»Im Fokus stehen darüber hinaus (…) Open-Source-Ansätze«
Technologische Souveränität ist ein Schlagwort unserer Zeit. Das Forschungsministerium hat dafür ein Papier herausgegeben, ignoriert aber zentrale Themen
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Technologische Souveränität ist ein Schlagwort unserer Zeit. Das Forschungsministerium hat dafür ein Papier herausgegeben, ignoriert aber zentrale Themen
Mozilla zündet eine weitere Stufe im Projekt Fission zur Verbesserung der Isolierung von Webseiten gegeneinander. Damit sollen Angriffe per UXSS, Meltdown und Spectre verhindert werden.
TUXEDO stellt mit dem InfinityBook Pro 14 Gen6 ein sehr portables Ultrabook der Business-Klasse mit 16:10 Display vor. Alternativ kann ein 3-k Omnia-Display bestellt werden.
Das IRC-Netzwerk Freenode scheint am Streit um die Kontrolle zwischen dem Besitzer und den ehrenamtlichen Betreibern zu zerbrechen.
GeckoLinux will den Einstieg in die Welt von openSUSE vereinfachen. Die neue Rolling-Ausgabe basiert auf einem Snapshot von Tumbleweed und setzt auf Btrfs als Standard-Dateisystem.
Kann man mit freier Software Geld verdienen? Es gibt eine ganze Reihe an Unternehmen, die das machen. Zu ihnen gehört auch der Konzern SUSE, der beispielsweise hinter der Distribution openSUSE steht. Ab Mittwoch ist das Nürnberger Unternehmen mit fast 2000 Mitarbeitern an der Börse gelistet.
Preise und Verfügbarkeit für den im Februar vorgestellten modularen und nachhaltigen Laptop des USA-Start-ups Framework sind jetzt bekannt und die Vorbestellung hat begonnen.
CUPS war in der Schwebe, seit Entwickler Michael Sweet 2019 den Konzern verließ. Mittlerweile ist ein im letzten Jahr erstellter Fork zum offiziellen Upstream geworden.
Seit einigen Jahren machen neue distributionsunabhängige Paketformate wie Flatpak, Snap und AppImage den althergebrachten Paketmanagern Konkurrenz. Während Flatpak aus der
Die Muse Group rudert zurück und nimmt Telemetrie bei Audacity vorerst vom Tisch. Der Erkenntnisgewinn ist hoffentlich, dass man die Community nicht umgehen kann.
Der Report für Mai über die Aktivitäten von Pine64 zeigt, dass Pine64 gut vorausgeplant hat und bisher nicht von der Teile-Knappheit der Elektronikbranche betroffen ist.
Die Macht der Community wurde in Woche 19 demonstriert. Die Telemetrie für Audacity ist vom Tisch. Ein Interview über PipeWire und warum Flutter nichts in Linux zu suchen hat, sind weitere Themen.
Mozilla verschiebt weitere Versionen von Firefox nach hinten. Der anzunehmende Grund ist das neue Proton-Design, dass mit Firefox 89 ausgeliefert werden soll.
Auf der AlpineConf 2021 wurde in einem Vortrag die für Poweruser gedachte mobile Oberfläche Sxmo vorgestellt. Die Entwickler nutzen dafür modifizierte Tools des Projekts suckless.org.
Sailfish OS 4.1 bringt neben vielen Bugfixes unter anderem einen Audio-Recorder als Standard-App und hebt die Unterstützung für Android-Apps auf das Level von Android 10
KDE Plasma 5.22 Beta steht zum Testen bereit. Die Entwickler konzentrierten sich bei der neuen Version auf Stabilität und Benutzerfreundlichkeit.
Das Guix-Projekt legt Version 1.3.0 mit erweitertem Befehlssatz vor. Es wurden sowohl der Paketmanager als auch die darauf aufbauende Distribution aktualisiert.
