Eine E-Mail von der eigenen Geschäftsadresse wirkt vertrauenswürdig. Genau das nutzen Cyberkriminelle aus. Sie fälschen Absenderadressen, geben sich als Geschäftsführung aus oder versenden vermeintliche Zahlungsaufforderungen im Namen eines Unternehmens.
Für Empfänger ist eine solche Nachricht oft nur schwer von einer echten E-Mail zu unterscheiden. Das Problem betrifft nicht ausschließlich große Konzerne. Auch mittelständische Unternehmen, Agenturen, Handwerksbetriebe und kleinere Organisationen können Ziel von E-Mail-Spoofing werden.
Gleichzeitig versenden Unternehmen ihre Nachrichten längst nicht mehr nur über Outlook oder Microsoft 365. Rechnungen kommen aus der Buchhaltungssoftware, Kontaktformulare verschicken automatische Bestätigungen und Newsletter werden über externe Marketingplattformen versendet. Hinzu kommen CRM-Systeme, Ticketsysteme, Onlineshops und Anwendungen für den Kundenservice.
Damit stellt sich eine wichtige Frage: Welche Systeme dürfen tatsächlich E-Mails unter Ihrer Unternehmensdomain versenden – und wie lässt sich das zuverlässig überprüfen?
Hier setzt DMARC an. Die Abkürzung steht für Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance. Der Standard verbindet die … … weiterlesen →