nutzen – und welche Tools sie dabei verwenden.

Wichtigster Befund: Jeweils deutlich mehr als jeder zweite Deutsche nutzt inzwischen Apps für Videotelefonate privat … … weiterlesen

Krokers RAM: Wie Facebook seine hässliche Fratze als Quasi-Monopolist zeigt!

Mein Rant am Morgen: Facebook ignoriert seine einzelnen Nutzer völlig, wie ich selber mit der Funktion „Personen, die du kennen könntest“ feststellen musste. Kundenwünsche, die eigentlich bei jedem Unternehmen im Mittelpunkt stehen sollten, sind der Zuckerberg-Company offensichtlich völlig Schnuppe.

Um das weltgrößte soziale Netzwerk ranken sich diverse Mythen: So heißt es immer wieder mal, Facebook höre heimlich die Smartphone-Mikros ab, um auf der Plattform abhängig vom gesprochenen Kontext Werbung einzublenden. Zwar gibt es Indizien dafür – aber entsprechende Tests von Unabhängigen verliefen bisher stets unauffällig.

Ich selber bin jetzt über eine tatsächliche, aber bisher wenig beachtete Handlungsweise des US-Konzerns gestolpert, die mich weitgehend sprachlos zurück lässt: Denn die Zuckerberg-Company entscheidet mehr oder weniger nach Gutsherrenart, welcher Nutzer welche Funktion nutzen kann – und wer nicht. Beeinflussen kann der User das nicht.

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Geschichte & Zukunft von Passwörtern: Durchschnittlicher User mit 191 Passwords

Die Verwendung von Passwörtern zur User-Authorisierung startete parallel zur Entwicklung von Computern mit Mehrnutzer-Fähigkeiten Anfang der sechziger Jahre – bis heute verbunden mit vielen Nachteilen.

Das wachsende Problem mit Passwörtern im privaten wie geschäftlichen Umfeld hat sich in jüngerer Zeit zu einem immer wichtigeren Thema hier im Blog entwickelt. Kein Wunder, schließlich sind schlecht gemanagte Passwörter für 80 Prozent aller Datenschutz-Verletzungen in Firmen verantwortlich.

Trotz der erwiesenen Mängel setzen drei von zehn Unternehmen in Europa weiterhin auf Nutzername und Passwort; zwei Drittel der europäischen Firmen planen sogar, die Verwendung in Zukunft noch auszuweiten.

Damit nicht genug: Zwar wissen neun von zehn Nutzern weltweit, dass die Verwendung desselben Passworts für mehrere Konten ein Sicherheitsrisiko darstellt … … weiterlesen

Facebook, Twitter & Co. – der Status Quo von Social Media im Jahr 2020

Die sozialen Netzwerke bleiben auch in diesem Jahr ein wichtiger Bestandteil des digitalen Marketings – die wichtigsten Zahlen & Fakten im Überblick.

Seit langem wird den sozialen Netzwerken ein Ende des Booms prophezeiht – doch bis heute stemmen sich Facebook, Twitter & Co. erfolgreich gegen eine Abschwächung des Wachstums. Damit bleibt Social Media auch im Jahr 2020 ein wichtiger Bestandteil des digitalen Marketings.

Grund genug, mal wieder auf die wichtigsten Zahlen und Fakten zu blicken. Wie erst Ende Januar hier berichtet, gibt es inzwischen 3,8 Milliarden Social-Media-Nutzer weltweit – das entspricht knapp der Hälfte der Weltbevölkerung. Die jährliche Wachstumsrate liegt immer noch bei knapp zehn Prozent.

Dabei verteilen sich die Nutzer sehr unterschiedlich auf die einzelnen sozialen Plattformen. Primus Facebook kommt inzwischen … … weiterlesen

App-Marketing: Push-Benachrichtigungen verdoppeln Nutzer-Engagement von Apps fast

Damit eine App nicht zum digitalen Zombi mutiert, die ungenutzt auf Smartphones herumdümpelt, sollte man ein paar Grundregeln beachten.

Erst vor zwei Wochen habe ich hier im Blog die wichtigsten Zahlen & Fakten zum Smartphone-Markt beleuchtet: Demnach wächst die weltweite Zahl der Nutzer allein in diesem Jahr um weitere 300 Millionen auf 3,5 Milliarden Menschen.

Das bedeutet also: Es existiert kaum ein einfacherer und zugleich effizienterer Weg, als mittels selbstentwickelter oder auch per Baukasten zusammengestellter Smartphone-App eine große Anzahl von Nutzern zu erreichen.

Damit eine App nicht zum digitalen Zombi mutiert, die ungenutzt auf Smartphones herumdümpelt oder schlimmstenfalls irgendwann wieder herunterschmissen wird, sollte man ein paar Grundregeln beachten und regelrechtes App-Marketing betreiben.

Beispiel Push Notifications: Während Nutzer diese … … weiterlesen

Für fast jeden zweiten Mittelständler sind Innovationen gleichbedeutend mit Industrie 4.0

Mitarbeiterproduktivität, Prozessoptimierung und die Umsetzung von Innovationen stehen ganz oben auf der Agenda der deutschen Unternehmen.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass außergewöhnliche Situationen die Agenda der Unternehmen verändern. Die anhaltende Corona-Virus-Krise wird dementsprechend auch die Prioritäten der Unternehmen nachhaltig ändern und geplante Investments verschieben.

Aktuell sieht fast die Hälfte der mittelständischen Unternehmen in Deutschland die Umsetzung von Innovationen gleichbedeutend mit dem Thema Industrie 4.0 (48 Prozent). Ein gutes Drittel plant hingegen, ihr komplettes Geschäftsmodell zu überdenken und neue Produkte oder Services zu entwickeln (36 Prozent).

Das sind zwei zentralen Befunde einer Studie, die das Marktanalyseunternehmen Teknowlogy PAC gemeinsam mit dem deutschen Business-Software-Anbieter Proalpha durchgeführt hat. „Kroker’s Look @ IT“ veröffentlicht die Ergebnisse der Studie heute exklusiv vorab.

Für ein weiteres Drittel der befragten Unternehmen liegt der … … weiterlesen

Hälfte des deutschen Mittelstands will veränderte Geschäftsmodelle – in China 80 Prozent

Digitaler Wettlauf zwischen DACH und China: Die mit der Digitalisierung einhergehende strategische Veränderung von Geschäftsmodellen wird im Reich der Mitte offensiver gelebt als in der deutschsprachigen Region.

Erfolgreiche Digitalisierung funktioniert nur mit einer nachhaltigen IT-Ausstattung – das galt schon vor der Corona-Pandemie, das gilt erst recht jetzt und danach. Generell erwarten die Unternehmen starke strategische Umwälzungen durch die Digitalisierung.

Mehr als die Hälfte der Führungskräfte in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH) sehen eine Veränderung des Geschäftsmodells als notwendig an (55 Prozent). Dies wird freilich in China noch offensiver gelebt: Dort sehen sogar 80 Prozent der Unternehmen eine notwendige Veränderung im Geschäftsmodell.

Das ist einer der zentralen Befunde der Infrastruktur-Studie, die die Marktforscher von Techconsult im Auftrag des Schweizer Technologieanbieters Dätwyler Cabling Solutions in DACH und in China durchgeführt haben. Die Befragung erfolgte branchenübergreifend von Dezember 2019 bis Januar 2020 bei Führungskräften in mittelständischen Unternehmen.

„Kroker’s Look @ IT“ … … weiterlesen

Magento, BigCommerce, Shopify & Co. – die Top E-Commerce-Plattformen 2020

Gerade in der Corona-Pandemie ist es für Händler wichtig, ihrem Geschäft per E-Commerce und Social Media zusätzliche Verkaufskanäle zu verschaffen.

E-Commerce boomt seit Jahren, wie sich nicht zuletzt in den regelmäßig veröffentlichten Zahlen & Fakten hier bei mir im Blog zeigt. So gaben allein die Deutschen 2019 in jeder Minute 124.000 Euro fürs Einkaufen im Internet aus – ein Wert. der wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr deutlich höher liegen dürfte.

Entsprechend wichtig ist es gerade für stationäre Händler, die von Einschränkungen rund um die Corona-Pandemie betroffen sind, ihrem Geschäft per E-Commerce und seinem mobilen Ableger M-Commerce zusätzliche Verkaufskanäle zu verschaffen.