Bodhi Linux 6.0 ist eine minimalistische Distribution auf Ubuntu-Basis, was man ihr aber nicht anmerkt, denn Bodhi verfüg über den hauseigenen Desktop Moksha.
Der Linux App Summit hat zum Ziel, Synergieeffekte bei der App-Entwicklung der großen Desktop-Umgebungen zu nutzen, um das Ökosystem von Linux-Applikationen weiter auszubauen.
WordPress integriert CC Search, die Bildersuchmaschine von Creative Commons mit Zugriff auf mehr als 500 Millionen Bildern mit der freien CC0-Lizenz.
Armbian 21.05 basiert auf Linux 5.11 und Debian und unterstützt über 130 Einplatinen-Computer, Linux-Phones, eingebettete Geräte sowie die Notebooks Pinebook64 und Pinebook Pro.
YunoHost ist eine Server-Distribution, die das Selbsthosten vieler Dienste vereinfacht. Gerade ist YunoHost 4.2 erschienen, dass die Distribution fit für die Zukunft macht
Der Passwortmanager KeePass Password Safe verwendet in Version 2.48 das Dateiformat KBDX 4.1, das einige neue Funktionen mitbringt.
Mit Linux 5.13-rc1 ist der erste von insgesamt 7 oder 8 Release-Kandidaten des nächsten Kernels erschienen. Gleichzeitig schloss sich das 2-wöchige Fenster für Einreichungen.
Woche 18 liegt hinter uns. Eine gute Woche, wie ich finde. Die Pandemie schwächt sich ab und es gibt drei Tage Sommer, bevor die Eisheiligen den kurzen Ausflug vorerst wieder beenden.
Am 15. Mai findet europaweit der Linux Presentation Day 2021.1 statt. »Linux am Dienstag« aus Braunschweig wird dieses Jahr am LPD erstmals mit einem eigenen Programm teilnehmen.
Das Librem 5 steht unter keinem guten Stern. Die Produktion muss bis Oktober eingestellt werden, der Preis wird steigen. Positives gibt es an der Software-Front.
Audacity soll Telemetrie erhalten und die Daten sollen per Google Analytics erhoben werden. Die Bedenken gegenüber den neuen Besitzern bewahrheiten sich.
Eine Dockingstation für das Notebook kann ein echter Segen sein. Leider funktionieren viele nicht unter Linux. Bei dem TUXEDO Office Hub sieht das anders aus.
Mozilla stellte 2020 den beliebten File-Sharing-Dienst Firefox Send ein.als vielversprechender Nachfolger stellte sich jetzt Wormhole vor.
Ubuntu Touch OTA-17 zeigt sich eher verhalten, was Neuerungen angeht. Grund dafür sind die im Hintergrund laufenden Arbeiten der Portierung auf Ubuntu 20.04.
Apache OpenOffice hat Version 4.1.10 veröffentlicht und behebt neben einem Bugfix damit eine Sicherheitslücke moderater Schwere.
Das TUXEDO InfinityBook S 15 Gen 6 stellt sich einem Test mit dem aus gleichem Hause stammenden Aura 15. Wer wird als Sieger auf dem Podest stehen?
Mit der kürzlich erfolgten Integration der Benutzeroberfläche von AsteroidOS in das Repository von postmarketOS auf GitLab eröffnen sich neue Möglichkeiten für die vor rund zwei Jahren gestartete mobile Distribution. In Zusammenarbeit mit dem Asteroid-Team konnte postmarketOS-Entwickler Bart Ribbers damit die Reichweite von postmarketOS um eine freie Oberfläche für Smartwatches erweitern.
RISC-V International, ehemals RISC-V Foundation, kündigt an, bis Juni 2022 mehr als 1.000 RISC-V Entwicklerboards zu verschenken, die mit bis zu 16 GByte RAM ausgestattet sind, wie Hackster.io berichtet. Interessierte Personen – die Stiftung spricht primär Hochschulen, aber auch Privatpersonen an – müssen Mitglied bei RISC-V International werden und einen Antrag auf eines der Boards stellen.
GPL Der freie Audioeditor und -rekorder Audacity wurde letzte Woche von der Muse Group übernommen und soll dort in bester Open-Source-Manier weiterentwickelt werden. Das geht aus einem YouTube des Vorstandsvorsitzenden der frisch gegründeten Muse Group, Eugeny Naidenov hervor. Zur Muse Group gehören auch das Notensatzprogramm MuseScore, die Gitarristen-Community Ultimate Guitar…
luigi bisaccia on Unsplash Mozilla führt einen VPN-Dienst ein. Keine gute Sache, findet der Autor. Die Sehnsucht nach einem Open-Source-Champion ist durchaus vorhanden. Ein Unternehmen oder eine Stiftung, die »Internet für Menschen, nicht für Profit« macht. Allzu oft liegen da die Hoffnungen auf Mozilla, der Organisation hinter Firefox mit eben diesem Slogan. Diese Hoffnungen werden allerdings…
Woche 17 liegt hinter uns und hat die Arbeitnehmer um einen Feiertag betrogen. Dafür knickt endlich die Pandemie leicht ein. Nicht eingeknickt ist dagegen Greg Kroah-Hartman in seiner recht schroffen Antwort an die Studenten der Universität von Minnesota, die vorsätzlich fehlerhafte Patches, die teilweise auch eine Sicherheitsgefährdung darstellten, an die Kernel-Mailingliste schickten…
Rocky Linux Wenige Tage nachdem AlmaLinux, Mitanwärter auf die CentOS-Nachfolge, sein Support-Konzept vorgestellt hat, gibt die Rocky Enterprise Software Foundation (RESF) als weiterer Aspirant die erste Veröffentlichung von Rocky Linux frei. Das ist ein Projekt, dass CentOS-Initiator Gregory Kurtzer ins Leben rief, nachdem Red Hat im Dezember das baldige Ende von CentOs in seiner jetzigen Form…
Folge 10 des GnuLinuxNews-Podcasts (GLN ) erschien am 1. Mai, aufgenommen wurde sie am 29. April 2021. In dieser Folge sprechen Nils, Lioh, Ralf ich über doas als Ersatz für sudo, diverse Aspekte von Musik, wir sprechen über Alternativen im Bereich Enterprise Linux, stellen die Anwendung Mumble vor und präsentieren ein Interview mit Christoph Cronimund zur Suchmaschine Trooia.
Bild: Fedora
In den nächsten Monaten und Jahren wird unter Linux PipeWire, das neue Low-Level-Multimedia-Framework bei Audio und Video das Ruder übernehmen. Es soll Aufnahme und Wiedergabe sowohl von Audio als auch von Video mit minimaler Latenz und Unterstützung für PulseAudio-, JACK-, ALSA- und GStreamer-basierte Anwendungen bieten. Gerade hat Fedora 34 offiziell den Anfang gemacht und PipeWire als Standard bei Audio gesetzt. In einigen Bereichen wie Screen-Sharing und Remote Desktop unter Wayland war das bereits vorher der Fall.
Ich habe PipeWire in Debian Sid (siduction) seit geraumer Zeit die Kontrolle übergeben und für meine Anwendungsszenarien funktioniert das recht gut. Unter Ubuntu habe ich einen kurzen Test mit ebenfalls zufriedenstellendem Ergebnis durchgeführt. Dabei starte ich in siduction KDE Plasma üblicherweise in eine Wayland-Sitzung, aber es funktioniert genauso gut unter X.org.
QEMU Maskottchen | Quelle: QEMU | Urheber: Benoît Canet | Lizenz: CC BY 3.0
QEMU steht für Quick Emulator und ist eine freie Virtualisierungssoftware, die die gesamte Hardware eines Computers emuliert und im Zusammenspiel mit der seit Linux 2.6.0 im Kernel implementierten Virtualisierungstechnik KVM fast native Geschwindigkeit erreicht. Ein weiterer Vorteil ist, dass keine Gasterweiterungen nötig sind.