Hier bieten sich einige E-Commerce-Plattformen als Standardprodukte an: Mit diesen können Unternehmen selbst eigene Online-Shops errichten; zudem verfügen sie in der … … weiterlesen

Wiederverwendung von Passwörtern ist unsicher – zwei Drittel tun es trotzdem

Die Nutzung von Passwörtern unterliegt bestimmten psychologischen Regeln, wie ein Report zeigt. Auch deutsche Nutzer sind nur unwesentlich umsichtiger.

Der amerikanische Fernwartungsspezialist LogMeIn hat kürzlich zum dritten Mal die „Psychologie der Passwörter“ in einer globalen Studie untersucht. Der Report zeigt deutlich, dass die Menschen sich nicht vor Cybersicherheitsrisiken schützen, obwohl sie wissen, dass sie es sollten.

So steigt weltweit das Bewusstsein für Hackerangriffe und Datenschutzverletzungen Jahr für Jahr, doch das Verhalten der Verbraucher in Bezug auf Passwörter bleibt weitgehend unverändert.

Zwar weiß mit neun von zehn Befragten inzwischen fast jeder, dass die Verwendung desselben Passworts für mehrere Konten ein Sicherheitsrisiko darstellt (91 Prozent). Jedoch verwenden zwei Drittel weiterhin dasselbe Passwort (66 Prozent); mit jedem zweiten Nutzer sind die Deutschen nur unwesentlich umsichtiger (50 Prozent).

Das Passwortverhalten ist … … weiterlesen

7 Tipps & Tricks für mehr Followers auf Instagram

Die wichtigsten Kniffe, um auf der Foto-Tochter aus dem Hause Facebook kontinuierlich Follower aufzubauen und so an Reichweite zu gewinnen.

In der Corona-Krise kommen sie zugegebenermaßen ein wenig zu kurz: Die Rede ist von praktischen Tipps & Tricks, um wichtige Software-Tools effizienter zu nutzen oder sich leichter in den verschiedenen sozialen Netzwerken zu bewegen.

Daher gibt’s heute mal wieder ein paar kurze und knackige Tipps rund um Instagram – aus gutem Grunde: Denn mit einem Viertel vom Facebook-Gesamtumsatz und einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von 28 Minuten am Tag ist die Fototochter einer der wichtigsten Wachstumsmotoren im Imperium von Mark Zuckerberg.

Dabei ist gar nicht ganz klar, wie groß Instagram absolut gesehen inzwischen ist: Zwar hat das Bildernetzwerk bereits Mitte … … weiterlesen

Die Smartphone-Trends 2020: Zahl der Nutzer wächst um 300 Millionen auf 3,5 Milliarden

Seit 2016 ist die Zahl der weltweit genutzten Mobilgeräte von 2,5 Milliarden um 40 Prozent gewachsen – mit entsprechendem Potenzial im Marketing.

Die Nutzung von Smartphones und das Mobilzeitalter insgesamt sind inzwischen so alltäglich geworden, dass sie gewissermaßen in Fleisch und Blut übergegangen sind. Dabei ist’s immer wieder spannend – und auch für Marketing & Co. aufschlussreich – sich die aktuellen Zahlen & Fakten zu vergegenwärtigen.

So ist beispielsweise Mobile Commerce ein riesiger und immer noch wachsender Markt. Grund: In diesem Jahr wird es 3,5 Milliarden Smartphone-Nutzer weltweit geben – ein Plus von 300 Millionen gegenüber 2019. Damit sind mobiles Marketing und auch mobile Shoplösungen für viele Unternehmen längst verpflichtend.

Das spiegelt sich auch in der Nutzung der Geräte wieder: Im Schnitt verbringen Smartphone-User zwei Stunden … … weiterlesen

Ransomware-Tag: Einer von drei Lösegeld-Angriffen zielt auf Unternehmensanwender ab

Insgesamt wurden 2019 fast 770.000 Nutzer durch Verschlüsselungs-Software angegriffen – ein Fünftel davon mit dem bekannten Trojaner WannaCry, der damit auch heute noch das meistgenutzte Erpressertool ist.

Heute vor genau drei Jahren, also am 12. Mai 2017, erreichte die bisher größte Ransomware-Epidemie der Geschichte rund um den Verschlüsseldungstrojaner namens WannaCry ihren Höhepunkt.

Spätestens seitdem ist Ransomware – also die gezielte Verschlüsselung von wichtigen Dateien auf Privatrechnern und in Unternehmen, die erst gegen Lösegeldzahlungen wieder freigegeben werden – ein Dauerthema bei mir im Blog.

Denn auch heute haben Nutzer weiterhin mit Verschlüsselungsangriffen und den damit verbundenen Lösegeldforderungen zu kämpfen. Neueste Untersuchungen des IT-Sicherheitsanbieters Kaspersky zeigen, dass WannaCry selbst im Jahr 2019 noch an der Spitze der am weitesten verbreiteten … … weiterlesen

Videokonferenz-Boom: Nutzerzahl von Zoom legt dank Corona-Schub im März um 110 Prozent zu

Trotz aller Diskussionen um Datenschutz und Sicherheitsrisiken ist das Videokonferenz-Tool Zoom im Monatsvergleich am stärksten gewachsen.

Dass insbesondere Kollaborations-Tools und Videokonferenz-Anwendungen wegen der Corona-Krise derzeit boomen, ist keine Überraschung – und habe ich bereits mehrfach hier im Blog beleuchtet. Interessant ist jedoch, in welchem Ausmaß die Nutzung digitaler Anwendungen tatsächlich zugenommen hat.

Der amerikanische Anbieter von Zugangsmanagement-Lösungen Okta hat sein eigenes Integrationsnetzwerk, über das rund 8000 Kunden mit einem einzigen Login den Zugang zu mehr als 6500 Business-Apps erhalten können, zur veränderten Nutzung digitaler Anwendungen seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie untersucht. „Kroker’s Look @ IT“ veröffentlicht die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Wichtigster Befund: Die Diskussionen um Datenschutzverletzungen und Zoombombing konnten dem Videokonferenzdienst Zoom bisher nichts anhaben – ganz im Gegenteil: So … … weiterlesen

Krokers RAM: Kehrseite von Corona – Schatten-IT boomt, und mit ihr Cyberbedrohungen

Mein Rant am Morgen: Unternehmen mussten im Zuge der Corona-Krise mächtig improvisieren, um ihren Mitarbeitern Heimarbeit und digitale Tools zu ermöglichen. Im Schlepptau dessen steigen nun die Cyberbedrohungen durch viel neue, nicht ordentlich kontrollierte Hard- und Software.

Dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Unternehmen immens sind, habe ich schon mehrfach hier geschrieben: Neben allen Negativauswirkungen durch das wochenlange Herunterfahren der Wirtschaft vor allem auch verbunden mit der Positivhoffnung, die Krise könne möglicherweise als Katalysator für die digitale Transformation fungieren – auch und gerade in Deutschland.

Eine wichtige, bisher wenig beachtete Kehrseite der Covid-19-Erkrankung zeigt sich freilich erst allmählich: So haben die anhaltenden Kontaktbeschränkungen in vielen Ländern zum regelrechten Boom von Videokonferenzen, Heimarbeit und sonstigen digitalen Kollaborationstools geführt.

Um dies angesichts der Schnelle … … weiterlesen

Cybersecurity: Die Top-10 der aktuellen Fakes rund um die Corona-Pandemie

Wie Cyberkriminelle versuchen, mit der Angst in der Corona-Krise Schadsoftware zu verbreiten, Nutzerdaten abzugreifen und Geld zu erpressen.

Über die ersten Cybersecurity-Bedrohungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hatte ich hier im Blog bereits Ende März und Anfang April berichtet: So hat sich nach dem Ausbruch der Krise in Europa die Zahl der Internet-Domains mit Bezug zum Coronavirus verfielfacht – die Mehrzahl davon mit betrügerischer Absicht. Zudem wollen sich Cyberkriminelle den Boom bei Videokonferenzen in Zeiten der Corona-Pandemie zunutze machen.

Und auch aktuell machen sich Hacker noch den Umstand zunutze, dass die Verunsicherung und damit der Informationsbedarf vieler Nutzer weiterhin hoch sind: Sie entwerfen Phishing-Mails oder gefälschte Websites, um Geld oder persönliche Daten abzugreifen. Der IT-Security-Anbieter BullGuard mit Hauptsitz in London hat die zehn häufigsten Betrugsfälle im Netz rund um Corona zusammengestellt. „Kroker’s Look @ IT“ veröffentlicht die Übersicht heute exklusiv vorab.