Die gerade erschienene neue Hauptversion QEMU 6.0 bietet eine Menge an neuen Funktionen, die sich als technische Studie zum Teil noch im experimentellen Stadium befinden. Das neue Release vereint mehr als 3.300 Commits von 268 Beitragenden.
Qemu 6.0 kann mit Link-Time Optimization (LTO) gebaut werden und unterstützt darüber hinaus LLVM Control-Flow Integrity (CFI). LTO ist eine Programmoptimierung, die von einem Compiler zur Link-Zeit an einem Programm durchgeführt wird, um die Geschwindigkeit zu verbessern. CFI sorgt dafür, dass Programme … … weiterlesen
Quelle: BigBlueButton
Die neue Version bringt eine lange Liste von Neuerungen mit, die derzeit der Ankündigung der Version 2.3-dev entnommen werden können und in die drei Kategorien Usability, Engegement und Performance unterteilt sind.(Release Notes für 2.3.0 liegen noch nicht vor) Los geht es mit einem neuen Player für Aufnahmen. Der in HTML5 neu geschriebenen Player erlaubt das Durchsuchen von Texten von Folien, die Anzeige von sowohl Webcam als auch Bildschirmfreigabe/Präsentation und von
geteilten Notizen als auch dem Chat.
Der Unterpunkt Benutzbarkeit nimmt in der Ankündigung breiten Raum ein. Die Verbesserungen umfassen unter anderem:
Quelle: Vivaldi
Das Hauptaugenmerk der neuen Ausgabe des Vivaldi-Browsers in Version 3.8 liegt auf der Verhinderung der allgegenwärtigen lästigen Cookie-Dialoge, die dazu verführen, schnell auf »Alle akzeptieren« oder ähnlich konstruierte Tracking-Fallen zu klicken, da niemand die Zeit hat, sich durch die vermutlich absichtlich so komplexen individuellen Einstellungen zu kämpfen.
Vivaldi 3.8 will mit dem »Cookie Crusher« dafür sorgen, das möglichst viele dieser Meldungen unterdrückt werden. Die neue Funktion muss derzeit noch in den Einstellungen aktiviert werden, später soll sie vielleicht in die Oberfläche integriert werden. Derzeit ist sie unter Einstellungen | Privatsphäre zu finden. Sie versteckt sich dort hinter der Schaltfläche Quellen verwalten. Im Hintergrund wird dabei auf die Blockierlisten von EasyList Cookie List und I Don’t Care About Cookies zugegriffen. Somit kann für Letzteres eine eventuell bereits … … weiterlesen
KaOS ist eine kleine, aber feine, von Grund auf gebaute Linux-Distribution, die sich ganz Qt und dem Plasma-Desktop von KDE verschrieben hat. KaOS funktioniert nach dem Rolling-Release-Prinzip und benutzt das Paketmanagement von Arch Linux.
Ein Anliegen von KaOS ist, seinen Anwendern immer die neueste KDE-Software anzubieten. So kommt dann auch die Jubiläumsausgabe zum 8. Geburtstag mit KDE Frameworks 5.81.0, Plasma 5.21.3 und KDE Gear 21.04.0. Alle Pakete sind mit Qt 5.15.2+ gebaut. Da Qt 5.15 Updates oder Wartung von The Qt Company nur noch für kommerzielle Kunden anbietet, hat KDE ein Patch-Set aufgelegt, das auch KaOS verwendet.
Eine weitere Neuerung stellt die Verwendung von Dracut anstelle von Mkinitcpio bei der Erstellung der Initramfs für neue Kernel … … weiterlesen
Die erste stabile Ausgabe von AlmaLinux wurde am 30. März als AlmaLinux OS 8.3 veröffentlicht. Jetzt hat das hinter dem Projekt stehende Unternehmen CloudLinux angekündigt, professionellen Support für AlmaLinux anbieten zu wollen.
Aber was ist AlmaLinux und warum erhält eine neue Distribution die Versionsnummer 8.3? AlmaLinux ist ein Drop-In-Ersatz für CentOS 8.x, das Red Hat im Dezember letzten Jahres abgekündigt hatte und durch CentOS Stream ersetzen wird. Da CentOS auch viel im Unternehmensbereich eingesetzt wird, buhlen Canonical, Oracle, SUSE und andere um die Kunden, die einen Ersatz für CentOS suchen.
CloudLinux hat erkannt, dass dieses frei werdende Potenzial an Kunden leichter von AlmaLinux zu überzeugen sein wird, wenn professioneller Support zum Angebot dazugehört. Und so kündigt das Unternehmen an, ab Mai ein mehrstufiges Support-Angebot anbieten zu wollen. … … weiterlesen
Auf Proxmox VE 6.3 vom November letzten Jahres folgt nun die neue Version 6.4. Proxmox VE ist eine auf Debian basierende Open-Source-Virtualisierungsplattform zum Betrieb von virtuellen Maschinen, die über eine Web-Oberfläche verwaltet werden und wird von der Proxmox Server Solutions GmbH aus Wien entwickelt.
Proxmox Virtual Environment (VE) 6.4 basiert auf Debian Buster 10.9, nutzt aber einen aktuelleren Kernel 5.4 LTS. Bei Bedarf steht auch Linux 5.11 zur Verfügung. Mit an Bord sind auch aktuelle Versionen der Container- und Virtualisierungsanwendungen LXC 4.0, QEMU 5.12 und OpenZFS 2.0.4. Mit Ceph Octopus 15.2.11 und Ceph Nautilus 14.2.20 stehen gleich zwei Versionen des hochverfügbaren verteilten Cluster-Dateisystems Ceph zur Auswahl. Zudem hat sich die Benutzerfreundlichkeit von Proxmox VE laut der Ankündigung … … weiterlesen
Im Oktober letzten Jahres enthüllte Pine64, Zusatzfunktionenen für das PinePhone über austauschbare Rückcover bereitstellen zu wollen. Diese Funktionen werden über sogenannte Pogo-Pins gesteuert, die mit den Gegenstücken auf künftigen Covern Kontakt aufnehmen.
Die sechs Pogo-Pins ermöglichen den externen Zugriff auf den Akku, auf USB, auf den i2c-Bus und auf Interrupts. Als mögliche Ergänzungen wurden die Unterstützung für das drahtlose Laden mit Qi, für Near Field Connection (NFC) und für eine physische Tastatur genannt. Besonders die Tastaturerweiterung, die das PinePhone zu einem günstigen Mini-Laptop macht, fand großen Anklang in der Community.
Jetzt meldete sich Community-Manager Lukasz Erecinski mit neuen Informationen und einigen Bildern eines Prototyps, die belegen, dass das Tastatur-Cover bald fertig sein wird. Kleinere Änderungen an … … weiterlesen
Fedora 34 Wallpaper
Vor etwas mehr als einem Monat erschien Fedora 34 Beta und ließ mit der erreichten Stabilität auf ein gutes Release hoffen. Dies wurde nun heute mit insgesamt einer Woche Verzögerung allgemein verfügbar gemacht.
Als Kernel kommt Linux 5.11 zum Einsatz, Systemd ist in Version 248 mit von der Partie. Der Desktop wird von Gnome 40 gestellt. Systemd hat gelernt, LUKS2-Volumes mittels Yubikey oder Nitrokey mit FIDO2-Unterstützung aufzusperren. Das soll auch per TPM2 oder mit Smartcards funktionieren.