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Zwar macht Deutschland bei der Digitalisierung Fortschritte – fällt aber von Platz 6 auf 14 zurück

Eine internationale Vergleichsstudie zeigt: Andere Länder sind bei der digitalen Transformation schneller – und drängen Deutschland so aus den Top Ten.

Die digitale Transformation ist hierzulande nicht erst seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie ein Thema. Allerdings haben die staatlichen Reaktionen inklusive Geschäftsschließungen und Ausgangsbeschränkungen den Unternehmen deutlicher als alles andere vor Augen geführt, wie wichtig digitale Geschäftsprozesse und neue Technologien sind, um reibungslos durch die Krise zu kommen.

Wie groß der Nachholbedarf immer noch ist, zeigt jetzt auch eine kürzlich veröffentlichte Studie des amerikanischen Netzwerkausrüsters Cisco: So hat sich Deutschland zwar in 3 von 7 Kategorien der internationalen Vergleichsstudie verbessert. Allerdings sind andere Länder hier schneller, so dass die Bundesrepublik im „Digital Readiness Index“ nur noch Platz 14 erreicht – 2019 war es noch Platz 6.

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Drei von zehn Unternehmen in Europa setzen trotz Schwächen auf Nutzername und Passwort

Zwei Drittel der europäischen Firmen planen sogar, die Verwendung von Benutzernamen und Passwörtern in Zukunft noch auszuweiten.

Die Zugangskontrolle von IT- und Cloud-Systemen mittels Username und Password rund um den Globus ist nicht totzukriegen – trotz erwiesener inhärenter Schwächen für Unternehmen wie Endnutzer.

So sehen immer noch drei von zehn Organisationen in Europa und dem Nahen Osten Benutzernamen und Passwörter als eines der wirksamsten Mittel zum Schutz des Zugangs zu ihrer IT-Infrastruktur an (29 Prozent) – zwei Jahre, nachdem der Erfinder des komplexen statischen Passworts zugegeben hat, dass diese nicht funktionieren.

Dies ist der zentrale und durchaus erschreckende Befund einer Stuide des französischen IT-Dienstleister Thales. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Mehr noch: So geben sogar zwei Drittel aller Befragten an, dass … … weiterlesen

Krokers RAM: Die Coronakrise ist ein Katalysator für die Digitalisierung in Deutschland!

Mein Rant am Morgen: Unternehmen, die vor der Pandemie in Tools zur Kollaboration investiert haben, können jetzt die Früchte in Form höherer Effizienz ernten. Corona wird die digitale Transformation beschleunigen – zumindest bei jenen, die halbwegs unbeschadet durch die Krise kommen.

Dass die Corona-Pandemie die digitale Transformation in Deutschland voranbringen könnte, habe ich bereits mehrfach hier im Blog thematisiert. Jetzt weisen auch erste konkrete Studien in ebenjene Richtung.

Laut einer seit fünf Jahren durchgeführten Studie über digitale Teamarbeit gab es zwar durchaus Fortschritte in den Unternehmen – gleichwohl bleibt die Nutzung moderner Tools hierzulande ausbaufähig: So sind nur bei 45 Prozent der Unternehmen bereits entsprechende Werkzeuge im Einsatz.

Zugleich zeigt sich recht deutlich, dass die digitale Zusammenarbeit zunehmend zum wichtigen Wettbewerbsfaktor avanciert: So arbeiten … weiterlesen

Bei drei Viertel aller Angriffe vergehen drei Tage bis zur Aktivierung der Ransomware

Ebenfalls drei Viertel aller Attacken mit Erpressersoftware erfolgen außerhalb der üblichen Arbeitszeiten, um so die Erfolgschancen zu maximieren.

Ransomware – also ferngesteuerte, digitale Erpressung mittels spezieller Erpressersoftare – ist seit ein paar Jahren eine der größten Bedrohungen für die Cybersicherheit von Unternehmen und Organisationen weltweit.

Mandiant, die Analyse-Tochter des kalifornischen IT-Sicherheitsanbieters FireEye, hat kürzlich diverse Ransomware-Attacken aus den Jahren 2017 bis 2019 untersucht und dabei eine Reihe von gemeinsamen Merkmalen in Bezug auf Angriffstechnik, Verweildauer und Tageszeit identifiziert.

„Kroker’s Look @ IT“ veröffentlicht die Ergebnisse der Untersuchung heute exklusiv vorab.

Die wichtigsten Befunde der Studie:

  • Die Zahl der Analysen rund um Ransomware-Fälle stieg von 2017 bis 2019 um 860 Prozent.
  • Die Vorfälle betrafen Organisationenweltweit in fast allen Branchen, darunter Finanzwesen, Chemie, Rechtswesen, … … weiterlesen

Nicht einmal jedes zweite Unternehmen war vor Corona bereit für die digitale Zusammenarbeit

Wettbewerbsfaktor digitale Zusammenarbeit: Mitarbeiter, die häufig Social-Collaboration-Tools nutzen, arbeiten fast 40 Prozent effizienter.

Dass die Corona-Panedemie ein regelrechten Crashtest für die deutschen Unternehmen und ihre IT-Infrastruktur ist, habe ich kürzlich schon an dieser Stelle kommentiert. So legt die Krise schonungslos alle Versäumnisse bei der Digitalisierung offen, schließlich sind Firmen zu Dingen wie Telearbeit und Videokonferenzen nun regelrecht gewzungen.

Nun lässt sich all dies auch mit Zahlen belegen: So ist aktuell nicht einmal jedes zweite Unternehmen in Deutschland für die digitale Zusammenarbeit vorbereitet. Nur bei 45 Prozent von ihnen sind Collaborations-Tools bereits eingeführt oder entsprechende Projekte schon vor der Corona-Krise angelaufen.

Das ist der zentrale Befund der „Deutsche Social Collaboration Studie“, welche die Unternehmensberatung Campana & Schott aus Frankfurt und der Fachbereich Wirtschaftsinformatik der Technischen Universität Darmstadt zum fünften Mal erhoben haben. „Kroker’s Look @ IT“ veröffentlicht die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

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Das neue Zeitalter der Hyperkonnektivität: Die Zukunft der 5G-Netzwerktechnologie

Der neue Mobilfunkstandard 5G markiert den Sprung in ein neues Zeitalter der Hyperkonnektivität und eröffnet in vielen Bereichen neue Geschäftsfelder.

Aktuell wird die fünfte Generation der Mobilfunktechnologie 5G vor allem unter dem Gesichtspunkt Geschwindigkeitssteigerung im mobilen Internet und vielleicht noch einer insgesamt besseren Netzabdeckung in Deutschland diskutiert.

Tatsächlich markiert 5G den Sprung in ein völlig neues Zeitalter der Hyperkonnektivität und eröffnet neue Geschäftsfelder. Der italienische IT-Berater und Systemintegrator Reply mit Hauptsitz in Turin hat in einer Studie die Entwicklung der drahtlosen Mobilfunktechnologie und ihre wichtigsten Anwendungsbereiche näher beleuchtet.

„Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Neben der verbesserten Verbindung zwischen Milliarden von Menschen und Dingen verspricht 5G, das Potenzial von Technologiefeldern wie Künstliche Intelligenz oder Extended Reality zu entfesseln. 5G wird in den … … weiterlesen

Krokers RAM: Der Abgang von Jennifer Morgan ist ein enormer Imageschaden für SAP!

Mein Rant am Morgen: Der Rücktritt der amerikanischen Co-Chefin versetzt den Bemühungen des Software-Konzerns aus Walldorf für mehr Diversität und Geschlechtergerechtigkeit einen gehörigen Rückschlag.

Der überraschende Rücktritt von Jennifer Morgan als Co-Chefin von SAP in der Nacht zum Dienstag hat regelrechte Schockwellen in und um Walldorf gesendet: Schließlich ist es gerade mal sechs Monate her, dass Morgan gemeinsam mit Christian Klein zum neuen Führungsduo des deutschen Softwarekonzerns berufen wurde.

Die damaligen SAP-Co-Chefs Klein & Morgan im Januar in Walldorf

Wie mein Kollege Matthias Hohensee und ich in großen Story in der aktuellen WiWo näher beleuchtet haben, gab es einen wachsenden Dissens in der SAP-Spitze um die künftige Strategie, vor allem bei der … … weiterlesen

Amazon erobert in zweiter Jahreshälfte 2019 fast 46 Prozent des Online-Handels in Deutschland

Amazon boomt auch schon vor Corona-Zeiten: Während der Gesamtmarkt in Deutschland im zweiten Halbjahr 2019 um ein Zehntel wächst, legt der US-Gigant um mehr als ein Drittel zu – und baut seine Dominanz weiter aus.