Eine weitere Neuerung ist Systemd-OOMD. Die Abkürzung der jetzt standardmäßig aktivierten Funktion steht für out of memory daemon. Der Daemon soll, wenn freier Speicher knapp wird, Prozesse schneller und schonender beenden als die bisher genutzte Kernel-Funktion OOM-Killer. Systemd-OOMD überwacht dabei den Speicherfüllstand per Cgroups.
Hoffentlich die letzte Meldung in diesem Zusammenhang: Der native RSS-Feed läuft wieder unter der alten Adresse https://linuxnews.de/feed. Was jetzt noch aussteht, ist das Problem einiger Leser, die über den Tor Browser auf das Blog zugreifen wollen. Das Problem entsteht durch das Sicherheits-Plugin Wordfence, eine Anfrage an die Entwickler läuft. Ich befürchte aber, dass hier nur eine Lockerung der Regeln helfen wird. Inwieweit das die Sicherheit aufweichen würde, muss ich noch ergründen.
Die Zeit für Administration war sehr eingeschränkt zuletzt, aber heute fand sich ein wenig Zeit, zusammen mit dem Sponsor des neuen Servers einige noch fehlende Funktionen nachzurüsten. Sowohl die Anmeldung in Blog funktioniert wieder als auch der Versand von Kontakt-Mails. Der Austausch des SMTP-Plugins brachte im Endeffekt den Erfolg. Zudem konnte das Backend beschleunigt werden.
Der RSS-Feed funktioniert leider noch nicht zuverlässig. Zudem erhielt ich Mails, die von Problemen beim Start der Seite mit dem Tor-Browser berichten. Hier wird an der Lösung mit den Entwicklern des Wordfence-Plugins gearbeitet.
Trotzt der zusätzlich angehängten Woche ist Linux 5.12 laut Linus Torvalds ein relativ kleines Release, das vom kommenden 5.13 mit Leichtigkeit überflügelt wird, wenn man sich den Füllstand von Linux-Next anschaut. Die Entwicklung von Linux 5.12 hatte im Februar stürmisch begonnen. Winterstürme in den USA sorgten für Stromausfälle und hinderten Torvalds eine Woche lang daran, eingereichte Änderungen einzufügen.
Kernel 5.12 bringt mit dem Kernel Electric-Fence (KFENCE) einen neuen Fehlerdetektor für den Kernel selbst mit, der mit sehr geringem Overhead dafür sorgen soll, das Kernel im Produktivbetrieb getestet werden können. Im Vergleich zum Kernel Address Sanitizer KASAN wird bei KFENCE Leistung gegen Präzision getauscht. Ebenfalls mit wenig Overhead kommt der neue Leak-Detector KLeak daher. Zu den weiteren Verbesserungen im Kern zählt die Möglichkeit zur Verwendung von … … weiterlesen
Maemo Leste auf einem Nokia 900
Zunächst einmal zur Begriffserklärung: Bei Maemo Leste handelt es sich um ein mobiles Betriebssystem und stellt eine Fortführung des eingestellten Maemo 5 Freemantle dar, einer Entwicklungs-Plattform, um Applikationen für die Nokia Internet Tablets und andere Handhelds zu erstellen. Maemo Leste führt das Erbe fort und bedient neben dem ab 2009 verfügbaren N900, das Motorola Droid 4, das PinePhone und weitere Geräte mit Allwinner-Chip. Maemo Leste basiert derzeit auf Devuan Beowulf (Debian Buster) und wird mit aktuellen Mainline-Linux-Kerneln ausgeliefert.
NGI EU steht für die Initiative Next Generation Internet der EU. Nach einem Antrag an den dort angesiedelten Data Portability & Services Incubator (DAPSI) wird Maemo Leste eine finanzielle Zuwendung in nicht genannter Höhe erhalten. Die Entwickler werden die zweckgebundenen Mittel zur Entwicklung verschiedener Applets verwenden, die Tor, … … weiterlesen
Auch wenn die Veröffentlichung von Ubuntu 21.04 viel Platz in der Presse einnahm, gab es in Woche 16 spannendere Neuigkeiten, von denen einige hier zusammengefasst sind
Der Erfahrungsbericht eines Lesers mit Microsofts Convertibles Surface Pro 4 und Pro 7+ unter Linux zeigt, dass dies mit etwas Bereitschaft zum Basteln funktionieren kann,
KDE Gear 21.04 bietet neue Funktionen und Verbesserungen bei vielen Apps der zuletzt als KDE Applications veröffentlichten Sammlung der KDE-Software.