Wenn es ein Unternehmen gibt, dass von der Coronakrise profitiert – während alle anderen Firmen weitgehend leider, ist es Amazon: Der amerikanische Internet-Gigant eilt dank geschlossener Geschäfte und dadurch boomenden Online-Einkäufen rund um den Globus von Erfolg zu Erfolg.

Wie sehr, das lässt sich jenseits von Quartalszahlen an folgenden Wasserstandsmeldungen ablesen: Mitte März schrieb Amazon 100.000 neue Stellen allein in den USA aus;  einen Monat kündigt der Riese an, weitere 75.000 neue Mitarbeiter einstellen zu wollen.

Wie sehr der Konzern auch davor schon … … weiterlesen

Dark Data: Unternehmen kennen bei der Hälfte ihrer Daten weder Inhalt noch Wert

Hält der Trend zum sinnlosen Archivieren von Daten an, werden allein in diesem Jahr 5,8 Millionen Tonnen CO2 unnötig in die Atmosphäre gepumpt.

Die Digitalisierung will einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Zugleich werden immer größere Mengen sinnloser Daten gehortet, wodurch wertvolle Speicherressourcen und Energie gebunden und infolgedessen CO2-Emissionen verursacht werden.

Denn die Unternehmen weltweit produzieren im großen Stil Datenmüll: So kennen Unternehmen im Schnitt bei der Hälfte ihrer Daten weder den Inhalt noch den Wert (52 Prozent). Hält der Trend zum sinnlosen Archivieren an, werden allein in diesem Jahr 5,8 Millionen Tonnen CO2 unnötig in die Atmosphäre gepumpt.

Das sind die zentralen Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Studie des amerikanischen Spezialisten für Daten-Lösungen Veritas Technologies. Problem Dark Data: Viel wurde bereits über die Kosten dunkler Daten … … weiterlesen

Cybersicherheit: Die wichtigsten Zahlen & Fakten zu Datenschutz-Verletzungen 2020

Cyberattacken und Datenklau gab’s auch vor dem Corona-Virus – die aktuelle Krise zeigt die Lücken vieler Firmen und Privatuser aber umso deutlicher.

Nicht erst seit der Corona-Pandemie mit ihren ganz speziellen Cybersicherheitsbedrohungen wie etwa spezielle Corona-Domains zum Datenabgreifen oder den lückengeplagten Zoom-Videokonferenzen sind Datenschutzverletzungen eines der wichtigsten Themen für Unternehmen wie Endnutzer gleichermaßen.

Dabei sind Datenverstöße beileibe kein neues Phänomen: Bereits 1984 wurde das Kreditinformationsunternehmen TRW (heute Experian) gehackt und 90 Millionen Datensätze gestohlen, zwei Jahre später wurden 16 Millionen Datensätze von Revenue Canada entwendet.

Und auch der wohl umfangreichste Insider-Angriff der Geschichte nahm bereits Mitte der siebziger Jahre seinen Anfang: Zwischen 1976 und 2006 – also stattliche 30 Jahre lang – stahl der Boeing-Mitarbeiter Greg Chung… weiterlesen

Fast die Hälfte der IT-Entscheider in Deutschland wollen ihre Daten nicht in US-Clouds speichern

Neun von zehn deutschen Entscheidern sehen Deutschland als ihren bevorzugten Ort, um kritische Unternehmensdaten in der Cloud zu speichern.

Das Thema Cloud Computing nimmt auch in Deutschland immer mehr Fahrt auf. Allerdings fürchten die hiesigen Unternehmen weiterhin den Missbrauch ihrer Daten in der Internet-Wolke – vor allem abhängig vom Speicherort.

So haben fast die Hälfte der IT-Entscheider in deutschen Firmen große Bedenken, ihre Unternehmensdaten in Cloud-Rechenzentren in den USA zu speichern (44 Prozent). Das ist das zentrale Ergebnis einer Befragung des Meinungsforschers Censuswide im Auftrag des deutschen Internet-Anbieters Ionos. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse der Studie heute exklusiv vorab.

Als Hauptgrund dafür nennen zwei Drittel derjenigen, die US Cloud-Angebote ablehnen, Bedenken bezüglich des amerikanischen Datenschutzniveaus (67 Prozent). Hinzu kommt für etwas mehr als die … … weiterlesen

Krokers RAM: Die Coronakrise trennt bei den Unternehmen die Spreu vom Weizen!

Mein Rant am Morgen: Die Corona-Krise fungiert als Crash-Test für die deutsche Wirtschaft: Gut vorbereitete Unternehmen – also vor allem jene, die bereits in ihrer Digitalisierung weit fortgeschritten sind – werden letztlich gestärkt aus ihm hervorgehen.

Es ist bei der Corona-Pandemie im Prinzip wie in jeder Krise: Von Umsatzeinbrüchen und steigendem Druck auf die Kosten durch den wirtschaftlichen Shut-down sind erst einmal alle Unternehmen mehr oder weniger gleichermaßen betroffen.

Der Unterschied zeigt sich daran, wie schnell es Firmen gelingt, sich auf die verändernde Umstände anzupassen – das gilt auf die Kosten genauso wie auf neue Vertriebswege, neue Märkte bis hin zu komplett neuen Produkten.

So viel ist bereits jetzt klar: Firmen, die ihre Agilität durch digitale Transformation, durch die Automatisierung von Prozessen und durch das Ausschöpfen … … weiterlesen

Digitale Transformation: 6 von 10 Unternehmen treiben Prozessautomatisierung voran

Digitalisierung und Prozessverbesserungen sind nur zwei in einer ganzen Reihe von Maßnahmen, mit denen die Firmen ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern wollen – ein Ziel, das in der Corona-Krise noch wichtiger wird.

Die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit durch mehr Effizienz ist ein Dauerthema für Unternehmen. Allerdings verstärkt sich der Druck aktuell durch die weltweite Corona-Pandemie noch weiter. So werden für viele Firmen in der aktuellen Lage Effizienzgewinne in Form von Einsparungen und Optimierungen entlang der Wertschöpfungskette noch wichtiger, um die Auswirkungen der Krise zu meistern.

Allerdings erkennt die Mehrheit der Firmen in Deutschland in der eigenen Organisation noch erhebliche Effizienzdefizite: Jedes zweite setzt auf mehr Automatisierung und bessere Produktqualität, um diese Lücken zu schließen. Zudem treiben sechs von zehn Unternehmen Digitalisierungsprojekte mit den größten Quick-Win-Aussichten sowie die Automatisierung von Prozessen voran. Das ist das zentrale Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung Sopra Steria und des FAZ-Instituts.

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Die Geschichte der Datenspeicherung: Von der Lochkarte über die Floppy bis zur Cloud

Ein heutiges Smartphone speichert das Äquivalent von 400 Millionen Lochkarten, wie sie Großrechner in den fünfziger Jahren verwendet haben.

Eines der Felder, in dem die gigantischen Entwicklungsschübe der IT-Industrie insgesamt mit am besten ablesbar sind, ist die Geschichte der Datenspeicherung. Zumal auch fast jeder Normalanwender damit in Berührung kommt, sei es am heimischen PC, sei es am privaten Smartphone.

Wie gigantisch die Sprünge tatsächlich sind, zeigt ein simpler Vergleich: Noch in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden die Daten – genauer: die Programme – bei den damals gängigen Großrechnern typischerweise auf Lochkarten gespeichert. Dabei hatte eine Karte eine Kapazität von 80 Bits.

Ein handelsübliches Smartphone, das die meisten von uns täglich in der Tasche mit sich herumtragen, kann dagegen das Äquivalent von 400 Millionen solcher … … weiterlesen

6 von 10 Deutschen nutzen ein und dasselbe Passwort für verschiedene Dienste

Trotz Verbesserungen durch die Verwendung von Sonderzeichen oder Zahlen ist die Zahl der Passwortsünder in Deutschland weiterhin alarmierend hoch.

Das Thema Passwörter und Passwort-Sicherheit ist ein regelmäßiges Thema hier bei mir im Blog. Immerhin sind schlechte oder mangelhafte Passwörter immer noch für 80 Prozent aller Datenschutzverletzungen verantwortlich.

Noch schlechter war es lange Zeit um die Sicherheitsvorkehrungen im privaten Umfeld bestellt: Schließlich zeigen immer wieder Umfragen, dass die schlichte Zahlenfolge „123456“ zu den beliebtesten Passwörtern zählt, wie hier bereits 2014 beleuchtet.

Immerhin scheinen diese trüben Zeiten doch langsam, aber sicher vorbei zu sein: So setzen aktuell gut drei Viertel aller Deutschen auf Sonderzeichen in ihren Passwörtern (73 Prozent), wie eine aktuelle Studie des deutschen Internet-Portals Web.de zeigt.

Im vergangenen … … weiterlesen

Apropos Zoom, Teams & Co.: Wenn eine Meeting im Büro ähnlich liefe wie eine Videokonferenz

Ein Satire-Video nimmt Skype, Google Hangouts & Co. aufs Korn, indem es deren technischen Unzulänglichkeiten auf eine Konferenz im Büro überträgt – sehr passend auch & gerade in Zeiten von Home Office & Corona.

Dass in Zeiten der Corona-Pandemie wegen der großen Zunahme von Heimarbeit in Deutschland und anderswo aktuell vor allem Videokonferenz-Systeme boomen, habe ich mehrfach hier im Blog beleuchtet.

So keltterte Microsoft Teams binnen einer Woche um 12 Millionen Nutzer auf nunmehr 44 Millionen User am Tag. Rivale Zoom boomte mit einer Verdreifachung seiner Download-Zahlen noch stärker – und avancierte zugleich wegen diverser Sicherheitslücken bereits zum neuen Liebling von Cyberkriminellen.

Dabei haben sich die Amerikaner bereits vor fünf Jahren als regelrecht prophetisch … … weiterlesen

Mehr als zwei Drittel aller Web-Inhalte werden von Nutzern nicht einmal bemerkt

Laut einer Studie besteht inbesondere ein deutlicher Zusammenhang von Seiten-Ladezeit und wahrgenommenen Inhalten.

Seit Jahren boomen Internet-Inhalte – getrieben zum einen durch das rasante Wachstum von sozialen Netzwerken, welche die Verbreitung von Web-Seiten deutlich vereinfacht und beschleunigt haben.

Zum anderen treibt auch die Digitalisierung immer mehr zuvor weitgehend analog vorhandene Dinge ins Netz. Entsprechend wichtig ist es für jedes Unternehmen oder professionellen Gewerbetreibenden, mit seinen Inhalten durchzudringen und in dem Meer von digitalen Informationen sichtbar zu werden.

Allerdings gehen im Schnitt mehr als zwei Drittel aller von bekannten Marken veröffentlichten Web-Inhalte an Verbrauchern unentdeckt vorbei (69 Prozent). Das ist der zentrale Befund einer neue globale Erhebung des Spezialisten für Nutzer-Erfahrung Contentsquare mit Hauptsitz in Paris. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse der Studie heute exklusiv vorab.

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In knapp der Hälfte der deutschen Firmen fehlt Know-how für digitale Transformation

In mehr als einem Drittel aller Unternehmen sind die Mitarbeiter Veränderungen gegenüber skeptisch – mögliche Ursache ist eine mangelhafte Fehlerkultur.

Die digitale Transfomation ist längst auch in Deutschland angekommen. So konnten schon fast die Hälfte der Unternehmen im deutschsprachigen Raum ihre Marktposition verbessern, indem sie die Digitalisierung in ihre Strategie integriert hat. Künftig erwarten durch sie sogar knapp zwei Drittel eine Verbesserung ihrer Marktposition.

Gleichwohl verspüren viele Firmen immer noch Hemmnisse: So zählen für die Unternehmen vor allem die hohe Komplexität der IT-Infrastruktur sowie Datenschutz und Datensicherheit zu den größten Hürden der digitalen Transformation. Das ist das zentrale Ergebnis einer jüngst veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung Campana & Schott aus Frankfurt und der Universität Duisburg-Essen.

Demnach sehen die Befragten den Bereich Datenschutz und Datensicherheit mit 55 Prozent … … weiterlesen

Corona & Zoombombing: 1700 neue Zoom-Domains in 2020 – ein Viertel in letzter Woche

Cyberkriminelle wollen sich den aktuellen Boom bei Videokonferenzen in Zeiten der Corona-Pandemie zunutze machen wollen. Ins Visier ist vor allem Zoom geraten – weil das Tool bereits einige Sicherheitslücken gezeigt hat.

Was ich am Anfang der Corona-Pandemie in Deutschland als Kommentar schrieb, ist schneller als erwartet Wirklichkeit geworden: Der Virus-Ausbruch sorgt dafür, dass viele Firmen beim Home-Office umdenken – und sei es gezwungenermaßen.

Insbesondere die Nachfrage nach Tools für Videokonferenzen ist jüngst regelrecht explodiert: Microsoft Teams kletterte binnen einer Woche um 12 Millionen Nutzer auf nunmehr 44 Millionen User am Tag. Rivale Zoom wuchs noch stärker und hat zwischen dem 22. Februar und dem 22. März einen Sprung seiner Download-Zahlen um den Faktor zwölf auf nunmehr 17,2 Millionen heruntergeladene Apps verzeichnet.

Wenig verwunderlich also, dass sich Cyberkriminelle … … weiterlesen

Krokers RAM: Wegen Corona bläst Xerox feindlichen HP-Kauf ab – gut für alle Beteiligten!

Mein Rant am Morgen: Die Absage der feindlichen Übernahme des Computerkonzerns Hewlett-Packard durch den kleinern Rivalen Xerox ist für die meisten Beteiligten eher Glück im Unglück.

In dieser Woche hat der amerikanische Druckerhersteller Xerox die bereits seit einigen Monaten schwelende feindliche Übernahme des größeren PC-Anbieters Hewlett-Packard (HP) abgeblasen.

Xerox hatte zuletzt 35 Milliarden Dollar für den Computerkonzern geboten. Laut Nachrichtenagentur „Reuters“ sei der Schritt zwar enttäuschend, aber notwendig – da man sich auf die Bewältigung der Corona-Krise kümmern müsse.

Völlig überraschend kommt der Schritt freilich nicht. Bereits im Januar hatte ich an dieser Stelle bezüglich eines beabsichtigten Zusammenschlusses von Xerox und HP geurteilt: Zwei Hinkende ergeben keinen Sprinter – wie auch ein Vergleich mit ähnlichen Deals in der … … weiterlesen

Fast die Hälfte der deutschen Unternehmen ohne Erkenntnisse aus gesammelten Daten

Dabei erkennen fast alle Firmen die Bedeutung von Daten für ihren Geschäftserfolg und haben entsprechende Datenstrategien etabliert.

Die wertvollsten Weltkonzerne wie Google, Microsoft oder Facebook agieren und arbeiten heute datengetrieben. Das zeigt, dass der Umbau zu einer datengetriebenen Organisation heute für alle Unternehmen unverzichtbar ist, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. Allerdings besteht hier in Deutschland großer Nachholbedarf: Fast die Hälfte der Firmen sind nicht in der Lage, geschäftsrelevante Erkenntnisse aus den gesammelten Daten zu ziehen (47 Prozent).

Das ist umso verwunderlicher, weil immerhin bereits acht von zehn Unternehmen die Bedeutung von Daten für ihren Geschäftserfolg erkennen (83 Prozent) und fast alle entsprechende Strategien für den gewinnbringenden Umgang mit Daten etabliert haben (97 Prozent).  Das sind die zentralen Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Studie des Datenbank- und analyseherstellers Exasol aus Nürnberg.

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In eigener Sache: Kein Aprilscherz – 20 Jahre WirtschaftsWoche

Heute vor genau zwei Dekaden war mein allererster Arbeitstag bei der WiWo in Düsseldorf – meine erste Titelstory wurde dann im August 2000 veröffentlicht.

Es ist mir erst viele Jahre später aufgefallen, aber meine Jobpremiere bei der „WirtschaftsWoche“ datiert tatsächlich auf den 1. April 2000. Ein Aprilscherz war das Engagement für mich dennoch nicht, ganz im Gegenteil: Ich hatte, damals 29-jährig, gerade knapp drei Jahre für eine IT-Fachzeitung in Köln geschrieben – und freute mich sehr darüber, künftig für ein renommiertes Magazin wie die WiWo zu arbeiten.

Meine erste Geschichte folgte keine zwei Wochen später: Und zwar über den Kampf von Palm, Handspring & Co. bei den digitalen Organiszern – klingelt’s bei den Namen noch bei irgendwem? Lang ist’s jedenfalls her. Meine allererste WiWo-Geschichte datiert aber bereits auf März 1999, weil ich die neben meiner Fachzeitungs-Tätigkeit „frei“ in Düsseldorf angeboten hatte – über Informationssysteme im … … weiterlesen

Cybercrime: Mobil-Angriffe mit Schadsoftware übertreffen erstmals Desktop-Attacken

Die Rate bei mobilen Angriffen stieg im zweiten Halbjahr 2019 um 56 Prozent, während Desktop-Attacken um 23 Prozent zurückgingen.