Jolla verkündet die kurz bevorstehende Verfügbarkeit seines mobilen Betriebssystems Sailfish OS für das Sony Xperia 10 II. Die Vollversion der Software kostet rund 50 Euro.
Absichtlich fehlerhafte Patches, die auf der Kernel-Mailingliste eingereicht wurden, führten jetzt zum Ausschluss der University of Minnesota von der Kernel-Entwicklung.
Die KDE Apps erhalten ein einheitliches Hamburger-Menü am rechten oberen Rand. Dies soll bei Apps, die mit versteckter Menüleiste installiert werden, die Navigation erleichtern.
Der Umzug ist geschafft. Wie empfindet ihr die Performance?
Woche 13 brachte neben dem Umzug des Blogs viele interessante News, die hier in der Nachlese eine kurze Erwähnung finden sollen.
Der zu Ende geglaubte Prozessmarathon SCO vs. Linux geht mit dem Rechtsnachfolger Xinuos in die nächste Runde.
LinuxNews zieht um. Über die Feiertage erhält das Blog ein neues Zuhause.
Schwäbisch Hall setzt in der Verwaltung fast ausschließlich auf Linux. LinuxNews befragte den Leiter des Fachbereichs Organisation und IT dazu, wie die Stadt dabei aufgestellt ist.
Sehbehinderte und blinde Menschen werden in einem Online-Workshop in die Verwendung der barrierefreien Linux-Distribution Stormux für den Raspberry Pi eingeführt.
Die 2. Beta-Version des mobilen Betriebssystems postmarketOS unterstützt nun offiziell 11 Geräte. Auf über 250 Geräten kann die Software installiert werden.
Die unterschiedlichen Betriebssysteme wie Windows oder Linux-Distributionen unterscheiden sich auf viele Arten und Weisen. Viele davon sind auf dem ersten Blick zu erkennen, manche aber auch relativ dezent. Das gilt erstaunlicherweise auch für die Tastatur. Die Drittbelegung hat so manch einen Vorteil.
Heute wurde Folge 9 des GnuLinuxNews-Podcasts (GLN ) freigegeben. Es geht um Ubuntu Touch, ein NAS auf Raspberry-Pi Basis und YunoHost vs. Freedom Box.
Linux Mint will das Update-Verhalten seiner Anwender verbessern und blendet deshalb künftig konfigurierbare Meldungen des Update-Managers ein.
AlmaLinux OS 8.3 steht in stabiler Veröffentlichung als Drop-In-Ersatz für CentOS 8 bereit. Eine Stiftung leitet fortan die Geschicke der Distribution.
Dortmund bekennt sich zu Freier Software, wo immer diese eingesetzt werden kann. Zudem wird mit Steuergeldern erstellte Software der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.
TUXEDO Computers erweitert sein Hardware-Angebot um InfinityDog, einen mit Linux betriebenen Roboterhund, der mit Kameras und Sensoren ausgestattet ist.
Das Proxmox Mail Gateway 6.4 verbessert die Handhabung von Zertifikaten und unterstützt das aktuelle SpamAssassin 3.4.5. Auch der Proxmox Backup Server wurde weiter integriert.
Das zentrale Code-Repository von PHP wurde kompromittiert. als Konsequenz ziehen die Entwickler nach GitHub um.
Das Helpdesk- und Ticketsystem Zammad liegt in Version 4.0 vor und unterstützt aussagekräftige Reports durch Integration von Grafana und Kibana.