Cyberkriminalität wird immer mehr zum gut organisierten und globalen Unterfangen, das von Betrugsnetzwerken angetrieben wird. Während Verbraucher Zugang zu Waren und Dienstleistungen aus der ganzen Welt haben, sind Betrüger in der Lage, gestohlene Identitätsdaten zu nutzen, um entsprechende grenzüberschreitende Betrugsangriffe zu starten. Dieses globale, vernetzte Muster der Cyberkriminalität spiegelt sich auch in der Zunahme der Angriffsrate auf mobile Geräte wider.

So verlegen sich Betrüger zunehmend auf mobile Endgeräte: Von den 19 Milliarden Schadsoftware-Attacken im zweiten Halbjahr 2019 übertrafen die mobilen Angriffe zum ersten Mal ihr Desktop-Pendant – ein Plus im Mobilbereich 56 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das ist der zentrale Befund des jüngsten Cybercrime-Reports, den der Wirtschaftsinformations-Dienst LexisNexis Risk Solutions kürzlich veröffentlicht hat.

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Cybersicherheit: 85 Prozent Plus bei Corona-Domains in letzter Woche – 16.000 seit Januar

In den vergangenen drei Wochen wurden zehnmal mehr Internet-Domains mit Bezug zum Coronavirus registriert als in Januar und Februar zusammen – die Mehrzahl davon mit betrügerischer Absicht.

Beunruhigende Entwicklung auf dem Malware-Markt im Dark-Net: Kriminelle Verkäufer versuchen aktuell, aus der Corona-Pandemie ihren Profit zu schlagen und bieten Malware aller Art besonders günstig an, um sie möglichst weit zu verbreiten. Rabatte, Gutschein-Codes und Sonderangebote, die sich um COVID19 drehen, drücken den Preis der Schadprogramme und machen diese für Hacker äußerst erschwinglich.

Das ist der Befund einer aktuellen Untersuchung von Check Point Research, der Forschungsabteilung des amerikanischen Cybersicherheitsanbieters Check Point. Konkret handelt es sich bei jener Malware unter anderem um Programme, die damit werben, Facebook- oder Google-Chrome-Dienste zu knacken.

Hinzu kommt ein signifikanter Anstieg neuer Domains, deren Namen … … weiterlesen

Krokers RAM: Kein direktes Handy-Tracking gegen die Corona-Pandemie!

Mein Rant am Morgen: Es war naiv zu glauben, man könne einer freiwilligen Weitergabe von anonymisierten Mobilfunkdaten zustimmen, ohne weiterreichende Begehrlichkeiten bei der Politik zu wecken. Daher: Wehret den Anfängen – und verhindert Verwässern des persönlichen Datenschutzes.

Nicht, dass Sie sich wundern, liebe Leserinnen und Leser: Ja, es stimmt: Noch vor Wochenfrist habe ich es an dieser Stelle trotz vorhandener Datenschutzbedenken grundsätzlich begrüßt, dass Mobilfunkanbieter in Deutschland Mobilfunkdaten an deutsche Behörden liefern.

Wichtig, denn das war für meine Einordnung der entscheidende Punkt: Es handelte sich dabei um anonymisierte Bewegungsdaten, um das Funktionieren der Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie zu überprüfen – ein Vorgehen, dem selbst der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber ausdrücklich zugestimmt hat.

Aber – wie es meist so ist mit Bedenken: … … weiterlesen

Trend zum Dauer-Daddeln: Online-Gamer spielen mehr als 4,5 Stunden am Stück

Deutschland liegt beim weltweiten Ranking der Binge Gamer hinter Japan auf dem zweiten Platz – mit knapp über fünf Stunden Spielzeit.

Nicht nur Binge Watching – also das Komaglotzen von Serienmarathons auf Streamingportalen wie Netflix oder Amazon Prime – nimmt in Zeiten der Corona-Krise derart ungeahnte Ausmaße an, dass die EU-Kommission die Anbieter bereits zu Bandbreitenbeschränkungen gedrängt hat, wie Anfang der Woche berichtet.

Auch das Daddel-Pendant Binge Gaming nimmt weltweit zu: Im Schnitt spielen Gamer vier Stunden und 36 Minuten am Stück –  ein Plus von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das ist der zentrale Befund des neuen „State of Online Gaming“ Reports, den der US-Cloud-Spezialist Limelight Networks jetzt veröffentlicht hat.

Gerade bei jungen Spielern hat sich Dauer-Daddeln zum Trend entwickelt: … … weiterlesen

Videokonferenz-Tool Microsoft Teams klettert wegen Corona auf 44 Millionen Nutzer am Tag

Der Software-Gigant aus Redmond hat seinen Rivalen bei Gruppenarbeit und Vdeokonferenzen Slack inzwischen deutlich überholt.

Neben vielen Verlierern der aktuellen Corona-Pandemie gibt es auch einige Krisengewinnler: So profitiert die IT-Industrie insgesamt von der Virenepidemie, weil Unternehmen wie Behörden rund um den Globus gezwungen sind, Teile ihrer Prozesse in kurzer Zeit zu digitalisieren.

Im speziellen wiederum sind es Anbieter von Videokonferenz- und Home-Office-Lösungen, die einen Nachfrageschub verzeichnen. Schließlich haben seit ungefähr Anfang März viele Regierungen vor allem in Europa immer stärkere Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen für die Bevölkerung beschlossen.

Immer mehr Unternehmen reagieren darauf – zumindest abseits der Produktion – indem sie ihre Beschäftigten ins heimische Büro versetzen. Wie stark der Trend ist, zeigen jüngst veröffentlichte Zahlen von Microsoft:

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Die 10 wichtigsten Zahlen zu Twitter im Jahr 2020

Pro Tag verschicken die Twitterati rund um den Erdball eine halbe Milliarde Kurznachrichten, vier von fünf davon vom Smartphone aus – die wichtigsten Fakten inklusive der gestrigen Gewinnwarnung.

Twitter wächst ja insgesamt seit geraumer Zeit nicht mehr – das schlägt sich auch auf viele Einzelaccounts nieder, so man nicht gerade ein Promi ist: Wie bei meinem zehnjährigen Twitter-Jubiläum Mitte vergangenes Jahr dargelegt, stagniere ich seit einer gefühlten Ewigkeit bei um die 27.200 Follower.

Damit nicht genug: Obendrein wurde ich Ende vergangener Woche vermutlich Opfer einer Aufräumaktion des Dienstes bei Fake-Accounts, habe dadurch sogar mehrere hundert Follower verloren und liege nurmehr noch bei gut 26.850 – tja.

Umso sinnvoller scheint es – nicht nur für mich, sondern für alle Nutzer – sich noch … … weiterlesen

Warum Netflix & YouTube die Qualität in Europa reduzieren müssen – in einem Chart

2019 entfiel 61 Prozent des weltweiten Internet-Traffics auf Video-Streaming, ein Fünftel auf Netflix und YouTube. Der Anteil dürfte aktuell noch höher liegen.

Ende vergangener Woche machten zwei Meldungen die Runde, die bei vielen Internet-Nutzern in Europa für Stirnrunzeln sorgten, auch und gerade angesichts der Verwerfungen der aktuellen Corona-Krise.

Zuerst kündigte der US-Video-Streaming-Anbieter Netflix an, die Bandbreite seines Dienstes in Europa drosseln zu wollen, um die Netze nicht zu sehr zu belasten. Insgesamt wollen die Amerikaner so rund rund 25 Prozent ihres Traffic einsparen.

Nur einen Tag später zog Rivale YouTube nach: So will auch die Google-Tochter die Übertragungsqualität ihres Videoportals in Europa drosseln, um dadurch die Belastungen des Netzes in Zeiten verstärkter Heimarbeit, Ausgangssperren und geschlossener Schulen während … … weiterlesen

Krokers RAM: Trotz Bedenken – die Auswertung von Mobilfunkdaten gegen Corona ist richtig!

Mein Rant am Morgen: Telekom, Vodafone & Co. übermitteln zur Bekämpfung der Corona-Pandemie Mobilfunkdaten an Behören. Noch vor wenigen Tagen wäre der Aufschrei darüber groß gewesen. Doch die Auswertung solch anonymer Bewegungsdaten ist folgerichtig – trotz Datenschutzbedenken.  

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen – nach diesem Motto scheinen im Lichte der Corona-Virus-Pandemie derzeit viele in Europa zu verfahren: So sickerte Mitte der Woche aus Österreich durch, dass der lokale Mobilfunker A1 Bewegungsströme von Handynutzern an österreichische Regierung liefert.

Angeblich sollen die Bewegungsdaten dem Krisenstab in dem Nachbarland zeigen, ob die sozialen Kontakte in der Bevölkerung abnimmt oder nicht – sprich: Ob die rigiden Maßnahmen der Bundesregierung in Österreich gegen die neuartige Virusepidemie endlich greifen.

Einen Tag später machen entsprechende Meldungen auch aus Deutschland die Runde. Demnach … … weiterlesen

Unternehmen verlieren durch IT-Ausfälle jährlich zwei Wochen Arbeitszeit je Mitarbeiter

In Summe können IT-Ausfälle ein Unternehmen mit 10.000 Mitarbeitern fast eine halbe Million Dollar kosten – oder rund 25 Millionen Dollar im Jahr.

IT-Probleme und Mängel in der digitalen Arbeitsumgebung können Unternehmen Millionen Dollar durch verlorene Arbeitszeit kosten: Mitarbeiter verlieren bei IT-bezogenen Problemen im Schnitt jedes Mal etwa 28 Minuten; in Deutschland liegt dieser Wert mit 25 Minuten etwas niedriger.

Für ein Unternehmen mit 10.000 Mitarbeitern kann dies Kosten von wöchentlich fast einer halben Million Dollar bedeuten oder jährlich rund 25 Millionen Dollar. Das sind die zentralen Befunde einer jüngst veröffentlichen Studie des US-Softwareanbieters Nexthink, die das amerikanische Marktforschungsinstitut Vanson Bource durchgeführt hat.

Und die Situation ist brisanter, als IT-Führungskräften bewusst ist: Da Mitarbeiter laut der Studie nur wenig mehr als die Hälfte ihrer technischen Probleme … … weiterlesen

Wert digitaler Identitäten: Sozialversicherungs-ID 1 Dollar – Reisepass-Nummer 2000 Dollar

Alles hat einen Preis – auch eine digitale Identität: Er reicht von einem Dollar für eine Sozialversicherungsnummer bis zu 2000 Dollar für eine Reisepass-ID.

Hacker versuchen mit allen Mitteln, persönliche Daten von Usern zu stehlen, um sie gewinnbringend zu verkaufen. Auf der anderen Seite steht der Verbraucher, der nicht immer für Technologie bezahlen will, um sich zu schützen.

Dazwischen liegt durchaus ein enormes Spannungsfeld: Das amerikanische Fernwartungsspezialist LogMeIn hat kürzlich in einer Studie Nutzer danach befragt, was ihre Hauptmotive sind, um neue Technologien auszuprobieren. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Die Daten zeigen, dass die Menschen bei ihrer Technologie dem Spaß den Vorrang vor Sicherheit einräumen: 62 Prozent der Befragten gaben an, dass sie eher bereit sind, neue Anwendungen auszuprobieren, wenn sie … … weiterlesen

Die Datenvolumen in den Unternehmen wachsen von 2016 bis 2019 um den Faktor 9

Aufrund des rasanten Wachstums der Datenmengen kosten Verluste die Firmen inzwischen fast 900.000 Euro im Jahr. 

Die Datenvolumen in den Unternehmen wachsen auch weiter ungebremst – und stellen diese vor immer größere Herausforderungen: So verwalten Firmen heute im Schnitt fast 40 Prozent mehr Daten als noch vor einem Jahr.

Mit diesem rasanten Wachstum gehen neue Herausforderungen einher: So glaubt die große Mehrheit der Unternehmen, dass ihre aktuellen Datensicherheitslösungen ihren zukünftigen Geschäftsanforderungen nicht mehr gerecht werden. Zu diesen Ergebnissen kommt die vierte Auflage seiner Studie Global Data Protection Index, die der amerikanische IT-Konzern Dell Technologies kürzlich veröffentlicht hat.

Demnach verwalteten die Unternehmen im vergangenen Jahr durchschnittlich 13,5 Petabyte (PB) an Daten – und damit fast 40 Prozent mehr als 2018 (9,7 PB). Im Vergleich zu 2016, als … … weiterlesen

Datendiebstahl physikalisch: 28 Milliarden Dollar Verlust durch Kredit- & Geldkarten-Betrug 2018

Der Betrug mit Kredit- und Geldkarten ist die größte physikalische Bedrohung persönlicher Daten überhaupt – die wichtigsten Zahlen & Fakten.

Über Datendiebstahl und -verlust schreibe ich regelmäßig hier im Blog, sei es aufgrund von Hackerangriffen per Phishing und Malware, sei es aufgrund falscher Sicherheitseinstellungen und offener Netzwerke.

Bislang vergleichsweise wenig beachtet ist dagegen das Phänomen des physikalischen Datendiebstahls – völlig zu Unrecht übrigens: Mit Verlusten in Höhe von 28 Milliarden Dollar weltweit ist der Betrug mit Kredit- und Geldkarten die größte physikalische Bedrohung persönlicher Daten überhaupt.

Dabei nutzen Betrüger verschiedene Methoden, um in einem „Man-in-the-Middle„-Angriff auf illegalem Wege an die Kartendaten der zumeist unbedarften Nutzer zu gelangen – und diese danach Abräumen der Konten zu nutzen.

Der älteste bekannteste Weg, um auf physikalischem Wege … … weiterlesen

Krokers RAM: Ein Gutes hat das Corona-Virus – Firmen denken endlich beim Home-Office um!

Mein Rant am Morgen: Trotz aller Lippenbekenntnisse sträuben sich viele Arbeitgeber in Deutschland bisher gegen Neuerungen wie Heimarbeit oder virtuelle Meetings. Das ändert angesichts der laufenden Pandemie gerade – weil die Unternehmen schlicht gezwungen sind umzudenken. 

Über das innovationsfeindliche Klima in Deutschland hatte ich erst in dieser Woche mal wieder geschrieben: Es ist unter anderem geprägt durch Ablehnung von technologischen Trends bei vielen Deutschen, beflügelt vor allem durch weitgehende Unwissenheit zu Trends wie Cloud Computing, Big Data & Co.

Die hiesige Aversion gegenüber neuen Technologien – und damit verbunden neuen Abläufen und Prozessen – zeigt sich aber auch noch auf ganz anderem Felde: So stehen viele Unternehmen beispielsweise dem Thema Home Office immer noch skeptisch bis ablehnend gegenüber.

Und das trotz aller … … weiterlesen

Top-Marken der Generationen: Millenials lieben Playstation, Gen X Apple – Baby Boomer Amazon

Die jeweiligen Top-Marken unterscheiden sich durchaus signifikant – abhängig davon, welches Unternehmen zu welcher Zeit besonders prägend war.

Die beliebtesten Marken der Welt habe ich ja schon öfter hier im Blog präsentiert. Gerade über längere Zeiträume zeigen sie auch recht deutlich, wie sich Konsumgewohnheiten zwischen verschiedenen Industrien ändern.

So liegen aktuell über alle Altersgruppen hinweg drei IT-/Internet-Unternehmen an der Spitze: So sind Amazon, Apple und Google laut der britischen Unternehmensberatung Brand Finance Anfang 2020 die wertvollsten Marken der Welt.

Spannend sind aber neben zeitlichen Veränderungen auch Unterschiede zwischen verschiedenen Altersklassen. Genau das beleuchtet die New Yorker Agentur MBLM in ihrer jährlichen „Brand Intimacy Study“ – also dem Ranking besonders vertrauter Marken.

Interessanter Befund: Die jeweiligen Top-Marken unterscheiden sich … … weiterlesen

Deutsche kennen neue Technologien im Schnitt zu 70 Prozent nicht einmal dem Namen nach

Selbst von den Deutschen, die ein paar Digital-Technologien dem Namen nach kennen, hat weniger als die Hälfte eine grobe Ahnung, wie diese funktionieren.

Immer wieder wird Deutschland ein innovationsfeindliches Klima attestiert, in dem neue Technologien mit Argwohn betrachtet oder abgelehnt werden. Dass es hierzulande mit Technikbegeisterung tatsächlich nicht sehr weit her ist, zeigt jetzt eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Münchner Kommunikationsagentur Maisberger.

„Kroker’s Look @ IT“ veröffentlicht die Ergebnisse der Befragung heute exklusiv vorab. Eines der überraschenden – und zugleich auch bezeichnenden – Ergebnisse: Neue Technologien sind in der deutschen Bevölkerung im Schnitt zu 70 Prozent nicht einmal dem Namen nach bekannt.

IoT? Big Data? Augmented Reality? Wer glaubt, die Deutschen seien hier am Puls der Zeit, täuscht sich gewaltig! Bitcoin und … … weiterlesen

Die dunkle Seite der Wolke: Fast die Hälfte aller Cyberbedrohungen sind Cloud-basiert

Cyberkriminelle nutzen vermehrt die Cloud, um sich unauffällig Zugriff zu verschaffen, ihre Erfolgsquote zu erhöhen und ihrer Entdeckung zu entgehen.

Je mehr sich die Cloud-Nutzung in den Unternehmen ausbreitet, desto größer wird auch das Risiko entsprechender Angriffe. Was fast wie ein banaler Befund klingt, belegen jetzt auch quantitativ erste Studien.

So stammt inzwischen fast die Hälfte aller bösartigen Bedrohungen aus der Cloud (44 Prozent). Offensichtlich nutzen Cyberkriminelle vermehrt die Cloud als eine effektive Methode, um unerkannt zu bleiben. Das ist der zentrale Befund einer Auswertung von Millionen Nutzerdaten weltweit, die der amerikanische Cloud-Security-Spezialist Netskope aus Santa Clara/Kalifornien durchgeführt hat.

„Kroker’s Look @ IT“ veröffentlicht die Ergebnisse aus dem neuen „Cloud and Threat Report“  heute exklusiv vorab.

Demnach ist inzwischen die überwältigende Mehrheit aller Unternehmensanwender in der … … weiterlesen

Die meistverkauften Spielkonsolen aller Zeiten: PS2 vor PS4 und Playstation

Der japanische Unterhaltungselektronikriese Sony lässt keinen seiner Konkurrenten aufs Treppchen. Erzrivale Microsoft kommt erst auf Rang 6.

Mitte der vergangenen Woche hat sie ihren 20. Geburtstag gefeiert: Die Rede ist von der Playstation 2, die am 4. März 2000 in Japan auf den Markt kam. In Europa ließ sich Sony übrigens noch ein halbes Jahr Zeit: In Deutschland kam die schwarze Flunder im November 2000 in die Läden – siehe hier meine damalige WiWo-Analyse bei Tumblr.

Die Launch sollte Sonys erfolgreichste Daddelkiste überhaupt markieren, wie sich heute im Rückblick zeigt: Denn mit 155 Millionen verkauften Geräten ist die PS2 die meistverkaufte Spielkonsole aller Zeiten – lässt man tragbare Minikonsolen wie etwa den Game Boy außer acht.

Mit großem … … weiterlesen

Krokers RAM: Das Corona-Virus zeigt – die IT-Industrie muss ihre Lieferketten neu denken!

Mein Rant am Morgen: Die drohende Pandemie mit dem Corona-Virus offenbart die Achillesferse der globalen IT-Industrie – die starke Ausrichtung vieler Lieferketten auf China. Alternative Optionen für Fertigung und Beschaffung können das Risiko eines Produktionsausfalls verringern.

Im Finanzwesen bezeichnet Klumpenrisiko die Häufung von Ausfallrisiken in einer bestimmten Anlageklasse; in der Betriebswirtschaft meint dies das Risiko, wenn etwa ein Zulieferer nur von einem oder wenigen großen Auftraggebern abhängig ist.

Die derzeit drohende Pandemie mit dem Corona-Virus zeigt: Ein vergleichbares Klumpenrisiko existiert auch in der Logistik. Grund ist, dass viele Unternehmen gerade in der IT-Industrie ihre Lieferketten sehr stark auf China ausgerichtet haben, wo Corona mutmaßlich seinen Ursprung hat.

Aus diesem Grund ist China beispielsweise für Apple eine regelrechte offene Flanke, während Samsung vergleichsweise weniger stark betroffen ist, … … weiterlesen

Elon Musk, Larry Ellison, Sheryl Sandberg & Co.: Die Geheimnisse wichtiger Tech-Milliardäre

Was man von Galionsfiguren aus dem Silicon Valley wie etwa LinkedIn-Gründer Reid Hoffman oder Dropbox-CEO Drew Houston lernen kann.

Fast jeder kennt Tech-Ikonen wie Steve Jobs oder Bill Gates, die ihre jeweiligen Babys Apple und Microsoft von der Picke auf begleitet – und letztlich mit der ihnen eigenen Beharrlichkeit bis zur globalen Dominanz gebracht haben.

Über das Vermächtnis von Jobs habe ich mit meinem Kollegen Matthias Hohensee nach seinem Tode im Oktober 2011 sogar eine „WirtschaftsWoche“-Titelsgeschichte geschrieben. Darin analysieren wir, was Unternehmer von so einer Galionsfigur lernen können, was sie nachahmen – und wovon lieber die Finger lassen sollten.

Quelle: WirtschaftsWoche 41/2011

Ähnliche Erkenntnisse liefert auch ein … … weiterlesen

Zwei Drittel der KI-Abstinenzler wissen nicht, wie sie sich dem Thema nähern sollen

Wie Unternehmen, die bereits über KI-Initiativen verfügen, den bisherigen KI-Abstinenzlern als Vorbild dienen können.

Heute gibt’s die dritte und letzte Auswertung des aktuellen „Digitalisierungsmonitors 2020“ der Unternehmensberatung Bearing Point, für die 600 Unternehmensvertreter im deutschsprachigen Raum befragt wurden. „Kroker’s Look @ IT“ veröffentlicht auch die heutigen Ergebnisse exklusiv vorab.

Im ersten Teil ging’s um Richtlinien zu künstlicher Intelligenz (KI): Demnach halten sechs von zehn Managern eine ethische Auseinandersetzung mit KI für wichtig. Der zweite Teil drehte sich um die Haupttreiber von KI, die für ebenfalls je sechs von zehn Entscheidern in Effizienzsteigerungen sowie Prozessverbesserungen bestehen.

Dies zeigt: KI ist für Unternehmen spannend und vielversprechend. Doch wo und wie fängt man damit an? Genau das ist auch das Problem … … weiterlesen

Deutscher Einzelhandel: Hälfte des Umsatzes mit Karte – aber drei Viertel der Einkäufe in bar

Acht von zehn Deutschen wollen auch künftig Kleineinkäufe wie beim Bäcker oder Kiosk bar begleichen – und zwar quer durch alle Altersgruppen.

Die Liebe der Deutschen zum Bargeld ist geradezu sprichwörtlich – doch selbst zwischen Rhein und Oder wandelt sich das Zahlverhalten. So werden auch in Deutschland neue Bezahlverfahren immer häufiger genutzt. Gleichwohl bleibt Bargeld als konstantes Zahlungsmittel erhalten – bei Jüngeren wie Älteren wohlgemerkt.

Das zeigen mehrere jährlich durchgeführte Befragungen und Studien zum Bezahlverhalten in Deutschland, die das Hamburger Datenportal Statista im Auftrag des Cash-Management-Anbieters Glory unter der Überschrift „Wie bezahlen die Deutschen am liebsten“ zusammengefasst hat.

Die Studien legen einen regelrechten Zwiespalt der Deutschen offen: Zwar haben Kartenzahlungen beim Umsatz inzwischen (fast) mit Bargeld gleichgezogen (48,6 Prozent). Gleichwohl haben Münzen und Scheine mit drei … … weiterlesen

Musikindustrie wächst 2019 auch in Deutschland wieder – beflügelt vom Streaming

Auf Spotify, Apple Music & Co. entfallen 2019 mit 55 Prozent erstmals deutlich mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes im deutschen Musikmarkt.

Die Musikindustrie ist aus mehrerlei Gründen ein gutes Beispiel, um die Auswirkungen der digitalen Transformation – ja gar der tiefgreifenden Dispruption – beispielhaft auf eine einzelne Branche durchzuexerzieren.

Zum einen war sie die – neben klassischen Medien – als erste Industrie vom kompletten Wandel aller Geschäftsmodelle betroffen, nämlich dem Übergang weg von einstmals boomenden physikalischen CDs über digitale Downloads bis hin zu Streaming á la Spotify & Co.

Zum anderen macht sie ebenso exemplarisch den Rückstands Deutschlands im Vergleich zum US-Markt deutlich: Laut aktuellen Zahlen des Bundesverbands Musikindustrie ist der Gesamtmarkt in Deutschland 2019 um vergleichsweise satte 8,2 Prozent auf … … weiterlesen